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Ironman ist aufgrund der schieren länge so ziemlich der untaktischste denkbare Sport. Im Marathon oder 10km Lauf sieht das ganz anders aus. Sollten im IM zwei Leute zusammen auf die letzen 10 oder 20km gehen ist das ebenfalls eine andere Sache, aber auf dem Rad ist es IMHO nicht besonders schlau sich taktischen Spielchen hinzugeben. Gerade auf Hawaii kann man wie ich finde sehr oft beobachten, wie sich Topathleten ihre Rennen mit Taktik versauen, indem sie versuchen sich an anderen zu orientieren, dabei ihre eigenen Stärken vernachlässigen und versuchen ihre Schwächen zu kaschieren. Wenn man nicht der schnellste ist, dann ist das vll sogar ein nachvollziehbares Vorgehen, wenn ich mir aber zum Beispiel anschaue, wie Andi Raelert sich die letzten beiden Male dort verhalten hat, dann frage ich mich, ob er nicht vll wie in FFM und Roth einfach sein eigenes Rennen hätte machen sollen. Er kann doch 10min schneller Rad fahren, als er es getan hat... FuXX |
Du weisst doch auch wie das mit dem Pro-Train in Kona läuft. Wenn du in der großen Gruppe bist, lässt du dich garantiert nicht rausfallen, wenns ned sein muss
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OT Ende :Cheese: |
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Allerdings ist es auch bei mir so, dass ich im Laufe der Nutzung ein Gefühl für die Wattzahl entwickelt habe. Jetzt kann ich Dir auch auf dem Stadtrad sagen, wieviel Watt ich gerade trete. Vielleicht kann man zusammenfassen: Für Anfänger reicht eine Pulsuhr, für ambitionierte Radler, die nicht auf die letzte Mark schauen müssen, ist ein Messsystem gut geeignet. Wenn man irgendwann eine gewisse Erfahrung hat, ist das SRM eine Ergänzung und gelegentliche Kontrolle, aber nicht mehr zwingend notwendig. |
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Andererseits ist die Wattmessung doch insbesondere für das Intervalltraining hilfreich. Gerade wenn Intervalle nicht all out gefahren werden sollten, sondern etwas darunter, kann die Wattmessung bremsen und es lassen sich Bereich leichter treffen. Oder eben, wie schon gesagt zur Dokumentation von Leistungsentwicklungen. |
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Für (fast) alle reicht ein Fahrrad. |
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Aber ich wurde auch ohne nicht langsamer. |
Srm
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(wo ist denn hier nur der "Schäm-Dich-Knopf"? ;) Deswegen habe ich das kabelgebundene SRM am Renner gegen den kabellosen Nachfolger getauscht und das Leichtbau-MTB mit dem auf zweifach umgerüsteten MTB-SRM versorgt. Ich will jedenfalls nie wieder ohne... Es sei denn, mich packt es, und ich will beide Seiten miteinander vergleichen. Hat eigentlich schon mal wer die Mess-Pedalen mit einem SRM kombiniert? Das wäre doch der Daten-Overflow!! (Achtung: kann Ironie enthalten! :Cheese: ) |
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Du hast es erfasst. Im grundlagenbereich gibt's aber andere gründe nicht nach Watt zu fahren
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Du hast oder hattest doch auch ein SRM oder nicht? |
So, nun schreibe ich auch mal was. Ich nutze nun seit 2 Jahren P2M und habe mich in dieser Zeit definitiv auf dem Bike verbessert. Für die GA1-Geschichten fahre ich mit dem RR nach Gefühl und ohne PM (wohl ähnlich wie Rocco). Der PM ist am TT-Bike dran. Dieses nutzte ich im Winter auf der Rolle für die KA-Dinge und kurze Intervalle sie ab dem Frühjahr draußen für die schnelleren Ausfahrten. Zum Hauptwettkampf hin dann fast nur noch TT. Der PM hilft mir mich einschätzen zu können (Leistungstests kann ich nach dem gängigen Schema quasi immer wenn ich das möchte selbst durchführen) und mein Training nach der aktuellen Leistungsfähigkeit einzustellen. Vor FFM bin ich viel in WK-Intensität gefahren und konnte so sehr gut abschätzen, was ich im WK zu leisten vermag. Im WK selbst konnte ich dank PM so cool bleiben und eben nicht mit den Heißspornen mitgehen sondern mein eigens Ding machen. Ich wusste, ich bin gut unterwegs (sogar leicht über der selbst gestellten Vorgabe) und wenn ich konstant so fahre komme ich gut unter 5 Std. Bike ein und kann noch gut laufen. Einen Großteil derer, die mich anfangs überholten habe ich übrigens nicht erst im Ziel wiedergesehen ;).
