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NBer 06.01.2026 20:06

Zitat:

Zitat von Siebenschwein (Beitrag 1796768)
....Hirnlose Idioten.

Dem kann ich mich nur anschließen. Wen, glauben die, mit dieser Aktion treffen zu können? Da jetzt zurecht wegen eines terroristischen Anschlags ermittelt wird, hoffe ich, dass die Täter dann auch dementsprechend verurteilt werden.
Was ich aber auch bedenklich finde, sind die Reaktionen in den sozialen Medien, wo der Untergang des Abendlandes eingeläutet wird. Als ob sowas zu verhindern wäre, wenn man aufpassen würde. Infrastruktur ist nicht vollumfänglich zu schützen. Es sei denn man möchte in einem Polizeistaat mit andauernden willkürlichen Kontrollen und im Prinzip nächtlichem Ausgangsverbot leben.

qbz 06.01.2026 20:26

Zitat:

Zitat von NBer (Beitrag 1796824)
Dem kann ich mich nur anschließen. Wen, glauben die, mit dieser Aktion treffen zu können? Da jetzt zurecht wegen eines terroristischen Anschlags ermittelt wird, hoffe ich, dass die Täter dann auch dementsprechend verurteilt werden.
Was ich aber auch bedenklich finde, sind die Reaktionen in den sozialen Medien, wo der Untergang des Abendlandes eingeläutet wird. Als ob sowas zu verhindern wäre, wenn man aufpassen würde. Infrastruktur ist nicht vollumfänglich zu schützen. Es sei denn man möchte in einem Polizeistaat mit andauernden willkürlichen Kontrollen und im Prinzip nächtlichem Ausgangsverbot leben.

Fahre einfach mal nach Zehlendorf und rede dort mit den Betroffenen oder telefoniere mit welchen. Natürlich ist neben dem prophylaktischen Schutz (z.B. 24h Videoübewachungen) auch die staatlich organisierte Notversorgung der 35000 Haushalte, Pflegeheime und Einrichtungen ein Thema unter den Betroffenen. Dazu gehört quasi alles, was es braucht. Vor allem viele private Leute zeigen sich sehr hilfsbereit und bieten Schlafplätze in Wohnungen an. Das Vertrauen ist aber weg. Die Leute glauben mehrheitlich nicht, dass wie versprochen bis Donnerstag wieder Strom da ist. Durch Wasserrohrbrüche kann sich der ungeheizte Zustand weiter verlängern.

Aber auch die Lieferungen des THW von zahlreichen Generatoren in die Ukraine ist natürlich Thema, die dringend vor Ort gebraucht werden würden.
Während in Berlin das Licht ausgeht: 1.700 THW-Generatoren sichern Energie in der Ukraine. Berlin kämpft mit Stromausfall. Über 1.700 Generatoren gingen über das THW bereits in die Ukraine. Fehlen diese Reserven jetzt in der Hauptstadt?

Meik 06.01.2026 20:58

Zitat:

Zitat von qbz (Beitrag 1796825)
Aber auch die Lieferungen des THW an zahlreichen Generatoren in die Ukraine ist natürlich Thema, die dringend vor Ort gebraucht werden würden.

Typische Fake-News. An Notstromaggregaten mangelt es nicht, in 2min google-suche kriege ich ein Dutzend in verschiedenen Größen bei den großen Verleihern wie Boels und Co. zur sofortigen Verfügbarkeit angezeigt. Netzbetreiber haben Ersatzstromaggregate, das THW hat immer noch genug, diverse Elektrobetriebe, ... wie viele willst du haben?

Das Problem ist dass normale Häuser gar keine Notstromanschlüsse haben und man nicht mal eben ein Kabel umstöpseln und einen Wohnblock an ein Aggregat anschließen kann. Kritische Infrastruktur wie Altenheime oder Krankenhäuser haben entweder eigene Notstromversorgungen oder spezielle Einspeisevorrichtungen für externe Aggregate.

JENS-KLEVE 06.01.2026 21:21

Ich meine das THW hätte nur den Transport usw. übernommen. Also sind das keine THW-Generatoren.

Stattdessen könnten die Tastaturrambos die Gelegenheit nutzen um etwas Empathie für die ukrainische Bevölkerung zu entwickeln, die jetzt schon viele Winter diesen Mist mitmachen, weil sie gezielt von Russland beschossen werden. Die zivile Infastruktur ist immer pünktlich zum Wintereinbruch das Ziel.

