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Hugo 13.03.2007 16:00

Zitat:

Zitat von outergate (Beitrag 15616)

PS: hauptverdienstquelle von nukem ist die stillegung nuklearer anlagen. anders als westinghouse oder mittlerweile toshiba haben sie "nur" an der planung und konzeption nuklearer anlagen mitgewirkt, sie haben die anlagen nie selbst gebaut. maßgeblich beteiligt - wenn man so will - waren sie am bau nur eines KKWs in hamm-uentrop. weit mehr gehen aufs konto der ossis und von aeg. die mehrzahl allerdings wurde gebaut von kwu - der kraftwerksunion. einer tochterfirma von siemens.

Nukem verdient derzeit in erster linie mit dem betreiben von kraftwerken geld...die andern sparten sind derzeit nicht rentabel, der uranhandel jedoch boomt.

dass die keine maurer nach china schicken is klar, aber sie konstruiern eben nach wie vor die anlagen, und entsprechend werden die anlagen nach "unseren" standards gebaut und die möglichkeit auf diese weise Einfluss auf das design und die sicherheit von kraftwerken zu haben, sollte man meiner meinung nach eben nicht aus der hand geben

und doch, ich bin auf sein kommentar eingegangen mit genau dem gleichen inhalt der jetzt n paar zeilen weiter oben steht.

nochmal für dich damit dus verstehst....es gibt nicht sehr viele firmen die AKWs bauen(mehr planen und konstruieren), wir haben hier in deutschland eine sehr bedeutende, und nur weil es politisch derzeit nicht korrekt ist, sollten wir gerade unsrer selbst willen, nicht die augen zu machen und hier alles einstampfen was mit atomkraft zu tun hat...dann mag deutschland AKW-frei sein, die nachbarländer bauen und betreiben jedoch weiter, und wenn wir unsre standards nicht durchsetzen können, brauchen wir uns nicht wundern wenn neue anlagen technisch auf nem stand sind den wir so nicht dulden wollen

jetzt kapiert?!

outergate 13.03.2007 16:07

Zitat:

Zitat von Hugo (Beitrag 15632)
alte salzstöcke sind prima dazu geeignet das zeug endzulagern...wollen die meisten nur nich wahrhaben

für mittel- und schwach aktiven müll vielleicht, für hochaktiven müll gilt das nicht. die bisher getesteten behältnisse (glas/beton/bitumen) sind nicht ausreichend sicher gegen versprödung durch die radioaktivität. und wenn durch geologische ereignisse wie erdbeben doch grundwasser in die salzstöcke eindringen sollte, ist das gleich der super-gau. dafür gibt es noch keine lösung, nur einen "am wenigsten problematischen" ansatz der steinsalzstöcke. problemfrei ist das aber auch noch lange nicht - es scheitert momentan wie gesagt am behältnis und an mangelnden kenntnisse über das langzeitverhalten von salzstöcken gegenüber radioaktiver dauerbestrahlung.

outergate 13.03.2007 16:18

Zitat:

Zitat von Hugo (Beitrag 15633)
nochmal für dich damit dus verstehst....

jetzt kapiert?!

ich hatte dich vorhin bereits verstanden.
ich vertrete allerdings eine andere auffassung als du.
ich versuche sie auch zu belegen - wenn du schon so arrogant daherkommst, erst zu behaupten es gäbe nur zwei große AKW bauer weltweit und einer sei RWE nukem und der andere ein amerikanischer konzern, dann wäre es angemessen, die richtigstellung zu akzeptieren, statt sie wieder falsch zu konterkarieren und als argumente zu benutzen.

und ich bleibe dabei, daß du nicht auf konkrete vorwürfe ebenso konkret antwortest, sondern ausweichst. du kommst nur mit stammtischparolen, statt mal fakten auf den tisch zu legen.

