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-   -   2:55 auf den Marathon quasi ohne Training? (https://www.triathlon-szene.de/forum/showthread.php?t=37984)

ThomasG 18.12.2015 11:36

Zitat:

Zitat von Triphil (Beitrag 1190512)

ICh will übrigens auch nicht wissen wie lange früher die Wettkämpfe waren.... waren die 10k wirklich ordentlich vermessen oder warens am Schluss doch nur 9,5km. Ist ja heute trotz all der Technik immer wieder ein kleines Problem. Dazu kommt tatsächlich der Faktor, dass man ja früher als talentierter Typ einfach nen LAuf gemacht hat, heut kann sich das auf sehr viele Sportarten und Veranstaltungen aufteilen... das wäre dann beruhigend da wir scheinbar nicht total verweichlicht und degeneriert sind.

Wahrscheinlich gab es früher tatsächlich öfter zu kurze Strecken, aber selbstverständlich konnte das jeder bemerken, wenn er Zwischenzeiten genommen hat, ein einigermaßen gutes Körper- und Belastungsgefühl hatte und in etwas wusste wie die Form ist. Oft habe ich es nicht erlebt mit den zu kurzen Strecken, aber wenn, dann kam da sofort ein passender Kommentar neben der Laufzeit in mein Trainingstagebuch. Ich wollte mich noch nie selber bescheissen, sondern mich stets nur über tatsächlich erbrachte Leistungen freuen. Einmal war ich in Koblenz bei einem Triathlon. Der wurde von jema,ndem organisiert der den Ruf hatte dem Kommerz nicht ganz abgeneigt zu sein. Er war wohl auch ein ganz geschickter Psychologe ;-). Offiziell mussten wir 20 km laufen auf einer Wendetstrecke. Komischerweise war da genau ein Kilometer ziemlich genau nur ein halber Kilometer. Menschen, die mal an einem Ort waren, wo sie eine richtig gute Leistung abgeliefert haben oder es zumindest meinen, die zieht es im nächsten Jahr wieder dorthin.

kris camper 18.12.2015 11:38

Ich laufe im Durchschnitt 11km pro Woche und komme damit auf Zeiten von 17:xx, 37:xx, 1:25:xx (auf 5km, 10km, HM).

Das kann ich so sagen, ohne zu lügen (bin auch noch nie mehr gelaufen) - es ist aber auch nur die halbe Wahrheit!

Duafüxin 18.12.2015 11:44

"Früher" wurden die Strecken mit dem Jones Counter gemessen, wenn sie amtlich vermessen waren. Warum soll das nicht genau gewesen sein?
Es gibt zig Läufe die der einfachheithalber als 10er ausgeschrieben werden, aber keine 10er sind, die sind dann aber auch nicht amtlich vermessen.

longtrousers 18.12.2015 11:48

Zitat:

Zitat von kris camper (Beitrag 1190543)
Ich laufe im Durchschnitt 11km pro Woche und komme damit auf Zeiten von 17:xx, 37:xx, 1:25:xx (auf 5km, 10km, HM).

Das kann ich so sagen, ohne zu lügen (bin auch noch nie mehr gelaufen) - es ist aber auch nur die halbe Wahrheit!

Sag sag, gib uns die Lösung des Rätsels

Hafu 18.12.2015 11:52

Zitat:

Zitat von longtrousers (Beitrag 1190546)
Sag sag, gib uns die Lösung des Rätsels

Der Durchschnitt ist über die Lebenszeit berechnet und Kris hat erst vor ein paar Jahren mit Lauftraining angefangen!?:Huhu: ;)

kris camper 18.12.2015 12:11

Das ist der Durchschnitt der letzten drei Jahre (711km, 409km, 600km) - von den Jahren hab ich die Aufzeichnungen. Das waren auch bisher die "laufintensivsten" Jahre.

Die Lösung ist:

Ich spiele seit zig Jahren Fußball.

und:

Die Laufkilometer verteilen sich recht unterschiedlich, d.h. ich laufe auch mal 2 Monate gar nix (nur Fußball) - und zu anderen Zeiten wenn ich nen Laufwettkampf geplant habe auch mal 30km/Woche.

Trotzdem stimmt das mit den Zeiten und den Durchschnittskilometern - ist aber wie gesagt nur die halbe Wahrheit.

