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schnodo 30.07.2015 11:14

Zitat:

Zitat von SwimAlex (Beitrag 1152335)
Schnodo, wer:
Sunday - 30.10 km 2:55:48 5:50 140 (76%)

im Training als langen Lauf läuft, läuft im Wettkampf mit Durchschnittspuls 155-160 auch sub 4.

Das sollte eigentlich Motivation genug sein, oder? :Huhu:

Zu dem Zeitpunkt lief ja auch noch alles nach Plan, wobei ich den langen Lauf schon als ziemlich anstrengend empfunden habe. Viel drauflegen hätte ich da nicht wollen. :)
Was einen Puls von 155 bis 160 angeht, so ist der für mich beim Marathon nicht mehr realistisch. Ich schätze mal, dass es nicht über 148 bis 150 hinausgehen wird. Bei meiner alten Bestzeit in 2010 war der Durchschnittspuls 151.

Zitat:

Zitat von SwimAlex (Beitrag 1152335)
Demnach zweifel nicht soviel, ziehe es einfach durch und schau, ob Dir die Sub4 die Befriedigung gibt, die Du Dir wünschst. Und berichte dann, denn an mir knabbert das ja auch noch. :cool:

Danke, ich werde das schon machen. Und Du packst das natürlich auch, womöglich sogar vor mir. :Blumen:
Da kannst Du mir dann Bescheid geben, wie es war. :liebe053:

SwimAlex 30.07.2015 11:19

Ich Verrückte habe mich erstmal für die Langdistanz in Berlin am Sonntag angemeldet. Ich weiß auch nicht was mich da geritten hat. :dresche

Nächstes Jahr gehe ich dann die SUB4 vll. nochmal an. Ich dachte immer, dass es mir sehr viel bedeutet. Merke aber momentan das sich die Prios verschoben haben. Ich habs bestimmt drauf, aber was heißt das schon oder bringt mir das. :confused:

Was ist denn Dein Maximalpuls?

schnodo 30.07.2015 11:49

Zitat:

Zitat von SwimAlex (Beitrag 1152351)
Ich Verrückte habe mich erstmal für die Langdistanz in Berlin am Sonntag angemeldet. Ich weiß auch nicht was mich da geritten hat. :dresche

Wow! Na dann hau mal rein! Ich drücke Dir die Daumen. :Huhu:

Zitat:

Zitat von SwimAlex (Beitrag 1152351)
Nächstes Jahr gehe ich dann die SUB4 vll. nochmal an. Ich dachte immer, dass es mir sehr viel bedeutet. Merke aber momentan das sich die Prios verschoben haben. Ich habs bestimmt drauf, aber was heißt das schon oder bringt mir das. :confused:

Bei mir ist es genau andersrum. Vor meinem ersten Triathlon dachte ich mir, ich will unbedingt mal einen Ironman finishen. Im Lauf der Zeit habe ich eine Aversion gegen die Marke entwickelt und habe den Wunsch auf "Langdistanz, vorzugsweise nicht Ironman" umgemünzt. In 2012 habe ich dann die Challenge Kraichgau mitgemacht und das war ein so schönes und befriedigendes Erlebnis, dass mir das ausgereicht hat und der Langdistanz-Wunsch in ganz weite Ferne gerückt ist.
Dafür haben sich aber die 4 Stunden wieder in meinem Kopf festgesetzt. ;)

Zitat:

Zitat von SwimAlex (Beitrag 1152351)
Was ist denn Dein Maximalpuls?

Den weiß ich nicht. Ich habe mal vor längerer Zeit 185 als Schätzung in die Software eingetragen, damit überhaupt ein Wert da steht, aber vermutlich ist er mittlerweile eher zwischen 170 und 180. Das letzte Mal ermittelt wurde er bei einer Leistungsdiagnostik im Jahr 2008 mit 191.

