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crimefight 25.01.2020 11:34

Ah... Jetzt...... Ich hab halt immer diese blöde aethrosegefahim kopf

Kennt sich jemand mit diesen ankernaehten aus?
Lesen sich die faeden auf..... Oder bleibt ein frmdkorper im Knie?
Ist ja eh fraglich, ob Das naehen am. Hinterhorn Sinn macht, bzw dort genug Durchblutung ist

mumuku 25.01.2020 22:13

Zitat:

Zitat von crimefight (Beitrag 1507257)
Ah... Jetzt...... Ich hab halt immer diese blöde aethrosegefahim kopf

Kennt sich jemand mit diesen ankernaehten aus?
Lesen sich die faeden auf..... Oder bleibt ein frmdkorper im Knie?
Ist ja eh fraglich, ob Das naehen am. Hinterhorn Sinn macht, bzw dort genug Durchblutung ist


wo ist dein Riss?

In der rot roten Zone sind die Heilungssausichten ganz gut.


crimefight 25.01.2020 22:59

Zitat:

Zitat von mumuku (Beitrag 1507308)
wo ist dein Riss?

In der rot roten Zone sind die Heilungssausichten ganz gut.


Laut mrt sieht es so aus, als. Sei es. Am. Hinterhorn an der aussenkante von aussen nach innen spitznzulaufend
Demnach die rote zone
Hoffe das die erfolgssichten beim Naehen gut sind und sich in dem. Fall die Länge Heilphaae lohnt

mumuku 26.01.2020 18:40

Zitat:

Zitat von crimefight (Beitrag 1507315)
Laut mrt sieht es so aus, als. Sei es. Am. Hinterhorn an der aussenkante von aussen nach innen spitznzulaufend
Demnach die rote zone
Hoffe das die erfolgssichten beim Naehen gut sind und sich in dem. Fall die Länge Heilphaae lohnt

Der Innenmeniskus und das Hinterhorn waren es bei mir auch. Ich habe mich ein halbes Jahr mit Physio (ca. 40 Behandlungen) und fast täglichem Dehnen ala Liebscher und Bracht rumgeschlagen. Der dritte Orthohpäde meinte dann wenn ich Briefmarken sammle und keinen Sport machen würde, dann würde er von einer OP abraten. Wenn ich weiterhin Sport machen will, dann ist es dringend notwendig zu operieren, da sonst bei jedem Lauf der Riß für erneute Entzündungen verantwortlich ist. Die Naht hat den Vorteil, dass nichts verloren geht, aber den Nachteil hat, dass es länger dauert bis man wieder belasten kann/darf/will. Bei mir ist es jetzt 7 Monate her und es fühlt sich noch nicht nach laufen an. Hätte nach 4,5 Monaten anfangen dürfen und habe bis 6 Monate danach gewartet, weil es sich nicht gut angefühlt hat.

Studien haben ergeben, dass 40% der Operierten erst nach 1,5 Jahren und 65% nach 2,5 Jahren schmerzfrei sind.

Wie würde ich es machen, wenn ich mich noch einmal entscheiden müsste? Keine Ahnung, aber es ist mitnichten so, dass nach der OP alles von selbst läuft. Es ist schwierig.

ironmansub10h 26.01.2020 19:19

So Leute, meine 7. Einheit laufend absolviert. Bin jetzt bei 10km in 1000m mit je 200 Gehpause . Okay die Muskulatur ist es nimmer gewöhnt. Aber es fühlt sich so langsam wieder nach Laufen an. Am Freitag hatte ich KontrollMRT, mal sehen was der Doc nächste Woche meint wie sich das KMÖ entwickelte.
Ich nehme seit 2 Wochen Enzyme und habe den Eindruck, dass die den Entzünsungsprozess eingedämmt haben. Auf jeden Fall gehe ich weitaus besser, bin beweglicher im Knie und Schmerzen habe ich eh nimmer.
Also bleib dran, bring die OP hinter dich und mach langsam

crimefight 26.01.2020 20:24

Ich bin jetzt auch froh, wenn es gemacht wird..

Mumuku.-hab deinen Verlauf nochmal gelesen----macht nicht gerade Mut----aber es ist ja jeder anders und es kann so oder auch SO kommen. Eh alles sch....

Doc meinte---selbst eine Teilentfernung wäre nicht so dramatisch, da es nur ne kleine Ecke ist


Ich werde werd auf jeden Fall berichten, wie es läuft

mamoarmin 30.01.2020 16:51

So, ich wollte Euch ja das Feedback nach meinem Arztbesuch geben:

Ich war also heute bei der Orthoklinik Offenbach, Dr. König...er selbst ist Radler gewesen, sogar mal Deutscher Meister und hat ein hohes Ansehen hier in der Region unter den Sportlern.
Als Kassenpatient habe ich Ende Dezember einen Termin getriggert: heute 10.30
um 11.10 wurde ich ins Behandllungszimmer gesetzt, um 11.30 kam dann Dr. König.

Super nett, ruck zuck auf die Liege...
ich war schon ein wenig nervös...er hat dann alle möglichen Biege und zugtests gemacht.
Diagnose: Flüssigkeit im Knie, Knorpelverschleiss Kniescheibe, da kratzt es auch wenn ich die Treppe hoch gehe. Bänder und Menisken laut seiner Aussage alle ok.
Er meinte ein CT sei seiner Meinung nach nicht notwendig, er hatte schon viele Knie in der Hand, und ausser dieser Kleinigkeit ist nichts.
Ich soll jetzt Volumen und oder Intensität rausnehmen und aufhören sobald ein Schmerz kommt, eher höhere Kadenz und nicht zuviel im dicken Gang drücken.
Dann sollte das wieder von alleine gehen, wenn nicht: Injektionen von Hyaleron als Gelenkschmiere, vorher natürlich und falls nicht beschwerdefrei bis in drei Monaten: CT...

