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DocTom 16.01.2020 15:31

@Meik: verbieten, alles verbieten. Anders wird das eh nix. :Cheese: :Lachanfall: :cool:

Feanor 16.01.2020 15:35

Zitat:

Zitat von Necon (Beitrag 1505449)
Eine ähnliche Frage stelle ich mir bei der Größe von Benzin und Dieseltanks. Die Autoindustrie macht seit Jahren einen auf Leichtbau und posaunt Stolz herum wenn sie ein Auto um 10 kg leichter gemacht haben. Wenn ich den Tank von 45 auf 30 Liter reduziere habe ich auch ganz schnell 15 kg gewonnen und das Tankstellennetz in Mitteleuropa gibt das ganz easy her, dass man keine Angst haben muss irgendwo auf der Autobahn liegen zu bleiben. Aber stattdessen hat mir vor kurzem ein Kollege erzählt, dass sein Auto einen 75 Liter Tank hat!

Genau das wird doch gemacht, nur noch cleverer: Serie ist ein kleiner Tank und mit diesem geringeren Gewicht werden dann auch die Tests gemacht. Der größere Tank wird dann als Zusatzausrüstung mit Aufpreis verkauft.

Hafu 16.01.2020 15:54

Zitat:

Zitat von Necon (Beitrag 1505449)
Es gehört hier nicht ganz zum Thema, aber kann mir eigentlich jemand erklären wieso ein E-Auto eine Reichweite von 400+km für den 0815 Bürger braucht?
Im Schnitt fährt der Österreicher 36 km und der Deutsche 39 km am Tag mit dem Auto, wofür brauche ich da ein Auto mit 400 km Reichweite?
...

Für die Durchschnittsdistanzen benötigt man diese Reichweiten nicht (für diese Distanzen benötigt man genau genommen überhaupt kein Auto, sondern eher Fahrrad und/ oder funktionierenden ÖPNV), aber es gibt relativ viele Deutsche (und vermutlich auch Österreicher;) ), die ihr Auto gelegentlich auch mal für längere Fahrten (z.B. in den Urlaub, zu Events wie Konzerte oder Sportveranstaltungen) benutzen. Man braucht sich nur mal das Verkehrsaufkommen zu Beginn und zum Ende von Schulferien ansehen. Selbst wenn diese Einsatzszenarien nur einige mal im Jahr vorkommen, spielen sie doch für die Kaufentscheidung (welches Modell, welche Antriebsart) oft eine entscheidende Rolle.

mamoarmin 16.01.2020 16:04

Zitat:

Zitat von Necon (Beitrag 1505449)
Es gehört hier nicht ganz zum Thema, aber kann mir eigentlich jemand erklären wieso ein E-Auto eine Reichweite von 400+km für den 0815 Bürger braucht?
Im Schnitt fährt der Österreicher 36 km und der Deutsche 39 km am Tag mit dem Auto, wofür brauche ich da ein Auto mit 400 km Reichweite?

Eine ähnliche Frage stelle ich mir bei der Größe von Benzin und Dieseltanks. Die Autoindustrie macht seit Jahren einen auf Leichtbau und posaunt Stolz herum wenn sie ein Auto um 10 kg leichter gemacht haben. Wenn ich den Tank von 45 auf 30 Liter reduziere habe ich auch ganz schnell 15 kg gewonnen und das Tankstellennetz in Mitteleuropa gibt das ganz easy her, dass man keine Angst haben muss irgendwo auf der Autobahn liegen zu bleiben. Aber stattdessen hat mir vor kurzem ein Kollege erzählt, dass sein Auto einen 75 Liter Tank hat!

Weil ein Deutscher sowas einfach können muss, also täglich 400 km fahren, ich stimme Dir absolut zu..
Die Automobilindustrie hatte ja gar nicht die Intension die E Mobilität zu forcieren, das haben alles Firmen gemacht, die neue im Business waren. Die etablierten wollten das nicht. Keine grosse Technik, der Akkumarkt ist-war in verkäufermarkt, was den SCM der Autoindustrie ein Dorn im Auge ist, da keiner geknebelt werden kann und Sie sich hinten anstellen müssen. Also weniger Mitarbeiter zur Herstellung benötigt...was machen dann die ganzen schicken Autowerkstätten, wenn kein Getriebe mehr kaputt geht, wenn kein Öl mehr gewechslet werden muss. Es macht keinen Sinn mehr jährlich zur inspektrion zu kommen, sowas kann online geschehen...Keine schönen Zeiten....ob ich es noch erlebe weiß ich nicht, aber viele, viele Autohäuser werden gehen. Die neuen konzepte (Kickstarter) werden über outlets verkauft, Ersatzteilliste und Rep.anleitung wird es online geben, alles kann man selbst machen und den Rest macht dann der gute alte Boschdienst, preiswert....ich freue mich drauf....die autos machen Bock zu fahren. Und weil VW gerade autos auf den Markt schmeisst, haben wir anstatt eines E-Up jetzt nen Polo GTI für 109 Euro brutto geleast auf die Firma...Billiger kann ich kein Auto fahren...vor allem nicht wenn die Frau vorher nen Fiat 500 wollte :-)
Als ich in durch Kalifornien geradelt bin, habe ich mir ne Klitsche angeschaut, die mit minimalsten Mitteln alte Musclecars elektrifiziert, typisch amerikanisch..mit Riesem innenläufermotor und bleiakkus, dafür billig und keinen interessiert es (TÜV) ....