Eber 30.07.2015 16:13

Zitat:

Zitat von schnodo (Beitrag 1152292)
Monday - 28.01 km 2:45:37 5:55 139 (75%)
Wednesday - 8.31 km 0:53:47 6:28 130 (71%)
Thursday - 15.49 km 1:24:40 5:28 145 (79%)
Saturday - 10.02 km 0:52:19 5:13 150 (81%)
Sunday - 30.10 km 2:55:48 5:50 140 (76%)[/i][/font]

Dabei fällt mir gerade auf, dass ich die 10 km da im Training 2 Minuten schneller gelaufen bin als im Wettkampf im Herbst. ...
Danach hatte ich noch eine Woche mit 73 km; dann war ich krank und die Woche drauf dann DNF in Tuttlingen. Und dann kam der Thread hier. :)

Wundert mich nicht mehr.
Über 90km Woche mit 2 schnellen 30-ern und 'nem schnellen 10-er ist schon hart ...
Vielleicht wärst du ohne einen der beiden zügigen 30-er Läufe nicht krank geworden.
Also wenn ich ein Mal die Woche im FMT laufe und das auch noch 30km, dann bin ich erst mal platt.
Ich mach so was vielleicht ein paar Mal im 2 Wochen Abstand für 'nen Marathon.
Muss nicht für dich gelten, für mich aber schon.

schnodo 30.07.2015 17:24

Zitat:

Zitat von Eber (Beitrag 1152484)
Vielleicht wärst du ohne einen der beiden zügigen 30-er Läufe nicht krank geworden.

Da hast Du wahrscheinlich Recht, vermutlich wäre weniger besser gewesen. Ich habe mich in der Phase recht fit gefühlt und wollte das nicht durch zuviel Trödelei vergeuden.

Ich gehe es beim nächsten Anlauf etwas zurückhaltender an.

TheRunningNerd 30.07.2015 20:50

Gar nicht so genau gesehen - also, zwei 30er in einer Woche kann man machen, wenn man im 16 Wochen Durchschnitt 60 Wochenkilometer oder mehr macht, und dann ist das hart. Wenn man aber eh verhältnissmäßig unkonstant trainiert ist das garantierter Abschuss mMn. Too much too soon, Klassiker. :)

Was die Motivationsprobleme angeht - ich kenne die auch, obwohl ich laufen liebe wie keinen anderen Sport. Aber ich habe für mich festgestellt, das ich bei der Trainingsplanung ein paar Schwächen von mir berücksichtigen muss, weil sonst die Motivation leidet:
  • Training nach Plan maximal 16 Woche. Ansonsten nur nach Lust und Laune
  • Es *muss* alle 4 Wochen eine Ruhewoche her. Da kann ich laufen soviel ich will, aber ich muss nicht. Das befreit ungemein (meistens reduziere ich da gar nicht sehr, aber manchmal werdens auch 0 km)
  • Vor Beginn eines neuen zielorientieren Trainings nach Plan mache ich immer 3-4 Wochen Streak, mit jeden Tag laufen, aber nur so 3-5km.
  • Für mich ist die Pulsuihr der Motivationskiller #1 während der Workouts. Schneller geworden bin ich erst seit dem ich das Ding weggeworfen habe... zu viele Faktoren, die nur zu Grübelei führen.
  • Wenns richtig gut läuft ist der Absturz immer nahe. Wenn ich merke, hui die Intervalle liefen heute ja recht super, darf ich keinesfalls die nächste Einheit noch ne Runde härter gestalten weil ich ja so gut drauf bin. Das ging schon oft schief.

Vielleicht ist da ja irgendwas für dich dabei...

schnodo 30.07.2015 21:41

Zitat:

Zitat von TheRunningNerd (Beitrag 1152573)
Vielleicht ist da ja irgendwas für dich dabei...

Danke! Pulsuhr wegwerfen eher nicht, weil ich es immer schön finde wenn ich noch Jahre später schauen kann, was ich wann getrieben habe. :)

Generell habe ich aus dem Thread schon mitgenommen, dass ich den Plan nicht sklavisch durchziehe, mir nicht zu viel vornehme, und akzeptiere, dass ich keine Maschine bin.

Und die Warnung, gerade dann wenn es gut läuft, nicht noch einen draufzulegen, ist Gold wert - selbst wenn das für den vernunftbegabten Menschen auf der Hand liegen sollte. :Cheese:

aurinko 31.07.2015 15:23

Zitat:

Zitat von schnodo (Beitrag 1152512)
Da hast Du wahrscheinlich Recht, vermutlich wäre weniger besser gewesen. Ich habe mich in der Phase recht fit gefühlt und wollte das nicht durch zuviel Trödelei vergeuden.