Ich bin mir ein wenig unsicher ob der Diagnose ohne CT und Röntgen, aber er meinte das wäre nicht nötig und das Knie hat nichts schlimmes..

ironmansub10h 30.01.2020 18:01

Zitat:

Zitat von mamoarmin (Beitrag 1508216)
So, ich wollte Euch ja das Feedback nach meinem Arztbesuch geben:

Ich war also heute bei der Orthoklinik Offenbach, Dr. König...er selbst ist Radler gewesen, sogar mal Deutscher Meister und hat ein hohes Ansehen hier in der Region unter den Sportlern.
Als Kassenpatient habe ich Ende Dezember einen Termin getriggert: heute 10.30
um 11.10 wurde ich ins Behandllungszimmer gesetzt, um 11.30 kam dann Dr. König.

Super nett, ruck zuck auf die Liege...
ich war schon ein wenig nervös...er hat dann alle möglichen Biege und zugtests gemacht.
Diagnose: Flüssigkeit im Knie, Knorpelverschleiss Kniescheibe, da kratzt es auch wenn ich die Treppe hoch gehe. Bänder und Menisken laut seiner Aussage alle ok.
Er meinte ein CT sei seiner Meinung nach nicht notwendig, er hatte schon viele Knie in der Hand, und ausser dieser Kleinigkeit ist nichts.
Ich soll jetzt Volumen und oder Intensität rausnehmen und aufhören sobald ein Schmerz kommt, eher höhere Kadenz und nicht zuviel im dicken Gang drücken.
Dann sollte das wieder von alleine gehen, wenn nicht: Injektionen von Hyaleron als Gelenkschmiere, vorher natürlich und falls nicht beschwerdefrei bis in drei Monaten: CT...

Ich bin mir ein wenig unsicher ob der Diagnose ohne CT und Röntgen, aber er meinte das wäre nicht nötig und das Knie hat nichts schlimmes..

Okay , wenn der weiße Gott mit seinem Röntgenblick dein Knie begutachtete und den Erguss erspürt, die Menisken ertastete und den Knorpelverschleiß erahnte, dann mach mal weiter. Und das er dir gleich eine Zusatzleistung in Aussicht stellte, würde mich mehr als skeptisch werden lassen. Klar das MRT geht auf sein Budget, logisch das er das nicht für notwendig erachtet. Natürlich sagt ein MRT auch nicht die klinischen Gegebenheiten des Betroffenen aber ist sicher sinnvoller eins zu machen, wenn die Beschwerden wie bei dir nicht besser werden sollten.
Übrigens ich war auch bei so einem Heiler, der meinte, so ein kleiner Riss (hat er sich auf dem MRT angeschaut) sei nicht so dramatisch. Bin dann zu einem befreundeten Doc (Orthopäde) und dieser riet zur Arthroskopie. Letztendlich dann massiver degenerativer Meniskusverschleiss, Knorpeldefekte hinter der Kniescheibe und an der Hauptbelastungszone. Dort wo ich dann operiert wurde (nicht in der Klinik meines Freundes) hat man Hyaluronspritzen nicht mal erwähnt. Erst auf mein Anfragen hin, hat man mir dann das Angebot von 3 Spritzen ge,acht, wenn die Beschwerden bleiben.
Heute habe ich mir die erste geben lassen. Ob es dann was bringt, weiß ich nicht. Aber die 150€ verkrafte ich.
Dir rate ich, ne Zweitmeinung einzuholen und auf ein MRT zu bestehen.
Wärst privat, hättest schon zwei

Feuerrolli69 30.01.2020 18:31

[quote=ironmansub10h;1508226]Okay , wenn der weiße Gott mit seinem Röntgenblick dein Knie begutachtete und den Erguss erspürt, die Menisken ertastete und den Knorpelverschleiß erahnte ....

1+ für deine offene Meinung:Huhu:
Ich sehe es genau wie du, der Arzt hat bestimmt auf Grund seiner langjährigen Erfahrung ein gewisses Gespür für bestimmt Erkrankungen bzw. Verletzungen, aber noch nicht mal ein Ultraschall zu genauen Feststellung der Flüssigkeitsmenge/ genau Lokalisierung der Flüssigkeitsansammlung :Nee:
Im Rettungsdienst heißt es immer: keine Diagnose durch die Hose (also alles genau Betrachten) und bei einem Facharzt wird gemutmaßt, der gute Mann würde kein Geld mehr an mir verdienen.



Gruß Rolli

TriAdrenalin 30.01.2020 18:46

Zitat:

Zitat von mamoarmin (Beitrag 1508216)
So, ich wollte Euch ja das Feedback nach meinem Arztbesuch geben:

Ich war also heute bei der Orthoklinik Offenbach, Dr. König...er selbst ist Radler gewesen, sogar mal Deutscher Meister und hat ein hohes Ansehen hier in der Region unter den Sportlern.
Als Kassenpatient habe ich Ende Dezember einen Termin getriggert: heute 10.30
um 11.10 wurde ich ins Behandllungszimmer gesetzt, um 11.30 kam dann Dr. König.

Super nett, ruck zuck auf die Liege...
ich war schon ein wenig nervös...er hat dann alle möglichen Biege und zugtests gemacht.
Diagnose: Flüssigkeit im Knie, Knorpelverschleiss Kniescheibe, da kratzt es auch wenn ich die Treppe hoch gehe. Bänder und Menisken laut seiner Aussage alle ok.
Er meinte ein CT sei seiner Meinung nach nicht notwendig, er hatte schon viele Knie in der Hand, und ausser dieser Kleinigkeit ist nichts.
Ich soll jetzt Volumen und oder Intensität rausnehmen und aufhören sobald ein Schmerz kommt, eher höhere Kadenz und nicht zuviel im dicken Gang drücken.
Dann sollte das wieder von alleine gehen, wenn nicht: Injektionen von Hyaleron als Gelenkschmiere, vorher natürlich und falls nicht beschwerdefrei bis in drei Monaten: CT...

Ich bin mir ein wenig unsicher ob der Diagnose ohne CT und Röntgen, aber er meinte das wäre nicht nötig und das Knie hat nichts schlimmes..

Omg,

meinst Du das ernst??? Wenn bei mir ein Doc eine Diagnose auf derartige Weise machen würde, würde ich danach sehr schnell laufen... und zwar davon. Das Knie gilt m.W. als das komplizierteste Gelenk im menschlichen Körper und ich würde sehr viel Wert auf eine Diagnose nach dem aktuellsten medizinischem Stand legen und nicht auf eine Methode aus den 60er Jahren. Erfahrung hin oder her.

