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Ich erinnere mich noch an Schlagzeilen wie "Ist der 3. Weltkrieg noch vermeidbar?", nicht zuletzt wegen dem sowjetischen Einmarsch in Afghanistan. In der Schule war das Dauerthema, ich habe in Deutsch sogar ein Referat darüber gehalten. Dazu donnerten nachts US-Panzer durch die Straßen auf dem Weg zu ihren Übungsplätzen irgendwo im Wald. Es ist zwar hier nichts passiert, es waren aber höchst beunruhigende Zeiten. Teilweise bereitete man sich tatäschlich auf einen neuen Weltkrieg vor. Entspannter waren die 90er bis 9/11. |
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Aktuell bin ich deutlich pessimistischer, weil es die islamische Ideologie im Gegensatz zum Kommunismus, immer noch schaft, viele Menschen zu Gewalt zu inspiereren, dessen einziges Ziel das Zerstören des "Anderen" ist. Dagegen kommen keine Pragmatiker an. Vielleicht liegt mein Pessimismus auch daran, daß ich aus einem Land komme, das bereits einmal über 300 Jahre Dauerkrieg gegen islamische Eroberung führen mußte (und 150 Jahre unter islamischer Herrschaft erdulden mußte). |
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Für mich war es in den 70/80ern eigentlich klar, dass es irgendwann knallt und alles rum ist. Ende 70iger war ich bei der Bundeswehr und hab diese gigantischen Herbstmanöver mitgemacht. Da war halb Süddeutschland davon betroffen... Das Resultat, aus der Erfahrung raus, war für mich, dass ich in den Achtzigern nur soviel gearbeitet habe, um ein für mich interessantes Leben zu führen... studiert hab ich dann erst mit Anfang 30 gegen Ende der Achtziger. Aktuell finde ich so durchgeknallten "Demokraten" wie Putin, Erdogan oder vielleicht noch Trump auch recht gefährlich. Angst vor dem Islam hab ich nicht, dazu kenne ich zuviel Moslems, die zum Teil Kollegen auch gute Freunde sind. Ist auch ´n Syrer dabei, den kenn ich schon über 20 Jahre. So bekloppt es klingt, ich halte die aktuell gehäuften Gewaltaten, Amokläufe, Anschläge für ein "Mode", auf die jeder Depp, der sich und andere umbringen will, aufspringt. Irgendwann in ein paar Jahren, oder wenn wir Pech haben, in ein paar Jahrzehnten hörts wieder auf. Gabs schon mal im zu Ende/Anfang 19./20. Jahrhundert. Da auch gab`s ständig Attentate/Bombenanschläge von sogenannten Anarchisten. Das bekannteste war das zu Beginn des 1. Weltkriegs. |
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Heute erscheint es mir eher wie das Gegenteil - Weltuntergangsstimmung auch wenn es längst nicht so kritisch ist. Aber wer weiß, vielleicht unterschätze ich die Gefahr auch einfach. |
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Das könnte ein echtes Ding werden, wenn sie gleichzeitig die Macht haben. Dagegen sind ein paar durchgeknallte Islamisten harmlos. |
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Schon klar! Ich meinte einfach, dass ich Nationalisten langfristig für die größere Gefahr für den Weltfrieden halte. P.S. Das war ein franz. Weisswein :dresche |
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Wenn ich ab und zu Zeitungen aus den 70ern aufschlage und die Überschriften lese, könnten die tw auch von heute stammen. |
Der weltweite Handel, die viel besseren Verkehrswege und vor allem das weltweite Internet schmelzen den Planeten doch zu einem Dörfchen zusammen, so dass man die heutige Zeit nicht mehr mit den 60-70-80er Jahren vergleichen kann.
