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keko# 27.10.2016 14:38

Zitat:

Zitat von Vicky (Beitrag 1268352)
Es spricht also nicht viel gegen einen Wattmesser... :-)

Dann kauf ihn dir. Das machst du doch sowieso :Lachen2:

captain hook 27.10.2016 14:38

Zitat:

Zitat von Running-Gag (Beitrag 1268358)
Auch das richtig auspowern bis man blau ist, kann mal ein Trainingsziel sein. Beim Leistungsmesser wirst du das aber wohl nicht haben, da du dich immer selbst kontrollierst und dich somit eigneltich nie überzocken kannst/sollst, wenn du dich an vorgaben hälst

Kauf Dir mal nen Powermeter.

Genau das Gegenteil ist der Fall. Die Vorgaben in den Tabellen sind so hoch, dass jede Trainingseinheit eine Challenge ist. Und man kann immer gegen den Wert auf der Anzeige fahren. Je nach Veranlagung wird das dazu führen, dass man immer eher zu hart fährt als das man sich schont.

captain hook 27.10.2016 14:39

Zitat:

Zitat von Vicky (Beitrag 1268352)
Captain vielen Dank für Deine Antwort :-)
Bei mir ist es halt so, dass ich ne Aufgabe brauche für die Einheit. Oft gilt das auch für die langen Radeinheiten. Aufgabe kann dann sein, bestimmte Werte nicht zu unter bzw. überschreiten...

Deshalb glaube ich durchaus, dass mir da ein Wattmesser weiterhelfen kann. Insofern ...klar will ich mich drauf einlassen. Er wird mir auch gerade helfen, mich gleichmäßig fortzubewegen. Eine meiner größten Probleme.

Es spricht also nicht viel gegen einen Wattmesser... :-)

Wenn das bei Dir so ist, dann wirst Du damit viel Freude haben. Bei mir ist das ähnlich.

CaraDelevigne 27.10.2016 14:49

Ich sage nur: SRM mit PC8 Display und passender Kurbel...! Ein Traum! Ende der Diskussion :Cheese:

Die Leistungsdaten objektivieren dein "Körpergefühl"! You get what you give!
Ich werde eher vom Überzocken abgehalten und rechtzeitig eingebremst, wenn ich bei "hoher Motivation" zu viel Gas gebe!:Lachen2:

Vorteile:

Ökonomisierung der Trittfrequenz
Bessere Vergleiche der Trainings auf unterschiedlichen Rädern: MTB, Strasse, TT
Rückmeldung an Trainer
Vergleiche im Jahresverlauf (Fortschritte, Rückschritte)
Spassfaktor....:Blumen:

die anderen wurden ja schon genannt.....!

longtrousers 27.10.2016 14:53

Zitat:

Zitat von locker baumeln (Beitrag 1268328)
Hatte auch jahrelang gerungen mir ein Wattmesser zuzulegen.
So bekam als erstes einmal Dieda ein Power2Max als Testperson spendiert.
Selber habe ich dann versucht mich in die Materie einzulesen um ihr dann konkrete Trainingsempfehlungen geben zu können. (Wattmessung /Hunten Allen + Praxishandbuch Wattmessung/Joe Friel). Danach habe ich nicht wirklich mehr verstanden. Ist ganz schön kompliziert ein wirklich wattbasiertes Training aufzubauen.

Und wozu das alles ? Um zu Glauben das man auf dem "richtigen" Trainingsweg ist ?
Und im Wettkampf dann angeblich seine vorher berechnete Leistung konstant zu treten?

Kenne zu viele Beispiele wo der Wattmesser und nicht der Körper sagt, was heute im Training ansteht. Im Wettkampf wird dann auch auf das Ding gestarrt um ja nicht am Berg zu überziehen.

Hier im Forum wird schon im zeitigen Frühjahr gepostet wer wieviel Wattleistungen treten kann und später dann lange Diskussionen ob 220 Watt oder ? für ne Sub 5h reichen.

Kenne in meinen Umfeld keinen der einen wirklichen Leistungssprung mit Wattmesser gemacht hat, den er auch ohne erzielt hätte.

Kontra

Das Körpergefühl leidet darunter, man verlässt sich mehr auf die Technik.

Roth 2014, diesmal war es heißer als sonst. Viele die trotzdem starr nach ihren Wattvorgaben gefahren sind eingebrochen.

Hawaii 2016, eine Bekannte verlor ihren Garmin beim Schwimmen. Auf dem Rad konnte sie nun nicht nach ihren Wattvorgaben fahren und war komplett aus ihrem Konzept.