TriAdrenalin 30.01.2020 18:48

Zitat:

Zitat von ironmansub10h (Beitrag 1508226)
Okay , wenn der weiße Gott mit seinem Röntgenblick dein Knie begutachtete und den Erguss erspürt, die Menisken ertastete und den Knorpelverschleiß erahnte, dann mach mal weiter. Und das er dir gleich eine Zusatzleistung in Aussicht stellte, würde mich mehr als skeptisch werden lassen. Klar das MRT geht auf sein Budget, logisch das er das nicht für notwendig erachtet. Natürlich sagt ein MRT auch nicht die klinischen Gegebenheiten des Betroffenen aber ist sicher sinnvoller eins zu machen, wenn die Beschwerden wie bei dir nicht besser werden sollten.
Übrigens ich war auch bei so einem Heiler, der meinte, so ein kleiner Riss (hat er sich auf dem MRT angeschaut) sei nicht so dramatisch. Bin dann zu einem befreundeten Doc (Orthopäde) und dieser riet zur Arthroskopie. Letztendlich dann massiver degenerativer Meniskusverschleiss, Knorpeldefekte hinter der Kniescheibe und an der Hauptbelastungszone. Dort wo ich dann operiert wurde (nicht in der Klinik meines Freundes) hat man Hyaluronspritzen nicht mal erwähnt. Erst auf mein Anfragen hin, hat man mir dann das Angebot von 3 Spritzen ge,acht, wenn die Beschwerden bleiben.
Heute habe ich mir die erste geben lassen. Ob es dann was bringt, weiß ich nicht. Aber die 150€ verkrafte ich.
Dir rate ich, ne Zweitmeinung einzuholen und auf ein MRT zu bestehen.
Wärst privat, hättest schon zwei

100 points!

mamoarmin 30.01.2020 22:56

Danke für Euer Feedback.....

Hafu 31.01.2020 08:22

Ich würde den Erfahrungsbericht von Mamoarmin nicht so negativ sehen, wie andere Vorposter.
Die Aussagekraft einer sorgfältigen Untersuchung des Knies wird von der überwiegenden Mehrheit der Ärzte unterschätzt und manche haben die Untersuchung auch verlernt bzw. nie richtig erlernt. Wenn ein Arzt sich die Zeit nimmt, ein Knie wirklich sorgfältig zu untersuchen, spricht das in meinen Augen tendenziell eher für den Kollegen und nicht gegen ihn.
Was mir in Mamoarmins Bericht fehlt (aber das könnte trotzdem stattgefunden haben) ist eine exakte Anamneseerhebung (Befragung bei welchen Belastungen das Knie wie genau und wie lange schmerzt, ob es Entzündungssymptome, Einklemmungsentscheidungen usw. zeigt)

Natürlich gehört zu einer exakten Diagnose irgendwann auch eine Bildgebung, zumindest bevor man eine Operation plant. Aber zur Planung einer konservativen Behandlung, wenn das Ausmaß, die Beschwerdekonstellation sowie der Leidensdruck des Patienten die Notwendigkeit einer Operation ohnehin gering erscheinen lassen, kann man auf eine Kernspintomografie durchaus verzichten (ein oben mit erwähntes CT bringt in Bezug auf den Meniskus ohnehin keinen Erkenntnisgewinn und ist nur bei Frakturverdacht nach Unfällen im Bereich des knies angezeigt).
Viele verordnete Kernspintomografien dienen eher der Stabilisierung von Netzwerken zwischen Orthopädisch tätigen Ärzten sowie befreundeten Radiologen als dem Erkenntnisgewinn.

In der Notfallmedizin -wie von Feuerrolli69 skizziert- gelten andere Gesetzmäßigkeiten. Da hat man oft nicht die Zeit für tiefergehende Untersuchungen des Patienten und oft ist auch eine vernünftige Kommunikation mit dem Patienten mit sinnvoller Anamneseerhebung nicht möglich, so dass die Veranlassung von Bildgebung und sonstiger technischer Diagnostig wie z.B. Laboruntersuchungen, Atemgasanalyse usw. weitaus dominanter ist als in anderen Bereichen der Medizin.

mamoarmin 31.01.2020 09:06

Zitat:

Zitat von Hafu (Beitrag 1508284)
Ich würde den Erfahrungsbericht von Mamoarmin nicht so negativ sehen, wie andere Vorposter.
Die Aussagekraft einer sorgfältigen Untersuchung des Knies wird von der überwiegenden Mehrheit der Ärzte unterschätzt und manche haben die Untersuchung auch verlernt bzw. nie richtig erlernt. Wenn ein Arzt sich die Zeit nimmt, ein Knie wirklich sorgfältig zu untersuchen, spricht das in meinen Augen tendenziell eher für den Kollegen und nicht gegen ihn.
Was mir in Mamoarmins Bericht fehlt (aber das könnte trotzdem stattgefunden haben) ist eine exakte Anamneseerhebung (Befragung bei welchen Belastungen das Knie wie genau und wie lange schmerzt, ob es Entzündungssymptome, Einklemmungsentscheidungen usw. zeigt)

Natürlich gehört zu einer exakten Diagnose irgendwann auch eine Bildgebung, zumindest bevor man eine Operation plant. Aber zur Planung einer konservativen Behandlung, wenn das Ausmaß, die Beschwerdekonstellation sowie der Leidensdruck des Patienten die Notwendigkeit einer Operation ohnehin gering erscheinen lassen, kann man auf eine Kernspintomografie durchaus verzichten (ein oben mit erwähntes CT bringt in Bezug auf den Meniskus ohnehin keinen Erkenntnisgewinn und ist nur bei Frakturverdacht nach Unfällen im Bereich des knies angezeigt).
Viele verordnete Kernspintomografien dienen eher der Stabilisierung von Netzwerken zwischen Orthopädisch tätigen Ärzten sowie befreundeten Radiologen als dem Erkenntnisgewinn.

