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HendrikO 04.11.2009 23:37

Dazwischen liegen Welten. Ich hatte dieses Frühjahr Grippe. Eine komplette Woche ging es mir wirklich beschissen, Fieber fünf Tage konstant bei fast 40 °, Gliederschmerzen und, und, und.

Ich habe deutlich über drei Monate gebraucht, bis ich sportlich wieder der Alte war.

FuXX 04.11.2009 23:47

Zitat:

Zitat von Helmut S (Beitrag 300802)
Was mir auch völlig unklar ist:

Alle diese "Dinger" sind H1N1/Subtyp A. Die Spansiche Grippe war das, die Russische grippe war das und die Schweinegrippe ist das wieder. In der normalen Grippeimpfung sind wohl auch H1N1 SubtypA G'schichten drin, deshalb soll die normale impfung auch irgendwie und etwas (klingt nach "a bisserl schwanger") helfen ...

Wie soll man da Otto Normalverbraucher eine vernunftgesteuerte Entscheidung treffen können :confused:

Die Bezeichnungen sind ja quasi nur Kurzfassungen. Eigentlich heisst der Schweinegrippeerreger A/California/7/2009 (H1N1).

Dass die Nomenklatur etwas komplizierter ist, als wir uns das vll wünschen, lässt sich leider nicht ändern. Die Dinger heißen ja nicht ohne Grund so - verschiedene H1N1 sind sich eben zumindest grob ähnlich.

Ich sehe aber nicht, was das für einen Einfluss auf die Entscheidung hat. Wer hohen Schutz vor der neuen Grippe haben will, der muss die neue Impfung machen, mit der normalen ist kein sicherer Schutz vorhanden, da die Oberflächenstruktur anders ist.

Das ändert sich vll nächstes Jahr, für die Südhalbkugel wird der neue Erreger schon in die saisonale Impfung aufgenommen, wenn ich die Liste bei Wikipedia richtig interpretiere.

Meine Freundin merkte gerade noch an, dass es nur einer einzigen Mutation in der RNA bedarf, um dem Erreger eine Tödlichkeit nah an der Spanischen Grippe zu verschaffen. Da ist wohl jetzt ein Stop codon drin, welches dafür sorgt, dass das Protein, welches die Spanische Grippe so gefährlich machte, nicht aktiv ist. Mutiert diese Stelle, dann wird das Protein aktiv und es ist Schluss mit der milden Schweinegrippe. Die Oberfläche würde sich dadurch aber nicht ändern und die Impfung somit weiter wirken, es sei denn die mutiert zusätzlich. (ich kann das jetzt nur so wiedergeben, glaurung, sag du nochmal was dazu, im Gegensatz zu mir kennst du dich ja aus ;))

Der Unterschie sei zwar auch bei anderen H1N1 Typen gering, aber die meisten verbreiten sich nicht so rasend. Da mit mehr Wirten auch mehr Mutationen auftreten, steigt eben auch die Wahrscheinlichkeit, dass der minimale Unterschied in der RNA verschwindet.

FuXX

PS: Bei einer Immunisierung von 33% der Bevölkerung ist wohl der peak der Ausbreitung erreicht, sprich die Zahl der gleichzeitig Erkrankten würde wieder abnehmen.

glaurung 04.11.2009 23:57

Zitat:

Zitat von FuXX (Beitrag 300888)
Meine Freundin merkte gerade noch an, dass es nur einer einzigen Mutation in der RNA bedarf, um dem Erreger eine Tödlichkeit nah an der Spanischen Grippe zu verschaffen. Da ist wohl jetzt ein Stop codon drin, welches dafür sorgt, dass das Protein, welches die Spanische Grippe so gefährlich machte, nicht aktiv ist. Mutiert diese Stelle, dann wird das Protein aktiv und es ist Schluss mit der milden Schweinegrippe. Die Oberfläche würde sich dadurch aber nicht ändern und die Impfung somit weiter wirken, es sei denn die mutiert zusätzlich. (ich kann das jetzt nur so wiedergeben, glaurung, sag du nochmal was dazu, im Gegensatz zu mir kennst du dich ja aus ;))

Ich bin leider nicht auf dem Laufenden und hab mich null informiert, aber es hört sich an, als hättest Du Deiner Freundin gut zugehört :) . Fachlich ist da nix falsches dran. Wo steht das denn mit dem Stopcodon? Ich bin immer so faul zum Suchen..............:(

kuestentanne 05.11.2009 00:02

Zu den 5 Toten in Schweden, das waren ja alles Risiko-Patienten, eine davon 92 Jahre alt, ein Mann war 74.
Die können genauso gut einfach so weggestorben sein, weil sie halt alt und krank waren.