Siebenschwein 06.01.2026 21:28

Zitat:

Zitat von JENS-KLEVE (Beitrag 1796829)
Ich meine das THW hätte nur den Transport usw. übernommen. Also sind das keine THW-Generatoren.

Stattdessen könnten die Tastaturrambos die Gelegenheit nutzen um etwas Empathie für die ukrainische Bevölkerung zu entwickeln, die jetzt schon viele Winter diesen Mist mitmachen, weil sie gezielt von Russland beschossen werden. Die zivile Infastruktur ist immer pünktlich zum Wintereinbruch das Ziel.

Danke. Diese Diskussion ist moralisch wirklich unterste Schublade.

qbz 06.01.2026 22:10

Zitat:

Zitat von Siebenschwein (Beitrag 1796832)
Danke. Diese Diskussion ist moralisch wirklich unterste Schublade.

Das sind die Gespräche und Themen auf der Strasse von Betroffenen, welche Zeitungen halt aufgreifen. Der Anschlag nützt doch vor allem der AFD.

Wer halt in einem Mehrfamilienhaus wohnt, wo die nächsten Tage Wasserrohrbruch zu erwarten ist, fragt sich, weshalb keine Möglichkeit organisert wird, zumindest das zu verhindern mit Generatoren., oder wer ein Unternehmen hat, wo erhebliche Schäden entstehen, wenn die Ware lange unter den Gefrierpunkt fällt, braucht ebenfalls Generatoren.

In den 70ziger Jahren habe ich 20 Jahre lang in einem Berliner Altbau gewohnt (100 m², 250.- DM, 1970), wo es für jede Wohn-Einheit im Altbau funktionsfähige Kachelöfen mit Kamin in jedem Zimmer gab. Wer es sich leisten kann, hat in den Einfamilienhäusern im Südwesten wenigstens einen offenen Kamin im Wohnzimmer. Vielleicht sollte man solche Backup Heizungen künftig bevorzugt einbauen, solange man sich auf den Staat nicht mehr verlassen kann. In der Nachkriegszeit wurde der Grunewald abgeholzt, um zu heizen. Heute sitzen die Leute in der Eiseskälte.

Der Spiegel meint: "Der Sound des Berliner Stromausfalls ist das gelegentliche Brummen eines Generators. Selig, die noch vor Sonntag einen ergattern konnten."

NBer 06.01.2026 22:36

Zitat:

Zitat von qbz (Beitrag 1796825)
......Natürlich ist neben dem prophylaktischen Schutz (z.B. 24h Videoübewachungen).....

Ich lach mich kaputt...wieviel Millionen Kameras und dazugehörendes Überwachungspersonal, das im Notfall eingreifen und Anschläge verhindern kann, möchtest du denn bereitstellen, um sämtliche kritische Infrastruktur in D zu überwachen? Millionen Kilometer Leitungen (Strom, Wasser, Gas, Öl......), Millionen wichtige Straßen- und Bahnkilometer....und und und

Antracis 06.01.2026 22:46

Zitat:

Zitat von qbz (Beitrag 1796835)
Vielleicht sollte man solche Backup Heizungen künftig bevorzugt einbauen, solange man sich auf den Staat nicht mehr verlassen kann. In der Nachkriegszeit wurde der Grunewald abgeholzt, um zu heizen. Heute sitzen die Leute in der Eiseskälte.

Was ist denn Dein konkreter Maßstab in dieser Situation und wie soll das tectnisch gelöst werden, damit man sich wieder auf den Staat verlassen kann ?

Wenn man übrigens noch weiter in der Geschichte zurückgeht, gab es noch gar keinen Strom, da war alles viel sicherer und besser!

qbz 06.01.2026 22:48

Zitat:

Zitat von NBer (Beitrag 1796836)
Ich lach mich kaputt...wieviel Millionen Kameras und dazugehörendes Überwachungspersonal, das im Notfall eingreifen und Anschläge verhindern kann, möchtest du denn bereitstellen, um sämtliche kritische Infrastruktur in D zu überwachen? Millionen Kilometer Leitungen (Strom, Wasser, Gas, Öl......), Millionen wichtige Straßen- und Bahnkilometer....und und und

Was das Stromnetz betrifft, sagt Giffey in Berlin, dass angeblich nur 1 % von 99 % des Netzes überirdisch verlaufen. Soviele Kameras braucht es offenbar gar nicht für die Sicherung des Stromnetzes, mal abgesehen von einer redundanten Konzeption. Ich bin 100 % sicher, dass jetzt nach dieser Katastrophe deutlich mehr in den Schutz der Berliner Stromnetze investiert werden wird.

