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la_gune 19.11.2013 16:13

Zitat:

Zitat von 3-rad (Beitrag 981237)
Hat natürlich auch gleichzeitig einen kompletten Wechsel des sozialen Umfeldes zur Folge.
Das schaffen nicht alle und wollen auch nicht alle.

Ziemlich gutes Wasser scheint ihr da zu haben. :Cheese:

Mir hat man damals einen Platz im Schwimm-Internat in Magdeburg angeboten. Aber die Erfolgsaussichten waren für mich einfach zu gering, als das sich das gelohnt hätte. Das wären vielleicht noch mal 3-4 Jahre mit möglicherweise guten Platzierungen auf Bundesebene geworden um dann in der Versenkung zu verschwinden. Dafür hätte ich Ausbildung/Studium hinten anstellen müssen. Und mit 17 Jahren die Schule zu wechseln um dort dann das Abi zu machen hatte ich auch keine Lust. Hab´s ja so schon kaum geschafft... :Cheese:

Superpimpf 19.11.2013 16:21

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Um mal auf die Ursprungsfrage zu kommen..
Zitat:

Zitat von Wonderboy (Beitrag 843827)
Wie oft pro Woche macht ein Schwimmtraining eigentlich Sinn?

...liegt ganz an deinen Ambitionen. Natürlich bringt öfter schwimmen mehr, aber der abnehmende Grenznutzen schlägt erbarmungslos zu.

Ich versuche auch gerade (endlich mal) richtig schwimmen zu lernen und gehe aktuell 4x die Woche im Schnitt (im September 2 Wochen Pause). Im Einschwimmen mach ich sehr oft einen 100er zügig zur groben Dokumentation des Fortschritts - siehe Bild. Eine ähnliche Entwicklung (egal von welchem Level) wird man mit 2-3x die Woche wahrscheinlich nicht erreichen.

reiller 19.11.2013 16:51

Zitat:

Zitat von Superpimpf (Beitrag 981254)
Um mal auf die Ursprungsfrage zu kommen..

...liegt ganz an deinen Ambitionen. Natürlich bringt öfter schwimmen mehr, aber der abnehmende Grenznutzen schlägt erbarmungslos zu.

Ich versuche auch gerade (endlich mal) richtig schwimmen zu lernen und gehe aktuell 4x die Woche im Schnitt (im September 2 Wochen Pause). Im Einschwimmen mach ich sehr oft einen 100er zügig zur groben Dokumentation des Fortschritts - siehe Bild. Eine ähnliche Entwicklung (egal von welchem Level) wird man mit 2-3x die Woche wahrscheinlich nicht erreichen.

Riesige Bandbreite. War das immer mit gleicher gefühlter Intensität bei gleicher Bahnlänge?

photonenfänger 19.11.2013 17:14

Zitat:

Zitat von reiller (Beitrag 981265)
Riesige Bandbreite. War das immer mit gleicher gefühlter Intensität bei gleicher Bahnlänge?

Ja, 14 Sekunden in 2-3 Monaten ist schon ordentlich. Kannst du auch beschreiben, was dich vorangebracht hat? Ist natürlich schwer einzuschätzen, aber vielleicht kannst du ja etwas an der Technik festmachen, die du geändert hast, oder du sagst, es ist hauptsächlich die Kraft durch das regelmäßige Schwimmen.

Gruß

Alex

rainhart87 19.11.2013 23:57

Zitat:

Zitat von 3-rad (Beitrag 980952)
Update:
Der neue deutsche Jahrgangsrekord über 1500m Freistil der 2000er Jungs liegt bei 16:29,92

Der neue deutsche Jahrgangsrekord über 200m Freistil der 2000er Jungs liegt bei 1:58,34min

Aufgestellt von einem Jungen aus unserem Verein letzte Woche in Wuppertal.

In Wuppertal sind am Wochenende die deutschen Kurzbahnmeisterschaften. Dafür habe ich eine 17 jährige mit 0:57min gemeldet. Sind da etwa zwei deutsche innerhalb nichtmal 7 Tagen? *seltsam*
Meldezeit m16 für 1500m: 16:10 ;-)

coffeecup 20.11.2013 00:12

Zitat:

Zitat von photonenfänger (Beitrag 981272)
Ja, 14 Sekunden in 2-3 Monaten ist schon ordentlich. Kannst du auch beschreiben, was dich vorangebracht hat? Ist natürlich schwer einzuschätzen, aber vielleicht kannst du ja etwas an der Technik festmachen, die du geändert hast, oder du sagst, es ist hauptsächlich die Kraft durch das regelmäßige Schwimmen.

Gruß

Alex

Naja das kann schon sein, kommt auf das Ausgangsniveau an. Ist wie bei mir bescheiden. habe jetzt auch einen Schwimmschwerpunkt eingelegt und eine ähnliche Entwicklung. Meine 100er sind immer aus einer Intervallserie heraus, wenn ich mich halt gut gefühlt habe bin ich einen 100er all out geschwommen.

Hier meine Entwicklung, auch von 1:43 weg auf 1:27 in 7 Wochen...aber jetzt wird es schwer werden, würde noch gerne die 1:25 bis Ende Nov knacken.

