triathlon-szene.de |  Europas aktivstes Triathlon  Forum

triathlon-szene.de | Europas aktivstes Triathlon Forum (https://www.triathlon-szene.de/forum/index.php)
-   Triathlon allgemein (https://www.triathlon-szene.de/forum/forumdisplay.php?f=56)
-   -   Leistungsdiagnostik spezial: Wo liegt das maximale Wettkampftempo? (https://www.triathlon-szene.de/forum/showthread.php?t=14505)

keko 16.06.2010 13:52

Ich finde den Test sehr interessant und würde das sofort auch mal ausprobieren. Denn Zahlen und der Aussagekraft hin oder her, letztendlich ist es ein weiterer Baustein seinen Körper besser kennen zu lernen. Das darf man nicht unterschätzen. Ich denke, die Prognose ist keine Hexerei sondern einfache Statistik: hat man eine hinreichend große Anzahl von Probanden mit deren Ergebnissen im Labor und im Wettkampf, kann man einen neuen Probanden entsprechend einordnen. So gesehen müßte es auch funktionieren, wenn man vom Probanden vorher gar nichts weiß. Oder ist das zu einfach gedacht?

Zitat:

Zitat von rookie2006 (Beitrag 406216)
um die 200 € mach ich lieber ein mini trainingslager - da hab ich mehr davon.

kauft um die 200 € lieber eurer frau/freundin etwas, die musste auf euch in der vorbereitung eh schon genug verzichten!

Ein Mini-Trainingslager bringt vielleicht kurzfristig mehr, aber die dadurch erreichte Form verlierst du wieder. Wohingegen du die Zahlen immer hast, es also eine langfristige Investiton sein kann. Gleiches gilt vielleicht auch für die Freundin. ;)

fitnesstom 16.06.2010 14:00

hochinteressant!
insbsondere, weil ich heut morgen im büro nen schmierzettel mit einer prognose ( 4 wochen vorher) meiner endzeit im letzten jahr in roth gefunden hab. rein nach körpergefühl.

die splitzeiten differierten um 1-3 minuten pro disziplin. die endzeit passte auf die minute!

keko 16.06.2010 14:09

Zitat:

Zitat von fitnesstom (Beitrag 406257)
hochinteressant!
insbsondere, weil ich heut morgen im büro nen schmierzettel mit einer prognose ( 4 wochen vorher) meiner endzeit im letzten jahr in roth gefunden hab. rein nach körpergefühl.

die splitzeiten differierten um 1-3 minuten pro disziplin. die endzeit passte auf die minute!

Da kann man sich dann fragen, ob du schneller gewesen wärst, wenn du was anderes aufgeschrieben hättest. Also ob dein Körper dir gesagt hat, was du drauf hast und du das dann aufgeschrieben hast oder dein Kopf hat deinem Körper gesagt, was er gerne für Zeiten hätte und deine Muskeln das umgesetzt haben. Das kann nämlich auch sein. :)

*JO* 16.06.2010 14:23

hab es 2009 beim Jürgen gemacht und meinen Wettkampf nach den Angaben gemacht.

Am Wettkampftag waren Menschenunwürdige Bedingungen ich hätte mich also nicht nach irgendwelchen Zeiten halten können.

Ich dachte mein Wettkampfpuls läge bei 156
die Diagnose ergab 152 (275 Watt) -YEAH ! ;)
+Und die Vorgabe von Jürgen das ich keine Tempoüberhöhungen Toleriere.

Wettkampf:
-> Ich fuhr unter 152 musste aber wegen des Windes immer wieder stetige Tempoüberhöhungen fahren. ---> Einbruch bei Rad-km 165.
Die Diagnose hatte also Recht behalten

Beim Laufen hätte ich Energetisch 4:30 Durchlaufen können.
nach dem Einbruch beim Radfahren bin ich 4:40 losgelaufen und konnte sogar zum ende noch leicht steigern (wenn auch mit mehr pinkelpausen ;) )
Auch beim Laufen hatte die Diagnose Recht behalten

Leute ganz ehrlich..... ist das beste was man machen kann ....ich würde dafür weitaus mehr Geld zahlen.....

man trainiert 1 Jahr lang investiert 1000de von Euro und damit kann man +- 5min an seine Optimale Zeit herran.

