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naja, der trainingsinhalt ist halt ein völlig anderer. in deinem beispiel rechnest du ga1 laufkilometer (extrarunde) gegen alaktazides schnelligkeitstraining (ABC). es kommt halt darauf an, was du trainieren möchtest. und DARIN wirst du dann besser. ob es dich insgesamt schneller macht, entschiedest du nicht mit diesen beiden sachen, sondern mit dem gesamten training. deiner argumentation nach müsste dann ja auch jedes andere lauftraining mit ner extrarunde ga1 zu kompensieren sein. |
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Außerdem: Wir sprechen hier von mittelalten Sportlern mit 5-15 Kilo Übergewicht, welche die 10km in 40-50 Minuten laufen. Wochenumfang 15-30 Kilometer. Alaktazides Schnelligkeitstraining ist hier in den meisten Fällen kontraproduktiv, und zwar aufgrund der Verletzungsgefahr. Für junge und sehr gut trainierte Kader-Nachwunchssportler ist das sicher etwas anderes. :Blumen: |
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Und wissen tue ich das tuen, weil auch deine Downloadtrainingspläne das suggerieren...:Lachen2: |
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Meine persönliche Meinung: Anfersen und Kniehebelauf sind Basics und recht einfach auszuführen. Ich würde ein ordentliches, regelmäßiges Dehnen nach deinem normalen Laufen bzw. auch abends vor der Glotze zunächst einem separaten Lauf-ABC vorziehen. |
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für mich besteht der benefit des lauf abc in einer gestärkten wadenmuskulatur, die das vorfußlaufen unterstützen kann (wenn man es denn macht, lauf abc macht einen nicht automatisch zum vorfußläufer), einem daraus resultierenden stärkerem abdruckverhalten, dem trainieren des kniehub- und anfersverhalten und - das für mich wichtigste - in der frequenzschulung. Zitat:
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Auf die Gefahr, dass ich mich wiederhole: Laufökonomie hat sehr viel mit Laufumfängen zu tun. Etwas platt gesagt, sind in Studien jene Athleten mit der besten Effizienz regelmäßig jene mit den höchsten Laufumfängen. Hingegen lässt sich der Effekt von Lauf-ABC meines Wissens nach kaum nachweisen. Falls jemand überzeugende anderslautende Studien kennt, würde ich mich über eine Nachricht freuen. Ich nehme das gerne in meine Sammlung auf. |
Ich hatte auch hier auch irgendwo was geschrieben und auch gesehen, dass mich jemand zitiert hatte, aber so schnell wie solche Threads explodieren komme ich mit dem lesen leider nicht mehr hinterher.
Ich glaube das Posting bezog sich auf meine Zeiten. Dazu: Sicherlich wäre ich schneller, wenn ich mich um die Technik kümmern würde. Es hat noch nie jemand meinen Laufstil beobachtet bzw. habe ich noch nie Lauf ABC gemacht. Wäre beides klasse, aber ich habe schlicht niemanden der sich das antut. Und bevor ich dann planlos 30 Minuten in der Gegen rumhoppse und keinerlei Ahnung habe ob das was ich tue richtig ist, laufe ich lieber ein paar Kilometer. |
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Perfekt wären natürlich Übungen die bewusst an Defiziten arbeiten, aber da hab ich auch weder beim Schwimmen noch beim Laufen was auf Lager. |
So seh ich das auch. Aber wenn ich jetzt noch n Lauftrainer engagiere, dann geht beim Bafög Amt das rote Licht an ;)
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Wenn ich dann von Ökonomie rede, meine ich damit auch den gesamten Umfang, wobei das ABC nur ein Teil ist. Sowas wie bereits erwähnte gerade Körperhaltung...musst ich z.B. erst mal einüben...Arme oben halten...erst mal üben...Becken nach vorne, Schultern nach hinten...üben...wobei mir bei letzterem ein paar Übungen von Roy Hinnen geholfen haben. Grundlegend würde ich so etwas auch als ABC bezeichnen, weil auch Grundlagen der Körperhaltung direkte Auswirkung auf die Leistungsökonomie haben. Also spielt das alles ineinander und hat, zumindest für mich, nicht nur mit Abwechslung zu tun. Befreit Laufen, Radeln, Schwimmen, kann man meiner Meinung nach erst, wenn Einheiten schmerz- und barrierefrei umzusetzen sind. Zitat:
Zuhilfenahme von außen halte ich für wichtig, sobald die physischen Voraussetzungen passen und man auch konditionell fähig ist, solche Trainingseinheiten zu absolvieren und der Körper durch monatelanges "schrubben" die entsprechende Beweglichkeit aufweist. Dahingehend hat Klugschnacker wohl mehr als Recht. Wenn ich's nicht bringe, kann einer zeigen was er will. Und natürlich gilt das übertragbar auf Laufeinheiten und das ABC. Außerdem? Wer hat gesagt viel hilft viel? Ich kann ja mit ABC anfangen, mach dann einen 10km auf 10km und geh dann ne halbe Stunde aufs Trampolin...hmmm...bringt mich auf Ideen fürs WE Koppelprogramm...:D |
Unsere Lauftrainerin beobachtet uns sehr gerne beim Lauf-ABC (welches maximal alle 3-4 Wochen auf dem Plan steht) um uns unsere Schwachstellen aufzuzeigen und um uns dann Übungen zu geben, mit denen wir daran arbeiten könnnen.