15 Jahre lang gibt es wohl Bekennerschreiben der "Vulkangruppe". Ziemlich lange schon ohne Fahndungserfolg, finde ich.

Es werden in Berlin z.B. ja alle Bahnhöfe Video überwacht. Darüber werden oft Kriminelle gefasst, welche die Bahn als Fluchtweg nutzen.

qbz 06.01.2026 22:55

Zitat:

Zitat von Antracis (Beitrag 1796837)
Was ist denn Dein konkreter Maßstab in dieser Situation und wie soll das tectnisch gelöst werden, damit man sich wieder auf den Staat verlassen kann ?

Wenn man übrigens noch weiter in der Geschichte zurückgeht, gab es noch gar keinen Strom, da war alles viel sicherer und besser!

Ganz einfach, es braucht für bestimmte Grundbedürfnisse wie Heizung, Wasser, Strom z.B. eine fast 100 % Verfügbarkeit im Winter. Wer das für die Steuern als Regierung nicht garantieren kann, soll zurücktreten oder den Leuten sagen, helft Euch selbst, wir können das nicht mehr garantieren. Meine Meinung.

Privat tangiert mich das weniger, weil ich auf dem Land lebe, mit autarken Backupmöglichkeiten, mit guten Freunden in Zehlendorf, wovon 2 jetzt hier sind.

Siebenschwein 06.01.2026 23:00

Zitat:

Zitat von qbz (Beitrag 1796838)
Was das Stromnetz betrifft, sagt Giffey in Berlin, dass angeblich nur 1 % von 99 % des Netzes überirdisch verlaufen. Soviele Kameras braucht es offenbar gar nicht für die Sicherung des Stromnetzes, mal abgesehen von einer redundanten Konzeption. Ich bin 100 % sicher, dass jetzt mehr in den Schutz der Berliner Stromnetze investiert werden wird.

Das ist der falsche Ansatz. Man muss einfach nur alle Menschen rund um die Uhr tracken und die Standorte speichern. Dann hat man automatisch die Täter jedes detektierten Verbrechens.
Das sollte doch im Sinne aller sein, die nach besserer Überwachung schreien. Wer sich nichts vorzuwerfen hat, hat auch nichts zu befürchten. Im Gegenteil: jeder kann jederzeit sogar seine Unschuld nachweisen. Ist das nicht praktisch?

TriVet 06.01.2026 23:01

Am besten Zurück zur DDR, da sorgte der Staat noch für einen.
Und die Stasi hätte gleich gewusst wer es war. Bzw es wäre gar nicht zu einem Anschlag gekommen.

TriVet 06.01.2026 23:03

Zitat:

Zitat von qbz (Beitrag 1796838)
15 Jahre lang gibt es wohl Bekennerschreiben der "Vulkangruppe". Ziemlich lange schon ohne Fahndungserfolg, finde ich.

Die russischen Hintermänner sind halt weit weg in Moskau…

Antracis 06.01.2026 23:11

Zitat:

Zitat von Meik (Beitrag 1796826)
Typische Fake-News. An Notstromaggregaten mangelt es nicht, in 2min google-suche kriege ich ein Dutzend in verschiedenen Größen bei den großen Verleihern wie Boels und Co. zur sofortigen Verfügbarkeit angezeigt. Netzbetreiber haben Ersatzstromaggregate, das THW hat immer noch genug, diverse Elektrobetriebe, ... wie viele willst du haben?

Also als bei uns im Januar 2024 im Krankenhaus eine Ringleitung beschädigt wurde, und damit auch der Notstrom nicht mehr funktionierte, hingen 5 Gebäude mit ca. 200 Betten und die zugehörigen Räumlichkeiten zunächst an 3 mobilen Generatoren des THWs. Das waren damals die einzigen Kapazitäten für diese Größe in ganz Berlin und Brandenburg ( weshalb sie auch binnen eines Tages durch Leihaggregate kommerzieller Anbieter ersetzt wurden, damit die Kapazitäten für Notfälle wieder frei waren, Und das ganze lief so instabil, dass ich anfangs an einem Evakuierungsplan für unsere Abteilung mitgearbeitet habe.