Triphil 18.12.2015 12:18

Das fällt mir ganz stark auf, Fussballer sind überraschend stark beim mal eben nen 10er unter 40, sogar bis zum HM...dann verschiebt es sich etwas, ist ja auch logisch... aaahh ich fang mit kicken an :-)

captain hook 18.12.2015 12:22

Zitat:

Zitat von kris camper (Beitrag 1190553)
Das ist der Durchschnitt der letzten drei Jahre (711km, 409km, 600km) - von den Jahren hab ich die Aufzeichnungen. Das waren auch bisher die "laufintensivsten" Jahre.

Die Lösung ist:

Ich spiele seit zig Jahren Fußball.

und:

Die Laufkilometer verteilen sich recht unterschiedlich, d.h. ich laufe auch mal 2 Monate gar nix (nur Fußball) - und zu anderen Zeiten wenn ich nen Laufwettkampf geplant habe auch mal 30km/Woche.

Trotzdem stimmt das mit den Zeiten und den Durchschnittskilometern - ist aber wie gesagt nur die halbe Wahrheit.

Du musst aber deine km auf dem Platz dazurechnen. ;-)

Triphil 18.12.2015 12:23

Da mich mein EXkickernderfussballlaufpartner mit seiner Grundschnelligkeit immer so nervt, lege ich gerade besonders Wert auf Arnes Bergsprints

kris camper 18.12.2015 14:30

Zitat:

Zitat von captain hook (Beitrag 1190561)
Du musst aber deine km auf dem Platz dazurechnen. ;-)

Genau! Deshalb schreib ich ja "halbe Wahrheit" - wie es wahrscheinlich bei vielen anderen auch ist, wenn sie von ihrem Trainingspensum erzählen.

Um auf den Eingangspost zurückzukommen: Vielleicht hatte der Kollege vor seinem Marathon ja z.B. auch mal die ein oder andere laufintensivere Woche mit mehr als 2x 6km drin. Vielleicht stand er auch bis 35 auf dem Fußballplatz! ...

rundeer 18.12.2015 15:21

Etwas Schönes am Laufen ist doch, dass praktisch jeder an einem Wettbewerb teilnehmen und sich damit einer ganz persönlichen Herausforderung stellen kann.
Bei vielen anderen Sportarten ist das nicht so einfach möglich. Wenn ich an einem Gewichthebewettbewerb teilnehmen würde, dann wäre das mehr als nur peinlich. An einem Volkslauf passiert sowas nicht (mehr).

Natürlich gibt es Menschen mit mehr oder weniger Talent und es kommt halt auch immer drauf an, wie man seine Jungend verbracht hat. Ich beobachte das bei meinen Schülern. Viele haben einen natürlichen Bewegungsdrang, lieben jeden Sport und geben vollen Einsatz (manche verlieren diesen Drang wohl später wieder). Auf der anderen Seite hat man welche, die sogar beim Sportunterricht keinen Schritt zu viel machen.

Wenn es Leute gibt die mit viel Training unter 2:10 laufen können, wieso sollten dann die 2:55 (für einen sportbegeisterten Mann) unrealistisch sein.
Klar, wenn einem das Laufen relativ leicht fällt, lässt sich das auch leicht sagen. Aber ich denke, dass viel auch mit dem Kopf und unbewusst (selbstauferlegten) Grenzen zu tun haben könnte.

docpower 18.12.2015 19:28

Ehrlich, 2:55 ist jetzt nicht so außergewöhnlich, es gibt sicher eine Menge talentierte Menschen, die das ohne großes Training schaffen können...

triathlonnovice 18.12.2015 20:17

Zitat:

Zitat von docpower (Beitrag 1190645)
Ehrlich, 2:55 ist jetzt nicht so außergewöhnlich, es gibt sicher eine Menge talentierte Menschen, die das ohne großes Training schaffen können...

Liegt im Auge des Betrachters. <0,1% ???;)

Eber 18.12.2015 22:24

Zitat:

Zitat von Triphil (Beitrag 1190534)
Zucker... Also überflüssigen Alltagszuckerkonsum reduziert. ...

Wenn es womöglich deine Laufzeiten nicht verkürzen sollte, so verlängert das dein Leben (wenn du keinen Unfall hast, oder so ...).

Zitat:

Zitat von Triphil (Beitrag 1190558)
Das fällt mir ganz stark auf, Fussballer sind überraschend stark beim mal eben nen 10er unter 40, sogar bis zum HM...dann verschiebt es sich etwas, ist ja auch logisch... aaahh ich fang mit kicken an :-)

Sicher? :Cheese:

docpower 18.12.2015 22:47

Zitat:

Zitat von triathlonnovice (Beitrag 1190652)
Liegt im Auge des Betrachters. <0,1% ???;)

Eher 10%, wenn man die Gesamtbevölkerung und nicht ein paar Triathleten als Maßstab nimmt.