KW45 – 3 mal; 100m (20m Becken) 1:27,0
KW44 – 1 mal (Urlaub und keine Motivation)
KW43 – 4 mal bis jetzt; 100m (20m Becken) 1:29,8
KW42 – 3 mal in der Woche; 100m (20m Becken) 1:32,3
KW41 – 4 mal in der Woche; 100m (20m Becken) 1:39,9
KW40 – 3 mal in der Woche; 100m (20m Becken) 1:43
KW39 – 2 mal in der Woche

joerg1305 20.11.2013 09:15

momentan bin ich etwas "schwimmfaul", d.h. ich geh 1 mal in der woche.

ab dezember werd ich dann wieder 2-3 mal die woche schwimmen gehen.

fokus ist momentan klar auf dem radfahren

3-rad 20.11.2013 10:40

Zitat:

Zitat von rainhart87 (Beitrag 981428)
In Wuppertal sind am Wochenende die deutschen Kurzbahnmeisterschaften. Dafür habe ich eine 17 jährige mit 0:57min gemeldet. Sind da etwa zwei deutsche innerhalb nichtmal 7 Tagen? *seltsam*
Meldezeit m16 für 1500m: 16:10 ;-)

In Wuppertal waren NRW Kurzbahn.

Superpimpf 20.11.2013 17:51

Zitat:

Zitat von reiller (Beitrag 981265)
Riesige Bandbreite. War das immer mit gleicher gefühlter Intensität bei gleicher Bahnlänge?

Immer 25m Bahn, aber fast immer öffentliches Schwimmen. Also dab und an fast leere Bahn und ein andermal volles Becken ohne Leinen und viel Ausweichen. Ist ja auch wie gesagt kein Test jedesmal, sondern nur eine Angewohnheit um außerhalb von irgendwelchen Intervallserien die Entwicklung grob zu beobachten.

Zitat:

Zitat von photonenfänger (Beitrag 981272)
...Kannst du auch beschreiben, was dich vorangebracht hat? Ist natürlich schwer einzuschätzen, aber vielleicht kannst du ja etwas an der Technik festmachen, die du geändert hast, oder du sagst, es ist hauptsächlich die Kraft durch das regelmäßige Schwimmen.

Ich schwimme hochfrequenter als früher. Heißt keine Pause im aktiven Antrieb. Den Arm zwar vorne ganz strecken, aber sobald er voll gestreckt ist (nicht gerade, sondern schon leicht nach unten) anfangen mit Anwinkeln (Ellbogenvorhalte), damit man sofort weiter Vortrieb hat, wenn der hintere Arm aus dem Wasser kommt. Damit schwimme ich im Endeffekt mit weniger Kraft (pro Zug).

Und die Regelmäßigkeit bringt natürlich per se schon einen ordentlichen Schub.

Matthias75 20.11.2013 18:13

Zitat:

Zitat von Superpimpf (Beitrag 981254)
Ich versuche auch gerade (endlich mal) richtig schwimmen zu lernen und gehe aktuell 4x die Woche im Schnitt (im September 2 Wochen Pause). Im Einschwimmen mach ich sehr oft einen 100er zügig zur groben Dokumentation des Fortschritts - siehe Bild. Eine ähnliche Entwicklung (egal von welchem Level) wird man mit 2-3x die Woche wahrscheinlich nicht erreichen.

1. Schlägt sich die Verbesserung auch in gleichem Mass in den übrigen Schwimmzeiten nieder? Ich würde behaupten, dass das Tempo beim Einschwimmen bei mir auch tagesformabhängig schon sehr stark schwankt.

2. Hattest du früher schon ein besseres Niveau als zu Beginn deines Trainings? Ich stelle bei mir fest, dass ich auch nach langer Pause mit im Schnitt 2-mal Training relativ schnell wieder in die Nähe meines früheren Niveaus komme. Nur die letzten % werden dann richtig hart.

Ich habe bei mir aber auch keinen signifikanten Unterschied zwischen 3 und 5-mal Training festgestellt. (20sec. auf 1000m, 2sec auf 200m).

Matthias

Superpimpf 20.11.2013 19:37

Zitat:

Zitat von Matthias75 (Beitrag 981722)
1. Schlägt sich die Verbesserung auch in gleichem Mass in den übrigen Schwimmzeiten nieder?

Ja
Zitat:

Zitat von Matthias75 (Beitrag 981722)
Ich würde behaupten, dass das Tempo beim Einschwimmen bei mir auch tagesformabhängig schon sehr stark schwankt.

dito bei mir, aber der Schnitt zeigt in die richtige Richtung

Zitat:

Zitat von Matthias75 (Beitrag 981722)
2. Hattest du früher schon ein besseres Niveau als zu Beginn deines Trainings? Ich stelle bei mir fest, dass ich auch nach langer Pause mit im Schnitt 2-mal Training relativ schnell wieder in die Nähe meines früheren Niveaus komme. Nur die letzten % werden dann richtig hart.

Ich war letztes Jahr schon mal 2 Monate richtig viel im Wasser und da hat es auch sehr gut angeschlagen. Auf längeren Strecken bin ich aktuell besser (objektiv trotzdem noch schlecht) als je zuvor.

Zitat:

Zitat von Matthias75 (Beitrag 981722)
Ich habe bei mir aber auch keinen signifikanten Unterschied zwischen 3 und 5-mal Training festgestellt. (20sec. auf 1000m, 2sec auf 200m).

Schwer zu sagen. 2 mal die Woche hält das Niveau bei mir. Alles was drüber ist hilft besser zu werden, umso mehr desto besser. :)

André

coffeecup 20.11.2013 21:18

Zitat:

Zitat von Superpimpf (Beitrag 981707)

Ich schwimme hochfrequenter als früher. Heißt keine Pause im aktiven Antrieb. Den Arm zwar vorne ganz strecken, aber sobald er voll gestreckt ist (nicht gerade, sondern schon leicht nach unten) anfangen mit Anwinkeln (Ellbogenvorhalte), damit man sofort weiter Vortrieb hat, wenn der hintere Arm aus dem Wasser kommt. Damit schwimme ich im Endeffekt mit weniger Kraft (pro Zug).

Und die Regelmäßigkeit bringt natürlich per se schon einen ordentlichen Schub.

Ich dachte damit blockiert man sich wenn man schon zieht wenn der andere Arm noch nicht vorm Kopf ist.
Ich stelle grade auf Frontquadrant um...