In der Notfallmedizin -wie von Feuerrolli69 skizziert- gelten andere Gesetzmäßigkeiten. Da hat man oft nicht die Zeit für tiefergehende Untersuchungen des Patienten und oft ist auch eine vernünftige Kommunikation mit dem Patienten mit sinnvoller Anamneseerhebung nicht möglich, so dass die Veranlassung von Bildgebung und sonstiger technischer Diagnostig wie z.B. Laboruntersuchungen, Atemgasanalyse usw. weitaus dominanter ist als in anderen Bereichen der Medizin.

Guten Morgen Hafu,

danke Dir...ich war etwas geplättet aufgrund der steinigenden Beiträge in meine Richtung, ich war ja nur Patient und habe meine Erfahrungen gepostet.
Natürlich wurde mein Beschwerdebild, Trigger des Schmerzes usw erfragt.
Geht ja schnell: nach dem Schwimmen ein Knackgeräusch beim Treppauf festgestellt. Seither immer mal wieder minimaler Schmerz, laufen nicht, radeln ziept ab und zu...
Ich habe ihm auch die Massnahme geschildert, die bisher getroffen wurden von meiner Seite: Physio, Bikefitting zum verbessern der Knieposition beim radeln. Das war ihm bekannt.
Wie gesagt, ich war verunsichert aber nicht zuletzt Dein Beitrag hilft mir sehr, dafür VIELEN DANK.
Wenn ich es nicht in den Griff bekomme, werde ich nochmals vorstellig..Bis dahin werde ich, was ich sowieso vor hatte, eine Zweitmeinung einholen.

Thorsten 31.01.2020 10:47

"Durftest" du denn bei Dr. König zumindest die Hosen runterlassen? Bei mir hat er des öfteren schon durch die Hose (zugegeben, es war eine dünne Anzughose und keine sperrige Jeans) ertastet. Eigentlich wäre ich bei sowas ja auch skeptisch, allerdings hat er bei mir wohl bislang immer recht behalten. Auch was die Aussagekraft von Symptomen gegenüber MRT-Bilder anging, die eher unauffällig aussahen. An seiner Aussage, schon so viele Knie gesehen zu haben, scheint also durchaus was dran zu sein.

Feuerrolli69 31.01.2020 13:30

Zitat:

Zitat von Hafu (Beitrag 1508284)
Ich würde den Erfahrungsbericht von Mamoarmin nicht so negativ sehen, wie andere Vorposter.
Die Aussagekraft einer sorgfältigen Untersuchung des Knies wird von der überwiegenden Mehrheit der Ärzte unterschätzt und manche haben die Untersuchung auch verlernt bzw. nie richtig erlernt. Wenn ein Arzt sich die Zeit nimmt, ein Knie wirklich sorgfältig zu untersuchen, spricht das in meinen Augen tendenziell eher für den Kollegen und nicht gegen ihn.
Was mir in Mamoarmins Bericht fehlt (aber das könnte trotzdem stattgefunden haben) ist eine exakte Anamneseerhebung (Befragung bei welchen Belastungen das Knie wie genau und wie lange schmerzt, ob es Entzündungssymptome, Einklemmungsentscheidungen usw. zeigt)

Natürlich gehört zu einer exakten Diagnose irgendwann auch eine Bildgebung, zumindest bevor man eine Operation plant. Aber zur Planung einer konservativen Behandlung, wenn das Ausmaß, die Beschwerdekonstellation sowie der Leidensdruck des Patienten die Notwendigkeit einer Operation ohnehin gering erscheinen lassen, kann man auf eine Kernspintomografie durchaus verzichten (ein oben mit erwähntes CT bringt in Bezug auf den Meniskus ohnehin keinen Erkenntnisgewinn und ist nur bei Frakturverdacht nach Unfällen im Bereich des knies angezeigt).
Viele verordnete Kernspintomografien dienen eher der Stabilisierung von Netzwerken zwischen Orthopädisch tätigen Ärzten sowie befreundeten Radiologen als dem Erkenntnisgewinn.

In der Notfallmedizin -wie von Feuerrolli69 skizziert- gelten andere Gesetzmäßigkeiten. Da hat man oft nicht die Zeit für tiefergehende Untersuchungen des Patienten und oft ist auch eine vernünftige Kommunikation mit dem Patienten mit sinnvoller Anamneseerhebung nicht möglich, so dass die Veranlassung von Bildgebung und sonstiger technischer Diagnostig wie z.B. Laboruntersuchungen, Atemgasanalyse usw. weitaus dominanter ist als in anderen Bereichen der Medizin.

Sorry Hafu, das sehe ich anders.:Huhu:
Das ich dem Arzt sein Fachwissen/Erfahrung nicht abspreche steht im Text. Aber die Bildgebung ist bei einem Komplexen Gelenk wie Knie,Schulter,Sprunggelenk usw. heute stand der Technik. Ob es immer gleich ein MRT oder Röntgen sein muss kann ich nicht beurteilen. Aber die Aussage :
Diagnose: Flüssigkeit im Knie, Knorpelverschleiss Kniescheibe, da kratzt es auch wenn ich die Treppe hoch gehe. Bänder und Menisken laut seiner Aussage alle ok.
Dazu noch die direkte, vielleicht auch nur als Empfehlung zu verstehende IGEL-Leistung (Hyalaron/Hyalat) sehe ich halt skeptisch

Bei der Diagnose durch die Hose, meinte ich eigentlich nur das man nichts außer acht lassen sollte. Da passt wiederum ein weiterer RD-Spruch: Der Patient kann Flöhe und Läuse haben.
Sollte mamoarmin, vertrauen zu dem Arzt haben, dann soll er natürlich die Behandlung von ihm durchführen lassen. Sollte kein vertrauen bestehen dann sollte er sich eine 2.Meinung einholen.

Gruß Rolli

Hafu 31.01.2020 13:46

Zitat:

Zitat von Hafu (Beitrag 1508284)
...Natürlich gehört zu einer exakten Diagnose irgendwann auch eine Bildgebung, zumindest bevor man eine Operation plant. ...

Zitat:

Zitat von Feuerrolli69 (Beitrag 1508347)
Sorry Hafu, das sehe ich anders.:Huhu:
...