Winter-Frühjahr, wenn ich meine ersten Radkilometer fahre bin ich froh meine schwachen Wattwerte nicht zu wissen. Diese würden wahrscheinlich eher zum überzocken verleiten.

Nach dem ganzen Pro und Kontra habe ich mich endgültig gegen einen Wattmesser entschieden und konnte trotzdem Jahr für Jahr meine Radperformance steigern.
Bin mit der Entscheidung richtig froh, mich nicht noch mehr von Technik abhängig gemacht zu haben. Das Training macht mir so viel mehr Spaß, in sich hineinhören, wie geht es mir, was kann ich heute leisten ...

^^^
Das sind Gedankengänge die ich verstehe, die ich nachvollziehen kann.


Zitat:

Zitat von captain hook (Beitrag 1268347)

Das Training mit Powermeter kompliziert ist kann ich nicht nachvollziehen. Es ist total simpel. Ein Blick in eine simple Tabelle, Werte ablesen, losfahren, abspulen, fertig. Keine Fragen mehr obs ne gute oder schlechte Einheit war, wo Rückenwind oder 2% Gefälle oder was auch immer gewesen ist. Klare objektive Rückmeldung.

^^^^
Das nicht.
Ich sage nicht dass es unwahr ist, aber es lässt nur zuviele Fragen offen.

Ich halte es dann wie bei Geldanlageprodukten: was ich nicht verstehe kaufe ich nicht.

bergflohtri 27.10.2016 15:04

Zitat:

Zitat von captain hook (Beitrag 1268367)
Wenn das bei Dir so ist, dann wirst Du damit viel Freude haben. Bei mir ist das ähnlich.

Kann ich von mir auch bestätigen. - Der größte Unterschied in der Trainingssteuerung bei Intervallen und damit auch eine Motivationshilfe mit Wattmessung im Vergleich zu einer Trainingssteuerung mit Puls oder nach Gefühl ist, dass man aufgefordert ist über die komplette Intervalllänge die Zielleistung aufrecht zu erhalten. Damit beginnen Intervalle gefühlt viel weniger intensiv, und es erfordert viel mehr Einsatz das komplette Intervall im geplanten Trainingsbereich (z.B. Training an der anaeroben Schwelle) durchzuziehen. - wenn Du mit Wattmesser 3x5 Minuten Intervalle im Entwicklungsbereich fährst, dann hast Du gesamt 15 Minuten EB trainiert. Wenn Du ohne Wattmesser fährst, dann startest Du wahrscheinlich viel zu schnell, wirst dann langsamer und pendelst Dich einen Großteil des Intervalls unterhalb des EB im GA2 Bereich ein - im Endeffekt wird dann das Trainingsziel (Training im EB) nicht voll erreicht.
Beim Training der Grundlagenausdauer empfinde ich es so, dass es während der Trainingseinheit - sagen wir mal 3 Stunden GA1 - wegen der Außeneinflüsse (Wind, Steigung, Gefälle) und der Fahrdynamik (Bremsen und Beschleunigen) zu erheblichen Schwankungen in der erbrachten Leistung kommt. Ohne Wattmessgerät würde man die gar nicht so stark wahrnehmen. Mit einem Leistungsmesser erkennst Du sofort, dass bei einem Gefälle die Leistung stark abfällt, oder dass sie bei einer Beschleunigung stark ansteigt - im Endeffekt kann bei einer langen Grundlageneinheit der Wattmesser sehr dabei helfen im Zieltrainingsbereich zu bleiben.

captain hook 27.10.2016 15:05

Zitat:

Zitat von longtrousers (Beitrag 1268371)
^^^^
Das nicht.
Ich sage nicht dass es unwahr ist, aber es lässt nur zuviele Fragen offen.

Ich halte es dann wie bei Geldanlageprodukten: was ich nicht verstehe kaufe ich nicht.

Was daran verstehst Du nicht? Schwelle bestimmen ist nicht kompliziert. 20min Vollgas - 105% von Schwelle. +- 1-2%. Das liegt im Bereich der Messgenauigkeit des Powermeters. Dann klassische Programme: 4x4min (3min P) 115%. 3x8min (5min P) 105%, 2-3mal 20min 100%. 90min SST 90%.

Sind die Programme zu leicht hat sich die Schwelle nach oben verschoben. 5W draufpacken im Plan und weiter gehts.

keko# 27.10.2016 15:12

Zitat:

Zitat von bergflohtri (Beitrag 1268380)
Mit einem Leistungsmesser erkennst Du sofort, dass bei einem Gefälle die Leistung stark abfällt, oder dass sie bei einer Beschleunigung stark ansteigt

Da kann man nur sagen: zum Glück gibt´s die Dinger. :Cheese:

Wonderboy 27.10.2016 15:12

Zitat:

Zitat von captain hook (Beitrag 1268382)
Was daran verstehst Du nicht? Schwelle bestimmen ist nicht kompliziert. 20min Vollgas - 105% von Schwelle. +- 1-2%. Das liegt im Bereich der Messgenauigkeit des Powermeters. Dann klassische Programme: 4x4min (3min P) 115%. 3x8min (5min P) 105%, 2-3mal 20min 100%. 90min SST 90%.

