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-   -   Maltodextrin für Wettkampf und Training (Natalies Maltokonzept) (https://www.triathlon-szene.de/forum/showthread.php?t=880)

cabby 30.07.2009 22:16

Zitat:

Zitat von eifel-man (Beitrag 213184)
:) ... 5x 80g Malto mit Wasser anrühren ... etwas Salz dazu ... in die Radflasche und fertig ist der Mix für 5h Rad.

... Dieses Maltogelgemix fülle ich regelmässig in eine transparente Flasche und kennzeichne diese mit wasserfestem Stift von Außen mit 4 Teilstrichen - also 5 Portionen.
Simple - pro Stunde ... eine Teileinheit dieses Maltogemix trinken und dazu regelmässig 0,8 -1 Liter Wasser ... , die man von den Verpflegungsstellen bekommt.
... mehrfach IM erprobt ... *smile*

Klappt super - auch für sub 5h auf der Radstrecke ...
einfach mal ausprobieren ... bei ner Trainingstour ... !!!
:)

Ich habe mich nun letztes Wochenende auch mal an das Malto Konzept gewagt. Plan war eine GA1 Einheit > 3 h. Also habe ich dementsprechend eine 500 ml Radflasche fertig gemacht. In der ersten Stunde habe ich nichts außer Wasser zu mir genommen. Vorher hatte ich noch 2 Brote gegessen, also dachte ich es ist ja noch was da worauf der Körper zugreifen kann. Während dem Fahren kamen aber verschiedene Fragen auf. Zu welchem Zeitpunkt sollte man trinken? Welche Abstände? Kann ich rein theoretisch so rechnen das ich pro Stunde das und das an Kcal zuführen müsste (z.b. 60- 70 g KH) und dann wie oben im Zitat zu lesen innerhalb dieser Stunde genau das zu mir nehme? Ich frage deshalb, weil bei mir einfach nach dem ich in der zweiten Stunde angefangen habe immer mal nen paar Schluck von dem Malto zu nehmen, einfach nicht viel Energie ankam, so dass ich noch auf einen Riegel zurück greifen musste.
Sollte ich einfach früher anfangen mit dem Trinken ? (Meine Malto kein Bier :Cheese: ) In welchen Zeitabständen trinkt ihr, oder was hat sich bei euch bewährt?

cabby 01.08.2009 15:01

Ich gebe mir mal die Antwort selber: Ich denke das ich einfach zu spät mit dem Trinken angefangen habe. Gestern war ich ca. 4 Stunden unterwegs, und habe von Anfang an Malto zu mir genommen. Es lief weitaus besser als letztes Mal. Das kann natürlich auch am Training liegen.:Cheese:

autpatriot 25.08.2010 23:48

habe nun schon ein paar mal das Maltokonzept probiert und komme damit recht gut klar..

beginne immer schon ab beginn der radstrecke mit regelmäßigem trinken, somit kommt ständig Energie in den körper und der leistungsabfall lässt sich dadurch vermeiden.

nur hab ich jetzt bei der letzten längere koppeleinheit zusätzlich einen halben riegel in den 2,5 stunden verdrückt und hatte dann beim koppellauf immer einen großen drang aufs WC zu müssen.

lässt sich das vermeiden in dem ich auf den riegel verzichte oder ist das einfach so das man Groß muss ??

JumpungJackFlash 26.08.2010 22:54

Also mein Magen Darm Trakt mußte sich erst an das Maltozeug gewöhnen, zuerst viel, und ich meine viel Luft im darm später Klodrang, ohne das es sonderlich ergiebig war.....
Ich vermute mal, einfach weitermachen und ignorieren, das legt sich

TriForce 26.08.2010 22:58

Probier mal Gel statt Riegel

Benutzt du PowerBar-Riegel? Ich glaub die werden von vielen nicht soo gut vertragen. Ich hab immer so Frucht-Schnitten dabei, damit man nen bisschen was im Magen hat.

