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sabine-g 09.05.2022 20:22

@Uwe D.:
Du warst ja hier schon mal als xyz angemeldet wie du schreibst, dann sag doch mal wer das war oder gleich wer du bist.
Nicht dass wir hier die Reinkarnation von Kurt D. erleben.

HerrMan 09.05.2022 20:47

Zitat:

Zitat von sabine-g (Beitrag 1659772)
Nicht dass wir hier die Reinkarnation von Kurt D. erleben.

Der ist doch bald 80 und sitzt in seiner Voralberger Hütte und wartet auf die nächste Ski-Saison.

merz 09.05.2022 22:03

Im US Gegenstück dieser illustren Runde hier wird das auch diskutiert, hat aber nicht so viel drive - geht wohl auf ein bisschen chit chat in Interviews und Podcast aus

https://forum.slowtwitch.com/forum/S...2023_P7739469/

m.

Rälph 09.05.2022 22:16

Zitat:

Zitat von merz (Beitrag 1659782)
Im US Gegenstück dieser illustren Runde hier wird das auch diskutiert, hat aber nicht so viel drive - geht wohl auf ein bisschen chit chat in Interviews und Podcast aus

https://forum.slowtwitch.com/forum/S...2023_P7739469/

m.

Ein User schreibt dort über den Geschäftsführer von IM, Andrew Messick:

Messick was interviewed on the IM Talk podcast a few weeks ago. He wants to see how St George goes and how a 2 day Kona race goes before deciding what will happen in 2023.

HerrMan 09.05.2022 22:32

Zitat:

Zitat von Uwe D. (Beitrag 1659786)
Ich habe dir eine PN geschickt.

Susi-p, bitte an mich weiterleiten.

merz 09.05.2022 23:30

Zitat:

Zitat von Rälph (Beitrag 1659783)
Ein User schreibt dort über den Geschäftsführer von IM, Andrew Messick:

Messick was interviewed on the IM Talk podcast a few weeks ago. He wants to see how St George goes and how a 2 day Kona race goes before deciding what will happen in 2023.

Ja, ich weiss, leider ohne genaue Quellenangabe/Link - Verwertungstechnisch auch profitabel, die IM Weltmeisterschaft, rotieren zu lassen, an den Veranstalter, der am meisten zahlt, Hawaii dann als normales Rennen eigentlich nur für AGler, vll über zwei Tage, da ist auch mehr Platz.

2030 oder so dann special edition: Ironman is coming home :]

m.

Rälph 09.05.2022 23:44

Zitat:

Zitat von merz (Beitrag 1659798)
Ja, ich weiss, leider ohne genaue Quellenangabe/Link -

Unsere Quellen hier im Forum sind ja auch nicht gerade als solide zu bezeichnen.

Trimichi 10.05.2022 07:19

Zitat:

Zitat von sabine-g (Beitrag 1659772)
@Uwe D.:
Du warst ja hier schon mal als xyz angemeldet wie du schreibst, dann sag doch mal wer das war oder gleich wer du bist.
Nicht dass wir hier die Reinkarnation von Kurt D. erleben.

Zwei Dumme, ein Gedanke? Da hatte ich nämlich auch schon dran gedacht. Dass es sich um Kurt D. handelte.

Angefangen hat es wohl beim FC Bayern München. Mit dem "Rotationsverfahren", weil der 1. FCB sich ein solches "Rotationsprinzip" durch den starken Kader an Top-Fußballprofis bedingt leisten konnte und so noch stärker wurde. :Lachen2:

Zur Rotation der IM-WM: gibt wohl Gründe, welche für und wohl Gründe, welche gegen eine Rotation sprechen. Wäre es, Uwe D., in deinem Sinne, eine öffentliche Meinungsumfrage zu schalten hier im Forum?

nikopol 10.05.2022 15:59

Also ich fand den Zusatz "Weltmeister" schon immer recht künstlich.
Ist es nicht so,
dass die Frage immer lautet "wer hat Hawaii gewonnen ? " und nicht "wer ist Weltmeister ?" Also in meinem Umfeld ist das so. Aber ich bin auch alt, nostalgisch und Idealist.

tridinski 10.05.2022 16:20

Zitat:

Zitat von nikopol (Beitrag 1659878)
Also ich fand den Zusatz "Weltmeister" schon immer recht künstlich. Ist es nicht so, dass die Frage immer lautet "wer hat Hawaii gewonnen ? " und nicht "wer ist Weltmeister ?" Also in meinem Umfeld ist das so. Aber ich bin auch alt, nostalgisch und Idealist.

ist doch ähnlich wie beim Tennis, da gibts auch ne Weltmeisterschaft, die interessiert aber nur am Rande. Wimbledonsieger, 13xParis, GrandSlam ist da die Währung, nicht WM.

