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schnodo 05.04.2018 18:09

Ich will mich gar nicht in die Avocado-Diskussion einmischen aber zufällig habe ich vor kurzem diese Reportage gesehen: Weltspiegel-Reportage: Avocado - Umweltkiller Superfood

Ich hatte keine Vorstellung davon, welche Auswüchse in Sachen Monokultur, Korruption und Kriminalität sowas zur Folge haben kann.

Zitat:

Sie gilt in Europa als "Superfood" und hat wegen ihres Nährstoffreichtums ein durchweg positiv besetztes Image: die Avocado. Prominente veröffentlichen Avocado-Kochbücher und bei Veganern gilt die Frucht seit Jahren als umweltbewusste Alternative zu Fleisch. Doch in Chile, einem der weltweiten Hauptanbaugebiete, sind mit der Avocado Wassermangel, Menschenrechtsvergehen und eine unökologische Logistikkette verbunden.
Zitat:

Für ein Kilo, also drei Avocados, werden bis zu 1.000 Liter Wasser verbraucht – ein Vielfaches mehr als für ein Kilo Tomaten oder Kartoffeln. Die Region leidet unter akutem Wassermangel. Der Klimawandel verschärft diesen noch. Die Flussbetten sind seit Jahren vertrocknet, Tanklastwagen bringen Trinkwasser zu notleidenden Familien – während nebenan auf den Agrar-Großbetrieben tausende Hektar Avocado-Haine mit künstlichen Staubecken bewässert werden.

dherrman 05.04.2018 18:10

Zitat:

Zitat von Stefan (Beitrag 1371099)
Ich verstehe die Avocado-Diskussion nicht.
Essen nur Veganer Avocados?

Wie kannst du nur sowas fragen ;)

Körbel 05.04.2018 18:55

Zitat:

Zitat von Stefan (Beitrag 1371099)
Ich verstehe die Avocado-Diskussion nicht.
Essen nur Veganer Avocados?

Nö, ich kenne auch Fleischfresser die gerne mal ne Guacamole essen.

Btw, Avocados wachsen auch in Andalusien.
Also ist der Anfahrtsweg auch nicht viel länger als bei Orangen oder Granatäpfel.

glaurung 05.04.2018 19:22

Zitat:

Zitat von Klugschnacker (Beitrag 1370945)
Ich halte es für eine Ausflucht, anzuführen, dieses oder jenes sei nicht das größte Problem, sondern vielleicht nur das fünftgrößte. Denn wir können uns nicht alle gleichzeitig um das allerallerallergrößte Problem kümmern, und alle anderen Probleme ignorieren. Stattdessen ist es klüger, sich mit verteilten Kräften verschieden dringenden Probleme zu widmen.

Da will ich Dir nicht widersprechen. Ich meinte mit meinen Posts ausdrücklich NICHT, dass wir uns NUR der überhand nehmenden Weltbevölkerung widmen sollten (Mag aber durchaus sein, dass das so rüber kam). Dafür gibt es einfach zu viele Missstände auf diesem Planeten. Allerdings sind diese Missstände nicht selten - entweder direkt oder indirekt - die Folge der Überbevölkerung. Das lässt sich meines Erachtens nicht leugnen.

Und dass dieses in meinen Augen allerallergrößte Problem (um bei Deinen Worten zu bleiben) vielen Menschen - Veganern und Fleischfressern gleichermaßen - entweder nicht soooo sehr bewusst oder vielmehr sogar egal ist, zeigt doch die Tatsache, dass mein Faden mit der Weltbevölkerung anfangs schlicht ignoriert wurde. Erst als ich etwas provokativer wurde, hat man sich der Sache angenommen... :Cheese:


Zitat:

Zitat von Klugschnacker (Beitrag 1370945)
Die ungerechte Verteilung von Ressourcen, indem der reiche Westen gewaltige Futtermengen aus armen Ländern in die Futtertröge von Schweinen und Rindern wirft, und ihnen den Treibhauseffekt zurückgibt, ist eines dieser Probleme.

