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Aber rein interessehalber und um die genaue Begründung zu bekommen, werde ich den Antrag in den nächsten Tagen wohl stellen. und natürlich werde ich auch weiterhin mit dem Rad zur Arbeit pendeln. Denn sowenig wie auch nur ein einziger Autofahrer wegen dieser weniger als 1€ pro Tag vom fossilen Verbrenner auf ein E-Auto umsteigen wird, so wenig werden Menschen deshalb vom Auto aufs Fahrrad wechseln. Dafür gibt es weitaus einleuchtendere und lebensnähere Gründe. Die Google-Recherche erbrachte übrigens, dass mit dem Treibhausgasemissionsminderungsgesetz durchaus auch Infrastrukturvorhaben wie z.B. der Bau von Radwegen bezuschusst werden soll und es finden sich Handlungsanweisungen für Antragsteller, wie man bei solchen Projekten die vermiedenen Emissionen überschlägig dem Umweltbundesamt hochrechnen/ belegen kann. Vom Geiste her ist diese Gesetz also durchaus auch darauf angelegt, die Nutzung von Fahrrädern statt Autos mit Verbrennerantrieb bzw. des ÖPNV zu fördern. |
Ich habe ganze Sache anders verstanden. Man bekommt vom Staat kein Geld, sondern bekommt ein Zertifikat, dass man eine bestimmte Menge CO2 einspart. Dieses Zertifikat verkauft man dann an eine Firma die ihren CO2 Ausstoß damit "grün" waschen kann.
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Gibt es einen plausiblen Grund, warum der Staat E-Autofahrer mittelbar mit Co2-Zertifikaten für die von Ihnen eingesparten Treibhausgase versorgt und Ihnen die Möglichkeit zur Teilnahme am Emissionshandel verschafft und dieses Recht Radfahrern (oder auch ÖPNV-Nutzern) die ihre Co2-Reduktion schlüssig und nachvollziehbar belegen können, verweigern könnte? |
Das ganze ist keine rationale Maßnahme sondern reines Greenwashing. Dazu passend werden private e-Fahrzeuge auch gleich doppelt verrechnet. Ladestellenbetreiber können die abgegebene Energiemenge geltend machen, private Autos, die zu nicht unerheblichem Teil an öffentlichen Ladestellen geladen werden, bekommen zusätzlich noch eine Pauschale CO2 Einsparung angerechnet.
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Bei entsprechender Umstellung (E-Auto oder Rad statt Verbrenner, Hausdämmung) reicht man die Verbräuche der z.B. letzten 3 oder 5 Jahre ein (vor dem Wechsel), und diejenigen nach dem Wechsel - und entsprechend der tatsächlich erreichten Ersparnis an CO2 (oder besser an Ressourcen, was auch immer) wird eine Belohnung bemessen (Ich verbrauche z.B. seit dem Umbau unseres Anwesens trotz mehr beheizter Fläche 30 % weniger Gas - die Förderung daran zu bemessen wäre passender, als nur nach Dämmschichtdicke zu gehen). Damit gewinne ich wie auch Hafu natürlich mit "vorher Rad, nachher Rad" nichts; aber schon ein sparsamer Diesel statt einem Schluckspecht von SUV kann dann ein Bonus bedeuten. |
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Im Übrigen: "Ablasshandel für E-Autos" trifft diese Verordnung ganz gut. |
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