Hawaii-Sieger = Wimbledonsieger = die/der beste der Zunft

Ironman wurde 1978 auf Hawaii erfunden. Damit ist eigentlich alles gesagt. Ob das dann später zur WM erklärt wurde ist ja nur eine Fußnote. Wobei es ja dann auch nur die WTC/Ironman-WM ist, zusätzlich gibts ITU-WM Oly und LD. Olympia. Challenge nennt ihr Top-Event "The Championship". Also fast wie beim Boxen mit zig Verbänden die alle ihren eigenen Weltmeister haben.

Was passiert wenn die WM rotiert? Bei den Profis geht es damit weiter in Richtung Professionalisierung, ggf. steigen die Preisgelder mal auf etwas mehr als die aktuelle Aufwandsentschädigung?

Für AG sehe ich eher die Entwicklung in Richtung 70.3: Klar wird es auch Leute geben die zur WM nach Nizza, Cairns, SüdAfrika, Buenos Aires anreisen, genauso wie Utah jetzt oder 70.3 in den letzten Jahren. Wenn Kona trotzdem jedes Jahr stattfindet kann ich mir kaum vorstellen dass das mit freier Anmeldung zugänglich wäre. Eher macht die WTC ne geldgeile Doppelnummer draus:
- Quali Hawaii $$$$
- Quali WM $$$$

Jimmi 10.05.2022 16:41

Macht Ihr Langdistanz für Euch oder für die Galerie?

Abschießen kann ich mich auch in der Provinz und auch ohne Label ist das ein Ironman.

Will ich Leistung bringen und mich vergleichen ist es doch wumpe, wo das Ding stattfindet, es sein denn, das Starterfeld ist so dünn, dass sportliche Vergleichbarkeit fehlt. Seien wir doch ehrlich: Selbst mit besten körperlichen Voraussetzungen gehört eine Menge Geld zum Start auf Hawaii, so dass ich auch dort nicht mit den Besten meiner Agegroup batteln kann, sondern nur mit denen, die sich das darüber hinaus auch noch leisten können.

Mein albernes Ziel ist es, ein paar AKler in Thüringen zu ärgern. Da wird aber eine recht überschaubare Population haben, ist selbst ein Meistertitel eine eher zweifelhafte Leistung. Deshalb starte ich dann dort, wo ein paar mehr Hanseln meiner AK am Start sind. Und wenn es eine rotierende WM gibt, suche ich mir eine Austragung in Europa aus, trainiere gezielt drauf hin und kann mich für kleines Geld au hohem Level bewegen. Siehe Masters-Schwimmsport.

su.pa 10.05.2022 17:30

Zitat:

Zitat von Jimmi (Beitrag 1659888)
Macht Ihr Langdistanz für Euch oder für die Galerie?

Beides - wobei Du unter Galerie wahrscheinlich was anderes meinst, als ich :Cheese:

Die Radstrecke in St. George ist sicher toll, leider ist es die Laufstrecke nicht. Für mich ist die Umgebung der entscheidende Faktor. Ich möchte meine Runden nicht in einem Gewerbegebiet oder in Vororten drehen. Landschaft schlägt Zuschauerfreundlichkeit, ist sicher aber jeder anders.
Hawaii ist natürlich Hawaii und schlägt vermutlich jeden anderen Austragungsort. Ich bin jedoch dafür nicht bereit die Qualianforderungen auf mich zu nehmen (habe noch ein Leben neben Triathlon) oder den Geldbeutel soweit auf zumachen. Irgendwann hat der Spaß ein Loch...