Was sagen die Schwimm Kracks dazu?

Kay H. 20.11.2013 23:05

Zitat:

Zitat von coffeecup (Beitrag 981778)
Ich dachte damit blockiert man sich wenn man schon zieht wenn der andere Arm noch nicht vorm Kopf ist.
Ich stelle grade auf Frontquadrant um...

Was sagen die Schwimm Kracks dazu?


Hast am Samstag die Livesendung mit Jan Wolfgarten verpasst? Da wurde genau diese Thematik behandelt. Sebastian Kienle hat demnach auch an seiner Frequenz gearbeitet …

photonenfänger 20.11.2013 23:12

Habe das auch erst kürzlich mit dem Trainer diskutiert. Wenn man, wie ich, seine Kraft nicht gut ins Wasser bekommt, dann ist eine hohe Frequenz besser. Durch die höhere Frequenz wird die Wasserlage stabiler, will heißen, man schlingert weniger quer. Wenn man es mit dem Strecken übertreibt, ist die Hand gern mittig über dem Kopf anstatt noch leicht versetzt daneben. Dann zieht man aber seitlich am Körper vorbei, und die Beine kommen hinten quer. Oh Mann, versteht wer, was ich meine?

Superpimpf 20.11.2013 23:15

Zitat:

Zitat von coffeecup (Beitrag 981778)
Ich dachte damit blockiert man sich wenn man schon zieht wenn der andere Arm noch nicht vorm Kopf ist.
Ich stelle grade auf Frontquadrant um...

ich war vorher Übergleiter, schön gestreckt im Wasser, aber Schulter weit unten und Hand an der Wasseroberfläche --> Bremse mit Hand und Unterarm.

Jetzt schon beim Arm eintauchem leicht schräg nach unten und dann wie gesagt zügig abknicken und ziehen. Lesenswert ist alles was mit dem Catch zu tun hat bei swim smooth. (oder auch die DVD Swim Smooth Catch Masterclass)

Was am Freitag passenderweise auch zur Sprache kam, im Freiwasser ist hochfrequentes Schwimmen besser, weil mit Wellen und anderen Schwimmern jeder Gleitversuch zum Scheitern verurteilt ist.

chris.fall 21.11.2013 12:00

Moin,

Zitat:

Zitat von coffeecup (Beitrag 981778)
Was sagen die Schwimm Kracks dazu?

ah, man hat mich gerufen!
;)

Zitat:

Zitat von photonenfänger (Beitrag 981829)
Habe das auch erst kürzlich mit dem Trainer diskutiert. Wenn man, wie ich, seine Kraft nicht gut ins Wasser bekommt, dann ist eine hohe Frequenz besser.

Da muss ich Dir leider widersprechen: Der Vortrieb beim Armzug entsteht durch den Schlupf, d.h. je schneller Du ziehtst, desto größer sind prinzipiell die Verluste. Das ist so ähnlich wie bei durchdrehenden Rädern beim Anfahren, je mehr Gas man gibt, desto mehr Vortrieb erzeugt man zwar, aber die Verluste steigen noch schneller an.

Wenn man die Kraft "nicht ins Wasser bringt", hat man sicher eine Stil/Technikbaustelle. Und ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, dass man Technikverbesserungen durch noch schnellere Bewegungsausführung erreicht.

Zitat:

Zitat von photonenfänger (Beitrag 981829)
Durch die höhere Frequenz wird die Wasserlage stabiler, will heißen, man schlingert weniger quer.

Auch das täuscht. Durch die höhrer Frequenz werden lediglich die Ausschläge kleiner weil man

a) natürlcih nicht mehr so viel Zeit für eine Schlingerbewegung hat.

b) der Wasserwiderstand mit dem Quadrat der Geschwindikeit wächst, schnelle Schlingerbewegungen werden also nur viel effektiver vom erhöhten Wassserwiderstand gebremst.

Zitat:

Zitat von Superpimpf (Beitrag 981831)
ich war vorher Übergleiter, schön gestreckt im Wasser, aber Schulter weit unten und Hand an der Wasseroberfläche --> Bremse mit Hand und Unterarm.

Bei solchen individuellen Technikproblemen kann eine Erhöhung der Zugfrequenz natürlich sinnvoll sein, denn wenn man nur das oben gesagte bedenkt, kommt man man am Ende noch zu dem Schluss, dass gar keine Zugfrequenz die effektivste Art ist, sich im Wasser fortzubewegen, weil man dann ja auch gar keine Verluste (=Schlupf) mehr hat ;)

Zitat:

Zitat von Superpimpf (Beitrag 981831)
Was am Freitag passenderweise auch zur Sprache kam, im Freiwasser ist hochfrequentes Schwimmen besser, weil mit Wellen und anderen Schwimmern jeder Gleitversuch zum Scheitern verurteilt ist.

Yep, das kann man in diesem Video sehr schön sehen! Auch, dass die eben NICHT die Rüber runternehmen wie die Beckenschwimmer, um eine perfekte Wasserlage zu bekommen, sondern dass die permanent nach vorne linsen wegen des Wasserschatens und der Taktik! Und das sind immerhin US - Meisterschaften.


Viele Grüße,

Christian

macoio 21.11.2013 12:35

@coffeecup:
Front-Quadrant Schwimmen ist nicht verkehrt und sicher besser als Windmühle-schwimmen aber man darf es nicht übertreiben. Der nach vorne gestreckte Arm wartet nicht passiv in Streckhaltung bis der andere Arm vorne ist das wäre ja Abschlagschwimmen sondern er beginnt ohne vorne eine richtige Pause zu machen bereits langsam mit Wasserfassen und Ellbogenvorhalte während der andere Arm über Wasser vorkommt. In dem Moment wo der andere ins Wasser eintaucht kann man dann auf den Zugarm richtig Bums geben.