Das
siehst du anders?;)

(für die Empfehlung von intraartikulären Spritzen, die immerhin auch schon eine invasive Maßnahme darstellen und damit den Boden einer üblichen konservativen Therapie verlassen, halte ich die Untersuchung alleine auch für unzureichend, würde dir also in dem Aspekt zustimmen:Blumen: )

(Ob ein Kniegelenk einen Erguss hat oder nicht, kann man mit Untersuchung gerade bei diesem Gelenk sehr gut feststellen, insbesondere im Seitenvergleich zum nichtbetroffenen Gelenk. Zusätzliche Sonografie erhalten in unserer Klinik nur Privatpatienten, was in erster Linie durch Abrechnungsmodalitäten und nicht durch wesentlichen zusätzlichen Erkenntnisgewinn begründet ist)

ironmansub10h 31.01.2020 13:50

Zitat:

Zitat von Feuerrolli69 (Beitrag 1508347)
Sorry Hafu, das sehe ich anders.:Huhu:
Das ich dem Arzt sein Fachwissen/Erfahrung nicht abspreche steht im Text. Aber die Bildgebung ist bei einem Komplexen Gelenk wie Knie,Schulter,Sprunggelenk usw. heute stand der Technik. Ob es immer gleich ein MRT oder Röntgen sein muss kann ich nicht beurteilen. Aber die Aussage :
Diagnose: Flüssigkeit im Knie, Knorpelverschleiss Kniescheibe, da kratzt es auch wenn ich die Treppe hoch gehe. Bänder und Menisken laut seiner Aussage alle ok.
Dazu noch die direkte, vielleicht auch nur als Empfehlung zu verstehende IGEL-Leistung (Hyalaron/Hyalat) sehe ich halt skeptisch

Bei der Diagnose durch die Hose, meinte ich eigentlich nur das man nichts außer acht lassen sollte. Da passt wiederum ein weiterer RD-Spruch: Der Patient kann Flöhe und Läuse haben.
Sollte mamoarmin, vertrauen zu dem Arzt haben, dann soll er natürlich die Behandlung von ihm durchführen lassen. Sollte kein vertrauen bestehen dann sollte er sich eine 2.Meinung einholen.

Gruß Rolli

Dito-
Im übrigen, seit ich L+B Übungen fest als Tagesroutine eingebaut habe ist mein Knie wieder Lauffähig.

mamoarmin 31.01.2020 14:20

Zitat:

Zitat von Feuerrolli69 (Beitrag 1508347)
Sorry Hafu, das sehe ich anders.:Huhu:
Das ich dem Arzt sein Fachwissen/Erfahrung nicht abspreche steht im Text. Aber die Bildgebung ist bei einem Komplexen Gelenk wie Knie,Schulter,Sprunggelenk usw. heute stand der Technik. Ob es immer gleich ein MRT oder Röntgen sein muss kann ich nicht beurteilen. Aber die Aussage :
Diagnose: Flüssigkeit im Knie, Knorpelverschleiss Kniescheibe, da kratzt es auch wenn ich die Treppe hoch gehe. Bänder und Menisken laut seiner Aussage alle ok.
Dazu noch die direkte, vielleicht auch nur als Empfehlung zu verstehende IGEL-Leistung (Hyalaron/Hyalat) sehe ich halt skeptisch

Bei der Diagnose durch die Hose, meinte ich eigentlich nur das man nichts außer acht lassen sollte. Da passt wiederum ein weiterer RD-Spruch: Der Patient kann Flöhe und Läuse haben.
Sollte mamoarmin, vertrauen zu dem Arzt haben, dann soll er natürlich die Behandlung von ihm durchführen lassen. Sollte kein vertrauen bestehen dann sollte er sich eine 2.Meinung einholen.

Gruß Rolli

Das mit den Spritzen hat er als evtl. Massnahme in drei Monaten falls keine Besserung auftritt gesagt, dann natürlich auch MRT, seiner Meinung nach wäre das mit Kanonen auf Spatzen, ich hatte es ehrlich gesagt erwartet, also irgendeine Bildgebung.
Wohl fühlen? Naja...ich habe 6 Wochen auf den Termin gewartet und war im Ungewissen, jetzt hat sich nichts geändert, im Grunde keine Therapie ausser Reduktion des schmerztriggernded Dinge....

mamoarmin 31.01.2020 14:24

Zitat:

Zitat von Hafu (Beitrag 1508353)

Das
siehst du anders?;)

(für die Empfehlung von intraartikulären Spritzen, die immerhin auch schon eine invasive Maßnahme darstellen und damit den Boden einer üblichen konservativen Therapie verlassen, halte ich die Untersuchung alleine auch für unzureichend, würde dir also in dem Aspekt zustimmen:Blumen: )

(Ob ein Kniegelenk einen Erguss hat oder nicht, kann man mit Untersuchung gerade bei diesem Gelenk sehr gut feststellen, insbesondere im Seitenvergleich zum nichtbetroffenen Gelenk. Zusätzliche Sonografie erhalten in unserer Klinik nur Privatpatienten, was in erster Linie durch Abrechnungsmodalitäten und nicht durch wesentlichen zusätzlichen Erkenntnisgewinn begründet ist)

Ich war ja jahrelang Privatpatient und gewöhne ich jetzt um...Ich hatte mal bezüglich Achilles in Bad Nauheim einen Termin, da wurde sofort MRT (auf dem Reitgelände dabei) gemacht. Zuvor Ultraschall...Man hat mir das eigentlich geraten mit dem Sport aufzuhören? das wird nichts mehr.......