Ist jetzt keine Kritik und ich bin da auch nicht im Thema, aber mein Eindruck ist schon, dass die Ressourcen begrenzt sind. Aber es macht ja auch keinen Sinn oder ist weit hergeholt, jetzt tausende kleine Dieselaggregate vorzuhalten.

Zitat:

Problem ist dass normale Häuser gar keine Notstromanschlüsse haben und man nicht mal eben ein Kabel umstöpseln und einen Wohnblock an ein Aggregat anschließen kann. Kritische Infrastruktur wie Altenheime oder Krankenhäuser haben entweder eigene Notstromversorgungen oder spezielle Einspeisevorrichtungen für externe Aggregate.
Ich finde die Kritik an der professionellen Hilfe auch total überzogen und ungerecht. Das ist ein riesiger Schadensfall und gerade unter denkbar ungünstigsten Wetterbedingungen. Da wird gerade extrem viel gemacht und wenn man Ende niemand ernsthaft gesundheitlichen Schaden nimmt und keine größeren Sachschäden entstehen, ist das richtig gut gelaufen und ein gutes Zeugnis für den Staat.

Aus meiner Sicht ist das auch der übliche Reflex nach Grosschadensereignissen, dass man einen Schuldigen haben muss. Der Täter wird man wahrscheinlich nicht habhaft werden, also schießt man sich auf den Senat ein. Das sich da letztlich einfach viele unglückliche Umstände summieren und es wirklich schwierig ist, da bessere Lösungen zu finden.

PS: bezüglich helfender Tatkraft gibt übrigens Frau Giffey hier in Berlin ein ungewohnt positives Bild, während Wegner mal wieder den Köpper direkt ins Fettnäpfchen hinlegt.

qbz 06.01.2026 23:15

Wenn Ihr Euch mit Ironie und Zynismus damit abfinden wollt, dass es künftig im Winter in Berlin oder anderen Großstädten für zehntausende 6tägige oder längere Blackouts geben wird, bitte, nur zu .......... Beklagt Euch dann aber auch nicht über die politischen Veränderungen, die das zur Folge hat.

Siebenschwein 06.01.2026 23:25

Zitat:

Zitat von qbz (Beitrag 1796845)
Wenn Ihr Euch mit Ironie und Zynismus damit abfinden wollt, dass es künftig im Winter in Berlin oder anderen Großstädten für zehntausende 6tägige oder längere Blackouts geben wird, bitte, nur zu .......... Beklagt Euch dann aber auch nicht über die politischen Veränderungen, die das zur Folge hat.

Du hast Recht. Man hätte lieber von Anfang an der Empfehlung von Frau BSW folgen sollen und die Ukraine an Russland weggeben sollen. Dann bräuchten die auch nicht unsere schönen Notstromaggregate, der Weltfrieden wäre nebenbei auch gesichert und Berlin hätte sogar genug Gas, um die Gehwege per Flammenwerfer abzutauen.
Alle hätten sich ganz toll lieb und selbst die AfR hätte keine Chance, weil die blauen Parolen vor lauter rosa Wölkchen unsichtbar wären.

TriVet 06.01.2026 23:29

Oder man schlägt putin ein Tauschgeschäft vor, Uckermark statt Ukraine wäre doch was.

TriVet 06.01.2026 23:31

Zitat:

Zitat von qbz (Beitrag 1796845)
Wenn Ihr Euch mit Ironie und Zynismus damit abfinden wollt, dass es künftig im Winter in Berlin oder anderen Großstädten für zehntausende 6tägige oder längere Blackouts geben wird, bitte, nur zu .......... Beklagt Euch dann aber auch nicht über die politischen Veränderungen, die das zur Folge hat.

Was weißt du, was wir nicht wissen?!
Haben deine russischen quellen schon was verraten, welche Stadt als Nächstes kommen wird?

qbz 06.01.2026 23:43

Zitat:

Zitat von TriVet (Beitrag 1796848)
Was weißt du, was wir nicht wissen?!
Haben deine russischen quellen schon was verraten, welche Stadt als Nächstes kommen wird?

Ja. Ich will aber die Ermittlungsarbeit nicht vorwegnehmen.

