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putzger 12.12.2010 08:34

Zitat:

Zitat von lab (Beitrag 504655)
Hallo,
ich habe bisher nach dem kostenelosen Plan 15 St Mittwöchler trainiert. Zu mir, bin jetzt seit 8 Monaten dabei. Habe bisher nur Laufwettkämpfe absolviert
1x HM 1:41 und 10 km in 43:40

Nun möchte ich nächstes Jahr die olymp. Distanz absolvieren.

Mein Problem sind die vielen Radeinheiten von 3Std. die ich aufgrund des Wetters nicht hin bekomme.

Habe jetzt mein Glück mit 2peak 2excercise und trainingspläne.com versucht jedoch sind da in allen Programme ein Haufen Fehler drin.

Wie plant ihr, oder was könnt ihr mir empfehlen???

:confused: :confused: :confused: :confused:

Jetzt schon 15h trainieren? - das machen die Profis.
Wo hat 2peak viele Fehler? Was soll da falsch sein?

roadrunner 12.12.2010 11:33

Ich mache im Sommer ne LD, und fahre auch keine 3stunden Rad, erst recht keine 4 bei dem wettter.

Ob Die OD dadurch besser wird? Nein!

Arbeite etwas an deiner 10er zeit (unter 40 solo), das bringt dir mehr.

Gruss Michael

Klugschnacker 12.12.2010 13:01

Hier geht’s ja munter durcheinander. Selbstverständlich ist der 15-Stunden Plan für Kurzstreckler härter als der 12-Stunden Plan für Langstreckler.

Wer als Kurzstreckler 15 Stunden pro Woche trainiert, bewegt sich auf hohem Niveau. Ein Langstreckler mit 12 Wochenstunden ist dagegen nah am Minimum dessen, was man trainieren sollte. Es geht hier also um völlig unterschiedliche Ansprüche.

Der 15-Stunden Plan für Kurzstreckler erreicht diese Umfänge nicht bereits jetzt im Winter, sondern erst später. Insofern ist der Kommentar, man brauche nicht bereits jetzt solche Umfänge trainieren, richtig, hat aber nichts mit dem hier angesprochenen Trainingsplan zu tun.

Überlange Trainingseinheiten, die bedeutend länger sind als die Wettkampfdistanzen einer OD, sind sehr wichtig. Wer nur finishen will, kann sie sich vielleicht sparen. Wer schnell sein will, muss sie machen. Warum? Weil auch für einen Kurzstreckler Anpassungen wichtig sind, die man nur auf langen Einheiten erzielt. Zum Beispiel die Leistungsfähigkeit des Fettstoffwechsels, die Kapillarisierung, die Bewegungsökonomie. Auch Bahnradsportler sitzen auf dem Straßenrad und machen Umfänge.

Die 3 Stunden im Winter: Wer ambitioniert für eine Kurzdistanz trainiert, für den sind 3 Stunden Rad Standardware. Für weniger zieht man sich nur ungern überhaupt um. Ist das Wetter sehr mies, macht man halt 2 oder 2,5 Stunden. Scheint die Sonne, können es auch mal 3,5 Stunden werden. Liegt Schnee, macht man eine intensive Rolleneinheit, oder ein Koppeltraining (Triathlon rückwärts), oder man geht zum Spinning. Liegen zwei verschneite Wochen vor einem, plant man einen Lauf-Schwimm-Block oder einen Kraft-Schwimm-Block.

Intensive Einheiten, die auf eine Verbesserung der 10k-Bestzeit abzielen, sind natürlich auch wichtig, ebenso für eine Steigerung über 40k Timetrial. Aber wie erreicht man das? Indem man erst Grundlagen legt und danach ins spezifische (wettkampfähnliche) Training einsteigt. Nicht umgekehrt.

Grüße,
Arne

NBer 12.12.2010 14:05

Zitat:

Zitat von lab (Beitrag 504655)
Mein Problem sind die vielen Radeinheiten von 3Std. die ich aufgrund des Wetters nicht hin bekomme.....

Zitat:

Zitat von Klugschnacker (Beitrag 505132)
Der 15-Stunden Plan für Kurzstreckler erreicht diese Umfänge nicht bereits jetzt im Winter, sondern erst später. Insofern ist der Kommentar, man brauche nicht bereits jetzt solche Umfänge trainieren, richtig, hat aber nichts mit dem hier angesprochenen Trainingsplan zu tun....

ich kenne den plan konkret nicht. aber das eingangsposting las sich eben so, als wenn er jetzt 3h ausfahrten machen (sollen) würde ....siehe oben.

Klugschnacker 12.12.2010 16:20

Zitat:

Zitat von NBer (Beitrag 505155)
ich kenne den plan konkret nicht. aber das eingangsposting las sich eben so, als wenn er jetzt 3h ausfahrten machen (sollen) würde ....siehe oben.

Genau, aber nicht 15 Wochenstunden. Wenn 3 Stunden wegen des Wetters nicht gehen, dann eben weniger. Aber es ist nicht so, dass Ausfahrten dieser Länge für ambitionierte Kurzstreckler ungewöhnlich wären oder nichts bringen würden. Sie gehören zum kleinen Einmaleins.

roadrunner 12.12.2010 16:35

Zitat:

Zitat von Klugschnacker (Beitrag 505207)
Aber es ist nicht so, dass Ausfahrten dieser Länge für ambitionierte Kurzstreckler ungewöhnlich wären oder nichts bringen würden. Sie gehören zum kleinen Einmaleins.

Ab wann ist man den Ambitionierter Kurzstreckler?
2:15, 2:20?

Wäre ies dann in diesem Fall nicht besser ein Plan mit weniger stunden zu wählen?

Klugschnacker 12.12.2010 17:02

Zitat:

Zitat von roadrunner (Beitrag 505212)
Ab wann ist man den Ambitionierter Kurzstreckler? 2:15, 2:20?

Ich mache das nicht an den erzielten Zeiten festmachen wollen, denn das hängt auch von individuellen Leistungsvoraussetzungen ab. "Ambitioniert" bedeutet für mich, dass man mit einem gewissen Ehrgeiz an die Sache herangeht, also möglichst nah an das persönlich mögliche Optimum kommen möchte.

Zitat:

Zitat von roadrunner (Beitrag 505212)
Wäre ies dann in diesem Fall nicht besser ein Plan mit weniger stunden zu wählen?

Nur weil jemand vielleicht in einer schneereichen Gegend wohnt, z.B. im Allgäu oder auf der schwäbischen Alb, wo man im Winter vielleicht wirklich nicht gut auf der Straße trainieren kann? Das würde ich nicht so sehen. Man muss sich halt nach sinnvollen Alternativen umsehen (MTB, Spinning, Skilanglauf).

Ich denke, wir sind uns da einig.
:Blumen:

Grüße,
Arne

citystar 12.12.2010 19:10

mich würd ja mal intressieren wann die überarbeiten pläne online kommen ;)


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