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Das Mädchen 06.11.2025 15:01

Wir haben es über die Jahre immer so gemacht, dass wir in Locarno (bzw Umgebung) eine Ferienwohnung nahmen. FeWo deshalb, weil es in Hotels im Zweifel morgens um 2 noch kein Frühstück gibt.
Für die Strecke selbst hatten wir anfangs einen VW California und später einen Transporter. Das war immer unproblematisch. Allerdings würde ich bei den Pässen immer mit einem möglichst kleinen Gefährt unterwegs sein wollen - die Auffahrt auf die Furka ist schmal und je weniger Gefährt sich dann dem Radfahrer in den Weg stellt, umso besser ist es (zumal der Verkehr auf der Furka ohnehin immer heftig ist).
Die Übernachtung in Grindelwald war immer auf dem Campingplatz, auf dem du auch vorbeilaufen wirst. Die stellen, wenn abends zugemacht wird, immer ein Schild auf, dass der Platz voll sei, aber wir ignorierten das regelmäßig und fanden immer ein Plätzchen. Weit fahren willst du am Ende des Tages echt nicht mehr, dafür bist du einfach zu platt.

Viel Spaß bei der Vorbereitung des schönsten Rennens, das ich kenne und machen durfte!

PattiRamone 06.11.2025 16:21

Ich habe jetzt mal auf die schnelle ein Airbnb in Ascona und Interlaken gebucht.
Von Grindelwald bis Interlaken sind es ja "nur" 30min, das muss dann irgendwie gehen.
In Grindelwald selbst, war mir bissl zu hochpreisig.

Ich hatte halt die Idee, via Roadsurfer einen Van zu mieten, dann hat man die Unterkunft mit dabei.
Aber das geht natürlich nur, wenn der Support auch damit fahren kann. Dass so ein Gefährt auf einer Passstraße vielleicht nicht so praktisch ist, daran habe ich nicht gedacht.

Also dann doch lieber mit dem Auto und eine feste Unterkunft.

PattiRamone 06.11.2025 17:53

Kurzes Update:
Habe Antwort von Swissman, dass alles was größer als ein VW Bus ist, nicht als Supportfahrzeug zugelassen wird.

Goldi 13.11.2025 01:26

Zitat:

Zitat von PattiRamone (Beitrag 1793584)
Ich habe jetzt mal auf die schnelle ein Airbnb in Ascona und Interlaken gebucht.
Von Grindelwald bis Interlaken sind es ja "nur" 30min, das muss dann irgendwie gehen.
In Grindelwald selbst, war mir bissl zu hochpreisig.

Ich hatte halt die Idee, via Roadsurfer einen Van zu mieten, dann hat man die Unterkunft mit dabei.
Aber das geht natürlich nur, wenn der Support auch damit fahren kann. Dass so ein Gefährt auf einer Passstraße vielleicht nicht so praktisch ist, daran habe ich nicht gedacht.

Also dann doch lieber mit dem Auto und eine feste Unterkunft.

Hi Patti

Im Falle das doch noch ein VW Bus als Supporter Fahrzeug und Übernachtungsfahrzeug in Frage kommt bei dir, wäre der Camping Jungfrau in Lauterbrunnen evtl. auch noch eine "preiswertere" Alternative zum Übernachten.

Von der kleinen Scheidegg, also dort wo sich das Ziel befindet, fährt die Bahn statt nach Grindelwald, auf der andere Seite runter nach Lauterbrunnen. Da du vermutlich im Ziel ankommst, zu der die Bahn noch runter nach Lauterbrunnen fährt, wäre das kein Problem. Als Teilnehmer musst du für die Bahnfahrt runter nach Grindelwald nichts bezahlen, ob dies auch für Lauterbrunnen gelten würde, weiss ich aber nicht. Aber das könntest du die Veranstalter auch vorgängig anfragen.

Oder wie das Mädchen schreibt, in Grindelwald der Camping Eigernordwand, bei dem man leider aber nicht reservieren kann. In Grindelwald gibt es auch den Camping Gletscherdorf, dort kann man Stellplätze reservieren.

In Locarno wäre die Jugendherberge eine "preiswerte" Alternative, dort sind auch viele Swissman Crew Helfer einquartiert. Deshalb kann man auch in der Nacht um 3:00 Uhr oder so sein Frühstück im Kühlschrank abholen, das klappte dieses Jahr bestens. Es hat Einzel- und Doppelzimmer, ist aber vielfach schnell ausgebucht.

Für dein Support würde ich dir sicher Minimum zwei Supporter vorschlagen, für eine oder einen ist es zu stressig, vor allem auch mit dem Verkehr über die Pässe.

