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Gerade im Triathlon, wo man zumidnest, wenn man ein normales Berufs- und Familienleben hat, unglaublich viel unter einen Hut bringen muss. Gerade wenn man ambitioniert im Bereich Langdistanz unterwegs sein möchte oder erst im Erwachsenenalter "richtig" Schwimmen lernt, kommt man nicht um Umfänge herum, deren zeitliches Ausmaß schon ein hohes Maß an Verständnis und Rücksicht seines sozialen Umfelds erfordern. Und dadurch sind Leistungen ohne Hintergrundwissen auch unglaublich schwer zu beurteilen, da man nie weiß welchen Aufwand jemand betreibt, um eine Leistung erzielen zu können. Ich glaube, genau das geht hier im Forum ein wenig unter, der eine ist Student oder Lehrer und hat keine Familie und hat unglaublich viel frei verfügbare Zeit und hat sein ganzes Leben dem Sport untergeordnet. Der andere hat einen 60h Bürojob und eine Familie und schaufelt sich jeden Tag etwas Zeit frei, um überhaupt Sport machen zu können. Darum ist es unglaublich wichtig seinen Standpunkt und Möglichkeiten zu definieren und aber auch sein Ziel zu definieren. Hier kommt dann die Schwarmintelligenz zum Tragen, die einem verschiedene Wege zum Ziel im Rahmen der benannten Möglichkeiten aufzeigt. Oder das Ziel als zu kurz oder zu weit weg beschreibt, um es in der vorgesehenen Zeit mit den zur Verfügung stehenden Mitteln zu erreichen. |
Ich bin der Meinung, dass das Thema hier ein wenig übertrieben wird. Noam macht hier stets einen freundlichen, hilfsbereiten Eindruck. Er schreibt aber auch "Frei-Schnauze." Ich mag solche Menschen. Manche eben nicht.
Klar gibt es hier riesen Unterschiede zwischen den einzelnen Foris. Manche kämpfen mit den kleinsten Wattwerten um die letzten Sekunden auf dem Radsplit rauszukitzlen andere kennen das Wort "Watt" nur vom letzten Urlaub an der Nordsee. :) Als ich vor drei Jahren zum Triathlon kam war mein erster Schritt eine Anmeldung bei einer OD. Der zweite Schritt war die Anmeldung hier im Forum. Ich habe so vieles hier gelernt und mitgenommen, ohne das ich bis Dato sicherlich nicht da wäre wo ich jetzt bin. (nicht auf meine Zeiten bezogen) Dafür bin ich jedem hier unheimlich Dankbar! Ich kenne Leute die aktiv Triathlon machen, aber z.B. noch nie was von Roth gehört haben. Einfach weil sie sich lediglich mit den drei Sportarten beschäftigen. Nicht aber mit dem großen und ganzen Drumherum in diesem schönen Sport. Wenn hier die Topleute vielleicht mal einen Kommentar als Hilfestellung abgeben, welcher eben nicht mit der rosa Brille geschrieben wurde, ist das, so behaupte ich mal, nicht böse gemeint oder negativ auf die eigene Leistung. Man muss sich eben auch damit abfinden, dass sich hier auch echte Profis zu den Fragen melden. Aber eigentlich will man das ja auch. Wie Vicky es geschrieben hat: Respekt ist das Wichtigste in unserem Sport. Wenn wir das alle berücksichtigen, gibt es kein drafting mehr und viele anderen Probleme wären ebenfalls aus der Welt! |
Was *IMHO* das Wichtigste ist: diejenigen, die sich langsamer "bewegen", zu motivieren und mit Rat und Tat (wenn es gewünscht ist) zur Seite zu stehen, außerdem die zu pushen, die bisher nichts tun und für die Triathlon=Ironman ist. Bewegung macht Spaß und ist gesund. Jeder, der durch uns vom Couchpotato zum Sport (in welcher Form auch immer) gebracht wird, ist eine "gerettete Seele" ;)
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Ich denke jeder hat seine eigenen Prioritäten, Ziele und Möglichkeiten.