Eber 18.12.2015 22:58

Zitat:

Zitat von sabine-g (Beitrag 1190480)

Der Benutzername ist ziemlich frei, ich finde nicht viel Einschränkendes in den Forenregeln.
Auch heisst es im Profil unter: Echter Vorname:
Zitat:

Angabe ist verpflichtend. Es werden nur echte Namen akzeptiert.
Tolle Regel :( die den Anschein erweckt, man wüsste Bescheid. Lässt sich aber schwer prüfen.
Außerdem, nimmt man es wörtlich, sind echte Namen doch ziemlich virtuos wählbar :cool:
du kannst dich also von "Ave Maria" bis "Reiner Zufall" nennen.

trithos 18.12.2015 22:59

Zitat:

Zitat von docpower (Beitrag 1190673)
Eher 10%, wenn man die Gesamtbevölkerung und nicht ein paar Triathleten als Maßstab nimmt.

Glaub ich nicht, sind viel, viel weniger!

100 Prozent = Gesamtbevölkerung Alter 0-99.

Dann sind max 30 Prozent im Hochleistungsalter mit realistischen Chancen auf Sub-3. (20-50 Jahre, seeehhr großzügig bemessen und natürlich ohne Alterspyramide) und von diesen 30 Prozent müsste dann 1 Drittel "ohne großes Training" den Marathon unter 3 Stunden laufen können. Nie im Leben!

Eber 18.12.2015 23:04

Zitat:

Zitat von trithos (Beitrag 1190676)
Glaub ich nicht, sind viel, viel weniger!

100 Prozent = Gesamtbevölkerung Alter 0-99.

Dann sind max 30 Prozent im Hochleistungsalter mit realistischen Chancen auf Sub-3. (20-50 Jahre, seeehhr großzügig bemessen und natürlich ohne Alterspyramide) und von diesen 30 Prozent müsste dann 1 Drittel "ohne großes Training" den Marathon unter 3 Stunden laufen können. Nie im Leben!

10% kommt bestimmt hin, in der Größenordnung und in der Gruppe der ca.30 Jährigen (Männer)... ist doch klar dass nicht alle Altersgruppen gemeint sind. (Und jeder kommt mal in diese Altersgruppe wenn es normal läuft im Leben)

triathlonnovice 18.12.2015 23:25

Zitat:

Zitat von docpower (Beitrag 1190673)
Eher 10%, wenn man die Gesamtbevölkerung und nicht ein paar Triathleten als Maßstab nimmt.


Aha , komisch als ich damals bei der Bundeswehr war , da gabs nicht Einen , der so was auch nur Ansatzweise geschafft hätte/hat. Waren ca. 200 gesunden junge Männer im Alter zwischen 18-25 Jahren.;)

triduma 18.12.2015 23:34

Zitat:

Zitat von triathlonnovice (Beitrag 1190681)
Aha , komisch als ich damals bei der Bundeswehr war , da gabs nicht Einen , der so was auch nur Ansatzweise geschafft hätte/hat. Waren ca. 200 gesunden junge Männer im Alter zwischen 18-25 Jahren.;)

Als ich bei der Bundeswehr war konnte ich keine 5 km joggen. ;)

triathlonnovice 18.12.2015 23:39

Eben , da hat man nicht mal gewusst was nen Marathon ist .:Cheese:

trithos 18.12.2015 23:43

Zitat:

Zitat von Eber (Beitrag 1190677)
10% kommt bestimmt hin, in der Größenordnung und in der Gruppe der ca.30 Jährigen (Männer)... ist doch klar dass nicht alle Altersgruppen gemeint sind. (Und jeder kommt mal in diese Altersgruppe wenn es normal läuft im Leben)

Und warum genau ist klar, dass nicht alle Altersgruppen gemeint sind, wenn das Wort "Gesamtbevölkerung" verwendet wird ? ;) :Huhu:

Eber 18.12.2015 23:48

Zitat:

Zitat von trithos (Beitrag 1190684)
Und warum genau ist klar, dass nicht alle Altersgruppen gemeint sind, wenn das Wort "Gesamtbevölkerung" verwendet wird ? ;) :Huhu:

Für mich ist es klar, ich nehme nicht immer alles wörtlich, zumal Gesamtbevölkerung immer noch in etwa stimmt, denn jeder ist mal im Alter wo er schnell sein könnte. Also was soll das ?!

be fast 19.12.2015 00:04

Zitat:

Zitat von Eber (Beitrag 1190677)
10% kommt bestimmt hin...

bezüglich dieser Aussage?
"Er trainiert pro Woche:
2xswim
1xbissle Krafttraining
2x Laufen Gesamtkm : 12km mit Pace 4:00, das sei sein Grundlagentempo"


oder was ist genau gemeint?

