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Nobodyknows 06.06.2019 17:40

Zitat:

Zitat von Körbel (Beitrag 1456647)

Verarmt! Geil!
Da wirst du niemals hinkommen, wo ich finanziell stehe! Never ever!:Huhu:

Aus gegebenen Anlaß ein aktuelles Bild von Babo Körbel, auf dem er -durch die spanische Sonne gebräunt- zeigt was er finanziell so drauf hat...

Click-> https://en.wikipedia.org/wiki/Slick_..._The_Ruler.jpg

Gruß
N. :Huhu:

MattF 06.06.2019 18:04

Zitat:

Zitat von Trimichi (Beitrag 1456654)
Neureiche, Yuppies und Snobs bekämen so eine auf den Deckel, dass wäre nicht nur spaßig, sondern ist überfällig.

Nö die wären froh, das die ganzen Besitzlosen von der Strasse runter wären und sie wieder frei Fahrt hätten und würden die 4 € zahlen.


Was gerne bei der Frage nach Ökodiktatur vergessen wird ist, wer bestimmt was richtig ist? Und mit welcher Legtimität?

Im Moment läuft es wie es läuft, weil die Politiker alle 4 Jahre wieder gewählt werden wollen. Wenn die Grünen 5 DM den Liter verlangen, oder nen Veggieday, werden sie nicht gewählt.

Also müsste eine Ökodiktiatur ja anders legitimiert werden. Unabhängig vom Wähler. Die könnten dann aber auch andere Sachen beschließen wo Trimichi nicht mehr so mit einverstanden ist und in die er sich eigentlich nicht schupsen lassen will. Was machen wir dann. Wie wählen wir den Ökodiktatoren wieder ab? Wenn er abgewählt werden kann, führt er dann was ein was die Leute eigentlch nicht wollen?

Die Katze beisst sich in den Schwanz.

Veränderungen ergeben sich nicht von Oben, die können nur von Unten kommen.

Schwarzfahrer 06.06.2019 20:30

Zitat:

Zitat von Triasven (Beitrag 1456381)
Ich hatte die Neupositionierung unter dem Aspekt gesehen, dass sie nicht in die Regierung, sondern die Opposition gegangen wären.

Das hier bezog sich ja auf die SPD. Ob sie in der Lage sind (und wollen)von den erfolgreichen Genossen im Norden (Dänemark) zu lernen? Das könnte die Verhältnisse drastisch auf den Kopf stellen, oder?

Triasven 06.06.2019 21:07

Zitat:

Zitat von Schwarzfahrer (Beitrag 1456689)
Das hier bezog sich ja auf die SPD. Ob sie in der Lage sind (und wollen)von den erfolgreichen Genossen im Norden (Dänemark) zu lernen? Das könnte die Verhältnisse drastisch auf den Kopf stellen, oder?

Hoffentlich lernen sie nicht zuviel

https://https://www.sueddeutsche.de/politik/daenemark-wahl-sozialdemokraten-parlamentswahl-1.4477068

Flow 06.06.2019 21:48

Nix für ungut, mein Lieber !
 
Zitat:

Zitat von Trimichi (Beitrag 1456654)
Würde nun die Regierung beschließen, [...]

Der Idee nach ein bisschen Führung in Sachen Umweltschutz stimme ich summa summarum zu.

Jo !

"Die Politik" setzt der Umwelt zuliebe Dinge durch, die eher reichlich unpopulär sind und obendrein den Interessen der Wirtschaft entgegenstehen ... im Spanischen übe ich gerade den Ausdruck "es el colmo de la ingenuidad"...

Dagegen ist die vom Körbel aktuell hier verbreitete Leere der originale Stein der Weisen ... :Lachen2:

Schwarzfahrer 07.06.2019 12:55

Zitat:

Zitat von Triasven (Beitrag 1456692)
Hoffentlich lernen sie nicht zuviel

Warum wäre es zu viel? Vielleicht würden sie nur endlich eine Themen-Kombination finden, die für ene größere Wählergruppe zusammenpasst und akzeptabel ist.

Verschiedene Vorbilder wie es besser geht finden sich in ganz Europa.