Klar, kann ich mir jetzt das Ziel stecken nen Ironman zu finishen.. wird nicht funktionieren, da bin ich mir ganz ganz sicher! Aber ich steck mir eben meinen eigenen Ziele und die stecke ich auch jedesmal ganz neu ab, die sind nämlich nicht in Stein gemeisselt. Aber man muss eben auch erst lernen wo die eigenen Möglichkeiten sind.. um nicht zu hoch oder zu tief zu stapeln. Ich krieg ja immer Hasskappe wenn ich Aussagen wie "Treibholz" oder "das Gehen und kein Laufen" lese. Schön das es für den Poster, für seine Leistung, so wäre.. aber für denjenigen der diese Werte kund getan hat, ist es das sicherlich nicht! Ich kann meine Leistung eben nicht 1:1 auf meinen Gegenüber prozieren (ausser bei meiner Laufpartnerin.. aber das was anderes lach) Wenn jemand äussert das er aufs Treppchen will, ist das auch wieder was anderes, dann muss er sich mit seinem Gegenüber messen und dann muss er auch das niveau erreich / die Möglichkeiten überhaupt haben. diese erreichen zu können.. dann kann man sagen "mit der leistung wirds wohl eher nix, da ist das level doch einiges höher" oder so ähnlich.... und eben versuchen lösungswege aufzuzeigen. Kritik ja, aber bitte konstruktiv und nicht abwertend! Ich denke jeder der da rausgeht und sich bewegt, hat ein gewises grundmass an respekt verdient. Und als Frischling in diesem Forum sage ich: In reinen Läuferforen ist es viel viel schlimmer, als hier. Gruss von ner Rennschnecke.. die in manchen augen nur geht und nicht läuft und nen gutes Treibholz abgibt ... aber trozdem stolz auf fast jede Leistung ist! :Lachen2: |
Moin,
dass ein Triathlet im Vergleich zu den Spezialisten in den immer den Kürzeren ziehen wird ist klar. Deshalb ist es auch richtig zur Bewertung der Schwimmleistung eines Triathleten nicht diejenige eines Schwimmers heran zu ziehen. Aber wenn man als Maßstab die Leistungen von Spitzentriathleten heran zieht, so ist der gemeine Feld- Wald- und Wiesentriathlet im Wasser doch recht langsam unterwegs, während dur Unterschied in den Landdisziplinen doch deutlich geringer ausfällt. Das liegt natürlich an der geringen Gewichtung des Schwimmens im Triathlon. Man muss das auch mal sagen dürfen, dass im Schwimmen i.d.R. nocht deutlich Luft nach oben ist, weil es i.d.R. falsch trainiert wird. Ich als "gelernter Schwimmer" würde es mir allerdings nie heraus nehmen, die Schwimmleistung eines Sportsfreundes irgendwie zu bewerten (Ich hoffe, die Formulierungen im letzten Absatz waren OK!). In meiner kleinen Spochtphilosophie ist jeder sein eigener Maßstab und es geht nur um die persönliche Verbesserung. Ein Ironman mit nur zehn Figuren, die dann auch alle eine Siegchance haben, wäre eine sehr traurige Veranstaltung. Einer meiner größten Helden hier im Forum hat ein PB von knapp unter 20 min über die 1000m. Das klingt natürlich erst mal nicht so toll. Aber dafür, dass der Gute mal mit 26 Minuten angefangen hat, jahrelang akrribisch und viel trainiert hat, und sich dann jedes Jahr auch um eine Minute gesteigert hat, hat er wirklich meinen ehrlichen Respekt! Munter bleiben, Christian |
Trotzdem manchmal fragwürdig warum sich Leute humpelnd in 6:00 bis 7:00 Std. über die Marathon Distanz schleppen nur um zu "finishen".
