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Ein Regelwerk muss für die allermeisten Interessenten passen. Kompromisse muss der Sportler eingehen oder seine Konsequenz ziehen und einer z.B. Veranstaltung fern bleiben. Will er das nicht einsehen, muss er das Regelwerk brechen oder rchtliche Schritte prüfen und gehen. Der Diabetiker hat Diabetes - er benötigt Substanzen die im Sport verboten sind, sagst Du (bin ja kein Arzt). Lassen wir ihn in einer Sonderwertung starten für Sportler mit anzeigepflichtigem Medikamentengebrauch. Ähnlich dem einbeinigen Weitspringer mit (entschuldige den möglicherweisen falschen Ausdruck) Sprungfeder am Fuß. Sie ist ihm im Alltag notwendig und im Sport praktisch um den Sport zu machen. Aber eben nicht in der Wertung bei Zweibeinern. Alte Männer - ich bin ein alter Mann und ich sehe alte Männer auf der Strecke. Ich sehe aber noch mehr alte Männer, die außerhalb stehen und Ex-Teilnehmer waren. Die alten Männer auf der Strecke sind sich durchaus ihrem tun bewusst und wissen, sie sollten kürzer treten, langsamer machen oder mindestens besonders auf sich aufpassen und das Hirn einschalten. Ich hoffe also, das in meiner Ak gestern nicht 3/4 der alten Männer ein normalerweise dem Gesunden verbotenes Mittel, zu sich nahmen. Auf den Einzelnen kann man keine Rücksicht nehmen, wenn man das große Ganze schaffen will. Cortison und Entzündungen Was soll ich sagen - eine Entzündung die Cortison notwendig macht, halte ich für eine schwerere Entzündung und schon aus Vorsorge würde ich dem Sportler keine Ausnahmegenehmigung verschaffen. Als Verbandspräsident würde ich nicht jedes Ego fördern. Es muss leider auch Absagen geben für Menschen, die zwar gerne wollen, aber die Regeln es nicht hergeben. |
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ich frage mich halt, wie eine verbandsseitige aufklärungspflicht rein technisch aussehen soll. ein verbandsverantwortlicher der alle vereine abfährt und eine aufklärungsveranstaltung durchführt? eine zentrale aufklärungsveranstaltung auf landesebene? für eine höchstwahrscheinlich verschwindend geringe teilnehmerzahl?
hätte so eine veranstaltung überhaupt einen mehrwert? schließlich können sich die paar leute, die so eine veranstaltung besuchen würden, alle infos auch im netz besorgen und gemütlich zu hause studieren. das thema ist nicht unwichtig, liegt aber in meinen augen im breitensport im eigenverantwortungsbereich. |
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Mich interessiert aber plötzlich, warum Du für eine Teilnahme an Wettkämpfen für Jeden und das unter allen Umständen bist ! Ich glaube nicht, das Du der barmherzige Sportler bist, der einfach nur niemanden den Sport seiner Wahl nehmen will. Bei soviel Mitgefühl würde ich jeden Sportler, der scheinbar mehr kämpft als ich selbst, den Vortritt an der Ziellinie lassen. ( mal so daher gesagt). |
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https://www.herzstiftung.de/Herzschwaeche.html Ich hatte eine mittelgradige Herzmuskelschwäche (Herzinsuffizienz) und hatte keinen Bock auf die damals noch übliche Stuhlkreisreha mit Armkreisen und Tief-Einatmen. Durch den Ausdauersport (bis LD) und entsprechende Medikamente ging diese fast ganz zurück und ich kann in der Zeit, wo ich intensiver trainiere, auch mehr Medikamente reduzieren. |