- was macht nukem so bedeutend? (zahlen bitte)
- warum glaubst du daß nukems nukleartechnologie von nicht-nuklear-freien ländern (china zum beispiel) nicht weiter nachgefragt wird?
- glaubst du daß die ausufernde produkt-/designpiraterie von china vor dem AKW bau halt macht, wenn damit soviel geld zu verdienen ist?
- warum versteifst du dich auf nukem, die ihren schwerpunkt auf brennelement-herstellung und stillegungen haben?
- welches KKW wird von nukem betrieben? (name just one)
- ist KWU für deutschland nukleartechnologisch nicht bedeutender?
- ist toshiba nicht weltweit größter AKW bauer? (amerikanisch?)
- was machen die AKW "erfolgreichen" nachbarländer mit ihrem atommüll?

FuXX 13.03.2007 16:40

Zitat:

Zitat von Hugo (Beitrag 15603)
dämliche polemik...erstens is noch mehr als genug uran da, zweites werden weltweit jede menge AKWs gerade im moment gebaut, nur die deutschen sind dagegen, und drittens kann man es den grünen niemals nicht recht machen....btw. n kohlekraftwerk strahlt deutlich mehr als n atommeiler....jaja ich weiß tschernobyl war schlimm....ja wars auch, aber deswegen n ganzen industriezweig, der massig potential bietet, komplett abschreiben und der konkurenz das feld überlassen?!

Das ist voellig falsch. Wie gesagt, selbst beim jetzigen Verbrauch ist in etwa 65 Jahren Schluss mit Uran. Und damit werden gerade mal 6,5% des Weltenergiebedarfs gedeckt. Kernspaltung als Energiequelle ist voellig unbedeutend und eine absolute Sackgasse, birgt aber auf der anderen Seite extreme Gefahren. Es ist daher voellig unsinnig diesen Weg zu verfolgen.

FuXX

PS: Nur weil sich ein Salzstock 1000 Jahre nicht bewegt hat, heisst das nicht, dass er sich in den naechsten 1000 auch nicht bewegt.

Lizard 13.03.2007 19:40

Zitat:

Zitat von Hugo (Beitrag 15610)
:Nee:

also...erstmal muss man klären was überhaupt umweltfreundlich ist....und wie in dem thread und auch an anderer stelle schon des öfteren erwähnt is das gar nicht so einfach herauszufinden....selbst wasserkraftwerke sind nicht 100% umweltverträglich

zum zweiten hat die subventionierung ganz andere gründe als du scheinbar annimmst....erst das fressen, dann die moral, wenn du das verstanden hast, und dass einige tausend menschen im ruhrgebiet gern erstmal was fressen möchten bevor sie sich gedanken über die umwelt machen sollen, dann können wir uns gerne weiter unterhalten

Dass der Bergbau nur deshalb staatl. unterstützt wird, damit die Leute dort nicht ihre Arbeit verlieren ist mir völlig klar. Trotzdem ist das falsch. Es ist nun einmal völlig unsinnig zu versuchen, veraltete und unökologische Strukturen zu erhalten und auch noch zu unterstützen. 1997 lag Steinkohle beim Energieverbrauch bei etwa 14%, jetzt wahrscheinlich einstellig. Das ist unmöglich wettbewerbsfähig, ganz im Gegensatz zu notwendigen neuen Technologien, die nur dann entwickelt werden können, wenn sie erforscht und staatl. gefördert werden. (Forschung schafft übrigens auch Arbeitsplätze, wenn auch für "andere")

Und zum ersten Punkt: Es ging mir nicht um völlig umfreundlich, sondern um umweltfreundlicher und dass ein geringer CO2 Ausstoß umweltschonender als ein hoher ist, liegt ja wohl auf der Hand.

the grip 14.03.2007 14:24

Um nochmal zum eigentlichen Thema zurück zu kommen, hier aktuelle Infos:

http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...471656,00.html

Hugo 14.03.2007 15:53

Zitat:

