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Deshalb: -mindestens Sondersitzung der Bundesregierung, -Erklärung des Kanzlers, - sofortige Einberufung des Bundestages mit Aussprache und Beschlussfassung. Absicherung der parlamentarischen Zeremonie durch Spürhunde, Panzerspähwagen, scharf bewaffnete Infanterie, natürlich Drohnendome und das ganze andere Pipapopippi, alles wie immer, wenn eine so massive Bedrohungslage festzustellen ist. Bündnisfall? Nee, noch nicht, erstmal beim Golfer nachfragen, erst danach Schwanz einziehen. Ich habe es mir, als faule Socke, einfach gemacht. Heute habe ich, der Lage entsprechend, eine schöne Möhrensuppe gekocht, serviert und mich am tätigen Lob meiner Frau erfreut. Na bitte, geht doch, hat sie gesagt ...:Lachanfall: :Lachanfall::Huhu: |
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Darauf einen Söder-Keba :Cheese: Viel Theater, aber per se finde ich das nicht falsch. Ich hatte schon versehentlich so einen Veggie-Mist im Einkaufswagen, ist mir an der Kasse aufgefallen weil ich dachte warum ist die blöde Wurst so teuer. Wir haben zwar für den Verbraucher wunderschöne detaillierte Pflichtangaben in Microschrift auf der Rückseite, aber so grundsätzliche Eigesnchaften wie Fleisch, Veggie, Vegan, ... sollten IMHO schon auf den ersten Blick erkennbar bleiben. Wenn Wurst draufsteht will ich Wurst haben, sonst bitte auch groß Veggie-Wurscht oder was auch immer draufschreiben, aber nicht Wurst und irgendwo klein "vegan" daneben. Mal ganz abgesehen davon dass ich geschmacklich von dem ganzen Fleischersatz gar nichts halte. Entweder ich esse Fleisch oder vegetarisch, beides geht deutlich geschmacksvoller als mit diesen komischen hochverarbeiteten Ersatzprodukten. |
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Ein echt gutes Beispiel ist "Fleischsalat" in Supermarktqualität, also im 200g Pfennigsbecher. Ich halte mich für einen erfahrenen Koch und auch Esser und ich kann geschmacklich schwer Unterschiede erkennen zwischen dem "Fleisch"-Produkt und dem veganen Ersatz aus gefärbten aromatisierten Bambussprossen(!). Da fragt man sich schon,. was da an Fleisch im "Original" drin ist. Natürlich ist ein wirklich "hausgemachter" Fleischsalat eine ganz andere Nummer, aber darum geht es bei ca. 98% der in der EU betroffenen Fleisch und Wurstwaren ja nicht. Menschen, die sich vegan oder vegetarisch ernähren und das nicht schon als Baby getan haben (also die wenigsten), sind halt durch ihre Kindheitsernährung geprägt und wollen manchmal auch etwas essen, was ähnlich wie Wurst schmeckt. Warum nicht. Und wie gesagt, aus meiner Sicht sind vegane Wurstprodukte u.ä. immer gut erkennbar. |
Und da wundern sich manche über PolitikVerdrossenheit.
Da kommt mir doch fast die ScheuerMILCH aus meinem Kaffee wieder hoch. |
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Scheuermilch würde mir auch wieder hochkommen, ich würde nie Milch von diesem *piep* von Politiker kaufen, den kannst du doch zu nichts gebrauchen. |
Wie blind muss man eigentlich sein, versehentlich eine Wurst zu kaufen?