Sind die Programme zu leicht hat sich die Schwelle nach oben verschoben. 5W draufpacken im Plan und weiter gehts.

Könntest du in deinem Thread vielleicht einmal erläutern in welcher Phase des Trainings du welche Einheiten rein packst?

captain hook 27.10.2016 15:15

Zitat:

Zitat von Wonderboy (Beitrag 1268385)
Könntest du in deinem Thread vielleicht einmal erläutern in welcher Phase des Trainings du welche Einheiten rein packst?

Ja, mach ich.

Campeon 27.10.2016 15:19

Zitat:

Zitat von locker baumeln (Beitrag 1268328)
Das Training macht mir so viel mehr Spaß, in sich hineinhören, wie geht es mir, was kann ich heute leisten ...

Ich verstehe dich.:Huhu:

Zitat:

Zitat von keko# (Beitrag 1268333)
Mittel- oder langfristig landet das Gerät wohl auch so in der Ecke, wie viele Dinge, die in den letzen Jahrzehnten aufgekommen sind.

Deswegen schraube ich mir so ein Teil garnicht erst ans Rad dran und ich denke bei den Trails hier die ich fahre, wäre das Ding in kürzester Zeit sowieso kaputt.

longtrousers 27.10.2016 15:19

Zitat:

Zitat von captain hook (Beitrag 1268382)
Was daran verstehst Du nicht? Schwelle bestimmen ist nicht kompliziert. 20min Vollgas - 105% von Schwelle. +- 1-2%. Das liegt im Bereich der Messgenauigkeit des Powermeters. Dann klassische Programme: 4x4min (3min P) 115%. 3x8min (5min P) 105%, 2-3mal 20min 100%. 90min SST 90%.

Sind die Programme zu leicht hat sich die Schwelle nach oben verschoben. 5W draufpacken im Plan und weiter gehts.

OK das habe ich kapiert.
Hoffentlich kaufe ich mir jetzt keins. Habe es mir bis jetzt nie richtig überlegt.

captain hook 27.10.2016 15:24

Zitat:

Zitat von Campeon (Beitrag 1268390)
Deswegen schraube ich mir so ein Teil garnicht erst ans Rad dran und ich denke bei den Trails hier die ich fahre, wäre das Ding in kürzester Zeit sowieso kaputt.

Ich muss Dich enttäuschen. P2M S-Type am MTB ist absolut zuverlässig (Rotor Rex 1 Kurbel). Kannst meinen kaufen. :Lachen2: Sonst muss er demnächst in den Crosser.

Campeon 27.10.2016 15:28

Zitat:

Zitat von captain hook (Beitrag 1268393)
Kannst meinen kaufen. :Lachen2: Sonst muss er demnächst in den Crosser.

Lass gut sein, mir reicht mein Tacho.:Huhu:

captain hook 27.10.2016 15:30

Zitat:

Zitat von Campeon (Beitrag 1268394)
Lass gut sein, mir reicht mein Tacho.:Huhu:

Macht sich im Crosser eh besser. ;)

locker baumeln 27.10.2016 15:55

Zitat:

Zitat von Trillerpfeife (Beitrag 1268359)

Die Leute in Roth 2014 oder Frankfurt 2015 sind auch ohne Wattmesser eingebrochen. Es war einfach ziemlich warm an den Tagen. :Cheese:


Nö, Roth 2014 trotz Hitze neue persönliche Bestzeit 4:52h.


Zitat:

Zitat von Trillerpfeife (Beitrag 1268359)

beim Wattmesser weißt du eben genau heute gingen 4x XYZ Watt und der 5te nicht

ohne Wattmesser weißt du nur das du 5 geschafft hast. Denn den 5ten fährst du durch und merkst nicht wie deine Leistung einfach 20 Watt weniger waren.

Auch die anderen 4 fährst du nicht so genau wie mit Wattmesser. Hab mal einen Blindtest gemacht. Ich neige dazu immer etwas rauszunehmen.


Flexibilität !
Wer sagt denn das die Gleichmäßigkeit der Intervalle das Maß der Dinge ist ?
Wer gibt denn einen starren Trainingsplan vor, fahre heute nach Watt XYZ ?

