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anneliese 17.03.2015 12:00

Bei mir kommt das ganze vom Fuß. Ohne Einlagen, knicke ich recht stark ein, das zieht das Knie hinterher...

Im Wohnzimmer steht nun ein Therapiekreisel zum Üben. Im Fitnessstudio (Venice Beach über dem Scheck Inn) gibt's noch so Balance Pads von Sissel.

Mehr Übungen hier: http://tritime-online.de/2015/03/sta...-sprunggelenk/

Duafüxin 17.03.2015 12:02

Zitat:

Zitat von schnodo (Beitrag 1119845)


Das ist eine gute Idee. Leider ist das keine Sache, die man immer mal nebenher ohne Vorbereitung machen kann. Da fehlt der eigene Garten mit ein paar alten Bäumen. ;)

Haben wir auch nicht, Bäume gibts überall, fast. Oder irgendwelche Pfähle auf Kinderspielplätzen.

schnodo 17.03.2015 17:12

Zitat:

Zitat von Wonderboy (Beitrag 1119851)
Eine MFT Platte wäre natürlich perfekt.

Zitat:

Zitat von anneliese (Beitrag 1119863)
Im Wohnzimmer steht nun ein Therapiekreisel zum Üben.

Ein Balance Board habe ich tatsächlich in Griffweite. Das werde ich mal wieder reaktivieren. Man muss ja beim Fernsehen nicht immer auf dem Sofa sitzen. ;)

Zitat:

Zitat von Duafüxin (Beitrag 1119864)
Haben wir auch nicht, Bäume gibts überall, fast. Oder irgendwelche Pfähle auf Kinderspielplätzen.

Die Slackline kann man bestimmt gut mit Aufenthalten am See verbinden. Ist zumindest etwas, das Spaß macht, was die Chance erhöht, dass es getan wird. :)

Ich sehe schon, die Findung des Körpergefühls kann mir keiner abnehmen. Ich werde versuchen, mich langsam an die korrekte Knieposition heranzutasten. Vielleicht probiere ich es mal mit Seilspringen vor dem Spiegel, da müsste es relativ gut zu erkennen sein und das kommt ja dem Laufen halbwegs nahe.

mhovorka 17.03.2015 17:54

Hab 3 Tipps für dich:

1) Du kannst es anstatt mit einer Slackline auch mit einem Pezziball probieren. Einfach langsam ranntasten, so dass du dann nach einer Zeit drauf stehen kannst.
Das stärkt natürlich auch die tiefer liegende Muskulatur.

2) Der Oberschenkel besteht ja aus 4 Muskeln/Muskelsträngen. Der Teil, welcher auf der Innenseite des OS liegt ist wesentlich für die Stabilisation des Kniegelenkes (ist der vastus medialis). z.b durch Ausfallschritte (mit Gewicht) kannst du den im speziellen gut ansteuern. Natürlich auch durch Kniebeugen usw.

3) Was sich auch anbieten würden ist, dass du z.b. einbeinige Kniebeugen machst (den inaktiven Fuß stellst du dabei auf einer Überhöhung hinter dem Körper ab). Dabei befestigst du ein Teraband am arbeitenden Knie und jedes mal wenn du in die Kniebeuge gehst zieht ein Partner dein Knie nach innen. Du musst natürlich schauen, dass das Knie stabil und gerade bleibt! Am besten geht das auch vor einem großen Spiegel. Der Zug soll am Anfang leicht sein und mit der Zeit immer höher werden.

lg :Huhu:

schnodo 18.03.2015 00:36

Zitat:

Zitat von mhovorka (Beitrag 1119960)
3) Was sich auch anbieten würden ist, dass du z.b. einbeinige Kniebeugen machst (den inaktiven Fuß stellst du dabei auf einer Überhöhung hinter dem Körper ab). Dabei befestigst du ein Teraband am arbeitenden Knie und jedes mal wenn du in die Kniebeuge gehst zieht ein Partner dein Knie nach innen. Du musst natürlich schauen, dass das Knie stabil und gerade bleibt! Am besten geht das auch vor einem großen Spiegel. Der Zug soll am Anfang leicht sein und mit der Zeit immer höher werden.

Danke für die Tipps! Zum letzten habe ich vor kurzem ein Youtube-Video gesehen und fand die Idee pfiffig, das Knie noch mehr in die falsche Richtung zu lenken und dann gegen den zusätzlichen Zug zu arbeiten, weshalb ich das auf jeden Fall mal ausprobieren will.

Lux 19.03.2015 09:34

Zitat:

Zitat von mhovorka (Beitrag 1119960)
Hab 3 Tipps für dich:

...

2) Der Oberschenkel besteht ja aus 4 Muskeln/Muskelsträngen. Der Teil, welcher auf der Innenseite des OS liegt ist wesentlich für die Stabilisation des Kniegelenkes (ist der vastus medialis). z.b durch Ausfallschritte (mit Gewicht) kannst du den im speziellen gut ansteuern. Natürlich auch durch Kniebeugen usw.

3) Was sich auch anbieten würden ist, dass du z.b. einbeinige Kniebeugen machst (den inaktiven Fuß stellst du dabei auf einer Überhöhung hinter dem Körper ab)...

lg :Huhu:


Es könnte sein, dass die Instabilität schon mit einem instabilen Fußgewölbe anfängt. So war es bei mir.

Ich konnte keine 20 einbeinigen Kniebeugen bei Ausfallschritt ("gesundes" Knie nach hinten) auf einem BalancePad bewältigen.

Diese Übung ist für viele, auch unsportliche, sehr einfach, musste ich erschreckt feststellen.
Ich habe dafür mehrere Monate gebraucht. Und mehrmals die Woche geübt.

Die ca. 50 Euro für das BalancePad war die beste Sportausgabe "for ever". (Gab es gerade auch bei Tchibo für 20 Euro)

Ich vermute, dass diese Übung sogar bis hoch zur Wirbelsäule stabilisierend wirkt.

Alles Gute!
Steffen

schnodo 19.03.2015 11:39

Zitat:

Zitat von Lux (Beitrag 1120174)
Die ca. 50 Euro für das BalancePad war die beste Sportausgabe "for ever". (Gab es gerade auch bei Tchibo für 20 Euro)

Ich vermute, dass diese Übung sogar bis hoch zur Wirbelsäule stabilisierend wirkt.

Alles Gute!
Steffen

Danke, besonders für den Hinweis auf Tchibo! Habe gleich mal zugeschlagen. ;)

Lux 19.03.2015 18:26

Zitat:

Zitat von schnodo (Beitrag 1120215)
Danke, besonders für den Hinweis auf Tchibo! Habe gleich mal zugeschlagen. ;)

Super freu mich :)

Und das TchiboBalancePad ist sehr viel rutschfester als das Original!
(Der Trend geht zum ZweitPad ;)
- habe mir auch eines gekauft... zusätzlich)

Viel Spaß und Konsequenz beim Trainieren!

BG Steffen


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