Kriminelle Energien haben meines Erachtens einen viel größeren Einzugskreis und somit viel mehr Wirkung. Die besten Beispiele sind doch im IS zu finden, wo sich "Gotteskrieger" aus aller Herren Länder innerhalb kürzester Zeit im nahen Osten versammeln und ausbilden lassen. Auch National erkennt man das alle Bündnisse sich viel schneller vereinigen. Beispiel hier ist Pegida, die AfD und der Veganismuss :Lachen2: . Der Afrikaner hat es inzwischen viel einfacher, sich die Ernten seines Landes in den USA und Europa wieder zurück zu holen - legal oder illegal. Ich sehe die sorgenfreien Jahre vorüber ziehen. Sorry für das Off topic |
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Attentate gab's früher auch zuhauf. Damals gab's halt "nur" den Fernseher. Ich glaube, wir haben mittlerweile ein etwas verzerrtes Bild des Ganzen. Ich selbst hab langsam auch gar keine Lust mehr, hier oder bei Facebook oder sonstwo reinzuschauen. Es geht "nur noch" um Attentate und Terror. |
Henryk M. Broder: Das sind die Kollateralschäden der Integration
"Keine Panik, wird uns jetzt zugerufen. Die Chance, bei einem Verkehrsunfall umzukommen, sei viel höher. Hat man das auch den Opfern des NSU-Terrors gesagt? Oder denen der Duisburger Loveparade?" Ich finde, er hat insgesamt Recht. |
[quote=TRIPI;1241385]Nur mal so:
[url] Das wollte ich auch schon posten ... Danke! Ebenso wie bei anderen Gewaltverbrechen ist die Faktenlage oft anders, als die subjektive Wahrnehmung darauf. Das kommt durch die deutliche intensivere und, v.a. in den sozialen Medien, sich selbst verstärkende Berichterstattung / Kommentierung dazu. Das relativiert die Gesamtsituation, nicht jedoch die Schrecklichkeit jedes einzelnen Ereignisses. |
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Ich war Ersthelfer bei Verkehrsunfällen mit verzweifelt Sterbenden, ich kenne, nein kannte, langsam dahinsiechende Krebstote. Und ich kenne Einzige Überlebende komplett ausgelöschter Familien. Und, fast vergessen, dem Tod entronnene Menschen, Familien, Kinder aus Syrien. Ziemlich abgehoben und daneben. Onkel Edi T. meint dazu: Die Sara ist nun definitiv untendurch. |
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Das Stimmvieh lässt sich davon ja gerne einlullen und nicht zustimmend. Ich werfe jetzt aber in diesem Zusammenhang und mit dem Beispiel des aktuellen Umbruchs in der Türkei gleich das Thema Internetsicherheit und -privatsphäre in den Raum. Natürlich denken wir uns hier (noch), solche Vorgänge könne es bei uns nicht geben, aber da wär ich mir, wenn man mal ein paar Jahre oder Jahrzehnte voraussdenkt, nicht so sicher. Irgendwoher müssen ja die Kandidaten auf Erdogans Abschussliste gekommen sein und ich würde absolut nix drauf wetten, dass sich nicht auch in Deutschland die Geschichte wiederholen könnte, wie wir dies gerade in der Türkei miterleben (und die komplette Welt tatenlos zuschaut, obwohl sich fast 1:1 die Machtergreifung Hitlers neu abspielt). Hoffentlich gibts nicht irgendwann ein böses Erwachen (im wahrsten Sinne des Wortes) wenn sich herausstellt, dass ich die falschen Leute auf der Freundesliste bei Facebook oder die falschen Kontakte bei WhatsApp hab...:( |
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Mit jeder rasanten Radabfahrt riskiert hier jeder Triathlet weit mehr, als durch die aktuelle Terrorlage, wegen der hier sich mancher vor Schreck gleich an's Bein pinkelt. |
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Mir zeigen die Grafiken erschreckend deutlich, daß nach erfolgreichen Überwindung der ETA/IRA Terrors in Europa (RAF waren im Vergleich Waisenkinder) der Islam das "Terrorgeschäft" dominant übernommen hat, und dies mit steigender Tendenz. Ich sehe allerdings keine vergleichbar anwendbaren Ansätze zur Entschärfung, wie z.B. bei der IRA, was nicht gerade eine entspannte Grundsituation für mich darstellt. |
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Und merkst Du keinen Unterschied, ob man an einem Unfall oder Krankheit stirbt, also durch zufällige Unglücke, oder durch einen Fanatiker, der es gezielt auf die Vernichtung unserer Lebensweise und aller Menschen, die anders sind, abgesehen hat? Für mich ist diese Haltung eine offenbar effektive Methode, sich selbst zu täuschen; soll beim Vogel Strauß auch gut funktkonieren - fragt sich nur, wie lange? Übrigens, ich fand bisher die Wagenknecht voll daneben, in einer Traumwelt linker Phantasien - ihre Äußerung zu Ansbach mag zwar nicht in die Linke Parade passen, zeugt aber davon, daß sie doch ihre grauen Zellen benutzt. Vielleicht ist etwas dran, daß sie recht intelligent sein soll. Broder gehört schon länger zu den Menschen, die ich achte, da er zwar provokativ, aber sehr pointiert auf das Wesentliche hinweisen kann. So unterschiedlich können die Sichten auf die Welt sein. :Blumen: |