Habe hier im Filmarchiv so ziemlich jeden Film gesehen.
Die erfolgreichsten AgeGrouper z.B. Christian Müller, Malte Bruns, Tobias Winnemöller ... trainierten jedenfalls nicht nach so starren Vorgaben.
Habe bei allen drei ganz verrückte Trainingsmethoden herausgehört, die überzeugten mich mehr als die Theorieempfehlungen aus Lehrbüchern und Traingsplänen.

04.01.2014, Film 870 Amateurweltmeister Christian Müller: schnellster Amateur auf Hawaii
13.12.2014, Film 969 Tobias Winnemöller: Mein Sieg beim Ultraman Hawaii
26.10.2015, Film 1061 Malte Bruns: Triathlon-Stammtisch mit dem Amateurweltmeister

Campeon 27.10.2016 16:04

Zitat:

Zitat von captain hook (Beitrag 1268395)
Macht sich im Crosser eh besser. ;)

:Cheese: :cool:

keko# 27.10.2016 16:06

Zitat:

Zitat von locker baumeln (Beitrag 1268407)
Flexibilität !
Wer sagt denn das die Gleichmäßigkeit der Intervalle das Maß der Dinge ist ?
Wer gibt denn einen starren Trainingsplan vor, fahre heute nach Watt XYZ ?

Darf man das heute nicht mehr? Wenn´s gut läuft mal schneller und mehr und an einem schlechten Tag weniger und langsamer?

Campeon 27.10.2016 16:09

Zitat:

Zitat von keko# (Beitrag 1268416)
Darf man das heute nicht mehr? Wenn´s gut läuft mal schneller und mehr und an einem schlechten Tag weniger und langsamer?

So siehts aus.

Wenn man gut drauf ist, dann fährt man zur Not ne ganze Radgruppe aus den Schuhen und wenns mal Sch*** läuft, dann lässt man sich von den ganz Lahmen überholen.

keko# 27.10.2016 16:21

Zitat:

Zitat von Campeon (Beitrag 1268419)
So siehts aus.

Wenn man gut drauf ist, dann fährt man zur Not ne ganze Radgruppe aus den Schuhen und wenns mal Sch*** läuft, dann lässt man sich von den ganz Lahmen überholen.

Das klingt mal wieder ziemlich altbacken von dir :Cheese:

Vicky 27.10.2016 16:53

Liste der Anhänge anzeigen (Anzahl: 1)
Hmmmpf... der Captain hat mich überzeugt. Es ist jetzt eh für alles zu spät... :Cheese:

Ich danke Euch!

Da ist das Ding...

Trillerpfeife 27.10.2016 17:04

Zitat:

Zitat von keko# (Beitrag 1268384)
Da kann man nur sagen: zum Glück gibt´s die Dinger. :Cheese:

ja da bin ich auch froh. Wäre sonst aufgeschmissen.



Zitat:

Zitat von locker baumeln (Beitrag 1268407)
Nö, Roth 2014 trotz Hitze neue persönliche Bestzeit 4:52h.

und jetzt? Herzlichen Glückwunsch. Ansonsten haben ja alle anderen auch Rekorde gebrochen. Ich hoffe dein Marathon war dementsprechend auch neue Bestzeit. Wie bei allen anderen auch. Sorry ausser die mit Wattmesser die haben ja reihenweise abgekackt. Ich hab mit Wattmesser auch eine neue Bestzeit eingefahren. Natürlich nicht so toll wie deine. Liegt aber eher an meinen Fähigkeiten.

Mein Marathon war auch ok. Aber wenn es dich beruigt, ich war so clever die Wattanzeige am Rad nur als Orientierung zu benutzen. :Lachanfall:







Zitat:

Zitat von locker baumeln (Beitrag 1268407)
Flexibilität !
Wer sagt denn das die Gleichmäßigkeit der Intervalle das Maß der Dinge ist ?
Wer gibt denn einen starren Trainingsplan vor, fahre heute nach Watt XYZ ?

und was hat das mit dem Wattmesser zu tun. Blockiert der Wattmesser das Rad wenn du fährst wie du willst. Meiner tuts nicht. Und mir schreibt auch keiner vor wie ich fahren soll.



Zitat:

Zitat von locker baumeln (Beitrag 1268407)
Habe hier im Filmarchiv so ziemlich jeden Film gesehen.
Die erfolgreichsten AgeGrouper z.B. Christian Müller, Malte Bruns, Tobias Winnemöller ... trainierten jedenfalls nicht nach so starren Vorgaben.
Habe bei allen drei ganz verrückte Trainingsmethoden herausgehört, die überzeugten mich mehr als die Theorieempfehlungen aus Lehrbüchern und Traingsplänen.

