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mir scheint du willst abwägen was schlimmer ist und wertest die "nur 30" Meter nicht so stark wie die Infusion. Wie du aber auch schreibst für beide gelten die Regeln die sie unterzeichnet haben, also ist es müssig darüber zu diskutieren ob und ab wann z.B. Begleiten begleiten ist. Oder so ähnlich. :) Und was möglicherweise schlimmer ist. Zitat:
und ja da hast du recht, Für das Bild ist er selbst verantwortlich. Jemand hat es gefunden und hier eingestellt. |
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Joe Skipper It was in the medical tent at the race so maybe counts as a hospital admission. The drug testing chaperone and anti filing were with me. Die Nada scheint das OK zu finden so wie es war. Wundert mich ob Deiner Ausführungen. Ich werde die Nada um Erläuterung bitten. |
Für alle die hier den Captain anprangern.
Disqualifiziert werden hätte Skipper auch für den zu weit offenen Reissverschluss vorne (Bilder 2 und 3 z.B.) werden müssen. Das fände ich, ginge in die gleiche Richtung wie die 30m Begleitung von Lange durch Faris. Wäre also kleinlich. Die Infusionsproblematik ist eine ganz andere und schadet unserem Sport massiv in der Öffentlichkeit. Von der potentielle Gefährdung des Sportlers einmal abgesehen! |
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Kann ich nicht verstehen... |
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Hier macht jemand ein Thema auf, dessem Titel nahelegt, dass PL etwas begangen hat, was ein DSQ erfordern würde und eine nicht geringe Anzahl klickt in der Umfrage an dass sie das auch so sehen.
Ich habe das dringende Bedürfnis hier an die eigene Verantwortung von Athleten und ihrem eigenen Tun zu erinnern wenn man DSQ für so eine Lapalie fordert und einfach mal im Sinne des Sports die Verhältnismäßigkeit nicht ganz aus dem Auge zu lassen. Die Beispiele kamen ja nur um den entsprechenden Kandidaten mal aufzuzeigen, was bei wirklich stringenter Regelauslegung alles zu einem DSQ führen könnte und dass kaum ein Athlet bei dieser Sichtweise am Ende noch in der Wertung landen würde. |
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Beispiel mit dem offenen Anzug wurde zB bereits genannt. Ich würde mir die Mühe machen und die Bilderdienste zu durchforsten, damit dem Veranstalter die betreffenden Athleten dann bekannt sind, die zu dsq sind. Alle die mit Frau, Kind und Familie da waren wo dann mal ein paar Meter freudig als Erlebnis mitgelaufen wurde ebenfalls. Wenn dann noch ne Flasche angenommen wurde... Um Himmels willen. |
Andy Böcherer hatte kurz nach dem Rennen direkt seine Tochter hinter der Ziellinie in den Armen. Hoffentlich fällt das nicht auch unter die ganzen Einschränkungen. Sonst haben wir irgendwann keine Ergebnisse der Profis mehr.
Und die lange zweitplatzierte Frau .... die hat sich über längere Zeit mit der zugehörigen "Platz 2" - Radfahrerin unterhalten. Ob das durchgehen darf.... und ob das nicht auch unter unzulässige Begleitung fällt (die Radfahrerin hätte ja wohl deutlich vor ihr fahren müssen). So viele Sünder .... |
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btw: PLs "Verstoß" wurde ja sogar vor Ort vom Kampfrichter gesehen, bewertet und bestraft. Hier wird ja offensichtlich nach einer Verschärfung der Strafe geschrien. Die offensichtlichen Verstöße der weiteren Sportler wurden nach aktueller Kenntnislage garnicht erst belangt. Überhaupt nicht. |
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Die Bewertung des Verstoßes war nicht den Regeln entsprechend. Für Agegrouper folgt laut Regelwerk eine 1 Minuten Stop and Go Strafe, für Profis ein DSQ. Die Regel ist nicht neu, im hr Fernsehen haben Kienle und Böcherer gesagt, das wäre schon letztes Jahr so gewesen. |
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Wenn die das mit dem Anzug konsequent durchziehen, dann hab ich auch ne Chance auf ne Hawai Quali! Muss man nur durchkommen und nen Anzug mit Reissverschluss hinten anziehen :Cheese: Dazu ziehen wir das mit den Abdeckungen am Rad knallhart :dresche durch und ich gewinn meine Altersklasse.:liebe053: |
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https://www.finisherpix.com/gallery/...30#0751_084030 |
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Fährst du immer genau nach Stvo? Ist deine Einkommenssteuer ehrlich. Darf man etwas nur kritisieren wenn man selbst ein Heiliger ist? |
Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen ist hier eher die Botschaft. Vielleicht erkennt sich ja jemand.