Ich gehe es beim nächsten Anlauf etwas zurückhaltender an.

Ist doch meistens so, man fühlt sich recht fit und glaubt nichts kann einen erschüttern und man packt das Training locker. Tatsächlich gehen die Einheiten auch recht locker von der Hand. Aber ein paar Tage später bekommt man die Rechnung dafür präsentiert.

Ich habe diese Erfahrung leider auch schon des öfteren machen müssen. Mittlerweile halt ich mich zu 98% an meinen Trainingsplan und mache nicht mehr oder schneller als da drinnen steht (egal wie gut ich mich auch fühle). Bei den seltenen Fälle, wo dann doch mal die Pferde mit mir durchgegangen sind, haben sich zumeist aber auch immer bitter gerächt.

schnodo 01.08.2015 13:49

Gestern war mein "Motivationsrennen" - der 18. Wettersbacher Funkturmlauf, der zum Auftakt eines Sportfest-Wochenendes gehört. Ich kann übrigens nicht mit Sicherheit sagen, dass es tatsächlich der 18. Funkturmlauf war, denn der Veranstalter ist sich da selbst nicht einig und nennt im Festprogramm die Zahl 19. :Cheese:

Ob nun Nummer 18 oder 19, es geht um hügelige 11,11 km vom SC Wettersbach zum Funkturm und wieder zurück, insgesamt laut Ausschreibung 210 Höhenmeter. Es war meine erste Teilnahme und ich kannte den Lauf gar nicht bevor ich beschloss, auf die Schnelle einen Wettkampf zu finden.

Die Nachmeldung ging ruckzuck. Da ich kurz vor 18:00 Uhr da war, konnte ich mir Start und Zieleinlauf des 5,3 km Wettbewerbs anschauen. Was ich am beeindruckendsten fand, war wie die ganz Jungen mit einem Affenzahn angerannt kamen. Halb so groß wie ich, ein Drittel so schwer - vielleicht ist das aber auch der Schlüssel zum Erfolg. ;)

Um 19:01 Uhr erfolgte der Start für die 11 km. Es war erstklassiges Laufwetter, Sonnenschein, aber nicht zu warm. Die Anstiege waren machbar und die schlimmste - vielleicht 500 m lange - Rampe kam zum Glück schon nach etwas über 2 km als ich noch frisch war. Eine offizielle Zeit habe ich noch nicht, ich habe 1:03:06 gestoppt. Ich hatte vorher 1:04 angepeilt und bin somit zufrieden. Ich hatte etwas Bedenken, wie schlecht ich mich fühlen könnte, weil ich in den letzten Wochen mich immer mal wieder ziemlich kraftlos war, aber es ging mir gut.

Insgesamt ein sehr schöner Lauf, der mir Spaß gemacht hat und bei dem ich gerne mal wieder mitmache. Vielleicht fahre ich nächstes Jahr mit dem Rad nach Grünwettersbach hinauf, dann kann ich mir hinterher im Festzelt noch ein Bierchen gönnen. :)

Streckenübersicht:


Der Zielbereich:


Im August werde ich wohl bedingt durch bevorstehende Hochzeit, Flitter-Radtour, Flitter-Korsika-Kletterurlaub und Flitter-Gardasee-Windsurfkurs nur laufen, wenn es gerade reinpasst. Anfang September kann es dann mit mehr Struktur weitergehen. Am 20. September steht der Baden-Marathon an, der auch meine Hausstrecke im Oberwald einbezieht. Ich setze mir momentan kein festes Zeitziel, peile aber grob 4 Stunden und 20 Minuten an. Weniger wird es wohl nicht werden und wenn es länger dauert, dann kriege ich sogar etwas mehr für meine Startgebühr. ;)

Danach habe ich diverse 10-km-Herbstläufe in der Nähe auf dem Programm, von denen ich mir etwas mehr Grundschnelligkeit verspreche. Und die 4 Stunden Schallmauer gehe ich dann im März im Bienwald an, der mir dieses Jahr schon einen tollen Halbmarathon beschert hat.

schnodo 11.09.2015 15:34

Zitat:

Zitat von basti2108 (Beitrag 1151712)
Nic Pizzolatto, der Autor von True Detective, hat einen Roman veröffentlicht: http://www.barnesandnoble.com/w/galv...=9781439166666