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Ich muss sie nehmen um den Alltag zu schaffen, also Beruf, Familie usw. Alternative wäre mich ins Bett legen und liegen bleiben... Die Gemeinschaft darf dann für mich zahlen weil arbeitsunfähig :Lachanfall: Also wird von mir selbstverständlich erwarte, dass ich die Medikamente nehme um nicht der Gemeinschaft zur Last zu fallen sondern meinen Teil zu tun. Zu diesen Medikamenten gehört übrigens Sport: Anders als in anderen "Fällen" (meine Ärztin hat mich in eine Studie eingeklinkt und die verfolgen das) kann meine medikamentöse Einstellung seit 5 Jahren konstant gehalten werden, und anders als die anderen betreibe ich eben Ausdauersport. Übrigens ausdrücklich ärztlich angeordnet auch Wettkämpfe um den Puls mal hochzufahren (natürlich "kontrolliert"; ich gehe über keine Grenze, aber ich kenne meine). Nach Wettkämpfen sind meine Werte immer deutlich besser. Und zwar umso besser, je länger die Wettkämpfe waren. Kurze harte Einheiten haben keinerlei Einfluss, aber nach einem Ironman/Marathon/Ultralauf sind meine Werte immer super. ;) Wenn ich den in meiner Freizeit absolvieren würde, wäre der Effekt natürlich derselbe, aber wer startet schon sonntags privat zu seinem eigenen Ironman.:Lachanfall: Nein, meine Medikamente stehen (bislang?) auf keiner Dopingliste. Ich gebe sie trotzdem immer brav an, Atteste liegen vor usw. Noch einmal: ich nehme die Medikamente NICHT für den Sport, ich treibe Sport um die Medikamente zu reduzieren. Dazu gehören auch Wettkämpfe, ja. Im Alltag wird von mir ja auch erwartet mich beruflich Stresssituationen zu stellen ohne Rücksicht auf die Krankheit. Dafür möchte ich auch im Sport mit "Gesunden" starten dürfen. "Mich messen" tue ich eh nicht, ich bin eh hinter euch allen im Ziel. :Blumen: |
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Dein Medikament darf daher nicht anzeigepflichtig werden, das es ja idiotisch wäre. Ist es vermutlich auch nicht. |
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Ich versuche das auch - es gelingt mir aber scheinbar überhaupt nicht ! Du sagst, du meldest dein nicht anzeigepflichtiges Medikament - Wieso ? Das machst Du nur, weil es Medikamente gibt, die man anzeigen muss um eine Startberechtigung zu bekommen. Ich sage, schafft die Anzeigepflicht ab für Medikamente die nach Antrag oder Attest trotzdem zugelassen werden. Der Verband ist ja nicht dazu da, die Post zu beschäftigen. Und keiner nimmt doch ein unnützes Medikament, das Leistung nicht steigert, nur zum Spaß. Diejenigen, die es dann nehmen, werden ihre gesundheitlichen Gründe haben. Liegt doch auf der Hand. Leistungssteigernde Substanzen sind verboten und sollen es in jedem Fall bleiben - keine Ausnahmen ! Daher bin ich gegen die Anzeigepflicht. Verboten ist verboten....genau wie beim Windschattenfahren. |
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Ich durfte da in letzter Zeit häufiger was unterschreiben und fand mich sehr schlecht darauf vorbereitet. Und da es hier ja ab und zu mal Thema ist, habe ich das Gefühl, dass es bei mir eigentlich sogar ziemlich gut zu sein scheint. Allerdings unterschreiben wir alle das selbe. Aber für mich ist es ok wenn andere Dinge unterschreiben, die sie nicht überblicken. Dachte mir nur mal so, das könnte man unter Gleichgesinnten ja mal diskutieren. |
Ps: Wer jeden ausschließen will von jeder Form des Verbandssports der Medizin nimmt die auf der Liste steht weiß entweder nicht was da alles draufsteht und wem er alles vom Sport ausschließen will oder.... Hier schweigt nur die Höflichkeit.
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Eine Liste mit verbotenen Substanzen macht aus meiner Sicht dann Sinn, wenn diese verboten bleiben. Nehmen wir doch einfach anzeigepflichtige Substanzen von der Liste und alles ist gut. |
Die Regeln sind aber wie sie sind und solange es keine neuen gibt muss man mit denen umgehen die da sind und nicht was diskutieren, was es nicht gibt.
