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Ja :P
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Ich dachte es geht um die Kuehlung und Lagerung nach diesen 6 Tagen. (btw, ist "verunmoeglichen" nicht ein rein Schweizer Wort?) gruss dude |
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Viele Grüße, Arne |
Hallo Arne,
welche Art von Prohormon wurde denn in der Blutprobe festgestellt? Gruß Jürgen |
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19-Noretiocholanolon: 5ng/ml Grenzwert bei 2ng/ml In den Tuben befand sich Norandrostendion. Viele Grüße nach Hip, Arne |
Moin,
als direkte Quellenangabe zitiere ich jetzt einmal aus dem Buch "Lebenslauf Dieter Baumann, ISBN 3-421-015628-5", S.256: "(...) In seiner nachträglichen Stellungnahme vom 15.06.2000 gibt Prof.Dr.Schänzer an, dass sowohl zum Zeitpunkt der Durchführung der A-Probe als auch zum Zeitpunkt der B-Probe (16.11.19999 bzw. 29.12.1999) keine Bakterienaktivitäten festgestellt worden sind, die das Ergebnis des positiven Befundes hätten beeinflussen können. (...) Prof.Dr.Schänzer führt weiter aus, dass die vom Sachverständigen Prof.Dr.Sörgel benutzten Quotienten beieinträchtigt worden sind, weil Bakterienaktivität in den Proben aufgetreten sind. Diese führen u.a. zur Bildung von Norandrostendion aus dem Metaboliten 3 a Hydroxo-est-4-en-17-on und zum Abbau von Norandrostendion. Bekterienaktivität wurde in den Proben in Köln nach dem 08.02.2000 nachgewiesen, weswegen die Ergebnisse von Analysen nach diesem Zeitpunkt auch nach Auffassung von Prof.Dr.Schänzer verändert worden sind. Erst nach diesem Zeitpunkt wurde jedoch im Institut von Prof.Dr.Sörgel im Auftrag der Staatsanwaltschaft mit der Beweisführung begonnen, ob die positiven Befunde mit der kontaminierten Zahnpasta zusammenhängen oder nicht. (...)" Schönen Gruß, Thomas PS: als spannenden Lesestoff kann ich das Buch nur empfehlen! |
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Ich verstehe auch nicht, daß der Nachweis der Originalsubstanz im Urin eine Rolle gespielt hätte. Er hätte zwar bewiesen, das damit der identische Stoff aus der Zahnpastatube in seinem Körper vorhanden ist, aber nicht, das er diesen auch zusätzlich noch zugeführt hat. Und sollten die Urinproben nicht sowieso beim ersten Test schon auf diese Prohormone hin getestet werden, da sie ja genauso verboten sind. Die habe doch einen Versuch mit der Zahnpasta gemacht und eine Person nach dem Gebrauch mit der Baumann-Pasta getestet. Dabei haben sich doch riesen Werte aufgebaut, die doch in der Urinprobe hätten nachgewiesen werden müsssen, bevor diese verdorben war. Gruß Jürgen |
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Man hätte untersuchen können, ob das das Spektrum an Substanzen, die sich im Urin nachweisen lassen, zum Spektrum der gefundenen Substanzen in der Zahnpasta "passt". Die verdorbenen Proben ließen eine solche Analyse aber nicht mehr zu. Zu den hohen Werten einer Versuchsperson: Ab 2 Nanogramm pro Milliliter ist man positiv. Um wirksam zu dopen, sind mehrmals täglich Dosierungen von 300 Nanogramm pro Milliliter notwendig. Diese Dosierungen hat es bei Baumann nie gegeben, das beweist eine Haaranalyse, die vom DLV gefordert worden war, ganz eindeutig. Viele Grüße, Arne |
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Nur meine Meinung, kenne nicht alle Hintergründe. Gruß Jürgen |
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Ich glaube, dann solltest Du zwar nicht alle aber doch eine ganze Menge Hintergründe kennen, was die eine oder andere Frage erledigt hätte. Noch mehr und detailliertere Hintergründe gibt's hier: www.lrsn.de/baumannurteil.htm |
Moin Kinners, wo zum Henker finde ich eigentlich den Link zur Live-Sendung? Auf der Filmseite finde ich den jedenfalls nicht :Gruebeln:
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da must Du warten, bis der Film ins Archiv gestellt wird. ;) Auf der Hauptseite findest Du am Freitag immer nur den Link zur aktuellen Sendung für den Abend. Gruß strwd |
Der Link wird nur jeweils am Freitag ab 18:50 Uhr auf der Startseite eingeblendet.
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Und ab wann erscheinen die Filme in der Regel im Archiv? Der "neuste" ist z.B. vom 08.08. Das würde heißen frühestens nach drei Wochen?
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Viele Grüße, Arne |
Alles klar, Danke für die Info :)
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Viele Grüße, Arne |
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ich habe die Sendung gesehen und soviele Hintergründe wie unter dem link habe ich selbst. Ich habe mich mit dem Thema noch nicht so intensiv beschäftigt wie Arne, deswegen meine Fragen. Tut mir leid, das dich das genervt hat. Gruß Jürgen |
Hallo Arne,
hab noch was zur Haaranalyse gefunden. Artikel Was mich im ganzen Ablauf stört, ist der fehlende Nachweis der Prohormone in der Blut- und den beiden Urinproben. Wenn er die Zahnpasta täglich benutzt hat, hätte trotz der schnellen Verstoffwechslung in den Labors das Prohormon festgestellt werden müssen. Ich kann mir nicht vorstellen, das eine Probe nach dem Fund eines verbotenen Stoffes einfach beendet ist. Normalerweise wird doch das ganze Spektrum abgecheckt. Ich konnte in keiner Publikation etwas dazu finden. Vielleicht weiß jemand näheres. Gruß Jürgen |
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