Positiv-Beispiel ist für mich z.B. die Challenge Walchsee. Schwimm-, Rad- und Laufstrecke landschaftlich ein Traum.

sabine-g 10.05.2022 19:44

Zitat:

Zitat von tridinski (Beitrag 1659881)
Eher macht die WTC ne geldgeile Doppelnummer draus:
- Quali Hawaii $$$$
- Quali WM $$$$

ja. genau. Platz 1-5 beim Qualirennen fahren dann nach Kona und 6-10 zur WM in Buxtehude.:Lachanfall: :Lachanfall:

Hafu 10.05.2022 20:13

Zitat:

Zitat von sabine-g (Beitrag 1659905)
ja. genau. Platz 1-5 beim Qualirennen fahren dann nach Kona und 6-10 zur WM in Buxtehude.:Lachanfall: :Lachanfall:

Ich glaube durchaus, dass gerade kompetitive Triathleten viel eher Interesse an einer WM haben, wo sie sich mit den Besten messen können, als an einer Teilnahme in Kona.

Ich war zwischen 1996 und 2013 kein einziges mal in Kona, obwohl ich mich in dieser Zeitspanne bei europäischen Ironmans 7 mal eher nebenbei qulalifiziert habe, weil Kona mir zu teuer, zu heiß und zu weit weg war, so dass der Aufwand für einen Kona-Start für mich in keinem sinnvollen Verhältnis zum möglichen Ertrag stand.

Erst als ich jenseits der 40 zunehmend langsamer wurde und die sportliche Leistung gegenüber dem reinen Erlebniswert eines Wettkampfes an an Bedeutung verlor, wurde Kona wieder interessanter.

Wenn in den 90er und 00er-Jahren die Ironman-WM schon weltweit rotiert hätte, wäre ich bestimmt das ein oder andere mal an der Startlinie gestanden, denn ITU-WMs, EMs und Deutsche Meisterschaften habe ich in der Konafreien Zeitspanne sehr regelmäßig bestritten auf der Suche nach Konkurrenz.

Mittlerweile kommt ja zum rein finanziellen Harakiri eines Kona-Startes (stark abhängig von der persönlichen Vermögenssituation) auch noch der enorm hohe Co2-Fußabdruck dazu der einen über solche Wettkampfreisen zweimal nachdenken lässt.

sabine-g 10.05.2022 20:36

Zitat:

Zitat von Hafu (Beitrag 1659910)
Ich war zwischen 1996 und 2013 kein einziges mal in Kona, obwohl ich mich in dieser Zeitspanne bei europäischen Ironmans 7 mal eher nebenbei qulalifiziert habe, .

Vielleicht würde ich auch so denken, ich habe aber in meinen 30er Jahren kein Triathlon gemacht und damit die Chance irgendwo mitzumischen verpasst.
Aber jetzt denke ich so wie der gemeine AgeGrouper und der will nach Kona.

LidlRacer 10.05.2022 22:15

Zitat:

Zitat von sabine-g (Beitrag 1659912)
Aber jetzt denke ich so wie der gemeine AgeGrouper und der will nach Kona.

Ich weiß nicht, ob ich "der gemeine AgeGrouper" bin - wahrscheinlich nicht so ganz.

Ja, ich wollte nach Kona.
Aber einmal reicht mir. Vielleicht, weil ich eh kaum ein 2. Mal die Quali schaffe. Sicher aber auch, weil ich das elend lange Fliegen hasse und die Kosten absurd hoch sind.

Eine geilere und naheliegendere Strecke (vielleicht sowas wie Embrun) könnte mich vielleicht zu einem 2. Qualiversuch motivieren. Ist aber eigentlich auch Quatsch - ich kann ja einfach so Embrun machen! :Lachen2:

X S 1 C H T 10.05.2022 22:25

Embrun kann man nicht machen - Embrun muss man machen! :)

tridinski 10.05.2022 23:45

Hafu's Perspektive als früherer Pro-Starter ist natürlich valide, aber vermutlich noch weniger repräsentativ als die des normalen AK-Kona-Qualifikanten. Der will einmal Hawaii finishen.

