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Michitri 08.12.2025 19:23

Zitat:

Zitat von deralexxx (Beitrag 1795534)
Warum sollte er? Er ist der schnellste Deutsche über den Marathon aller Zeiten. Wir widmen ihm hier einen eigenen Faden, andere Sportler die hier im Laufbereich einen eigenen Faden haben: Kipchoge, Ingebrigtsen - und das sind die Themen über 5 Jahre.

Stört es dich, dass Amanal Petros Deutscher ist?

Nein stört mich nicht, als Soldat ist er mehr deutscher als viele , die zur Zeit gegen den Wehrdienst demonstrieren.

Michitri 08.12.2025 19:25

Zitat:

Zitat von sabine-g (Beitrag 1795536)
D.h. du möchtest, dass er seinen deutschen Pass abgibt und wieder zurück nach Afrika geht um dort ein Volksheld zu werden.
Soll er dann seine sehr guten (deutsch)sprachlichen Fähigkeiten wieder über Board werfen?

Hast du deinen Stammbaum untersucht ?
Ich hoffe er ist makellos, sonst zurück marsch, marsch !

Nein möchte ich nicht?

Hast du deinen Stammbaum untersucht ?
Ich hoffe er ist makellos, sonst zurück marsch, marsch ![/quote]

Wohin zurück? Gehts noch!

Duamax 08.12.2025 19:29

Zitat:

Zitat von Michitri (Beitrag 1795544)
Nein möchte ich nicht?

Hast du deinen Stammbaum untersucht ?
Ich hoffe er ist makellos, sonst zurück marsch, marsch !

Wohin zurück? Gehts noch!

Diese Frage ist einfach zu beantworten: Dorthin, von wo deine Vorfahren eingewandert sind.
Nach deiner Argumentation hast du dir damit ja die Staatsbürgerschaft auch nur erschlichen.

Ich wandere dann mal nach Österreich aus und gebe meinen deutschen Pass ab.:Holzhammer:

Genussläufer 08.12.2025 19:33

Zitat:

Zitat von Michitri (Beitrag 1795497)
Nach meinen Kenntnisstand trainiert und lebt er den Grossteil des Jahres in Iten , Kenia
ist aber Bundeswehrsoldat...

Gesa Krause hat das auch viele Jahre gemacht. Die Norweger trainieren auch den größten Teil des Jahres ausserhalb der Grenzen. Ein beachtlicher Teil der Weltklasse absolviert heute Höhentrainingszyklen, die sich durch das ganze Jahr ziehen. Da wärst Du als Deutscher schon mal raus. Dazu kommt, dass man dort deutlich weniger abgelenkt ist.

Man kann durchaus hinterfragen, wann die Einbürgerung von Sportlern erfolgsgetrieben ist. Das ist aber gerade bei Fitwi und Petros Unsinn. Beide haben sich hier zu Weltklasseathleten entwickelt und setzen das nun um. Was man auch nicht unter den Tisch fallen lassen sollte, ist die Art wie sie das gemacht haben. Bei aller - in Teilen berechtigter - Nörgelei in Bezug auf fehlenden Integrationswillen. Insbesondere die Beiden sind ein Paradebeispiel dafür, wie gut Integration in der Tat auch funktionieren kann.

Nun gerade auf solche Leute mit dem Finger zu zeigen und diese als "nichtdeutsch" zu bezeichnen, vernichtet dann auch die besten Vorbilder für gelungene Integration. Das ist erstens sehr schade für alle, weil wir genau solche Vorbilder brauchen. Zweitens wird es ihrem persönlichen Engagement in keinster Weise gerecht.

StefanW. 08.12.2025 20:08

Zitat:

Zitat von Michitri (Beitrag 1795495)
einfach nur in deutschland geboren sein?

Ui, dann darf z.B. selbst das Kind deutscher Diplomaten nicht für Deutschland starten, weil es in Barcelona auf die Welt gekommen ist?
Wie sieht es bei einer Frühgeburt im Frankreichurlaub aus?

Wie würdest Du Deine Beiträge bezeichnen, wenn nicht rassistisch? Ich finde kein passenderes Wort.