Bezüglich meines Darmes, den man mir letztes Jahr schon fast im entzündeten Zustand gekürzt hätte was böse enden hätte können hatte ich auch keine guten Erfahrungen.
Und nochmals zunächst wurde ich nach Hause geschickt mit dem Satz...machen Sie sich keine Sorgen, reduzieren wenn es trotzdem nicht besser wird wieder kommen, dann schauen wir weiter (MRT-Spritzen wenn ich will).
So fair muss es dann schon in Erinnerung bleiben.

mamoarmin 31.01.2020 14:27

Zitat:

Zitat von Thorsten (Beitrag 1508312)
"Durftest" du denn bei Dr. König zumindest die Hosen runterlassen? Bei mir hat er des öfteren schon durch die Hose (zugegeben, es war eine dünne Anzughose und keine sperrige Jeans) ertastet. Eigentlich wäre ich bei sowas ja auch skeptisch, allerdings hat er bei mir wohl bislang immer recht behalten. Auch was die Aussagekraft von Symptomen gegenüber MRT-Bilder anging, die eher unauffällig aussahen. An seiner Aussage, schon so viele Knie gesehen zu haben, scheint also durchaus was dran zu sein.

Ja ich habe die Hosen runtergelassen :-)

Ich habe wie Du bisher nur sehr gute Erfahrungsberichte gehört, Vereinskollegen die operiert, als auch konservativ behandelt werden- wurden.
Grossteil privat, aber auch Kasse.

Wie gesagt, zu meinen privatversicherten Zeiten hatte ich schon das Gefühl, dass immer das volle Programm gezogen wurde...ob es für mich zum Nutzen war stand glaube ich eher im Hintergrund.

crimefight 01.02.2020 22:47

Kurzes Update:

Es ist zum irre werden

Nach 1 Woche zeitweise kurze Hitzewallungen an der Knieinnenseite.....und nach wie vor rückmeldungen bei Trepp ab und dynamischen Beinbewegungen

Jetzt seit 1 Woche.......permanente Besserung---weder druckschmerz noch "Trepp ab" Probleme

Bin beim Radfahren, crosser und Aquajogging geblieben. Auch Wende beim Schwimmen unauffällig

Ab Dienstag steht der besagte Canada Ski Urlaub an-----Hoffnung und Angst zugleich.


Auch wieder Saublöd:....Wer weiss, wie sehr es sich bessern könnte, wenn ich kein Ski fahre und noch 4 Wochen entlaste-----ginge womöglich wieder das Laufprogramm etc.... Würde ohne Op der Riss schlimmer..Fragen über Fragen

Zumindest macht es Hoffnung, dass bei der OP nicht soooooo was schlimmes bei rumkommt, was das MRT evt. nicht gezeigt hat....
Bin in der glücklichen Lage "freie Heilfürsorge" d.h. wie Kassenpatient aber ohne Budgetbelastung des Arztes d.h. MRT etc kein Problem

Feuerrolli69 02.02.2020 16:43

Glück Auf,
die Fragen haben wir uns doch alle gestellt:confused:

Wenn dein Skiurlaub schmerzfrei sein sollte, dann lege Zuhause einfach eine
Laufeinheit (normales Tempo) ein.
Dann sollte sich deine Frage vermutlich erübrigt haben.
Radfahren , Auquajogging usw. ergibt bei weiten nicht die Stoßbelastung die
das Gelenk und damit auch die Menisken bei Sprungbelastung ausgesetzt werden.
Skifahren kenne ich nicht (Sommermensch), von daher kenne ich die Belastung auf die Menisken dort nicht.

Schönen Urlaub

Rolli

ironmansub10h 02.02.2020 17:22

Geh Skifahren, mach den Kopf mal aus, mach Retterspitzumschläge abends bevor du zum ApresSki gehst und dann vielmSpaß.

crimefight 02.02.2020 20:14

Alles geordert Enzyme, Retterspitz.

Insbesondere für die Pflege nach der OP

Werde mich mit einem Update melden

TriAdrenalin 03.02.2020 13:12

Zitat:

Zitat von crimefight (Beitrag 1508652)
Kurzes Update:

Es ist zum irre werden

Nach 1 Woche zeitweise kurze Hitzewallungen an der Knieinnenseite.....und nach wie vor rückmeldungen bei Trepp ab und dynamischen Beinbewegungen

Jetzt seit 1 Woche.......permanente Besserung---weder druckschmerz noch "Trepp ab" Probleme

...

Das war bei mir ähnlich. Stell' Dir die Frage, wozu eine OP gut sein soll, wenn sich Dein Knie weiterhin bessert.

Ansonsten Ski heil (war gerade selber eine Woche Skifahren)

crimefight 03.02.2020 19:26

Jepp---aber wenn ich in mich reinhöre und vermute, dass es beim Skifahren Probleme gibt....bleibt eben nur diese Option.....oder halt, wie schon vorgeschlagen, man widmet sich den Briefmarken.
Dann ließe sich damit tatsächlich leben

TriAdrenalin 04.02.2020 14:48

Zitat:

Zitat von crimefight (Beitrag 1509005)
Jepp---aber wenn ich in mich reinhöre und vermute, dass es beim Skifahren Probleme gibt....bleibt eben nur diese Option.....oder halt, wie schon vorgeschlagen, man widmet sich den Briefmarken.
Dann ließe sich damit tatsächlich leben

Nicht ganz. Es besteht halt jetzt die Gefahr, dass Du Deinen Meniskus weiter schädigst. Nach drei Monaten hätte ich kein Skifahren können und wollen. Nach zwei Jahren ging's wieder. Dass das jetzt keine wirkliche Option für Dich ist, ist schon klar!

Anyway, viel Spaß und Ski heil.

crimefight 08.02.2020 01:37

Liste der Anhänge anzeigen (Anzahl: 1)
Viele Gruesse aus canada
Heute am dritten Tag.... Geht es enorm gut mit dem. Skifahren... 1. Tag ganz. Vorsichtig mit. Viel Angst gestern und heute ganz normal... Tiefschnee, Buckel....es macht riesen spass.
Das Knie macht alles mit.... es macht sich echt kaum. Bemerkbar... Ich in soooo froh, dass das Geld nicht rausgeschmissen ist...