Während eine Teilnahme in Frankfurt niemand ernsthaft als EM bezeichnen wird bei freier Anmeldung, hat Kona ja auf der anderen Seite schon mehr Meisterschaftscharakter. Als ich jetzt wählen durfte zwischen St.George und Kona gab's aber natürlich keine Zehntelsekunde was zu überlegen. Wenn ich jetzt schon mehrfach in Hawaii gewesen wäre und vielleicht sportlich irgendwo vorne mitmischen würde könnte ich mir vorstellen der WM den Vorrang zu geben anstatt das soundsovielte Mal nach H zu gondeln, falls mir die Alternative klimatisch und topografisch und reisetechnisch entgegenkommt und ich mir Chancen ausrechnen könnte.

Ich würde aber eher befürchten dass analog 70.3 WM die Plätze keine wirklichen Kassenschlager sein würden, da fehlt halt einfach die Historie egal wo das dann jeweils stattfindet und die Anzahl der Leute die da wirklich sportlich was reissen wollen ist wohl deutlich niedriger als die der potentiellen Kona-Finisher.

Hafu 11.05.2022 00:46

Zitat:

Zitat von tridinski (Beitrag 1659939)
Hafu's Perspektive als früherer Pro-Starter ...

Wird zwar offtopic, aber Pro war ich definitiv nie, auch wenn ich eine Zeit lang versucht habe, mich mehr schlecht als recht mit Pros zu messen. Seit dem zweiten Staatsexamen, also seit 1994 habe ich durchgehend Vollzeit gearbeitet und Triathlon - mit reichlich Ehrgeiz und Leidenschaft- nur nach Feierabend betrieben.

Ich hatte nicht mal den Mut, mal ein paar Jahre für den Sport die Arbeitszeit zu reduzieren (wäre aber ab '97 auch keine Option gewesen, denn früher gab es ja kein Elterngeld (und zumindest im Westen auch keine Kitas, die jungen Müttern eine zeitnahe Rückkehr in den Beruf ermöglichen würden). Ein junges Paar mit Kind braucht zumindest ein regelmäßiges Einkommen.

Zurück zum eigentlichen Thema.:liebe053:

KevJames 11.05.2022 07:01

Einen Einwurf bei der ganzen Diskussion: Hieß es ursprünglich nicht, die Initiative geht von Hawaii selbst aus?

Dann stellt sich doch gar nicht die Frage, ob ihr lieber nach Hawaii oder zur WM nach Buxtehude wollt, sondern nur noch die Frage, ob ihr zur WM oder nicht zur WM wollt. :Cheese:

Klugschnacker 11.05.2022 09:58

Vielleicht will Ironman nur etwas Druck auf die Lokalpolitik in Kona aufbauen. Möglicherweise ist man dort nicht generell gegen das Rennen, sondern wünscht sich ein paar Änderungen. Dann kann man sich einigen. Zum Beispiel, wenn es um den Termin ginge.

Falls das Rennen auf Big Island für die dortige Bevölkerung und Infrastruktur zu groß geworden ist, könnte man es als reines Profirennen durchziehen. Um das zu finanzieren, braucht es jedoch andere Strukturen als bei Ironman, wo die Agegrouper den Großteil der Finanzierung ausmachen. Die PTO hat bekanntlich vor, medial attraktive Rennen zu etablieren und diese mittels der Übertragungsrechte zu finanzieren. Wenn man das in Daytona versucht, kann man es auch auf Hawaii versuchen. Hawaii im Oktober wäre genau das, was der PTO im Moment fehlt.

Jimmi 11.05.2022 13:42

Selbst wenn ich eine Quali für Hawaii hätte: Hitze ist nicht mein Freund. Die Leistung bestünde also nur drin an der Startlinie zu stehen und nicht die Performance im eigentlichen Rennen selbst, d.h. ohne Kreislaufprobleme durchgekommen zu sein.

Hey, und wen interessiert die Platzierung im Feld der AGs auf Hawaii wirklich außer dem inneren Zirkel der Beckenrandhelden? Wir wollen in der Hitze leiden. Da braucht es keine Quali für.

