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Juhu, ich bin nicht die einzige, die "Atemunfug" macht:Huhu:
Beim Erlernen der Kraultechnik kam ich mit 3er-Atmung auch gar nicht klar (Luftnot), und 2er war mir zu hektisch (Luftüberschuss). Die anderen Nachteile der reinen 2er-Atmung wurden ja auch schon hier im Forum diskutiert. Ich habe dann auch angefangen, alle 2 Züge die Seite zu wechseln, also Atmung rechts, rechts, links links, rechts, rechts usw. Also 2er und beim Seitenwechsel dann der 3er. Koordinativ anspruchsvoll, zumindest am Anfag, aber war für mich eine gute Lösung. Mittlerweile schwimme ich komplett 3er, aber wenn mal mehr Luft rein muss, wechsel ich wieder auf das verrückte System. |
Etwas OT aber lustig: Bald werde ich von meinen Kollegen eingewiesen. Es ist wenig los am Arbeitsplatz, aber Anwesenheitspflicht (selbstverständlich) und somit habe ich die von Euch erwähnten Atemrhythmen trocken mitgeübt! Mal sehen, wie morgen früh die Luft im überheizten 28Grad Becken so ist :-)
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Zitat:
Verstehe ich das richtig, dass bei drei Armzügen zweimal geatmet wird? Da fange selbst ich als niedrigfrequenter Schwimmer an zu hyperventilieren. So wie MatthiasR es beschrieben hat, macht es für mich mehr Sinn und so schwimme ich auch gelegentlich. Grundsätzlich ist es sicher von Vorteil, auf beiden Seiten atmen zu können, um dann zu atmen, wenn es nötig (und möglich) ist. Ich variiere da auch mal je nach Tagesform, versuche aber immer einen halbwegs normalen Atemrhythmus ohne längeres Luftanhalten zu erreichen. M. |
Moin,
Zitat:
Nur, dass es sehr hilfreich/wichtig sein kann, zu beiden Seiten gleich gut atmen zu können. Viele Grüße, Christian |
Ich habe mich erinnert, dass ich vor langer Zeit mal versucht habe, wie es sich anfühlt, einige Bahnen tatsächlich jeden Zug zu atmen. Auslöser war dieser GoSwim-Blogpost (das Video ist leider nicht mehr verfügbar): FREESTYLE – Breathe Every Stroke
Durch diesen Drill soll man lernen, den Kopf für die Atmung zu drehen anstatt ihn zu heben. Zitat:
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Zitat:
Um nach beiden Seiten gut atmen zu können muss man leider auch nach beiden Seiten atmen können. Ich frag mich die ganze Zeit, was für Belastungen hier im Training geschwommen werden bei denen man mit dem 3er Zug nicht auskommt. Ob da auch technische Mängel der Grund sein könnten. Genau: mit dem 3er Zug kontrolliert man die Geschwindigkeit, kommt ein wenig runter nach dem harten Massaker beim Rolling Start. Das Schwimmen wird weniger hektisch. Ich schwimme dann gleichmässiger und gestreckter. |
Wenn ich nicht zu intensiv schwimme, habe ich einen 2 - 2 -3 Rhythmus. So atme ich zu beiden Seiten und komme nicht in die Versuchung, fast in Seitenlage zu schwimmen, weil man dann den Kopf ja schon fast atemgerecht liegen hätte.
Bei dem angesprochenen 2/3-Rhythmus würde ich Schnappatmung kriegen, wäre mir zu viel atmen. |
Ich schwimme schon seit vielen Jahren 2-2-3, habe das Gefühl dadurch auch im offenen Gewässer sehr gerade zu schwimmen. Wenn ich nur zu einer Seite atme habe ich das Gefühl nicht so gerade zu schwimmen. Außerdem finde ich es auf den ersten 200 stressigen Metern sehr angenehm einfach je nach Bedarf zu einer Seite atmen zu können, wo es gerade weniger Schläge gibt. Wenn es schnell sein muss, am Anfang auf der Langdistanz oder beim Sprint, atme ich aber fast nur 2er Atmung.
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