Ich merke aber auch, dass die rueckkehr zum Laufen ohne OP wohl nicht gehen wird

Wenn der Traum vom Heliskiing auch so laeuft..... D
dann tut die verkorkste Saison nicht mehr ganz so weh

ironmansub10h 08.02.2020 18:55

Kopf hoch, ich muss auch erneut unters Messer. Bei mir hat sich eine Plica entwickelt doe mein Knie in der Streckung unter der Kniescheibe blockiert. Denke es wird aber Ende des Jahres ,Herbst gemacht. Laufe nur noch so 30km/Woche und versuche halt alles was meine OS kräftigt. Im März geh ich 3 Wochen in Reha (Trainingslager😂) und vielleicht gehts dann besser. War heute nach langer Zeit wieder draußen mit dem Crossrad. Herrlich und Druck und Wiegetritt geht auch. Somit wird es eben ein Radjahr.

crimefight 09.02.2020 05:34

So ne sch....... Wuensch dir alles. Gute

Bei mir wars heute nicht so gut.. Heute hats gezwiebelt
Hoffe nur, dass das Heli skiing am Montag fumktiomiert

. Uebrigens. 30km.laufen in der woche Waere ein Traum fuer mich

crimefight 13.02.2020 18:49

Unfassbar
.... Ich. Bin kein simulant..... Skifahren geht ohne Einschränkung.... Manchmal zieht es. Das wars...
Laufband hab ich probiert..5km..man spürt es schon deutlich...beruhigt sich dann aber......
Damit ist Hoffnung ohne OP wieder weg
.... Aber dass es Evt nicht so dramatisch ist und es Evt genäht werden kann....

Mal ne ganz andere Frage.. Bringtbes überhaupt was, den angerissen Teil drin zu lassen? Hat der überhaupt noch ne Funktion?

ironmansub10h 13.02.2020 23:44

Wir sind ja im gleichen Alter, verabschiede dich schon jetzt vom nähen. Ich vermute bei dir wird es auch eine Teilresektion werden. Meist ist ja degenerativ schon einiges im Argen mit 50+.
Aber seis drum, du wirst wieder laufen können, vielleicht erst nach einem Jahr oder auch 18 Monaten..... Aber die Geduld musst du haben. Ich kann auch berichten, dass es bis zum ersten richtigen Laufblock (jetzt 5 Wochen) ganze 10 Monate mit höhen und Tiefen gab. Du musst eben jetzt die Ausrichtung deines Trainings nach deinem Knie steuern, der Kopf muss das erst lernen. Ich war da auch sehr ungeduldig, bzw. Wollte es nicht wahrhaben. Aber der Zahn der Zeit nagt halt.
Mein Fokus liegt jetzt eher auf Defizite ausräumen, Kräftigen der Oberschenkel in allen Varianten, den Laufstil verbessern, bzw. wieder auf Mittelfuss umstellen und die Regenerationsmethoden mehr anwenden. Und da gibt es viel. Ob ich je wieder auf einen Ultralauf in die Berge kann, steht erst mal aus. Aber ein Erfolg hatte ich am letzten WE . 16 km Lauf , zwar mit müden Beinen dann, aber ohne Probleme am Knie danach, absolviert.
Deswegen Old-Man , ruhiger angehen, Ziele neu definieren, die OP abwarten , Ernährung überdenken, und los. Kannst mich gerne per PN auf dem Laufenden halten. Als Leidensgenosse sozusagen

TriAdrenalin 14.02.2020 01:13

Zitat:

Zitat von crimefight (Beitrag 1510725)
Unfassbar
.... Ich. Bin kein simulant..... Skifahren geht ohne Einschränkung.... Manchmal zieht es. Das wars...
Laufband hab ich probiert..5km..man spürt es schon deutlich...beruhigt sich dann aber......
Damit ist Hoffnung ohne OP wieder weg
.... Aber dass es Evt nicht so dramatisch ist und es Evt genäht werden kann....

Mal ne ganz andere Frage.. Bringtbes überhaupt was, den angerissen Teil drin zu lassen? Hat der überhaupt noch ne Funktion?

Skifahren stärkt die Muskulatur, insbesondere die Maximalkraft. Das stabilisiert die Knie.

Du kannst 5 KM laufen und merkst danach einen positiven regenerativen Effekt. Wozu also 'ne OP? Setz' sehr konsequent auf Physio und es geht womöglich auch ohne OP.

Vielleicht solltest Du Dich langsam mal damit auseinandersetzen, dass Dein Knie so oder so nicht mehr wie früher sein wird.

Zu Deiner letzten Frage kann ich nix sagen.

Gruß
t.

crimefight 14.02.2020 05:37

Zitat:

Zitat von rennmaus4444 (Beitrag 1500437)
Hi, dann berichte ich mal von meinen Erfahrungen mit Meniskus-Problemen und - Operationen.
Stand Anfang Februar 2008 vor dem selben Problem: Ski im Februar, Trainingscamp auf Mallorca im März und IM in Frankfurt im Juli.
Der Doc hat es mir offen gelassen.... Und mir aber prophezeit, dass ich spätestens im April oder Mai wieder auf der Matte stünde, dann sei es aber für OP und IM zu spät.
Ski ging gut, Mallorca auch (nur Rad und Schwimmen), 2 Tage danach OP mit Teilentfernung des Innenmeniskus und Knorpelglättung. 10 Tage später wieder auf die Rolle, 2 Wochen nach OP ins Wasser. Laufen war etwas zäher, hatte mir im Skikeller noch eine Zehe angebrochene. Aber ab Mai ging es dann stetig besser, Moret (MD) Ende Juni und den IM habe ich bestens überstanden.
Danach noch diverse Ultras und Bergläufe gemacht, ohne OP wäre das aus meiner Sicht nicht möglich gewesen.
Habe inzwischen noch 2 weitere OPs gehabt, bin froh, dass ich es gemacht habe.
Aber jede Situation und jedes Knie ist anders.
CiaoCiao rennmaus4444

2x OP danach... Was war da denn los...... Wisst du denn wie es im deinen Knorpel bzw der Arthrose steht.... Oder ist die teilentfernung nicht sooooo risikoreich

Ich schätze es mittlerweile so ein, besser jetzt machen um den Schaden gering zu halten... Wuerde ja auch ne teilentfernung vorziehen.... Wenn das mit der Arthrose nicht Waere...... Vor allem..... Wann muß man mit der Arthrose rechnen..... Oder geht's es dabei um junge Leute die noch jung sind und 3p Jahre ohne mensikus auskommen.
Morgen ruft mich echt mein Operateur hier in canada an und wir besprechen die Optionen... Ob ne naht sinnvoll Waere, da ich halt bj 68 bin


