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Auf kurzen Strecken kommst du damit durch. Je länger die Strecke wird, umso verhängnisvoller ist deine Einteilung. Wenn du Lust hast, können wird das nächstes Jahr beim Rennsteig-Supermarathon mal testen: Methode PMP "Volle Presse los und dann mal sehen, wie´s weitergeht" gegen Methode wehaka "even-pacing rulez". :Duell: |
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Ich brauch diesen Kick der letzten Unsicherheit für den Wettkampf, sonst bringe ich nicht meine Höchstleistung für den Moment. Ich weiß auch ganz sicher, dass ich immer im Wettkampf noch eine Schippe drauflegen kann, in Relation zum Training. Auch wenn ich Wettkämpfe aus dem vollen Training bestreite, muss ich 100%igen Leistungswillen haben, sonst wird es nichts. |
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Tja, und das erlebt man selbst bei Weltklasseläuferinnen!!
Anno dazumal ging ich in Topform an den Start vom Jever Fun-Lauf. Das ist ein international besetzter 10Meilen Strassenlauf (Preisgeld für die ersten zehn). Selbst Weltbestzeiten wurden dort schon gelaufen. Die vorne laufen teilweise 46er Zeiten. Zufälligerweise war ich gerade so schnell, dass ich unter dem Frauenstreckenrekord laufen konnte. Was nach dem Start abging war unglaublich: Obwohl ich schon relativ schnell angelaufen bin (<3:10min) hatte ich bei Kilometer eins einen Pulk Frauen vor mir (schwarz natürlich inkl. Joyce Chepchumba). Und die liefen da nicht etwa gleichmässig, sondern überholten sich noch ständig gegenseitig und liefen sich gegenseitig in die Füsse. Wie bei nem Bambini-Lauf dachte ich nur. Und die gehören zur Elite der Strassenläuferinnen.. Letztendlich waren die im Ziel alle hinter mir. Die fünfte Frau war sicher mehr als 5min nach mir im Ziel, aber bei Kilometer eins waren mehr als fünf noch vor mir. Bei Strassenläufen wird der erste Kilometer nahezu immer um die 5 Sekunden schneller gerannt als letztendlich im Schnitt gelaufen wird. Von Großartig eingehen kann man da allerdings nicht sprechen. Bei diesen Strecken hat das auch kaum Auswirkungen. Da gibt es im Grunde auch keine richtigen Einbrüche. Anders natürlich beim Marathon. Da ist der Fettstoffwechsel wichtig, und den bremst man, wenn man früh Laktat aufbaut. |
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Nun will ich aber auch mal eine Erklärung versuchen:
Wer Leistungsport oder generell Sport wettkampfmäßig betreibt gehört zu einem bestimmten Typus: Thrillseeker. Das sind die Leute, die immer und überall den Wettkampf, die Herausforderung, die Spannung, die Action suchen. Die sobald einer anzieht im Training mitziehen. Abfahrten auch im Training herabstürzen, scheinbar ohne jegliche Vernunft. Eigentlich scheint es ja komplett kontraproduktiv, wenn man sich ständig beim Training hinreissen läßt oder auch im Wettkampf, trotzdem trifft man gerade vorne diese Typen sehr oft. Um überhaupt den Sport so ernst zu nehmen, muß man wohl einfach in der Art bekloppt sein. |
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