Ich habe das Buch gerade ausgelesen. Wenn du Interesse hast kann ich es Dir gerne per Post zukommen lassen. Es ist unterhaltsam und liest sich schnell durch. Englische Version. Ordentlich gewellt, da ich Badewannen Leser bin :Blumen:

Ich habe das Buch im Urlaub nicht fertiglesen können, da vorher noch "Ancillary Justice" von Ann Leckie und "Touch" von Claire North anstanden. "Ancillary Justice" ist mal was anderes und "Touch" war Zeitverschwendung - leider eine Art schaler Aufguss von "The First Fifteen Lives of Harry August", welches mir gut gefallen hatte.

"Galveston" ist bis jetzt - bin noch nicht ganz bei der Hälfte - nicht schlecht, aber als alten Erbsenzähler stören mich ein paar Kleinigkeiten:
  • Die "I-10", also die Interstate 10, wird wiederholt als "1-10" angegeben, was überhaupt keinen Sinn macht und für ein sehr schlampiges Lektorat spricht.
  • Bei "You don't think maybe you should of told me about this?" dachte ich zuerst, er wolle irgendeinen Slang nachäffen, aber dafür geht es in den restlichen Zitaten zu ordentlich zu. Vermutlich diktiert, schlecht transkribiert und der copy editor hat geschlafen.
  • Und bei "Kroger's" hat sicher niemand doughnuts eingekauft - der Laden heißt Kroger.

Keine Katastrophe, aber die durchscheinende Schlamperei lenkt mich, wie Du siehst, merklich vom Inhalt ab. :Cheese:

alex1 11.09.2015 16:22

Zitat:

Zitat von schnodo (Beitrag 1164341)
(...)
Keine Katastrophe, aber die durchscheinende Schlamperei lenkt mich, wie Du siehst, merklich vom Inhalt ab. :Cheese:

Ich habe deshalb mal einem Autor eine Mail geschrieben und um Erklärung gebeten. Und er konnte sich nicht auf Übersetzungsfehler berufen, er ist Deutscher ;-)

Die Serie Prison Break habe ich abgebrochen, weil es Fehler ohne Ende gab. (Mal ganz abgesehen davon, dass Staffel 3 und 4 völliger Unfug sind). Ich kann also gut verstehen, dass Dich Fehler vom Inhalt ablenken ;)

Dann bleibt also mehr Zeit zum Trainieren, sehr schön :Cheese:

schnodo 11.09.2015 17:32

Edit: Um noch etwas zum eigentlichen Thema des Threads zu sagen: Den anstehenden Baden-Marathon werde ich nur zur Hälfte laufen. Die Hochzeitsvorbereitungen und die Flitterwochen haben kein konsequentes Lauftraining hergegeben und da mussten fürs Lebensglück Prioritäten gesetzt werden. :)
Ich bin aber wieder gut im Training drin und peile nach dem Halbmarathon die kurzen Herbstläufe an, um etwas Grundschnelligkeit zu erlangen, damit ich vielleicht im Frühjahr im Bienwald was reißen kann.

Zitat:

Zitat von alex1 (Beitrag 1164357)
Ich habe deshalb mal einem Autor eine Mail geschrieben und um Erklärung gebeten. Und er konnte sich nicht auf Übersetzungsfehler berufen, er ist Deutscher ;-)

Auf Übersetzungsfehler kann sich auch der Pizzolatto nicht berufen, der Bursche ist Amerikaner. :)

Zitat:

Zitat von alex1 (Beitrag 1164357)
Die Serie Prison Break habe ich abgebrochen, weil es Fehler ohne Ende gab. (Mal ganz abgesehen davon, dass Staffel 3 und 4 völliger Unfug sind). Ich kann also gut verstehen, dass Dich Fehler vom Inhalt ablenken ;)

Kann ich nachvollziehen; Prison Break habe ich auch irgendwann nicht mehr geschaut. Die Idee war spannend, die ersten paar Folgen waren noch okay aber dann wurde es ziemlich schnell hanebüchen.