Vielleicht wendest Du Dich direkt an die "Vulkangruppe":

Wir melden uns erneut, weil nach unserer ersten Erklärung vieles bewusst missverstanden oder verzerrt wurde.
Zunächst:
Unser Handeln richtete sich nicht gegen Menschen, sondern gegen eine Infrastruktur, die tagtäglich Menschen, Umwelt und Zukunft zerstört. Energieversorgung ist kein neutraler technischer Vorgang, sondern ein politisches Herrschaftsinstrument. Wer fossile Großanlagen betreibt, entscheidet sich aktiv für Klimazerstörung, für Kriege um Ressourcen und für soziale Ungleichheit.......

Adept 07.01.2026 07:45

Was eine schwachsinnige Richtigstellung. Je mehr sie mitteilen, desto dämlicher wirds.

Antracis 07.01.2026 08:28

Der letzte Satz ist typisch.

Zitat:

Ob Sie***verstanden wird, liegt nicht bei uns

***gemeint ist die „Intervention“


Das ist die typische apodiktische Haltung in Sachen Deutung, Moral und Verantwortung, die solchen Menschen meist inne wohnt.

tridinski 07.01.2026 11:50

ab 11:00 heute wieder Strom da für alle Haushalte?

https://www.tagesspiegel.de/berlin/l...-15099957.html

deralexxx 07.01.2026 13:26

Ich schaue mal in meine Glaskugel: in 6 Monaten wird kritische Infrastruktur, Schutz der Stromleitungen und vorhalten von Kapazitäten wieder keinen interessieren. Steigende Stromkosten oder extra Steuern um Redundanz zu schaffen wird keiner haben wollen.

Helios 07.01.2026 14:16

also der Robert wollte mehr Glasfaserkabel verlegen lassen, weil man da dausend-mal mehr Energie übertragen kann und Kupfer ...... wer verlegt den Kupfer???..... total old scool

Am Ende hat sich irgenteine obdachlose arme .au in den Kanälen gewärmt und ist bei brennender Kerze eingepennt.

merz 07.01.2026 14:45

Hintergrund Artikel der SZ leider Pay Wall: Anschlagsort war fachmännisch mit Blick auf öffentlich verfügbare Netzpläne ausgewählt, gerade einen der zentralen Schwachstellen identifiziert und der Anschlag ging auf maximalen Schaden , das ist alles kein Zufall

Reparatur kompliziert , verschiedene Arten von Kabeltypen, hochfahren ist auch nicht unproblematisch.
Schön, dass es anscheinend wieder läuft.

m.

MattF 07.01.2026 14:55

Zitat:

Zitat von merz (Beitrag 1796915)
Hintergrund Artikel der SZ leider Pay Wall: Anschlagsort war fachmännisch mit Blick auf öffentlich verfügbare Netzpläne ausgewählt, gerade einen der zentralen Schwachstellen identifiziert und der Anschlag ging auf maximalen Schaden , das ist alles kein Zufall

Reparatur kompliziert , verschiedene Arten von Kabeltypen, hochfahren ist auch nicht unproblematisch.
Schön, dass es anscheinend wieder läuft.

m.

Ich vermute da einen Insider dahinter, jemand der immer noch oder mal für die Werke gearbeitet hat.

Oder (ausländischer) Geheimdienst mit sehr guter Ausbildung und Kenntnissen.


[Das waren keine linken Faulpelze und Arbeitsverweigerer :-D )

sybenwurz 07.01.2026 15:57

Zitat:

Zitat von MattF (Beitrag 1796916)
Oder (ausländischer) Geheimdienst mit sehr guter Ausbildung und Kenntnissen.

Das waren keine linken Faulpelze und Arbeitsverweigerer :-D

Naja, die AfD scheint regelmässig in allen Gremien Anfragen zur Versorgungsinfrastruktur, Absicherung und Resilienz zu machen.
Seit 2020 etwa 7000 derlei Anfragen, allein in Thüringen zB. in den vergangenen zwölf Monaten 47, und zwar mit zunehmender Intensität wie Detailtiefe.

Lass ich mal so stehen. Keine Ahnung, wie sich im Verhältnis dazu die Zahl ähnlicher Anfragen anderer Parteien präsentiert.

Antracis 07.01.2026 16:16

Zitat:

Zitat von MattF (Beitrag 1796916)
Ich vermute da einen Insider dahinter, jemand der immer noch oder mal für die Werke gearbeitet hat.