Necon 16.01.2020 16:06

Zitat:

Zitat von Hafu (Beitrag 1505465)
Für die Durchschnittsdistanzen benötigt man diese Reichweiten nicht (für diese Distanzen benötigt man genau genommen überhaupt kein Auto, sondern eher Fahrrad und/ oder funktionierenden ÖPNV), aber es gibt relativ viele Deutsche (und vermutlich auch Österreicher;) ), die ihr Auto gelegentlich auch mal für längere Fahrten (z.B. in den Urlaub, zu Events wie Konzerte oder Sportveranstaltungen) benutzen. Man braucht sich nur mal das Verkehrsaufkommen zu Beginn und zum Ende von Schulferien ansehen. Selbst wenn diese Einsatzszenarien nur einige mal im Jahr vorkommen, spielen sie doch für die Kaufentscheidung (welches Modell, welche Antriebsart) oft eine entscheidende Rolle.

Da hast du Recht, aber wenn ich mir das Verkehrsaufkommen in Deutschland ansehe zu Beginn der Ferien, könnte man mobile E-Tankstationen auf der Autobahn aufstellen, denn so lange wie ihr dort im Stau steht, kann man auch gleich das E-Auto laden.

Ich glaube hier ticken wir Österreicher anders als die Deutschen, denn die wenigsten Leute bei uns stehen da drauf stundenlang mit dem Auto irgendwo hinzufahren. Also ich kenne niemanden in meinem Bekanntenkreis der 800-1000 km mit dem Auto in den Urlaub fährt. Für mich selber ist bei 400-500 km die Grenze und wenn ich dann 1-2 mal stehen bleiben muss um 1h zu tanken bin ich auch nicht böse, kann ich mir wenigstens die Beine vertreten.

Schwarzfahrer 16.01.2020 16:12

Zitat:

Zitat von Necon (Beitrag 1505469)
Ich glaube hier ticken wir Österreicher anders als die Deutschen, denn die wenigsten Leute bei uns stehen da drauf stundenlang mit dem Auto irgendwo hinzufahren. Also ich kenne niemanden in meinem Bekanntenkreis der 800-1000 km mit dem Auto in den Urlaub fährt.

Das ist ja auch leicht, wenn die meisten mitten im Urlaubsgebiet wohnen, oder es nur 1 - 200 km weit dahin haben. Das ist der Vorteil eines kleinen Landes mit viel Tourismusangebot. Würde ich in Innsbruck wohnen, würde ich auch nie weiter fahren wollen :Cheese: . Na gut, Tirol kriege ich von hier auch mit 400 - 500 km hin, darum habe ich bei der Jobsuche auch am Main die Grenze gezogen, sonst wären die Urlaubsfahrten viel zu weit geworden.

Bleierpel 16.01.2020 16:18

Zitat:

Zitat von DocTom (Beitrag 1505439)
mich würde mal interessieren, ob neben dem dauernden "Steuergeldereinfordern" die deutschen Automobilingenieure und vor allem Ihre Arbeitgeber noch irgendetwas hinbekommen? JEtzt konzentrieren sich alle auf E-Mobilität, die Asiaten scheinen aber eher der BRennstoffzelle auf lange Sicht die besseren Chancen einzuräumen:
https://www.toyota.de/automobile/brennstoffzellenautos

https://www.br.de/themen/wissen/wass...fauto-100.html

Die deutschen Autobauer waren da auch schon ganz weit, aber mit der politischen Fokussierung auf E-Mobil ist H2 auch schon wieder aus den Fuhrparks verschwunden.

Umwelttechnisch sicher der beste Antrieb: Windenergie an den Meeren zur Wasserstoffproduktion nutzen, das läßt sich leicht per Pipelines in ganz Europa transportieren. Das ist mal ökologisch!

Aber da werden ja aktuell keine Steuergelder mehr ausgelobt.
Im Verschenken von Steuergeldern für unsinnige Projekte (Motto auch in der Kohleindustrie; Gewinne immer komplett privatisieren, Risiken immer komplett verstaatlichen!) sind unsere Lobbygesteuerten Politiker ja alle bei "neuen Projekten" ganz groß.