Phoebe 05.11.2009 00:03

Danke für die schöne Erklärung FuXX, bzw. Dank an deine Freundin :Blumen:

Dieda 05.11.2009 00:07

Zitat:

Zitat von glaurung (Beitrag 300896)
Ich bin immer so faul zum Suchen..............:(

Ausrede: glaurung ist in jedem Fall beim SChwimmtraining (oder bei der Auswertung in seinem Tread) :Cheese: :Cheese:

.. und das ist prima so!! :Blumen:

Sorry, zum Thema: ich bin noch sehr unschlüssig, ob ich mich impfen lasse und finde diese Diskussion hier hilfreich, um am Ende die richtige Entscheidung zu treffen. Ich tendiere bald dazu, mich impfen zu lassen, da wir in der Firma mit zentraler Klimaanlage arbeiten, wo sich alles immer hübsch verbreitet.

:Huhu:

glaurung 05.11.2009 00:12

Zitat:

Zitat von kuestentanne (Beitrag 300900)
Zu den 5 Toten in Schweden, das waren ja alles Risiko-Patienten, eine davon 92 Jahre alt, ein Mann war 74.
Die können genauso gut einfach so weggestorben sein, weil sie halt alt und krank waren.

Genau wie ich vermutet hatte. Siehe ein paar Seiten vorher. Typisch Presse. Einfach mal ein paar Tote in den Raum werfen und weiter keine Infos geben. Aber ich hab mir ja vorgenommen, mich nicht aufzuregen........

sybenwurz 05.11.2009 00:32

Zitat:

Zitat von weihnachtsmann_s (Beitrag 300648)
spritze un dadel kosten striel wohl weit weniger...

Irgendwas hast du aber auch...;-((

glaurung 05.11.2009 00:34

Zitat:

Zitat von sybenwurz (Beitrag 300917)
Irgendwas hast du aber auch...;-((

:Lachanfall: :Lachanfall:

lonerunner 05.11.2009 00:44

Hab mich gestern impfen lassen. War aber auch hin- und hergerissen.
Die Meinungen gehen stark auseinander. Viele meiner Kollegen (arbeite im Krankenhaus) haben die Impfung abgelehnt.
Zumindest Nebenwirkungen sind bei mir (bisher) ausgeblieben.

Helmut S 05.11.2009 08:20

Zitat:

Zitat von FuXX (Beitrag 300888)
Dass die Nomenklatur etwas komplizierter ist, als wir uns das vll wünschen, lässt sich leider nicht ändern...

Ich sehe aber nicht, was das für einen Einfluss auf die Entscheidung hat.

Die Nomenklatur hat keinen Einfluß - aber die Infolage. Wenn ich Infos präsentiert bekomme, die keine Schlüsse zulassen, mehr Fragen aufwerfen als sie beantworten oder gar widersprüchlich sind, dann ist eine vernunftgesicherte Entscheidung unmöglich. Die Qualität der Entscheidung gleicht einer Bauchentscheidung.

Mir geht es wie Dir: Ich muss (kann, darf) einer anderen Person vertrauen. Meine Frau ist Pharmazeutin. Wenigstens eine in meinem persönlichen Umfeld, die mir vernünftige und fundierte Antworten geben kann und gesicherte Erkenntnisse von Hype zu differenzieren weiß. Deshalb auch meine Entscheidung: Keine Impfung. Praktizierende Ärzte, die ich kenne, geht es ebenso: Die sind auch verunsichert, denn das Gebiet ist ja nicht gerade wenig Komplex und ein Allgemeinarzt hat ne andere Kompetenz als Virologie oder Pharmazie.

In unserer Stadt (ca. 20.000 Einwohner) hat bisher nur ein einziger Apotheker den Impfstoff bestellt, alle Apotheker teilen sich das Paket (sind 500 drin; gibt's nur so. Frechheit!). Die Ärzte lassen sich nicht impfen, die Helferinen auch nicht. Nachfrage in den Apotheken und bei den Ärzten bisher praktisch Null. Eine Praxis hat jetzt nen Impftag angesetzt. Ziel 10 Patienten. Sechs die vielleicht wollen hat man bisher. Ob die dann auch kommen ...

Der Vergleich mit der Spanischen Grippe hinkt m.E. Damals hatten die Menschen einen ganz anderen hygienischen Standard, die Medizin war noch weit von dem entfernt was wir heute kennen, auch die Erkenntnis über Viren und es gab keine Medikamente.

Für mich ist das eine Kombination aus riesen Panikmache durch die Medien auf dünner Faktenlage in einem hochkomplexen Thema (ob nun gesteuert oder nicht) und dem Versuch der Pharmaindustrie die Ergebnisse zu optimieren indem man durch Lobbyarbeit und niedrige Herstellungskosten an der Geschichte mal wieder so richtig gut verdient. Ich möchte dabei nicht sagen, dass die Geschichte von der Pharamindustrie ausgedacht wurde aber die Gunst der Stunde kann man auch ausnutzen.