Wenzel 16.08.2012 12:58

Hallo zusammen,

ich muss leider den Thread nochmal auskramen. Ich stehe jetzt vor meiner ersten MD in Köln. Bisher habe ich mich mit der Wettkampfernährung noch nicht wirklich beschäftigt, da ich für die OD das als nicht so wichtig ansah.
Jedenfalls habe ich den Artikel gelesen und möchte mir auch ausreichend Getränke für die MD vorbereiten. Dazu habe ich aber ein paar Grundsätzliche fragen:
Wie viel Liter Malto-Gemisch benötige ich für ca. 2:50h Rad und 1:45h Laufen?
Wie viel Liter reines Wasser soll ich auf dem Rad zusätzlich trinken?
In dem Mischverhältnis steht 100% Malto, also gar kein Traubenzucker beigeben?
Wäre zusätzlich ein Riegel PowerBar Energize oder ähnliche sinnvoll?
Ich wiege ca. 76kg im Moment und will das Ding relativ zügig angehen für meine Verhältnisse. Natürlich nicht im Tempo einer OD.

Würde dann für das Rad ausreichend Getränke mit auf das Rad nehmen und dann in T2 ein vorbereitetes Getränk mit auf die ersten Kilometer nehmen. Ebenso würde ich es die nächstes zwei Wochenenden einmal testen.

Das Lamberts Malto 12 habe ich eben bereits bestellt.

Vielen Dank!

Wonderboy 16.08.2012 15:50

Hallo Wenzel!
Bin heuer selber auf Malto umgestiegen und bin begeistert. Bei mir ist es ähnlich wie bei dir, habe nächste Woche eine MD als Jahreshöhepunkt und teste nun seit 2 Monaten meine Ernährungsstrategie mit Malto.

Ich werde das so lösen. Vor dem Start gleich eine Malto Flasche zum Auffüllen der KH-Speicher.
Auf der Radstrecke nehme ich 2 Flaschen a 750ml, gefüllt mit Malto (60g pro 705ml. Flasche, dazu eine Messerspitze Salz und mit Kräutertee auffüllen).
Rechne damit ca. 2:30 unterwegs zu sein und nehme mir irgendwo ab km 60 - 80 eine Flasche mit Iso bei einer Verpflegungsstelle sowie wenn es notwendig wird einen Riegel.

Die Eigenverpflegung beim Laufen ist mir zu kompliziert, deswegen versorge ich mich beim HM mit Gels so ca. alle 30min. sowie zusätzlich natürlich Wasser und Iso.

Habe die Malto-Strategie bereits mehrmals bei hartem Radtraining mit anschließendem hartem Koppellauf getestet und der Unterschied zur reinen Versorgung mit PowerBar Iso war gewaltig.

Teste es nur vorher, wer weiß wie dein Magen reagiert. Wichtig ist sicher auch, dass du bei unterschiedlichen Bedingungen (heißes Wetter, kaltes Wetter) testest, dann weißt du auch gleich wieviel Flüssigkeit du im Wettkampt benötigen wirst.

Auf jeden Fall wünsche ich dir viel Spaß bei deinem Wettkampf.

Ach ja, benutze auch Lamperts Malto 12

Brazzo 30.10.2013 20:49

Hallo,

gilt das "Motto" pro Std / KG 1 g KH noch?
Müsste demnach auf ne MD ca 410 g KH zu mir nehmen

1 Flasche vorher, ca 60 g
3 Flaschen aufm Rad, 180 g
Fehlen noch 170 g beim Laufen. Je 30 Min ein Gel ergeben ca 100 g.
Rest durch Iso / Cola realistisch?

Wieviel g KH hat ein durchschnittliches Iso wohl?
So würd ich beim Laufen fast so viel zu mir nehmen, wie am Rad. Doof?
Lieber 4 Flaschen am Rad?

Oder sind die 410 g zu viel?

Wiege 75 kg und will ca 5 Std 30 Min unterwegs sein.

Danke für eure Tipps

SwimAlex 31.10.2013 09:11

Brazzo mein Lieber, Du bist aber ganz schön motiviert. ;)

Ist doch noch soooo lange hin. Geh ein bissl in die Sauna, Skifahren, Langlaufen, Mountainbiken, feiern,... :Blumen:

Brazzo 31.10.2013 10:09

Motiviert und verwirrt! :-)
Noch so viele Fragen und soo viel Vorfreude.

