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Es stellt aus meiner Sicht die Realitäten in den USA falsch dar, wenn man fordert, eine gerechte künftige Wirtschaftsordnung müsse allen Einkommensgruppen Zuwächse bringen ("win-win"). Es besteht überhaupt keine Notwendigkeit, die Reichen noch reicher zu machen. Stattdessen sollte die seit Jahrzehnten bestehende Entwicklung, dass ein immer größerer Teil des Volksvermögens und -einkommens den reichsten Amerikanern zugute kommt, gestoppt werden. Mit Sozialismus hat das nichts zu tun. |
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Bisher hatte er viel Glück und natürlich auch eine Menge Können. Letzteres allein reicht aber nicht. Um richtig was zu bewegen, brauchst Du aber Leute wie Musk. Ohne diesen Hang zum Risiko wird wenig passieren. Meine Einschätzung zu Trump inkludiert hier nicht seine politischen Ambitionen. Mir geht es nur um die Persönlichkeit als Unternehmer. |
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Es gibt diese Pyramide: wenn du schon alles hast, willst du die Welt verbessern. Trump hatte schon immer alles ($). |
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Zu den Realitäten: 50% aller Wertpapiere der USA sind im Besitz des reichsten 1% der US-Bevölkerung. Die gesamte ärmere Hälfte aller US-Bürger hat nur einen Anteil von 0.5% an den Wertpapieren, Aktien etc., also praktisch nichts. Ob Trump oder Musk sich irgendwann mal verzocken oder auch nicht, spielt keine Rolle. |
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Er hilft den anderen nicht aus Altruistischen Motiven, sondern weil er es liebt, die Massen hinter sich zu haben und ihn lieben. Dies kann eine enorme Motivation bei so Charakteren sein. |
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Am Spruch "Im Kapitalismus kann JEDER reich werden. Aber nicht ALLE..." ist schon etwas dran. Ich bin aber nicht sicher, ob es Fortschritt wäre, dies zu unterbinden. Sicher sollte es eine Untergrenze geben. Hier ist wohl eher die Frage, was man denjenigen dafür abverlangen möchte. Hier kann man sicher trefflich streiten. Du hast ja einige Male hier vorgetragen, dass Du Dich nicht für den Anreiz weiteres Wachstums begeistern kannst. Ich sehe darin die Grundlage, dass weitere Teile der Weltbevölkerung ihre Lebensbedingungen deutlich verbessern können. Hier ist doch der eigentliche Dissens. Oder? Zitat:
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Was ist denn schon gerecht? Meint ihr nicht eigentlich fair?
Diejenigen, die sich auf Gerechtigkeit beziehen müssten erstmal sagen, was sie eigentlich meinen. Idealerweise beziehen sie sich auf eine der vielen Gerechtigkeitstheorien, die bereits rauf und runter dekliniert wurden: https://de.m.wikipedia.org/wiki/Gere...ssifizierungen Vereinfacht für diesen Kontext hier würde ich sagen, dass eine gerechte Wirtschafts-/Gesellschaftsform eine Start und Chancengleichheit bietet, keinesfalls aber Ergebnisgleichheit oder Besitzgleichheit. Wegen letzterem ist zwingend größtmögliche (soweit in Gesellschaften überhaupt möglich) Freiheit des Individuums Grundvoraussetzung und auch Schutz vor Willkür. Ob Musk nun Milliarden hat oder nicht ist doch für Gerechtigkeit irrelevant. Für Gerechtigkeit irrelevant ist aber nicht, was er damit macht. Wenn er sein Geld so ausgibt, dass er und andere 49 Milliardäre den Planeten mit ihrer CO2 Bilanz in 90min genauso abfucken wie ein durchschnittlicher Mensch in seinem ganzen Leben, dann ist das ziemlich sicher nicht gerecht und auch nicht fair; er gefährdet damit überproportional stark die Freiheit der anderen. :Blumen: |
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