EDIT sagt noch. Sehr interessante Diskussion wie ich finde. Infos zur Meinungsbildung und viele Aspekte :Danke:

weihnachtsmann_s 05.11.2009 11:18

http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...659388,00.html


weiter gehts.... :(



wobei ich den text mehr als schwamig finde...

naja


edit:

der letzte absatz ist eine frechheit... und wenn es normales todesfälle sind dann muss ich sie nciht damit in verbindung bringen oder sehe ich das falsch?

Matthias 05.11.2009 11:21

Zitat:

Zitat von kuestentanne (Beitrag 300900)
Zu den 5 Toten in Schweden, das waren ja alles Risiko-Patienten, eine davon 92 Jahre alt, ein Mann war 74.
Die können genauso gut einfach so weggestorben sein, weil sie halt alt und krank waren.

Zitat:

Zitat von pXpress (Beitrag 300799)
Fakt ist das alle bisherigen Toten schon heftige Vorerkrankungen hatten und die Schweinegrippe wohl eher ein zusätzlicher Faktor bei den Todesfällen war, aber nie alleiniger Grund.

Als ich diese beiden Beiträge hintereinander las, musste ich schon lachen. Keiner weiß was genaues, aber jeder sucht sich die passenden "Fakten" heraus, oder interpretiert sie so, dass die ohnehin schon feststehende Meinung bestätigt wird.
Ist also wie immer.

FuXX 05.11.2009 11:26

Zitat:

Zitat von Helmut S (Beitrag 300944)
In unserer Stadt (ca. 20.000 Einwohner) hat bisher nur ein einziger Apotheker den Impfstoff bestellt, alle Apotheker teilen sich das Paket (sind 500 drin; gibt's nur so. Frechheit!). Die Ärzte lassen sich nicht impfen, die Helferinen auch nicht. Nachfrage in den Apotheken und bei den Ärzten bisher praktisch Null. Eine Praxis hat jetzt nen Impftag angesetzt. Ziel 10 Patienten. Sechs die vielleicht wollen hat man bisher. Ob die dann auch kommen ...

Das war hier in AC wohl erst auch so, inzwischen steht zumindest bei meinem Hausarzt das Telefon nicht mehr still. Und die Meinungen sind da wohl wirklich geteilt, wie gesagt, die meisten der Professoren am Klinikum haben sich schon impfen lassen, genau wie der Grossteil der Personals - aber eben nicht alle.

Zitat:

Der Vergleich mit der Spanischen Grippe hinkt m.E. Damals hatten die Menschen einen ganz anderen hygienischen Standard, die Medizin war noch weit von dem entfernt was wir heute kennen, auch die Erkenntnis über Viren und es gab keine Medikamente.
Es wird sicher mit besserer Hygiene die Ausbreitungsgeschwindigkeit vermindert - die aktuelle Welle zeigt aber, dass das lange noch keine Sicherheit bietet. Die aktuellen Grippemedikamente wie Tamiflu helfen zur Zeit gegen die Schweinegrippe - allerdings ist bekannt, dass sich die Viren sehr schnell anpassen. Von den normalen Grippeerregern waren letztes Jahr glaub ich schon ueber 90% resistent gegen Tamiflu etc.. Das kann mit dem Erreger der neuen Grippe auch passieren. (es gibt aber noch andere Mittel, die bei der normalen Grippe wirken, dafuer aber bei der neuen nicht)

Und die Gefaehrlichkeit der Spanischen Grippe hing eben hauptsaechlich von einem Protein ab, das aber im Moment bei der neuen Grippe deaktiviert ist, bzw nicht gebildet wird. Aendert sich das, dann hat man mit Sicherheit ne Menge schwerer Krankheitsverlaeufe, auch wenn die Mortalitaet wahrscheinlich wegen der besseren medizinischen Versorgung deutlich geringer waere.

Sicher, es kann sein, dass diese Mutationen nie auftreten, bzw sich eine mutierte Variante nie ausbreitet, aber auf der anderen Seite ist eine Grippeimpfung, deren Nebenwirkungen, wenn ueberhaupt, kaum ueber Gliederschmerzen hinaus gehen, auch nicht so ein riesen Risiko. Ein klein bisschen unentschlossen bin ich aber auch noch. Mal gucken wie es meiner Freundin heute Abend geht...

FuXX

kuestentanne 05.11.2009 12:03

Zitat:

Zitat von Matthias (Beitrag 301031)
Als ich diese beiden Beiträge hintereinander las, musste ich schon lachen. Keiner weiß was genaues, aber jeder sucht sich die passenden "Fakten" heraus, oder interpretiert sie so, dass die ohnehin schon feststehende Meinung bestätigt wird.
Ist also wie immer.

Ich habe noch gar keine feststehende Meinung ...

Matthias 05.11.2009 12:10

Zitat:

Zitat von kuestentanne (Beitrag 301069)
Ich habe noch gar keine feststehende Meinung ...