Heute früh geradelt, man war das kalt!
Gestern 16 KM von Arbeit locker heimgelaufen, war suuuper!

Wie läuft es bei dir?

Ne Antwort auf meine Frage hast du auch nicht? :-)
Danke

aims 31.10.2013 10:15

Zitat:

Zitat von Brazzo (Beitrag 973114)
Hallo,

gilt das "Motto" pro Std / KG 1 g KH noch?
Müsste demnach auf ne MD ca 410 g KH zu mir nehmen

1 Flasche vorher, ca 60 g
3 Flaschen aufm Rad, 180 g
Fehlen noch 170 g beim Laufen. Je 30 Min ein Gel ergeben ca 100 g.
Rest durch Iso / Cola realistisch?

Wieviel g KH hat ein durchschnittliches Iso wohl?
So würd ich beim Laufen fast so viel zu mir nehmen, wie am Rad. Doof?
Lieber 4 Flaschen am Rad?

Oder sind die 410 g zu viel?

Wiege 75 kg und will ca 5 Std 30 Min unterwegs sein.

Danke für eure Tipps

Frau Rauscher würde sagen "Kommt drauf an...".
Aber zum Starten ist die 1g/kg/h bestimmt ein guter Richtwert.
Mit Nathalie's Maltokonzept bin ich nicht gut klar gekommen. Habe recht schnell Hunger bekommen und habe mich leer gefahren.

Ich nutze folgendenes wärend der letzten drei Langdistanzen und komme damit perfekt klar. Ist auch eine sehr günstige Lösung. Du kann es im Training ausprobieren und dann ständig für dich optimieren und anpassen.

http://www.x-athlon.de/forum/showthread.php?p=947791

Viel Erfolg!

aims.

Brazzo 31.10.2013 10:26

Hallo aims,

vielen Dank!!!

Gruß Tobi

leftrightrepeat 07.04.2015 05:48

So viel Energie = zu viel Flüssigkeit?
 
Hallo,

trainiere seit einigen Monaten für LD mit Ernährung auf Basis Maltodextrin nach Natalie S. und das mit guten Erfahrungen. Habe nun am WE meinen ersten 70.3 absolviert und dabei erstaunlich viel zufüttern müssen. Da drängt sich mir folgende Frage auf.
Laut meiner Garminuhr verbrauche ich auf die Distanz über 5000kCal. Pro Liter führe ich 80Gr Lamperts 12 oder 307 kCal dem Körper zu. Wenn ich nur 60% meines Energiebedarfs decke - und hoffe, dass der Rest "im Körper schon drin ist" - sind das immer noch ca. 10 Liter. Bei einer Rennzeit von ca 5:30 muss ich ca. 2 Liter pro Stunde konsumieren, was mir zu viel ist und auch logistisch nicht so einfach.
Kann mir jemand helfen, welche Annahmen einem ausgeglichenen Energiehaushalt beim Rennen zugrunde liegen bzw. wo ich uU Denkfehler mache? :Gruebeln:

Herzlichen Dank :Danke:

poldi 07.04.2015 06:35

Der größte Denkfehler ist die Garminanzeige ernst zu nehmen. Abweichungen von bis zu 50 % nach oben sind normal und marketingtechnisch erwünscht.

Genauer ist die Wattanzeige am Rad bzw eine Atemgasanalyse.

Die Magenpassage von Flüssigkeiten pro Zeiteineit ist limmitiert, kaum trainierbar und genetisch determiniert.