Hatte ich Dich nicht mal irgendwo mit einem Mercedes SUV gesehen? Mit vereinten Kräften sollten wir uns auch dieser Problematik widmen. Kein Mensch muss 10L und mehr pro 100km in die Luft blasen, um zur Arbeit zu fahren. Soviel zum Thema Treibhauseffekt, im Glashaus sitzen und den ersten Stein werfen blablabla (um wiederum bei Deinen Worten zu bleiben)...Zweierlei Maß, sage ich da nur. Es gibt auch Autos, die 4L auf 100km brauchen, mit denen man ebenso von A nach B kommt. Solltest Du mittlerweile einen sparsamen 3L Lupo fahren, dann darfst Du mich gerne berichtigen. dann nehme ich gerne alles zurück.
By the way: Ich fahre meinen A4 mit 6L auf 100km und klage nun einfach mal pauschal all Jene an, die auch nur einen Zehntel Liter mehr brauchen. Meine 6L sind genau die richtige Grenze. Verstehst Du, was ich meine? :Cheese:

Fakt ist, dass wir uns im reichen Westen allesamt gerne "mal etwas gönnen". Die allermeisten dieser "Annehmlichkeiten" haben negative Auswirkungen auf Natur und Umwelt, nicht nur der Fleischkonsum.

Und: Ich esse Fleisch, ja. Meiner Ansicht nach sollte ich auch weniger davon essen. Aber was ich wirklich nicht leiden kann ist, dass man mich ohne Kenntnis darüber, woher ich mein Fleisch beziehe, für das "Leid" dieses Tiers verantwortlich macht. Hole ich das Fleisch vom Jäger, der das Tier geschossen hat, dann bin ich meiner Ansicht nach exakt für gar kein Leid verantwortlich.

Wer weiß, ob die Menschheit die letzte Eiszeit überhaupt überlebt hätte, wenn sie keine Tiere erlegt hätte. Will heißen, Fleischkonsum ist definitiv Teil unserer Evolution und daher bin ich der Meinung, dass man Fleischkonsum nicht pauschal verurteilen sollte. Der Neandertaler ist sehr wahrscheinlich ausgestorben, weil er NUR Fleisch konsumiert hat und ihm gegen Ende der letzten Eiszeit die Nahrung ausging. Der Homo sapiens hat überlebt, weil er einen vielseitigen Speiseplan hatte und klassischer Gemischtköstler war.

Aber lassen wir das. Sonst wird's wirklich zu sehr OT. Ich bin raus :-)

LidlRacer 12.04.2018 23:15

Zur allseitigen Erheiterung:
Um 22:40 Uhr kommt auf ONE die Tatortreiniger-Folge "Fleischfresser".

(jetzt um 22:15 auch schon eine andere)

Coriande 13.04.2018 10:54

Zitat:

Zitat von LidlRacer (Beitrag 1372751)
Zur allseitigen Erheiterung:
Um 22:40 Uhr kommt auf ONE die Tatortreiniger-Folge "Fleischfresser".

(jetzt um 22:15 auch schon eine andere)

Grandios! Ach Schotty... :Cheese:

Klugschnacker 13.04.2018 11:15

Zitat:

Zitat von glaurung (Beitrag 1371112)
Hatte ich Dich nicht mal irgendwo mit einem Mercedes SUV gesehen? Mit vereinten Kräften sollten wir uns auch dieser Problematik widmen. Kein Mensch muss 10L und mehr pro 100km in die Luft blasen, um zur Arbeit zu fahren. Soviel zum Thema Treibhauseffekt, im Glashaus sitzen und den ersten Stein werfen blablabla (um wiederum bei Deinen Worten zu bleiben)...Zweierlei Maß, sage ich da nur. Es gibt auch Autos, die 4L auf 100km brauchen, mit denen man ebenso von A nach B kommt. Solltest Du mittlerweile einen sparsamen 3L Lupo fahren, dann darfst Du mich gerne berichtigen. dann nehme ich gerne alles zurück. ... Aber lassen wir das. Sonst wird's wirklich zu sehr OT. Ich bin raus

Ich hatte nie ein Mercedes SUV. Ich fahre ein gutes, sparsames Auto und besitze eine Bahncard.

Du brauchst das nicht zurücknehmen. Ich lege keinen Wert auf Diskussionen mit Menschen, die einem irgend einen Senf an den Kopf werfen, und abschließend verkünden: "Ich bin raus!".

sabine-g 13.04.2018 17:24

Zitat:

Zitat von glaurung (Beitrag 1371112)
By the way: Ich fahre meinen A4 mit 6L auf 100km und klage nun einfach mal pauschal all Jene an, die auch nur einen Zehntel Liter mehr brauchen. Meine 6L sind genau die richtige Grenze.

ich fahre einen 3er BMW. Hat in 3 Monaten 3 Jahre auf dem Buckel und nun 108000km runter.
Gesamtdurchschnittsverbrauch seit dem 5,3L/100km.
Selbst das ist zuviel. Die Autoindustrie ist einfach zu dämlich.

Zitat:

Zitat von glaurung (Beitrag 1371112)
Ich bin raus

ich war nie drin...


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