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Schade dass man sich gestern nicht mal persönlich begegnet ist. Aber ich war schon so müde - Autofahrerei wäre noch später keine gute Idee mehr gewesen und mein Schulkrams wäre auch nicht gut gegangen... |
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:Huhu: |
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Wenn ein Profi sowas macht, dann ist das in erster Linie dumm. Bei nem Fußballer, der beim Stande von 0:3 vor Krämpfen kaum noch laufen kann, sich aber nicht auswechseln lässt und noch 3 weitere Gegentore verschuldet, lachen sich alle drüber kaputt wie blöd er oder wahlweise der Trainer ist - aber bei nem Ironman Profi ist ein analoges Verhalten heroisch? Gefinisht hat der Fußballer ja auch... FuXX |
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Weiß doch auch jeder warum. :Holzhammer: Ich mag Hellriegel und Norman ist bei mir (persönlich) auch im Kurs gestiegen, aber was zum Henker willst du uns eigentlich damit sagen? |
Zitat von einem Pro aus 2008:
Dann schaute ich zu meiner linken, dort saß Thomas Hellriegel und sagte „ich lauf auch nimmer, ich war 8 mal unter denTop 10, was soll ich jetzt 30ster werden |
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So wie du das allerdings hier zelebrierst, braucht man es ohnehin nicht ernst zu nehmen. Primitives Nachtreten ist das. Das zwischen der Leistung und dem eigenen Anspruch gewaltige Lücken klaffen, liegt doch auf der Hand. Bestreitet das irgendjemand? Wenn du nun versuchst zu suggerieren, dass die Stellungnahme des eigenen Managements irgendwas mit deiner hier verbreiteten Position zu tun hat und ich mich dazu in Widerspruch stelle, empfehle ich dir die Gebühr für das Rhetorikseminar zurückverlangen. War eine unnütze Veranstaltung - vielleicht hast du aber auch wieder nicht richtig zugehört. Soll ja öfters vorkommen bei dir;) |
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Und bitte: Kein Fußball. Danke! |
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Nenne es sentimental oder wie auch immer. Aufgeben steht entgegen dem Gedanken des Ironman. |
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Das Beispiel ist aber gut, denn es zeigt die Psychologie des Top-Sportlers in Bezug auf schlechte Ergebnisse. Es war ein Beispiel dafür, dass es außer der körperlichen Schmerzgrenze noch andere Aspekte gibt. |
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Findest du es nicht etwas sehr anmaßend Weltklasse Leuten zu erzählen wie sie ihren Beruf auszuüben haben? Klar, um Ingenieur zu sein, muss man kein T-Träger gewesen sein, daher dürfen auch nicht Profis Profis kritisieren. Aber ein Kritiker darf nicht für die untersuchte Gruppe die Maßstäbe einer anderen anlegen. Und die Profis sind eben keine Agegrouper die zuallererst zum finishen da sind. Wenn dann solche Urteile auch noch ohne genaue Kenntnis der Umstände geällt werden, ist man über Anmaßung schon weit hinaus. Zitat:
Aber darum ging es ja gar nicht... FuXX |
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Ausserdem finde ich es nicht verkehrt, wenn einer grosses Risiko geht (Normann, Marino auf dem Rad) und dann eben die Reissleine zieht bevor es zu gesundheitlichen Schäden kommt. |
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Es bleibt dabei: Mir fehlt der alte Geist, anmaßend oder nicht. |
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Hatten wir im letzten Jahr nicht eine ähnlich gelagerte Diskussion?
Ich frage mich nur, warum man die Heroen Stadler und Hellriegel nicht kritisch hinterfragen darf. Zweifellos haben beide viel für den Sport getan. Für beide gilt, dass sie sich nicht mehr qualifizieren muss. Sehr viele Agegrouper würden gerne mal nach Hawaii und würden viel dafür aufgeben, entbehren und auch Geld ausgeben. Aus dieser Sicht betrachtet ist es vielleicht nachvollziebar, wenn man sich darüber aufregt, dass die beiden wiederholt ausgestiegen sind. Ein Finnish unter allen Umständen würde sehr viele Agegrouper bewundernswert anerkennen. Wenn ich dann so einen Spruch wie oben lesen muss, ich war 8mal unter den Top 10. Glaubt der wirklich, dass er noch mal unter die Top 10 kommt. :Nee: Mal gespannt, wen wir alles in Florida wiedersehen werden. |
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Wobei, wenn dann Kurt das Ruder in Hawaii übernimmt, dann müssen wohl alle ehemaligen Sieger die Startgebühr entrichten, wenn sie nicht finishen:Huhu: Cengiz |
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dennoch habe ich verständnis für leute die frühzeitig ausscheiden. im top-bereich gehts ums grosse geschäft. neues spiel-neues glück. |
Ich fände es auch nicht schlecht, wenn wieder mehr gefinisht würde. An den Wandertag von Zäck erinnere ich mich heute genauso gut wie an sein Rennen in Roth 1997. Mir gefällt’s, wenn sich einer dem Rennen stellt, mit allen Konsequenzen (außer Gesundheit).