D.h. du kannst nicht mehrere Liter Flüssigkeit pro Stunde zuführen und glauben, das sie im Darm ankommen, wo sie dann an das Körperinnere weitergeleitet werden.

leftrightrepeat 07.04.2015 06:47

danke fuer die schnelle antwort. dass irgendwann die aufnahmefaehigkeit im darm am ende ist ist klar. gibts da richtwerte wieviel 'energie' das sein kann?
atemgasanalyse beim wettkampf wohl weniger eine option und watt habe ich nicht. glaube aber gerne, dass garmin eher pixdaumen ist. koennen den grundsaetzlich 80gr malto also 300kcal als energiequelle ausreichen im wettkampf denn selbst ein faktor 2 beim garmin laesst noch viel energiebedarf = fluessigkeit uebrig.
herzlichen dank

poldi 07.04.2015 07:04

Hallo Mathias,

erstens :Huhu: herzlich Willkommen im Forum

zweitens: bitte versuche unsere Regeln einzuhalten (groß KLEIN Rechtschreibung, Zeichensetzung blablabla ;) )

drittens: unsere Körper sind Wunderwerke der Effizienz und Anpassung, du hast etliche 100 Gramm Glykogen für den Wettkampf mit an Bord und die Energie in den Fettdepots ist bei den meisteen erstaunlich hoch.

Arne bietet in seiner Mediathek viel profundes Wissen und wenn du "oldschool" bist lies doch mal ein beliebiges Basisbuch des Triathlons.

leftrightrepeat 07.04.2015 10:20

Hallo Poldi,

herzlichen Dank und sorry für die rehctSchraibunk. deformation professionell.

Meine Überlegung war, dass wenn ich soviel zusätzlich essen muss, dann ist zu wenig in meinen Flaschen, aber mehr als 80Gr geht ja angeblich nicht wegen Hypertonie, also wie Energiebedarf lösen.
Werde mal anfangen in den Foren zu graben.

Herzlichen Dank,
mathias

lyra82 07.04.2015 11:02

Zitat:

Zitat von leftrightrepeat (Beitrag 1123768)
Bei einer Rennzeit von ca 5:30 muss ich ca. 2 Liter pro Stunde konsumieren, was mir zu viel ist und auch logistisch nicht so einfach.
Kann mir jemand helfen, welche Annahmen einem ausgeglichenen Energiehaushalt beim Rennen zugrunde liegen bzw. wo ich uU Denkfehler mache?

Der Körper kann etwa 500 - 800 ml / h Flüssigkeit absorbieren.

Du solltest versuchen mit gut gefüllten Speichern an den Start zu gehen. Dazu gehört auch, dass du dich am Tag vorher gut "hydrierst", als viel Trinken.
Wie lange deine Glykogenvorräte reichen, kannst du durch Training beeinflussen, ist aber auch etwas genetisch bedingt.
Einen "ausgeglichenen Energiehaushalt" wirst du im WK nie erreichen. Während einer Extrembelastung ist der Stoffwechsel zusätzlich eingeschränkt. Selbst wenn du ständig Glukoselösung nuckelst, geht das nicht so schnell. Du bist kein Ofen, wo man immer Holz nachwerfen kann.

leftrightrepeat 07.04.2015 11:33

Herzlichen Dank an Alle für die Antworten! Grossartiges Forum
Habe hier noch ein paar Informationen die ich auf die Schnelle gefunden habe
http://www.livestrong.com/article/23...man-triathlon/
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/11993622
http://www.sportsci.org/jour/0101/bmd.htm

Fazit:
- 5000kCal Energieverbrauch während eines 70.3 sind absolut realistisch
- der Körper absorbiert auch deutlich mehr als 500-800ml/h. Im Falle der untersuchten 59 Triathleten war deren Zunahme ca 1L/h bei eher milden Bedingungen ("Air temperature ranged from 18 to 27°C, humidity was approximately 65%, winds were light, and the sky was partly cloudy throughout the event.") In meinem Fall war das Rennen bei 35°C, was zumindest den Bedarf sicherlich positiv beeinflusst hat
- 30-50% des Energiebedarfs sind extern zu decken und das ist mit 80Gr/Liter Malte möglich bis zu einem Energieverbrauch von ca. 800 kCal/h (Annahme 40%). Wird also uU knapp und Zuessen macht Sinn vor allem wenn man auf der konservativen Seite bleiben möchte, zB bei einem Verbrauch von 1000kCal/h und externem Ersatz von 50% des Bedarfs fehlen bis zu 200kCal/h also ca 1 Gel/h und ein bisschen Iso/Cola. Das entspricht ungefähr meinem erlebten "Zufuttern". Bin sicher mit der "Erfahrung" wächst auch die Fähigkeit Energie schon "dabei zu haben".