Nur meine Meinung
Tom

Brennstoffzelle war doch letztens auch ein Thema auf dem Autogipfel. Da hat der VDA gejammert, dass der Staat ja keine Zapfstellen zur Verfügung stellen würde...


Tesla hat die alleine gestemmt, ohne staatliche Subventionen...

Erinnert mich an "alle sagen das geht nicht. Da kommt einer daher, der das nicht weiß und macht es einfach..."

Bleierpel 16.01.2020 16:19

Zitat:

Zitat von Körbel (Beitrag 1505450)
Man sollte jeden Samstag Nachmittag einen Vorstandsvorsitzenden der deutschen Autoindustrie auf dem Berliner Reichstagsplatz erst an den Pranger stellen, ihn dort mit frischer Katzenscheisse bewerfen und danach dann teeren und federn und nach getaner Arbeit ihn zur Stadt hinausjagen.:Cheese:

Körbel, wann treffen wir uns, um dass zu tun? :Cheese::Lachanfall:

Schwarzfahrer 16.01.2020 16:58

Zitat:

Zitat von Bleierpel (Beitrag 1505471)
Brennstoffzelle war doch letztens auch ein Thema auf dem Autogipfel. Da hat der VDA gejammert, dass der Staat ja keine Zapfstellen zur Verfügung stellen würde...

Das tun aber dafür andere, und zwar recht fleißig:
Das ist also höchstens eine Ausrede oder ein Versuch, Fördermittel zu erpressen, kein Grund fürs Nichtstun.

Meik 16.01.2020 17:52

Zitat:

Zitat von Bleierpel (Beitrag 1505471)
Tesla hat die alleine gestemmt, ohne staatliche Subventionen...

Was das eigentlich faszinierende an Tesla/Musk ist. Der Laden hat über 10 Jahre und mehr nur Verluste geschrieben und trotzdem sind die Geldgeber nicht abgesprungen.

Das war Pokern und Bluffen der höchsten Schule - wenn man sich den aktuellen Stand anguckt wahrscheinlich mit erfolgreichem Ausgang.

Irgendwo muss das Startkapital halt herkommen. Private Geldgeber, Banken oder der Staat. Ob Wasserstofftankstellen oder Ladestationen, die sind noch einige Jahre ein Minusgeschäft und Risikoinvestition.

Mr. Brot 16.01.2020 18:51

Zitat:

Zitat von Necon (Beitrag 1505469)
D...Für mich selber ist bei 400-500 km die Grenze und wenn ich dann 1-2 mal stehen bleiben muss um 1h zu tanken bin ich auch nicht böse, kann ich mir wenigstens die Beine vertreten.

Das Problem wird aber noch auf lange Sicht sein, dass an der E-Tanke schon 100 andere E-Mobile stehen und auch "nur" 1 Stunde tanken müssen. (5e vor einem würden mir auch schon reichen)

Als ich 1994 meine Diplomarbeit geschrieben hatte, waren sie im Nachbarlabor dabei, die Brennstoffzelle serienreif zu machen....:Cheese:
"In 5 Jahren fahren wir alle damit rum...." war der Traum.:Lachanfall:

Hat damals schon Sinn gemacht, wollte aber keiner haben, von denen die etwas zu sagen hatten. Vielleicht wird es ja jetzt was.:dresche

JanWePe 16.01.2020 19:08

Zitat:

Zitat von Körbel (Beitrag 1505450)
Man sollte jeden Samstag Nachmittag einen Vorstandsvorsitzenden der deutschen Autoindustrie auf dem Berliner Reichstagsplatz erst an den Pranger stellen, ihn dort mit frischer Katzenscheisse bewerfen und danach dann teeren und federn und nach getaner Arbeit ihn zur Stadt hinausjagen.:Cheese:

Ja! Das hört sich nach einer praktikablen und konsensfähigen Lösung an.
Das werden viele Wutbürger, alte weiße Männer so wie Du unterschreiben.


PS: Man kann eigene Beiträge auch löschen. ;)

DocTom 16.01.2020 20:00

@Jan: lass mich raten; Du bist aus der Automobilbranche, gehst zum Lachen in den Keller und Dein Geburtsdatum ist nach 1995...
:Lachanfall: :Blumen: :Cheese:

Kleiner Spaß... :Blumen:

Mich (ebenfalls alter weißer Mann) nervt da, dass da dauernd Gewinne privatisiert und Risiken sozialisiert werden sollen. Denn nun kommen nach der Kohleindustrie auch die Autobauer zu Angie und wollen ein paar Milliarden Steuergelder, um sich in den Vorständen nochmal ordentlich Boni auszahlen, äh nee, ordentlich zugunsten der Ökologie forschen zu können. Muss ja sein. Demnächst stehen dann auch noch die vier großen Unternehmensberatungsagenturen vorm Bundeskanzleramt, die Aufklärung der Cum/ex Geschäfte und die daraus resultierenden Gerichtsverfahren kosten so viel, ob das nicht der von ihnen betrogene und beraubte Steuermichel bezahlen kann...