Ich trainiere Ohne Pulser auch meinst ohne Fahrradtacho und oft genug ohne verstand, aber das ist einfach das Sinnvollste was ich im Triathlon bisher gemacht hab.

mfg Jo
*gespannt wie ich zerfetzt werde* :P

*JO* 16.06.2010 14:29

Zitat:

Zitat von fitnesstom (Beitrag 406257)
hochinteressant!
insbsondere, weil ich heut morgen im büro nen schmierzettel mit einer prognose ( 4 wochen vorher) meiner endzeit im letzten jahr in roth gefunden hab. rein nach körpergefühl.

die splitzeiten differierten um 1-3 minuten pro disziplin. die endzeit passte auf die minute!

ja auch sicher richtig ABER

vor Podersdorf hatte ich mit einer Laufzeit von 3:30-3:20 gerechnet.
im Training lief es richtig gut Lange läufe machte ich entspannt in +-4:35min/km . Dennoch hätte ich mich NIE NIE getraut auf 3:15 anzulaufen. Ich wäre wohl 4:50 min/km losgelaufen und auf den letzten 10 km noch schneller geworden und dann wohl 3:20h gerannt... Dann hätte ich zwar meine "aufgeschriebene" Zeit genau getroffen....wäre aber weit unter meinem Optimum (3:15) geblieben..

drullse 16.06.2010 14:37

Zitat:

Zitat von keko (Beitrag 406252)
Ein Mini-Trainingslager bringt vielleicht kurzfristig mehr, aber die dadurch erreichte Form verlierst du wieder. Wohingegen du die Zahlen immer hast, es also eine langfristige Investiton sein kann. Gleiches gilt vielleicht auch für die Freundin. ;)

Das kann aber nun nicht sein - für die Werte ist doch der Trainingszustand maßgeblich und der verändert sich permanent. Das ist IMHO nur was für das direkte folgende Rennen.

Quax 16.06.2010 15:09

Zitat:

Zitat von rookie2006 (Beitrag 406216)
was soll mit dem artikel ausgesagt werden?

spiroergometrie gibt es schon seit langem - ist das eine werbung für jürgen sessner, dass er diese nun auch anbietet?

Mach ich seit 13 Jahren.

Gruß
Jürgen

Quax 16.06.2010 15:13

Zitat:

Zitat von drullse (Beitrag 406208)
Schließe mich Skunkworks an, die Gegenüberstellung wäre interessant.

Ich wäre zwar zum passenden Zeitpunkt vor Ort aber meine Erfahrungen mit solchen Vorhersagen (nicht von Corpus, damit keine Irritationen aufkommen) sind bisher zu negativ gewesen, als dass ich mich da 3 Tage vor dem Rennen noch möglicherweise durcheinander bringen lassen wollte (und damaligen Vorhersagen stimmten nicht mal ansatzweise).

Könntest Du dann jetzt eigentlich die langen Koppeleinheiten sein lassen, die ja gut Aufschluß über das anzustrebende Tempo geben? Was machst Du, wenn der Test ein deutlich anderes Tempo ansagt, als das Körpergefühl der letzten Wochen Dir mitgeteilt hat? Mir wäre das zu riskant, der Kopf spielt schließlich auch ne große Rolle...

Der Kopf spielt dabei sicherlich eine entscheidende Rolle. Es gibt Sportler, die wollen diesen Test unbedingt machen, damit sie sich sicher fühlen und es gibt andere, die sich durch das Ergebnis verunsichern lassen. Die Entscheidung trifft der Athlet.

Gruß
Jürgen


Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 08:03 Uhr.

Powered by vBulletin Version 3.6.1 (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2026, Jelsoft Enterprises Ltd.