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Ich frag' USADA, weil ich die persoenlich kenne. |
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TAZ Kommentar Gutradler
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Hier kommt er nochmal selbst zu Wort, klingt für mich nachvollziehbar:
Koksen die Kollegen? |
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Hier die Analogie Doping Radsport/Drogenkonsum im Privatleben, das gelingt ihm hier natürlich viel eleganter als in der direkten , unerwarteten Konfrontation 2006. Wobei der Vergleich etwas schief ist. Der dopende Profi bescheißt seine Kollegen um sich einen beruflichen Vorteil zu verschaffen oder keinen Nachteil zu haben. Die Kokserei ist ja reines Privatvergnügen und in diversen Branchen sicherlich gemeinsam unter Kollegen gelebte Alltagspraxis. |
Es geht doch darum, dass man sich einen Vorteil verschafft, ob nun per Doping oder vorsätzliches Lutschen wie im Fall Hütthaler ist doch zweitrangig. Und wenn man es nicht auf das Vehikel Doping reduziert sondern auf den Umstand des Bescheissens bezieht, dann ist die Analogie als Vergleich zu anderen Jobs nachvollziehbar. Und im "richtigen Leben" wird auch beschissen, dass sich die Balken biegen. Das geht doch schon in der Schule los. Vor diesem Hintergrund ist die ganze Diskussion und insbesondere der Artikel in der TAZ scheinheilig.
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Mit dem großen Unterschied, dass die anderen, wenn sie schummeln, Dich als ehrlichen Schüler nicht um die Chancen betrügen. |
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Die Frage ist jetzt. Wem glaubst Du? |
Reduziere es doch bitte nicht auf ein Beispiel, ich könnte auch die Schlange beim Bäcker nennen, wo ich vordrängel und das letzte Brötchen bekomme und auch beim Abi kann's mir den Studienplatz bringen den ein anderer nicht mehr bekommt. Das ist alles mehr oder weniger trivial, es geht um das Prinzip. Und da soll mal einer kommen und sagen er sei sauber. Da geht dann die Scheinheiligkeit los. Und was den TAZ Artikel angeht: Das Thema ist durch LA hipp, da lässt sich Auflage machen. Und selbst dann, wenn ich nur Konjunktive aneinanderreihe und zu keinem vernünftigen Ergebnis komme.
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du schreibst schneller als du liest. Wie ich schon schrieb: Das ist alles mehr oder weniger trivial, es geht um das Prinzip, nicht des Dopens sondern des Bescheissens. Und was die TAZ angeht: Wer entscheidet über die Qualität eines Artiklels? Du? Darf ich auch eine Meinung haben? Danke!
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Es ist nicht scheinheilig, Fehlentwicklungen anzukreiden.
Du hast meinen Beitrag nicht richtig gelesen. Es geht nicht darum, dass in anderen Lebensbereichen mehr oder weniger beschissen wird sondern mit dem Umgang damit. Jens Voigt ist zwar nicht in flagranti erwischt worden, aber er hat dem "Bankräuber" das Auto hingestellt und beim aus der Bank rennen die Tür aufgehalten. Er lebt seit 16 Jahren mit den Bankräubern in einer Wohngemeinschaft. Nun ist mal wieder einer seiner WG-Mitglieder in Kittchen gewandert und er hat immer noch nie was mitbekommen haben wollen. Ein ehemaliger Mitbewohner und geständiger Bankräuber belastet ihn schwer. Hallo? |
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Was treibt der eigentlich heute? Edit: Studiert BWL http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/a...h=cf04a d32b6 |
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Jens Voigt ist ein sympathisches Kerlchen wenn er seine Interviews gibt aber er ist viele Etappen schon brutal gut gefahren bzw. fast zu gut am Berg...ich würde es mir wünschen aber kann irgendwie nicht dran glauben.....:confused:
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http://www.sport1.de/de/radsport/newspage_634082.html
Voigt: Doping-Ära ist Vergangenheit Für Oldie Jens Voigt gehört die Doping-Ära im Radsport der Vergangenheit an. "Wir reden über alte Geschichten", sagte der 41-Jährige vom Team RadioShack im Interview mit der Tageszeitung "Die Welt". Der Fall Lance Armstrong sei etwa sechs Jahre her und nichts, was die jetzigen Fahrer verursacht hätten: "Und jene Betreuer und Fahrer, die gegen Lance ausgesagt haben, haben in ihren Vernehmungen angegeben, dass sie damals aufgehört haben zu dopen. Seitdem fahren sie sauber." Das sei ein Indiz dafür, dass die Situation besser werde. Voigt ist es leid, sich im Alltag für die Verfehlungen seiner Berufskollegen entschuldigen zu müssen. "Es gibt Momente, da geht es zu weit. Wenn ich mich vor Menschen, die ich kaum kenne, rechtfertigen muss für meinen Beruf, dann ist eine Grenze überschritten. Das passiert mir sogar an der Supermarktkasse", sagte Voigt, der seit 15 Jahren Radprofi ist. Genau, und das mit seinem Teamkollegen Frank Schleck ist auch schon ewig her ... für wie blöd hält der das Volk eigentlich ? |
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Bradely Mc Gee on Jens Voigt