04.01.2014, Film 870 Amateurweltmeister Christian Müller: schnellster Amateur auf Hawaii
13.12.2014, Film 969 Tobias Winnemöller: Mein Sieg beim Ultraman Hawaii
26.10.2015, Film 1061 Malte Bruns: Triathlon-Stammtisch mit dem Amateurweltmeister

ja das ist doch schön. Leider ist es aber so, sobald du ein Wattmesser kaufst unterschreibst du einen Vertrag. Da steht drinn du musst immer, immer und immer nach einem starren Trainingsplan fahren und auch aller aber auch wirklich alle Vorgaben einhalten. Sonst wirst du verklagt und zu Nordic Walking verurteilt. Alles Opfer der Wattmessmafia die mit den Stöcken.



von unser aller Idol Faris al Sultan hab ich mal gelesen er trainiert mit Wattmesser, aber im Wettkampf klebt er die Wattanzeige ab.


und es ist ja eher eine grundsätzliche Frage. Halte ich mich an einen Trainingsplan und werde ich besser oder fahre ich nach Lust und Laune und werde besser. Mal eine Trainingseinheit zu ändern oder ausfallen zu lassen ist ja nicht nach Lust und Laune zu trainieren. Aber das ist natürlich sehr ot.


@Vicky: viel Spass mit den Pedalen.

Frau Müller 27.10.2016 17:07

Zitat:

Zitat von Vicky (Beitrag 1268445)
Hmmmpf... der Captain hat mich überzeugt. Es ist jetzt eh für alles zu spät... :Cheese:

Ich danke Euch!

Da ist das Ding...

:) :cool: :Lachen2:

noam 27.10.2016 17:38

Ihr seid so ein bisschen komisch, nur weil man sein Training objektiv mittels Wattmesser steuern und beurteilen kann, heißt es doch nicht dass man sein Gehirn und Körpergefühl ausschalten muss.

Ich halte einen Wattmesser für ein sinnvolles Gimmick, um seine Trainingsbelastung objektiv bewerten zu können. Gerde bei Intervallen ist mir aufgefallen, dass ich die ersten immer zu hart fahre und dann bei den letzten deutlich zu schwach und nur die mittleren in der Zielbelastung fahre. An schlechten Tagen driftet es dann noch weiter auseinander und der Zieltrainingsreiz ist dahin, weh tuts aber trotzdem.

Den Zieltrainingsreiz muss man bei strukturiertem Training mit oder ohne Wattmesser definieren, aber nur mit Wattmesser kann man nach dem Training sehen ob man seine Zielvorstellung einhalten konnte bzw ob man den Trainingsreiz passend gewählt hat oder zu locker oder zu größenwahnsinnig.

Campeon 28.10.2016 09:48

Zitat:

Zitat von keko# (Beitrag 1268423)
Das klingt mal wieder ziemlich altbacken von dir :Cheese:

Wenn du mal so alt bist wie ich, darfst du auch so reden!:Cheese:

keko# 28.10.2016 12:36

Zitat:

Zitat von Campeon (Beitrag 1268601)
Wenn du mal so alt bist wie ich, darfst du auch so reden!:Cheese:

Ich komm da langsam hin, das merke ich schon :Cheese:

Klugschnacker 28.10.2016 13:03

Hier zwei Filme aus unserer Mediathek. Weitere findet Ihr unter dem Suchbegriff "Powermeter"


Gratisfilm: Wie Dich ein Powermeter schneller macht



Noch vor wenigen Jahren waren Leistungsmesser für das Fahrrad fast unerschwinglich teuer, und der Nutzen für Triathleten schien begrenzt. Das hat sich geändert. Powermeter sind bezahlbar geworden, doch vor allem versteht man heute besser, wie sie sich für Triathleten sinnvoll einsetzen lassen. Mehr noch: Wer auf der Langdistanz sein Optimum erreichen will, für den ist ein Powermeter eine enorme Hilfe geworden. Sind Deine Ziele realistisch, hast Du genug Schnelligkeit, hast Du genug Ausdauer um sie zu erreichen? Woran musst Du noch arbeiten? Wie setzt man die antrainierten Fähigkeiten im Rennen am besten um? Auf alle diese Fragen gibt ein Powermeter konkrete Auskunft. Arne Dyck führt Euch ein in die Grundlagen im Umgang mit Powermetern. (Spielzeit: 40 Minuten.)