Zitat:

Zitat von alex1 (Beitrag 1164357)
Dann bleibt also mehr Zeit zum Trainieren, sehr schön :Cheese:

Ja, wenn nur der alte Körper nicht wäre, der dem natürliche Grenzen setzt. :Schnecke:

schnodo 13.06.2016 15:55

So, jetzt muss ich doch hier mal wieder was posten. Meine Motivation hielt sich enorm in Grenzen und bin in den letzten Monaten nur sporadisch gelaufen. Mein einziges Rennen in diesem Jahr war bislang der Lümmellauf in Ahrensburg im Januar (19,3 km). Mit dem Lauf war ich angesichts meiner Durchhänger zufrieden: Ich habe meine - sehr bescheidene - Bestzeit um fast 3 Minuten unterboten.

In letzter Zeit war ich ziemlich regelmäßig schwimmen und irgendwie kam damit auch wieder die Lust am Laufen. Allerdings habe ich - sehr untypisch für mich - beschlossen, den Garmin daheim zu lassen und hüpfe momentan ohne Zeiterfassung und Pulsmessung durch die Gegend. Irgendwie befreiend. Habe schon überlegt, den Garmin zu verkaufen, das dann aber doch als Unfug verworfen. ;)

Große Ziele habe ich momentan nicht mehr, ich will an einigen 10 km Volksläufen in der Nähe teilnehmen, die mir in den vergangenen Jahren Spaß gemacht haben. Kandidaten sind die Knielinger Rennerei, der Turmberglauf, der Wettersbacher Funkturmlauf und der der Oberwaldlauf.

Am Wochenende habe ich im Rahmen der Terrassen-Grundreinigung meine Laufschuhe sortiert und ausgemistet und bei der Gelegenheit für die Nachwelt den aktuellen Bestand (unvollständig, wie ich später gemerkt habe) festgehalten. Es ist unglaublich, was sich so ansammelt!


zappa 13.06.2016 16:04

Ich weiß jetzt nicht, ob die Posts hier Deine Ausgangsfrage schon beantwortet haben, sonst würde ich meine Sicht äußern?

schnodo 13.06.2016 16:11

Zitat:

Zitat von zappa (Beitrag 1229705)
Ich weiß jetzt nicht, ob die Posts hier Deine Ausgangsfrage schon beantwortet haben, sonst würde ich meine Sicht äußern?

Danke, meine ursprüngliche Frage wurde ausreichend beantwortet. Das soll Dich aber nicht abhalten, Deine Sicht der Dinge loszuwerden. Vielleicht hilft es mir oder jemand anders in der Zukunft. :Blumen:

Ich wollte aber den Thread fortführen, um mir auch selbst zu zeigen, wie sich meine Einstellung und meine Lauflust entwickelt. Momentan mache ich einen auf Genussläufer und warte ab bis ich spüre, dass ich wieder auf ein bestimmtes Ziel hinarbeiten will.

Campeon 13.06.2016 16:12

Zitat:

Zitat von schnodo (Beitrag 1229700)
Ich habe meine - sehr bescheidene - Bestzeit um fast 3 Minuten unterboten.

In letzter Zeit war ich ziemlich regelmäßig schwimmen und irgendwie kam damit auch wieder die Lust am Laufen. Allerdings habe ich - sehr untypisch für mich - beschlossen, den Garmin daheim zu lassen und hüpfe momentan ohne Zeiterfassung und Pulsmessung durch die Gegend. Irgendwie befreiend. Habe schon überlegt, den Garmin zu verkaufen, das dann aber doch als Unfug verworfen. ;)

Klingt doch eigentlich ganz vielversprechend und die Idee ganz ohne irgendeine Piepdings am Handgelenk finde ich super.
Und auch wenn du die Idee als Unfug bezeichnest, evtl bringt ein Verkauf deines Garmin dann doch noch mehr Trainingsfreude zurück.

Zur Not kaufst du dir in einem halben Jahr einen anderen, besseren, wenn es das überhaupt gibt.

Na weiterhin gutes Gelingen!:Huhu:

Duafüxin 13.06.2016 16:17

Hey, schöne Schuhe. Ein paar davon kenn ich ;)

zappa 13.06.2016 17:04

Zitat:

Zitat von schnodo (Beitrag 1229706)
Danke, meine ursprüngliche Frage wurde ausreichend beantwortet. Das soll Dich aber nicht abhalten, Deine Sicht der Dinge loszuwerden. Vielleicht hilft es mir oder jemand anders in der Zukunft. :Blumen:

Ich wollte aber den Thread fortführen, um mir auch selbst zu zeigen, wie sich meine Einstellung und meine Lauflust entwickelt. Momentan mache ich einen auf Genussläufer und warte ab bis ich spüre, dass ich wieder auf ein bestimmtes Ziel hinarbeiten will.