Mal was netteres :Lachen2:
Bradeley Mc Gee im Ride Interview über "Jensie" ... McGee: “Guys like Jens Voigt were just incredible. RIDE: It’s interesting that you mention him. A lot of people said they would walk away if George Hincapie ever said he had anything to do with doping. He has now. But many more, I believe, would be devastated if, of all people, Jensie was implicated. McGee: “Me too, and that’s just not going to happen because is just a natural-born killer on the bike.” ... http://www.ridemedia.com.au/?p=7621 Hier die im Interview beschriebene Etappe: http://www.youtube.com/watch?v=TXhVk...=results_video |
Schwere Doping-Vorwürfe gegen Bjarne Riis
http://www.sportschau.de/weitere/rad...onriis100.html
Im Zuge der Anschuldigungen von Hamilton gegen Riis ist von einem prominenten Deutschen Fahrer die Rede. Auf "Jensie" kommen ungemütliche Zeiten zu... |
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Und dafür, dass er selbst dopt(e), gibt es meines Wissens höchstens extrem spärliche Indizien. Hier mal ein entlastendes Interview mit Bradley McGee über Voigt: www.ridemedia.com.au/?p=7621 |
Tyler Hamilton: "I don't know what Jens Voigt seeks to achieve. Do I think he doped himself? Yes, absolutely." (via sporten.dk)
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Wenn er sauber wäre, dann würde das bedeuten, dass er mit nur 10% der Dopingmittel von Armstrong absolut unschlagbar wäre. Er hätte jeder Tour gewonnen und Armstrong hätte nicht die geringste Chance gegen Voigt. Es gibt einfach kein Radprofi, der nicht dopt! Kein Doping = kein Radporif, ist blöd, ist aber so. Wenn aus Aussagen kommen wie "ICh habe niemanden betrogen" dann ist das in Bezug auf die Kollegen eine Absolut ehrliche Aussage. Armstrong ist verdienter maßen 7-maliger Toursieger. Alle haben die gleichen Mittel, so gewinnt der, der am meisten Talent hat und am besten trainiert. |
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In einem Rechtsstaat ist das vor Gericht absolut richtig und nötig. Zur Meinungsbildung in der breiten Bevölkerung ist der gesunde Menschenverstand meist viel besser geeignet, da die Bevölkerung ja eh nicht den Hauch einer Ahnung von Rechtsstaatlichkeit hat bzw. davon wie Rechtsprechung überhaupt funktioniert bzw. um welche Fragestellungen es bei solchen Verfahren überhaupt geht. Nebenbei: "Des Volkes Stimme" wird bei uns hier im übrigen auch im kleinen und großen Schöffengericht gehört. |
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Ich halte meinen eigenen Verstand für durchaus gesund und komme damit gelegentlich zu anderen Ergebnissen als z.B. Du mit vermutlich ebenfalls gesundem Verstand. |
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In dem Zusammenhang gibt es ein aktuelles Interview vom Pevenage wo er sagt, dass Telekom Livingstone von USP verpflichtet haben in der Hoffnung mehr über Armstrongs Dopingpraktiken zu erfahren. Armstrongs 7 Toursiege war ein Ergebnis des UPS Doping Programms, vor seiner Erkrankung war er ein sehr guter Radprofi, nicht mehr und nicht weniger. UPS hatte 1st class doping, alle anderen haben getan was sie konnten. |
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Mach mal das Experiment und sprich mit verschiedenen Leuten über das was deiner Meinung nach den "gesunden Menschenverstand" ausmacht. Du wirst eine unglaubliche Übereinstimmung feststellen. Freilich - hängt wohl mit der Sozialisierung zusammen - wird man auf verschiedene Schlüsse kommen. Da stimme ich dir schon zu.
Sprich dann ggf. mit den Leuten auch darüber, inwieweit Sozialisierung, Herkunft und Form der Bildung (humanistisch, naturwissenschaftlich etc.) den gesunden Menschenverstand (ich gebrauche das Wort nun absichtlich) trübt. Interessante Gespräche ergibt das, sofern die Gesprächspartner bereit sind sich darauf einzulassen. P.S. Im Übrigen verhalten sich Schöffen am Stammtisch deutlich anders als im Gerichtsaal, in dem Vorurteile weit weniger eine Rolle spielen. ;) |
Das ist eigentlich das beschissenste am weit verbreiteten Doping:
Dass diejenigen, die es nicht tun und von den Dopern beschissen wurden und werden, sich obendrein noch (von Leuten mit "gesundem Menschenverstand") selbst als Betrüger behandeln lassen müssen. |
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Im weiteren Sinne meine ich es im Sinne der "Vernunft des Bildungsbürgertums" oder so. Im engeren Sinne eher so wie es die Kritik der praktischen Vernunft im Kant'schen Sinne meint. Genau genommen erkenne ich aber durchaus selbst etwas Unschärfe in dem Begriff und auch in meinem Gebrauch. Das macht m. E. aber nix, vor allem ist es für das Nachdenken über das Thema gar nicht notwendig so genau zu formulieren. Hauptsache es wird nachgedacht und selbstbestimmt diskutiert anstatt unreflektiert rezitiert. |
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Der Vernunft des Bildungsbürgertums möchte ich mich lieber nicht ausliefern ;) |
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