Zitat von outergate (Beitrag 15635)

und ich bleibe dabei, daß du nicht auf konkrete vorwürfe ebenso konkret antwortest, sondern ausweichst. du kommst nur mit stammtischparolen, statt mal fakten auf den tisch zu legen.

ich glaub du verstehst da immer noch ganz falsch oder du zitierst schlecht.
mir ging es in dem von dir zitierten posting nicht darum einen vorwurf zu widerlegen(in den posting gab es keinen) sondern die aussage, welche ich zitiert habe dazu zu nutzen, ein argument dafür dass wir hier aus political correctness heraus nicht einfach unser ganzen know how begraben sollten, zu bekräftigen....offensichtlich hastes doch nicht verstanden.

Hugo 14.03.2007 15:56

Zitat:

Zitat von outergate (Beitrag 15635)
ich hatte dich vorhin bereits verstanden.
ich vertrete allerdings eine andere auffassung als du.
ich versuche sie auch zu belegen - wenn du schon so arrogant daherkommst, erst zu behaupten es gäbe nur zwei große AKW bauer weltweit und einer sei RWE nukem und der andere ein amerikanischer konzern, dann wäre es angemessen, die richtigstellung zu akzeptieren, statt sie wieder falsch zu konterkarieren und als argumente zu benutzen.

und ich bleibe dabei, daß du nicht auf konkrete vorwürfe ebenso konkret antwortest, sondern ausweichst. du kommst nur mit stammtischparolen, statt mal fakten auf den tisch zu legen.

- was macht nukem so bedeutend? (zahlen bitte)
- warum glaubst du daß nukems nukleartechnologie von nicht-nuklear-freien ländern (china zum beispiel) nicht weiter nachgefragt wird?
- glaubst du daß die ausufernde produkt-/designpiraterie von china vor dem AKW bau halt macht, wenn damit soviel geld zu verdienen ist?
- warum versteifst du dich auf nukem, die ihren schwerpunkt auf brennelement-herstellung und stillegungen haben?
- welches KKW wird von nukem betrieben? (name just one)
- ist KWU für deutschland nukleartechnologisch nicht bedeutender?
- ist toshiba nicht weltweit größter AKW bauer? (amerikanisch?)
- was machen die AKW "erfolgreichen" nachbarländer mit ihrem atommüll?

junge junge..nukem führ ich deswegen an weil ich in dem betrieb wahrscheinlich n tieferen einblick hab als irgendjemand anderes hier im forum und ich für die firma unter anderem bei der entwicklung einer Brennelementfabrik in SA beteiligt war.
im konkreten Fall nukem kenn ich eben ein paar sachverhalte die so nicht von den medien nach außen getragen werden dass jeder möchtegern sich auf dem gleichen level bewegt....jetzt zufriden?!

Hugo 14.03.2007 15:58

Zitat:

Zitat von FuXX (Beitrag 15639)
Das ist voellig falsch. Wie gesagt, selbst beim jetzigen Verbrauch ist in etwa 65 Jahren Schluss mit Uran. Und damit werden gerade mal 6,5% des Weltenergiebedarfs gedeckt. Kernspaltung als Energiequelle ist voellig unbedeutend und eine absolute Sackgasse, birgt aber auf der anderen Seite extreme Gefahren. Es ist daher voellig unsinnig diesen Weg zu verfolgen.

FuXX

PS: Nur weil sich ein Salzstock 1000 Jahre nicht bewegt hat, heisst das nicht, dass er sich in den naechsten 1000 auch nicht bewegt.

wie schon gesagt ist das völliger humbug. Abgesehn davon dass die nukleartechnik mehr als nur Uranspaltung zu bieten hat, ist weltweit noch ausreichend "brennmaterial" vorhanden um die ganzen kraftwerke die derzeit in China und anderen ländern gebaut werden rentabel zu machen.

jaja ich weiß...ihr habt eure fakten aus zuverlässigen quellen:Kotz:

