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Feuerrolli69 07.01.2020 17:53

Zitat:

Zitat von TriAdrenalin (Beitrag 1503665)
Hier nun noch mein Senf:

Ich habe mir 2013 (mit Ende 40) einen Meniskusanriss am linken Knie zugezogen. Das schmerzte teilweise so heftig, dass ich Treppen nur rückwärts runtergehen konnte. Nach MRT und Beratung durch mehrere Ärzte (die ich schon lange kenne) habe ich auf einen konservativ-klassischen Heilungsprozess gesetzt, d.h. keine Spritzen, keine OP, sondern nur Physio. Es hat funktioniert, wobei es aber auch über ein Jahr gedauert hat, bis ich wieder 100 KM Rad am Stück gefahren bin. Auf Laufen habe ich über ein Jahr komplett verzichtet. Beim Laufen habe ich zweieinhalb Jahre später noch wahrgenommen, dass in dem Knie etwas "anders" ist.

Glück Auf,
verstehe ich nicht:confused: , der Meniskus wächst doch nicht mehr zusammen (auf jeden Fall nicht in unserem Alter) von daher kann doch maximal die Auswirkung minimiert werden.
Der Defekt bleibt erhalten und wenn jemand richtig Pech hat, dann wird aus dem Einriss ein Durchriss und dann ist Ebbe.
Vermutlich liegt es nicht nur an der allgemeinen Diagnose ,, Meniskus-Einriss" sondern auch wo dieser liegt usw.
Aber schön mal etwas anderes zu hören:Huhu: und das es ohne OP bei einigen auch geht.


Gruß Rolli

Hafu 07.01.2020 20:03

Zitat:

Zitat von Feuerrolli69 (Beitrag 1503677)
Glück Auf,
verstehe ich nicht:confused: , der Meniskus wächst doch nicht mehr zusammen (auf jeden Fall nicht in unserem Alter) von daher kann doch maximal die Auswirkung minimiert werden.
Der Defekt bleibt erhalten und wenn jemand richtig Pech hat, dann wird aus dem Einriss ein Durchriss und dann ist Ebbe.
Vermutlich liegt es nicht nur an der allgemeinen Diagnose ,, Meniskus-Einriss" sondern auch wo dieser liegt usw.
Aber schön mal etwas anderes zu hören:Huhu: und das es ohne OP bei einigen auch geht...

Ich hab' die wichtigste Aussage aus deinem Post mal fett markiert. Und noch wichtiger als die Art des Risses, die durchaus unterschiedlich sein kann, ist der Leidensdruck des Patienten und wie das Kniegelenk trotz Riss noch funktioniert.

Das Arthroserisiko ist mit Meniskus-Op, die ja in der Regel keine "Reparatur" sondern eine Meniskusteilresektion ist, statistisch betrachtet größer als mit der von TriAdrenalin skizzierten konservativen Therapie, weshalb es bei Rissen, für die eine direkte Meniskusnaht nicht in Frage kommt, eigentlich fast immer Sinn macht, zu versuchen die OP zu vermeiden.

Der Meniskus hat eine enorm wichtige Stoßdämpferfunktion und je mehr man davon wegnimmt, desto schlechter für das Kniegelenk. Ein Meniskus mit (kleinerem) Radiärriss und ohne resultierende Instabilität und ständige Reizzustände des Gelenks kann belassen werden.

Letztlich ist es eine individuelle Geschichte, weil jedes Kniegelenk und jeder Riss ein wenig anders ist.

TriAdrenalin 08.01.2020 11:04

Zitat:

Zitat von Hafu (Beitrag 1503689)
Und noch wichtiger als die Art des Risses, die durchaus unterschiedlich sein kann, ist der Leidensdruck des Patienten und wie das Kniegelenk trotz Riss noch funktioniert...

...Letztlich ist es eine individuelle Geschichte, weil jedes Kniegelenk und jeder Riss ein wenig anders ist.

Genau das ist der Punkt. Ich hatte am Knie keinerlei Vorschäden, schon immer extrem hoch belastbare Knie, eine grundsätzlich gute Regenerationsfähigkeit und zuletzt auch ein ganz gutes Körpergefühl. Zudem bringe ich auch die notwendige Geduld mit.

Was ich im Vergleich zu früher heute regelmäßig mache, sind Dehn- und Kräftigungsübungen.

crimefight 08.01.2020 20:21

Der Knorpeldefekt den ich habe hält sich joch in Grenzen. Mein bekannter Oberarzt meinte aber , der nicht operierte Meniskus hätte eher dazu beigetragen den Knorpel abzuschleifen als ein operierter Meniskus dies verursachen könne. Die Fasern schmirgeln eben im Knie. Nun ist auch mein Knochenödem so weit im Griff, die Bakerzyste seit 2 Wochen wie verschwunden und ich fange langsam wieder das laufen an. Rad ging ja schon lange wieder ganz gut.[/quote]