Foxi 08.12.2025 21:08

Zitat:

Zitat von Michitri (Beitrag 1795543)
Nein stört mich nicht, als Soldat ist er mehr deutscher als viele , die zur Zeit gegen den Wehrdienst demonstrieren.

Jetzt wird es immer rassistischer und völkischer. :dresche

"Deutsch" lässt sich angeblich steigern, und wer von seinem Demonstrationsrecht Gebrauch macht, ist "weniger deutsch" als ein Soldat, der "mehr deutsch" ist.

Mit solchen Äußerungen schafft man locker die Quali für die AfD-Jugend. :( :(

Ich bin dann mal weg...
:Huhu:

Klugschnacker 08.12.2025 21:12

Bitte rüstet verbal mal wieder etwas ab. :liebe053:

Foxi 08.12.2025 21:16

Zitat:

Zitat von Klugschnacker (Beitrag 1795558)
Bitte rüstet verbal mal wieder etwas ab. :liebe053:

Bitte nimm deine Aufgaben als Moderator etwas ernster.

TriVet 08.12.2025 21:46

Zitat:

Zitat von Foxi (Beitrag 1795559)
Bitte nimm deine Aufgaben als Moderator etwas ernster.

Ich finde, Arne hat recht.

Foxi 08.12.2025 21:55

Zitat:

Zitat von TriVet (Beitrag 1795561)
Ich finde, Arne hat recht.

Das darfst du gerne finden. Fakt ist leider, dass sich in diesem Forum in den letzten Wochen und Monaten der unheilvolle Trend feststellen lässt, dass rechte und z.T. völkische Beiträge bei jeder Gelegenheit gepostet werden, ohne dass der Moderator hier eingreift. Anscheinend sind sie für ihn durch die Meinungsfreiheit gedeckt. Ich halte das für problematisch. Auch in anderen Bereichen der Gesellschaft werden Rechtsaußen-Positionen für salonfähig gehalten.
Ich habe problematische Beiträge mehrfach gemeldet, ohne dass eine Reaktion erfolgte. Auch das wirft Fragen auf.

Erst, wenn man deutlich dagegen Position bezieht, wird zur verbalen "Abrüstung" (gemeint ist vermutlich eher: Mäßigung) aufgerufen. Für mich ist das nicht in Ordnung.

Antracis 08.12.2025 22:16

Zitat:

Zitat von Foxi (Beitrag 1795562)
Ich habe problematische Beiträge mehrfach gemeldet, ohne dass eine Reaktion erfolgte. Auch das wirft Fragen auf.

Welche Fragen sind das denn ? Ich finde solche Andeutungen wenig hilfreich, die man ggf. als gewichtige Anschuldigung interpretieren kann.

Zitat:

Ich finde mehrere Beiträge hier in diesem Thread ziemlich daneben.
Ich auch. Aber das ich eine Meinung nicht richtig oder persönlich sogar befremdlich bis abstoßend finde, bedeutet noch nicht automatisch, dass man sie verbieten sollte oder müßte.

Zitat:

Erst, wenn man deutlich dagegen Position bezieht, wird zur verbalen "Abrüstung" (gemeint ist vermutlich eher: Mäßigung) aufgerufen. Für mich ist das nicht in Ordnung.
Aus meiner Sicht erweist Du hier einer Sache gerade einen Bärendienst.

Klugschnacker 08.12.2025 22:20

Zitat:

Zitat von Foxi (Beitrag 1795562)
Erst, wenn man deutlich dagegen Position bezieht, wird zur verbalen "Abrüstung" (gemeint ist vermutlich eher: Mäßigung) aufgerufen. Für mich ist das nicht in Ordnung.

Aus meiner Sicht ist es in Ordnung, Meinungen wie die von Michitri in einem Sportforum zu diskutieren.

Michitri hat seine Meinung höflich und sachlich geäußert, im Rahmen dessen, was man in einem Onlineforum erwarten kann. Die Gegner seiner Position haben allen Raum, sich auszudrücken und ihre Sicht darzulegen.

Mir wäre es recht, wenn dieser Meinungsaustausch einigermaßen sachlich und ohne persönliche Herabsetzungen erfolgen würde. So halbwegs ist das ja auch gelungen; weiter als bisher muss die Temperatur dieser Debatte jedoch nicht ansteigen, finde ich.
:Blumen:

sabine-g 08.12.2025 22:23

Ich finde, dass 2:04 eine super Zeit ist für den Marathon.
Egal ob deutsch oder nicht, oder eingewandert deutsch oder ausgewandert eritreisch .