Wichtig ist letztlich nur, dass keine Pause im Zug entsteht, dafür am besten mal in einer Unterwasseraufnahme stoppen wieviel Zeit vergeht zwischen:
A: der Zugarm verlässt das Wasser bzw. hört auf Vortrieb zu erzeugen
B: der Arm vorne beginnt Vortrieb zu erzeugen
bei sehr guten Freiwasserschwimmern liegt die Zeitspanne zwischen +0.1 sec. und -0.1 sec. (also auch Überlappung möglich, beide Arme ziehen ein bisschen gleichzeitig), bei Sportlern mit Neigung zum Übergleiten liegt der Wert bei +0.3 bis +0.4 Sekunden. Wenn man bedenkt das für mittelschnelle Schwimmer eine Frequenz von oft ca. 60 Zügen (+- x) / minute typisch ist sieht man schon das es im Medium Wasser nicht gut sein kann bei 0.4 sec. Pause quasi 40% der Schwimmzeit lang keinen Antrieb zu erzeugen.
Bei superpimpf lag der Wert glaube um die 0.3 sec. und ist jetzt (bei Konzentration ;) ) null.

macoio 21.11.2013 12:41

@chris.fall:
du nennst das Übergleiten bei superpimpf einen "individuellen Technikfehler": dazu würde ich ergänzen das es aber besonders bei Schwimmern die eigentlich viel Konzentration auf Techniktraining legen einer der häufigsten Fehler überhaupt ist. (Wenn man jetzt von Schwimmern bzw. Triathleten spricht die sich solche gröberen Fehler wie Übergreifen oder Radfahrerbeinschlag bereits abgewöhnt haben). Das liegt an einem Missverständnis in der Trainingslehre wo immer nur Konzentration auf das Gleiten gelegt wird und dabei die Frequenz vernachlässigt wird. Und solche Späße wie Total Immersion was für Triathlon vollkommen ungeeignet ist tun natürlich ihr übriges dazu.

Superpimpf 21.11.2013 13:08

Zitat:

Zitat von macoio (Beitrag 982054)
Bei superpimpf lag der Wert glaube um die 0.3 sec. und ist jetzt (bei Konzentration ;) ) null.

Hau, der Trainer hat gesprochen ;)

nochmal meine Verbesserung in Zahlen. Ähnliche Einheiten mit Hauptset 3x100, 2x200, 1x300 mit 25s Pause.

Vor einem Monat:
1:40, 1:41, 1:42
3:29, 3:31
5:19

gestern:
1:37, 1:37, 1:37
3:18, 3:15 :)
4:59

photonenfänger 21.11.2013 14:08

Na toll, wenn soll ich jetzt glauben? Aber egal: Wodurch kann man das Schlingern denn dann abstellen, hast du da Tipps? Ich denke ja immer, das iwie der Winkel meines Armzuges falsch sein muss, könnte das aber noch nicht herausarbeiten. Verstärkte Körperspannung hilft natürlich(po und Bauch anspannen), ist aber ziemlich anstrengend....

Gruß

Alex

3-rad 21.11.2013 14:12

Zitat:

Zitat von photonenfänger (Beitrag 982092)
ziemlich anstrengend....


Ich hab die Erfahrung gemacht, dass:
1. schnell Schwimmen ziemlich anstrengend ist
2. schnell Radfahren ziemlich anstrengend ist
3. schnell Laufen ziemlich anstrengend ist

coffeecup 21.11.2013 14:26

Zitat:

Zitat von 3-rad (Beitrag 982093)
Ich hab die Erfahrung gemacht, dass:
1. schnell Schwimmen ziemlich anstrengend ist
2. schnell Radfahren ziemlich anstrengend ist
3. schnell Laufen ziemlich anstrengend ist

+
1.1. schnell wechseln ist ziemlich anstrengend
2.1. schnell wechseln ist ziemlich anstrengend

coffeecup 21.11.2013 14:27

Danke für die Antworten.
Ich versuche aktiv die Hand ruhig zu halten, da ich Überlappungen hatte.

Ich habe aus der Diskussion mitgenommen, das sich die Hand bis zum Elbogen schon mal nützlich machen kann wenn die andere nach vor kommt...das wird was bis ich das wieder verinnerlicht habe...wieder was zum üben...dann gehe ich mal

Hafu 21.11.2013 14:29

Zitat:

Zitat von photonenfänger (Beitrag 982092)
...Verstärkte Körperspannung hilft natürlich(po und Bauch anspannen), ist aber ziemlich anstrengend....

2x/ Woche Krafttraining bzw. konsequentes Rumpfstabi-Training!

Schau' dir mal Bauch- und Rückenmuskulatur guter Schwimmer an: diese definierte Muskulatur, die die dort haben, kommt nicht vom Wassertraining.

Zusätzlich dann noch viel Beinschlagtraining, um die verbesserte Rumpfkraft auch "motorisch ins Wasser zu bringen", denn Beinschlagtraining ist nur zu 50% Training der Beine und zu 50% Training der Körperspannung.

ArminAtz 21.11.2013 14:49

Zitat:

Zitat von Hafu (Beitrag 982103)
2x/ Woche Krafttraining bzw. konsequentes Rumpfstabi-Training!

Schau' dir mal Bauch- und Rückenmuskulatur guter Schwimmer an: diese definierte Muskulatur, die die dort haben, kommt nicht vom Wassertraining.

Zusätzlich dann noch viel Beinschlagtraining, um die verbesserte Rumpfkraft auch "motorisch ins Wasser zu bringen", denn Beinschlagtraining ist nur zu 50% Training der Beine und zu 50% Training der Körperspannung.