Das war weniger als Vorwurf an dich persönlich gemeint.
Weder bei den "Impftoten" noch den "Grippetoten" ist der Zusammenhang zwischen Todesfall und vermeintlicher Ursache wirklich klar.
Der einzige Fakt ist, dass es bislang keine belastbaren statistischen Fakten gibt.

thunderbee 05.11.2009 13:36

Bisher nur von Lonerunner ein Feedback über die Verträglichkeit der Impfung?

In RLP wurden wohl 6 (Risiko-)Gruppen gebildet und ich gehöre eher zur letzten Gruppe (kein Risiko) und für diese Gruppe soll nach Pandemieplan die Impfung erst gegen Ende Nov vorgesehen sein. Ich schwebe hier auch noch zwischen individuell vielleicht nicht notwendig und für das Gemeinwohl/Allgemeinheit förderlich.

kuestentanne 05.11.2009 16:43

Noch mal zu Schweden.
Von den 5 Toten, die zwischen 12 Stunden und 4 Tagen nach der Impfung starben, waren 3 älter als 74, die beiden anderen zwischen 54 und 64. Alle waren Risikopatienten mit Herz/Kreislauf Erkrankungen oder Diabetes oder nierenkrank.

Von der ersten Obduktion ist das Ergebnis bekannt, der Mann starb an den Folgen von Adernvekalkung und Herzinfarkten.
Bei den anderen 4 deuten die bisherigen Obduktionsergebnisse nicht auf einen Zusammenhang mit der Impfung hin.
Täglich sterben zwischen 200 und 250 Menschen in Schweden, macht bei 4 Tagen bis zu 1000. Da bisher ja ueberwiegend ältere Menschen geimpft wurden, ist es klar, dass einige kurz danach sterben, es ist allerdings nicht klar, dass es die Impfung war oder nicht war.

Bisher gibt es wohl 400 gemeldete Patienten mit Nebenwirkungen, die alle im Rahmen dessen liegen sollen, was die Studien erwarten liessen.
47 davon hatten allergische Reaktionen, von denen 6 ernsthaft waren. Wahrscheinlich wegen Eierproteinen im Impfstoff.

So, das mal die Zusammenfassung vom Läkesmedelverket (Arzneimittelbehörde).

glaurung 05.11.2009 16:49

Zitat:

Zitat von kuestentanne (Beitrag 301235)
Noch mal zu Schweden.
Von den 5 Toten, die zwischen 12 Stunden und 4 Tagen nach der Impfung starben, waren 3 älter als 74, die beiden anderen zwischen 54 und 64. Alle waren Risikopatienten mit Herz/Kreislauf Erkrankungen oder Diabetes oder nierenkrank.

Von der ersten Obduktion ist das Ergebnis bekannt, der Mann starb an den Folgen von Adernvekalkung und Herzinfarkten.
Bei den anderen 4 deuten die bisherigen Obduktionsergebnisse nicht auf einen Zusammenhang mit der Impfung hin.
Täglich sterben zwischen 200 und 250 Menschen in Schweden, macht bei 4 Tagen bis zu 1000. Da bisher ja ueberwiegend ältere Menschen geimpft wurden, ist es klar, dass einige kurz danach sterben, es ist allerdings nicht klar, dass es die Impfung war oder nicht war.

Bisher gibt es wohl 400 gemeldete Patienten mit Nebenwirkungen, die alle im Rahmen dessen liegen sollen, was die Studien erwarten liessen.
47 davon hatten allergische Reaktionen, von denen 6 ernsthaft waren. Wahrscheinlich wegen Eierproteinen im Impfstoff.

So, das mal die Zusammenfassung vom Läkesmedelverket (Arzneimittelbehörde).

:Danke: Super, dass das mal jemand aufgedröselt hat. Es ist also genau wie ich zu Beginn vermutet hatte:

Zitat:

Zitat von glaurung (Beitrag 300655)
Zitat aus dem Artikel:
Wittig betonte die Erfahrungen in Schweden - wo früher mit der Impfung begonnen wurde - hätten bereits gezeigt, dass die Impfung nicht risikolos sei. In Schweden seien bei 150.000 Impfungen fünf Todesfälle registriert worden. Dennoch sei die Impfung sinnvoll und notwendig, meinte der Arzt

Was ist denn das für boulevardtypisches Geschwätz? 5 Todesfälle bei 150.000 Impfungen. Und? Weitere Infos? Welche Leute waren das? Alt? JUng? Vorher schon krank oder nicht? Wann gestorben? Spritze gesetzt bekommen und tot umgefallen? Oder 1 Woche danach irgendwie gestorben? Im letzteren Falle: Lässt sich die Todesursache überhaupt einwandfrei mit der Impfung verbinden? Fragen über Fragen.
Da wird von irgendeinem Reporter wieder mal Politik gegen eine Sache gemacht, obwohl dieser sich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht die Bohne mit dem Thema auskennt, aber wichtig und reisserisch daherreden will. Das übliche halt. Wahrscheinlich wurden die Worte des Arztes, mit dem der Reporter gesprochen haben will, aus Unwissenheit wieder total abgefälscht. Erleben wir ja öfter bei Reportern.


