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Zudem sieht es aus als ob das Bild von Sebastian Kienle aus einem bergab Stück (wenn auch nur leicht) stammt. Ansonsten bleibt zu dem Thema zu sagen, dass es nicht die perfekte Technik für jedermann gibt. Das ist so individuell wie die Trainingsplanung selbst. :Blumen: |
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was beide da machen ist nicht gut: aktives anziehen der fussspitze.... wo und wie der fuss dann allerdings aufkommt lässt sich nicht sagen... pose ein rohrkrempierer? wieso? jeder mensch läuft nach der pose-methode...manche allerdings mehr und viel andere weniger ;) |
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erstens sieht man bei beiden nicht wie sie aufkommen, gerade bei kienle ist es noch ewig bis zum bodenkontakt. bei lange sieht es zumindest etwas nach fersenlandung aus, aber da kommen wir zu punkt zwei....der aufnahmesituation des fotos. offensichtlich stammt das foto aus dem weg in das energy lab hinein. da geht es bekanntlich bergab. was bekanntlich den laufstil eher mal richtung fersenaufsatz verschiebt, da man ansonsten zu schnell werden würde, motorisch nicht mehr hinterherkommen würde. also keine "normale" laufsituation auf dem bild. gerade lange mit einem eher kurzen schritt ist ja ein paradebeispiel für schönes mittelfußlaufen......wenn man eben mal bewegte bilder auf gerader strecke sieht. drittens ist es unvorteilhaft, wenn die schuhspitze bei der landung nach unten zeigt, weil es dann ein "reinstauchen" in den vorfuß wird, und kein aktives ziehen über den schwerpunkt mehr werden kann. |
Auf der Langdistanz laufen so gut wie alle Spitzenathleten über die Ferse.
Dave Scott und Mark Allen Patrick Lange Sebastian Kienle Sebastian Kienle Jan Frodeno und Kienle Raelert und McCormack ... |
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Also ich glaub dir nicht. Du läufst niemals auch nur 100m Vorfuß. Nicht mal Mittelfuß. Ist mir aber total Wurscht. Ich weiß eines (ich wiederhole mich) alle Leute die ich kenne, die versucht haben Vorfuß zu laufen haben ihre Achillessehne geschrottet. |
@Sabine Es gibt auch die Variante auf dem Vorfuss landen, dann mit der Ferse den Boden Antippen. Mit dem Vorfuss dämpft man gut und mit den Antippen auf der Ferse entlastet man die Achillessehne.
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Was könntest du dann erst aus einer Stuhlprobe alles herauslesen? In dem Fall passt ja deine User-Unterschrift sogar perfekt.... |
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Hatten wir aber schon sehr ausführlich anderswo: Pose Methode |
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Für mich ist das einfach nur deine Meinung. Es gibt aus meiner Sicht keinen Konsens darüber, dass man keine Ferse laufen sollte. Höchstens bei Leuten die für Geld Laufseminare anbieten und das dann propagieren. Müssen sie ja auch, weil hört sich gut an und verkauft sich gut. :Cheese: Ist son bischen wie hoher Ellenbogen beim Schwimmen. Viele sagen es sei ein muss und man müsse unbedingt so schwimmen und im Weltcup und selbst beim IM schwimmen die meißten mit gestrecktem langen Arm über Wasser :Lachanfall: Zitat:
Interessant bei gewissen Themen hier im Forum ist immer wer welche Meinung vertritt. Mir scheint bei diesem Thema, dass die schnelleren Jungs und Mädels hier ausm Forum eher zu Ferse neigen. Komisch :Huhu: |
Was ich aus Erfahrung sagen kann ist, dass beim Barfußlauf/Barfußschuhen man eigentlich gar nicht anders kann als auf dem Vorfuß zu laufen! Wenn ich da auf dem Mittelfuß oder gar der Ferse aufkomm, bekomm ich sofort eine Rückmeldung! Egal ob langsam oder schnell gelaufen wird.
Man sollte das nur am Anfang behutsam mit 2 km angehen bei mir machten nach 5km die Wade zu und ich hatte eine Woche höllischen Muskelkater! :Cheese: Wenn es dem Laufstil nichts bringt werden zumindest mal andere Muskeln stimuliert :Lachen2: ...und solltest du am Anfang gleich 5km laufen und kein muskelkater bekommen, läufst du höchstwahrscheinlich Vorfuß |
Was ich aus Erfahrung sagen kann ist, dass beim Barfußlauf/Barfußschuhen man eigentlich gar nicht anders kann als auf dem Vorfuß zu laufen! Wenn ich da auf dem Mittelfuß oder gar der Ferse aufkomm, bekomm ich sofort eine Rückmeldung! Egal ob langsam oder schnell gelaufen wird.