Findest du wirklich, dass es sich lohnt, Zeit für Beinschlagtraining zu investieren? Vorausgesetzt natürlich, man hat keine groben Fehler im Beinschlag, wie abgewinkelte Knie usw.

Ich persönlich verzichte quasi komplett auf reines Beinschlagtraining, da ich im Triathlon die Beine quasi null aktiv einsetzte.

chris.fall 21.11.2013 14:59

Moin,

Zitat:

Zitat von photonenfänger (Beitrag 982092)
Na toll, wenn soll ich jetzt glauben?

na mir - dem "Keko-Bezwinger" - und macoio natürlich!
;)

Mal im Ernst: Ich habe meinen Standpunkt ja begründet, vielleicht helfen Dir die o.g. Argumente ja weiter.

Zitat:

Zitat von photonenfänger (Beitrag 982092)
Aber egal: Wodurch kann man das Schlingern denn dann abstellen, hast du da Tipps? Ich denke ja immer, das iwie der Winkel meines Armzuges falsch sein muss, könnte das aber noch nicht herausarbeiten. Verstärkte Körperspannung hilft natürlich(po und Bauch anspannen), ist aber ziemlich anstrengend....

Du schreibts es ja selber, gegen das Schlingern hilft

a) eine gute Körperspannung

b) ein sauberer Armzug

Die gute Körperspannung (und eine gute Wasserlage!) bekommst Du durch

- Viel Beinarbeit
- Schweben üben
- Rumpfstabi, Kraftraining

Für den sauberen Armzug solltest Du unbedingt jemanden drauf sehen lassen, "der sich mit so was auskennt". Denn wie sauberes Kraul aussehen sollte, wissen (hier) ja eigentlich alle. Nur mit der Umsetzung hapert es dann immer.


Viele Grüße,

Christian

Matthias75 21.11.2013 15:08

Zitat:

Zitat von photonenfänger (Beitrag 982092)
Na toll, wenn soll ich jetzt glauben? Aber egal: Wodurch kann man das Schlingern denn dann abstellen, hast du da Tipps? Ich denke ja immer, das iwie der Winkel meines Armzuges falsch sein muss, könnte das aber noch nicht herausarbeiten. Verstärkte Körperspannung hilft natürlich(po und Bauch anspannen), ist aber ziemlich anstrengend....

Gruß

Alex

Laß mal einen guten Trainier (oder das Forum :Cheese: ) auf deinen Schwimmstil schauen.

Aus meiner Sicht liegt das Schlingern häufig nicht an mangelnder Körperspannung, auch wenn man es mit Körperspannung reduzieren kann. Der Grund liegt häufig im Armzug. Wenn der Schub nicht nach hinten gerichtet ist, sondern seitlich oder nach unten, muss das irgendwo ausgeglichen werden: actio = reactio.

Bei vielen sieht man z.B. einen übertriebenen S-förmigen Armzug: Beim Eintauchen wird übergegriffen, d.h. die Hand geht über die Körperlängsachse auf die andere Körperseite. Dann wird der Arm schräg nach hinten auf die "richtige" Körperseite gezogen, womit man zum ersten Mal eine seitliche Schubkraft drin hat. Du drückst dich also nicht nur nach hinten ab, sondern drückst deinen Oberkörper auch zur Seite.

Ab Schulterhöhe wird der weit außen liegende Arm wieder zur Körpermitte (in Richtung Bauchnabel) gezogen, womit eine seitliche Kraft in die Gegenrichtung erzeugt wird. Der Oberkörper wird also wieder seitlich weggedrückt, diesmal in die entgegengesetzte Richtung.

Vom Bauchnabel gehts dann wieder schräg nach außen, so dass wieder eine seitliche Kraftkomponente drin ist. Wirkung: siehe oben.

Gleiches Spiel, wenn der Arm vorne mit zuviel Schwung ins Wasser gedrückt wird: Der Arm drückt sich am Wasser ab nach oben, der Rest vom Körper muss das ausgleichen und sinkt ab.

Versuch den Arm gerader nach hinten zu ziehen, nicht überzugreifen, nicht nach unten drücken etc. und schon wird auch die Körperlage ruhiger. Der häufig zitierte s-förmige Zug erfolgt relativ zum Körper. Relativ zum Wasser wird der Arm gerade nach hinten gezogen. Durch die Körperrotation um die Längsachse wird der gerade Zug durch's Wasser dann relativ zur Körpoerlängsachse S-förmig.

Mit wesentlich mehr Körperspannung doktorst du an den Symptomen rum, nicht an der Ursache.


Matthias

Hafu 21.11.2013 15:35

Zitat:

Zitat von ArminAtz (Beitrag 982110)
Findest du wirklich, dass es sich lohnt, Zeit für Beinschlagtraining zu investieren? Vorausgesetzt natürlich, man hat keine groben Fehler im Beinschlag, wie abgewinkelte Knie usw.

Ich persönlich verzichte quasi komplett auf reines Beinschlagtraining, da ich im Triathlon die Beine quasi null aktiv einsetzte.

Hier in diesem Thread geht es ja in etwa darum: "Wie schwimme ich schneller" (und zwar ohne Neo) --> und da führt an isoliertem Beinschlagtraining m.E.n. kein Weg vorbei.

Eine andere Frage ist: "Lohnt es sich für Triathleten, die ihren Schwerpunkt auf der Langdistanz haben, überhaupt sich (mit i.d.R. großem Aufwand) um Verbessererungen beim Schwimmen zu bemühen, wenn man doch beim Ironman ohnehin nur ca. eine von 10 Stunden im Wasser verbringt und Trainingsverbesserungen im Radfahren und Laufen sich prozentual viel gravierender auf die Endzeit auswirken?

