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@Uwe D.:
Du warst ja hier schon mal als xyz angemeldet wie du schreibst, dann sag doch mal wer das war oder gleich wer du bist. Nicht dass wir hier die Reinkarnation von Kurt D. erleben. |
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Im US Gegenstück dieser illustren Runde hier wird das auch diskutiert, hat aber nicht so viel drive - geht wohl auf ein bisschen chit chat in Interviews und Podcast aus
https://forum.slowtwitch.com/forum/S...2023_P7739469/ m. |
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Messick was interviewed on the IM Talk podcast a few weeks ago. He wants to see how St George goes and how a 2 day Kona race goes before deciding what will happen in 2023. |
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2030 oder so dann special edition: Ironman is coming home :] m. |
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Angefangen hat es wohl beim FC Bayern München. Mit dem "Rotationsverfahren", weil der 1. FCB sich ein solches "Rotationsprinzip" durch den starken Kader an Top-Fußballprofis bedingt leisten konnte und so noch stärker wurde. :Lachen2: Zur Rotation der IM-WM: gibt wohl Gründe, welche für und wohl Gründe, welche gegen eine Rotation sprechen. Wäre es, Uwe D., in deinem Sinne, eine öffentliche Meinungsumfrage zu schalten hier im Forum? |
Also ich fand den Zusatz "Weltmeister" schon immer recht künstlich.
Ist es nicht so, dass die Frage immer lautet "wer hat Hawaii gewonnen ? " und nicht "wer ist Weltmeister ?" Also in meinem Umfeld ist das so. Aber ich bin auch alt, nostalgisch und Idealist. |
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Hawaii-Sieger = Wimbledonsieger = die/der beste der Zunft Ironman wurde 1978 auf Hawaii erfunden. Damit ist eigentlich alles gesagt. Ob das dann später zur WM erklärt wurde ist ja nur eine Fußnote. Wobei es ja dann auch nur die WTC/Ironman-WM ist, zusätzlich gibts ITU-WM Oly und LD. Olympia. Challenge nennt ihr Top-Event "The Championship". Also fast wie beim Boxen mit zig Verbänden die alle ihren eigenen Weltmeister haben. Was passiert wenn die WM rotiert? Bei den Profis geht es damit weiter in Richtung Professionalisierung, ggf. steigen die Preisgelder mal auf etwas mehr als die aktuelle Aufwandsentschädigung? Für AG sehe ich eher die Entwicklung in Richtung 70.3: Klar wird es auch Leute geben die zur WM nach Nizza, Cairns, SüdAfrika, Buenos Aires anreisen, genauso wie Utah jetzt oder 70.3 in den letzten Jahren. Wenn Kona trotzdem jedes Jahr stattfindet kann ich mir kaum vorstellen dass das mit freier Anmeldung zugänglich wäre. Eher macht die WTC ne geldgeile Doppelnummer draus: - Quali Hawaii $$$$ - Quali WM $$$$ |
Macht Ihr Langdistanz für Euch oder für die Galerie?
Abschießen kann ich mich auch in der Provinz und auch ohne Label ist das ein Ironman. Will ich Leistung bringen und mich vergleichen ist es doch wumpe, wo das Ding stattfindet, es sein denn, das Starterfeld ist so dünn, dass sportliche Vergleichbarkeit fehlt. Seien wir doch ehrlich: Selbst mit besten körperlichen Voraussetzungen gehört eine Menge Geld zum Start auf Hawaii, so dass ich auch dort nicht mit den Besten meiner Agegroup batteln kann, sondern nur mit denen, die sich das darüber hinaus auch noch leisten können. Mein albernes Ziel ist es, ein paar AKler in Thüringen zu ärgern. Da wird aber eine recht überschaubare Population haben, ist selbst ein Meistertitel eine eher zweifelhafte Leistung. Deshalb starte ich dann dort, wo ein paar mehr Hanseln meiner AK am Start sind. Und wenn es eine rotierende WM gibt, suche ich mir eine Austragung in Europa aus, trainiere gezielt drauf hin und kann mich für kleines Geld au hohem Level bewegen. Siehe Masters-Schwimmsport. |