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Natürlich ist es äußerst unwahrscheinlich, dass mich ein Neonazi oder Islamist umbringt, nichts destotrotz engagiere ich mich dagegen/für Menschenrechte. Nun wird allerdings wieder ein Generalverdacht gegenüber Flüchtlinge salonfähig gemacht, statt sich (in Deutschland) um Demokratisierung von Jugendlichen (Ethik und "Demokratie" kommt im Schulunterricht viel zu kurz hinter Relgion und Mahematik) und die Prävention solcher Taten zu kümmern. Natürlich lösen wir das Problem auf diese Weise nicht global, jetzt allerdings zu sagen, dass die Integration/die Ausländer/die Flüchtlinge daran Schuld tragen greift zu kurz. Btw. mir ist schon klar, dass man einen gefestigten Islamist nicht einfach so überzeugen kann, hier muss auch der Staat handeln, nur noch mehr Überwachung bringt uns damit auch nicht weiter. Tante Edit sagt noch, dass ein Tempolimit von 120 auf unseren Autobahnen auch die Zahl/das Risiko von Verkehrstoten erheblich senken würde. |
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Einerseits wirbst Du für weniger Überwachung (Bravo!), andererseits denkst Du den totalitären Staat fast zu Ende. Ja, was denn nun? |
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Ich hab' doch ausdrücklich gesagt, Du sollst Dir nicht vor Schreck an's Bein pinkeln. |
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Für die Täter gilt natürlich richtig zu handeln. Zitat:
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Ans Bein pinkeln sich doch ernsthaft nur diejenigen, die Angst haben, dass ein Generalverdacht gegen die "Religion des Friedens" entstehen könnte. |
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Alleine die Festsetzung und die Tempoüberwachung im bisherigen Maßstab würde die Zahl der Toten erheblich senken. Alles andere ist jetzt Deine Paranoia. |
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Niemand relativiert die Anschläge mit Statistiken, sondern es wird versucht den Medienhype in das richtige Licht zu rücken, also deren Konsequenzen. Selbstverständlich sagt niemand einem Angehörigen der Opfer: Tja, Pech, aber es sterben jährlich mehr auf der Autobahn. Es geht folglich um eine verzerrte Darstellung des Risikos, was, um deine Worte aufzugreifen, zynisch ist und ebenfalls Hausieren, da es von unterschiedlichsten Stellen schamlos ausgenutzt wird. Medien kämpfen um Quoten, Politiker um Stimmen, gewisse Lobbies dahinter um Umsatz. Wer in sein Auto steigt und schnell fährt kann das Risiko einschätzen, oder glaubt dies zumindest. Und vor allem: Es war die eigene Entscheidung. Dieses "neue" Risiko kann nun niemand quantitativ einschätzen, man fühlt sich machtlos, es könnte überall passieren. Und genau hier würde ich mir mehr Verantwortungsgefühl von den Medien wünschen, wenigstens von denen für die man GEZ zahlen darf. Es ist wie so oft die Angst vor dem Unbekannten, und wie das endet hat Meister Yoda vor ein paar Seiten erklärt. |
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Im Grunde genommen spielts gar keine Rolle, was alles passiert, Argumente zum relativieren sind (fast schneller) hervorgebracht, als diejenigen Argumente, die der Übertreibung dienen. Es wird interessant zu sehen sein, wessen persönliche Grenze immer weiter verschoben werden muss, bis sie schlussendlich überschritten wird. |
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Sprich: vernünftige Angst und daraus abgeleitete Maßnahmen hilft es zu vermeiden daß man von höchst Unangenehmem (mit dem Kopf im Sand) kalt erwischt wird. Zitat:
Bei meinen Eltern wurde eingebrochen: wildfremde Menschen haben im Haus alles durchwühlt, besonders im Schlafzimmer. Zwar war der Materielle Verlust eher geringer, als bei meiner Schwester, das Trauma war eindeutig deutlich schlimmer: die Vorstellung, jemand mit Bereitschaft für Gewalt stand mal nachts im Schlafzimmer , ist vielfach belastender, als die Angst vor einem Unfall. Das in einen Topf zu werfen ignoriert die menschliche Psyche. Leid ist nicht gleich Leid, der Auslöser macht einen wesentlichen Unterschied. Zitat:
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Die Probleme in Frankreich und Belgien sind nur nicht in erster Linie in der Religion zu suchen, sondern eher bei anderen demographischen Daten. Gerade in Frankreich hat der Staat in seiner Stadtpolitik vollkommen versagt. |
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Ich verstehe (ganz ehrlich) den Sinn bzw Zusammenhang dieser Frage zu meinem Post nicht. |
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