Die Logos für "vegan" und "vegetarisch" erkennt selbst ein Analphabet. Und wer erfolgreich die ersten beiden Jahre der Grundschule absolviert hat, findet "veg..." im Produktnamen und kann auch mal auf die Inhaltsstoffe schauen. |
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Hast Du mal ein Beispiel für eine vegane Wurst, wo die Kennzeichnung als veganes Produkt nicht auf den ersten Blick zu finden ist? |
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Gleichzeitig sind viele Markenprodukte sehr hochpreisig unterwegs, da die Kundschaft das entsprechend akzeptiert.Zuwachsraten gibt es bei no names....die sind preislich fast gleich... Deutschland ist der grösste Markt für plant-based. Andere europäischen Länder ziehen aber nach, meistens bei Käse-alternativen... Rügenwalder ist übrigens, nachdem man den Hals nicht vollbekommen hat und fast alle Produktionsstrassen auf Vegan umgestellt hat, mittlerweile Übernahmekandidat, 280 Mio Umsatz, kaum Gewinn... Mir isses letztlich Wurscht was draufsteht , Mandelmilch ist für mich ne gute alternative...Fleischalternativen hatten wir probiert, aber danach war die Pfanne nicht mehr zu gebrauchen, weil verklebt...geschmeckt hats mir auch nicht... |
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heute Vormittag auch einen passenden Vortrag vor dem EU Parlament einer wohl eher Linken Abgeordneten gehört, die weitere mögliche kritische Lebensmittel wie Marzipankartoffeln, FleischTomaten, KatzenZungen, Schweineohren, Leberkäse, Schokowürste und KinderSchnitzel aufzählte, mit den Verbraucher auch höchster Verwechslungsgefahr ausgesetzt werden.
Insbesondere die Fleischtomate erscheint mir da problematisch, versteckt sich doch hinter dieser arglistigen Täuschung oft schnödestes Gemüse meist sehr wässriger Natur. |
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Äh, Fleisch ist aber nicht zwingend tierisch:
1. Muskelgewebe des menschlichen, tierischen Körpers, das aus von Bindegewebe umhüllten Fasern besteht, zwischen denen Fett eingelagert ist a) [bildlich] ... b) [übertragen] ... 2. das essbare Muskelgewebe von Tieren 3. weiches, saftiges Zellgewebe der Früchte, Fruchtfleisch https://www.dwds.de/wb/Fleisch Es gibt ja auch Fruchtfleisch etc.., also schön aufpassen was man da kauft. Nicht alles wo Fleisch draufsteht ist auch Fleisch, also das von Tieren, und wenn Wurst jetzt aus zerkleinertem Fleisch, Fleisch aber jetzt auch wieder aus Früchten ... Alter, da blickt ja keiner mehr durch. :Maso: Und das in einer Zeit wo man Leuten erklären muss dass man Haustiere nicht in der Mikrowelle trocknet. :o |
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Funfact: Du schreibst, der größte Hersteller veganer Produkte mache keinen Gewinn. Meik beschwert sich weiter oben, diese Produkte seien "völlig überteuert". Fahrräder für 10.000 Euro? Kein Problem. Ein Euro für Tierwohl? Nein Danke. :Kotz: |
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Die Kostendebatte ist vorgeschoben und geht am Kern der Sache vorbei. |
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Im Rügenwalder Schinkenspicker (vegan) ist drin:
Trinkwasser, Rapsöl, Sonnenblumenprotein, Erbsenfasern, Citrusfasern, Kartoffelprotein, Kochsalz, Inulin, natürliches Aroma, Traubenzucker. Verdickungsmittel: Carrageen, Tarakernmehl, Konjak Gewürze und Gewürzextrakte, Farbstoffe: Carotine, Anthocyane Welche dieser Zutaten wäre denn schlimm? |
Habe ich mal in einer Talkshow gehört. Und auch, wenn man ChatGPT fragt:
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Zudem stört mich um einfach mal bei Rügenwalder zu bleiben die Kundenverarsche: "Statt Schweinefleisch verwenden wir für die Herstellung des Schinken Spickers Sonnenblumenkerne. Hinzu" Dann guckst du in die Inhaltsliste und da sind aberwitzige 2% Sonnenblumenkerne drin, Hauptbestandteile Wasser und Rapsöl, dazu viel Salz und Gewürze und oft Sachen die ich erst googlen muss. Anthocyane kannte ich z.B. nicht, auch wenn das am Ende nichts Schlimmes ist. Ich es oft fleischlos, aber mit diesen Ersatzprodukten kann ich nichts anfangen. Dafür kenne ich die Preise von Grundnahrungsmitteln da ich die oft kaufe. Obst, Gemüse, Kartoffeln, so weit ich das kriege auch lokal und nicht vom Discounter. Da ich eh nicht frühstücke gibt's bei mir außer wenn Besuch kommt auch keine Wurst, wenn es Brot gibt dann Honig oder selbstgemachte Marmeladen. Wenn man die Preise von Grundnahrungsmitteln kennt fragt man sich aber eben bei den Kosten warum so manche Dinge derart teuer und manche im Vergleich billig sind. Image ist halt alles ... |