Grundsätzlich muss man sich mit dem Thema PM aber auseinander setzen und bereit sein das Thema zu "studieren". Ein PM als besseren Tacho zu benutzen ist rausgeschmissenes Geld. Und an Captain: Du bist ja schon hammerhart auf dem Rad unterwegs und kannst dich scheinbar sehr gut einschätzen. Auf diesem Niveau sind Verbesserungen auch durch ein PM sicher nur noch in sehr geringem Umfang möglich. |
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Grundlage nach Watt führt zur bekannten Triathletengrundlage. Triathletengrundlage und ihre chronische Form, die Triathlotengrundlage (eine Vorstufe schwerer Triathlotie), umfasst sämtliche Geschwindigkeitsbereiche ohne Startnummer, also von Null bis Vollgas. Betroffene Patienten schildern laufend neue Geschwindigkeits- und Wattrekorde ("fahre jetzt in der Grundlage schon 250 W / 35 km/h /..."), ohne jedoch im Wettkampf nennenswerte, den Trainingsleistungen entsprechende Ergebnisse zu liefern. Also, nicht im Grundlagentraining zuviel auf die Watt schauen, um irgendeinen Grundlagen-Schnitt zu brechen. Wo ich sehr wohl viel und fast ausschließlich auf dei Watt schaue, ist bei Intervallen und höheren Belastungen, die ich allesamt primär übers SRM steuere, und erst in zweiter Linie Gefühl und dann Puls mit einfließen lasse Und ein kleiner Nachsatz zur ewigen SRM vs. P2M/Polar/... Diskussion: Was wurde nicht alles gewettert gegen SRM; P2M könne alles mindestens gleich gut und is viel billiger, das Polar System is ohnehin noch besser usw. Jetzt kommt raus, dass P2M mit dem Temperaturdrift Käse misst und Polar ned gscheit funktioniert. In wieweit das P2M jetzt mit dem Softwareupdate hinbekommt, wird sich weisen. Aber ich würde mir jederzeit wieder ein gebrauchtes Dura Ace SRM wireless um 1200-1400 zulegen, bevor ich wegen dreihundert Euro Ersparnis die Scherereien am Hals hab. Und in Anbetracht des in den Wechselzonen befindlichen Materials können die paar hundert Eier Aufpreis auch niemandem wehtun, der das WIRKLICH haben will. |
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Was Du über P2M schreibst ist aber Quatsch bzw Halbwissen. Der Temperaturdrift wird über die Auto-Null-Funktion (kurz nicht treten) schon jetzt egalisiert. Die Wettbewerber von P2M haben halt das Salz in der Suppe gesucht und den Temperaturdrift gefunden. Relevant ist der aber nur wenn ich mehrere hundert Höhenmeter hochfahre ohne die Chance zu haben mal kurz die Beine hoch zu nehmen. Evtl. beim Ötzi relevant - für mich als Triathlet aber definitiv nicht und hat mich auch nie behindert. Insofern hättest sicher auch Du die paar Hundert Euro sparen können und dann hättest ein neues Teil mit Garantie gehabt ;) |
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Ich habe 20-30x parallel ein Powertap Nabe bemüht, weil ich Anfangs das Gefühl hatte, der P2M misst Mist (bei niedrigen Temperaturen) Hat er auch getan, lt. Hersteller ein Materialfehler in einer kleinen Serie.(nicht nachprüfbar) Ich hab den dann eingeschickt und einen neuen bekommen. Seit dem zeigen beide Systeme beinahe identische Werte egal bei welchen Temperaturen. |
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Man kann wohl demnächst einen zusätzlichen Temp-Fühler in den Powermeter upgraden lasssen, der dann alle 30 Sek den Temp-Drift korrigiert. |
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Forgo the data and ride on feel; little compares to the pleasure of riding as hard as your mind will allow. If you are not a Pro or aspire to be one, then you don’t need a SRM or PowerTap. To paraphrase BSNYC, an amateur cyclist using a power meter is like hiring an accountant to tell you how poor you are. As for Garmins, how often do you get lost on a ride? They are bulky, ugly and superflous. Cycle computers should be simple, small and mounted on the stem. And preferably wireless. :Huhu: |
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Wenn alle Triathleten alle anderen Velominati Rules vollständig erfüllen, inkl. z.B. Rule 90, dann fang ich an darüber nachzudenken. Ansonsten gehen mir diese am A**** vorbei und ich überleg mir selber was ich gut finde und was nicht. :Huhu: |
....jede Diskussion im Forum geht irgendwann in diese Richtung, voll affig. Man braucht eigentlich auch keinen Tacho.