Bei Motivationsfragen hilft erst einmal zu unterscheiden, dass Motivation (= Handlungsenergie) aus einem Motiv (= warum ich etwas tun möchte) und förderlichen oder nicht-förderlichen Rahmenbedingungen (= Umwelt) besteht. An beiden Teilen kann ich in unterschiedlicher Form drehen.

Beim Motiv ist die Frage, ob das Motiv wirklich mein originär eigenes Motiv ist, oder ob es mir andere so lange eingeredet oder vorgemacht haben, dass ich glaube es ist mein Motiv. Viele Motivationsprobleme haben genau damit zu tun, dass ich etwas hinterher renne und versuche umzusetzen, was gar nicht "meins" ist. Das bindet viel Energie bzw. behindert die Motive, die wirklich "meine" sind.

Oft haben Motivationsprobleme auch damit zu tun, dass die Motive in einer Art "Hierarchie" stehen. Im Sport z.B., dass ich aufgrund meiner Leistungen von anderen anerkannt werden will (denke mal an das ein oder andere Post hier im Forum), es hat also mit "anerkannt werden" als Motiv zu tun, weniger mit dem Spaß an der Bewegung und "ich tue etwas für mich". Wenn ich dann diese Anerkennung nicht, oder nicht mehr, oder nicht ausreichend bekomme, verliere ich die "Lust" und habe ein "Motivationsproblem".

Zweiter Teil sind die Rahmenbedingungen (Arbeit, Familie, Zeit, Geld, Tageszeit, Wetter etc.), die ein Motiv unterstützen und blockieren können. Die können veränderbar sein, dann ist es günstig, sie so zu gestalten., dass das (hoffentlich eigene!) Motiv unterstützt wird. Oder sie sind unveränderbar, dann ist es eine Frage der Stärke des Motivs, ob ich trotz den Rahmenbedingungen agiere.

Campeon 13.06.2016 17:06

Zitat:

Zitat von Duafüxin (Beitrag 1229711)
Hey, schöne Schuhe.

:confused: Sind doch garkeine hohen Hacken dabei!:Huhu: :Lachen2:

carolinchen 13.06.2016 18:08

Messi????
So viele Schuhe und die werden unbenutzt alt- das kann ja nicht sein, spenden oder laufen !

tandem65 13.06.2016 19:24

Zitat:

Zitat von carolinchen (Beitrag 1229741)
spenden oder laufen !

Also am Besten Spendenlauf. ;)

captain hook 13.06.2016 19:38

Zitat:

Zitat von zappa (Beitrag 1229725)
Bei Motivationsfragen hilft erst einmal zu unterscheiden, dass Motivation (= Handlungsenergie) aus einem Motiv (= warum ich etwas tun möchte) und förderlichen oder nicht-förderlichen Rahmenbedingungen (= Umwelt) besteht. An beiden Teilen kann ich in unterschiedlicher Form drehen.

Beim Motiv ist die Frage, ob das Motiv wirklich mein originär eigenes Motiv ist, oder ob es mir andere so lange eingeredet oder vorgemacht haben, dass ich glaube es ist mein Motiv. Viele Motivationsprobleme haben genau damit zu tun, dass ich etwas hinterher renne und versuche umzusetzen, was gar nicht "meins" ist. Das bindet viel Energie bzw. behindert die Motive, die wirklich "meine" sind.

Oft haben Motivationsprobleme auch damit zu tun, dass die Motive in einer Art "Hierarchie" stehen. Im Sport z.B., dass ich aufgrund meiner Leistungen von anderen anerkannt werden will (denke mal an das ein oder andere Post hier im Forum), es hat also mit "anerkannt werden" als Motiv zu tun, weniger mit dem Spaß an der Bewegung und "ich tue etwas für mich". Wenn ich dann diese Anerkennung nicht, oder nicht mehr, oder nicht ausreichend bekomme, verliere ich die "Lust" und habe ein "Motivationsproblem".