Und auch wenn Gabriel aktuell nicht viel zu melden hat, ganz unrecht hat er nicht:
Zitat:

Die erfolgreiche Spitzenkandidatin Mette Frederiksen ...wollte Menschen zurückgewinnen, die sich mit einer weniger stark gesteuerten Zuwanderungspolitik schlicht überfordert fühlen und zugleich täglich beobachten können, wie häufig Integrationsbemühungen scheitern.“ Dadurch habe sie einen „klaren Blick auf die gesellschaftlichen Realitäten“ bewahrt, der ...der SPD oft fehle. Denn die Wählerschaft der Sozialdemokraten sei ...nicht nur in Dänemark „weniger liberal als das Establishment der Partei“.
Wenn sich eine Partei, die sich Volkspartei nennen will, kein eigenes Wahlvolk schnitzen kann, sollten sie vielleicht überlegen, was dem vorhandenen Wahlvolk tatsächlich wichtig ist...

Nobodyknows 07.06.2019 13:54

Zitat:

Zitat von Schwarzfahrer (Beitrag 1456774)
Wenn sich eine Partei, die sich Volkspartei nennen will, kein eigenes Wahlvolk schnitzen kann, sollten sie vielleicht überlegen, was dem vorhandenen Wahlvolk tatsächlich wichtig ist...

Guter Punkt!
Was ist dem Volk im Hinblick auf den aktuellen "ARD-Deutschland-Trend: Grüne erstmals vor Union" wichtig?

Und das ausgerechnet Sigmar Gabriel als herausragender Erschaffer von Fluchtursachen nun eine „robuste Asylpolitik“ von den Genossen fordert ist ja ziemlich pikant.

Gruß
N. :Huhu:

qbz 07.06.2019 14:17

Zitat:

Zitat von Schwarzfahrer (Beitrag 1456774)
........
Und auch wenn Gabriel aktuell nicht viel zu melden hat, ganz unrecht hat er nicht:
......

Und das Interview gibt er gerade in der Woche, wo die SPD härtere Gesetze zur Migration und Abschiebung (normale Gefängnisse für Abzuschiebende!) mitverabschiedet, die teilweise sogar die Zustimmung der AFD finden.

"Mit den Stimmen der Union, der SPD und der AfD wurde außerdem die Verlängerung einer Regelung beschlossen, die Geflüchtete verpflichtet, an einem bestimmten Ort zu wohnen. Die FDP enthielt sich dazu. Linke und Grüne stimmten dagegen."
https://www.spiegel.de/politik/deuts...a-1271348.html

Nobodyknows 07.06.2019 14:52

Zitat:

Zitat von qbz (Beitrag 1456786)
Und das Interview gibt er gerade in der Woche, wo die SPD härtere Gesetze zur Migration und Abschiebung (normale Gefängnisse für Abzuschiebende!) mitverabschiedet, die teilweise sogar die Zustimmung der AFD finden.

Es scheint, Siggi hat gerade 'nen Lauf:
Sigmar Gabriel offiziell für Vorsitz der Atlantik-Brücke nominiert :Cheese:

Gruß
N. :Huhu:

Schwarzfahrer 07.06.2019 16:38

Zitat:

Zitat von Nobodyknows (Beitrag 1456781)
Was ist dem Volk im Hinblick auf den aktuellen "ARD-Deutschland-Trend: Grüne erstmals vor Union" wichtig?

Dem Volk ist höchst Verschiedenes wichtig, wie es die Streuung über die vielen Parteien in deinem Link zeigt (in der Summe ca. je 45 % eher konservatives bzw. eher linkes Wahlvolk - das Volk ist also ziemlich ausgewogen verteilt.)

Sorry, es war wohl ein Mißverständnis; ich sprach nicht vom Volk, sondern vom "eigenen Wahlvolk", also dem Anteil des Volkes, das diese spezielle Partei wählt, weil in dessen Programm vieles mit den eigenen Interessen übereinstimmt, ohne gravierende K.O.-Punkte darin zu sehen. Und ich glaube, die erfolgreichen Sozialdemokraten in Europa haben es geschafft, jeweils Programme zusammenzustellen, die diese Kriterien für mehr Menschen (also ein größeres Wahlvolk) erfüllt, als es die deutsche SPD hinbekommt.