Kinesis 05.11.2009 18:28

Die ganzen Statistiken sind eh für den A...es wird schon eine ganze Weile nicht mehr getestet ob jemand tatsächlich die Schweinegrippe hat. Man geht mittlerweile im Regelfall nur noch nach Symptomen, da der Schnelltest sehr fehlerhaft ist und der PCR-Test im Labor für alle Personen mit Grippesymptomen viel zu teuer wäre.

sternchen07 05.11.2009 18:43

was isn wenn...
 
man sich impfen lässt und dann eine woche nach der impfung schweinegrippe bekommt. (der schutz soll ja erst nach 2 wochen da sein):confused:

FuXX 05.11.2009 18:52

Mal ne neue Wasserstandsmeldung zu der Impfeinstellung unter Medizinern: Meine Freundin sollte ja heute im Rahmen der Personalimpfung hier am Klinikum geimpft werden. Waehrend letzte Woche und auch am Montag der Andrang wohl recht gering war, so dass davon ausgegangen wurde, dass heute auch die Verwaltungsleute versorgt werden koennen, war heute dann riesiger Andrang und es konnten nur Leute der obersten Prioritaet versorgt werden. Sprich, es wurde nur medizinisches Personal in Form von Aerzten und Pflegern geimpft.

@Sternchen: Dann bekommst du die Schweinegrippe, aber mit etwas Glueck schon in schwaecherer Form, da das Immungsystem schon angefangen hat Antikoerper zu bilden.

FuXX

DeRosa_ITA 05.11.2009 19:04

der beste deutschsprachige Link, wenns ums Impfen geht:
http://www.rki.de/

chris_bln 05.11.2009 22:57

Fall der nachfolgende Link schon gepostet wurde, bitte ich um Nachsicht:

http://www.google.org/flutrends/de/

Anhand der eingegebenen Suchwörter in der Google-Sucmaschine erstellt Google seit mehreren Jahren einen TRendinidkator über den Verlauf der Grippe. Die Darstellung lässt noch weiter auf die einzelnen Bundesländer reduzieren...

Pascal 05.11.2009 23:09

Zitat:

Zitat von chris_bln (Beitrag 301443)
Fall der nachfolgende Link schon gepostet wurde, bitte ich um Nachsicht:

http://www.google.org/flutrends/de/

nette Spielerei aber mehr auch nicht. Wenn man es so analysiert gibt es vermutlich bereits jetzt mehr Schweinegrippetote als Verkehrstote. Zum Glück steht eingangs "Google hat festgestellt"...;)

pXpress 05.11.2009 23:19

Zitat:

Zitat von Matthias (Beitrag 301031)
Als ich diese beiden Beiträge hintereinander las, musste ich schon lachen. Keiner weiß was genaues, aber jeder sucht sich die passenden "Fakten" heraus, oder interpretiert sie so, dass die ohnehin schon feststehende Meinung bestätigt wird.
Ist also wie immer.

Ich hab mir keine Fakten rausgesucht und mal interpretiert, musste mich beruflich schon intensiver damit Auseinandersetzen und Du kannst gerne recherchieren und wirst dann feststellen das alle Toten nicht allein an der Schweinegrippe gestorben sind.

pXpress 05.11.2009 23:31

Doppelpost

FuXX 06.11.2009 12:09

Zitat:

Zitat von pXpress (Beitrag 301465)
Ich hab mir keine Fakten rausgesucht und mal interpretiert, musste mich beruflich schon intensiver damit Auseinandersetzen und Du kannst gerne recherchieren und wirst dann feststellen das alle Toten nicht allein an der Schweinegrippe gestorben sind.

Darum geht's ja auch gar nicht...

...aber egal.

@De_Rosa: Das Robert Koch Institut spricht sich ja recht eindeutig fuer die Impfung aus. Auf jeden Fall auch ein Punkt der mich darin bestaerkt Montag zur Impfung zu gehen.

FuXX

irek 06.11.2009 12:48

:confused: also ich habe das gleiche problem wie die meisten von euch, ich will mich eigentlich nicht Impfen lassen meine Frau ist dafür und die Kinder sind auch dagegen und was jetzt?? ich galube da muss jede für sich selbst entscheiden...

Irek

DeRosa_ITA 06.11.2009 13:25

Zitat:

Zitat von FuXX (Beitrag 301647)
@De_Rosa: Das Robert Koch Institut spricht sich ja recht eindeutig fuer die Impfung aus. Auf jeden Fall auch ein Punkt der mich darin bestaerkt Montag zur Impfung zu gehen.