Zweiter Teil sind die Rahmenbedingungen (Arbeit, Familie, Zeit, Geld, Tageszeit, Wetter etc.), die ein Motiv unterstützen und blockieren können. Die können veränderbar sein, dann ist es günstig, sie so zu gestalten., dass das (hoffentlich eigene!) Motiv unterstützt wird. Oder sie sind unveränderbar, dann ist es eine Frage der Stärke des Motivs, ob ich trotz den Rahmenbedingungen agiere.

Da dürfte viel Wahrheit enthalten sein.

Gozzy 13.06.2016 21:23

Zitat:

Zitat von zappa (Beitrag 1229725)
Bei Motivationsfragen hilft erst einmal zu unterscheiden, dass Motivation (= Handlungsenergie) aus einem Motiv (= warum ich etwas tun möchte) und förderlichen oder nicht-förderlichen Rahmenbedingungen (= Umwelt) besteht. An beiden Teilen kann ich in unterschiedlicher Form drehen.

Beim Motiv ist die Frage, ob das Motiv wirklich mein originär eigenes Motiv ist, oder ob es mir andere so lange eingeredet oder vorgemacht haben, dass ich glaube es ist mein Motiv. Viele Motivationsprobleme haben genau damit zu tun, dass ich etwas hinterher renne und versuche umzusetzen, was gar nicht "meins" ist. Das bindet viel Energie bzw. behindert die Motive, die wirklich "meine" sind.

Oft haben Motivationsprobleme auch damit zu tun, dass die Motive in einer Art "Hierarchie" stehen. Im Sport z.B., dass ich aufgrund meiner Leistungen von anderen anerkannt werden will (denke mal an das ein oder andere Post hier im Forum), es hat also mit "anerkannt werden" als Motiv zu tun, weniger mit dem Spaß an der Bewegung und "ich tue etwas für mich". Wenn ich dann diese Anerkennung nicht, oder nicht mehr, oder nicht ausreichend bekomme, verliere ich die "Lust" und habe ein "Motivationsproblem".

Zweiter Teil sind die Rahmenbedingungen (Arbeit, Familie, Zeit, Geld, Tageszeit, Wetter etc.), die ein Motiv unterstützen und blockieren können. Die können veränderbar sein, dann ist es günstig, sie so zu gestalten., dass das (hoffentlich eigene!) Motiv unterstützt wird. Oder sie sind unveränderbar, dann ist es eine Frage der Stärke des Motivs, ob ich trotz den Rahmenbedingungen agiere.

+1 Auch ich denke, dass das ziemlich gut zusammen gefasst ist :Blumen:

schnodo 14.06.2016 09:33

Zitat:

Zitat von carolinchen (Beitrag 1229741)
Messi????

Ich spiele doch gar kein Fußball. ;)

Scherz beseite, nein, ich glaube nicht, dass ich ein Messi bin. Eigentlich habe ich es sehr gerne wenn es ordentlich zugeht.

Wegen meines angeschlagenen Bewegungsapparates und meinem Gewicht, das sich nur in extrem aktiven Zeiten deutlich unter 90 kg bewegt, probiere ich gerne verschiedene Schuhkonzepte durch, um zu schauen, was mir bekommt. Man braucht ja auch eine kleine Auswahl zum Durchwechseln, für unterschiedliches Gelände und für den Wettkampf.

Und sind wir mal ehrlich, ein Paar Laufschuhe wegzugeben, das "noch gut" ist, kriegt doch hier keiner ohne emotionale Verwerfungen hin. :Huhu:

papa2jaja 14.06.2016 11:38

schnodo, lass die Sportelei doch einfach eine Weile. Manchmal muss sich auch der Geist erholen, nicht nur der Körper.

schnodo 14.06.2016 11:52

Zitat:

Zitat von papa2jaja (Beitrag 1229910)
schnodo, lass die Sportelei doch einfach eine Weile. Manchmal muss sich auch der Geist erholen, nicht nur der Körper.