Zur Anmerkung von triadrinalin..... Tja, wenn ich eine Schwäche Muskulatur hätte.... Hab bis jetzt Kniebeuge mit 100kg gemacht stabi mit Hanteln auf wackelbrett.... Ausfallschritt mit Gewicht.... Das kann esecht nicht sein, glaub ich,.

rennmaus4444 16.02.2020 14:31

Zitat:

Zitat von crimefight (Beitrag 1510808)
2x OP danach... Was war da denn los...... Wisst du denn wie es im deinen Knorpel bzw der Arthrose steht.... Oder ist die teilentfernung nicht sooooo risikoreich

Ich schätze es mittlerweile so ein, besser jetzt machen um den Schaden gering zu halten... Wuerde ja auch ne teilentfernung vorziehen.... Wenn das mit der Arthrose nicht Waere...... Vor allem..... Wann muß man mit der Arthrose rechnen..... Oder geht's es dabei um junge Leute die noch jung sind und 3p Jahre ohne mensikus auskommen.
Morgen ruft mich echt mein Operateur hier in canada an und wir besprechen die Optionen... Ob ne naht sinnvoll Waere, da ich halt bj 68 bin


Zur Anmerkung von triadrinalin..... Tja, wenn ich eine Schwäche Muskulatur hätte.... Hab bis jetzt Kniebeuge mit 100kg gemacht stabi mit Hanteln auf wackelbrett.... Ausfallschritt mit Gewicht.... Das kann esecht nicht sein, glaub ich,.


2008 erste OP rechts mit Teilentfernung, danach 2 IM, Rennsteig, Davos..... - 2011 nach Laufen auf Schnee erneuter Riss - nochmal Teilentfernung rechts .... Arthrose nur hinter der Kniescheibe.
Danach weiter diverse Marathons, z.T. mit PB.
2019 OP linker Meniskus - keine Probleme.
Naht geht in der Regel nur bei gaaaaanz jungen Menschen.
Würde immer wieder OP machen lassen, habe da aber auch viel Vertrauen in meinen Doc:Cheese:
CiaoCiao rennmaus4444

ironmansub10h 16.02.2020 20:19

Zitat:

Zitat von crimefight (Beitrag 1510808)
2x OP danach... Was war da denn los...... Wisst du denn wie es im deinen Knorpel bzw der Arthrose steht.... Oder ist die teilentfernung nicht sooooo risikoreich

Ich schätze es mittlerweile so ein, besser jetzt machen um den Schaden gering zu halten... Wuerde ja auch ne teilentfernung vorziehen.... Wenn das mit der Arthrose nicht Waere...... Vor allem..... Wann muß man mit der Arthrose rechnen..... Oder geht's es dabei um junge Leute die noch jung sind und 3p Jahre ohne mensikus auskommen.
Morgen ruft mich echt mein Operateur hier in canada an und wir besprechen die Optionen... Ob ne naht sinnvoll Waere, da ich halt bj 68 bin


Zur Anmerkung von triadrinalin..... Tja, wenn ich eine Schwäche Muskulatur hätte.... Hab bis jetzt Kniebeuge mit 100kg gemacht stabi mit Hanteln auf wackelbrett.... Ausfallschritt mit Gewicht.... Das kann esecht nicht sein, glaub ich,.

Wieviel du mal beugen , heben konntest spielt dabei keine Rolle. Wenn nicht die ausschlaggebende Hüftstabilität vorhanden ist, kannst zwar 150/200kg Kniebeugen machen, zerstörst aber deine Knie dennoch.
Ansonsten wird jeder mit Knie-Op andere Erfahrungen machen. Da musst schon selbst rausfinden was dein Weg ist. Bei mir ist z.b ein Begrenzer mein ISG.
Und wenn du oben lesen kannst, NUR Knorpeldefekt hinter der Kniescheibe hast, heisst das nicht, das dies nicht schlimm ist. Mein Knorpeldefekt ist auch patellar, aber ich spür das schon

crimefight 16.02.2020 21:32

Morgen 12.00h ist es soweit.

Bin heute 1 Std laufen gewesen---keine chance..macht keinen Spaß

Mein Doc und der Chef Operateur sind befreundet und bin daher in guten Händen.

Es wird reingeschaut---und entschieden---wenns geht, wird es genäht....

Das MRT hat meist ein gute Aussagekraft--aber genaues wird man morgen sehen.

Es wird in jedem Fall nicht einfach so weggeschnitten----nächster Patient---da kann ich drauf vertrauen.

Geb Bescheid

ironmansub10h 17.02.2020 03:34

Zitat:

Zitat von crimefight (Beitrag 1511158)
Morgen 12.00h ist es soweit.

Bin heute 1 Std laufen gewesen---keine chance..macht keinen Spaß

Mein Doc und der Chef Operateur sind befreundet und bin daher in guten Händen.

Es wird reingeschaut---und entschieden---wenns geht, wird es genäht....

Das MRT hat meist ein gute Aussagekraft--aber genaues wird man morgen sehen.

Es wird in jedem Fall nicht einfach so weggeschnitten----nächster Patient---da kann ich drauf vertrauen.

Geb Bescheid

Viel Erfolg und gleich mal gute Genesung

crimefight 17.02.2020 15:12

Hallo. Leute

Gerade wach geworden

OP war genau richtig.... Der Kleine.Riss. Hat die Probleme.verursacht......Es war nur eine ganz. Kleine Ecke... 6.prozent....haette auf Dauer.mehr geschädigt.
Keine böse Uerberrachung in der entgenen als das Mrt.gezeigt.hat.
Morgen erklärt er mir mehr.

Ich hab so. Ein Glück, nicht unter die Massenabfertigung zu fallen, die ja heute zu Tage die Regel.iat und der Patient nur die Melkuhr ist.
In 6 bis 8 Woche Lauf ich wieder.


Aber egal.... Das ist nicht mein ziel.
Jetzt. Terazym, glucosamine, reterapitz.
Kühlung, ten


Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 11:02 Uhr.

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