------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Danke, du bist mir zuvor gekommen. Es ist unmöglich eine längere Strecke Barfuß auf der Ferse zu laufen. |
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Ich bin übrigens kein Verfechter des Vorfußlaufens auf Mittel- und Langstrecken (damit meine ich, dass die Ferse während des Laufens nie Kontakt zum Boden hat). Das ist den Sprintern vorbehalten. Aber einige hier sollten sich mal anschauen, wie Kinder barfuß und in flachen Schuhen laufen und was die Elite-Athleten der Mittel- und Langstrecken machen, wenn man mal die enorme Sprengung der modernen Laufschuhe abzieht. |
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Ich glaube, du hast Michi nicht richtig verstanden. Es geht gar nicht darum zu entscheiden, ob nun Ferse oder Vorfuß oder Whatever richtig oder falsch ist. Niemand, dem man einen schönen Laufstil andichten würde, hält seinen Fuß aktiv in irgend einer Postition. Der Fuß hängt da halt unten am Bein dran und je nachdem wie meine restliche Körperposition und -spannung zu ausschaut, landet mein Bein halt woanders und entsprechend wird auch der Fuß anders aufsetzen. Bei vielen fehlt einfach komplett die Rumpfspannung beim Laufen und vor allem ist die Hüfte nach hinten rotiert, weil der Gluteus nicht mit benutzt wird und die Leute durch ihren Bürojob am Schreibtisch auch gar nicht mehr wissen wie. Sieht dann von der Seite aus, wie wenn die Leute leicht "im Sitzen" laufen. Beim einen mehr beim anderen weniger. Im übrigen auch der Grund, warum mit zunehmender Streckenlänge und Ermüdung mehr "über die Ferse" gelaufen wird. Man ist halt zunehmend breit und es fällt schwer gegen die Schwerkraft zu arbeiten und wie Arne so schön schrieb "sich groß" zu machen. Die aktive Stabilität durch die Muskeln lässt nach und man verfällt zusehends in ein passives Stabilitätsmuster. Am Ende ists einfach die falsche Frage und halt eben auch der Grund, warum so viele Leute Probleme haben, wenn sie "auf Vorfußlaufen" umstellen. Sie Laufen dann nämlich eigentlich mit der gleichen Technik bzw genau genommen Haltung weiter wie vorher, versuchen dabei jetzt aber noch zusätzlich aktiv den Fuß zu strecken (was halt über Wade und Achillessehne läuft). Das diese "Methode" beim ein oder anderen vllt trotzdem funktioniert, weil man mit der Zeit merkt, dass das ziemlich ungemütlich ist und sich dann ggf. der Rest mit anpasst... Am Ende wird hier aber trotzdem Ursache und Wirkung vertauscht. |
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Das mit dem Gluteus, was könnte man denn dafür machen? Lauf ABC? |
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Bei 4:10 zum Beispiel. Sieht etwas "speziell" aus, ist aber erfahrungsgemäß für die meisten am Anfang schon recht schwierig. Nicht verwirren lassen von der Oberkörperposition, das bezieht sich erstmal nur aufs Becken. Ich bin auch der Meinung das "vorne/ und hinten" sonst anders herum definiert ist. Ziel wäre am Ende halt nicht in dieser Entenpo - position zu sein, sondern die Hüfte halt vorzuschieben. Was dabei auch hilft, ist bei parallelen Füßen in der Fußspitze Druck nach außen aufzubauen, bzw. gefühlt die Füße in den Boden zu schrauben. Ne super Übung sind auch alle Kreuzhebevarianten, muss nicht schwer sein, können auch kleine Gewichte. Es geht vor allem erstmal um die neuromuskuläre Ansteuerung, bzw das das gehirn halt erst mal weiß, das da nen Muskel ist und lernt, wie man den benutzt. Kniebeuge mit einem Theraband von hinten um die Hüfte gehen auch. Man muss dann halt drauf achten (wie beim Kreuzheben auch), dass man die Hüfte nicht vorschiebt, indem man ins Hohlkreuz geht bzw. mit den Schultern nach hinten ausweicht, sondern die Bewegung insgesamt nach oben geht (man sich groß macht) und die Arbeit gegen das Band wirklich aus dem Becken kommt und auf dem letzten Stück eigentlich den "Becken Rocks" ähnelt, wie er das in dem Video glaub ich nennt. |
Danke.