Für die Olypmpische Distanz ist das Schwimmen (wenn man auf Plazierungen und nicht nur das Finishen schaut) unheimlich wichtig und da ist auch ein großer Trainingsaufwand im Winter berechtigt.

Für die Langdistanz (und auch 70.3er-Distanz) spielt die Schwimmleistung nur eine untergeordnete Rolle, sofern man gut genug schwimmt, um die Distanz an sich einigermaßen entspannt zu bewältigen. Und dann kann man sich auch das Beinschlagtraining sparen.

Weißer Hirsch 21.11.2013 15:52

Also das Beinschlagtraining ist schon nicht ganz verkehrt um den Beinschlag an sich zu ökonomisieren. Zum Beispiel konzentriere ich mich dann gern darauf das sich die Zehenspitzen der Großzehen berühren.

Im Tria-WK benutzte ich die Beine in der Startphase intensiver und später zum Stabilisieren der Wasserlage. Und hier liegt meiner Meinung nach der Fehler vieler Triathleten: Im Training wird der Beinschlag genutzt um die schlechte Wasserlage auszugleichen. Damit wird man aber nicht schnell, ermüdet dafür sehr schnell (schließlich haben wir anders als die Schwimmer unsere Muskelpakete unterhalb der Gürtellinie und diese fordern dann natürlich Sauerstoff der irgendwann in den Armen fehlt).

Also wie Hafu schon schrieb -> gezieltes Beinschlagtraining ja. Aber das Frontquatrantenschwimmen, bei dem ja ein erhöhter Beinschlag propagiert wird, ist meiner Meinung nach für Triathleten nicht geeignet.

Generell ist jetzt die Zeit um an der Technik zu basteln. Wenn man müde wird aufhören. Also lieber kurz und oft als selten und dafür ermüdent schwimmen. Die langen Dinger kommen schon noch :dresche

chris.fall 21.11.2013 16:23

moin,

Zitat:

Zitat von Matthias75 (Beitrag 982125)
Laß mal einen guten Trainier ... auf deinen Schwimmstil schauen.
(...)

DAS ist ohnehin immer der der beste Tipp fürs Schwimmtraining.

Wenn so jemand gerade nicht greifbar ist, tut es IMHO übrigens auch jemand, der selber schwimmt. Denn wie oben schon gesagt, wissen die meisten wie es aussehen sollte. Nur mit den richtigen Übungen, um die jeweils gefundenen Baustellen zu bearbeiten, kann so jemand im Gegensatz zum Schwimmtrainer nicht dienen.

Nur das Forum würde ich NICHT in Form eines Videos fragen. Da bekommst Du dann in 17 Posts 38 Meinungen. Irgendwann haben sie hier auch mal ein Video von Michael Phelps, das ohne zu sagen wer darauf zu sehen ist, geposted wurde, total runter gemacht.

Zitat:

Zitat von Matthias75 (Beitrag 982125)
Aus meiner Sicht liegt das Schlingern häufig nicht an mangelnder Körperspannung,
(...)
Mit wesentlich mehr Körperspannung doktorst du an den Symptomen rum, nicht an der Ursache.

Du hast natürlich Recht, die Hauptursache für das Schlingern ist meist der Armzug.

Aber ohne eine vernünftige Körperspannung wirst Du im Wasser nichts. Ich finde da den Vergleich von der Webseite der Limmat Sharks, dass "ein Holzboot schneller ist als ein Schlauchboot" sehr bildlich.

Und ich habe mal die Truppe Masterschwimmer, die ich ab und zu trainiere, interessehalber schweben lassen: Die konnten das ohne Ausnahme alle.

Deswegen ist die Thematik Körperspannung/Schweben/Rumpfmuskulatur für das Schwimmen sehr wichtig. Und damit kann man sich auch beschäftigen, wenn gerade kein guter Schwimmtrainer greifbar ist...


Viele Grüße,

Christian

coffeecup 21.11.2013 16:54

Update meines Selbstexperiments, komme gerade aus dem Wasser :)
Viel hilft viel bei normal 1-2xWoche Trainierer. Alles ohne Trainer und ohne genauen Plan aber mit kritischen Hinterfragen...denke jetzt ist dann bald Schicht im Schacht mit Verbesserungen und ab 1:20 wär ein Trainer angeraten...nur will/muss ich noch schneller Schwimmen als Läufer :cool:

KW47 – bis jetzt 3mal; 100m (20m Becken) 1:23,5
KW46 – 1mal (verkühlt)
KW45 – 3 mal; 100m (20m Becken) 1:27,0
KW44 – 1 mal (Urlaub und keine Motivation)
KW43 – 4 mal bis jetzt; 100m (20m Becken) 1:29,8
KW42 – 3 mal in der Woche; 100m (20m Becken) 1:32,3
KW41 – 4 mal in der Woche; 100m (20m Becken) 1:39,9
KW40 – 3 mal in der Woche; 100m (20m Becken) 1:43
KW39 – 2 mal in der Woche

Matthias75 21.11.2013 16:59

Zitat:

Zitat von chris.fall (Beitrag 982164)
moin,
Nur das Forum würde ich NICHT in Form eines Videos fragen. Da bekommst Du dann in 17 Posts 38 Meinungen. Irgendwann haben sie hier auch mal ein Video von Michael Phelps, das ohne zu sagen wer darauf zu sehen ist, geposted wurde, total runter gemacht.

Deswegen

Zitat:

Zitat von Matthias75 (Beitrag 982125)
:Cheese:

passender wäre aber sicher ;) gewesen.

Zitat:

Zitat von chris.fall (Beitrag 982164)
Du hast natürlich Recht, die Hauptursache für das Schlingern ist meist der Armzug.

Aber ohne eine vernünftige Körperspannung wirst Du im Wasser nichts. Ich finde da den Vergleich von der Webseite der Limmat Sharks, dass "ein Holzboot schneller ist als ein Schlauchboot" sehr bildlich.