FuXX

Ich hab noch gar nicht nachgelesen :-)... Weiß nur, dass dies die von den Infektiologen empfohlene Homepage bezüglich Impfungen ist.
Ich mach die Impfung wahrscheinlich davon abhängig, ob die MedUni uns diese sponsorisiert...
LG

sybenwurz 06.11.2009 18:06

Heute war ein, wie ich finde, sehr guter Leserbrief in der TAZ:

Zitat:

Schweinegrippe-Hysterie

betr.: "Das Grippe-Orakel aus dem Internet", taz vom 4. 11. 09

Kein Tag ohne Neuigkeiten von der Schweinegrippe. Diese Artikel schüren die Angst und besetzen Platz, der anderen, wirklich wichtigen Artikeln fehlt. Es gibt jedes Jahr weltweit Grippewellen, an der Menschen sterben. Auf einmal ist es das Schweinevirus, und wir sollen uns alle impfen lassen. Die Todesfälle halten sich im Rahmen, und man hat das Gefühl, jeder weitere wird gefeiert. "Mittlerweile sechs Tote durch die Schweinegrippe!" Sieht so eine Epidemie aus? Die meisten Fälle verlaufen komplikationslos und mild.

Warum es funktioniert, liegt an zwei Punkten: Zum einen ist es ein Milliardengeschäft für Pharmafirmen, die auch in Deutschland eine starke Lobby haben. Diese brauchen sich nicht vor einer Finanzkrise zu fürchten. Zum Zweiten ist es der hilflose Versuch der Menschen, auf eine Gefahr zu reagieren. Der Glaube, ein Piks würde die Sache schon regeln, ist gut fürs Gewissen, und man hat irrtümlicherweise das Gefühl, dass man etwas getan hat. Auch die Regierung fährt auf dieser Schiene. Wie viel unbequemer, aber effektiver und nachhaltiger wäre ein Blick auf die Hintergründe: Rinder, Geflügel und Schweine führen in Massentierhaltung ein unwürdiges, krank machendes Leben. Wie wäre es, hier anzusetzen und bessere Bedingungen auszuhandeln und den hohen Fleischkonsum an sich infrage zu stellen? Nein, daran mag niemand rütteln. Wir haben zwar Angst vor einer Schweine- oder Vogelgrippe, und es wird sogar der nationale Notstand ausgerufen (in den USA), aber der Auslöser wird nicht angerührt!

Krankheit ist immer ein Ausdruck eines instabilen Immunsystems. Es ist jedem klar, dass eine gesunde Lebensweise das Abwehrsystem stärkt. Schauen wir auf den Stress im Beruf, die Autos und ihre Abgase, der Lärm in den Städten, Lebensmittel aus der Konserve oder in Plastik eingeschweißt, die vielen allergenen Stoffe in Nahrung, Kleidung und von der industriellen Produktion ausgestoßen, dann fragt man sich, ob es wirklich sinnvoll ist, auch noch mit einem Impfpiks schädliche Stoffe wie zum Beispiel Quecksilber aufzunehmen.

Eine nachhaltigere, natürlichere Lebensweise würde viel bewirken und sich auch auf unsere Anfälligkeit für Grippen auswirken. Diese Veränderung wäre aber der Masse und der Regierung zu radikal - wir wollen unser Fleisch, wir wollen kein Tempolimit, Atommüll darf weiter strahlen, Plastikflaschen mit Weichmachern sind auf dem Vormarsch, die Bahn will an die Börse, statt mit guten Preisen Menschen vom Auto auf die Schiene zu bewegen, und neue Sorten Genmais lassen wir EU-weit auch zu - ohne zu wissen, wie sich das auf uns auswirken könnte. Aber dann bitte eine Impfung - wegen dieser unsäglich gefährlichen, gemeinen Schweinegrippe, die uns voller Unschuld unvermittelt trifft, dessen arme Opfer wir sind, und die sich, so wird seit Monaten gepredigt, ganz rasch, ganz schlimm ausbreiten wird. Na dann gute Nacht!

MAREN EMDE, Frankfurt am Main

glaurung 06.11.2009 18:16

Zitat:

Zitat von sybenwurz (Beitrag 301852)
Heute war ein, wie ich finde, sehr guter Leserbrief in der TAZ:

In der Tat einige sehr richtige Ansichten!

kuestentanne 06.11.2009 21:32

Hehe, das mit der Tierhaltung hatte ich woanders selbst schon mal geschrieben. Viele fiese Infektionskrankheiten waren mal Krankheiten unserer Haustiere. Die herkömmliche Grippe kam ja auch schon vom Schwein, Pocken, Masern und Tuberkulose sind Rinderkrankheiten.
Ganz am Anfang der jetztigen Schweinegrippe sagte irgendein Experte mal, die riesigen Schweinemastanlagen seien wahre Bioreaktoren, allein schon deshalb, weil man durch den bedenkenlosen Einsatz von Antibiotika munter resistente Bakterien züchtet ...

FuXX 06.11.2009 22:41

Zitat:

Zitat von sybenwurz (Beitrag 301852)
Heute war ein, wie ich finde, sehr guter Leserbrief in der TAZ:

Das mag ja nett sein. Ist aber sicher auch kein objektiver Blick auf die Geschichte.