Das hat auch ein langes Gespräch mit dem Physio ergeben, der kein Interesse an einer OP hat---da ein guter Bekannter. Macht man es nicht, besteht das Risiko des Abriebs durch Ausfasern---auserdem ist es eine Frage der Lebensqualität, die man will...
Hinzu kommt, dass man eben nicht alles entfernt, sondern nur einen Teil, so dass es nicht ausfrisst-

crimefight 10.01.2020 17:47

Mich wuerde mal interessieren, wie sich so eure Beschwerden gezeigt haben

Also bei mir ist es ein radikaler Riss am Hinterhorn

Hab jetzt noch mal. Auch das Laufband sein gelassen.
Es hat sich gut beruhigt
Beim Schwimmen merkt man aber das Abstossen unangenehm.
Kniebeugen mit Gewicht, Stabi, Rad, Roll, Ausfallschritte, tiefe Hocke, Dehnung... keinerlei Probleme.....
Morgens ist das Knie wie Neu...
In 2 Wochen wie gesagt Skiurlaub..... Ganz easy
Danach Op

Thorsten 10.01.2020 17:59

Zitat:

Zitat von crimefight (Beitrag 1504313)
Mich wuerde mal interessieren, wie sich so eure Beschwerden gezeigt haben

Schwimmen: gar nicht
Radfahren: gar nicht
Alltag: gar nicht
Laufen: aus der Erinnerung heraus ein Zwicken/Stechen

Physio war beim Versuch konservativer Therapie eher verzweifelt, weil sich keine Symptome erzeugen ließen.

Hafu 10.01.2020 18:31

Zitat:

Zitat von crimefight (Beitrag 1503937)
...Mein bekannter Oberarzt meinte aber , der nicht operierte Meniskus hätte eher dazu beigetragen den Knorpel abzuschleifen als ein operierter Meniskus dies verursachen könne. ...-

Das entspricht allerdings nicht der wissenschaftlichen Lehrmeinung, sondern drückt eher den Wunsch chirurgisch tätiger Ärzte und den Wunsch der Patienten aus.

Es ist unstrittig, dass es dem Patienten bei geglückter Meniskusoperation in der Regel anschließend besser geht. Die Dynamik dieser Besserung (in Studien nennt sich das in der Regel t(return to Sports)) ist auch zweifellos schneller als bei konservativer Therapie

Tatsächlich erhöht aber eine Meniskusoperation eindeutig das Risiko für die Entwicklung einer Arthrose später auf das etwa 6-fache. (in dem Link wurde das Datenmaterial von 53 Studien mit insegesamt 1 Mio Patienten als Metastudie analysiert) Diese Zahl muss man einfach zur Kenntnis nehmen und mit sich selbst und mit dem individuellen Leidensdruck ausmachen.
Ich behandle pro Jahr über 1000 Patienten mit künstlichem Kniegelenk und bei denen ist ganz selten mal einer/ eine dabei, die nicht etliche Jahre zuvor eine Meniskusoperation hatten.

mamoarmin 10.01.2020 19:47

Zitat:

Zitat von Hafu (Beitrag 1504325)
Das entspricht allerdings nicht der wissenschaftlichen Lehrmeinung, sondern drückt eher den Wunsch chirurgisch tätiger Ärzte und den Wunsch der Patienten aus.

Es ist unstrittig, dass es dem Patienten bei geglückter Meniskusoperation in der Regel anschließend besser geht. Die Dynamik dieser Besserung (in Studien nennt sich das in der Regel t(return to Sports)) ist auch zweifellos schneller als bei konservativer Therapie

Tatsächlich erhöht aber eine Meniskusoperation eindeutig das Risiko für die Entwicklung einer Arthrose später auf das etwa 6-fache. (in dem Link wurde das Datenmaterial von 53 Studien mit insegesamt 1 Mio Patienten als Metastudie analysiert) Diese Zahl muss man einfach zur Kenntnis nehmen und mit sich selbst und mit dem individuellen Leidensdruck ausmachen.
Ich behandle pro Jahr über 1000 Patienten mit künstlichem Kniegelenk und bei denen ist ganz selten mal einer/ eine dabei, die nicht etliche Jahre zuvor eine Meniskusoperation hatten.

Jetzt hast Du Dich aber böse qualifiziert :-).....höre ich aus dieser Aussage heraus, das immer eine konservative Therapie vorzuziehen ist und nur der Schmerzaspekt ein Trigger für die OP ist. Ich habe bei mir nur ein brutales knacken-knirschen beim Treppauf....beim Sport selbst isses schmerzfrei, manchmal kurz ein ziehen....Physio meint auch Knie ist nicht heiss, nicht dick und hat auch keine Schwachstelle.......werde auf jedenfall den Arzttermin Ende des Monats wahrnehmen...darf ich Dich dann evtl. um eine Einschätzung bitten?
LG
Armin

mamoarmin 10.01.2020 19:49

[quote=Thorsten;1504317]Schwimmen: gar nicht
Radfahren: gar nicht, sogar heute bei harter einer nichts..?
Alltag: beim Treppen steigen knack es
Laufen: gar nicht, manchmal ein minimales "rumoren" schmerz wenn überhaupt 1 auf skala bis 10

Hafu 10.01.2020 20:08

Zitat:

Zitat von mamoarmin (Beitrag 1504342)
Jetzt hast Du Dich aber böse qualifiziert :-).....höre ich aus dieser Aussage heraus, das immer eine konservative Therapie vorzuziehen ist und nur der Schmerzaspekt ein Trigger für die OP ist. ...

Böse qualifiziert?:confused:
Verstehe ich nicht.

Ich hab' versucht kurz den aktuellen Stand der Schulmedizin wieder zu geben.

Natürlich ist nicht immer eine konservative Therapie vorzuziehen, genauso wenig wie man jeden Meniskusriss operieren muss.