Da stimme ich dir zu, ohne Körperspannung geht's nicht. Allerdings braucht man IMHO für die erforderliche Körperspannung nicht mehrmals in der Woche in die Muckibude. Da reicht etwas Körpergefühl aus. Meine Frau macht z.B. in keinster Weise Leistungssport oder spezielles Rumpfmuskulaturtraining, hat aber keine Probleme mit Schweben, Badewannenschwimmen etc. und hat 'ne super Wasserlage. Gut, ist halt ein eindeutiger Vorteil, wenn man es von klein auf gelernt hat. Das Gefühl für die richtige Wasserlage geht dann auch nicht mehr verloren. Was ich aber damit sagen will: Man braucht kein Sixpack um eine gute Wasserlage zu bekommen.

Ich finde, dass der Ansatz, Rumpfmuskulatur aufzubauen - für das Problem es Schlingerns - der falsche Ansatz ist, da es, wie schon geschrieben, nur hilft die Symptome in den Griff zu bekommen, nicht aber die eigentliche Ursache. Das eine gute Rumpfmuskulatur auf jeden Fall von Vorteil ist, steht aber natürlich außer Frage.

coffeecup 21.11.2013 17:06

Zitat:

Zitat von Matthias75 (Beitrag 982178)
Deswegen



passender wäre aber sicher ;) gewesen.



Da stimme ich dir zu, ohne Körperspannung geht's nicht. Allerdings braucht man IMHO für die erforderliche Körperspannung nicht mehrmals in der Woche in die Muckibude. Da reicht etwas Körpergefühl aus. Meine Frau macht z.B. in keinster Weise Leistungssport oder spezielles Rumpfmuskulaturtraining, hat aber keine Probleme mit Schweben, Badewannenschwimmen etc. und hat 'ne super Wasserlage. Gut, ist halt ein eindeutiger Vorteil, wenn man es von klein auf gelernt hat. Das Gefühl für die richtige Wasserlage geht dann auch nicht mehr verloren. Was ich aber damit sagen will: Man braucht kein Sixpack um eine gute Wasserlage zu bekommen.

Ich finde, dass der Ansatz, Rumpfmuskulatur aufzubauen - für das Problem es Schlingerns - der falsche Ansatz ist, da es, wie schon geschrieben, nur hilft die Symptome in den Griff zu bekommen, nicht aber die eigentliche Ursache. Das eine gute Rumpfmuskulatur auf jeden Fall von Vorteil ist, steht aber natürlich außer Frage.

Es kann halt dutzende Gründe für eine schlechte Wasserlage haben...
- Kopf nicht weit unten
- Hohlkreuz (war bei mir ein Problem)
- Muskel hat man aber man spannt sie nicht an
-....

Denke jeder sollte einfach probieren und experimentieren bis der Hintern und die Fersen raus schauen :)..auch beim schweben

Sense- 21.11.2013 17:10

Was sollte man den genau für Übungen machen, wenn man zu viel im Hohlkreuz hängt?
Allein Kopf richtig runter hat bei mir nur teilweise geholfen!

Matthias75 21.11.2013 17:26

Zitat:

Zitat von coffeecup (Beitrag 982184)
Es kann halt dutzende Gründe für eine schlechte Wasserlage haben...

Das bezweifel ich ja gar nicht, nur braucht man eben keine übermäßig starke Rumpfmuskulatur, sondern muss lernen, die vorhandene richtig einzusetzen. z.B. sind die von dir genannten Punkte
Zitat:

- Kopf nicht weit unten
- Hohlkreuz (war bei mir ein Problem)
- Muskel hat man aber man spannt sie nicht an
alles Koordinationsprobleme und keine Kraftprobleme.

Nur - mal provokant in den Raum geworfen - hören die meisten Triathleten lieber, dass es ein Kraft- als ein Koordinationsproblem ist. Für mehr Kraft kann man nämlich einfach in die Muckibude gehen. Koordination zu trainieren ist lästiger und langwieriger (und häufig frustrierender) ;) .

Matthias

chris.fall 21.11.2013 17:42

Mein,

Zitat:

Zitat von Matthias75 (Beitrag 982178)
Allerdings braucht man IMHO für die erforderliche Körperspannung nicht mehrmals in der Woche in die Muckibude.
(...)
Man braucht kein Sixpack um eine gute Wasserlage zu bekommen.

das sehe ich genau so. Bei der oben erwähnten Masterstruppe sind ja auch eine ganze Menge "Oldies but Goldies" dabei, die nun bestimmt nicht merh mit einem wohldefinierten Körper glänzen.

Ich finde sogar Rumpfstabi überflüssig, bzw. ist sie höchstens ein Ersatz, wenn man aus welchen Gründen auch immer, nicht oft genug ins Wasser kann. Wenn man (so wie ich;-) viermal pro Woche im Wasser ist, braucht man das nicht, und man schwimmt garantiert schneller als mit 2xSchwimmen + 2xRumpfstabi.

Nun muss ich aber ehrlicherweise zugeben, dass mir jeder Sport, der Drinnen und ohne Fortbewegung stattfindet, ein absoluter Graus ist. Deshalb werde ich immer Gründe finden, mit denen ich den Sinn von Rumpfstabi oder Krafttraining wegdiskutiere;-)

Wer also lieber Krafttraining oder Rumpfstabi macht, kann das von mir aus gerne tun. Hauptsache er macht überhaupt etwas für Wasserlage/Körperspannung usw!

Edith ist noch eine Killerübung für die Körperspannung eingefallen, welche die Kaderschwimmer hier im Bad laut derem Trainer genau dafür immer machen: 3 x 500m Delphinbeine mit großen Flossen.