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Joe Skipper It was in the medical tent at the race so maybe counts as a hospital admission. The drug testing chaperone and anti filing were with me. Vor 4 Stunden Trevor Wurtele Trevor Wurtele Joe Skipper You should contact someone and apply for TUE. Normally you can do that on the spot if IV is required. It's a newer rule and most people don't know about it. Med tent also doesn't qualify as hospital visit. I'm pretty sure you can still get one retroactively. Look into it ASAP. Vor 3 Stunden Joe Skipper Joe Skipper Ok cheers. Yeah I never knew I would need one for it so will have to look into it and sort it out. Vor 3 Stunden |
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Die Sportordnung sieht eine Oberkörperbekleidung vor. Wie weit der Anzug offen sein darf, ist nicht genauer beschrieben aber auch da ist irgendwann vermutlich die Grenze zum Unerlaubten erreicht.
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Finde dieser Thread hat eine unschöne Entwicklung genommen.
Habe nicht den Eindruck, dass einer der erwähnten Sportskameraden (PL, Doc Skipper, ...) sich einen bewussten Vorteil verschaffen wollte. Ich unterscheide immer noch subjektiv "dämliche formale Regeln" von "menschlichen Bedürfnissen" und kann keinen Anstoß finden an offenen Hemdchen oder einer NaCl-Lösung zur schnellstmöglichen Regeneration. Was ist die Intention ? Steht hier der Teilnehmer oder der Veranstalter (ob seiner Regelumsetzung) in der Kritik ? |
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Einfach nur peinlich bzw kann ich bei solchen Sätzen einfach nur den Kopf schütteln. NaCI-Lösung u.ä. ist lt NADA schlicht und einfach verboten bzw nur im Falle einer medizinischen Indikation samt Einlieferung in ein Spital erlaubt. Ich finde es sehr schade das es anscheinend noch immer Veranstaltungen gibt die sich nicht an diese Regel halten und war von dem Bild etwas schockiert da ich dachte das diese Zeit vorbei ist. Mich wundert auch das die Doping Kontrolleure da nichts unternommen haben, is anscheinend nicht gewollt bei einem kleinen Familienevent:confused: |
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Du kannst kann keinen Anstoß daran finden, wenn sich jemand eine Nadel in den Arm rammen lässt, nur um seine sportliche Leistung zu verbessern? :confused: Denk' nochmal drüber nach.:Blumen: in deiner Denkweise wäre auch das Spritzen von Erythropoietin O.K. Ist ja schließlich ein körpereigenes Hormon und unterstützt wirksam die Regeneration indem es hilft lebenswichtigen Sauerstoff in die Körperzellen zu transportieren. Oder Testosteron: produziert jeder Mensch selbst und ein Mangel daran (der unter Ausdauersportler weit verbreitet ist) behindert ebenfalls nachweislich Regeneration. |
Bei unserem Traditions-Triathlon in Xanten gab es vergangenes Jahr im Ziel den Recovery-Drink von Dextro, vielleicht ist das die bessere Alternative zur Injektion und Infusion.