Werde es mal probieren. :) |
Aber weil das mit dem Lauf ABC kam: man kann das mit dem Theraband durchaus auch als Aktivierung ins Aufwärmprogramm beim Laufen mit integrieren. Gucken zwar alle komisch, wenn man die Becken Rocks macht (bei uns heißt das einfach " Hula" oder Hula hoop"), aber mein Gott wir sind Triathleten ;)
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Das zielgerichtetes Krafttraining zwar durchaus hilfreich, aber dann noch mal was anderes ist ... nja damit sind wir hier denk ich bissl fehl am Platz ;) Aber alleine die Ansteuerung zu verbessern oder überhaupt zu ermöglichen, bringt Erfahrungsgemäß schon sehr viel. |
Die Übung aus dem Video ist sinnvoll, hast du absolut Recht, aber Squats und Deadlifts sind nicht die idealen Übungen für den Gluteus und Abwandlungen von Hip Thruster, kann man überall machen: Glute Bridge, Frog Pumps usw usw.
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Entweder Schultern auf dem Ball oder die Füsse. |
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:Blumen: Übrigens sage ich ja gerade nicht, man solle etwas am Laufstil verändern. Das wollen diejenigen hier im Thread, die ihren Laufstil bewusst umstellen wollen. Ich plädiere für das Gegenteil, nämlich einfach zu laufen, da der Körper diese Optimierungen der Effizienz ganz von alleine bewerkstelligt. |
Früher sagte man, leicht nach vorne geneigt läuft es sich energiesparender (nicht schneller, sondern energiesparender). Ob's stimmt, will ich nicht beurteilen.
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Mir wurde als Kind von Eltern und Sportlehrern beigebracht, beim Laufen über die Ferse abzurollen und die schöne Dämpfung des Schuhs unter der Ferse zu nutzen, damit es nicht schmerzt. Das dürfte recht vielen so ergangen sein. Und diejenigen, die jetzt schreien, dass die Unternehmen der Natural Running Bewegung Geld verdienen wollen: genau das haben die Unternehmen damals ebenso getan, indem sie den Läufern verkauften, dass die Schuhe immer mehr Dämpfung und Sprengung benötigten. Logischerweise mussten die Schuhe dadurch auch teurer werden. Ich hab in meinem letzten Beitrag schon differenziert, lesen kannst du ja vielleicht. Mir, und offensichtlich auch meinen Eltern, Lehrern und Freunden, wurde es Kind und Jugendlicher ein Bewegungsablauf eingetrichtert, der sich damals komisch angefühlt hat. Aber mit den Schuhen war das für die meisten wohl tolerierbar und sie haben sich dran gewöhnt. Ich musste aufgrund von Knieproblemen mit dem Laufen aufhören. Erst Jahre später hab ich wieder angefangen und, als damals dauerknapper Student, die Laufschuhe weg gelassen. Der anerzogene Bewegungsablauf hat mir schon nach wenigen Schritten Kopfschmerzen bereitet, da jeder Schlag bis in die Schädeldecke zog. Aus meiner Sicht habe ich meinen Laufstil dann geändert - oder die erste Änderung rückgängig gemacht, wie man es sehen will. Nochmals, ich laufe die Mehrzahl der km in normalen Laufschuhen und das hat gute Gründe. Aber manchmal ohne Schuhe auf einer Rasenfläche zu laufen kann einem die Augen öffnen. Wenn man dabei den Laufstil, den man in gedämpften Schuhen hat, aus Schmerzen nicht lange aushalten kann - ja, dann macht man was falsch. |
Grunsätzlich gebe ich Dir recht. Kinder laufen auf dem Vorfuß und auch mir wurde in der Schule erklärt, dass man über die Ferse abrollen solle. Der Gipfel der Unnatürlichkeit sind für mich diese Massai-Schuhe, wo man so einen halben Ball unter der Sohle hat und so gingen angeblich die Massai. Also was ich von denen Fotos gesehen habe, haben die ganz normale Füße :Lachanfall:
Aber geh doch mal runter vom Gas. Deine Arne-Anmache wirkt auf mich schon fast aggressiv... (mag auch (hoffentlich) am geschriebenen Wort liegen) |
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Ich habe mich durchaus mit der Thematik beschäftigt. Ich habe auch den Rest Deines Beitrags gelesen, in dem Du Deine Meinung darüber äußerst, wie barfüßige Kinder und wie Elite-Mittel- bzw. Langstreckler laufen würden. Hier geht es nach meinem Verständnis jedoch nicht um barfuß laufende Kinder und nicht um Bahnläufer der Weltklasse. Würden wir hier über Trittfrequenzen beim Zeitfahren diskutieren, wäre ein Verweis auf die Trittfrequenzen von Kindern oder Weltklasse-Sixdays-Profis ebenfalls nicht ausschlaggebend. Wenn Du der Meinung bist, dass die Lauftechnik einer ganz bestimmten Gruppe (barfüßige Kinder, Bahnläufer) ein Leitbild sei für eine ganz andere Gruppe, nämlich 80kg schwere Triathleten, die ermüdet einen 5er- oder 6er-Schnitt laufen, müsstest Du das belegen. Es gibt nämlich überzeugende Belege für das Gegenteil. Ich kann aber persönlich nichts dafür. Zitat:
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------------- Gibt es Videos von Deinem Laufstil? Die würden mich wirklich interessieren. |
Mein Physiotherapeut damals in Italien hat mir erklärt, dass mangelnde Körperspannung (ergo das Fehlen ausgebildeter und ausdauernder Stützmuskulatur) ein Grund für das "Fersenlaufen" sein könnte. In meinem Fall könnte das damals durchaus gestimmt haben.