Nobodyknows 07.06.2019 17:28

Zitat:

Zitat von Schwarzfahrer (Beitrag 1456810)
Dem Volk ist höchst Verschiedenes wichtig, wie es die Streuung über die vielen Parteien in deinem Link zeigt (in der Summe ca. je 45 % eher konservatives bzw. eher linkes Wahlvolk - das Volk ist also ziemlich ausgewogen verteilt.)

Ja. Das kann man so stehen lassen. Das unterschreibe ich.
Daher gehen die nächsten Fragen an Sigmar Gabriel persönlich.
Siggi, Du liest hier doch mit, oder? :Cheese:

Fragen:
Siggi, wer wählte einst die SPD?
War das ein eher konservatives oder eher ein linkes Wahlvolk?

Ich glaube mich zu erinnern, dass es ein eher linkes Wahlvolk war.
Wenn es so war -correct me if I'm wrong- warum kommst Du
mit deiner konservativen Schice aus deinem Loch gekrabbelt, verwischst die Abgrenzung zur CDU und warum verzapfst Du solchen Bullshit wie "Gabriel wirft Kühnert Trump-Methoden vor"?

Hast Du nach einer feucht-fröhlichen Nacht auf der Atlantikbrücke Wettschulden bei Friedrich Merz und mußt daher die Sozen richtig kaputt machen?

U. A. w. g.

Gruß
N. :Huhu:

Schwarzfahrer 07.06.2019 19:07

Zitat:

Zitat von Nobodyknows (Beitrag 1456818)
Siggi, Du liest hier doch mit, oder? :Cheese:
Fragen:
Siggi, wer wählte einst die SPD?
War das ein eher konservatives oder eher ein linkes Wahlvolk?

Solange sich Siggi nicht meldet, ein Frage zur Präzisierung: nach der Definition welchen Jahrzehnts meinst Du "konservativ" und "links"?

Die Begriffsinhalte haben sich in den letzten dreißig Jahren deutlich verschoben; so mancher, der sich noch vor 20 Jahren als links vorkam, sieht sich plötzlich mit der gleichen Meinung in der konservativen Ecke, und so mancher alter Konservative gilt jetzt als rechts-außen, ohne sich bewegt zu haben. Und die, die seinerzeit Schröder mit fast 40 % gewählt haben, waren sicher nicht die, die einem Kevin Kühnert applaudieren würden. Evtl. hilft der SPD auch mal, über diese Verschiebung nachzudenken - vielleicht hat sich das "eigene Wahlvolk" nicht ganz so mitentwickelt, wie von der SPD-Führung erträumt?

Nobodyknows 07.06.2019 22:44

Zitat:

Zitat von Schwarzfahrer (Beitrag 1456833)
Frage zur Präzisierung: nach der Definition welchen Jahrzehnts meinst Du "konservativ" und "links"?

Ich meinte schon die Jahrzehnte als die SPD noch Wähler hatte und SPD-Poltiker nicht in den Scharen die Leute verarscht haben wie dies heute der Fall ist.

Die Zeiten vor Peter Hartz, Walter Riester, Ulla Schmidt. Die Zeit vor der Rentenlüge.

Gruß
N. :Huhu:

Trimichi 08.06.2019 14:12

Zitat:

Zitat von Nobodyknows (Beitrag 1456793)
Es scheint, Siggi hat gerade 'nen Lauf:
Sigmar Gabriel offiziell für Vorsitz der Atlantik-Brücke nominiert :Cheese:

Gruß
N. :Huhu:

Siggi scheint einen Lauf zu haben...-, Du ganz sicher. ;)

Es ist nicht sehr wahrscheinlich, daß Siggi hier mitliest. Vllt. ein unterstelltes Referat oder Sekretariat? Also, was Schrödi für Putini ist ist der Siggi für Trumpi. Ich finde, SG macht einen guten Job, schon immer.


Die Grünen liegen nach Tageszeitungsberichten vor der CSU/CDU in Sachen Kanzleramt. Wegen Seehofers Asylpolitik hatte sich auch der youtuber Rezo zur Kritik gemeldet. Geht auch mit denen weiter bergab. SPD bei neun Prozent. Schaut so aus, als ob "Rentnerdeutschland" eine auf den Deckel bekommt?
Erst wieder am Dienstag, Jesus Christus und sei Dank. :)

Schöne Pfingsten allen. LG, M. :Blumen:


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