Wer Spass dran hat, der kauft sich halt ein PM und fährt damit. |
Also ich würde mal sagen, um des Captains Fage zu beantworten:
Es ist nicht nachweisbar, ob Leute, die in einen WM investieren, eben wegen diesem schneller werden, oder ob der WM eine Verhaltensänderung provoziert, die den Athleten dann schneller macht und ob es tatsächlich einen WM braucht, um eben sein Verhalten so zu ändern, dass man eben schneller wird. Als Beispiel: Wenn ich weiß, dass im Verlauf des Trainings der Puls hochgeht, wenn ich die selbe Leistung beibehalte, dann kann ich trotzdem mein Training über den Puls steuern, indem ich einfach am Ende des Trainings einen höheren Puls akzeptiere (was die meisten wohl sowieso machen würden, wenn sie nicht nach Puls trainieren würden, sondern nur nach Tachomat). Für Dich, lieber Captain, würd ich sagen, dass dich ein WM nur langsamer machen kann, weil, wie jetzt: "Geht's noch schneller?" :Cheese: Aber hauptsächlich wohl deshalb, weil du dann statt zu trainieren wertvolle Zeit vor dem Computer hockst und Zahlenreihen analysierst. Es gibt geilere Sachen. Sex zB. Duuude kennt sogar geilere Sachen, die man auch am Computer machen kann. Nik |
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Hast Du schon einmal mit PM trainiert? |
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Aber gut, das ist ja klar das hinten raus die Leistung weniger wird und dass es sich trotzdem gut anfühlen kann. Mit PM kann ich halt quantifizieren und das analoge Gefühl digitalisieren. Und klar, da mögen wir jetzt diskutieren was besser ist: Schallplatten oder mp3, Zelluloid oder .jpg, Steckerlgrillen oder elektrisch. Ich frag mich nur, ob man die Schlüsse, die man aus einem Training mit PM ziehen kann, nicht der Wissenschaft überlassen ("den anderen") und nicht mindestens genausogut fährt, wenn man diese Erkenntnisse dann konsequent einfach in das eigene Training verbaut. Deswegen zweifle ich ja gerade beim Capitän, weil er hat ja eh richtig Ahnung vom Training und weiß was es braucht - was soll ihm ein PM noch erzählen? Nik |
Das beim Captain wenig Luft für Verbesserungen bleibt sehe ich auch so und habe ich auch schon so geschrieben.
Zum Rest: Du verwechselt ein PM irgendwie mit einem besseren Radcomputer. Das Ding ist sehr viel mehr! Und ehrlich, wenn ich heute entscheiden müsste 1 TEUR für einen neuen LRS oder ein PM wäre klar das PM meine Wahl (wenn mein Ziel ist schneller zu werden). |
Habe auch lange überlegt mir ein WM zuzulegen.
Als Technikverspielter reizt mich ein WM schon, passt aber leider nicht an meine TT-Maschine. Glaube aber auch, dass mich das Ding während des Trainings und Wettkampf eher ablenkt. Für die Auswertung danach find ich es aber interessant. Für ein paar gute Ergebnisse auf der MD und LD + Hawaii Quali ging’s bisher auch ohne ganz gut und trotzdem ist das Radeln meine beste Disziplin geworden. Bin meine LD`s auf dem Rad immer schneller angegangen und im letzten Drittel meistens langsamer geworden. Achte dabei eigentlich nie auf den Pulsmesser, nur auf eine ökonomische Trittfrequnz. Für Sub 5h reichte es bisher aber trotzdem. Glaube nicht, das ich schneller wäre, wenn ich nicht nach Gefühl , sondern nach WM fahren würde. Ein technisches Spielzeug kann niemals ein gutes Körpergefühl ersetzen. Haben Dieda trotzdem mit einen P2M ausgestattet. Nun ersaufen wir in der Datenflut, welche analysiert werden muss um anschl. irgendwelche Rückschlüsse zu ziehen. Wann wird denn endlich mal ein Wattmesser fürs Laufen erfunden? So was würde ich mir sofort zulegen, wenn dadurch eine klare Verbesserung im Marathon prophezeit wird. ;) |
Wattmessung fürs laufen ist alles, was deine Geschwindigkeit anzeigt. Notfalls eine Stoppuhr auf der Bahn oder bei markierten 1000ern. zur datenflut: muss man ja ned machen. Ich hab zb keine Lust und Zeit der hirnwichserei hinzugeben. Wenn man das Ding regelmäßig benutzt, hat man auch so einen guten Überblick über die Entwicklung, und den Schnitt der FTP Tests kann ich eh augenblicklich ablesen
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Wattmessung habe ich nicht - werde ich (wahrscheinlich) nie wollen.