Die Operation macht Sinn bei hohem Leidensdruck des Patienten und hoher Einschränkung der Lebensqualität. Nur weil man einen Meniskusriss im Kernspintomogram sieht (den man bei rund 30% aller Erwachsenen über 50 findet, also auch vielen Menschen über 50, denen subjektiv nichts am knie fehlt) braucht man sich nicht unters Messer legen.

Thorsten 10.01.2020 22:30

Zitat:

Zitat von Hafu (Beitrag 1504349)
Böse qualifiziert?:confused:
Verstehe ich nicht.

Du hast dich als jemand mit Ahnung geoutet und wirst jetzt gelöchert, denke ich :Blumen:.

crimefight 10.01.2020 22:44

was hat es aber dann mit der Aussage auf sich:

Es schmerzt mehr---wenn sich der Teil vom Meniskus umlegt bzw. bewegt..und es wird besser, wenn er wieder richtig positioniert ist

Was will man da mit einer konservativen Behandlung erreichen

Zusammenwachsen von selbst....ist wohl auch nicht möglich-----nähen nur in seltenen Fällen

Außerdem wäre evt. zu bedenken, wann bzw. in welchem Alter eine OP durchgeführt wird....ein 20jähriger muss im Vergleich zu einem 50 Jährigen 30 Jahre länger ohne Meniskus auskommen----das würde ich ebenfalls sehr skeptisch sehen


Alles in allem nicht einfach

ironmansub10h 11.01.2020 21:24

Zitat:

Zitat von crimefight (Beitrag 1504383)
was hat es aber dann mit der Aussage auf sich:

Es schmerzt mehr---wenn sich der Teil vom Meniskus umlegt bzw. bewegt..und es wird besser, wenn er wieder richtig positioniert ist

Was will man da mit einer konservativen Behandlung erreichen

Zusammenwachsen von selbst....ist wohl auch nicht möglich-----nähen nur in seltenen Fällen

Außerdem wäre evt. zu bedenken, wann bzw. in welchem Alter eine OP durchgeführt wird....ein 20jähriger muss im Vergleich zu einem 50 Jährigen 30 Jahre länger ohne Meniskus auskommen----das würde ich ebenfalls sehr skeptisch sehen


Alles in allem nicht einfach

Genau das und die Schmerzen und das ständige blockieren durch den Riss verursacht, war bei mir Entscheidungsgrundlage. Vielleicht hätte ich länger warten sollen damit, den nun 9Monate danach und mit nem Knochenödem gesegnet gehts nicht wirklich besser. Abends habe ich ne fette Bakerzyste und mit Laufen ist eh nix. Wie lange sich das noch zieht - keine Ahnung. Das Ärztehoppen habe ich aufgegeben, da kommt wenig rüber, die 3min Diagnostik nach 2 h Warterei geht mir auch auf den Seier und so informiere ich mich selber und investiere in Osteopathie und Therapiemethoden die abseits von Ibuprofen und „Schonen“ liegen.

mumuku 12.01.2020 16:58

Zitat:

Zitat von ironmansub10h (Beitrag 1504487)
Abends habe ich ne fette Bakerzyste und mit Laufen ist eh nix. Wie lange sich das noch zieht - keine Ahnung.

Ich dachte Du kommst langsam wieder rein. Wünsch Dir auf jeden Fall gute Besserung.

crimefight 12.01.2020 17:17

Das hört sich echt kacke an--hoffe es wird mal besser.

Bin noch gestern schöne 3 stunden gut gefahren--nix--aber auch gar nix---seit 1 Woche nicht

Heute 1 Stunde Aquajogging-----Dicke Beine---aber mein Meniskus hat auch wieder gezwackt.

Morgen Termin für eine Zweitmeinung

und vergleich zu älteren MRT Bildern, denn ein Radialriss ist schon seit vielen Jahren da

ironmansub10h 12.01.2020 22:14

Zitat:

Zitat von mumuku (Beitrag 1504621)
Ich dachte Du kommst langsam wieder rein. Wünsch Dir auf jeden Fall gute Besserung.

Naja ich versuche so gut es geht Sport zu machen. Aber so KMÖ Geschichten sind ja langwierig. Heute war ich laufen 8x 500 m mit je 300 Gehpausen. Ging gut. Aber merke halt dann abends schon die Zyste. Morgen früh wieder gut. Ob es mit einer Totalpause von 6 Monaten vielleicht besser werden könnte?????

mamoarmin 13.01.2020 08:33

Zitat:

Zitat von Thorsten (Beitrag 1504381)
Du hast dich als jemand mit Ahnung geoutet und wirst jetzt gelöchert, denke ich :Blumen:.

Exakt!

crimefight 13.01.2020 14:27

Also ich hab mir heute eine Zweitmeinung eines sehr angesehehn und erfahrenen Kniespezialisten auf Bad Honnef eingeholt

Der Riss heilt nicht von selbst--ist ein Längsriss vorhanden- Querrisse würde man unbachtete lassen.
Ein Büromensch kann damit leben---will man Sport machen, ganz klar OP
Es wird minimalst entfernt und heutzugtage wird sehr vorsichtig damit umgegangen

Die Folgen sind nach wie vor immer schwer einzuschätzen---Manche kommen nach Jahren mit erneuten Problemen--andere sieht man 20 Jahre danach erst wieder.