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Denen ist ein "geschafft" wichtig(er) als ein "nicht geschafft", und das in meinen Augen völlig zurecht. |
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Jemand der sich 42km von Beginn an quält tut sich und seinem Körper sicherlich nichts gutes. Woher kommt dann der Wunsch nach einem Marathonfinish? Nur um dem Leistungsdruck der Gesellschaft nachzukommen? Wenn das der Beweggrund ist, ist das nämlich der Falsche. Und DAS kann man dann auch klar aussprechen. :Huhu: |
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Ich finde Marathon in 7h ist kein Laufen mehr sondern bestenfalls Walking. Und das sollte man auch sagen dürfen, womit wir den Bezug zu diesem Thread hergestellt haben. |
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3,8 km (1:50 pro 100m) = baden
180 km (27 km/h) = schleichen 42 km (6:30 pro km) = walken Jungs jetzt WIRKLICH Euer ernst? |
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>>Schneller Marsch: Je nach Land, Schritt zwischen 100 und 120 Schritt/min bei Schrittlänge von 75 cm bis 100 cm (entspricht 4,5–7,2 km/h). [Entspricht einer pace von 8,34] Hierbei gilt: 100 Schritte/min sind recht langsam, fast schon an der Grenze zum Spazierengehen. Das übliche militärische Marschtempo mit leichtem Gepäck liegt bei 120 Schritten pro Minute. 140 Schritte/min (8,4 km/h) [Entspricht einer pace von 7:14] sind sehr schnell und ohne Training nicht zu erreichen.<< Wobei hier technisch gesehen noch von "Gehen" gesprochen wird, also immer ein Fuß am Boden ist ... |
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Im Vergleich die "Geher" .... pace auf 20 km: 3:48 min ... auf 50 km: 4:15 min :)
Letzteres Wäre eine Marathonzeit von knapp unter 3 h ... |
Nochmals zur eigentlichen Noam Frage zurück:
Zum einen sollte einer, wenn er eine Frage im Forum stellt, mit der Antwort auch leben können. Wer Fragen stellt, bekommt eben Antworten. Zum anderen gibt es abwertende Formulierungen, die einfach nicht sein müssen, den Fragesteller irritieren oder verletzen können. Und damit macht man den eigentliche positiv gemeinten Hinweis selbst zunichte Ergo braucht es keine "rosa Brille" oder "Samthandschuhe", es muss aber auch keine unnötige Abwertung sein. Kritisches kann kritisch formuliert werden, ohne verletzend zu sein. So einfach. |
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Die gibt es natürlich immer. |
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Generalisieren ist immer schlecht. |
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Schau Dir halt mal die Laufzeiten eines durchschnittlichen Langdistanz-Finishers an. Da bist Du im Durchschnitt langsamer als 6min / km. Ich selber habe es dieses Jahr in Roth gerade so mit 6min/km geschafft. |
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Von "1:50 ist zügiges Baden" zu "Generalisieren ist immer schlecht" war jetzt ein ziemlich schneller Sprung. |
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EDIT: "durchgehend" ist vielleicht ein unglücklicher Ausdruck ;-) |
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Bzw ist das Generalisieren auf Personen bezogen und das Baden auf die Geschwindigkeit. 1:50 sind zügiges Baden, dazu steh ich nach wie vor. Allerindgs hab ich niemals gesagt, dass es schlecht ist zügig zu baden. Es soll ja sogar menschen geben die gar nicht schwimmen können. Für die ist 1:50 schon ein ambitioniertes Ziel! Manchmal hab ich das Gefühl, dass hier Menschen nur das Haar in der Suppe suchen um sich aufzuregen und gar nicht verstehen wollen, worauf man hinaus möchte. |
In Äthiopien bauen sie beim Marathon bei 2:40h das Ziel ab. In >2000m Höhe. Was nun?