Ist zugegebener Massen nur bedingt wissenschaftlich und auf die Schnelle aber hoffe Andere finden das auch hilfreich.

Nochmals vielen Dank für die Info und Denkanstösse.

Es bleibt spannend beim Essen,
mathias

lyra82 07.04.2015 12:21

Zitat:

Zitat von leftrightrepeat (Beitrag 1123803)
- der Körper absorbiert auch deutlich mehr als 500-800ml/h.

Wer sagt das?

Zitat:

Im Falle der untersuchten 59 Triathleten war deren Zunahme ca 1L/h bei eher milden Bedingungen
Deren mittlerer Intake war ca. 860 ml.

Laut T. Noakes absorbiert der Darm ca. 400 - 800 ml / h.
Er zitiert Untersuchungen aus den 80er Jahren die zeigen, dass Läufer im Durchschnitt ca. 400-600 ml/h trinken (= "natürliches" Trinkverhalten).
Vielleicht trinken Triathleten noch etwas mehr, aber "deutlich mehr" ist es wohl nicht. Es ist auch nicht gut, da es dann nur unnötig das Salz im Körper verdünnt.

muntila 07.04.2015 12:26

Zitat:

Zitat von leftrightrepeat (Beitrag 1123803)
- 5000kCal Energieverbrauch während eines 70.3 sind absolut realistisch

- 30-50% des Energiebedarfs sind extern zu decken und das ist mit 80Gr/Liter Malte möglich bis zu einem Energieverbrauch von ca. 800 kCal/h (Annahme 40%). Wird also knapp und Zuessen macht Sinn vor allem wenn man auf der konservativen Seite bleiben möchte, zB bei einem Verbrauch von 1000kCal/h und externem Ersatz von 50% des Bedarfs fehlen bis zu 200kCal/h also ca 1 Gel/h und ein bisschen Iso/Cola. Das entspricht ungefähr meinem erlebten "Zufuttern".


Ich kenne nur die Faustformel fürs Laufen: Gewicht x Strecke x 0,9 = kcal. 1000kcal pro Stunde beim Laufen kommt also hin, wenn du 75kg schwer bist und auf der Mitteldistanz 4min/km rennst. Laufen ist noch die Disziplin mit dem höchsten Energieverbrauch, also denke ich, du bzw. dein Garmin überschätzt deinen Energieverbrauch mit 5000kcal für einen 70.3 deutlich, da auf den ersten beiden Disziplinen weit weniger verbraucht wird. Ausser du bist sehr schwer und lange unterwegs, dann aber ist der Verbrauch pro Stunde niemals 1000kcal.

Aus meiner laienhaften Sicht musst du nicht 200kcal/h nachfuttern, sondern eher schauen, dass die 800kcal, die du nimmst, auch wirklich im Blut ankommen. Weniger trinken, dafür höher konzentriert und vielleicht nicht nur pures Malto. Ich habe glaub ich irgendwo mal gelesen, dass die Aufnahme am besten ist, wenn ein gewisser Anteil an Fructose dabei ist. (1:3 ???). Versuch doch mal das in Beitrag 91 verlinkten Rezept. Damit haben schon Unzählige gute Erfahrungen gemacht.

aims 07.04.2015 12:44

Zitat:

Zitat von muntila (Beitrag 1123816)
...und vielleicht nicht nur pures Malto. Ich habe glaub ich irgendwo mal gelesen, dass die Aufnahme am besten ist, wenn ein gewisser Anteil an Fructose dabei ist. (1:3 ???). Versuch doch mal das in Beitrag 91 verlinkten Rezept. Damit haben schon Unzählige gute Erfahrungen gemacht.

Das ist richtig weil die Fructose in der Leber verstoffwechselt wird und damit ein zweiter "Kanal" zur Energiebereitstellung genutzt werden kann.
Jedoch muss darauf geachtet werden wie gut man die Fructose verträgt. Dies ist indivituell sehr verschieden.