Der Doc arbeitet seit 30 Jahren an Knien und hat alles schon gesehen.

crimefight 13.01.2020 21:28

Bei den ganzen Problemen und Risiken------

Gibt es denn auch Athleten, die einen guten Verlauf hatten und ihren Sport noch weiter machen?

Ich sach mal,im Gegensatz zu reinen Läufern, sind die Laufumpfänge ja noch reduzierter als bei reinen Läufern---und schwimmen / radfahren ist nicht dramatisch fürs Knie

Thorsten 13.01.2020 23:40

Im rechten Knie habe ich auch 8 Jahre nach der Meniskus-OP keinerlei Probleme, der bestehende Knorpelschaden hat sich wohl nicht weiter verschlechtert (zumindest nicht fühlbar). Im linken Knie war bei der Meniskus-OP schon Knorpelschaden 2. Grades vorhanden und knapp 5 Jahre später war es einer 4. Grades. Den Einfluss der Meniskus-OP auf den Knorpelschaden kann ich als Laie nicht bewerten.

crimefight 14.01.2020 16:31

Zitat:

Zitat von Thorsten (Beitrag 1504877)
Im rechten Knie habe ich auch 8 Jahre nach der Meniskus-OP keinerlei Probleme, der bestehende Knorpelschaden hat sich wohl nicht weiter verschlechtert (zumindest nicht fühlbar). Im linken Knie war bei der Meniskus-OP schon Knorpelschaden 2. Grades vorhanden und knapp 5 Jahre später war es einer 4. Grades. Den Einfluss der Meniskus-OP auf den Knorpelschaden kann ich als Laie nicht bewerten.


Ups -sogar beide Innenmensiken---
und ein großer Unterschied vom Verlauf her......Mit dem 4. Grad ist aber schon heftig-ist vermtl. nicht angenehm damit zu laufen
Hast du denn dein Laufpensum angepasst-nach untengeschraubt-oder die Wettkampfdistanzen verändert??

Thorsten 14.01.2020 20:50

Dezente Umschreibung, damit ging gar nichts mehr :Lachen2:.

Vor 4 Jahren war das. Direkt am Knorpel operiert worden. 11 Monate Physio, nach 33 Monaten das erste mal wieder gelaufen (aus einer spontanen Laune beim Inferno-Triathlon die ersten paar km doch gelaufen statt gewandert). In den letzten 12 Monaten dann in Summe 100 km gelaufen, maximal 5 km am Stück.

TriAdrenalin 15.01.2020 12:50

Zitat:

Zitat von crimefight (Beitrag 1504790)
Also ich hab mir heute eine Zweitmeinung eines sehr angesehehn und erfahrenen Kniespezialisten auf Bad Honnef eingeholt

Der Riss heilt nicht von selbst--ist ein Längsriss vorhanden- Querrisse würde man unbachtete lassen.
Ein Büromensch kann damit leben---will man Sport machen, ganz klar OP
Es wird minimalst entfernt und heutzugtage wird sehr vorsichtig damit umgegangen

Die Folgen sind nach wie vor immer schwer einzuschätzen---Manche kommen nach Jahren mit erneuten Problemen--andere sieht man 20 Jahre danach erst wieder.

Der Doc arbeitet seit 30 Jahren an Knien und hat alles schon gesehen.

Ich habe schon mehrfach die Aussage (von Fachärzten) gehört, dass ein Riss auch heilen kann, wenn die Lage des Risses im Meniskus entsprechend günstig ist. Ich selber habe ja den konservativen Weg gewählt und damit gute Erfahrungen gemacht. Anscheinend gehöre ich da einer Minderheit an...

crimefight 15.01.2020 20:36

Zitat:

Zitat von TriAdrenalin (Beitrag 1505168)
Ich habe schon mehrfach die Aussage (von Fachärzten) gehört, dass ein Riss auch heilen kann, wenn die Lage des Risses im Meniskus entsprechend günstig ist. Ich selber habe ja den konservativen Weg gewählt und damit gute Erfahrungen gemacht. Anscheinend gehöre ich da einer Minderheit an...

Was hattest du denn für Beschwerden und wie war der Schonungsverlauf-
Physio hält ist ja begrenzt (dehnen und kräftigen macht man eh)

Ich stelle mir die erfolgreiche Schonung schwierig vor----Wenn, wie gesagt,Radfahren, Krafttraining ohne schwierigkeiten geht---aber der gerade Trepp herab, Abstoßen beim Schwimmen und schnelles gehen sich immer bemerkbar macht---
stillhalten-nicht beugen--schwer im Alltag

mamoarmin 15.01.2020 20:47

Zitat:

Zitat von crimefight (Beitrag 1505261)
Was hattest du denn für Beschwerden und wie war der Schonungsverlauf-
Physio hält ist ja begrenzt (dehnen und kräftigen macht man eh)

Ich stelle mir die erfolgreiche Schonung schwierig vor----Wenn, wie gesagt,Radfahren, Krafttraining ohne schwierigkeiten geht---aber der gerade Trepp herab, Abstoßen beim Schwimmen und schnelles gehen sich immer bemerkbar macht---
stillhalten-nicht beugen--schwer im Alltag