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Die Radstrecke in St. George ist sicher toll, leider ist es die Laufstrecke nicht. Für mich ist die Umgebung der entscheidende Faktor. Ich möchte meine Runden nicht in einem Gewerbegebiet oder in Vororten drehen. Landschaft schlägt Zuschauerfreundlichkeit, ist sicher aber jeder anders. Hawaii ist natürlich Hawaii und schlägt vermutlich jeden anderen Austragungsort. Ich bin jedoch dafür nicht bereit die Qualianforderungen auf mich zu nehmen (habe noch ein Leben neben Triathlon) oder den Geldbeutel soweit auf zumachen. Irgendwann hat der Spaß ein Loch... Positiv-Beispiel ist für mich z.B. die Challenge Walchsee. Schwimm-, Rad- und Laufstrecke landschaftlich ein Traum. |
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Ich war zwischen 1996 und 2013 kein einziges mal in Kona, obwohl ich mich in dieser Zeitspanne bei europäischen Ironmans 7 mal eher nebenbei qulalifiziert habe, weil Kona mir zu teuer, zu heiß und zu weit weg war, so dass der Aufwand für einen Kona-Start für mich in keinem sinnvollen Verhältnis zum möglichen Ertrag stand. Erst als ich jenseits der 40 zunehmend langsamer wurde und die sportliche Leistung gegenüber dem reinen Erlebniswert eines Wettkampfes an an Bedeutung verlor, wurde Kona wieder interessanter. Wenn in den 90er und 00er-Jahren die Ironman-WM schon weltweit rotiert hätte, wäre ich bestimmt das ein oder andere mal an der Startlinie gestanden, denn ITU-WMs, EMs und Deutsche Meisterschaften habe ich in der Konafreien Zeitspanne sehr regelmäßig bestritten auf der Suche nach Konkurrenz. Mittlerweile kommt ja zum rein finanziellen Harakiri eines Kona-Startes (stark abhängig von der persönlichen Vermögenssituation) auch noch der enorm hohe Co2-Fußabdruck dazu der einen über solche Wettkampfreisen zweimal nachdenken lässt. |
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Aber jetzt denke ich so wie der gemeine AgeGrouper und der will nach Kona. |
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Ja, ich wollte nach Kona. Aber einmal reicht mir. Vielleicht, weil ich eh kaum ein 2. Mal die Quali schaffe. Sicher aber auch, weil ich das elend lange Fliegen hasse und die Kosten absurd hoch sind. Eine geilere und naheliegendere Strecke (vielleicht sowas wie Embrun) könnte mich vielleicht zu einem 2. Qualiversuch motivieren. Ist aber eigentlich auch Quatsch - ich kann ja einfach so Embrun machen! :Lachen2: |
Embrun kann man nicht machen - Embrun muss man machen! :)
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Hafu's Perspektive als früherer Pro-Starter ist natürlich valide, aber vermutlich noch weniger repräsentativ als die des normalen AK-Kona-Qualifikanten. Der will einmal Hawaii finishen.
Während eine Teilnahme in Frankfurt niemand ernsthaft als EM bezeichnen wird bei freier Anmeldung, hat Kona ja auf der anderen Seite schon mehr Meisterschaftscharakter. Als ich jetzt wählen durfte zwischen St.George und Kona gab's aber natürlich keine Zehntelsekunde was zu überlegen. Wenn ich jetzt schon mehrfach in Hawaii gewesen wäre und vielleicht sportlich irgendwo vorne mitmischen würde könnte ich mir vorstellen der WM den Vorrang zu geben anstatt das soundsovielte Mal nach H zu gondeln, falls mir die Alternative klimatisch und topografisch und reisetechnisch entgegenkommt und ich mir Chancen ausrechnen könnte. Ich würde aber eher befürchten dass analog 70.3 WM die Plätze keine wirklichen Kassenschlager sein würden, da fehlt halt einfach die Historie egal wo das dann jeweils stattfindet und die Anzahl der Leute die da wirklich sportlich was reissen wollen ist wohl deutlich niedriger als die der potentiellen Kona-Finisher. |
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Ich hatte nicht mal den Mut, mal ein paar Jahre für den Sport die Arbeitszeit zu reduzieren (wäre aber ab '97 auch keine Option gewesen, denn früher gab es ja kein Elterngeld (und zumindest im Westen auch keine Kitas, die jungen Müttern eine zeitnahe Rückkehr in den Beruf ermöglichen würden). Ein junges Paar mit Kind braucht zumindest ein regelmäßiges Einkommen. Zurück zum eigentlichen Thema.:liebe053: |
Einen Einwurf bei der ganzen Diskussion: Hieß es ursprünglich nicht, die Initiative geht von Hawaii selbst aus?