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Mein erster Post hier, sagte nur, das ich glaube das viele Dopingthemen mehr Leute animieren (in Form von "aha und so leicht zu bekommen") etwas zu testen als das es den Leser von Dopingmissbrauch abhält. Es braucht eben auch die Motivation um sich ins Thema zu lesen und darum zu kümmern, wenn man selbst keine Gedanken daran verschwendet, sich nicht Betrogen fühlt, dem Profi oder Hochleistungssport nur als Zuschauer kennt oder eben ein Moralist ist, zu denen ich mich zählen würde und deshalb ab und zu in die Themen schaue. Alles also Off Topic - das habe ich denke ich auch geschrieben :Blumen: |
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Meine Ansichten sind für viele doof - so rechne ich schon damit, das auch dieses Mal viele denken, das ist aber doof :Cheese: |
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Glaub mir, gesund würde ich im WK Kreise um dich laufen. :cool: :Lachen2: Bei mir ist des z.B. Kortison dass ich gelegentlich bekomme. Wenn ich soweit bin dass ich als Notfalltherapie auf Kortison bin ist eh kein Sport angesagt, krankheitsbedingt geht eh nur selten ein strukturierter Trainingsplan. Somit bin ich trotz Kortison weit mehr gehandicapt als es mich bei rein kranheitsbedingter Nutzung schneller machen würde. Trotzdem ist es halt ein anzeigepflichtiges Medikament auf der Dopingliste. Einen gesunden macht es schneller, mir hilft es in aktuen Phasen überhaupt den Alltag durchzustehen. Da es keine Herz-Kreislauf-Geschichte ist sondern eine neurologische Erkrankung spricht an normalen Tagen nichts gegen Leistungssport oder Wettkämpfe, ganz im Gegenteil. Bei mir ist es auch so dass möglichst regelmäßiger Sport die Dosis und die Häufigkeit der Medikamente merklich reduziert. Und jetzt kommst du und erzählst mir im Sport hätte ich nichts zu suchen weil ich als gedopter einen Vorteil gegenüber dir hätte. :confused: Aber genau deshalb braucht es die Ausnahmeregelungen und auch dringend nötige Aufklärung. Ich kenne meine Erkrankung. Eine Beurteilung ob bei anderen Medikamenten und Krankheiten nicht doch ein Vorteil im WK entsteht kann ich als Laie nicht beurteilen, da müssen zwangsläufig Ärzte/Pharmazeuten ran. Bei der Ausnahmeregelung wie auch bei der Aufklärung dass nicht jeder Kranke mit seinen Pillen auf wundersame Weise im Wettkampf schneller wird als ein Gesunder. |
@captain
Eins ist mir nicht klar geworden - vielleicht hab ich's übersehen: Meinst Du, die Verbände haben eine Informationspflicht und kommen ihr nicht nach, oder willst Du, dass eine solche Pflicht eingeführt wird? |
@Meik
Ich verstehe deine Argumentation. Es erklärt mir zum ersten mal den Sinn der Ausnahmeregel. Besonders dann, wenn Du guten und schlechten Zeiten unterliegst. Es muss gewährleistet sein und zweifelsfrei feststehen, das die Einnahme eines Medikament maximal den Ausgleich zum gesunden Menschen schafft. Ist es nicht so, darf es keine Ausnahmeregelung geben. Aber n deinem Fall ist es okay und wäre dann sogar mir die Ausnahmeregelung wert. |
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Wäre ein erster Ansatz. |
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Aber viele Bratwürste hier haben vielleicht eine Chance von 1 %, dass sie jemals im Leben kontrolliert werden, und dann eine Chance von 1 Promille, dass sie versehentlich irgendwas verbotenes eingeworfen haben. Macht ca. 1 : 100.000, dass sie ein Problem bekommen. So schätze ich das jedenfalls für mich ab. Dafür brauche ich keine Informationsveranstaltungen oder was auch immer. Schon gar nicht möchte ich eine Prüfung ablegen müssen, wie von FlyLive vorgeschlagen. Für Leute, die eigentlich verbotene Mittel benötigen, sieht das natürlich anders aus. |
Dann ein anderer Vorschlag:
Der Verband soll auf einen extra Haken beim Beantragen des Startpasses eintragen, dass sich an den Anti-Doping-Code gehalten wird mit einem Link auf
Mal ganz ehrlich: Der 0815-Agegrouper (wie ich zB) wird die 95 Seiten in Beamtendeutsch niemals (komplett) lesen. Wenn ich jetzt auf die Nada-Seite gehe, wüsste ich auf Anhieb nicht mal wo ich suchen sollte, ob mein Hausmittelchen verboten ist... Da ist das Interesse doch schon wieder weg, bevor ich angefangen habe mich mit der Thematik zu bschäftigen. Aber ein bisschen informiert sollte man schon sein. Da wäre eine kurze Info mit den Do's und Don'ts der typischen AG-Behandlungen (Voltaren, Aspirin etc.) ganz sinnvoll. |
Wenn sich sich meisten mal das vorhandene Dokument ansehen würden wäre schon viel gewonnen:
https://www.dtu-info.de/downloads/st...ungen-2019.pdf Bei "§10 Pflichten des Startpass-Inhabers" seht viel interessantes. |
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einige größere landesverbände (zb eben auch bei HAFU in bayern) führen auch auf eigenen kosten dopingkontrollen auf ihrem verbandsgebiet durch, das dürfte sich aber im einstelligen bereich bewegen (vielleicht hat dazu jemand zahlen aus seinem landesverband?). und selbst dann ist noch die frage wie umfänglich die dopingkontrolle ist, da das ja auch eine geldfrage ist (vll gibts auch dazu mal eine Zahl?). |
Tests in Breitensportveranstaltungen
Es gab viele Jahre lang auch den Versuch, über die Finanzierung und Orga einiger Landesverbände bei Ligen und Landesmeisterschaften Wettkampfkontrollen (Platzierungen und Losverfahren) zu etablieren. Z.B. in Niedersachsen wurde öfters mal eine LM oder Landesliga ausgewählt. Leider war dann aber oft der weitere Weg anfällig für Verfahrensfehler, z.B. wurden Namen bekannt oder es gab im Ergebnismanagment Fehler, sodass nicht alles rechtsgültig verwertbar war oder gewesen wäre.