Rechtsnormen ändern sich, damit auch Rahmenbedingungen und unternehmerische Risiken. Weltweit Konsens, nur in D wird von den Firmen immerzu in das Steuersäckel gegriffen. Macht Elon Musk halt anders, aber in den US&A herrscht da halt auch anderes Investitionsklima für solche Ideen.

Ich schweife ab, sorry für OT und BTT...

JanWePe 16.01.2020 20:35

Zitat:

Zitat von DocTom (Beitrag 1505502)
...
Mich ... nervt da, dass da dauernd Gewinne privatisiert und Risiken sozialisiert werden sollen. Denn nun kommen nach der Kohleindustrie auch die Autobauer zu Angie und wollen ein paar Milliarden Steuergelder,...

Macht Elon Musk halt anders, aber in den USA herrscht da halt auch anderes Investitionsklima für solche Ideen.

Musk macht es vielleicht in den USA anders. Hier hält er auch die Hand auf.
Das ist legitim und nachvollziehbar, aber er ist damit eben auch nicht besser als andere.

[Tesla] hat Fördermittel beantragt, die noch bei der EU-Kommission geprüft werden. Dem Wirtschaftsminister zufolge ginge es bei einer geschätzten Gesamtinvestition von vier Milliarden Euro um 280 Millionen Euro Bund-Länder-Mittel der Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur...

keko# 16.01.2020 22:14

Zitat:

Zitat von DocTom (Beitrag 1505502)
...
Mich (ebenfalls alter weißer Mann) nervt da, dass da dauernd Gewinne privatisiert und Risiken sozialisiert werden sollen. ...

Gewinne kapitalisieren und Verluste sozialisieren ist ein Muster in der Finanz-, Automobil- und Energiebranche.

Hafu 16.01.2020 22:18

Bei 4 Milliarden Investitionsvolumen und erwarteten 7000 neuen Arbeitsplätzen in einer Region, die dies dringend gebrauchen kann, sind die beantragten 280 Mio Euro ja geradezu Peanuts.

Bleierpel 17.01.2020 00:08

Zitat:

Zitat von Mr. Brot (Beitrag 1505496)
....

Als ich 1994 meine Diplomarbeit geschrieben hatte, waren sie im Nachbarlabor dabei, die Brennstoffzelle serienreif zu machen....:Cheese:
"In 5 Jahren fahren wir alle damit rum...." war der Traum.:Lachanfall:

Hat damals schon Sinn gemacht, wollte aber keiner haben, von denen die etwas zu sagen hatten. Vielleicht wird es ja jetzt was.:dresche

Hätte der Daimler damals den Arsch in der Hose gehabt, ein Tankstellennetz auf eigene Kappe aufzubauen, wäre die Brennstoffzellen heute Standard.

ABER: das Management dachte eher, dass das der Staat machen muss... nichts dazu gelernt!
Apropos dazu lernen: zeichnet Toyota seit 50 Jahren aus: TPS heißt das System; jeden Tag dazu lernen und die Firma ist am Ende des Jahres eine ganze Andere als zu Beginn des Jahres...

mamoarmin 17.01.2020 09:08

Zitat:

Zitat von Necon (Beitrag 1505469)
Da hast du Recht, aber wenn ich mir das Verkehrsaufkommen in Deutschland ansehe zu Beginn der Ferien, könnte man mobile E-Tankstationen auf der Autobahn aufstellen, denn so lange wie ihr dort im Stau steht, kann man auch gleich das E-Auto laden.

Ich glaube hier ticken wir Österreicher anders als die Deutschen, denn die wenigsten Leute bei uns stehen da drauf stundenlang mit dem Auto irgendwo hinzufahren. Also ich kenne niemanden in meinem Bekanntenkreis der 800-1000 km mit dem Auto in den Urlaub fährt. Für mich selber ist bei 400-500 km die Grenze und wenn ich dann 1-2 mal stehen bleiben muss um 1h zu tanken bin ich auch nicht böse, kann ich mir wenigstens die Beine vertreten.