Ansonsten in der Tat einfach mal damit rum experimentieren und berichten. Es hat einen Fuctoseanteil von ca. 30%.

Zitat:

Das Rezept für Quali-Gel V2.0 ist also ganz einfach V1.0+10%:

5g Salz (=2g Na)
231g 12er Maltodextrin (=220g KH)
138g Honig (=110g KH -> 55g Dextrose + 55g Fruktose)
330ml Traubensaft (=54g KH -> 27g Dextrose + 27g Fruktose)
X ml Wasser bis die Flasche voll ist

Ergibt: 900ml Quali-Gel mit 390g HK / 5h = 78g/h

lyra82 07.04.2015 13:01

Laut Noakes ist der Flaschenhals für den Transport der Glc zu den Muskeln die Abgabe durch die Leber.
Diese beträgt ca. 1 g/min. --> 60g/h.

poldi 07.04.2015 13:08

Spannend ist es mit dem Essen immer.;)

Kreuzotter.de ist für eine erste Erfahrung immer gut.

1000 kcal verbraucht ein*e RadlerIn (80 kg/180cm) wenn er*sie 255 Watt eine Stunde tritt und sie*er legt dabei bei 33 Grad in der Ebene und Windstille rund 38,9 km zurück.

Diese Leistung schon bei der ersten Mitteldistanz sollte mit viel Applaus bedacht werden.:Cheese:

Bike-Felix 15.04.2015 13:09

Ich hab mir das Malto Glukose Gemisch in der "Sprint Variante" gemixt für Mountainbike Training. Wirkung ist enorm, wird in Mtb Rennen zum Einsatz kommen. Danke für das Rezept an der Stelle, super verständlich erklärt. Allerdings war der Geschmack trotz Früchtetee (Hagebutte) echt... Mäßig :D Aber egal, muss nicht schmecken sondern funktionieren ;)

Bike-Felix 14.05.2015 00:17

Hat im Rennen perfekt funktioniert! Habe pro Flasche noch ca 5g Molkenproteinisolat zugefügt, das sollte laut dem Buch "Paläoprinzip gesunde Ernährung im Ausdauersport" die Ermüdung hinauszögern und die Regeneration positiv beeinflussen, Mengen haben sie nicht angegeben. nur das Protein im Sportgetränk besagte Eigenschaften haben kann. Und siehe da - es wirkte Wunder! Allerdings müsste man da evtl nochmal umrechnen wegen der Osmolarität oder? Ich habe wasser/malto/glukose und (zu wenig) salz nach Natalie's Rezept gemischt und dann zusätzlich das Pulver zugegeben... Probleme hats nicht gemacht, hatte ich auch im Training getestet aber muss man da bzgl Osmolarität was berücksichtigen?

Klugschnacker 14.05.2015 00:31

Zitat:

Zitat von Bike-Felix (Beitrag 1131696)
Habe pro Flasche noch ca 5g Molkenproteinisolat zugefügt, das sollte laut dem Buch "Paläoprinzip gesunde Ernährung im Ausdauersport" die Ermüdung hinauszögern und die Regeneration positiv beeinflussen...

Das würde ich im Wettkampfgetränk weglassen. Nimm das Molkenproteinisolat oder (teuer) das Molkenproteinhydrolisat separat als Regenerationsgeränk nach dem Training.
:Blumen:

Bike-Felix 14.05.2015 11:20

Das mache ich sowieso deshalb hatte ich es ja da. In dem Buch war keine Rede davon welche Art von Protein man nehmen soll also habe ich es im Training versucht und im WK genommen. Wie gesagt, Probleme gab es keine, im Gegenteil. Weshalb sollte ich es nicht verwenden? Weil es auf Milchbasis ist? Alternative?
:)

Klugschnacker 14.05.2015 11:35

Zitat:

Zitat von Bike-Felix (Beitrag 1131746)
Weshalb sollte ich es nicht verwenden?