Nach meiner Info geht es bei den LVs mittlerweile eher um Aufklärung als um Kontrolle - dieses sollte den Profis überlassen bleiben. |
Dann muss aber auch niemand verkaufen, der AG Triathlon wäre sauber und die Kontrolldichte aus den Statistiken anführen, die dem Triathlon bezogen auf die Mitglieder viele Kontrollen bescheinigen. Gut, kann man das ja einordnen.
Die beiden AG Triathleten in der Nada Datenbank sind dann auch nur Zufälle?! ;-) Profis sind da immerhin keine zu finden. |
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Ich erschrecke mich immer wieder, wenn ich mitbekomme, wie naiv viele Athleten sind und es als Außenstehende auch noch cool finden, wenn von Hobbyradlern erzählt wird, die sich im Trainingslager gläserweise Hustensaft reinkippen, weil das hilft dass sie am nächsten Tag schneller sind als ihre Trainingskollegen. Da gibt es nicht einmal ein Unrechts-Gedanke! Ganz abgesehen davon, dass es jeder wissen MUSS der einen Startpass/Lizenz hat. Genauso wie jeder grundsätzlich das Reglement kennen muss - auch wenn er sich bei den hinteren 10% bewegt. Ich halte das für eine wichtige Chance der Verbände hier aktiv ein Bewusstsein für die Dopingproblematik zu schaffen! |
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https://www.nada.de/recht/ergebnisma...f32a2948fc95dc Der viel diskutierte Fall PM, der dann in seiner Sperre noch hingeht und zweimal bei einer nicht genehmigten Veranstaltung gewinnt, obwohl schon bei der ersten Teilnahme Anfrage bei der Nada war, ob das OK ist. Gibt hier im Forum ein extra Thema darüber. Ephedrin. Erklärung seinerseits dazu... muss sich jeder seinen Teil denken. Es gibt auch Fälle, wo das Sportgericht dafür keine 2 Jahre verhängt. Hier schon. Und Lisa R. Ausländische Athletitin, deshalb ohne Urteil. Beta 2 Agonisten. Aus davorliegenden Jahren noch ein paar weitere Urteile. Musst Du selber mal nach deutscher Triathlon Union filtern. Insgesamt bekommt man nach dem Lesen einiger Urteile sehr schnell ein Gefühl für die Fälle. |
Beim erwischten Athleten:
Das der Profi auch finanziellen Verlust mit Wegfall der Sponsoren hat ist klar. Wie ist das bei einem Agegrouper ? Sperre und was sonst noch ? |
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Sperre... Unterschiedlich. Teilweise Strafanzeigen... |
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Das kann dann doch ziemlich happig werden für einen Doper, wenn er erwischt wird. Ich bin ehrlich und kümmere mich nur um mich. Wenn ich also nicht einnehme gehe ich davon aus nichts zu verbrechen. Ich würde mir bei den Strafen aber als Sportler, der einfach nur schneller werden will und zu Mittelchen greift, dann doch überlegen, ob eine halbe Stunde oder Stunde schneller auf der z.B. Langdistanz glücklich macht. Wegen der Aufklärungskampagne. Könnte da nicht die Vereine, über die Startpässe zu beantragen sind, tätig werden und die Sportler eindringlich schulen. So würde sich die Aufklärungsarbeit auf viele Schultern verteilen. |
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