Ich wünsche dir schon mal viel Spass bei der Vorbereitung und freue dich auf ein landschaftlich wunderbaren Triathlon, der sogar dein Ironman Thun Erlebnis toppen wird :)

Sportliche Grüsse aus der Schweiz

Goldi

hero 13.11.2025 07:51

der Treat hier hat mich jetzt doch gepackt.

hab schon vieles was auf YouTube an zu schauen ist reingezogen und auch die Berichte hier gelesen. Wunderbar.

Die Radstrecke kenn ich nur vom Motorradfahren und das hat mich schon so richtig geflasht.

Ich frag mich gerade,

wie haben die bisherigen Teilnehmer die Vorbereitung gemacht, im speziellen, wurde da was anderes trainiert als bei normalen Triathlon Langdistanzen wie z.B. Roth oder Frankfurt?

Wie ist eine mögliche Zielzeit einzuschätzen, wie lange braucht man wohl grob länger als in Roth ?

Wie sind die Chancen ein Ticket zu bekommen, wie viele Leute bewerben sich da auf die 250 Startplätze ?

Klar ist für mich, nächstes Jahr werde ich mich für 2027 bewerben, der Swissmann hat mich gepackt.

Gruß
Matthias

Antracis 13.11.2025 08:34

Zitat:

Zitat von hero (Beitrag 1793913)
Wie sind die Chancen ein Ticket zu bekommen, wie viele Leute bewerben sich da auf die 250 Startplätze ?

Klar ist für mich, nächstes Jahr werde ich mich für 2027 bewerben, der Swissmann hat mich gepackt.

Es werden ja mittlerweile 100 Startplätze über das X-Pointssystem vergeben, das hatte ich ja weiter oben verlinkt. Die Punke für 2026 sind noch nicht raus, sie waren aber im vergangenen Jahr ähnlich wie beim Celtman, für den brauchte man dieses Jahr „nur“ 150 Punkte. Die kann man alleine über die Trainingschallenges in 1-2 Jahren ganz gut sammeln im Rahmen eines normalen Langdistanztrainings. Kostet ein bisschen, ist aber halt safe, wenn Du eines der Solo.5 Rennen machst, also einen halben Extremtriathlon, der auch keine Supporter braucht, hast Du auch schon die Hälfte der Punkte. Wobei die nötigen Punkte auch gerade immer steigen, also 2027 wirst Du mehr brauchen. Aber es wird höchstwahrscheinlich für die Verlosung auch mehr Bewerber geben in den nächsten Jahren.

Ansonsten waren es laut Homepage 2024 über 1000 Bewerber, ( was aber deutlich weniger ist als 3-4k beim Celtman oder 9k beim Norseman) ich gehe davon das um die 100 Startplätze in die Verlosung gehen. Dann musst du noch berücksichtigen, dass Lose aus vergangenen Jahren weiterhin gültig sind, das ändert die Chancen nochmal etwas.Ob es eine Frauenquote wie beim Norseman gibt, weiss ich nicht. Meist gibt es das aber bei XTRis. Letztlich wird es im nächsten Jahr eher tendenziell schwieriger werden, die XTRIs verzeichnen, wie eigentlich alle Ausdauerwettbewerbe, deutliche Zuwächse.

PattiRamone 13.11.2025 10:19

Zitat:

Zitat von Antracis (Beitrag 1793915)
Es werden ja mittlerweile 100 Startplätze über das X-Pointssystem vergeben, das hatte ich ja weiter oben verlinkt. Die Punke für 2026 sind noch nicht raus, sie waren aber im vergangenen Jahr ähnlich wie beim Celtman, für den brauchte man dieses Jahr „nur“ 150 Punkte. Die kann man alleine über die Trainingschallenges in 1-2 Jahren ganz gut sammeln im Rahmen eines normalen Langdistanztrainings. Kostet ein bisschen, ist aber halt safe, wenn Du eines der Solo.5 Rennen machst, also einen halben Extremtriathlon, der auch keine Supporter braucht, hast Du auch schon die Hälfte der Punkte. Wobei die nötigen Punkte auch gerade immer steigen, also 2027 wirst Du mehr brauchen. Aber es wird höchstwahrscheinlich für die Verlosung auch mehr Bewerber geben in den nächsten Jahren.

Ansonsten waren es laut Homepage 2024 über 1000 Bewerber, ( was aber deutlich weniger ist als 3-4k beim Celtman oder 9k beim Norseman) ich gehe davon das um die 100 Startplätze in die Verlosung gehen. Dann musst du noch berücksichtigen, dass Lose aus vergangenen Jahren weiterhin gültig sind, das ändert die Chancen nochmal etwas.Ob es eine Frauenquote wie beim Norseman gibt, weiss ich nicht. Meist gibt es das aber bei XTRis. Letztlich wird es im nächsten Jahr eher tendenziell schwieriger werden, die XTRIs verzeichnen, wie eigentlich alle Ausdauerwettbewerbe, deutliche Zuwächse.