Powermeter: Basiswissen für das Training

Wir haben bereits einige Beiträge über wattgesteuertes Training gemacht, dennoch erreichen uns zahlreiche Fragen dazu. In diesem Beitrag wollen wir daher einen grundlegenden Überblick geben, wie man mit einem Powermeter trainiert. Wer also noch überlegt, ob das Radtraining mit einem Leistungsmesser etwas für ihn wäre, aber nicht die ganz Fachliteratur wälzen will, sollte sich diesen Beitrag ansehen. Er beschreibt in der Nußschale die wichtigsten Dinge, die man über dieses Thema wissen sollte. Es wird erklärt, welche Vorteile ein Powermeter im Training und Wettkampf bietet. Es wird ein einfacher Test gezeigt, mit dem man seine Trainingsbereiche selbst bestimmen kann. Und es werden die wichtigsten Trainingseinheiten vorgestellt, und wie man seinen Wattmesser dabei einsetzt. (Spielzeit: 57 Minuten.)

keko# 28.10.2016 14:03

Zitat:

Zitat von noam (Beitrag 1268461)
Ihr seid so ein bisschen komisch, nur weil man sein Training objektiv mittels Wattmesser steuern und beurteilen kann, heißt es doch nicht dass man sein Gehirn und Körpergefühl ausschalten muss.

Das ist korrekt! Es besteht halt die Gefahr, dass man sich damit unnützen Ballast ans Bein hängt und mit sich rumschleppt.
Aber diese Diskussionen sind uralt und locken keinen mehr hinter dem Ofen vor. Vor etlichen Jahre, wohl so ganz früh in den 80ern, bekamen wir im Schwimmverein einen neuen Trainer, der belesen war und uns nach Puls trainieren lies. Das ging so in etwa "Abgang, wenn Puls unter 130" (2 Finger an den Hals). Bei 10x50 Delle wurden die Pausen dann nach dem 5. oder 6. für die meisten ziemlich lang und beim 8. schwammen die nicht ganz so Trainierten gar nicht mehr los. Vorher wussten wir gar nicht, dass wir einen Puls hatten. :Cheese:

Klugschnacker 28.10.2016 14:19

Wären Leistungsmesser nicht so teuer, hätte sie jeder am Rad. Denn Training zielt darauf ab, die Leistung zu verbessern. Also ist es sinnvoll, die Leistung zu messen.

Im Schwimmen und Laufen tun wir das ja bereits, und zwar durch das Messen der Zeit oder Geschwindigkeit. Niemand findet etwas dabei, wenn Schwimmpläne konkrete Leistungsanweisungen enthalten, zum Beispiel 10x 100m in 1:30 Minuten. Oder beim Lauftraining 8x 800m in 3:00 Minuten.

Beim Radtraining ist leider der stets schwankende Luftwiderstand eine dominierende Größe. Deshalb macht es oft keinen Sinn, Zeiten zu messen. Sondern man nimmt Leistungsdaten, also Wattwerte. Grundsätzlich ist das aber nichts anderes, als es beim Schwimmen und Laufen uralte Praxis ist. Leistungsmessung auf dem Rad ist ebensowenig wie beim Schwimmen oder Laufen ein Ding des Teufels oder der Untergang des Abendlandes.

Leistungsmesser haben ihre Stärken in der Kombination mit Pulswerten und dem Körpergefühl. Je nach Fragestellung und Trainingsaufgabe wird man Watt, Puls oder Gefühl unterschiedlich gewichten. Man folgt nicht stur nur einer dieser Größen. Hat man beispielsweise Pulswerte, die viel zu hoch oder zu niedrig für die geleisteten Watt sind, weiß man, dass etwas nicht stimmt (Infekt, drohendes Übertraining). Und so weiter.
:Blumen:

Klugschnacker 28.10.2016 14:27

Zitat:

Zitat von keko# (Beitrag 1268680)
Aber diese Diskussionen sind uralt und locken keinen mehr hinter dem Ofen vor. Vor etlichen Jahre, wohl so ganz früh in den 80ern, bekamen wir im Schwimmverein einen neuen Trainer, der belesen war und uns nach Puls trainieren lies. Das ging so in etwa "Abgang, wenn Puls unter 130" (2 Finger an den Hals). Bei 10x50 Delle wurden die Pausen dann nach dem 5. oder 6. für die meisten ziemlich lang und beim 8. schwammen die nicht ganz so Trainierten gar nicht mehr los. Vorher wussten wir gar nicht, dass wir einen Puls hatten. :Cheese:

Mit anderen Worten: Euer Trainer ist von den direkten Leistungsvorgaben (Geschwindigkeit) zu physiologischen Vorgaben (Puls) gegangen. Wenn ich Dich richtig verstehe, plädierst Du für die ursprünglichen Leistungsvorgaben, also z.B. 1:20min für 100m mit 20s Pause.