Oder (ausländischer) Geheimdienst mit sehr guter Ausbildung und Kenntnissen.

Also so ein Hexenwerk ist es jetzt wirklich nicht. Ich nehme mir vor, die energetische Infrastruktur möglichst effektiv zu schädigen. Das Stromnetz habe ich schon mehrmals als Ziel gehabt.

Ich will möglichst wenig Umgehungswege, also suche ich mir also einen Außenbezirk (das war sicher auch eine der Überlegungen beim Anschlag in Treptow-Köpenick und Adlershof, neben dem dortigen Technologiepark)

In Außenbezirken finden sich auch oft besserverdienende Gegenden.

Ich muss leicht rankommen, also suche ich was oberirdisches.
Die Pläne kann ich öffentlich nach kurzer Recherche einsehen.

Das ein möglichst lang brennendes Feuer mit kurzschließenden Metallteilen integriert eine ziemlich üble Sache ist und wie man einen Brandsatz, der über 1000 Grad heiss wird herstellt, benötigt mittlerweile 2 Minuten Google-Recherche und keinen Abschluss der 007-Akademie.


Das man also alles minuziös planen. Man kann aber auch einfach mal 5 Minuten auf so einen Netzplan schauen und feststellen: Geil, da gibt es eine Kabelbrücke, ohne Großartig Kollateralen und die geht direkt zu den Wannseebonzen. Das machen wir.

Geheimdienste würden da wohl leider ganz andere Optionen haben. Mit wirklichem Insiderwissen ist es wahrscheinlich relativ einfach möglich, eine wirklich zerstörerische Überbelastung zu produzieren, das sehr große Teile Berlins ausfallen und das für deutlich mehr als 4 Tage. Befürchte ich Leider.

MattF 07.01.2026 16:52

„Vulkangruppe“ distanziert sich von „Vulkangruppe“

https://taz.de/Brandanschlag-auf-Str...rlin/!6143455/

Helios 07.01.2026 17:17

Plagiatsvorwürfe :Lachanfall:

sybenwurz 07.01.2026 17:55

Witzig in dem Zusammenhang mit Berlin finde ich ja, wie sehr neulich, als in Spanien die Lichter ausgingen, alle(?) der Meinung waren, sowas könne bei uns nicht passieren...:-((



Zitat:

Zitat von sybenwurz (Beitrag 1780341)
[...]
Zitat:

Zitat von dr_big (Beitrag 1780315)
Deutschland hat bessere Netze und ist mitten in Europa natürlich optimal an das Verbundnetz angeschlossen. Spanien hat nur eine relativ schwache Anbindung an das Verbundnetz, diese wurde aufgrund der Instabilität im spanischen Netz schnell getrennt und dann war das eine Kettenreaktion.

Darauf würde ich jetzt nix wetten.
Die Leute, die ich kenne, die bei Stromversorgern arbeiten, lamentieren zum Grossteil eigentlich eher, dass die Netze restlos überlastet und vor 50Jahren für gänzlich andere Anforderungen (Verteilung von einigen kraftwerken in die Haushalte und Firmen, nicht kreuz und quer wo jeder irgendwas aufm Dach hat) gebaut wurden und dringend einer Erneuerung bzw. Modernisierung bedürften.


Siebenschwein 07.01.2026 18:03

Zitat:

Zitat von sybenwurz (Beitrag 1796928)
Witzig in dem Zusammenhang mit Berlin finde ich ja, wie sehr neulich, als in Spanien die Lichter ausgingen, alle(?) der Meinung waren, sowas könne bei uns nicht passieren...:-((

Äh... ich glaube mich zu erinnern, dass ziemlich schnell postuliert wurde, das läge an dem vielen "Flatterstrom" und uns das auch bevorstünde, da wir zu viel davon hätten.
Oder hab ich das falsch verstanden?

Adept 07.01.2026 18:28

Zitat:

Zitat von MattF (Beitrag 1796921)
„Vulkangruppe“ distanziert sich von „Vulkangruppe“

https://taz.de/Brandanschlag-auf-Str...rlin/!6143455/

Kann auch sein, dass sie merken, was sie eigentlich für eine Scheisse gemacht haben und jetzt schnell lieber nicht dafür verantwortlich sein wollen, bevor sie als Terrorgruppe für lange in den Knast kommen.