JENS-KLEVE 19.12.2015 00:04

Wenn schon im Laufverein keiner ohne viel Training unter 3 Stunden rennt und mit viel Training 4 von 40, dann werden im Schnitt der Bevölkerung bestimmt keine 10% ohne Training den Marathon unter 3h rennen, auch nicht 1%. Und ich lasse mal alle Kinder und Greise weg.

be fast 19.12.2015 00:11

In der Tat. Viele posts wirken wie eine Verlade.

docpower 19.12.2015 08:09

Zugegeben: Mein Einwurf war sicher etwas provokant. Berechnen lässt sich das sicher nicht korrekt. Ich wollte damit aber erneut nur zum Ausdruck bringen, dass ich 2:55 mit ein bisschen Training für so außergewöhnlich nicht halte.
Würden mehr Menschen regelmäßig laufen (und damit meine ich durchaus nur 2x in der Woche) würden sicher mehr solche Ergebnisse erzielen.
Der Mensch an sich ist jedoch vom Grund her faul und bequem.

pointex 19.12.2015 09:09

Ich kenne keinen der mit den genannten Voraussetzungen sowas schafft.
Im Gegenteil, alle die versucht haben die 3h Marke zu unterbieten haben lange und hart dafür trainieren müssen. :Lachen2:

docpower 19.12.2015 09:20

Als ich mit 23 Jahren das Laufen anfing, gab es in der Laufgruppe 15 Leute (von ca.30), die unter 2:45 laufen konnten.

Stefan 19.12.2015 09:37

Zitat:

Zitat von docpower (Beitrag 1190711)
Als ich mit 23 Jahren das Laufen anfing, gab es in der Laufgruppe 15 Leute (von ca.30), die unter 2:45 laufen konnten.

Als ich so von 97 bis 00 häufig dienstags von 18:00 bis 20:00 im Moselstadion in Trier trainerte sah es ähnlich aus. Analog die Zeit in der ich ab und an am OSP in Saarbrücken trainiert habe.

Das hat aber eher was mit "Gleich und Gleich gesellt sich gern" zu tun (wobei ich da weniger "gleich" war) als mit einer üblichen Verteilungskurve.

Stefan

maksibec 19.12.2015 09:51

Zitat:

Zitat von flaix (Beitrag 1190509)
1987 Leipzig

1987 in Leipzig war Leistungssport. 2015 bei irgendeinem mitteleuropäischen City-Marathon ist Breitensport.

Mo77 19.12.2015 09:53

das “bisschen“
 
Entscheidend ist doch was ein bisschen ist.
Für jemanden der es gewohnt ist 150 km die Woche abzuspulen scheinen 40 km läppisch.

Ebenso scheint die selektive Wahrnehmung hier zuzuschlagen.
Doc umgibt sich nur mit Sportgötzen.
Meine Umwelt hat Übergewicht und läuft keine 10 km am Stück.

trithos 19.12.2015 09:54

Zitat:

Zitat von Eber (Beitrag 1190686)
Für mich ist es klar, ich nehme nicht immer alles wörtlich, zumal Gesamtbevölkerung immer noch in etwa stimmt, denn jeder ist mal im Alter wo er schnell sein könnte. Also was soll das ?!

Ich finde, jeder der hier schreibt, hat es sich verdient, ernst (= beim Wort genommen) zu werden. Das gebietet mir der Respekt vor meinem Diskussionspartner. Und auch ich möchte nicht, dass in meine Stellungnahmen jeder reininterpretiert, was ihm gerade einfällt. Wenn jeder sich jede andere Meinung so zurechtinterpretiert, dass sie erst wieder in seine Meinung passt - wo bleibt dann der Erkenntnisgewinn? Aber auch das ist nur meine Meinung und man kann natürlich auch anderer Meinung sein.;)

Zitat:

Zitat von docpower (Beitrag 1190702)
Zugegeben: Mein Einwurf war sicher etwas provokant. Berechnen lässt sich das sicher nicht korrekt. Ich wollte damit aber erneut nur zum Ausdruck bringen, dass ich 2:55 mit ein bisschen Training für so außergewöhnlich nicht halte.
Würden mehr Menschen regelmäßig laufen (und damit meine ich durchaus nur 2x in der Woche) würden sicher mehr solche Ergebnisse erzielen.
Der Mensch an sich ist jedoch vom Grund her faul und bequem.