Beim Radfahren nimmst Du die gegenteilige Position ein: Leistungsdaten und -vorgaben seien möglicherweise unnütz, Puls und Gefühl seien besser. Ist Dir das bewusst, oder verstehe ich Dich falsch?
:Blumen:

Vicky 28.10.2016 14:35

Zitat:

Zitat von keko# (Beitrag 1268680)
Das ist korrekt! Es besteht halt die Gefahr, dass man sich damit unnützen Ballast ans Bein hängt und mit sich rumschleppt.

Naja... weißt Du... mich hat immer sehr gestört, dass ich auf dem Rad irgendetwas mache, was mich vielleicht schneller macht, es aber nicht sehe. Die Verbesserung ist nicht greifbar und ich konnte eigentlich nie sagen, ob ich nun besser geworden bin oder nicht. Man bescheißt sich dann auch sehr gern mal selbst ;)

Außerdem brauche ich halt echt ne Aufgabe. Das geht auf dem Rad einfach besser mit so einem Teil (glaube ich jedenfalls). Nur weil man jetzt mit Wattmesser herumgurkt, stellt man doch nicht das Körpergefühl ab. Wenn ich die Vorgabe X nicht treten kann, merke ich das und nehme raus. Ich fahre mich da nicht (mehr) ins Koma im Training :Cheese: Man ist ja noch immer ein mündiger Athlet. An schlechten Tagen ist die Vorgabe dann allenfalls ein gut gemeinter Vorschlag.

Zu meiner Schwimmerzeit hatten wir immer exakte Vorgaben. Sekundengenau. Es wurde für uns zum zusätzlichen Sport, die auch immer zu treffen. Es ist halt eine Aufgabe, die auch für den Kopf gut ist.

Also ich für meinen Teil brauche ein paar Vorgaben, sonst bin ich irgendwie lost.

PS.: Die Pedale habe ich schon gestern Abend montiert :-D Hier hat irgendwer mal irgendwo geschrieben, welche Daten man sich auf dem Garmin anzeigen lassen kann. Das fand ich gut... finde es aber ums Verrecken nicht mehr... Ihr vielleicht?

captain hook 28.10.2016 14:50

Du musst die Datenfelder konfigurieren. Da kannst Du unter zahllosen Parametern auswählen, die Du da sehen kannst.

Vicky 28.10.2016 14:54

Zitat:

Zitat von captain hook (Beitrag 1268698)
Du musst die Datenfelder konfigurieren. Da kannst Du unter zahllosen Parametern auswählen, die Du da sehen kannst.

Ja die meine ich... und habe auch erst einmal konfiguriert. Welche sind denn da sinnvoll? Jemand hatte das mal zusammengefasst.

Aktuell habe ich auf der Leistungsseite:

1. Watt 3s
2. Watt Runde
3. Durchschnittswatt
4. weiß nicht mehr...

(bin grad nicht am Gerät ;-) )

Trillerpfeife 28.10.2016 14:59

Für die Pedale
hab mir den 3 Sekunden Durchschnitt und die rechts links Verteilung eingestellt.

Konnte es an der Verpackung nicht genau sehen. Hast du die Vector 2 oder die Vektor 2 S (nur ein Pedal misst)

keko# 28.10.2016 15:00

Zitat:

Zitat von Klugschnacker (Beitrag 1268688)
Mit anderen Worten: Euer Trainer ist von den direkten Leistungsvorgaben (Geschwindigkeit) zu physiologischen Vorgaben (Puls) gegangen. Wenn ich Dich richtig verstehe, plädierst Du für die ursprünglichen Leistungsvorgaben, also z.B. 1:20min für 100m mit 20s Pause.

Beim Radfahren nimmst Du die gegenteilige Position ein: Leistungsdaten und -vorgaben seien möglicherweise unnütz, Puls und Gefühl seien besser. Ist Dir das bewusst, oder verstehe ich Dich falsch?
:Blumen:

Früher sind wir normalerweise nach Abgangszeit geschwommen, damit kann man sehr gut steuern und ist softer. Ich mache das heute auch so. Dann kann ich jeder Bahn entsprechend vorgeben ("z.b. alle 2:00 / 1:45 / 1:30 ab").
Beim Radfahren hatte ich eine 3km Intervall-Strecke und eine lange "Haustrecke". Beim Laufen die Bahn und auch eine längere Hausstrecke.
Letztendlich also nur die Uhr, die Strecke und natürlich die Trainingskollegen. Wenn ich einen im Verein habe, der Triathlons gewinnt, muss ich so lange mit ihm trainieren, bis ich ihn im Training "vernichte" (so spaßten wir immer), dann schlage ich ihn auch im Rennen und gewinne.