Krass, dann habe ich ja mit meinem One-Shot richtig Glück gehabt :liebe053:

jannjazz 13.11.2025 11:49

Zitat:

Zitat von PattiRamone (Beitrag 1793929)
Krass, dann habe ich ja mit meinem One-Shot richtig Glück gehabt :liebe053:

Du mit Deinem Endurance-cv und Deinem Blog gehörst da auch mal so richtig hin. Das steigert nochmal Bekanntheit und Ansehen des Rennens. Insofern hat der Zufallsgott da richtig entschieden.

Das Mädchen 13.11.2025 13:22

Ich habe je nach Wetter, Verfassung etc 3-5 Stunden länger gebraucht. ich glaube, mein längstes Rennen da waren 16 Stunden.

Zum Training: mach Höhenmeter - sowohl beim Rad als auch beim Laufen. Was viele unterschätzen sind die Steigungen auf der Laufstrecke bis Grindelwald und dass es auf der Radstrecke ab km 30-100 im Grunde genommen auch nur bergauf geht.

Antracis 13.11.2025 14:54

Zitat:

Zitat von PattiRamone (Beitrag 1793929)
Krass, dann habe ich ja mit meinem One-Shot richtig Glück gehabt :liebe053:

Ging mir ja beim Celtman auch so. Andererseits wie gesagt, durch das X-Points-System kann man sich da mittlerweile auch gut mit etwas Fleißarbeit reinsneaken und muss sich nicht aufsLosglück verlassen. Immerhin ist da ja auch oft ein nicht unerheblicher logistischer Aufwand für Reise, Unterkunft und Supporter erforderlich und auch eine passende Urlaubsplanung. Am Rande bekommt man dann auch noch mit, wie viele geile unbekanntere Rennen es in der Serie gibt.

Zum Training: Ich halte aus meiner XTRI-Erfahrung vor allem die Höhenmeter beim Laufen für kritisch und wichtig. Rad hilft auch eine gute Radform ohne spezielles Bergauftraining sehr, wenn Übersetzung und Körpergewicht stimmen. Man muss sich auch klarmachen, dass die Intensität zwangsläufig niedriger sein würd, wie seinen bisherigen Langdistanzrennen, wenn man denn bisher welche gemacht hat. Einfach, weil man doch einige Stunden länger unterwegs ist.

Eqipment wird auch noch mal komplexer wie Schuhwahl beim Laufen (eventuell mehrere Modelle) und vor allem gute Lösungen für jedes Wetter und am besten mehrere Garnituren davon.

Kampfzwerg 13.11.2025 23:11

@Patti
Also du kannst, je nach Wetter/Wind schon ein gutes Stück länger einplanen.

Bei mir war es letztes Jahr 12:52 Stunden.
Zum Vergleich hab ich auf der LD nur Elba aus den letzten Jahren. Da war es zwischen 9:3x und 9:4x Stunden.
Im Vergleich zu FFM, oder Roth kannst du noch ca ne Stunde davon abziehen.

Für das Training.
Am besten mal das schwimmen mit Boje vorab trainieren.
Ich war überrascht wie sehr man sie spürt.

Ansonsten lange Anstiege und auch technische Abfahrten. Für die ersten Kilometer macht es Sinn auch die Aeroposition in leichten Steigungen (3-5 Prozent) zu trainieren.

Beim laufen hab ich, wie schon erwähnt, die Kilometer bis Grindelwald massiv unterschätzt und war da dankbar um meinen Betreuer am MTB, der für gute Laune gesorgt hat.
Den Schlussanstieg zu laufen war bei mir definitiv nicht drin. Schnelles wandern bergauf wäre auch noch eine Sache, die du trainieren solltest.

Ansonsten ist es wie eine lange Langdistanz mit viel schöner Landschaft und in deinem Leistungsbereich wahrscheinlich auch einsamen Kilometern.
Auch wieder nur meine Erfahrung.
Nach 10 km auf dem Rad waren Platz 1 und 2 mehr als 5 Minuten voraus und Platz 4 hatte eine Lücke, dass ich ihn nicht mehr gesehen hatte.
Außer den Betreuern am Rand und das eigene Support Team hatte ich keinen Mitstreiter mehr gesehen. Da dann konsequent das Tempo hochzuhalten und im „Rennmodus“ zu bleiben hat mich mental definitiv an meine Grenzen gebracht.

Ansonsten macht euch Gedanken in welchem Rhythmus ihr verpflegen wollt und 3 Supporter sind besser als zwei.

Ich wünsche auf jeden Fall viel Spaß bei der Vorbereitung. Ich bin schon gespannt über die Rennberichte. :Blumen:


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