Wie sagte der Metzgermeister:
„Wenn rauskommt, was da reinkommt, kommen WIR rein und nicht mehr raus!“. |
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Fleischwurst muss beispielsweise nur mindestens 8 % Muskelfleisch ohne Sehnen und Schwarten enthalten. Der Rest kann aus einfachem Speck, Fett und billigem Sehnenfleisch , Wasser und Co bestehen. Geflügelwurst muss 15% Geflügel im Fleischanteil (!) enthalten , Kalbsleberwurst 15 % Kalbsleber. Weitere Verarschungen ? Für Fruchtsaftgetränke reichen 20-30% Fruchtsaft, der Rest sind Wasser und Zucker. Für Schokoladenpudding wurden grandiose 1%. Mindestkakaoanteil festgelegt und mein besonderes Highlight: Heringssalat muss 20% Hering enthalten, der Rest darf auch Rindfleisch sein. Da gibt es schon Punkte, wo man in Sachen Verbraucherschutz aktiv werden könnte. Stattdessen schützt man die Vebraucher vor quantentheoretisch missverständlicher Wurst, damit endlich an den Stammtischen dieser Welt diesselbe wieder in Ordnung ist. Wohl bekommts. PS: Das sich für dieses Beispiel konservativer Idiotie mit Leichtigkeit genügend linke Gegenbespiele ideologisch verprasster Steuergelder finden lassen, ist zwar richtig, aber halt Whataboutism. |
Ich mag die ruegenwalder Sachen ganz gerne, und meine eher fleischlastigen Söhne auch.
Natürlich nicht alles, aber in Summe sind viele der angebotenen Schnitzel und Würste dem Industriefrass a la Meika oder bratmaxxe geschmacklich mindestens ebenbürtig und dann kann man doch auch das tierleid vermeiden. Abgesehen davon, dass eh mindestens die Hälfte reumütig den Fleischkonsum mindestens drastisch reduzieren würde, wenn sie mal nur im Schlachthof zuschauen (und zuhören, die „armen Schweine“ schreien durchdringenn und panisch!) müssten, geschweige denn selbst den Bolzenschuss ansetzen…. |
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Daher hielte ich eine Vorgabe, daß z.B. der Veggie-Bezug optisch auffällig in den "Haupttitel" reingehört, oder Verpackung von Veggie-Produkten immer eine einheitliche große Farbmarkierung braucht o.ä. für sinnvoll, ein Verbot von Worten allgemein halte ich für Unsinn, solange es für all das Zeug kein etabliertes Ersatzwort gibt. Aber mal wieder geht die Diskussion (oder zumindest die mediale Darstellung) nur zwischen Extremen. |
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Ja, viele Produkte legen es vom Beschriftungs-Design darauf an, primär als "Fleisch" wahrgenommen zu werden, der Veggie-Aspekt ist sehr oft kleiner und abgesetzt. Das kann für viele eine Verwechslungsgefahr bedeuten. Wenn Vegan-Vegetarisch etwas besonders Gutes sein soll, sollte eigentlich das in größter Schrift drauf stehen, nicht die Worte Wurst oder Schnitzel. Wäre ich böswillig, könnte ich unterstellen, sie wollen es auch Nicht-Vegetariern unterjubeln, die es von sich aus link liegen lassen würden. Mir ist es trotzdem nie passiert, da ich sehr selten abgepackte Fleischprodukte kaufe, viel lieber an der offenen Theke. Ich habe aber auch schon mal versehentlich eine viel zu scharfe Wurst gekauft, weil ich (rot-grün-schwach) die Farbcodierung nicht wahrnahm, und das Wort Chili nur ganz klein drauf stand. Mangelnde Übung bei abgepackten Waren kann sich rächen, daher bin ich für klare, schnell erkennbare Botschaften. |
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Bei Fleischersatz der zum großen Teil nur aus Wasser und Rapsöl besteht und dann mit ein paar exotischen Zutaten zu einer Fleischpampe gebrüht wird bin ich einfach raus. Da brauch ich nicht viel Wissen zu. |
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danke. |
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:Blumen: |
Recht guter Kommentar auf ntv, auch zu Söder und Merz:
https://www.n-tv.de/politik/politik_...box=1759921086 |
Ich hoffe die verbieten jetzt endlich Farfalle, eine wahre Ernährungsfalle, wie oft wollte ich schon Nudeln mit Schmetterlingen und musste daheim feststellen, da sind gar keine Schmetterlinge drin, unerhört.