Antracis 08.12.2025 22:34

...und mit vier Sekunden schneller wäre es eine 02:03...eine Zehntelsekunde pro Kilometer und dann wärs der Rekord von Gebrselassie aus 2008!

Carbonschuhe hin oder her. Das muss ein absolut geiles Gefühl sein, in diesen Dimensionen von solchen Legenden zu laufen. Der Name ist Petros bestimmt schon 2012 nicht unbekannt gewesen...

:liebe053:

Bety 09.12.2025 14:21

Um ein "sportliches" Argument aufzugreifen. Ich denke den Nachwuchs demotiviert deutlich mehr die Unterstützung in Deutschland es auf Profiniveau zu schaffen als Athleten die nicht hier geboren sind. Z.B. Esther Pfeiffer ist Deutsche Meisterin im 10 km Lauf und HM bekommt aber nächstes Jahr trotzdem keine Sportforderung aufgrund spezifischer Paragraphen. Solche Gründe führen m.M nach viel eher dazu eine Sportkarriere aufzugeben.

Nogi87 09.12.2025 14:31

Zitat:

Zitat von Bety (Beitrag 1795597)
Um ein "sportliches" Argument aufzugreifen. Ich denke den Nachwuchs demotiviert deutlich mehr die Unterstützung in Deutschland es auf Profiniveau zu schaffen als Athleten die nicht hier geboren sind. Z.B. Esther Pfeiffer ist Deutsche Meisterin im 10 km Lauf und HM bekommt aber nächstes Jahr trotzdem keine Sportforderung aufgrund spezifischer Paragraphen. Solche Gründe führen m.M nach viel eher dazu eine Sportkarriere aufzugeben.

Es sind keine spezifische Paragraphen. Sie will in den 10 KM Bahn Kader ohne auf der Bahn die dafür vorgesehene Norm zu laufen. Das zeigt der Jugend dass sie einfach die Regeln für eine Förderung richtig lesen müssen.

Rälph 09.12.2025 15:52

Zitat:

Zitat von Michitri (Beitrag 1795446)
Wir haben ja gerade drei aus Eritea soweit ich mich erinnere, die durch die Rekordtabellen pflügen und zwar einen deutschen Pass haben, aber Ihre Wurzeln aus den Läufernationen.
Ich sehe sowas schon mit einem kritischen Auge...

Wie soll sich ein deutscher Nachwuchslangstreckler den motivieren, wenn sowohl Rekorde, als auch Konkurrenz bei deutschen Meisterschaften ihn einfach wegballern?
Die Trainingslager machen die mit eigenen Trainern in Afrika(höhe), der Nationaltrainer telefoniert ab und an mit den Athleten.

Wenn du schon auf die ethnische Herkunft abzielst: Bei der Leichtathletik WM in diesem Jahr haben "Läufer aus den Läufernationen" bei den Herren auf vielen langen Strecken keine herausragende Rolle gespielt.

- 3000m Hindernis => Geordie Beamish, Neuseeland
- 5000m => Cole Hocker, USA
- 10000m => Jimmy Gressier, Frankreich

Ich sehe keinerlei Grund, warum man sich als talentierter Nachwuchsläufer, egal woher, nicht motivieren sollte.

Kritisch dagegen sehe ich ebenso die Daueraufenthalte mancher Sportler in Kenia. Jeder weiß, was dort so vor sich geht. Das hinterlässt, so sympathisch ich den Amanal Petros finde, einen Beigeschmack.

Siebenschwein 09.12.2025 16:12

Zitat:

Zitat von Rälph (Beitrag 1795602)
....

Kritisch dagegen sehe ich ebenso die Daueraufenthalte mancher Sportler in Kenia. Jeder weiß, was dort so vor sich geht. Das hinterlässt, so sympathisch ich den Amanal Petros finde, einen Beigeschmack.

Da scheint sich auch was zu tun. Zufällig gerade heute dazu gelesen: https://www.theguardian.com/sport/20...ch-as-possible

“The one thing I will say about the testing system in Kenya, it’s the best in the world. Within an hour of getting intelligence, the AIU team can have a test executed anywhere in the country. We can’t say that about anywhere else.”