Soweit ich mich erinnere hat sie uns das nie empfohlen alleine zu tun. Eher sollen wir an der Mobilisation der einzelnen Gelenke und der Kräftigung vernachlässigter Muskelgruppen arbeiten und einfach ÜBERHAUPT laufen. (Groß geschrieben, weil sie das extrem betont). |
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Ich denke beim Thema Laufökonomie darf man nicht vergessen, dass es verschiedene Ebenen gibt, welche einen Einfluss haben. Ein Punkt ist die Ökonomie im Körper, so wie gut sich der Körper an einen bestimmten Bewegungsablauf angepasst hat. Da helfen sicher viele Kilometer (vornehmlich im Zieltempo). Die andere Ebene für Ökonomie ist jedoch die Biomechanik, also wie effektiv werden von außen betrachtet Kräfte im Rahmen der physikalischen Gesetzmäßigkeiten eingesetzt. Vllt ein Beispiel: es gibt ja direkt rückwärts Läufer. Die trainieren viel so und werden in dieser Bewegung auch durchaus ökonomisch. Trotzdem ist dieser Laufstil biomechanisch nicht besonders effektiv. Am Ende liegt die Wahrheit in der Mitte bzw. in der Kombination beider Ebenen. Eine biomechanische Umstellung muss nicht zwangsläufig sofort in höherer Geschwindigkeit resultieren, weil sich unter Umständen zunächst die innere Ökonomie verschlechtert (kennen sicher viele vom Schwimmen). Ich denke das ist auch das Problem, warum es kaum Studien gibt, die eine positive Wirkung des Lauf abc bestätigen. Würde halt zu lang dauern und man hat vermutlich über diesen Zeitraum dann auch zu viele andere Einflussfaktoren, als dass man eine Leistungsänderung belegbar am Lauf Abc festmachen könnte. Wenn ich mir die Mittelstreckenkiddies hier am Stützpunkt anschaue, dann laufen die nicht viel Umfang, machen aber (nebst anderen Sachen) viel koordinatives Training aka Lauf Abc, um die motorischen Vorraussetzungen für einen effektiven Laufstil zu schaffen. Wenn sich im Jugendbereich mit zunehmendem Alter die Umfänge entwickeln, können die eigentlich alle schon vernünftig laufen. Gerade als Triathlet macht man auch in den anderen Sportarten so viel Ausdauertraining, da kann man m.M.n. ruhig mal 1,5km die Woche zu gunsten der sportartspezifischen Motorikentwicklung opfern. Auch wenns zunehmend schwerer wird, kann man sich da auch im Alter noch weiterentwickeln. Ein guter Trainer, welcher eine von außen beäugt ist da aber wie bereits erwähnt sicher von Vorteil. Da Triathlon eine Freizeitbeschäftigung ist, kann aber natürlich jeder seine Freizeit so verbringen, wie es Freude bereitet. Darauf kommts am Ende an:Blumen: Edith: ignoriert einfach alles, was weiter hinten doch noch diskutiert wurde ;) |
gaehnforscher, Du unterstellst einfach, dass das Lauf-ABC den Laufstil in Richtung eines biomechanisch effizienteren Stils verbessern würde, zumindest langfristig.