Hugo 14.03.2007 16:03

Zitat:

Zitat von Lizard (Beitrag 15659)
Dass der Bergbau nur deshalb staatl. unterstützt wird, damit die Leute dort nicht ihre Arbeit verlieren ist mir völlig klar. Trotzdem ist das falsch. Es ist nun einmal völlig unsinnig zu versuchen, veraltete und unökologische Strukturen zu erhalten und auch noch zu unterstützen. 1997 lag Steinkohle beim Energieverbrauch bei etwa 14%, jetzt wahrscheinlich einstellig. Das ist unmöglich wettbewerbsfähig, ganz im Gegensatz zu notwendigen neuen Technologien, die nur dann entwickelt werden können, wenn sie erforscht und staatl. gefördert werden. (Forschung schafft übrigens auch Arbeitsplätze, wenn auch für "andere")

Und zum ersten Punkt: Es ging mir nicht um völlig umfreundlich, sondern um umweltfreundlicher und dass ein geringer CO2 Ausstoß umweltschonender als ein hoher ist, liegt ja wohl auf der Hand.

ich stimme dir in dem punkt zu dass die förderung des kohlebergbaus sowohl ökologisch als auch ökonomisch eigentlich total unsinnig ist, und es weiß wohl auch jeder. Das Problem ist wohl einfach dass über Jahrzehnte gewachsene Strukturen nicht ohne weiteres von Heute auf Morgen umgekrämpelt werden können.

und was das umweltfreundlicher angeht...klar wärs besser von allem weniger zu produzieren(wobei sich ja auch da die geister scheiden), erkauft man sich aber nen geringen CO2-Ausstoß zum Beispiel mit nem Höheren Wasserdampfausstoß kann das insgesamt nachteilige Folgen haben...so etwas sollte bei so einer debatte wie sie momentan stattfindet nicht unter den tisch gekehrt werden wenn alle "saubere" autos verlangen

Hugo 14.03.2007 16:08

Zitat:

Zitat von the grip (Beitrag 15781)
Um nochmal zum eigentlichen Thema zurück zu kommen, hier aktuelle Infos:

http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...471656,00.html

ich find den bericht unbrauchbar....dreistelliger Milliardenbetrag? Und in welchem Zeitraum? pro jahr/jahrzehnt/jahrhundert oder von 2071 bis 2100?
oder haben wir jetzt einmal klimawandel, damit verbundene Kosten ud danach ist wieder alles paletti?

solch oberflächlichen berichte liefern keine neuen erkenntnisse sondern steigern höchstens die Auflage wo wir wieder beim ausgangspunkt sind oder blinder populsimus und aktionismus irgend jemandem was bringen

Fruehschwimmer 15.03.2007 12:01

frühschwimmer wohnt jetzt übrigens im passivhaus (= null heizkosten, nur etwas strom für die lüftung...).

da 1700kg CO2 die auf dem flug zu den kanaren und wieder zurück verpustet werden also bald wieder reingeholt :)

the grip 15.03.2007 12:10

Zitat:

Zitat von Frühschwimmer (Beitrag 15941)
frühschwimmer wohnt jetzt übrigens im passivhaus (= null heizkosten, nur etwas strom für die lüftung...).

Interessant. Leider ist der Begriff Passivhaus irreführend, da rechnerisch immer noch max. 15 kWh/qm/a an Heizenergie anfallen. Oder wie hast Du das gelöst ? Und das Warmwasser ? Alles über Kollektoren ? Winter ?

the grip (der seit 7 Jahren im CO2-neutralen Passivhaus wohnt und noch 4 weitere gebaut hat ...)