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Ich finde Infusionen auch grenzwertig und man sollte damit nicht einfach um sich schmeissen, aber wer zieht die Grenze? Demnächst kommt dann irgendwer daher und sagt das Akkupunktur verboten gehört weil Nadeln im Spiel sind. Oder Sauna weil es die Regenartion fördert. Das Reglementieren von Infusionen hat ja seinen Hintergrund, das verstehe ich. Aber hat der Macher der Regel da wirklich an NaCl im mediacal tent gedacht, als er diese Regel erstellt hat? Ich denke, eher nicht. |
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Frag mal die Leute, die das mal in Anspruch genommen haben wie das mit der Regeneration so verlaufen ist. Und schau Dir mal die an, denen noch tagelang flau ist, weil sie versuchen das mit Essen und Trinken über den Verdauungstrakt zu lösen. Und dann schau dir mal an, um was es speziell bei den Profis geht. Kona Punkte, Kohle, Rennen machen, schneller wieder fit sein. Und genau deshalb gehören rekom Infusionen verboten. Weil genau deshalb hat man sie zB im Profiradsport gemacht. Nicht (nur) um den Dopingschrott reinzubringen, sondern um den Leuten genau die Nährstoffe einzuhelfen, die ansonsten mühsam über den Verdauungstrakt aufgenommen werden müssen. Ich kenne Leute die diese Zeiten mitgemacht haben. Die beschreiben den Effekt als fundamental und absolut entscheidend. |
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Wir erinnern uns doch alle an die Bilder von Infusionsbehandlungen von Zabel, Aldag und Ullrich in Hotels in den 90ern während der Tour de France. Damals waren NaCl- und Glucose-Infusionen noch erlaubt, aber welchen Eindruck suggeriert ein Sport für die Öffenztlichkeit, dessen Ausübung nur unter Einsatz von Spritzen und Infusionen möglich ist? Mich haben diese Bilder schon damals irritiert, als wir noch gar nicht wussten, was bei der Tour jenseits der Fernsehkameras noch infundiert und gespritzt wurde. Wenn man sich ersteinmal als z.B. junger Fahrer daran gewöhnt hat, dass Spritzen und intravenöse Zugänge zur Ausübung einer Sportart scheinbar dazu gehören ist es nur noch ein ganz kleiner Schritt über diese Zugänge z.B. Eigenblut zu verabreichen ("ist ja schließlich mein eigenes Blut"). Dass die WADA hier vor 15 Jahren eine eindeutige Grenze gezogen hat, finde ich absolut richtig und diese Grenze sollte man auch als Rennarzt und Athlet (im Falle von Skipper liegt die Schuld klar bei beiden) einhalten! Nach dem Rennen ist vor dem Rennen und wer sich mit einer unerlaubten Methode einen Vorteil gegenüber Konkurrenten schafft, die das Reglement beachten und deshalb dann eine längere Regenerationszeit nach einer Langdistanz benötigen und beim nächsten 70.3er vielleicht gerade deswegen gegen Skipper verlieren, gehört zu Recht kritisiert, wie das der Captain getan hat. |
Argumente angenommen
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Ich hab das Thema aufgrunddessem, dass es nun wiederholt auftritt und der damit verbundenen Fragen mal ausgelagert und mit einem Sendungsvorschlag mit dem Renndirektor und ggf der Nada verbunden, wo ob der Praxis zum Beispiel bei der Challenge Roth ja mal Licht ins Dunkel gebracht werden sollte:
http://www.triathlon-szene.de/forum/...56#post1316256 Dieses dürfte übrigens für jeden Lizenzsportler interessant sein. Da jeder auf seiner Lizenz unterschrieben hat, dass er sich an die Anti Doping Regeln hält. Deshalb erscheint es mir wichtig zu wissen (und auch Veranstalter zu sensibilisieren) was zulässig ist und wann und was nicht. Dann kann man sich hier weiter über 30m Mitlaufen eines Trainers aufregen und dafür DSQ fordern. |
BTT:
Weiß jemand, seit wann die Regel gilt? Was ich ja ulkig fand, war Faris Aussage "Die Regel muss neu sein", das habe er nicht gewusst^^ (In Anlehnung an die erste Abstimmoptionen - Die Regeln sind anscheinend nicht allen bekannt...) Gaaanz streng genommen kann das ja eigentlich bei Einhaltung des Reglements nur zur Disqualifikation führen. Wenn Bekannte/Freunde von mir am Streckenrand stehen, sage ich ihnen auch noch immer, dass ich disqualifiziert werde, sobald sie mich einen Schritt oder mehr begleiten... Oder mich auf einem Bein stehend anfeuern ;) Ich meine so wird es halt eindeutig beim Racebriefing kommuniziert und Regeln sind Regeln - oder? Selbstverständlich bin ich froh, dass Lange nicht disqualifiziert wird! Wünschen tut man sowas natürlich niemanden wegen so einer Kleinigkeit, schon gar nicht dem Patrick. |