Weil die (umstrittenen) positiven Effekte von Eiweiß im Energiegetränk auf die Regeneration zielen. Die ist Dir im Wettkampf aber vermutlich erstmal egal; stattdessen möchtest Du einfach so schnell wie möglich sein. Für dieses Ziel eignet sich ein reines KH-Getränk ohne Eiweiß vermutlich besser.

Die angeblichen positiven Wirkungen der Proteine auf die reine Wettkampfleistung beruhen möglicherweise auf einem Missverständnis. Abschließend geklärt ist das jedoch noch nicht.
:Blumen:

Bike-Felix 14.05.2015 12:06

Naja ich habs für ein Mtb Endurorennen verwendet. Da fährt man die meiste Zeit im Grundlagentempo und gibt dann auf gezeiteten Bergab- und Tretpassagen Vollstoff. Wenn man bei der letzten "Stage" dann noch ähnlich fit ist wie bei der ersten ist das durchaus von Vorteil, sprich es kommt schon darauf an zwischen den Stage schnell zu regenerieren. So stell ich mir das jedenfalls vor ;)

tridinski 19.05.2015 14:36

Zitat:

Zitat von Klugschnacker (Beitrag 1131749)
Weil die (umstrittenen) positiven Effekte von Eiweiß im Energiegetränk auf die Regeneration zielen. Die ist Dir im Wettkampf aber vermutlich erstmal egal; stattdessen möchtest Du einfach so schnell wie möglich sein. Für dieses Ziel eignet sich ein reines KH-Getränk ohne Eiweiß vermutlich besser.

Die angeblichen positiven Wirkungen der Proteine auf die reine Wettkampfleistung beruhen möglicherweise auf einem Missverständnis. Abschließend geklärt ist das jedoch noch nicht.
:Blumen:

nach meinem Kenntnisstand helfen die Proteine im Wettkampf insbesondere, die Ermüdung hinauszuzögern, indem sie im zentralen Nervensystem an bestimmten Rezeptoren andocken und dort diese Wirkung erzeugen (welche Aminosäuren das insb. sind und wo die genau andocken bring ich jetzt auswendig nicht zusammen). Ausserdem stehen sie für Glukoneogenese zur Verfügung wenn der Magen nicht genug KH aufnehmen kann. Da die Eiweisse schon in die Aminosäuren aufgespalten vorliegen, wird auch der Verdauungsprozess nicht beeinträchtigt.

Welche möglichen Nachteile stehen dem entgegen?

Kai81 19.05.2015 16:05

Malto versus kurkettige Kohlenhydrate
 
Im letzten Filmbeitrag von Klugschnacker über Zuschauerfragen kam ja auch mal wieder das Thema WK-Ernährung dran.
Arne hat erwähnt, dass es falsch sei nur das "Ofenscheid" im WK zu benutzen, wohl auch in der LD, da hier schneller die Energie aus gehen würde...
Ich konnte dem nicht folgen. Wenn ich schön regelmässig Malto trinke vor dem Schwimmen, auf dem Rad und auch zu Beginn des Laufes she ich nur Vorteile vom Malto wegen geringerer Osmolität.
Zum Ende des Laufs sind dann natürlich Cola, RedBull und anderes angesagt...
Arne, kannst Du das noch mal erklären?

Eber 19.05.2015 16:56

Zitat:

Zitat von Kai81 (Beitrag 1132875)
..Arne hat erwähnt, dass es falsch sei nur das "Ofenscheid" im WK zu benutzen, wohl auch in der LD, da hier schneller die Energie aus gehen würde...
Ich konnte dem nicht folgen. Wenn ich schön regelmässig Malto trinke vor dem Schwimmen, auf dem Rad und auch zu Beginn des Laufes she ich nur Vorteile vom Malto wegen geringerer Osmolität.
...