Dennoch hat mich wegen des ein oder anderen Threads hier interessiert, welchen mehrere hundert Euro wertigen Nutzen (;) ) so ein Wattmessgerät mit sich bringt. Auf diesen etwas älteren Thread bin ich gestoßen nach der Frage Warum ! und nicht nach Welchem. Wenn ich meinen Garmin Sportuhrencomputer nutze, fällt mir eigentlich immer auf, das ich die Masse an Datenaufzeichnungen gar nicht nutze. Mir reicht heutzutage das Gps um die Strecke auf der Karte zu sehen. Dazu die Distanz und Zeit. Gelegentlich interessieren mich auch Herzfrequenz und gemachte Höhenmeter. Reicht mir vollkommen. Ich sehe ein, das ein gezieltes ( professionelles / Semi-professionelles ) Training mit Wattmessung besser zu steuern ist. Jedoch stelle ich mir vor, für so eine Art Training den Spaß hinten anzustellen und stattdessen zu arbeiten :Lachen2: . Wenn jemand Lust hat über seine Wattgedanken zu schreiben. Hier ist nach vielen Jahren immer noch genügend Platz. |
Ich geb dir stellenweise recht. Die meisten nutzen die wenigstens Daten.
Aber, seit ich die Wattmessung nutze habe ich viel bessere Ergebnisse erzielt. Ich war am Anfang auch Skeptisch, bin aber total begeistert. Gründe hier sind vielfältig. Das Pacing im WK ist viel besser, ich halte mich wirklich dran und überzocke nicht mehr. Besten Beispiel, war mein letzter WK, Voragbe war Konstanz mit 220 Watt zu fahren, um noch genug Kraft für die Laufstrecke zu haben. Was soll ich sagen, am Ende waren es dann 221 W/NP und ich konnte hinten raus noch nen 4:30 Laufen. Das Training wird noch etwas Strukturierter. Ich kann Veränderungen übers Jahr gesehen viel viel besser nachvollziehen. Watt lügt nicht :) Einer meiner besten Anschaffungen. |
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Mir geht es nicht darum recht zu haben. Ich beschrieb nur mein Denken über Wattmessung. Ich sehe mich, wenn ich es definieren sollte, als Abenteuer-Triathlet der sich und seinen Körper mit all seinen Limits gerne ausprobiert. Das eigene Körpergefühl - die Erfahrungen die ich mit mir mache, die Erlebnisse um die körperlichen Reaktionen .... das sind Dinge die mir am meisten bedeuten im Sport. Ich liebe den Triathlonsport um körperliche Ausnahmereaktionen hervorrufen zu können - Krämpfe in beiden Beinen - Magenprobleme - Hitze und Kälte zu schaffen - unvorhergesehene Baustellen zu meistern. Wenn ich mich zu sehr den Daten hingebe, die mir einen soliden Wettkampf vorhersagen und mich dann auch noch unversehrt ins Ziel bringen, frage ich mich am Ende vermutlich, was ich jetzt davon geleistet habe ;) |
Auch hier kann ich das Nachvollziehen. Aber gerade dann wenn die Zeit eh immer und überall knapp ist, ist es doch umso angenehmer das beste rauszuholen.