Bety 09.12.2025 17:20

Zitat:

Zitat von Nogi87 (Beitrag 1795599)
Es sind keine spezifische Paragraphen. Sie will in den 10 KM Bahn Kader ohne auf der Bahn die dafür vorgesehene Norm zu laufen. Das zeigt der Jugend dass sie einfach die Regeln für eine Förderung richtig lesen müssen.

Sie will sich mittelfristig als Marathonläuferin auf der Straße etablieren. Nur um eine Norm zu erfüllen Bahnrennen zu laufen ist bedingt sinnvoll. Für den Übergang von 10 km Bahn auf Marathon Straße gibt es nichts. Wie will man sich so langfristig entwickeln?
Ein Jahr Norm nicht gelaufen ist man auch sofort raus.

StefanW. 09.12.2025 19:14

Zitat:

Zitat von Bety (Beitrag 1795609)
Wie will man sich so langfristig entwickeln?

Was ist Deine Forderung? Jeden Fall per Einzelfallentscheid beurteilen?

Bety 09.12.2025 22:23

Zitat:

Zitat von StefanW. (Beitrag 1795614)
Was ist Deine Forderung? Jeden Fall per Einzelfallentscheid beurteilen?

Ich habe keine Forderung aber es gibt genug Ideen von den betroffenen Athleten.

Nogi87 10.12.2025 08:44

Zitat:

Zitat von Bety (Beitrag 1795609)
Sie will sich mittelfristig als Marathonläuferin auf der Straße etablieren. Nur um eine Norm zu erfüllen Bahnrennen zu laufen ist bedingt sinnvoll. Für den Übergang von 10 km Bahn auf Marathon Straße gibt es nichts. Wie will man sich so langfristig entwickeln?
Ein Jahr Norm nicht gelaufen ist man auch sofort raus.

Sie in beim Wings for Live Lauf über 50KM gelaufen. Stattdessen hätte sie auch einfach die Norm im Marathon laufen können wenn ihr das so wichtig ist. Sie ist eineige 10KM auf der Straße gelaufen, ist das Sinnvoller?
Es gibt nunmal keinen Halbmarathon Kader weil der Halbmarathon nicht Olympisch ist. Das weiß man vorher und braucht dann hinterher nicht medienwirksam jammern.

StefanW. 10.12.2025 09:07

Zitat:

Zitat von Bety (Beitrag 1795623)
Ich habe keine Forderung aber es gibt genug Ideen von den betroffenen Athleten.

Also doch Einzelfalllösungen.

Als gute Läuferin hätte sie die Möglichkeit gehabt, eine Norm zu erfüllen. Wahrscheinlich hat sie aber lieber Preisgelder/Antrittsgelder/Aufmerksamkeit... mitgenommen und gehofft, irgendwie in die Förderung zu rutschen.

Im A.P.-Thread ist sie aber OffTopic

Adept 10.12.2025 10:42

Zitat:

Zitat von Adept (Beitrag 1795454)
Ja, es zeigt, dass die farbigen Sportler mit Ursprung aus diesen afrikanischen Ländern anscheinend physische Vorteile im Marathon haben.

Amanal und auch der zweite sind ja schon seit Ewigkeiten in DE. Kann also mit dem Lebensmittelpunkt nicht so viel zu tun haben.

ChatGPT bestätigt übrigens die These, dass die Läufer aus Ostafrika physische Vorteile haben. Neben natürlich auch noch anderen Faktoren, die sie so dominant machen. Es gibt sogar Unterschiede zwischen Ost- und Westafrika, Ausdauer vs. Sprint. Das ist ein gut erforschtes Gebiet.

Rälph 10.12.2025 11:13

Adept, alle, die irgendwo sportliche Eliteleistungen vollbringen, haben genetische Vorteile gegenüber dem Durchschnittsmenschen.

Wenn nun Menschen aus einer bestimmten Region unserer Erde tendenziell Vorteile für eine spezielle Sportart mitbringen, dann ist das halt so. Dem gegenüber stehen gleichzeitig Nachteile für andere Sportarten.

Bety 10.12.2025 11:25

Zitat:

Zitat von StefanW. (Beitrag 1795644)
Also doch Einzelfalllösungen.