Die Aufforderung zu humanerer Tierhaltung in allen Ehren (würde ich sofort unterstützen, Fleisch ist auch das einzige wo sich "bio" lohnt), das ändert an dem aktuellen Problem rein gar nichts. Zudem ist es eben so, dass es Krankheiten gibt, die auch ein gesunden Immunsystem kaputt machen. Bei der Spanischen Grippe starben zum Beispiel gerade die gesunden Leute, nicht die alten und ganz jungen, mit schwächerem Immunsystem. Da sollte jemand mal seine facts besser abklären.

Ich habe auch nicht das Gefühl, dass die gute Schreiberin auf dem Gebiet eine Expertin ist, es handelt sich ja auch eher um eine generelle Systemkritik, an der ich nicht mal viel auszusetzen habe. Die Schweinegrippe ist aber schon da und die Frage ist, was die sinnvolle Handlungsweise ist. Einfach warten und gucken, ob eine zweite, schlimmere Welle kommt, oder mögliche Gegenmaßnahmen ergreifen? Daher kann man zu dem an sich korrekten Leserbrief auch durchaus sagen: Thema verfehlt, 6, setzen.

FuXX

PS: Dem Robert Koch Institut würde ich nicht vorwerfen von der Pharmalobby dominiert zu sein. Und die Leute sprechen sich eindeutig für die Impfung aus. Es geht eben nicht um die Gefahr der aktuellen Variante, sondern darum der kleinen Chance auf eine verheerende zweite Welle zu begegnen.

powermanpapa 06.11.2009 22:56

Zitat:

Zitat von FuXX (Beitrag 301955)
Das mag ja nett sein........

PS: Dem Robert Koch Institut würde ich nicht vorwerfen von der Pharmalobby dominiert zu sein. Und die Leute sprechen sich eindeutig ............

Zitat:

http://www.pressemitteilungen-online...ung-angeklagt/ Bielefeld (ots) - Köln. Fast 100 Professoren aus dem gesamten Bundesgebiet stehen unter Korruptionsverdacht.
blablablablablablabla

FuXX 07.11.2009 00:16

Und wo ist der Zusammenhang? Aber schön, dass du mal wieder darauf hingewiesen hast, dass alle Menschen schlecht sind. Du bist echt son Kandidat, bei dem ich mich frage, wie übel ihm das Leben mitgespielt haben muss, dass er so enttäuscht ist von der restlichen Menschheit.

Du magst es glauben oder nicht, aber es gibt durchaus auch andere Leute, außer dir, mit Moralvorstellungen. Oder ist das gerade das Problem, dass du den anderen genau so viel traust, wie man dir trauen sollte? Könnte man ja dann genauso sagen, wie du den Leuten vom RKI Korrumppiertheit unterstellst. Gefällt dir aber vermutlich auch nicht.

An der Stelle solch ausgewiesener Experten würde ich mich echt bedanken, wenn irgendwelche Hansels die vom Thema keine Ahnung haben alles besser wissen und einem auch noch unlautere Absichten unterstellen. Du beanspruchst doch für dich auch, deine Arbeit ordentlich zu machen. Warum sprichst du das denn anerkannten Fachleuten anderer Berufszweige ab?

Sicher, Korruption gibt es überall, aber ich denke der Rat von Experten ist erstmal höher zu werten, als von Durchschnittsleuten konstruierte Verschwörungstheorien. Aber wie se's auch machen, es wird immer gemeckert. Wenn keine zweite Welle kommt (was ja nicht unwahrscheinlich ist), dann sagen se: "Hab ich doch gewusst, alle von der Pharmaindustrie gekauft!"

Aber kommt doch ne zweite, schlimmere Welle, dann heisst es: "Wieso tut keiner was? Wofür bekommen die die Forschungsgelder?" Das sind dann genau jene, die sich jetzt nicht impfen lassen wollen und behaupten sie wüssten's besser - aber dann ist das Kind schon in den Brunnen gefallen.

powermanpapa 07.11.2009 07:55

jetzt wirst du aber persönlich:Lachen2:

Experten? schon wenn ich das Wort mal wieder höre oder lese wird mir komisch

zu oft irren sich eben genau diese

ansonsten bleibt in ner heutigen Welt jedem selbst überlassen wo er sich drauf heben lässt oder aber nicht

sollte ich die Schweinepest bekommen--muss ich damit leben oder sterben--MEINE Entscheidung

zu oft hat man gerade bei der Pharma erlebt was passiert wenn man sich auf deren Experten einlässt

im besten Falle hilft der ganze Schrott einfach nur nicht

kann man ja nicht mal ansatzweise das Gegenteil beweisen

hat der Mist Langzeitwirkungen, kriegt man irgendwann nicht mehr als ein Schulterzucken dafür

--MEINE Entscheidung

Experten :Lachanfall: :Lachanfall: :Lachanfall:

-----------------------------------------------------------------
und klar triffst du im Leben ----Faktor X---- mehr Menschen, die falsch sind, als solche die sich selbst nicht am nächsten sind
und ändere mal den Schäuble, soweit ich weiß hat der da nix mehr zu sagen :-)

tobi_nb 07.11.2009 09:23

Zitat:

Zitat von FuXX (Beitrag 301989)
An der Stelle solch ausgewiesener Experten würde ich mich echt bedanken, wenn irgendwelche Hansels die vom Thema keine Ahnung haben alles besser wissen und einem auch noch unlautere Absichten unterstellen.
Sicher, Korruption gibt es überall, aber ich denke der Rat von Experten ist erstmal höher zu werten, als von Durchschnittsleuten konstruierte Verschwörungstheorien....