Ihr seit uns weit voraus....Ich wollte den neuen Skoda Karoq mit der 999 ccm Maschine probefahren.....alle VW-Skodahändler, auch seat Ateca Händler haben mich angeschaut wie einen Idioten? Was wollen Sie den mit dieser Maschine....die kauft nur ein Bauer der mal übers Feld will (habe ich echt so gesagt bekommen).
Ich kannte diesen Motor aus dem Polo....hat 115 PS...Spritverbrauch geht und fährt sich hervorragend und mehr brauche ich nicht in dem Bock...uns war wichtig ein grosses Auto zu haben, welches preiswert ist...Bei Euch ist dieser Motor einer der meist verkauften, obwohl Ihr Berge habt...hier hat mir jeder Verkäufer erzählt wie schlecht der Motor ist und wehe wenn ich mal in den Urlaub über die Alpen muss...
Am Ende habe ich mit das Auto übers Internet gekauft, schweinsbillig, sieht top aus und der Motor ist ein Traum....auch über die Berge komme ich, natürlich nicht so kraftvoll wie andere, aber es geht...In AT ist das glaube ich auch eine STeuersache, richtig?

JanWePe 17.01.2020 09:29

Zitat:

Zitat von mamoarmin (Beitrag 1505568)
Ihr seit uns weit voraus....Ich wollte den neuen Skoda Karoq mit der 999 ccm Maschine probefahren.....alle VW-Skodahändler, auch seat Ateca Händler haben mich angeschaut wie einen Idioten? Was wollen Sie den mit dieser Maschine....die kauft nur ein Bauer der mal übers Feld will (habe ich echt so gesagt bekommen).

Stell Dir das einmal vor:
Ein Fahrradgeschäft, spezialsiert auf hochwertige Renn- und Triathlonräder. In Verkauf und Werkstatt Menschen, die seit vielen Jahren vom Radsport-Virus infiziert sind. Und jetzt kommt jemand in das Geschäft und sagt: "Guten Tag, ich interessiere mich für ein praktisches Hollandrad. Ein Körbchen für meine Einkäufe sollte es auch noch haben." ;)

Die Antwort des VW-Skodahändler war nicht sehr clever, denn es geht ihm Geschäft verloren. Die Antwort ist aber auch irgendwie nachvollziehbar wenn er ein Mensch mit "Benzin im Blut" ist.

Wenn kein Skoda-Händler dein Geld nicht möchte, dann kaufst Du halt z. B. bei Sixt.

Bleierpel 17.01.2020 10:59

Zitat:

Zitat von JanWePe (Beitrag 1505573)
Stell Dir das einmal vor:
Ein Fahrradgeschäft, spezialsiert auf hochwertige Renn- und Triathlonräder. In Verkauf und Werkstatt Menschen, die seit vielen Jahren vom Radsport-Virus infiziert sind. Und jetzt kommt jemand in das Geschäft und sagt: "Guten Tag, ich interessiere mich für ein praktisches Hollandrad. Ein Körbchen für meine Einkäufe sollte es auch noch haben." ;)

Die Antwort des VW-Skodahändler war nicht sehr clever, denn es geht ihm Geschäft verloren. Die Antwort ist aber auch irgendwie nachvollziehbar wenn er ein Mensch mit "Benzin im Blut" ist.

Wenn kein Skoda-Händler dein Geld nicht möchte, dann kaufst Du halt z. B. bei Sixt.

Dein Vergleich paßt nicht.


Das Radgeschäft ist, wie Du schriebst, spezialisiert auf Renn- und Triaräder.
Der Skoda-Händler ist ebenfalls spezialisiert, nämlich auf Skodas. wenn Du da einen Lada kaufen willst, wirst Du genauso blöd angeguckt wie beim Wunsch im Radladen.


Der Händler hat an seine Verkaufsprovision gedacht. Und die ist nun mal beim 2 ltr Diesel höher als beim 1 ltr Motor.


That's it ;)

Necon 17.01.2020 11:04

Ja die Steuer ist bei uns PS/KW abhängig falls du das meinst.

Lustiges Argument das man mit kleinen Motor nicht über die Berge kommt. Vielleicht kann man damit bergauf nicht überholen, aber das Problem haben eher wir Österreicher wenn Ihr Deutsche am Berg herum gondelt:Liebe:

Hafu 17.01.2020 11:18

Zitat:

Zitat von JanWePe (Beitrag 1505573)
Stell Dir das einmal vor:
Ein Fahrradgeschäft, spezialsiert auf hochwertige Renn- und Triathlonräder. In Verkauf und Werkstatt Menschen, die seit vielen Jahren vom Radsport-Virus infiziert sind. Und jetzt kommt jemand in das Geschäft und sagt: "Guten Tag, ich interessiere mich für ein praktisches Hollandrad. Ein Körbchen für meine Einkäufe sollte es auch noch haben." ;)

Die Antwort des VW-Skodahändler war nicht sehr clever, denn es geht ihm Geschäft verloren. Die Antwort ist aber auch irgendwie nachvollziehbar wenn er ein Mensch mit "Benzin im Blut" ist.

Wenn kein Skoda-Händler dein Geld nicht möchte, dann kaufst Du halt z. B. bei Sixt.

Ich finde den Vergleich eigentlich schon ganz gut.:Blumen:

(Und bisher war es ziemlich selten, dass ich einer Meinung war mit JanWePe;) ).