Vicky 28.10.2016 15:02

Zitat:

Zitat von Trillerpfeife (Beitrag 1268702)
Für die Pedale
hab mir den 3 Sekunden Durchschnitt und die rechts links Verteilung eingestellt.

Konnte es an der Verpackung nicht genau sehen. Hast du die Vector 2 oder die Vektor 2 S (nur ein Pedal misst)

Hab Vector 2S... also nur eine Seite...

Die 3s Leistung lasse ich mir noch auf der Map anzeigen. Ich nutze die Navi quasi IMMER. Fahre Tacks ab...

captain hook 28.10.2016 15:03

Zitat:

Zitat von Vicky (Beitrag 1268700)
Ja die meine ich... und habe auch erst einmal konfiguriert. Welche sind denn da sinnvoll? Jemand hatte das mal zusammengefasst.

Aktuell habe ich auf der Leistungsseite:

1. Watt 3s
2. Watt Runde
3. Durchschnittswatt
4. weiß nicht mehr...

(bin grad nicht am Gerät ;-) )

Irgendein Zeitwert wäre vielleicht nicht schlecht. Aktuelle Runde zB.

Vicky 28.10.2016 15:07

Zitat:

Zitat von captain hook (Beitrag 1268705)
Irgendein Zeitwert wäre vielleicht nicht schlecht. Aktuelle Runde zB.

Das steht auf der ersten Seite...

HF
Zeit
Leistung 3s
und noch irgendwas... TF glaube ich...

2. Seite sind dann die Runden

Beim Training habe ich praktisch nur die Karte eingeblendet. 2 Felder. HF und Leistung 3s.

Trillerpfeife 28.10.2016 15:09

ok dann kannt du die rechts links Verteilung nicht nutzen.

Hab es am Anfang so gemacht, alle möglichen Werte angezeigt und das hat sich dann auf den 3 Sekunden Durchschnitt und die r/l Verteilung reduziert.

Die ganzen Durschnittswerte schaue ich mir zuhause an. Bin aber keine Runden gefahren.

Auf meiner Hausstrecke habe ich ein paar Stellen da sage ich mir dann z.B bis zum Apfelbaum nicht unter XYZ Watt (dreistellig :Cheese: ).

Oder ich trete die Wattzahl die ich für eine bestimmtes Rennen treten möchte. Dann schaue ich wie sich das so anfühlt. Und ob ich mir zutraue das auch durchzuhalten.

An ein paar Anstiegen freue ich mich wenn ich ein paar mehr Watt schaffe als noch vor 4 Wochen.

:)


Ach so : ja TF und Geschwindigkeit hab ich noch auf dem Display. Fahrzeit auch.

captain hook 28.10.2016 15:15

Zitat:

Zitat von Vicky (Beitrag 1268708)
Das steht auf der ersten Seite...

HF
Zeit
Leistung 3s
und noch irgendwas... TF glaube ich...

2. Seite sind dann die Runden

Beim Training habe ich praktisch nur die Karte eingeblendet. 2 Felder. HF und Leistung 3s.

Wenn Du vorhast Intervalle damit zu steuern, würde ich aber die Rundenzeit und die RundenWatt gemeinsam anzeigen lassen, damit Du nicht mitten im Intervall anfangen musst rumzusuchen. Ich kann Dir versichern, dass bei 4x4min voll in der Sauerstoffschuld das zu einem interessanten Wagnis werden wird. ;-)

Zitat:

Zitat von Trillerpfeife (Beitrag 1268710)
ok dann kannt du die rechts links Verteilung nicht nutzen.

Hab es am Anfang so gemacht, alle möglichen Werte angezeigt und das hat sich dann auf den 3 Sekunden Durchschnitt und die r/l Verteilung reduziert.

Die ganzen Durschnittswerte schaue ich mir zuhause an. Bin aber keine Runden gefahren.

Auf meiner Hausstrecke habe ich ein paar Stellen da sage ich mir dann z.B bis zum Apfelbaum nicht unter XYZ Watt (dreistellig :Cheese: ).

Oder ich trete die Wattzahl die ich für eine bestimmtes Rennen treten möchte. Dann schaue ich wie sich das so anfühlt. Und ob ich mir zutraue das auch durchzuhalten.

An ein paar Anstiegen freue ich mich wenn ich ein paar mehr Watt schaffe als noch vor 4 Wochen.

:)


Ach so : ja TF und Geschwindigkeit hab ich noch auf dem Display. Fahrzeit auch.


Ja gut, das was Du beschreibst hat halt mit strukturiertem Training mit Powermeter nicht so viel gemeinsam.


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