Mir geht es zumindest so, Wattmessung hat meine "junkmiles" auch dramatisch reduziert. |
Ob es mich besser macht? keine Ahnung
Ob es was bringt? Ganz sicher. Gerade bei Intervallen (bis auf lange Zeitfahrintervalle bei mir alle auf der Rolle) habe ich mich ohne Leistungsmesser nie so schinden können wie jetzt, wo ich die Watt der Runde auf der Uhr sehe und diese verdammt nochmal auch halten will! Super-gestern erst 2x30min SST-pimpf |
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Ich kanns nachvollziehen, wobei ich nicht jemand bin der tatsächlich an seine Grenzen geht, auch aus gesundheitlichen Gründen. Die Verletzungsgefahr und auch die Gefahr bleibender Schäden sehe ich als gegeben, wenn man zu oft übers Limit geht und das Jahre lang. Muss aber jeder selber einschätzen, was er tut. Einige MAle ist sicher OK, um den ersten Ironman z.b. zu finischen muss man mal an die Grenzen gehen z.b. (hab ich noch nicht gemacht). Aber wie gesagt ich bin WK oft mehrmals gefahren und dann halt nächstes Jahr 5 min schneller oder 10 min schneller, aber das wird mir ehrlich gesagt dann mittlerweile auch einfach langweilig. Sich bei einer MD bis zu 6 h aufs Rad zu setzen um dasselbe zu machen wie genau 1 Jahr vorher, ausser das man wie gesagt vielleicht 10 min schneller ist, wird langweilig. Also wenn ich vielleicht wirklich mal ne LD machen würde, würde ichs Stand jetzt bei einmal belassen. Dann jedes Jahr 2 LD zu machen und das 10 Jahre lang, was soll das bringen? Dann lieber immer mal wieder was anderes. Eher Lust hab ich in die Randoneurszene mal einzusteigen. Also nächste Jahr mal 200,300,400, 500, 600 km Rad am Stück zu fahren. Wobei 350 km bin ich schon gefahren, wenn auch in der Gruppe. Allerdings hab ich auch ein Powermeter :) Diese Jahr mach ich noch Davos, die Radstrecke hat 2200hm, also da kann ich an die Kotzgrenze kommen (wenn ich will). |
Ich wurde mit dem Wattmesser definitiv schneller, aber vor allem effizienter.
Ich nutze die geringe Trainingszeit besser aus, vermeide unnötige Junkmiles. Für Intervalle gar nicht wegzudenken... Im Wettkampf habe ich frischere Beine, wenn ich mich an die Vorgaben halte - was hintenraus definitv für bessere Ergebnisse steht. Gerade erst wieder beim FCT gemerkt, zwar die Wattvorgaben meistens eingehalten, aber zwischendurch vom Flow und dem "Überholverkehr" verleiten lassen und leicht überzogen - hat sich mit schweren Beinen auf der Laufstrecke bemerkbar gemacht, da konnte ich den Plan nur noch zum Teil erfüllen. |
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Bitte zitiert doch nicht jede Quelle aus dem Internet, die ihr findet. Die Apo Umschau ist doch nix anderes als das Werbeblatt der Pharmaindustrie. Das kann man doch nicht ernst nehmen. |
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Junkmails bekomme ich auch die eine oder andere und muss dann auch den Kopf schütteln. Die machen mich aber weder langsamer noch schneller. Junkmiles mach ich kaum aber auch (und insbesondere ) das Training ohne Junkmiles macht mir sehr viel Spaß. |
Ich hatte zur aktiven Zeit nie ein Leistungsmesser dran, war mir zu teuer, und ich meinte, meine mäßigen Ambitionen rechtfertigen sowas nicht. Inwzischen glaube ich schon, daß ich mit einem solchen Gerät etwas gezielter hätte trainieren können, und evtl hier und da einen etwas schöneren Blumenpott im Mittelfeld hätte gewinnen können :Lachanfall:. Das glaube ich, seit ich eins habe (zufällig günstig ergattert) und benutze.
Allerdings habe ich es nicht primär zur Trainingsoptimierung angeschafft, eher nur als Spaßfaktor zur Kontrolle - ich wollte sehen, inwieweit meine gesundheitlich bedingten, gefühlt extremen Leistungsschwankungen auch real meßbar sind. Auch hilft es etwas sich gelegentlich bewußt zu machen, daß ich mich mehr belaste, als es gut tut (ja, geht auch über Puls, aber der ist bei mir auch ein mäßig zuverlässiger Indikator). Fahrtechnisch hilft es auch noch: z.B. ist es lehrreich zu schauen, wie sich Trittfrequenz, Leistung und gefühlte Anstrengung verhalten je nach Gang, den ich bei einer bestimmten Geschwindigkeit fahre (geht natürlich auch ohne Sensor, aber für einen Ingenieur, der in der Sensorentwicklung arbeitet irgendwie nötig;) ). Dazu nutze ich die Möglichkeit, auf das Rechts-Links-Balance zu achten - das Ding zeigt mir gnadenlos, wenn ein Bein faul ist und zu viel dem anderen überläßt - ich habe das Gefühl, das hat sich bereits nach wenigen Wochen deutlich gebessert. Fazit: kein muß, aber kann bei ambitioniertem Training ebenso hilfreich sein wie zur gesundheitsbewußten Kontrolle bei Einschränkungen, und für technik/statistikverliebte Ingenieure dazu noch ein nettes Spielzeug. Ich behalte das Teil auf jeden Fall, auch wenn ich keine Rennen mehr fahre. |
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