In die Situation, in die Mamoarmin auf der Suche nach kompetenter Beratung gekommen ist, kann man in vielen Bereichen des Lebens kommen. Im Autogeschäft, Im Radgeschäft, aber auch bei der Beratung durch einen Solarteur (wenn man eigentlich nur 'ne Photovoltaik-Anlage sich aufs Dach montieren lassen will, weil die zur Zeit sehr günstig sind und sich in wenigen Jahren amortisieren, man dort aber derzeit meist noch eine überteuerte Hausbatterie mit empfohlen bekommt, weil dann der Verdienst des Solarteurs bei Verkauf und Montage weitaus höher ist) oder auch beim Arzt, der einen über die Vor- und Nachteile einer OP informieren soll, der aber an der OP weitaus mehr verdient.

Als Verbraucher auf der Suche nach Beratung müssen einem diese Interessenkonflikte bewusst sein, und man sollte sich die Beratung idealerweise aus anderen Quellen holen, wie z.B. auf die jeweiligen Gebiete spezialisierte Internetforen.

Die klassischen Autohäuser werden auch noch ein massives Hindernis sein auf dem Weg vom Verbrennermotor zu batterieelektrischen Antrieben: Tesla hat vor einem Jahr die Inspektionen für seine Modelle abgeschafft, weil sie in 8 Jahren erkannt haben, dass Inspektionen für E-Autos keinen Sinn machen, weil bei diesen Autos selten etwas kaputt geht: es gibt keinen Ölwechsel, keinen Keilriemen, keinen Zahnriemen, keinen Vergaser einzustellen usw. Da für Autohäuser die regelmäßigen Inspektionen (nebst daraus resultierenden Reparaturen) als Einnahmequelle oft wichtiger als die Verkaufsprovisionen geworden sind, schneiden sich diese ins eigene Fleisch, wenn sie ihren Kunden den Umstieg auf E-Autos empfehlen würden (mal davon abgesehen, dass aktuell kaum ein Hersteller neben Tesla halbwegs attraktive und konkurrenzfähige E-Autos im Sortiment hat, was sich aber eventuell mit dem Einstieg von VW demnächst ändern könnte.

keko# 17.01.2020 11:45

Zitat:

Zitat von Hafu (Beitrag 1505606)
Die klassischen Autohäuser werden auch noch ein massives Hindernis sein auf dem Weg vom Verbrennermotor zu batterieelektrischen Antrieben: Tesla hat vor einem Jahr die Inspektionen für seine Modelle abgeschafft, weil sie in 8 Jahren erkannt haben, dass Inspektionen für E-Autos keinen Sinn machen, weil bei diesen Autos selten etwas kaputt geht: es gibt keinen Ölwechsel, keinen Keilriemen, keinen Zahnriemen, keinen Vergaser einzustellen usw. Da für Autohäuser die regelmäßigen Inspektionen (nebst daraus resultierenden Reparaturen) als Einnahmequelle oft wichtiger als die Verkaufsprovisionen geworden sind, schneiden sich diese ins eigene Fleisch, wenn sie ihren Kunden den Umstieg auf E-Autos empfehlen würden (mal davon abgesehen, dass aktuell kaum ein Hersteller neben Tesla halbwegs attraktive und konkurrenzfähige E-Autos im Sortiment hat, was sich aber eventuell mit dem Einstieg von VW demnächst ändern könnte.

Da hängen natürlich auch wieder viele Arbeitsplätze dran....

Eine noch größeren Einschlag wird die Digitalisierung haben, wenn KI auch Bereiche trifft, die bisher als sicher und gutbezahlt galten. Daran arbeite ich täglich 8-10h.
Auch hier habe ich schon lange das Gefühl, dass DE links und rechts überholt wird.

Meik 17.01.2020 15:07

Zitat:

Zitat von Hafu (Beitrag 1505606)
Tesla hat vor einem Jahr die Inspektionen für seine Modelle abgeschafft,

Weiß Tesla das auch? :Gruebeln:

https://www.tesla.com/de_DE/support/car-maintenance

Der Hintergrund ist für Tesla auch ein anderer: Sie sind schlicht nicht in der Lage Service anzubieten, dazu haben sie viel zu wenige Servicecenter. Das betrifft ja nicht nur Wartung, auch Reparaturen oder Unfallschäden. Daher hatte ich ja mal nicht ohne Grund geschrieben dass es für Tesla ein idealer Deal wäre sich mit einer der großen Hersteller zusammenzuschließen um flächendeckend Service und Verkauf anbieten zu können.

Der gesamte Markt wird sich wohl oder übel wandeln. Aber auch erst wenn sich der Markt wandelt, warum sollen sich Autohäuser ändern wenn 99% der Kundschaft große Verbrenner mit viel PS wünscht? Es ist nunmal ein kleiner Nischenmarkt, auch wenn es bei der Häufigkeit der Diskussionen und Presseberichten dazu nicht mehr so wirkt.