Hai Kai,
falls du damit implizierst dass Malto durch das "Eichenscheit" symbolisiert werden kann, würde ich widersprechen wollen.
Für mich ist Malto eher wie Zunder.
Z.B.: man geht davon aus dass, wenn man gleich kurz vorm Renn-Start ein Gel sich reinpfeifft, die Kohlenhydrate am Start weg sofort verwerten kann und somit Glycogenreserven spart. Macht man das nicht, so kann es passieren, dass sie einem hinterher fehlen.
Nämlich dann, wenn die Verbrennungsrate höher ist als die Zufuhr-Rate (was ja im Rennen normal ist) und dabei alle Speicher leer gehen.
Also besser ein Start-Gel als ein Start-Eichenscheit :-)

Kai81 19.05.2015 17:17

Zitat:

Zitat von Eber (Beitrag 1132886)
Hai Kai,
falls du damit implizierst dass Malto durch das "Eichenscheid" symbolisiert werden kann, würde ich widersprechen wollen.
Für mich ist das eher wie Zunder.
Z.B.: man geht davon aus dass, wenn man gleich kurz vorm Renn-Start ein Gel sich reinpfeifft, die Kohlenhydrate am Start weg sofort verwerten kann und somit Glycogenreserven spart. Macht man das nicht, so kann es passieren, dass sie einem hinterher fehlen.
Nämlich dann, wenn die Verbrennungsrate höher ist als die Zufuhr-Rate (was ja im Rennen normal ist) und dabei alle Speicher leer gehen.
Also besser ein Start-Gel als ein Start-Eichenscheid :-)

Hi Eber.

Malto wirkt doch deutlich weniger schnell als zum Bsp ein Gel... Deshalb hatte ich es als Eichenscheid verstanden. War ein Schweinebraten als Eichenscheid gemeint?

Bzgl Gel vor dem Schwimmen: Hier argumentierst Du ja selbst, dass das das Gel schneller wirkt, als Malto. Warum bezeichnest Du dann Malto als Zunder?

Gruss, Kai

Brazzo 19.05.2015 19:30

Schließe mich Kai´s Frage an.

Nach Arne´s Erklärung würde Malto als "langsamer" Energiezulieferer ja seine Daseinsberechtigung verlieren.

Oder bleibt es dabei, eine Malto, Dextrose... Mischung ist nachwievor sinnvoll?

Klugschnacker 19.05.2015 19:51

Entscheidend ist die resorbierbare KH-Menge pro Zeit. Maltodextrin ist in dieser Hinsicht ein schnelles Kohlenhydrat, besonders in Mischung mit Glucose und Fructose.

Im Vergleich dazu langsam sind sämtliche Riegel, Süßigkeiten, Brote, Obst in allen Formen etc.

Grüße, :Blumen:
Arne

Brazzo 19.05.2015 19:59

Aaah, verstehe dass ich es vorher falsch verstanden habe. :cool: Danke!!! :Blumen:

Eber 19.05.2015 22:21

Zitat:

Zitat von Kai81 (Beitrag 1132897)
.. Hier argumentierst Du ja selbst, dass das das Gel schneller wirkt, als Malto.

Das hab ich nicht behauptet :) Das ist deine Interpretation. Sorry für meine ungenaue Formulierung.
Zitat:

Warum bezeichnest Du dann Malto als Zunder?

Gruss, Kai
Weil es für mich "dasselbe" ist, wie Gel. Ein schnell wirkendes Futter das hungrig macht.
(Keine gute Idee wäre es täglich 200 gr. zu vertilgen ohne Training.
Dein Fettstoffwechsel und anderes würden leiden.)

Triphil 20.05.2015 09:07

Hat jemand Erfahrungen mit Coffeinzugabe, bzw. ein Produkt und Dosis Tipp. Ich spreche im WK total darauf an.

matwot 20.05.2015 15:17

Zitat:

Zitat von Triphil (Beitrag 1132993)
Hat jemand Erfahrungen mit Coffeinzugabe, bzw. ein Produkt und Dosis Tipp. Ich spreche im WK total darauf an.

Geht mir genauso, in die Laufmütze für T2 lege ich mir gerne noch ein Red Bull Shot, auf der KD dann so für km 5.
Beste Erfahrungen im Wettkampf habe ich mit Multipower RedKick gemacht. Dosis, etwa ein Drittel des Gesamtpulvers, zum verdünnen kannst Du immer noch Wasser aufnehmen. Auch gut, um in Malto etwas Geschmack zu bekommen.


Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 01:03 Uhr.

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