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LidlRacer 09.04.2012 01:55

Falls auch kritische Stimmen gewünscht sind, hilft schon Wikipedia weiter:
Basische Ernährung

Zitat:

Bewertung und Kritik
  • Die Eignung als dauerhafte Ernährungsform ist umstritten.
  • Eine Wirksamkeit der basischen Ernährung bezüglich der Vermeidung von Krankheiten konnte bisher nicht nachgewiesen werden, abgesehen von Nebeneffekten durch eine insgesamt gesündere Ernährung.
  • Einen wissenschaftlich anerkannten Nachweis für die Übersäuerungstheorie gibt es nicht.
  • Die hessische Verbraucherzentrale bezeichnet basische Ernährung und entsprechende Nahrungsergänzungsmittel als überflüssig. In ihrer Stellungnahme heißt es: „Die natürlichen Puffersysteme des Körpers, eine ausgewogene Ernährung mit reichlich Gemüse und Obst, mäßig tierischen Lebensmitteln, viel Trinken sowie Bewegung schützen ausreichend vor Übersäuerung.“[5]
  • Aus einer Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Ernährung: „Eine basenüberschüssige Kost bringt keine nachweisbaren gesundheitlichen Vorteile. Eine Übersäuerung des Körpers ist beim Gesunden nicht zu befürchten, da Puffersysteme den Säure-Basen-Spiegel im Blut und Gewebe konstant halten. Zu einer Azidose (Übersäuerung) kann es z.B. bei einer Stoffwechselentgleisung beim Diabetes mellitus kommen.“[6]
  • Ein saurer pH-Wert des Urins ist vor allem ein Beweis dafür, dass die Nieren tatsächlich überschüssige Säuren ausscheiden. Er schwankt im Laufe des Tages ständig. Dieser Wert ist kein sicherer Anhaltspunkt dafür, dass im Körper eine Übersäuerung vorliegt, dafür müsste der pH-Wert des Blutes ermittelt werden.
  • Ganz unterschiedliche Erkrankungen und Symptome prinzipiell monokausal auf die Ernährung zurückzuführen, entspricht nicht dem aktuellen Kenntnisstand von Medizin und Ernährungswissenschaften.

Auch wenn Wikipedia nicht immer die ultimative Wahrheit darstellen kann, scheint es mir doch glaubwürdiger als "Werbung" oder kommerzielle "Säure-Base-Ratgeber".

Tri_Fox 09.04.2012 13:08

Zitat:

Zitat von tobi_nb (Beitrag 734003)
Man atmet schneller, oder langsamer, je nachdem.

DAS IST DER BASENPUFFER.

Soweit bin ich auch :)

Zitat:

Wenn Du Dir einen Säure-Base-Ratgeber kaufst (kostet vielleicht um die 4 Euro), kannst Du schauen, welche Lebensmittel alle basisch sind, und Dich entsprechend ernähren.
sowas würde ich auch nicht unbedingt als seriöse Quelle bezeichnen :) Dachte da eher mal an ne Studie.

Unsere Profs haben das nämlich auch ziemlich zerrissen, da der Körper über die Atmung und den Urin zwei sehr starke Stellschrauben hat um das System zu regulieren. Problematisch wrd es nur dann, wenn eine extreme Stoffwechselentgleisung stattfindet z.B. bei Diabetikern, die haben dann aber andere Probleme als zu wenig basische Lebensmittel.
Ein befreundeter Sportwissenschaftler hält auch nicht viel davon...

Nach einer etwas intensiveren Recherche muss ich allerdings sagen, dass die meisten Studien einen positiven Effekt auf die Leistung anzeigen, allerdings nur bei direkter Supplementation von Natriumbicarbonat in Form eines einwöchigen Loading-Programms. Scheinbar kann das aber auch ganz wunderbar zu durchfällen führen :) So wie es aussieht gibt es hier aber auch Responder und Non-Responder.

Aus nicht-sportwissenschaftlicher Sicht scheint eine basische Ernährung allerdings als nicht sonderlich förderlich für die Gesundheit (http://www.nutritionj.com/content/10/1/41; http://onlinelibrary.wiley.com/doi/1...90515/abstract; http://www.nutritionj.com/content/8/1/41


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