Grüße, Arne |
Meine Position ist, daß der Triathlon auch vom Finishergedanken lebt! Dies gilt m.E. insbesondere für Hawaii. Aber:
Grundsätzlich muß jeder Athlet (ob Pro oder AKler) aber selbst entscheiden, ob es richtig war auszusteigen. Und ich weiß nicht, ob es nicht frustierender ist, sich 6 Monate auf Hawaii vorzubereiten und dann mit völlig leeren Händen dazustehen. Die Pros wissen alle, daß es bei einem 8plus Std. Wettkampf immer Höhen und Tiefen gibt und jeder der Pros hat auch schon erlebt, daß er kurz vorm Aufgeben war und dann doch schließlich ein für sich befriedigendes Finish/Platzierung erreicht hat. Am Beispiel von Norman heute hatte ich den Eindruck, daß er wirklich ziemlich ratlos war, warum er jetzt das zweite Mal solche Krämpfe hatte. Ihm dürfte jetzt auch klar sein, daß er irgendeinen Fehler im Training oder im Wettkampf gemacht hat (wie ja schon ein paar oberschlaue Poster hier festgestellt haben) aber er scheint tatsächlich aktuell vor einem Rätsel zu stehen. Und diese Aussage muß ich akzeptieren. Bei Hellriegel würde mich dann tatsächlich seine Motivation interessieren, denn wenn ich in den letzten Jahren nur einmal gefinished habe, und bei den anderen Male nach dem Rad ausgestiegen bin, frage ich mich bei einem ehemaligen Topathleten wie ihm, schon, was das soll. Aber auch da muß ich seine Antwort, die ich in diesem Falle nicht kenne, akzeptieren. Nabenschalter |
ich sehe es auch so, die Langdistanz ist Raubbau am Körper, und ger die LD Profi's haben vielleicht nur 15 Rennen die sie Gut machen können. Wieso sollten sie also eines dieser "15" in 12std finishen....
Ich denke da geht es um den Beruf und der geht vor. Beim Akler sowie beim Profi. |
... habe mit meiner Frau (die sich für Sport eigentlich nicht interessiert) die Zusammenfassung gesehen und habe ihr dann von "Finishern" erzählt -
die Pros fand sie ganz nett, aber das "Nicht-Aufgeben-Credo" hat sie tief berührt. Um mal eine Position außerhalb der Tria-Nerd-Position zu schildern. |
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Von daher ist ein reines "finish" für sie halt nahezu nichts wert.. edit: Die aussage von Rassel-Lunge beweist ja wieder das nur für Leute die ein Problem mit der Überwindung der Distanz haben der finishergedanke mehr zählt. |
Danke JO. Ich hab den Finishergedanken nach 9 IMs immer noch.
Nabenschalter |
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PROS haben mitnichten eine höhere Schmerzgrenze, die betreiben lediglich den Sport auf einem anderen Niveau und sind nicht mehr oder weniger weich in der Birne als der Amateur der in Karlsfeld oder Schliersee startet. Und der letzte Teilsatz stimmt schon dreinmal nicht. Leute, die zum ersten Mal einen Triathlon beenden, haben oft einen starken "emotional impact", weil sie eben nach monatelangem Training einen persönlichen Sieg errungen haben. |
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Im Triathlon kannst Du noch Europameister oder Weltmeister werden, wenn Du mit 20, 25 oder noch später damit anfängst. Im Fußball wirst Du es als Beginner in dem Alter in keinem Dorfverein in die erste Mannschaft der Kreiliga C schaffen !! Das gilt auch für Handball, Volleyball, Tischtennis, Basketball, Schwimmen. In den Sportarten wirst du immer ein Loser bleiben, wenn Du z.B. mit 25 damit anfängst. |
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Da kannst aufs Gramm genau "berechnen", wieviel Kohlehydrate du pro Stunde brauchst und wieviel ml Flüssigkeit. Du kannst dich wiegen, um deinen Flüssigkeitsverlust pro Stunde abzuschätzen. Du kannst deine Salztabletten nach der Zeituhr einwerfen. Du kannst dich akribisch mit professionellen Trainingsplänen moatelang vorbereiten und Erfahrungen einfließen lassen und richtig tapern. ABER: Du kannst trotz all dem auch einfach platzen, weil der Körper eben doch kein deterministisches System ist. Und diese Unwägbarkeit macht den LD-Sport doch einfach total interessant und faszinierend. |
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Eine Frau wie Julie Moss holt sie vor den Fernseher (und das zahlt später ihre Miete). |
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Es ist körperlich übgrigens weitaus schonender den Marathon ab km 20 zu gehen, als ihn durchzulaufen. Das ist es, was dich richtig fertig macht! Und jetzt ab aufs Rad.... |
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Was ich hier immer anstrengend finde: Normann hat FFM 2006 mit 2 Radstürzen gefinished, Kona letztes Jahr mit Krämpfen auch als 12.?! Warum bitte soll er das jedes mal machen um uns was zu beweisen? er startet zeitnah beim Frankfurt Mara - da will er vielleicht auch eine für ihn gute Zeit laufen, was mit einem verkrampften Mara auf Hawaii wohl nicht leichter geworden wäre. Meine Meinung |
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Genau richtig! |
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