Fruehschwimmer 15.03.2007 12:35

ein fachmann! dann hab ich ja jetzt jemanden an den ich mich bei fragen wenden kann ;)

heizkosten waren und werden wohl gleich null sein, da unter mir ständig "wärmequellen" sind und ich noch nie unter 18°C gekommen bin, egal wie lange ich weg war (wenn ich demnächst vorhänge habe wird das sicher noch besser, da über die fenster ja am meisten wärme flöten geht...).

warmwasser kommt von neben an (etwas geschummelt...)


ich frag mich nur wie ich das mit meinem ganzen sportklamotten machen soll :confused:
-die trocknen dermaßen langsam, dass ich schon überlegt hab mir ne´n elektrischen handtuchhalter zu besorgen!

ansonsten frag ich mich aber die ganze zeit warum überhaupt noch häuser mit heizung gebaut werden (dürfen) ...

Hugo 15.03.2007 12:42

weil leute versuchen den klimawandel zu stoppen und damit verhindern dass hier bald palmen wachsen:Lachanfall:


sagt mal bei der ganzen CO2 debatte...hat da schon mal jemand berechnet wie viel CO2 ein durchschnittlicher eiermann während eines entsprechenden Events oder des trainings dafür produziert?

the grip 15.03.2007 13:08

Zitat:

Zitat von Frühschwimmer (Beitrag 15944)
ich frag mich nur wie ich das mit meinem ganzen sportklamotten machen soll :confused:
-die trocknen dermaßen langsam, dass ich schon überlegt hab mir ne´n elektrischen handtuchhalter zu besorgen!

Du kannst die Zuluft auch über einen sog. "Trockenschrank" führen und danach ausblasen. Nebeneffekt ist, dass die eher zu trockene Zuluft befeuchtet wird.

Oder habt Ihr das beim Lüftungskonzept bereits diskutiert ?

Vielleicht läßt sich noch was umbauen ...:Holzhammer:

Fruehschwimmer 15.03.2007 15:04

Zitat:

Zitat von the grip (Beitrag 15952)
Du kannst die Zuluft auch über einen sog. "Trockenschrank" führen und danach ausblasen. Nebeneffekt ist, dass die eher zu trockene Zuluft befeuchtet wird.

über sowas hab ich schon nachgedacht: ich könnte im flur einfach einen schrank (ohne hintere wand) vor dem lüftungsaulsass montieren. in den boden dann ein paar löcher und schon müsste das gehen....

problem ist aber, dass ich wohl nicht allzulange darin wohnen werden kann (höchstens noch zwei jahre) weshalb sich alle aufwändigen sachen eigentlich nicht lohnen...

drullse 15.03.2007 23:17

Zitat:

Zitat von Hugo (Beitrag 15945)
sagt mal bei der ganzen CO2 debatte...hat da schon mal jemand berechnet wie viel CO2 ein durchschnittlicher eiermann während eines entsprechenden Events oder des trainings dafür produziert?

Ungefähr das Doppelte eines Menschen mit sitzender Tätigkeit...

Zur Eingangsfrage: hab im TL grade darüber nachgedacht und (als studierter Ökologe) beschlossen, die Sache erstmal ad acta zu legen, bis Flüge unter 1000 Km verboten werden. Solange der Schwachsinn, regelmäßig innerdeutsch rumzufliegen nicht gestoppt wird, kann ich auch 1-2mal im Jahr in den Süden fliegen.

Irgendwann ist mal Schluß mit dem Einreden eines schlechten Gewissens.

Irgendein Stromkonzern wird in nächster Zeite neue Kohlekraftwerke in Deutschland bauen. Der CO2-Ausstoss des größten davon liegt jenseits von gut und böse, aber weil es neu ist, wird es die ersten X Jahre vom Emmissionshandel ausgenommen.

Solange solcher Unfug geschieht und trotz eindeutiger Mehrheit in der Bevölkerung ein Tempolimit z.B. abgelehnt wird, ist für mich die eindeutige Aussage der Politik: bitte so weitermachen.

Und da ich keine Kinder habe, kann mir das alles ziemlich egal sein.