Ich hatte ihn aufgesucht wegen starker Kniebeschwerden am Ende des Laufens, je länger die Strecke je stärker die Beschwerden. Bei einer Laufanalyse hat er spaßeshalber bemerkt, ich müsse einfach nur schneller laufen :Lachen2: Da ich als "Fersenläufer" in fast 100% der Fälle mit durchgestrecktem Bein aufgekommen bin, wurden die Stöße natürlich zuerst im Knie, im lumbalen Rückenbereich aber sogar bis in den Schulterbereich durchgereicht (laut Physiotherapeut). Er hat mir dann spezielle Übungen verordnet, Kniebeugen mit Thera-Band um die Knie, Übungen zur Stärkung der Stütz- und Haltemuskulatur, Ausdehnen des Piriformis und zusätzlich Schuhe mit zu starker Dämpfung im Fersenbereich erstmal nicht zu nutzen (er meinte, dass der Körper "automatisch" die weiche Fersendämpfung nutzt, um die fehlende Stützmuskulatur auszugleichen, da es energetisch "einfacher" ist). Nach circa 3 Monaten konsequenter Übungen hat sich mein Laufstil von selbst geändert, ich laufe jetzt quasi unbewusst auf dem Vor- bzw. Mittelfuß, habe keine Knie- oder Rückenbeschwerden mehr, auch nicht bei längeren Strecken. Anfänglich ging die Umstellung mit vermehrten Krämpfen in den Waden einher, insbesondere wenn ich vormittags Laufen war und abends Schwimmtraining hatte. Mittlerweile fühle ich mich sehr wohl mit meinem Laufstil und habe keine Beschwerden mehr. Man hat bei mir also nicht bewusst den Laufstil geändert, sondern die nötige Stütz- und Haltemuskulatur gestärkt (oder aufgebaut, da nicht vorhanden) und eine Änderung des Laufstil stellte sich damit automatisch ein ... Saluti Alex |
Ich hab mich immer für einen "Fersenläufer" gehalten. Mein Sportlehrer im Gymnasium (vor über 50 Jahren) wollte, dass wir Vorfuß laufen, aber ich fand, das sich das eher für Sprints eignet.
Vor ca. zwölf Jahren hab ich dann mal im Urlaub meine Laufschuhe vergessen und bin in Socken auf ein Laufband. Zu meiner Überraschung lief ich mit den Socken "Vorfuß", ohne es bewusst zu wollen. Später mit meinen Laufschuhen war alles wieder beim Alten. Vor ca. 5 Jahren hab ich mir zufällig Schuhe mit sehr kleiner Sprengung gekauft (ich wusste damals gar nicht, was Sprengung ist). Und siehe da, ich hatte plötzlich das Gefühl, mit dem ganzen Fuß aufzutreten, nicht mit der Ferse. Wie es nun genau war, ist mir egal. Worauf ich hinaus will ist, dass man nach meiner Erfahrung unter unterschiedlichen Bedingungen eventuell ganz natürlich unterschiedliche Laufstile anwendet, wie es halt zu den Bedingungen passt. Schuh und Bodenbelag können dabei sicher eine Rolle spielen. Und keiner der Stile muss meiner Meinung nach "falsch" sein, wie die Videos der Topathleten ja zeigen (ist übrigens auch beim Schwimmen so). |
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ich finde du läufst stinknormal: https://www.instagram.com/p/BvY3FjYIDUk/ |
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guckst du |
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