Ich lese ja jetzt auch viel und grundsätzlich lese ich von dem Tenor:
Zur OP wird geraten, wenn der Leidensdruck (Schmerz) zu gross ist und nicht mehr in den Griff zu bekommen ist.
Das kommt dann natürlich individuell auf den Einzelfall an.
Ich habe das Gefühl, dass bei mir der Beinschlag den Schmerz triggert, vielleicht sogar ausgelöst hat. Ich schwimme seit einiger Zeit im Triaverein und da bin ich dann halt einfach auch mit brutalst Beinschlag geschwommen....Montag wieder und gestern und heute hatte ich in der Ruhephase auf der Couch leichte Schmerzen im Knie.
Der Lauf den ich heute gemacht habe war komplett schmerzfrei? und die SChmerzen jetzt sind auch nicht schlimmer, ist eigentlich nur bissi druck und manchmal grummelt es im Knie....
Ich werde am Ende des Monats zu nem guten Arzt gehen der einen sehr guten Ruf hat....mal sehen was dabei rauskommt...

crimefight 16.01.2020 07:52

Halt uns mal auf dem Laufenden----aber das hört sich in der Tat noch "AUSHALTBAR" an, wenn gerade das Laufen und Radfahren komplett geht und auch der Alltag keine Probleme macht..

mamoarmin 16.01.2020 15:56

Zitat:

Zitat von crimefight (Beitrag 1505316)
Halt uns mal auf dem Laufenden----aber das hört sich in der Tat noch "AUSHALTBAR" an, wenn gerade das Laufen und Radfahren komplett geht und auch der Alltag keine Probleme macht..

so, gerade ne bikeeinheit gefahren mit 25 minuten berg, also eher 80-85 kadenz..ging ohne grosse Schmerzen...
Knie knackt immer noch an der Treppe...
heute noch dehen und kühlen..
Mal sehen ich melde mich..

TriAdrenalin 16.01.2020 22:22

Zitat:

Zitat von crimefight (Beitrag 1505261)
Was hattest du denn für Beschwerden und wie war der Schonungsverlauf-
Physio hält ist ja begrenzt (dehnen und kräftigen macht man eh)

Ich stelle mir die erfolgreiche Schonung schwierig vor----Wenn, wie gesagt,Radfahren, Krafttraining ohne schwierigkeiten geht---aber der gerade Trepp herab, Abstoßen beim Schwimmen und schnelles gehen sich immer bemerkbar macht---
stillhalten-nicht beugen--schwer im Alltag

Hier meine Knie-Story:
Ich bekam beim Laufen plötzlich Schmerzen im linken Knie, die sich zuerst wie ein Belastungsschmerz anfühlten. Habe dem auch keine weitere Bedeutung beigemessen, bin weiter gelaufen und am nächsten Morgen war ich auch wieder schmerzfrei. Bei der nächsten Laufeinheit am gleichen Tag bekam ich plötzlich einen sehr heftigen Schmerz im linken Knie, wo ich sofort wusste, dass das nichts gutes bedeutet. Bin dann langsam mehr zurück gehumpelt als gelaufen. Das Knie wurde heiß und dick, trotz sofortiger Kühlung. Ab dem Zeitpunkt hatte ich dauerhaft Schmerzen, selbst bei den einfachsten Bewegungen des Kniegelenks. Treppen konnte ich nur noch rückwärts runter gehen. Laufen und Radfahren habe ich komplett eingestellt. Schwimmen ging, allerdings konnte ich mich nicht abstoßen und Brustschwimmbeinschlag (heisst das so?) ging auch nicht. Beim MRT wurde ein Einriss im Innenmeniskus diagnostiziert. Der Schmerz im Alltag ging langsam, aber sicher zurück, unterstützt durch viel Physio und Schonung, wann immer es ging. Knie hoch lagern hat mir sehr gut getan. Nach 6 Monaten (wenn ich mich recht erinnere) konnte ich ganz sachte wieder in das Radtraining einsteigen.

Schöne Grüße
t.

mamoarmin 17.01.2020 09:12

Zitat:

Zitat von TriAdrenalin (Beitrag 1505529)
Hier meine Knie-Story:
Ich bekam beim Laufen plötzlich Schmerzen im linken Knie, die sich zuerst wie ein Belastungsschmerz anfühlten. Habe dem auch keine weitere Bedeutung beigemessen, bin weiter gelaufen und am nächsten Morgen war ich auch wieder schmerzfrei. Bei der nächsten Laufeinheit am gleichen Tag bekam ich plötzlich einen sehr heftigen Schmerz im linken Knie, wo ich sofort wusste, dass das nichts gutes bedeutet. Bin dann langsam mehr zurück gehumpelt als gelaufen. Das Knie wurde heiß und dick, trotz sofortiger Kühlung. Ab dem Zeitpunkt hatte ich dauerhaft Schmerzen, selbst bei den einfachsten Bewegungen des Kniegelenks. Treppen konnte ich nur noch rückwärts runter gehen. Laufen und Radfahren habe ich komplett eingestellt. Schwimmen ging, allerdings konnte ich mich nicht abstoßen und Brustschwimmbeinschlag (heisst das so?) ging auch nicht. Beim MRT wurde ein Einriss im Innenmeniskus diagnostiziert. Der Schmerz im Alltag ging langsam, aber sicher zurück, unterstützt durch viel Physio und Schonung, wann immer es ging. Knie hoch lagern hat mir sehr gut getan. Nach 6 Monaten (wenn ich mich recht erinnere) konnte ich ganz sachte wieder in das Radtraining einsteigen.