Das ist doch alles keine Frage der Zeiten und absoluten Leistungen. Die Kernaussage war nicht "Du kannst doch nur baden", sondern "in diesem Zeitenbereich bringt Dir Techniktraining einfach am meisten, schneller Schwimmen passiert dadurch automatisch, weil die anderen Limiter noch lange nicht erreicht sind". Der positive Aspekt hat also bei weitem überwogen. Das mit dem "Baden" erfolgte ja nur zur Einordnung der Geschwindigkeit und ab wann man sich Gedanken über Körpergröße, Größe von Händen und Füßen oder Kraft machen muss. In dem speziellen Fall war es vielleicht nicht mit Samthandschuhen, aber niemals Boßhaft. Was hier inzwischen aber einige vortragen, macht mich ehrlich gesagt stutzig und ziemlich nachdenklich ob es überhaupt noch sinnvoll ist hier zu versuchen etwas beizutragen - wenn man sich mal so anschaut, wie das so eingeschätzt wird und was da für Rückschlüsse draus gezogen werden. Jeder macht halt wie er kann. Und das ist auch gut so. Und da, wo Sportler die länger dabei sind von ihren Erfahrungen in diesem Bereich berichten können, können andere vielleicht was zu Themen wie Motivation, Ernährung, Krafttraining odre Alternativsport beitragen. So ist und bleibt es ein Geben und Nehmen. So freundlich wie dieses Forum hier normalerweise ist, habe ich es in noch keinem Anderen gesehen. Da ist der Ton um Welten rauher und es ist bei weitem nicht so einfach eine Frage zu stellen und auch eine sinnvolle Antwort zu erhalten. Ob einem die immer gefällt (ob ggf eigener Einschätzung dessem was man da so tut) kann dann ja dahingestellt bleiben. |
Ich korrigiere das mal... wenn ich denn darf...
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Es ist alles gesagt... nur noch nicht von jedem. |
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....passt da mal wieder gut! Und man sollte sich eben die diversen Kommentare hier nicht zu sehr zu Herzen nehmen. Am Ende ist es eben ein "recht" anonymes Forum im weiten weiten Web. |
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Edit: Das sind aber Ausnahmen... |
Ich denke die Diskussion hat schon ihre Berechtigung:
Jemand der bei einem Ironman/Langdistanz startet sollte denke ich schon in der Lage sein eine gewisse Leistung zu bringen und muss sich auch an absoluten Standards messen. Leistung ist Energie/Zeit. Zudem ist der Wettbewerb auch mit Anerkennung von außen verbunden und es wird denen die eine außergewöhnliche Leistung bringen, irgendwann nicht mehr gerecht, wenn es das Kriterium von jedem erfüllt werden kann. Keine Differenzierung = Kein Informationsgehalt. Überspitzt gesagt kann jeder Weltmeister in seiner Geburtstags-, Geschlechts und Gewichtsklasse werden. |
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Ich bin sehr stolz auf meine Zeit beim Dublin-Marathon und meine Nicht-Triathlon-Feundinnen finden mich super toll, weil ich schon einen Ironman gemacht habe.:Lachen2: Nur zu Deiner Info. Meinen ersten Marathon bin ich 2006 im 7er-Schnitt gejoggt. Ach ja, ein Triathlet von TS sagte 2009 zu mir, ihn ware es peinlich, wenn seine Frau jetzt auch Triathlon machen wollte. :Huhu: |
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Jeder Finisher ein Sieger. |
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Ich bin den 5er schon in 25 min gelaufen und fand mich flott.:liebe053: Betreut wurde ich 10 Jahre von einen Triathtlet, der nicht ganz langsam ist, aber sein Talent hat nicht auf mich abgefärbt.:Cheese: Ich sagte es schon. Es ist immer eine Frage der Sichtweise. Meine Freudinnen finden es schon den Hammer, weil ich 180 km Rad gefahren und dann noch einen Marathon gelaufen bin. Die Leistungen meines Spitzenathletens waren für sie unbegreiflich. :Huhu: |
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