Ich könnte mit der gleichen Berechtigung behaupten, dass Lauf-ABC die biomechanische Ebene verschlechtert. Triathlonator empfiehlt sogar Trampolinspringen. Auch er könnte recht haben. Oder unrecht. Beim Radfahren schien lange Zeit völlig offensichtlich, dass der "runde Tritt" biomechanisch besser sei, als andere Trittmuster. Mittlerweile hat sich das als Irrtum herausgestellt, weil die tatsächlichen biomechanischen Verhältnisse viel komplexer sind, als man das lange Zeit annahm oder berücksichtigte. Eine möglichst tangentiale Krafteinleitung ist ineffizient. Deshalb fährt auch niemand so. Beim Laufen herrscht ebenfalls die naive Grundüberzeugung, dass Merkmale wie kurze Bodenkontaktzeiten, ein gewisser Kniehub, eine gewisse Haltung und Armbewegung etc. biomechanisch effizienter sein müssten, als andere, frei erlernte Bewegungsmuster. Es gibt dafür aber keine Beweise. Bewiesen ist nur, dass Läufer, die viel laufen, dies im Durchschnitt effizienter tun, als Läufer, die weniger laufen. :Blumen: |
Durch das Lauf-ABC wird nicht direkt der Laufstil oder die Laufökonomie besser.
Für mich dient in meiner Trainingsgruppe das Lauf-ABC zur Verbesserung der koordinativen Fähigkeiten und der neuromuskulären Ansteuerung. Verbesserte koordinative Fähigkeiten und eine Verbesserung der neuromuskulären Ansteuerung können dann zu einer Verbesserung des Laufstils und der Laufökonomie führen. Wichtig ist natürlich auch, dass Körper und Geist die Möglichkeit bekommen, dass "Erlernte" umzusetzen. Und das geht eben nur, wenn man läuft. Und zwar nicht nur einmal fünf km die Woche. Was ich für ebenso wichtig halte bei der Verbesserung des Laufstils ist eine Analyse von außen. Da kann man mit Videoaufzeichnungen arbeiten und man sollte jemanden zu Rate ziehen, der sich beim Thema Laufstil und Biomechanik ein wenig auskennt. |
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Ich könnte doch mit gleicher Berechtigung das Gegenteil behaupten: Lauf-ABC verschlechtere die neuromuskulären Ansteuerungen für die normale Laufbewegung und verringere die Laufökonomie. Wer hat nun recht? Zitat:
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Ich glaube, dass Lauf-ABC vor allem für Coaches erfunden wurden ist. Man hat so als Coach etwas zu tun mit den Schülern. Für einfach sagen "jetz gehst du mal 1 Stunde Laufen" bezahlt keiner was. Und in der Gruppe macht es noch Spass auch.
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Da habe ich ja eine rege Diskussion angefacht.
Fazit für mich: Es wird größer und wichtiger gemacht als es tatsächlich ist --> laufen, laufen, laufen |
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Allerdings ist der Laufstil so individuell, dass man natürlich nie diese individuellen Dinge unberücksichtigt lassen darf. Ich kenne genügend Sportler, die aufgrund körperlicher Einschränkungen einen "seltsamen" Laufstil, der aber für sie ökonomischer ist als der als bester Laustil propagierte, haben. |
und manche Laufschwächen sieht man doch auch als einigermassen erfahrener Läufer:
Starkes auf und ab hüpfen beim Laufen. Komische Armhaltung. Der grässliche Vorfusslauf. etc Natürlich die Einschränkung, dass sich das der Läufer vielleicht für seine persönliche Laufökonomie so angewöhnt hat. Hört sich hier ja teilweise so an als ob ein schluderiges Lauf ABC gleich für den Rest des Läuferlebens eine Katastrope ist. |
Keine Ahnung, ob das irgendwo anders rauskommt, relativ weit unten schrieb ich aber sehr bewusst man kann sich weiterentwickeln und nicht man "wird"; eben weil es nicht wissenschaftlich nachweisbar ist und auch, weil es natürlich wie bei jedem Training die Wirksamkeit auch stark von den persönlichen bereits vorhandenen Fähigkeiten abhängt.