D. - in dieser Hinsicht Realist und damit illusionslos was das angeht

the grip 16.03.2007 08:40

Zitat:

Zitat von drullse (Beitrag 16030)
...
Und da ich keine Kinder habe, kann mir das alles ziemlich egal sein.

D. - in dieser Hinsicht Realist und damit illusionslos was das angeht

... quasi als Steilvorlage für Powermanpapa ... ? :Cheese:

drullse 16.03.2007 09:48

Zitat:

Zitat von the grip (Beitrag 16063)
... quasi als Steilvorlage für Powermanpapa ... ? :Cheese:

Nein - der weiß, wie ich das meine...

Hoffe ich zumindest, sonst gibts wohl Haue. :Lachen2:

powermanpapa 16.03.2007 09:53

Zitat:

Zitat von the grip (Beitrag 16063)
... quasi als Steilvorlage für Powermanpapa ... ? :Cheese:

:Huhu:

nöö nicht mehr

nachdem ich mit meinen Kindern zusammen beschlossen habe, das sie keine Nachkommen mehr zeugen werden, endet für mich die Ära in ca 50-80 Jahren,

also lebe ich ab jetzt so wie es andere auch tun

da ich weder an der Küste, oder sonstwie gefährdeten Zonen lebe, gehts mir ab sofort am Arsch vorbei

ich bin viel zu dumm um die Zusammenhänge zu begreifen, wenns schon unsere Politiker nicht kapieren und auch die großen Wirtschaftsführenden Weltweit

------nach mir die Sin(n)flut (Füxxchen :Huhu: )

keko 16.03.2007 10:04

Zitat:

Zitat von powermanpapa (Beitrag 16073)
:Huhu:

nöö nicht mehr

nachdem ich mit meinen Kindern zusammen beschlossen habe, das sie keine Nachkommen mehr zeugen werden, endet für mich die Ära in ca 50-80 Jahren,

also lebe ich ab jetzt so wie es andere auch tun

Jetzt enttäuscht du mich aber.... Schmeisst du tatsächlich die Flinte ins Korn? :Peitsche:

Im Übrigen glaube ich nicht, dass sich deine Söhne noch an diese Abmachung halten, wenn´s mal drauf an kommt :Cheese:

Was soll´s, unserem Planeten ginge es ohne Menschen eh besser :Prost:

powermanpapa 16.03.2007 10:24

Zitat:

Zitat von keko (Beitrag 16076)
Jetzt enttäuscht du mich aber.... Schmeisst du tatsächlich die Flinte ins Korn? :Peitsche:

Im Übrigen glaube ich nicht, dass sich deine Söhne noch an diese Abmachung halten, wenn´s mal drauf an kommt :Cheese:

Was soll´s, unserem Planeten ginge es ohne Menschen eh besser :Prost:


du weisst?! als Grobmotoriker ist man da eher pragmatisch

da wird gelabert und gelabert und nix passiert

wo ich nix bewirken kann---nundenn...

meine Jungs sollen sich beizeiten sterilisieren lassen, dann können sie ihren Spass haben, wie es eben alle so tun, warum sollte ich ihnen das bisschen Leben noch schwer machen

Scheiss auf die Menschheit :Prost:

Hugo 16.03.2007 11:34

Zitat:

Zitat von drullse (Beitrag 16030)

Irgendein Stromkonzern wird in nächster Zeite neue Kohlekraftwerke in Deutschland bauen. Der CO2-Ausstoss des größten davon liegt jenseits von gut und böse, aber weil es neu ist, wird es die ersten X Jahre vom Emmissionshandel ausgenommen.


nunja...das muss man bischen differenzierter sehen.
das von dir angesprochene Kraftwerk soll das derzeit "stinkendste" kohlekraftwerk in deutschland ersetzen und die planungen dafür haben ja auch nicht erst letzte woche begonnen.