Viele Grüße,

Christian

macoio 21.11.2013 18:25

Zitat:

Zitat von photonenfänger (Beitrag 982092)
Na toll, wenn soll ich jetzt glauben? Aber egal: Wodurch kann man das Schlingern denn dann abstellen, hast du da Tipps? Ich denke ja immer, das iwie der Winkel meines Armzuges falsch sein muss, könnte das aber noch nicht herausarbeiten. Verstärkte Körperspannung hilft natürlich(po und Bauch anspannen), ist aber ziemlich anstrengend....

Gruß

Alex

ich glaube ein Schlingern durch einen fehlerhaften Armzug kann man mit der besten Rumpfstabi nicht retten auch wenn die sicher nicht schaden kann. Was du neben Kontrastübungen (bewusst zu weit außen ziehen, zu weit innen ziehen, optimum finden) noch ausprobieren kannst: Schwimmen mit nur Armen und den Poolbuoy nicht wie sonst zwischen Oberschenkel sondern zwischen Fußgelenke. Dabei sollte sich das Problem mit dem Schlingern deutlich verschlimmern wodurch du vielleicht gefühlsmäßig besser rausfindest wo du langziehen musst um das abzustellen. Die Fortgeschrittene Variante dafür wäre nur Arme mit Fußgelenksband, das verstärkt das Schlingern auch.

coffeecup 21.11.2013 21:40

Zitat:

Zitat von Matthias75 (Beitrag 982193)
Das bezweifel ich ja gar nicht, nur braucht man eben keine übermäßig starke Rumpfmuskulatur, sondern muss lernen, die vorhandene richtig einzusetzen. z.B. sind die von dir genannten Punkte


alles Koordinationsprobleme und keine Kraftprobleme.

Nur - mal provokant in den Raum geworfen - hören die meisten Triathleten lieber, dass es ein Kraft- als ein Koordinationsproblem ist. Für mehr Kraft kann man nämlich einfach in die Muckibude gehen. Koordination zu trainieren ist lästiger und langwieriger (und häufig frustrierender) ;) .

Matthias

sag ich ja, ich habe noch nie Stapi Übungen gemacht. Würde ich machen wenn ich ortophädische Probleme bekommen würde, aber so bin ich der Meinung das sich die Muskulatur mit dem Training automatisch anpasst...

Mit 1-2 in der Woche schwimmen kommt man halt nirgends hin, da kannst noch soviel Technik und Stapi machen...vielleicht die Einheiten noch regenerativ weil es geht ja nur um die Technik...alles schmarrn km und Intensitäten sind unumgänglich (und ja Technikblock in jedem Training darf nicht fehlen) wie in den anderen Disziplinen auch.

coffeecup 21.11.2013 21:41

Zitat:

Zitat von Sense- (Beitrag 982186)
Was sollte man den genau für Übungen machen, wenn man zu viel im Hohlkreuz hängt?
Allein Kopf richtig runter hat bei mir nur teilweise geholfen!

Ich habe mich einfach drauf konzentriert kein Hohlkreuz zu machen sondern einen "Buckel" und trotzdem mit Spannung...und dann siehst eh wie der Hintern und Co reagiert...

Matthias75 21.11.2013 22:45

Zitat:

Zitat von coffeecup (Beitrag 982310)
Mit 1-2 in der Woche schwimmen kommt man halt nirgends hin, da kannst noch soviel Technik und Stapi machen...vielleicht die Einheiten noch regenerativ weil es geht ja nur um die Technik...alles schmarrn km und Intensitäten sind unumgänglich (und ja Technikblock in jedem Training darf nicht fehlen) wie in den anderen Disziplinen auch.

Klar, ohne Intensität geht irgendwann nix. Ist aber immer eine Frage von wo du kommst und wohin du willst. Ich hab' zu Beginn meiner "Triathlonkarriere" mit 1-2-Mal die Woche schwimmen angefangen, und durchaus Fortschritte gemacht. irgendwann ging's dann natürlich nur noch mit 3-mal Training vorwärts.

Und klar, Mit Technik kann man Kilometer nicht ersetzen. Die Kilometer bringen dir aber auch nichts, wenn du die Kraft mangels Technik nicht ins Wasser bekommst. Außerdem ist Techniktraining, richtig gemacht, auch anstrengend, halt also auch einen Trainingseffekt. Technik und Regeneration passt nicht in ein Training.

Ich denke, eine grundsätzliche Frage ist auch, wie schnell du einen Erfolg sehen willst.

Der Erfolg mit Techniktraining kommt halt nicht so schnell weil es lange dauert, Bewegungsabläufe einzuüben. Sobald du aber die Bewegungsabläufe verinnerlicht hast, kannst du mit Intensität und km-schrubben nochmal deutlich einen draufsetzen.

Mit Kraft/km-Schrubben stellt sich der Erfolg zu Beginn sicher schneller ein. Irgendwann ist dann aber Ende, weil du die Kraft nicht richtig ins Wasser bringst. Und dann die Bewegungsabläufe, die du über die vielen km eingeschliffen hast, wieder zu korrigieren, ist wesentlich aufwändiger. Darauf zu vertrauen, dass sich die Bewegungsabläufe mit den km ökonomisieren, wurde ich mich nicht verlassen.

ich weiß, ich vertrete da eine radikale Meinung. Ich hab' aber in meinem früheren Verein viele gesehen, die bei gleichem Schwimmumfang (3-mal die Woche, bei mir 2-mal Intensität, 1mal Technik) über Jahre auf einem Level hängen geblieben sind, während ich mich, auch durch das Techniktraining stetig verbessert hab', obwohl sie tw. zusätzlich noch Krafttraining gemacht haben oder z.B. mit Skilanglauf zusätzlich Armtraining gemacht haben.

Matthias


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