Dann stellt sich doch gar nicht die Frage, ob ihr lieber nach Hawaii oder zur WM nach Buxtehude wollt, sondern nur noch die Frage, ob ihr zur WM oder nicht zur WM wollt. :Cheese: |
Vielleicht will Ironman nur etwas Druck auf die Lokalpolitik in Kona aufbauen. Möglicherweise ist man dort nicht generell gegen das Rennen, sondern wünscht sich ein paar Änderungen. Dann kann man sich einigen. Zum Beispiel, wenn es um den Termin ginge.
Falls das Rennen auf Big Island für die dortige Bevölkerung und Infrastruktur zu groß geworden ist, könnte man es als reines Profirennen durchziehen. Um das zu finanzieren, braucht es jedoch andere Strukturen als bei Ironman, wo die Agegrouper den Großteil der Finanzierung ausmachen. Die PTO hat bekanntlich vor, medial attraktive Rennen zu etablieren und diese mittels der Übertragungsrechte zu finanzieren. Wenn man das in Daytona versucht, kann man es auch auf Hawaii versuchen. Hawaii im Oktober wäre genau das, was der PTO im Moment fehlt. |
Selbst wenn ich eine Quali für Hawaii hätte: Hitze ist nicht mein Freund. Die Leistung bestünde also nur drin an der Startlinie zu stehen und nicht die Performance im eigentlichen Rennen selbst, d.h. ohne Kreislaufprobleme durchgekommen zu sein.
Hey, und wen interessiert die Platzierung im Feld der AGs auf Hawaii wirklich außer dem inneren Zirkel der Beckenrandhelden? Wir wollen in der Hitze leiden. Da braucht es keine Quali für. |
Wegen Slot für WM oder für Hawaii:
Is das nicht jetzt auch bei den 70.3 so? Wenn man n 70.3 Rennen macht, dass Kona Slots bietet, kann man entweder den 70.3 WM Slot nehmen oder den Kona Slot. Nimmt man den WM Slot, rollt der Kona Slot down. Oder? :Blumen: |
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Wie schonmal geschrieben: Wenn Hawaii als Ziel/Traum wegfällt, stellt das aus meiner Sicht für viele das System der Qualifizierungswettkämpfe bzw. die Teilnahme an einem solchen in Frage. M. |
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Wobei ich die Zahlen nicht kenne, ob die WK von Ironman nicht so und so immer ausverkauft sind. |
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Bevor es die Veranstaltung auf Hawaii überhaupt nicht mehr gibt bzw. es ein normaler Anmeldewettkampf wird, geht - wie wir hier sagen - noch viel Wasser die Isar runter. Persönlich halte ich es für extrem unwahrscheinlich, dass es soweit kommen könnte. Da mag die Verwaltung in Kona das ein oder andere Problem mit der Vernstaltung haben; am Ende dürfte es höchstens eine Haß-Liebe sein. Und über die Bedeutung für Ironmn selbst, brauchen wir glaube ich nicht diskutieren. :Blumen: |
Die WM auf Hawaii ist das eine.
Ein Witz in Tüten ist in der Tat die Ironman EM und die DM der DTU. Für beide kann man sich beliebig anmelden und braucht keine Quali. Bei (als Beispiel ) 15 IM Rennen in Europa melden sich Leute an, die, die sich zufällig dort anmelden wo die EM ausgetragen wird können dann halt Europameister werden. 2019 wurde Hamburg kurzfristig DM weil das ursprünglich dafür vorgesehene Rennen nicht stattgefunden hat. |
Ich glaube als die 70.3 WM in Europa stattgefunden hat (Zell am See und Nizza), hatte das Starterfeld schon eine WM-würdige Qualität und zumindest in Europa hat man die Qualiplätze auch nicht nachgeworfen bekommen (natürlich trotzdem kein Vergleich zu Kona-Quali).
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Stimmt, da haben sie auf den letzten Drücker die Slots noch verramscht.:Blumen:
Da gabs wahrscheinlich auch jede Menge, weil Frauen und Männer an 2 Tagen gestartet sind. Gewinnmaximierung! Trotzdem waren da sehr gute Leute am Start. |
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Beim 70.3 Kraichgau knapp vorbei an Nizza und 3 Wochen später wurden nochmal 200 Plätze in Frankfurt verramscht. Totale verarsche... |
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Wenn die 70.3. WM in Nordamerika (Australien) stattfindet sind auch gute Leute am Start halt immer schwerpunktmässig von dort, weil vielen anderen der Aufwand zu hoch ist für ne Halbdistanz "WM" |
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