Helmut S 11.05.2022 13:49

Wegen Slot für WM oder für Hawaii:

Is das nicht jetzt auch bei den 70.3 so? Wenn man n 70.3 Rennen macht, dass Kona Slots bietet, kann man entweder den 70.3 WM Slot nehmen oder den Kona Slot. Nimmt man den WM Slot, rollt der Kona Slot down. Oder? :Blumen:

Matthias75 11.05.2022 14:21

Zitat:

Zitat von KevJames (Beitrag 1659948)
Einen Einwurf bei der ganzen Diskussion: Hieß es ursprünglich nicht, die Initiative geht von Hawaii selbst aus?

Dann stellt sich doch gar nicht die Frage, ob ihr lieber nach Hawaii oder zur WM nach Buxtehude wollt, sondern nur noch die Frage, ob ihr zur WM oder nicht zur WM wollt. :Cheese:

Da ich aber kein Interesse an einer WM-Teilnahme habe (wieviele nehmen eigentlich in Frankfurt teil, weil da die EM ist?), sondern einmal auf Hawaii starten will, stellt sich andersrum die Frage, warum ich an einem unnötig teuren Qualiwettkampf teilnehmen sollte.

Wie schonmal geschrieben: Wenn Hawaii als Ziel/Traum wegfällt, stellt das aus meiner Sicht für viele das System der Qualifizierungswettkämpfe bzw. die Teilnahme an einem solchen in Frage.

M.

MattF 11.05.2022 14:38

Zitat:

Zitat von Matthias75 (Beitrag 1660072)
Wie schonmal geschrieben: Wenn Hawaii als Ziel/Traum wegfällt, stellt das aus meiner Sicht für viele das System der Qualifizierungswettkämpfe bzw. die Teilnahme an einem solchen in Frage.

M.

In der Tat, da würden wohl einige tausend Starter weltweit weg fallen, bei Ironman-WK.

Wobei ich die Zahlen nicht kenne, ob die WK von Ironman nicht so und so immer ausverkauft sind.

Helmut S 11.05.2022 14:41

Zitat:

Zitat von Matthias75 (Beitrag 1660072)
Wenn Hawaii als Ziel/Traum wegfällt, stellt das aus meiner Sicht für viele das System der Qualifizierungswettkämpfe bzw. die Teilnahme an einem solchen in Frage.

Ich denke, man sollte nicht das Kind mit dem Bade ausschütten. Zunächst diskutieren wir ja die Möglichkeit, dass lediglich die WM nicht mehr oder nicht mehr jährlich auf Hawaii stattfindet.

Bevor es die Veranstaltung auf Hawaii überhaupt nicht mehr gibt bzw. es ein normaler Anmeldewettkampf wird, geht - wie wir hier sagen - noch viel Wasser die Isar runter.

Persönlich halte ich es für extrem unwahrscheinlich, dass es soweit kommen könnte. Da mag die Verwaltung in Kona das ein oder andere Problem mit der Vernstaltung haben; am Ende dürfte es höchstens eine Haß-Liebe sein. Und über die Bedeutung für Ironmn selbst, brauchen wir glaube ich nicht diskutieren.

:Blumen:

sabine-g 11.05.2022 14:44

Die WM auf Hawaii ist das eine.
Ein Witz in Tüten ist in der Tat die Ironman EM und die DM der DTU.
Für beide kann man sich beliebig anmelden und braucht keine Quali.
Bei (als Beispiel ) 15 IM Rennen in Europa melden sich Leute an, die, die sich zufällig dort anmelden wo die EM ausgetragen wird können dann halt Europameister werden.
2019 wurde Hamburg kurzfristig DM weil das ursprünglich dafür vorgesehene Rennen nicht stattgefunden hat.

repoman 11.05.2022 15:13

Ich glaube als die 70.3 WM in Europa stattgefunden hat (Zell am See und Nizza), hatte das Starterfeld schon eine WM-würdige Qualität und zumindest in Europa hat man die Qualiplätze auch nicht nachgeworfen bekommen (natürlich trotzdem kein Vergleich zu Kona-Quali).

andreasbrod 11.05.2022 15:21

Zitat:

Zitat von repoman (Beitrag 1660093)
Ich glaube als die 70.3 WM in Europa stattgefunden hat (Zell am See und Nizza), hatte das Starterfeld schon eine WM-würdige Qualität und zumindest in Europa hat man die Qualiplätze auch nicht nachgeworfen bekommen (natürlich trotzdem kein Vergleich zu Kona-Quali).