Schöne Grüße
t.

ok Genesung ohne OP...top aber sicherlich hart für Dich....
Kleine Anmerkung...ich hatte ja das schwimmen als Auslöser im Auge..gestern bin ich dann geschwommen, abstoss immer mit den gesunden Bein.....bin dann mal ne Bahn Rücken geschwommen und beim Beinschlag sofort schmerzen bekommen!....es scheint also, dass ich durch dass extensive Rückenschwimmen im Verein, indem ich neu eingetreten bin wohl auch ein Auslöser sein kann? Wie gesagt, das knacken hat nach einer harten Beinschlagorgie angefangen?

rennmaus4444 17.01.2020 10:36

Zitat:

Zitat von mamoarmin (Beitrag 1505569)
ok Genesung ohne OP...top aber sicherlich hart für Dich....
Kleine Anmerkung...ich hatte ja das schwimmen als Auslöser im Auge..gestern bin ich dann geschwommen, abstoss immer mit den gesunden Bein.....bin dann mal ne Bahn Rücken geschwommen und beim Beinschlag sofort schmerzen bekommen!....es scheint also, dass ich durch dass extensive Rückenschwimmen im Verein, indem ich neu eingetreten bin wohl auch ein Auslöser sein kann? Wie gesagt, das knacken hat nach einer harten Beinschlagorgie angefangen?

Hallo, habe mir den ersten Einriss durch intensives, langes
Brustschwimmen mit entsprechendem Beinschlag eingehandelt. Nach der OP nur noch Kraulen oder Brust gaaanz locker und kurz.

CiaoCiao rennmaus4444

ironmansub10h 17.01.2020 12:53

An die operierten, hattet ihr auch so lange Streckdefizit bzw. nachträglich noch was wie Plica, KMö usw. und musstet evtl. nochmal unters Messer? Bei mir wird das jetzt schon 9 Monate nichts mit Streckung. Mein befreundeter Orthopäde meint, es könnte Plica sein, die die Reizung und einhergehende Bakerzyste beeinflusst und rät zu OP, da dies ne kleien Sache wäre. Habe nur Bedenken, das dann meine Saison 2020 auch für den Eimer ist. Wobei das Laufen mit der mangelnden Streckung auch nur suboptimal geht. Wenn man bei 10x 700 m Laufen mit Gehpausen á 200 m , überhaupt von Laufen sprechen darf.

Hafu 17.01.2020 13:23

Zitat:

Zitat von ironmansub10h (Beitrag 1505635)
An die operierten, hattet ihr auch so lange Streckdefizit bzw. nachträglich noch was wie Plica, KMö usw. und musstet evtl. nochmal unters Messer? Bei mir wird das jetzt schon 9 Monate nichts mit Streckung. Mein befreundeter Orthopäde meint, es könnte Plica sein, die die Reizung und einhergehende Bakerzyste beeinflusst und rät zu OP, da dies ne kleien Sache wäre. ...

Hast du mal 'ne Einbeinstandaufnahme des Knies im Stehen machen lassen?

Für mich klingt deine Symptomschilderung (Streckdefizit, chronische Bakerzyste, Knochenmarködem, Belastungsschmerz) nach Arthrose.

Hatte schon mehrfach Patienten, die bei Knieschmerzen stets nur ins Kernspin gingen und auf die Anfertigung klassischer Röntgenbilder, die zur Bestimmung des Ausmaßes von Gelenkveschleiß meiner Erfahrung nach oft aussagekräftiger sind, verzichteten.

Kernspintomografie ist perfekt zur Bestimmung des zustandes von Bändern und Meniskusstrukturen, aber da man im Kernspintomografen liegt (und nicht steht), die Schwerkraft also ausgeschaltet ist, kann man mit Kernspinbildern keine Aussage über die Gelenkachse unter Belastung sowie auch über die Belastbarkeit des noch vorhandenen Knorpels (Arthrosestadium 1 und 2) treffen.

Plica mediopatellaris ist oft eine Verlegenheitsdiagnose ohne echte klinische Relevanz, führt wenn vorhanden zu reproduzierbaren Schmerzen in bestimmten Beugewinkeln des Kniegelenks, aber nicht zu generellem Streckdefizit. Und führt auch nicht zu Knochenmarködem. Da du ja schon eine Arthroskopie hattest, wäre eine Plica bei dieser früheren Gelengspiegelung schon aufgefallen und dann vermutlich entfernt worden.

crimefight 17.01.2020 20:53

Bei mir ist die OP jetzt fest--

Obwohl die Schmerzbilder eine Berg und Talfahrt sind

Jetzt kommen zeitweise Hitzewallungen an der Innenseite an, wenn es schneller die Treppe herabging
Schmerzen bei Treppe abwärts sind nicht da
typischer Druckschmerz auf der Innenseite nicht Tastbar
Aquajogging war super--Beine wie 2 Stunden Lauf--Meniskus kein Problem---da das Bein nicht durchgeschlagen wurde--das war wohl due Ursache

Das ist alles nicht mehr zu glauben

Feuerrolli69 17.01.2020 21:29

Zitat:

Zitat von ironmansub10h (Beitrag 1505635)
An die operierten, hattet ihr auch so lange Streckdefizit bzw. nachträglich noch was wie Plica, KMö usw. und musstet evtl. nochmal unters Messer? Bei mir wird das jetzt schon 9 Monate nichts mit Streckung. Mein befreundeter Orthopäde meint, es könnte Plica sein, die die Reizung und einhergehende Bakerzyste beeinflusst und rät zu OP, da dies ne kleien Sache wäre. Habe nur Bedenken, das dann meine Saison 2020 auch für den Eimer ist. Wobei das Laufen mit der mangelnden Streckung auch nur suboptimal geht. Wenn man bei 10x 700 m Laufen mit Gehpausen á 200 m , überhaupt von Laufen sprechen darf.