Aber da die Regierung da nicht viel tut und die Empörung sich in Grenzen hält, besteht eine gute Chance, dass das ganze eh bald in Wohlgefallen auflöst.

Meik 07.01.2026 18:49

Zitat:

Zitat von sybenwurz (Beitrag 1796928)
Witzig in dem Zusammenhang mit Berlin finde ich ja, wie sehr neulich, als in Spanien die Lichter ausgingen, alle(?) der Meinung waren, sowas könne bei uns nicht passieren...:-((

Lokale Stromausfälle können immer passieren, hatten wir vor kurzem auch mal einige Stunden, Bagger war 2m zu weit links ... Bei Störungen kann man Teilnetze trennen, die Ausfälle regional begrenzen, aber wenn in einen Ortsteil nur eine Hauptversorungsleitung geht und man die kappt ist halt dunkel. Weite Teile Spaniens hatten damals halt nur diese eine Leitung zum europäischen Netz wie jetzt Berlin Wannsee nur über diese eine Hochspannungsleitung über dem Kanal versorgt wurde. Shit happens, aber ein Netzt das überall redundant und ausfallsicher, voll bewacht und sabotagegeschützt ist will keiner bezahlen.

Und mal eben eine Notstromversorgung aufbauen ist gar nicht so einfach, man kann ja nicht einfach irgendwo ein Kabel anzapfen und ein Aggregat anschließen ohne genau zu wissen wo das hingeht und wo das alles Strom liefert, womöglich noch an die gerade stromlose Reparaturstelle - die letzten Worte des Technikers "ja, der Strom ist aus" :Maso:

Bei Krankenhäusern etc.. hat es entsprechende Schaltmöglichkeiten für die Notstromversorgung, da wird halt mal ein Gebäude komplett vom Stromnetz getrennt und als Insel versorgt. Da kann aber dann auch nicht versehentlich Strom ins Netz zurückgespeist werden.

Aber Martina Krüger (77) hat wieder Strom, dann ist ja alles gut. (Bild) :Cheese:

dr_big 07.01.2026 18:51

Zitat:

Zitat von sybenwurz (Beitrag 1796928)
Witzig in dem Zusammenhang mit Berlin finde ich ja, wie sehr neulich, als in Spanien die Lichter ausgingen, alle(?) der Meinung waren, sowas könne bei uns nicht passieren...:-((

Das war doch eine komplett andere Situation. In Berlin wurde eine einzige Mittelspannungsleitung zerstört und daher genau dieser eine Versorgungsbereich abgeschaltet. In Spanien war es ein nationaler Blackout wo sich die Netzstörungen soweit aufgeschaukelt haben, dass das gesamte Netz in Spanien abgeschaltet wurde.

Bitte nicht die Äpfel und Birnen ins gleiche Körbchen legen.

Antracis 07.01.2026 18:55

Zitat:

Zitat von Adept (Beitrag 1796931)

Aber da die Regierung da nicht viel tut und die Empörung sich in Grenzen hält, besteht eine gute Chance, dass das ganze eh bald in Wohlgefallen auflöst.

Welche notwendigen Maßnahmen unterlässt denn „die Regierung“ gerade ?

Genussläufer 07.01.2026 19:07

Zitat:

Zitat von Antracis (Beitrag 1796936)
Welche notwendigen Maßnahmen unterlässt denn „die Regierung“ gerade ?

Linksextrimismus als Problem anerkennen und das mit voller Härte zu verfolgen z.B.

Adept 07.01.2026 19:54

Man stelle sich vor, das wäre von Rechtsextremen verübt worden. Da wäre Polen offen!

Gleich AFD Verbot etc.

TriVet 07.01.2026 19:58

Zitat:

Zitat von Adept (Beitrag 1796941)
Man stelle sich vor, das wäre von Rechtsextremen …
Da wäre Polen offen!

Na da waeren die blaubraunen kackbratzen doch am Ziel, „seit heute 5.45 wird zurückgeschossen“.

qbz 07.01.2026 20:05

Zitat:

Zitat von MattF (Beitrag 1796921)
„Vulkangruppe“ distanziert sich von „Vulkangruppe“

https://taz.de/Brandanschlag-auf-Str...rlin/!6143455/

Ich vermag keinen Unterschied im Stil zu den aktuellen Bekennerbriefen erkennen.


Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 11:51 Uhr.

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