Als gute Läuferin hätte sie die Möglichkeit gehabt, eine Norm zu erfüllen. Wahrscheinlich hat sie aber lieber Preisgelder/Antrittsgelder/Aufmerksamkeit... mitgenommen und gehofft, irgendwie in die Förderung zu rutschen.

Im A.P.-Thread ist sie aber OffTopic

Letzte Anmerkung weil es ist wirklich off topic.
Laura Hottenrott wollte Valencia laufen um die Norm zu erfüllen, hat aber keinen Startplatz bekommen obwohl sie sich wohl seit Frühjahr bemüht. Sie fällt jetzt aus der Forderung.

Oft ist der Fokus die Norm zu laufen und der Peak dann nicht am Hauptwettkampf (speziell im Marathon wenn ich die Norm nicht einfach so mitnehme).

Die Norm zielt nur auf Zeiten und nicht auf Platzierungen ab. D.h. als Marathonläufer kann ich nur schnelle Rennen laufen. Wäre eine gute Platzierung bei z.B. N.Y. Marathon nicht genauso viel wert?

StefanW. 10.12.2025 14:24

Zitat:

Zitat von Bety (Beitrag 1795667)
Letzte Anmerkung weil es ist wirklich off topic.
Laura Hottenrott wollte Valencia laufen um die Norm zu erfüllen, hat aber keinen Startplatz bekommen obwohl sie sich wohl seit Frühjahr bemüht. Sie fällt jetzt aus der Forderung.

LH hatte einen Startplatz für diesen Marathon, hat sich aber kurzfristig entschieden, dort nicht zu starten, weil es kein Elite-Startplatz war und das natürlich Nachteile mit sich bringt.

Hätte die Norm allerdings höchste Priorität für sie gehabt, dann hätte sie einen anderen schnellen Marathon laufen können. Dass sie die Norm nicht beim Jungfrau Marathon läuft und es beim Eiger Ultra Trail keine amtlich vermessene Marathonstrecke gibt wusste sie vor ihren Starts dort. Trotzdem ist sie dort gelaufen.
Ich halte LH für eine sehr gute Läuferin - aber auch in dem Fall gelten die Spielregeln.

Antracis 10.12.2025 15:14

Wenn weiterer Diskussionsbedarf ist, wäre ich tatssächlich dafür, das Thema entweder in einen eigenen Pfeifer vs. DLV-Thread auszulagern (gibts in jedem Läufferforum mindestens einen, wo man ausgiebig streiten kann, wer recht hat ...) oder über Normen und Kader-Nominierung im Allgemeinen.

Ansonsten finde ich es schade, wenn davon jetzt ein Thread befüllt wird eines tollen Sportlers, der gerade Sub 2:04 gelaufen ist und vor kurzem auch eines der geilsten WM-Duelle im Marathon evber hingelegt hat, wenn auch knapp verloren (aber eher Silber gewonnen...) :Blumen:

Kampfzwerg 10.12.2025 16:43

Also da diskutier ich lieber über Kadernormen und Verpflichtungen als über die braune sch***e die auch schon thematisiert wurde.

Geb dir aber recht, hat beides hier nichts verloren. :Blumen:

postman 12.12.2025 20:44

Bisher ist das über die World Athletics geregelt. Profis für ein Land werden nur Sportler mit mind. 3 Jahren Wartezeit nach einem Wechsel der Staatsbürgerschaft, mit Dokumentationspflicht und nur nach Zustimmung im Verband. Ein passport-shopping soll damit vermieden werden.
Kinder/Jugendliche ohne deutsche Staatsbürgerschaft, die in Deutschland leben, egal wie lange, dürfen seit 2016 nicht mehr an deutschen Meisterschaften teilnehmen. Wenn also solche Kinder echtes Potential haben, lassen wir die jetzt schon verpuffen - und die gibt es!
Eine Änderung wird zwar gerade wieder im DLV diskutiert, aber im Moment haben "deutsche" Nachwuchslangstreckler die komplette Antiintegrationstrumpfkarte.
Da hatte Amal das Glück einer rechtzeitigen Einbürgerung, sonst wäre seine sportliche Entwicklung hier in D nicht so gut gelaufen.


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