Glück Auf und guten Abend,

wie irgendwo schon mal geschrieben, nach der OP sollte
- Streckung vor Beugen und Beugen vor Kraft stehen.
Wie du selber sagst merkt man erst beim Laufen/Joggen, wie wichtig eine vollständige Streckung vom Kniegelenk ist.
Ich versuche heute noch so oft wie möglich mein Knie durch zu drücken und massiere min 1 x täglich das Knie um jegliche Veränderung (Schwellung/Hitze usw.) direkt zu merken. Aber das ist glaube ich eher Kopfsache:Lachanfall: und muss nicht sein.
Zu deiner Frage: Ich hatte keine von deinen beschriebenen Symptome bzw. Beschwerden.
Plica, denke ich eher nicht siehe Kommentar von Hafu. Desweiteren entsteht diese Verbindung (Gewebefalte) nicht so schnell und währe bei der ersten OP sicherlich bemerkt und entfernt worden.

Ps, was mir bei dir immer wieder auffällt ist das festhalten an Wettkämpfen:(
Sieh zu das du für den Alltag wieder fit wirst:Blumen: , Sport ist doch nur Sport und damit verdienst du keine Geld.
OK, vielleicht habe ich gut Reden , aber Triathlon währe mir sowas von egal in unserem Alter, Hauptsache den Alltag und die Freizeit kannst du vernünftig mit der Frau/Familie und Freunden ohne schmerzen genießen.
Ich Drück dir natürlich ganz dolle die Daumen das es bei dir Bergauf geht.

Gruß Rolli

ironmansub10h 18.01.2020 00:05

Zitat:

Zitat von Hafu (Beitrag 1505649)
Hast du mal 'ne Einbeinstandaufnahme des Knies im Stehen machen lassen?

Für mich klingt deine Symptomschilderung (Streckdefizit, chronische Bakerzyste, Knochenmarködem, Belastungsschmerz) nach Arthrose.

Hatte schon mehrfach Patienten, die bei Knieschmerzen stets nur ins Kernspin gingen und auf die Anfertigung klassischer Röntgenbilder, die zur Bestimmung des Ausmaßes von Gelenkveschleiß meiner Erfahrung nach oft aussagekräftiger sind, verzichteten.

Kernspintomografie ist perfekt zur Bestimmung des zustandes von Bändern und Meniskusstrukturen, aber da man im Kernspintomografen liegt (und nicht steht), die Schwerkraft also ausgeschaltet ist, kann man mit Kernspinbildern keine Aussage über die Gelenkachse unter Belastung sowie auch über die Belastbarkeit des noch vorhandenen Knorpels (Arthrosestadium 1 und 2) treffen.

Plica mediopatellaris ist oft eine Verlegenheitsdiagnose ohne echte klinische Relevanz, führt wenn vorhanden zu reproduzierbaren Schmerzen in bestimmten Beugewinkeln des Kniegelenks, aber nicht zu generellem Streckdefizit. Und führt auch nicht zu Knochenmarködem. Da du ja schon eine Arthroskopie hattest, wäre eine Plica bei dieser früheren Gelengspiegelung schon aufgefallen und dann vermutlich entfernt worden.

Ja - das letzt Röntgen im September hat keine Verringerung des Kniespalts weder aussen noch innen gezeigt. Die Abstände sind okay. Mein Knorpeldefekt liegt ja eher hinter der Patella 2-3*) - wobei da auch der eine von 2. und der andere von 3. Grades spricht.
Das Streckdefizit kommt ausschließlich durch die BZ, die je nach Füllungsstand eben die Streckung aktiv verhindert, das habe ich so weit für mich herausgefunden, als das , wenn ich aktiv dehne und massiere sie soweit manipuliere als das ich das Knie dann auch deutlich besser in die Streckung bekomme, dann auch bis 0 Grad. -5 geht aber nicht, klar.
Meine Wahrnehmung ist halt die, das sich ab und an das Knie komisch blockiert und ich durch eine Druckbewegung es dann ploppen lassen kann, dann ist wieder gut.

Das KMÖ hat seinen Ursprung wohl vom retropatellaren Defekt, wird aber auch noch einige Zeit dauern bis das weg ist. Spannungsgefühl lateral über der Stelle habe ich wenn ich das Bein beuge, passiv und aktiv über 90 Grad.
Du meinst also ich solle das mit der Plica eher nicht so ernst nehmen? Man meinte zu mir, manchmal sieht man die nicht gleich während der Arthroskopie.

ironmansub10h 18.01.2020 00:15

Zitat:

Zitat von Feuerrolli69 (Beitrag 1505772)
Glück Auf und guten Abend,

wie irgendwo schon mal geschrieben, nach der OP sollte
- Streckung vor Beugen und Beugen vor Kraft stehen.
Wie du selber sagst merkt man erst beim Laufen/Joggen, wie wichtig eine vollständige Streckung vom Kniegelenk ist.
Ich versuche heute noch so oft wie möglich mein Knie durch zu drücken und massiere min 1 x täglich das Knie um jegliche Veränderung (Schwellung/Hitze usw.) direkt zu merken. Aber das ist glaube ich eher Kopfsache:Lachanfall: und muss nicht sein.
Zu deiner Frage: Ich hatte keine von deinen beschriebenen Symptome bzw. Beschwerden.
Plica, denke ich eher nicht siehe Kommentar von Hafu. Desweiteren entsteht diese Verbindung (Gewebefalte) nicht so schnell und währe bei der ersten OP sicherlich bemerkt und entfernt worden.