Im "früherwarallesbesser"-Land ist jede Veränderung mit erheblichen Widerständen verbunden.

Körbel 17.01.2020 15:12

Zitat:

Zitat von Bleierpel (Beitrag 1505472)
Körbel, wann treffen wir uns, um dass zu tun? :Cheese::Lachanfall:

Ende März bin ich in Deutschland.

Zitat:

Zitat von JanWePe (Beitrag 1505498)
Das werden viele Wutbürger, alte weiße Männer so wie Du unterschreiben.


Meinst du weisse oder weise???


Und von Merkel habe ich keinen Ton gesagt.
Mir sind diese Automobilbosse ein echter Dorn im Auge.

Haben sich jahrzehntelang die Taschen vollgemacht und jetzt soll der Steuerzahler auch noch helfen, das die Taschen noch voller werden.

DocTom 17.01.2020 19:39

Zitat:

Zitat von Bleierpel (Beitrag 1505554)
Hätte der Daimler damals den Arsch in der Hose gehabt, ein Tankstellennetz auf eigene Kappe aufzubauen, wäre die Brennstoffzellen heute Standard.

ABER: das Management dachte eher, dass das der Staat machen muss... nichts dazu gelernt!
Apropos dazu lernen: zeichnet Toyota seit 50 Jahren aus: TPS heißt das System; jeden Tag dazu lernen und die Firma ist am Ende des Jahres eine ganze Andere als zu Beginn des Jahres...

...und setzt auf H2 und Brennstoffzelle...
Tschüss Daimler, Audi, VW, BMW auf dem Weltmarkt.
Ich erziehe meine Kinder zu Weltburgern, immer da sein, wo die eigene Philosophie am besten umgesetzt wird. Lernen zB beide Chinesisch.

NmpM
Tom:Blumen:

NBer 17.01.2020 19:55

Zitat:

Zitat von DocTom (Beitrag 1505751)
.....immer da sein, wo die eigene Philosophie am besten umgesetzt wird. Lernen zB beide Chinesisch......

ernsthaft? china? dessen philosophie trubokapitalismus und internierungslager für ganze volksgruppen beinhaltet?

Trillerpfeife 17.01.2020 19:55

Zitat:

Zitat von Hafu (Beitrag 1505606)
Ich finde den Vergleich eigentlich schon ganz gut.:Blumen:

(Und bisher war es ziemlich selten, dass ich einer Meinung war mit JanWePe;) ).

In die Situation, in die Mamoarmin auf der Suche nach kompetenter Beratung gekommen ist, kann man in vielen Bereichen des Lebens kommen. Im Autogeschäft, Im Radgeschäft, aber auch bei der Beratung durch einen Solarteur (wenn man eigentlich nur 'ne Photovoltaik-Anlage sich aufs Dach montieren lassen will, weil die zur Zeit sehr günstig sind und sich in wenigen Jahren amortisieren, man dort aber derzeit meist noch eine überteuerte Hausbatterie mit empfohlen bekommt, weil dann der Verdienst des Solarteurs bei Verkauf und Montage weitaus höher ist) oder auch beim Arzt, der einen über die Vor- und Nachteile einer OP informieren soll, der aber an der OP weitaus mehr verdient.

Als Verbraucher auf der Suche nach Beratung müssen einem diese Interessenkonflikte bewusst sein, und man sollte sich die Beratung idealerweise aus anderen Quellen holen, wie z.B. auf die jeweiligen Gebiete spezialisierte Internetforen.

....

wenn ich Mamoarmin richig verstanden habe, wusste er doch sehr genau was er wollte. Ihm wurde von dem vermeindlich schwachen und unzureichenden Motor abgeraten.
Jetzt fährt er mit dem Auto und ist zufrieden. Er wurde in den Autohäusern doch nicht beraten, es wurde versucht ihm was aufzuschwätzen.

Trillerpfeife 17.01.2020 19:58

Zitat:

Zitat von NBer (Beitrag 1505754)
ernsthaft? china? dessen philosophie trubokapitalismus und internierungslager für ganze volksgruppen beinhaltet?

tja ... schreibt er doch .... "wo die eigene Philosophie am besten umgesetzt wird"

DocTom 18.01.2020 20:40

Zitat:

Zitat von Trillerpfeife (Beitrag 1505757)
tja ... schreibt er doch .... "wo die eigene Philosophie am besten umgesetzt wird"

Ja, Dein Schubladen- und Filterblasenlesen und -zitieren beherrst Du ganz excellent. :Blumen:
Korrektes Zitieren meiner Meinung nach nicht.