Selbst wenn wir hier von mir aus mal nur hypothetisch annehmen, dass Lauf abc langfristig haben kann: Einen wirklich belastbaren Nachweis dafür wird es vermutlich nie geben, weil der Zeitraum sehr lang sein müsste und am Ende trotzdem noch viel zu viele andere Faktoren die Leistungsentwicklung beeinflussen, welche man nicht ausschalten kann, außer vllt über eine extrem große Stichprobe. Grundsätzlich ist es sicher ein schwaches Argument zu behaupten, dass etwas ja trotzdem wirkungsvoll sein kann, auch wenn es nicht wissenschaftlich bewiesen ist. Gerade in der Sportwissenschaft muss man allerdings dazu sagen, dass sehr lange um den Wissenschaftstatus gekämpft werden musste, weil eigentlich kaum eigene neue Erkenntnisse gewonnen/ Methoden kreiert wurden, sondern hauptsächlich nur Erklärungen für Methoden gesucht wurden, von denen man aus der Praxis schon weiß, dass sie funktionieren, nur halt noch nicht warum. Für mich geht's beim Lauf Abc auch gar nicht darum ein ganz bestimmtes Bewegungsmuster zu erzwingen, sondern erstmal darum ein gewisses Bewegungsrepertoire und ein Bewusstsein für die eigene Bewegung zu schaffen, aus den sich der Körper dann bedienen kann, um seinen ökonomischen Laufstil zu entwickeln. Dazu beinhaltet so ein Lauf Abc wie vom captain geschrieben neben Kniehebelauf und Anfersen ja noch ein paar weitere Dinge. Ich stimme allerdings gerne zu, dass viele Dinge ziemlich fragwürdig sind, über die in Zeitschriften, vielen Laufbüchern oder online Artikeln so philosophiert wird und die isoliert als Merkmal für einen vermeintlich guten Laufstil herangezogen werden (mein Liebling: Vorfusslauf vs Abrollen). Dass viel laufen auch hilft bestreitet ja keiner. Für mich ist es aber keine entweder-oder Diskussion. Wie wenig km Umfang man tatsächlich verliert hätte ich ja schon geschrieben. Für jmd der 3-4x Woche läuft ist das vernachlässigbar. Um vllt auch noch mal auf das bsp Radfahren einzugehen: klar ist für einen Anfänger erstmal eine 90er TF unökonomisch und es bringt auch nichts einfach zu sagen, ab jetzt fährst du die gefälligst. Man wird aber in der Regel auch hier zumindest im Winter auf der Rolle nicht einfach nur km und Intervalle fahren, sondern auch mal sehr kurze Abschnitte mit sehr hoher Frequenz einbauen, um sich motorisch zu entwickeln und am Ende pendelt man sich irgendwo in der Mitte ein (sofern man nicht von Brett Sutton trainiert wird). Das hat ja erstmal auch noch gar nichts mit runder Tritt ja oder nein zu tun, verbessert aber die (motorische) Schnelligkeit. |
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Außerdem halte ich es für fatal alles so statisch zu sehen. Das widerspricht dem generell dynamischen Geist der Bewegung und somit dem Sport. Die TF90 beim Radfahren ist ein Näherungswert...sowie 90km/h im Auto behauptet, das perfekte Maß für Motor- bzw. Spritökonomie zu sein. Den Radfahrer will ich sehen, der 4 Stunden lang exakt 90TF fährt. Und trotzdem liegt Wahrheit darin, wenn man sich dann Puls- und/oder Wattwerte anschaut und aus der theoretischen Kalkulation, annähernd das vorhergesagte praktische Beispiel bekommt. Aus deiner Erfahrung raus ist z.B. 85TF die perfekte Radökonomie für mich, weil ich die fast ausnahmslos bei