Fast richtig: ich erinnere mich aber noch an den IM Frankfurt 2019. Da gab es auf einmal 2 Tage vor dem Rennen eine Info, daß zusätzlich noch 200 Startplätze für Nizza rausgehauen werden. Der arme Till hat sich glaube ich einen Wolf geredet bei der Slotvergabe....

repoman 11.05.2022 15:25

Stimmt, da haben sie auf den letzten Drücker die Slots noch verramscht.:Blumen:
Da gabs wahrscheinlich auch jede Menge, weil Frauen und Männer an 2 Tagen gestartet sind. Gewinnmaximierung!

Trotzdem waren da sehr gute Leute am Start.

ricofino 11.05.2022 15:41

Zitat:

Zitat von andreasbrod (Beitrag 1660095)
Fast richtig: ich erinnere mich aber noch an den IM Frankfurt 2019. Da gab es auf einmal 2 Tage vor dem Rennen eine Info, daß zusätzlich noch 200 Startplätze für Nizza rausgehauen werden. Der arme Till hat sich glaube ich einen Wolf geredet bei der Slotvergabe....

Das war mit die größte Unverschämtheit die sich diese Firma erlaubt hat.

Beim 70.3 Kraichgau knapp vorbei an Nizza und 3 Wochen später wurden nochmal 200 Plätze in Frankfurt verramscht. Totale verarsche...

tridinski 11.05.2022 16:01

Zitat:

Zitat von ricofino (Beitrag 1660098)
Das war mit die größte Unverschämtheit die sich diese Firma erlaubt hat.

Beim 70.3 Kraichgau knapp vorbei an Nizza und 3 Wochen später wurden nochmal 200 Plätze in Frankfurt verramscht. Totale verarsche...

der Quartalsgewinn war top, aber mittelfristig entwertet man so sein eigenes Produkt

Zitat:

Zitat von repoman (Beitrag 1660096)
Trotzdem waren da sehr gute Leute am Start.

klar waren da (Nizza) gute Leute am Start. Hauptsächlich Europäer vermutlich.
Wenn die 70.3. WM in Nordamerika (Australien) stattfindet sind auch gute Leute am Start

halt immer schwerpunktmässig von dort, weil vielen anderen der Aufwand zu hoch ist für ne Halbdistanz "WM"

repoman 11.05.2022 16:50

Zitat:

Zitat von tridinski (Beitrag 1660104)
der Quartalsgewinn war top, aber mittelfristig entwertet man so sein eigenes Produkt



klar waren da (Nizza) gute Leute am Start. Hauptsächlich Europäer vermutlich.
Wenn die 70.3. WM in Nordamerika (Australien) stattfindet sind auch gute Leute am Start

halt immer schwerpunktmässig von dort, weil vielen anderen der Aufwand zu hoch ist für ne Halbdistanz "WM"

Ich behaupte mal, wenn die WM in Australien oder Nordamerika stattfindet ist die Qualität nicht so hoch, von Hawaii (Langdistanz) natürlich abgesehen.

iChris 11.05.2022 20:19

Zitat:

Zitat von repoman (Beitrag 1660093)
Ich glaube als die 70.3 WM in Europa stattgefunden hat (Zell am See und Nizza), hatte das Starterfeld schon eine WM-würdige Qualität und zumindest in Europa hat man die Qualiplätze auch nicht nachgeworfen bekommen (natürlich trotzdem kein Vergleich zu Kona-Quali).

Zitat:

Zitat von andreasbrod (Beitrag 1660095)
Fast richtig: ich erinnere mich aber noch an den IM Frankfurt 2019. Da gab es auf einmal 2 Tage vor dem Rennen eine Info, daß zusätzlich noch 200 Startplätze für Nizza rausgehauen werden. Der arme Till hat sich glaube ich einen Wolf geredet bei der Slotvergabe....

Für Zell am See kenne ich mindestens zwei Leute die mit einem Rang > 50 einen Slot bekommen haben :Huhu:


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