vor zwei jahren haben viele rumgejammert dass unser stromnetz zu schwach sei, nicht genügend reserven hätte. letzte woche wollte uns die bild sagen dass wir 30% zu viel für strom bezahlen....die forderungen der kunden unterliegt zu sehr saisonalen schwankungen als dass man es langfristig jemandem recht machen könnte.

wozu würde denn 30% billigerer Strom in der realität führen? zu mehr oder weniger CO2-Ausstoß.
Oder Sprit...in meinen Augen viel zu billig, aber jeder der an ner tankstelle vorbei fährt stöhnt erstmal....der sollte lieber stöhnen wenn er 10 minuten später allein im wagen während der rush-hour ne halbe im stau auf der A3 steht.

Solange die menschen nicht kapiern dass sie als Kunden letztlich den einzigen Einfluss darauf haben was produziert wird und wie viel wird sich doch an der ganzen geschichte nix ändern:Nee:

the grip 08.01.2008 14:20

Gas geben fürs Klima: Der absurde CO2-Ablasshandel in Deutschland
 
Angesichts der Tatsache, dass uns bald wieder Einige per Flug in südliche Gefilde verlassen, wollte ich die Diskussion nochmal aufleben lassen.

Interessanter Beitrag auch zum Thema "Ablasshandel" in Report gestern abend:

http://www.br-online.de/daserste/rep...iv/2008/00438/

Erinnert mich an die Geschichte mit dem umgelabelten Öko-Strom ...

dude 08.01.2008 14:38

uh, report muenchen, da stellen sich die nackenhaare schonmal auf.

verkauft wird das ganze als was besseres, als es ist, keine frage. aber besser wie nix, wenn denn tatsaechlich was gemacht wird.

ich kenne - und befuerworte - nur www.myclimate.org.

F 18 08.01.2008 15:06

Zitat:

Zitat von Frühschwimmer (Beitrag 15941)
frühschwimmer wohnt jetzt übrigens im passivhaus (= null heizkosten, nur etwas strom für die lüftung...).

da 1700kg CO2 die auf dem flug zu den kanaren und wieder zurück verpustet werden also bald wieder reingeholt :)

Auch so ein Scherz, nur etwas Strom für die Lüftung.
Schalt mal alle deine Stromverbraucher aus (Kühlschränke, Lampen, Herd, Radio, Fernseher, etc. ) die heizen nämlich über ihre Verluste deine Wohnung. Das find ich immer so klasse wenn über den Verbrauch von elektrischen Geräten gesprochen wird, und dann aufgeführt wird, was man da so alles sparen könnte. Im Winter heizt man damit unter anderem seine Wohnung. Und bei nem Passivhaus zu nem nicht geringen Anteil.
Was man dann auch noch abziehen müsste wäre der Energieaufwand für die Dämmstoffherstellung.

Trotzdem natürlich besser als nichts.

Ach so ja, ich flieg im März nach Malle;)

the grip 13.04.2008 16:38

Saubere Luft nun angeblich an Erwärmung schuld ...
 
http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...546863,00.html

Schon aberwitzig, dass nun Reinhaltungsmaßnahmen den Klimawandel beschleunigen.

Irgendwo aber logisch, meint the grip, der seit 8 Jahren im Passivhaus wohnt, dass mit Zeitungsabfällen gedämmt ist ...

Stefan 13.04.2008 16:58

Zitat:

Zitat von the grip (Beitrag 84588)
http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...546863,00.html

Schon aberwitzig, dass nun Reinhaltungsmaßnahmen den Klimawandel beschleunigen.

Ach, wenn die Chinesen so weiter machen, dann zieht deren Luftverschmutzung bis zu uns.

PeterMuc 13.04.2008 18:36

Zitat:

Zitat von the grip (Beitrag 84588)
http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...546863,00.html

Schon aberwitzig, dass nun Reinhaltungsmaßnahmen den Klimawandel beschleunigen.
...

Nun, dieses Frühjahr habe ich davon aber noch nicht so viel gemerkt


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