Radtrainings als durchschnittlichen Endwert erhalte. Ich fahre aber keine konstanten 85 auf profilreichen Strecken? Und mit runder Tritt war in den 90'ern eigtl. eher gemeint, dass das Kraftverhältnis links/rechts=50/50% liegt. Auch so'n Ding, das ich nicht verstehe, warum heute so viele den runden Tritt mit der TF assoziieren. Und ja, dein Einbeinpedal-Dingens ist dafür eingeführt worden^^ Effizienz zielt auf ein Leistungsmaximum ab. Ökonomie auf das beste Preis/Leistung-Verhältnis und inkludiert somit effiziente Leistung, im Maximalprinzip. Einer der effizient läuft, schafft damit nicht zwangsläufig einen Marathon, weil dafür dann eher das Minimalprinzip zur Geltung kommt? Er muss eventuell seinen perfekt effizienten Laufstil, aus ökonomischen Gründen(Schmerz) aufgeben, um überhaupt durch zu kommen? Wenn ich effizient laufe, ordne ich das Ergebnis der Leistungsfähigkeit unter, umgekehrt wenn ich ökonomisch laufe? Das ist ja was du beschreibst, wenn du sagst, dass ein jeder seine eigene Laufökonomie entwickelt, wenn er das Gefühl hat, dass es nicht "rund läuft". Der ökonomische Läufer ist aber eventuell nicht unbedingt der effizienteste, da er vielleicht mehr Potential hat, aber auf Grund von Widerständen, noch kein guter, oder sogar perfekter Läufer ist? Über die Masse kommst du nur bis zu einem bestimmten Plateau und dann musst du zwangsläufig am Detail kratzen, um dich weiter zu entwickeln? Wenn ich jetzt 5 Jahre nur Umfänge steigere, hat mir eventuell mein steckensteifes Alter ein Strich durch deine Effizienzrechnung gemacht?...hätt ich mal lieber frühzeitig das ABC praktiziert, um der Steifheit entgegen zu wirken...:) Zitat:
Im übrigen finde ich manche der Übungen extrem fragwürdig. Was mir genau das Silly Walking(Stechschritt), Käsekästchen, oder auf einem Bein durch die Gegend hüpfen bringen soll, verstehe ich überhaupt nicht! Wenn ich Kraftdefizite linksseitig habe, macht gezieltes Krafttraining da mehr Sinn, weil "effizienter"? Wenn ich Knieheben oder Skippings mache, für was muss ich dann noch ein jugendliches Schulspiel für Mädchen abspulen? Und Stechschritt lehne ich kategorisch ab. Mal abgesehen davon, dass das signifikanteste Argument ist, wie beknackt alle drei Übungen aussehen und ich keine Lust hab im Park von Jugendlichen verprügelt zu werden...:) |
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Es geht dabei um die Richtung der Krafteinleitung von Fuß auf Pedal/Kurbel! |
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... und dafür dass ich mich gut fühle wenn ich ABC mache, brauche ich keine "Beweise" |
Das ist doch mal ne Aussage !
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Das hört sich für mich schlüssig an. Danke, der Langsamläufer |
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alles Gute für dich! :) |
aber wenn lauf abc nichts bringt klugschnacker....wieso praktizieren das dann läufer seit jahrzehnten bis heute? und zwar läufer aller distanzen? sind jahrzehntelange erfahrungen nicht genau so viel wert, wie studien? sind das nicht quasi studien, nur nicht aufgeschrieben? alle wissen, dass 2+2=4 ist. aber wer kann den mathematischen beweis erbringen bzw kennt eine studie dazu? ist es deswegen dann nicht trotzdem richtig?