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Hier werden die Hauptgründe für das Infusionsverbot erklärt: https://www.wada-ama.org/sites/defau..._july_2016.pdf "IV infusions are included on the Prohibited List mainly because some athletes could use this Prohibited Method to: a) increase their plasma volume levels; b) mask the use of a Prohibited Substance; c) distort the values of their Athlete Biological Passport. In sports with weight classifications, athletes may be encouraged to undertake significant, accelerated weight loss to qualify for a competition and then use IV infusion to rapidly rehydrate. This practice invokes issues of athlete health and safety." Die bei uns hauptsächlich diskutierte bessere Erholung ist nicht dabei und die meisten Gründe sind bei den meisten Triathleten überhaupt nicht relevant. |
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Ich muss auch sagen - und dafür wird mich der Captain dann wahrscheinlich gleich zum Scheiterhaufen chauffieren - das eine Infusion zu besseren Regeneration für mich persönlich (bei einem 1Tages-Event) nicht unbedingt als Doping zu sehen ist. Anders bei Etappen-Rennen, da gehört es eben auch dazu einen guten Magen zu haben. Mir sind die Positionen von Hafu und Captain bzgl. dieses Themas zu extrem. Aber ich tauge auch einfach nicht zum Anti-Doping-Jäger. Die anderen Jungs haben auch gute Gründe und Argumente. Ist halt schwierig. |
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Und wenn man sie Rekom Infusion dann zulässt... Nur NaCl oder auch mit Nährstoffen? Und so weiter uns sofort. Diese Tür sollte man in meinen Augen ganz fest zuhalten. Da öffnet man einer ganzen Reihe an Dingen die da drannhängen Tür und Tor. Der perfekte synthetische Athlet. In Italien darf man noch nicht mal mehr im Höhenzelt pennen, und hier wird die Freigabe von Infusionen diskutiert. Ne, bei so Nadel- und Blutpanschergeschichten ist meine Kompromissbereitschaft ziemlich eingeschränkt. |
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Ich bin auch nicht dafür, dass jetzt ein Verfahren gegen Skipper eingeleitet wird, weil dabei sowieso nichts Verwertbares heraus kommen würde. Skipper wird sich dann einen guten Anwalt nehmen, es werden nachträglich Atteste vom Rennarzt erstellt, dass ein tatsächlicher Notfall vorlag (den ich zu 99% für unwahrwscheinlich halte). Die Atteste zu widerlegen ist nachträglich schwer möglich und das Verfahren wird nach vielem hin und her, Einholen von Stellungnahmen usw. eingestellt. Unter dem Strich hat die NADA und die ehrenamtlich besetzten Antidopingkommissionen damit viel Arbeit, es kommt nichts sinnvolles dabei raus und letztlich verdient sich nur ein oder mehrere Anwälte eine goldene Nase dabei. Es geht vielmehr darum eine Sensibilität für dieses Thema zu schaffen, von der ich eigentlich glaubte, dass sie längst allgemein vorhanden sei. Die Infusionen sind medizinisch fragwürdig und so wie sie vielerorts anscheinend immer noch durchgeführt werden, aus gutem Grund verboten. Natürlich gibt es moralisch betrachtet "schlimmeres" Doping als so eine Kochsalzinfusion, aber irgendwo muss man Grenzen ziehen und die Grenze u.a. genau dort zu ziehen, wo sich jemand eine Nadel in die Vene rammen lässt und mehr als 50ml Flüssigkeit reinspritzen lässt, finde ich offen gesagt sehr sinnvoll und da diese Grenze nunmal seit über 10 Jahren besteht, sollte sie auch von allen Beteiligten beachtet werden. |
Das ist doch ne einfach Sache... das Thema muss endlich mal eindeutig geklärt werden. Da ist nix schlimmes dabei. Jeder muss da bekommen was er braucht, aber es darf da auch keine Praxis vorherrschen, die Fragen hinterlässt. Brauche ich nen Attest, brauche ich ne TUE, was ist eine Notfallsituation die eine Infusion rechtfertigt... Das sind doch simple Dinge.
Infusionstouristen sollen wegen mir als Strafe den Marathon gleich nochmal laufen gehen. Sowas kann ich nicht ausstehen. |
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Wie ausdauernd muss ich kotzen (in Abhängigkeit von Art und Ausmaß der Dehydrierung), um zu demonstrieren, dass meine Dehydrierung nicht durch Trinken zu beheben ist? Ich denke, Notfall ist, wenn ein Arzt entscheidet, dass es ein Notfall ist. Eine gewisser subjektiver Spielraum ist da nicht zu vermeiden. |
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Nur das hier einige aus Erfahrung berichteten und von kotzenden Sportlern kurz vorm Umfallen garnicht die Rede war. Bei Skipper ebenfalls nicht. |
Das gehört einfach strikt verboten.
Bei Notfällen sollens halt 2-3 Krankenwagen hinterm Finisherzelt stehen haben damit diese bei Notfällen als "Behandlungsraum/Hospital" dienen mit anschließender Stationären aufnahme!. |
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Ich fand es jedenfalls sehr gut, dass ich nach 5 Schritten im Behandlungszelt war, als ich in Frankfurt kollabiert bin. Infusion bräuchte ich nicht. |
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Und die waren mitnichten regenerationsfördernd. :Lachanfall: |
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