Dem stimme ich voll und ganz zu: 2:55 ist mit sinnvollem Training sicher für zahlreiche Läufer möglich. Da ist letztendlich nur noch die Frage, was man unter "ein bisschen Training" versteht. Aber wenn ich mir die Trainingsumfänge vieler meiner Triathlonfreunde anschaue, glaube ich auch, dass Marathon unter 2:55 mit "ein bisschen Training" möglich ist - nämlich mit deutlich weniger Trainingsumfang und -aufwand, als ihn viele Triathleten betreiben. Ist auch ein logisch, da Triathleten ja üblicherweise sehr viel Zeit auf dem Rad verbringen (und im Sportgeschäft :Lachen2: )

trithos 19.12.2015 10:02

Zitat:

Zitat von maksibec (Beitrag 1190714)
1987 in Leipzig war Leistungssport. 2015 bei irgendeinem mitteleuropäischen City-Marathon ist Breitensport.

Ja, wobei es auch schon in den 1980er-Jahren "Breitensportmarathons" gegeben hat: Beispiel Wien-Marathon 1989 mit knapp 2700 Finishern (wobei da die Teilnehmer des kürzeren Nebenbewerbs auch mitgerechnet sind und ich leider nicht herausfinden konnte, wie viele das waren). Jedenfalls hat aber schon damals (war mein erster Marathon) eine Zeit von etwa 3:30 Stunden für eine Platzierung im Mittelfeld gereicht.

coffeecup 19.12.2015 10:02

2:55 mit 2x laufen in der Woche als Schwimmer geht mM nicht.

Vielleicht ist seine 12km Runde nicht 12km, würde auch den 4er Grundlagenschnitt erklären.

Ohne einem Ergebnis bei einem echten Rennen würde ich das unter Stammtischmythen einordnen...

Nur als Vergleich ein Lance Armstrong hatte in NY eine 2:46 stehen und der hat sich sicher gut vorbereitet ;) und ist sicher neben der guten Vorbereitung ein Talent im Ausdauerbereich...

docpower 19.12.2015 10:03

Zitat:

Zitat von Mo77 (Beitrag 1190715)
Entscheidend ist doch was ein bisschen ist.
Für jemanden der es gewohnt ist 150 km die Woche abzuspulen scheinen 40 km läppisch.

Ebenso scheint die selektive Wahrnehmung hier zuzuschlagen.
Doc umgibt sich nur mit Sportgötzen.
Meine Umwelt hat Übergewicht und läuft keine 10 km am Stück.

Na ja, das war damals eine ganz normale Breitensporttruppe, ich war auch Breitensportler. Der Anspruch wuchs nach meinem ersten Marathon..
Das war vor 35 Jahren!
Nach meinem Eindruck werden die Menschen sukzessive immer fauler und dicker!

pointex 19.12.2015 10:50

Zitat:

Zitat von docpower (Beitrag 1190711)
Als ich mit 23 Jahren das Laufen anfing, gab es in der Laufgruppe 15 Leute (von ca.30), die unter 2:45 laufen konnten.

....und die 15 haben das mit 2 x 12 km Training in der Woche geschafft?:Cheese:

docpower 19.12.2015 11:06

Zitat:

Zitat von pointex (Beitrag 1190722)
....und die 15 haben das mit 2 x 12 km Training in der Woche geschafft?:Cheese:

Nee, mit 4-5x Training sub 2:45 😉.
Ich lief übrigens meinen ersten Marathon nach 1,5 Jahren Training (80 km/Woche) in 2:34.

pointex 19.12.2015 11:13

Zitat:

Zitat von docpower (Beitrag 1190725)
Nee, mit 4-5x Training sub 2:45 ��.
Ich lief übrigens meinen ersten Marathon nach 1,5 Jahren Training (80 km/Woche) in 2:34.

"eba" würden die Schweizer sagen :Huhu:

captain hook 19.12.2015 11:23

Zitat:

Zitat von docpower (Beitrag 1190725)
Nee, mit 4-5x Training sub 2:45 😉.
Ich lief übrigens meinen ersten Marathon nach 1,5 Jahren Training (80 km/Woche) in 2:34.

Was hat da solange gedauert? Und: das wäre schneller gegangen. :Lachen2: SCNR

Ich vermute auch, dass sich die meisten selbst blockieren. Wo es nicht geht würde eine Analyse sicher aufzeigen wieso. Mit saufen, fressen, Party und nem 70h Job wird es vielleicht wirklich eng. Man muss es natürlich auch wirklich wollen und seinen Kopf benutzen.


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