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captain hook 04.11.2019 11:57

Zitat:

Zitat von Klugschnacker (Beitrag 1490573)

Was sich am besten für Deine persönliche Laufökonomie auswirkt, sind höchstwahrscheinlich: häufiger laufen und mehr Wochenkilometer machen. Mit anderen Worten: Die Ökonomie korreliert in erster Linie mit den Umfängen des Lauftrainings.

Grüße,
Arne

Also mit der Umfangskeule hat man in den Nachwuchskadern immer eher die "erschlagen", die auf den Unterdistanzen zu langsam waren. In der Regel verbesserten die sich dann schnell auf den längeren Strecken, die hohen Laufgeschwindigkeiten, die allerdings dann von den älter werdenden Jugendlichen (die aus den schnelleren Unterdistanzen dann nachrückten) in die längeren Strecken getragen wurden, waren für die meisten mit denen so verfahren wurde allerdings in der Regel später ein Problem. Bei fast allen sah man auch schon optisch am Laufstil die "Begrenzer".

Ich vermute, dass man für eine Aussage wo das Problem liegt, den Sportler mal laufen gesehen haben sollte.

Calrissian666 04.11.2019 12:19

Kann ich weitgehend schon festmachen, vorne zu lang, hinten zu kurz, Sitzhaltung, instabiler rumpf

captain hook 04.11.2019 12:25

Zitat:

Zitat von Calrissian666 (Beitrag 1490617)
Kann ich weitgehend schon festmachen, vorne zu lang, hinten zu kurz, Sitzhaltung, instabiler rumpf

Dann weißt Du ja was zu tun ist. Ich glaube nicht, dass das davon besser wird, wenn Du jetzt einfach den Umfang erhöhst und doppelt soviel Kilometer im 5er Schnitt läufst, was Du in der Dir gewohnten Weise sicher gut hinbekommst, wodurch Du Deinen Körper aber sicher nicht zwingst sich anzupassen.

Jetzt ist doch ne gute Zeit für Stabitraining und profilierte, extensive Fahrtspielläufe (Keniastyle - das Gelände gibt die Intensität vor).

Kasrwatzmuff 04.11.2019 12:26

Zitat:

Zitat von captain hook (Beitrag 1490612)
Ich vermute, dass man für eine Aussage wo das Problem liegt, den Sportler mal laufen gesehen haben sollte.

Der Meinung bin ich auch. Bezüglich Laufstil kann man mMn einfach keine pauschalen Aussagen treffen.

Was ich allerdings sagen kann ist das Folgende: auch Läufer, für die eine Sub40 auf 10 kein Problem ist, haben manchmal einen grottigen Laufstil. Ich trainiere auch einen Kollegen, der auif der OD hinten noch eine 41 laufen kann, aber wenn man den Laufstil sieht, schlägt man die Hände über dem Kopf zusammen.

Der Laufstil ist auch so individuell verschieden, dass ich der Meinung bin, es gibt keinen allgemein gültigen "perfekten Laufstil". Es gibt für mich nur einen individuell bestmöglichen Laufstil.

Calrissian666 04.11.2019 12:32

Bei der Staps Aussage ging es nicht drum schönen Laufstil zu haben, sondern wie sieht der Energieverbrauch bei welcher Geschwindigkeit aus. Bei mir ist halt ab 5:00 extremer Anstieg der nicht so zu den restlichen Parameter passt. Ergo lass ich irgendwo Körner liegen

lqw 04.11.2019 12:41

Paula Radcliffes Laufstil würde man auch nicht unbedingt als optimal bezeichnen und die konnte recht schnell rennen. Aus Erfahrung kann ich Arnes Aussage bestätigen - viel hilft viel und der Körper weiss schon wie er sich dann auf die ökonomischste Fortbewegungsform einschießt. Daran im fortgeschrittenen Alter noch groß was ändern zu wollen halte ich für verschenkte Liebesmüh und evtl sogar kontraproduktiv durch Verletzungsgefahr.

Ich persönlich muss mich zum Glück beim Laufen ja nicht sehen

Trillerpfeife 04.11.2019 12:59

Zitat:

Zitat von Calrissian666 (Beitrag 1490623)
Bei der Staps Aussage ging es nicht drum schönen Laufstil zu haben, sondern wie sieht der Energieverbrauch bei welcher Geschwindigkeit aus. Bei mir ist halt ab 5:00 extremer Anstieg der nicht so zu den restlichen Parameter passt. Ergo lass ich irgendwo Körner liegen

mir ging es auch nicht um schön oder nichtschön. Aber die 20 Minuten Im Marathon fand ich viel für "im Laufstil Körner liegen lassen"

So geschätzt wäre deine Marathon Geschwindigkeit jetzt um die 4 : 20 / km (geschätzt! :) )

Ich lese gereade ein Buch über Emil Zatopek. Der ist auch nicht besonders schön gelaufen.

captain hook 04.11.2019 13:36

Zitat:

Zitat von lqw (Beitrag 1490628)
Paula Radcliffes Laufstil würde man auch nicht unbedingt als optimal bezeichnen und die konnte recht schnell rennen. Aus Erfahrung kann ich Arnes Aussage bestätigen - viel hilft viel und der Körper weiss schon wie er sich dann auf die ökonomischste Fortbewegungsform einschießt. Daran im fortgeschrittenen Alter noch groß was ändern zu wollen halte ich für verschenkte Liebesmüh und evtl sogar kontraproduktiv durch Verletzungsgefahr.

Ich persönlich muss mich zum Glück beim Laufen ja nicht sehen

Paula hatte das selbe Problem wie von mir beschrieben auf den langen Bahnstrecken - zu langsam. Deshalb ist sie irgendwann auf den Marathon gegangen nachdem sie im xten 10.000m Rennen im Spurt abgekocht wurde.

Ich würde auch nicht unbedingt drauf setzen "schön" zu laufen, aber wenn es einfach zu "weich" ist in der Körpermitte, dann könnte man da schon mal gezielter dran arbeiten. Da hat man in allen Disziplinen dann was davon.


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