Ps, was mir bei dir immer wieder auffällt ist das festhalten an Wettkämpfen:(
Sieh zu das du für den Alltag wieder fit wirst:Blumen: , Sport ist doch nur Sport und damit verdienst du keine Geld.
OK, vielleicht habe ich gut Reden , aber Triathlon währe mir sowas von egal in unserem Alter, Hauptsache den Alltag und die Freizeit kannst du vernünftig mit der Frau/Familie und Freunden ohne schmerzen genießen.
Ich Drück dir natürlich ganz dolle die Daumen das es bei dir Bergauf geht.

Gruß Rolli

Hallo Rolli,
Nene an Wertkämpfe denke ich nicht . Durch das Tal bin ich durch. Ich liebe das Laufen als Alltagsbeschäftigung sehr, deswegen fehlt mir das.
Leider verdiene ich mein Geld zum Teil mit Sport als Trainer das heisst ich muss gewisse Bewegugsmuster können, sonst wird es schwierig. Habe schon zurückgesetzt was bestimmte Bewegungen angeht weil ich sie nicht selbst vormachen kann ( z.b Sprünge).
Den Alltag bekomme ich ja locker hin, es ist halt immer Knie im Spiel (ich habe keine Schmerzen, aber immer ein Spannen ums Knie)
Heute aber ein Erfolgserlebnis der Verbesserung gehabt, als ich aus ausnahmsweise mal im Yoga war. Danach deutlich besseres Gefühl.

crimefight 24.01.2020 20:21

So.....
Nochmal mit dem OP-Arzt gesprochen---Ältere Bilder verglichen

es ist tatsächlich zur Zeit viel besser geworden----merke aber, dass wird nix auf dauer-

Das Bild zeigt deutlich einen kleinen spitzen Radialriss i hinteren Bereich---nicht dramatisch, macht aber viel Ärger

Option 1 --- er versucht es zu nähen - mit Ankernaht----lange Heilphase und Beurteilung erst, wenn er es in der OP sieht- OK dann ist 2o2o erledigt---egal
Option 2---die kleine Ecke herausnehmen
Nach seiner Beurteilung---nicht dramatisch---und es wird nur eine kleine Ecke entfernt
Das beruhigt schon mal---wenn, wird es nicht viel
Keine Ausfransung, oder rauhe stellen---
Skifahren ist erlaubt---Auf möglichen Erguss achten---mal ne Ibo einwerfen

K.A. wie ihr das seht,aber es scheint mit der "Arthrosgefahr" dann nicht soooo schlimm zu sein. Das lässt hoffen

ironmansub10h 24.01.2020 21:58

Zitat:

Zitat von crimefight (Beitrag 1507217)
So.....
Nochmal mit dem OP-Arzt gesprochen---Ältere Bilder verglichen

es ist tatsächlich zur Zeit viel besser geworden----merke aber, dass wird nix auf dauer-

Das Bild zeigt deutlich einen kleinen spitzen Radialriss i hinteren Bereich---nicht dramatisch, macht aber viel Ärger

Option 1 --- er versucht es zu nähen - mit Ankernaht----lange Heilphase und Beurteilung erst, wenn er es in der OP sieht- OK dann ist 2o2o erledigt---egal
Option 2---die kleine Ecke herausnehmen
Nach seiner Beurteilung---nicht dramatisch---und es wird nur eine kleine Ecke entfernt
Das beruhigt schon mal---wenn, wird es nicht viel
Keine Ausfransung, oder rauhe stellen---
Skifahren ist erlaubt---Auf möglichen Erguss achten---mal ne Ibo einwerfen

K.A. wie ihr das seht,aber es scheint mit der "Arthrosgefahr" dann nicht soooo schlimm zu sein. Das lässt hoffen

Hadere nicht, lass es machen und hal im Kopf 2020 ab.
Zur Motivation, meins qird seit 2 Wochen merklich besser. Laufe wieder und seit dem wirds gut. Seltsam

crimefight 24.01.2020 22:20

Hab den Überblick verloren......du hattest auch Menikus OP???

Alles gut wieder?

ironmansub10h 24.01.2020 22:36

Zitat:

Zitat von crimefight (Beitrag 1507226)
Hab den Überblick verloren......du hattest auch Menikus OP???

Alles gut wieder?

ja 04/2019, aber sehr viel davon weg gemacht worde. hatte auch danach noch wirklich Probleme, selbst verschuldet durch zu früh zu hartes einsteigen in den Sport. Hat mich dann das ganze Jahr gekostet. Jetzt baue ich langsam meine Lauferei wieder auf, bin konstant an Regeneration und Kraft dran und sehe zuversichtlich in die Zukunft. Fahre wieder mehr Rad, zwar derzeit nur Zwift aber sobald es schöner wird auch draussen. Bin etwas verfroren und meine Knochen mögen auch keine Kälte.


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