lass einen normalo gegen einen sprinter aus dem startblock springen beim startschuß.......der sprinter hat schon 2 schritte gemacht, während der normale noch sitzt. das sind tausendfach geübte neuromuskuläre ansteuerungen, das kann man doch nicht negieren, dass es da einen zusammenhang ziwschen dementsprechenden training und dem ergebnis gibt. die nervenleitgeschwindigkeit ist bei allen menschen gleich, aber die nervale muskuläre ansteuerung kann trainiert werden, die reaktion des muskels auf einen neuronalen reiz. da braucht es auch keine studie, um da ein ergebnis, einen unterschied zu sehen. |
Klugschnacker argumentiert ja im Wesentlichen dass was anderes einfach mehr bringt, nämlich einfach Laufen. (abgesehen von der vermeintlichen Beweislage)
irgendwann wird der Grenznutzen von "einfach Laufen" natürlich immer kleiner, so dass dann neue Reize wichtiger werden um überhaupt noch voran zu kommen. Für den geneigten Amateurtriathleten gäbe es demnach aber so viele Baustellen in allen Disziplinen dass er nie dahin kommen wird wo LaufABC dann wirklich angezeigt wäre. |
Oh ein spannendes Thema, das mich auch sehr interessiert. :Blumen:
Ich bin starker PRO Lauf-ABC Verfechter, weil ich damit nicht nur die Effizienzerhöhung oder Technikverbesserung verknüpfe. Die Erfolge sind eher gering, denke ich. Lauf-ABC ist für mich vor allem auch Lauf-KRAFT-Training. Mir ist aufgefallen (übrigens das gleiche wie beim Schwimmen), dass die meisten irgendwelche Übungen machen, weil sie die Übung halt kennen. Die wenigstens machen wirklich gezielt die Übungen, die ganz individuell zu demjenigen passen und für mögliche Verbesserungen sorgen. Dafür braucht man natürlich jemanden, der sich damit auskennt und mal drauf schaut, welche Übungen man denn gebrauchen könnte. Man kann aus einem Walross keine Gazelle machen... (ich spreche von mir :Cheese: ). Aber man kann dem Walross zeigen, wie es vielleicht mehr Kraft bekommt und beweglicher wird, damit es sich so anfühlt, als wäre es eine Gazelle. :Blumen: PS.: Eine ganze Laufeinheit würde ich da nicht ansetzen, sondern wie es eigentlich fast alle so machen... Einlaufen, ABC, Programm was auch immer oder ein lockerer Lauf... Lauf ABC kann man gut einbauen in die Läufe. |
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Der Beweis, den Leibniz anführt, ist kurz: Den vorherigen Definitionen zufolge, ist nämlich 2 + 2 dasselbe wie 2 + 1 + 1. Von hier aus können wir nun mühelos die Zahlenleiter hinaufsteigen, denn nach der uns schon bekannten Lesart gilt: 2 + 1 + 1 = 3 + 1 = 4.„ Quelle: https://m.tagesspiegel.de/wissen/aha...google .de%2F |
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Seit dem sind 25 Jahre vergangen und jeder beschreibt bei rundem Tritt was anderes. Im Endeffekt denke ich, der runde Tritt summiert vielerlei Detailaspekte auf, um die eigenen Radfähigkeiten zu verbessern. Welche zutreffen und welche nicht, kann mir eine Studie nicht sagen, sehr wohl aber ein Learning by Doing. Natürlich muss sowas dann immer ausreichend lang "probiert" werden, um zu sehen ob ein Nutzen davon abspringt. Zitat:
Im übrigen, wenn ich mir jetzt ein besseres Rad, bessere Laufschuhe und nen Neo kaufe, bin ich dann effizienter, oder ökonomischer? Zitat:
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Ich hatte das Entchen Anfang 2015 zu einem runningcamp auf Fuerteventura "geschickt" - dort war der Großteil der Teilnehmer Weltmeister im Lauf-ABC - das Entchen hat gar nicht gewusst was das soll - als es ans eigentliche Laufen ging war die Welt vom Entchen wieder in Ordnung, das konnte sie dann soweit. Mitgenommen hat sie von dem Camp: einfache Intervalle haben sie schneller gemacht, wobei die Wiederholungen/Pausen nicht ganz so klar waren/sind. Ich für meinen Teil bin froh etwas Ski-Gymanstik den Winter gemacht zu haben, weil meine Konzentration nach ner öden Laufzeit doch nach lässt und ich etwas dabbich bin und schon mal über die Außenkante des Fußes wegschnaxel und dann sogar knapp über die eigenen Füße stolper. Das Innen- und Außenkanten war da eine verdammt gute Übung :) |
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IMHO ein total falscher Trainingsansatz, aber auch der Grund, warum viele Läufe relativ schnell das Gefühl haben, dass sie sich nicht weiter steigern können und ihr persönliches Limit (was dann vielleicht bei 50 Minuten beim 10er Stadtlauf liegt) erreicht haben. |
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