Ich unterstelle den Leuten des RKI Institutes keine Korruption, aber ich unterstelle, dass Ihnen die Objektivität (gerade bei der Schweinegrippe) abhanden kommt.

Was haben die denn auch für ne andere Möglichkeit, als ne Impfempfehlung auszusprechen? Bei dem enormen öffentlichen Interesse und dem damit verbundenen Fehl- und Halbwissen betrachten viele Menschen (du scheinbar ja auch) solche Institute als "letzte seriöse Institution"

Kein Mensch (auch kein Experte) weiß wie sich die Schweinegrippe entwickelt. Was aber jeder weiß: mit dem Impfstoff (bzw. geimpften Personen) wird's nicht schlimmer. Möglicherweise wird's nicht mal besser mit Impfstoff, aber schlechter auf keinen Fall.

Also ist es ne ganz einfache Risikobewertung für's RKI:

Mit der Aussage: "Lasst euch impfen" entsteht dem Institut (im Falle deiner immerwieder gebetsmühlenartig beschworenen 2. Katastrophenwelle (Du alter Panikmacher)) deutlich weniger Imageschaden, als mit der gegenteiligen Behauptung.

P.S.: Für mich können die Experten vom RKI genausogut in die Zukunft blicken, wie die Experten an der Börse.

Bisher war ich der Meinung, dass du ein sehr kritischer Mensch im Umgang mit "Experten" bist. Und ich bin überrascht, wie "blauäugig" du im Falle der Schweinegrippe bist. Achso, was macht deine Freunddin nochmal?

P.P.S.: Du siehst, wie schnell man die Objektivität verläßt, wenn man Teil der Lobby ist, und das ganz ohne Korruption.

sybenwurz 07.11.2009 09:43

Zitat:

Zitat von FuXX (Beitrag 301955)
Daher kann man zu dem an sich korrekten Leserbrief auch durchaus sagen: Thema verfehlt, 6, setzen.

Ah, geh!
Der Fredtitel hier lautet "Schweinegrippe" und der Leserbrief passt vielleicht nicht in den laufenden Faden, widmet sich aber ganz klar dem Thema.
Ne etwas andere Sichtweise hat ja bisher noch nie geschadet.
Hab gestern nem Doc, dessen Frau bei uns in der Tria-Abteilung ist, n Rad verkauft und ein wenig über das Thema geplaudert, da zwei meiner Kollegen erkältungstechnisch voll in den Seilen hängen;- der ist frei von jeglicher Panik, auch wenn er derzeit rund 20 Patienten pro Woche mit Schweinegrippe behandelt.

Was mich an dem Leserbrief fasziniert, sind die Gedankengänge, die ich vor einigen Jahrzehnten schon hatte, als irgendwelche Grünen zwar die Welt retten wollten, es aber nichtmal schafften, bei sich selbst zu beginnen: alleine im stinkenden 200D aufn Parteitag und ständig ne Kippe im Gesicht stecken...

Tatsache ist für mich: es gibt zur Schweinegrippe und Impfung keine objektiven Informationen (auch dem RKI unterstelle ich, wenngleich wohlwollend mal, dass sie rein aus Sicherheitsgründen schon zur Impfung raten müssen), aber Meinungen ohne Ende.

tobi_nb 07.11.2009 09:43

@Fuxx:

Eines hatte ich noch vergessen:

Ich finde es schon geradezu verbrecherisch, in einem überversorgten und klinisch fast reinem Land wie Deutschland (und auch ganz Europa), bei denen die Schweinegrippe sogut wie überhaupt keinen Schaden anrichtet, von einer "Impfpflicht" zur Vorsorge gegen Mutationen zu sprechen.

Woher kommt nochmal der Virus?

Und wenn sich ganz Europa und die USA zusammen gegen den Virus impfen lassen. Selbiger wird (wenn überhaupt) in irgendeinem Drecksslam irgendwo in einem unterintentwickelten 3. Welt- oder Schwellenland mutieren.

Und was nützt dir dann deine Impfung??

Jemand, der sich bei uns impfen läßt, macht das nur, damit sein Gewissen beruhigt wird, und er natürlich nicht krank wird, um z.B. die Saisonvorbereitung nicht zu stören.

Ist völlig i.O., nur sollte man nicht andere Gründe vorschieben.


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