Wenn wir sonst keine Probleme haben. |
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Da schmiere ich mir lieber sowas auf's Brot: https://www.dm.de/dmbio-brotaufstric...ctedStore=D4AC Lecker, da kennt man alle Zutaten und der Anteil an "echten" Zutaten statt Füllstoffen ist weit höher bei deutlich niedrigerem Preis. Was rechtfertigt deiner fachlich fundierten Meinung nach denn den Preis der Fleischersatzprodukte, gerade von diesem Rügenwalder-Zeugs das fast nur aus Wasser und Rapsöl besteht? Das ist einfach ein Hype sobald da vegan, vegane Wurst oder sonstwas cooles draufsteht. |
Meik, ich esse kein Fleisch und normerweise keinen Fleischersatz. Aber "den Preis rechtfertigen" tun doch ganz viele Lebensmittel nicht.
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Ein Schwein, das so viel wiegt wie ich, bekommt laut EU-Recht in einem Stall einen halben Quadratmeter Platz. Genau genommen sind es 0.55 qm.
Diese Verordnung stammt aus dem Jahr 2008. Eine Novelle dieser Verordnung soll im Jahr 2026 vorgelegt werden. Ob sie beschlossen oder abgelehnt wird, dürfte bis zum Jahr 2029 dauern. Es dauert also rund 20 Jahre, bis die EU diesen armen Geschöpfen ein paar Quadratzentimeter mehr Platz verschaffen kann – oder auch nicht. Im Vergleich dazu legt die EU ein atemberaubendes Tempo vor, wenn es darum geht, vegetarischen Produkten, die der Fleischindustrie Konkurrenz machen, eine reinzuwürgen. Angeblich zum Schutz der Verbraucher. Jeder normale Mensch weiß, was ein Veggie-Burger ist. Er weiß es auch bei der Hafermilch, der E-Zigarette oder dem Elektroauto. Es wäre ähnlich absurd, wenn ein Elektroauto nicht mehr als Auto, sondern nur als Fahrzeug bezeichnet werden dürfte, um den Verbraucher vor einer Verwechslungsgefahr mit einem Verbrenner zu schützen. Im allgemeinen Sprachgebrauch spielt das ohnehin keine Rolle. Obwohl seit 2017 verboten, bestellt jeder, das das möchte, seinen Milchkaffee mit "Hafermilch" und nicht mit "Haferdrink". Ein Veggie-Burger wird ein Veggi-Burger bleiben, und eine vegetarische Bratwurst eine vegetarische Bratwurst. Und zwar deshalb, weil sie genau das sind. |
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https://www.deutschsanktpeter.de/rez...erginenpueree/ |
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Wir schützen ja auch die Autoindustrie, indem wir ihnen jetzt wieder erlauben, Verbrenner zu bauen oder Technologieoffenheit anbieten. Das wird den Markt trotzdem nicht verbessern und das Angebot werden dann andere bedienen. Bei veganen Produkten sehe ich das genauso....der Markt wird das schon richten, letztlich wird da ein Name auf der Verpackung nicht über Wohl oder Verderb eines Produktes entscheiden, sondern sein Geschmack, Nährwerte oder Preis.... |
Im übrigen:
ich schau ja immer auf die Nährwerte wegen der Kalorien...meistens wird bei den veganen Alternativen Geschmack mit Fett erkauft...was dann für mich immer blöd ist, da ich schon drauf schau was ich am Tag so an Kalorien reinhau....deswegen sind die Nahrungsmittel meist raus.. ABer ich bin ehrlich, hab da schon lange nicht mehr nachgeschaut, ob es jetzt immer noch so ist. |
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