Klar, ich persönlich gehe davon aus, die Chinesen werden irgendwann weltweit das Sagen haben. Meine Meinung halt.

Was meine Kinder für sich entscheiden werden, entscheiden aber hoffentlich nur meine Kinder selber. Und nebrn Englisch, Französisch und gutem Deutsch auch Chinesisch sprechen ist sicher für die Zukunft nicht von Nachteil.

Wenn Du ein wenig Verstand und guten Willen gehabt hättest, hättest Du den vollständigen Satz sicherlich auch korrekt verstehen können ...
:cool:

Bleierpel 18.01.2020 21:48

Zitat:

Zitat von DocTom (Beitrag 1505751)
...und setzt auf H2 und Brennstoffzelle...
Tschüss Daimler, Audi, VW, BMW auf dem Weltmarkt.
Ich erziehe meine Kinder zu Weltburgern, immer da sein, wo die eigene Philosophie am besten umgesetzt wird. Lernen zB beide Chinesisch.

NmpM
Tom:Blumen:

Chinesisch lernen = Top!!

Wir haben 1 Jahr in Beijing gelebt (98-99). War mein Traum, dass die Kids Chinesisch und Englisch lernen. Kannst dann mit rund 2/3 der Weltbevölkerung kommunizieren...
Mußten leider abbrechen...

Nachher sollte ich noch mal dahin. Die Firma hat’s nicht gemacht, trotz super Vorbereitung. 2 Jahre danach Inso. Kunde abgesprungen, weil China fehlte...

So what, damals war schon absehbar, dass sie uns rechts überholen werden.

PS: Toyota ist mMn auf dem richtigen Weg

Trillerpfeife 18.01.2020 23:14

Zitat:

Zitat von DocTom (Beitrag 1505893)
Ja, .
..
korrekt verstehen können ...
:cool:

Bist schon irgendwie niedlich. ;)

Ob Friedrich Merz das Zeug zum Autokanzler hat?


Erziehst du deine Kinder alleine?

NBer 18.01.2020 23:29

Zitat:

Zitat von DocTom (Beitrag 1505893)
......Klar, ich persönlich gehe davon aus, die Chinesen werden irgendwann weltweit das Sagen haben. Meine Meinung halt.....

das ist aber ein anderer grund chinesisch zu lernen, als weiter oben. es ist ein unrtershcied ob ich chinesisch lerne um in zukunft wettbewerbsfähig zu sein, oder weil ich deren philosophie geil finde.

DocTom 18.01.2020 23:48

Zitat:

Zitat von NBer (Beitrag 1505927)
das ist aber ein anderer grund chinesisch zu lernen, als weiter oben. es ist ein unrtershcied ob ich chinesisch lerne um in zukunft wettbewerbsfähig zu sein, oder weil ich deren philosophie geil finde.

Ich lerne, wie Du ganz einfach selber oben lesen kannst, garkein Chinesisch. :cool:

Nur meine Kinder lernen eben neben einigen anderen Sprachen auch Chinesisch. Und meine Kinder werden selber entscheiden, ob sie die in der Zukunft liegende Philosophie der Chinesen gut finden werden oder nicht.
Ließt sich oben doch sehr präzise alles raus...

Aber für die "nicht verstehen woller":
Satz eins:
Zitat:

Ich erziehe meine Kinder zu Weltbürgern, immer da sein, wo die eigene Philosophie am besten umgesetzt wird.
Dann kommt der trennende Punkt und dann Satz zwei:
Zitat:

Lernen zB beide Chinesisch...
Was meiner Meinung nach für die Zukunft zumindest nicht schaden wird.
Da steht nicht: " Immer da sein, wo die eigene Philosophie am besten umgesetzt wird, deshalb lernen sie Chinesisch."

Eigentlich doch mit ein wenig Deutschkenntnissen gaaaaaanz einfach zu verstehen, Ihr interpretiert mMn nur einfach zu viel! :Blumen:

Aber vieleicht könnt auch ihr einfach "OnTopic" zurückkehren?


Hier geht es ja nicht um mich und meine Kinder, sondern um den Umbau der Automobilindustrie, nur falls ihr das nicht gelesen oder verstanden haben solltet.:Lachanfall:

Und warum hier im Board in vielen Threads immerzu einige User wie z.B. die Pfeife kommen und alles OT zerreden müssen?

Kein Plan, aber ihr werdet eure Gründe haben.:Blumen:

Ich versuch Euch mal zu ignorieren, ihr "Weltverbesserer".
Denn das Thema hier ansich find ich spannend...

Mein nachträglicher Weihnachtswunsch an Euch; setzt mich doch bitte auf Eure Ignorelisten und tut mir damit den Gefallen, dass ich Eure Interpretationen nicht mehr lesen muss.

Und nun schaue ich entspannt "Sarah Bosetti", würde Euch bestimmt auch gefallen!


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