Das habe ich doch getan. Mittlerweile geht es ja wieder und ich mache mir einfach keinen Stress. :)

Campeon 14.06.2016 15:35

Zitat:

Zitat von schnodo (Beitrag 1229914)
Mittlerweile geht es ja wieder und ich mache mir einfach keinen Stress. :)

Du bist doch auf dem richtigen Weg.
Nur bewegen wenns auch Spass macht und egal was.:cool:

schnodo 15.06.2016 18:54

Heute hatte ich Glück und bin gerade rechtzeitig raus um das beste Wetter zu genießen. Es hörte eben auf zu regnen, die Sonne kam raus, aber es war nicht zu warm. Da man es als Genussläufer nicht eilig hat, habe ich das Handy gezückt und eine besonders schöne Stelle meiner Hausrunde fotografiert:


papa2jaja 16.06.2016 07:19

Auf so einer Strecke bin ich früher auch mal gelaufen. Da lohnt sich der Lauf alleine schon wegen der Schönheit der Gegend.

mad_triathlete 16.06.2016 12:19

Ich denke auch, das man das stumpfe Training (was man ja manchmal auch braucht um mental abzuschalten oder sich auf einen Wettkampf vorzubereiten) ruhig auch mal sein lassen kann und sich stattdessen Training dadurch holt, eine neue Route zu erkunden (zu Fuß oder auf dem Bike), einen Berg zu erklimmen oder Freunde und Verwandte mal auf sportlichem Wege zu besuchen. Das Ziel ist damit ein anderes, das Training nahezu identisch. Bloß kein Training zum Selbstzweck

schnodo 16.06.2016 12:33

Letztlich habe ich mir die Trainingsform "Foto-Intervall-Training" ausgedacht (aber noch nicht ausprobiert): Ich renne volles Rohr bis ich etwas sehe, das ich gerne fotografieren möchte. Ich halte an und mache Bilder bis ich mich erholt habe. Danach renne ich weiter bis zur nächsten interessanten Stelle oder bis ich halt nicht mehr kann. In letzterem Fall fotografiere ich dann möglichst kreativ das, was gerade da ist.

Das Ganze wiederhole ich bis ich wieder daheim bin oder so kaputt, dass ich nur noch wandern kann. :Lachen2:

schnodo 16.06.2016 12:44

Zitat:

Zitat von mad_triathlete (Beitrag 1230589)
Ich denke auch, das man das stumpfe Training (was man ja manchmal auch braucht um mental abzuschalten oder sich auf einen Wettkampf vorzubereiten) ruhig auch mal sein lassen kann und sich stattdessen Training dadurch holt, eine neue Route zu erkunden (zu Fuß oder auf dem Bike), einen Berg zu erklimmen oder Freunde und Verwandte mal auf sportlichem Wege zu besuchen. Das Ziel ist damit ein anderes, das Training nahezu identisch. Bloß kein Training zum Selbstzweck

Als Laufanfänger wurde mir irgendwann bewusst, dass ich in vergleichsweise kurzer Zeit Strecken zurücklegen kann, bei denen ich vorher nie auf die Idee gekommen wäre, sie zu Fuß zu bewältigen. Das hat mir das Gefühl gegeben, dass ich auf einmal etwas Tolles leiste. Manchmal finde ich es immer noch fast unglaublich, dass ich zu Fuß "reisen" kann.

Ich habe mir auch vorgenommen, gelegentlich die 16 km zum Lieblingssee zu laufen. Jemand anders, der mit dem Auto fährt, kann dann meinen Krempel mitnehmen und auf dem Rückweg fahre ich halt mit.

Trillerpfeife 16.06.2016 13:44

Zitat:

Zitat von schnodo (Beitrag 1230601)
Letztlich habe ich mir die Trainingsform "Foto-Intervall-Training" ausgedacht (aber noch nicht ausprobiert): Ich renne volles Rohr bis ich etwas sehe, das ich gerne fotografieren möchte. Ich halte an und mache Bilder bis ich mich erholt habe. Danach renne ich weiter bis zur nächsten interessanten Stelle oder bis ich halt nicht mehr kann. In letzterem Fall fotografiere ich dann möglichst kreativ das, was gerade da ist.

Das Ganze wiederhole ich bis ich wieder daheim bin oder so kaputt, dass ich nur noch wandern kann. :Lachen2:

Hallo,

witzige Idee, sehr kreativer Trainingsansatz. :) :Cheese:


Das letzte Bild ist dann sozusagen das Photofinish.


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