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Ich fahre im Regelfall nur am Sonntag mit dem Rennrad. Dabei fahre ich, von einem kurzen Abschnitt an abgesehen, nur auf Nebenstraßen.
Radwege sind so eine Sache - ein Radweg entlang einer Bundesstraße ist meist eine gute Sache. Radwege in Ortsnähe, die auch von Fussgängern und vor allem Hundebesitzern verwendet werden, sind eine echte Gefahr - für beide Seiten. Was sind die größten Risiken? - Triathlet fährt innerhalb eines Ort am Aero-Lenker - Autofahrer, die sich bei Gegenverkehr noch an Dir vorbeiquetschen wollen, obwohl kein Platz da ist. - wenn Dir zwei Autos nebeneinander entgegenkommen. - Autofahrer/Traktoren/Radfahrer, die von rechts kommen. - Beidseitig befahrbare Radwege, die Du auf der linken Seite befährst. - Fussgänger, Hunde, Kinder auf dem Radweg - Hobbyradler, vor allem wenn sie in Horden auftreten - Rennradler, die mitten durch eine Horde Hobbyfahrer hindurchpreschen. Ein Tip noch von mir, der mich mal davor bewahrt hat, vor eine Motorhaube zu kommen: Suche den Blickkontakt zu Autofahrern, wenn diese auf deine Straße abbiegen. |
Ich wohne etwas außerhalb von Darmstadt, Richtung Odenwald ist die Sache recht entspannt, aber wenn ich ins Ried oder Richtung Langen möchte (da kann man schöne flache GA Ausfahrten machen) muss ich immer durch Darmstadt durch, und da wirds dann manchmal brenzlig bzw. unsicher.
Ich finde aber dass das hauptsächlich ein Verkehrsinfrastrukturproblem ist, trotz grüner Politik in Darmstadt ist die Radwegesituation eine Katastrophe. Wer mal vom Hauptbahnhof quer durch die Stadt in den Osten will......Katastrophe. Da können aber die Autofahrer nur bedingt was dafür. Zum Thema direkt: Ich nutze immer wo es geht Radwege, leider seh ich immer noch viele Rennradler die auch einen guten Radweg nicht benutzen, wieso auch immer. Es ist auch klar dass ich vor allem innerorts auch auf nem Radweg nicht die Geschwindigkeit fahre wie außerorts, auch dort gibt es auf Seiten der Radler leider viele die einfach zu schnell unterwegs sind. Und vor allem in der Stadt ganz wichtig: Ich verfolge immer den Verkehr um mich herum genaustens, höre genau hin und versuche so viele Blickkontakt zu Autofahrern zu haben wie es nur geht. Und verlasse mich nie, wirklich an so gut wie keiner vor allem Dingen kleineren Kreuzung auf die Vorfahrt, da versuche ich immer den Autofahrer auf mich aufmerksam zu machen (meistens eben auch Blickkontakt). Gilt insbesondere bei Kreiseln. Das alles geht immer zu Lasten des Trainingseffekts und der Geschwindigkeit, aber das ist es mir wert und hat dafür gesorgt dass ich in 30 Jahren Rennrad noch nie einen Unfall hatte, toi, toi, toi:) |
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Ich gugge jetzt immer an einen unbestimmten Punkt hinter den Fahrer (hab den voll im Blick, bin jederzeit zu reagieren, aber wenn die meinen man hätte sie nicht gesehen, bremsen sie (ne Teilschuld haben sie ja meist doch). |
In Südniedersachsen lebe ich hier halbwegs entspannt. Dafür fahre ich aber auch möglichst auf Nebenstraßen und muss auch nur 1,5 km durch Wohngebiet fahren, bis ich aus der Stadt raus bin. Dann bin ich innerhalb von 15 Minuten in verkehrsarmen Gebieten auf passablen Straßen unterwegs, wo ich völlig hemmungslos ballern kann. Gerne fahre ich Sonntags recht früh raus und sehe dann auf 10 km Ballerstrecke nicht ein bewegtes Auto, obwohl ich durch 4 Dörfer fahre. Man muss halt auf den Dorfverbindungsstraßen fahren.
Ansonsten vorausschauend fahren und lieber einmal mehr bremsen und mit der Dummheit der Autofahrer rechnen, als Kontakt herzustellen. Ich hatte erst zwei Rennradunfälle, die aber ohne Beteiligung Dritter und dann auch ohne Verkehr (1 mal im WK, 1 mal vor der Haustür). In der Innenstadt dann halt schnell und vorausschauend und möglichst nur Nebenstraßen, da aber auf der Straße! |
Bei Kreisverkehren hat unsere Tochter vom Fahrlehrer den Tipp bekommen auf die Räder zu schauen - das klappt besser als Blickkontakt zum Fahrer(in).
Kommt ja oft genug vor, dass der Blick gerade auf dem Smartphone oder sonst wo ist :dresche Ansonsten kann ich den Tipps von endorphi nur zustimmen. Gruß Andy |
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Das sind aber 2 unterschiedliche dinge. Und man muss beides beachten. An den Rädern sieht man sehr gut, ob das Auto anfährt, lange bevor man wahrnimmt, dass sich die Karosserie bewegt, bewegen sich die Räder schon leicht. Beim Blickkontakt geht es um die Frage ob er dich wahrgenommen hat, bzw. überhaupt in deine Richtung schaut. |
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Mir kanns nicht bunt genug sein, aber die Masse der Trias trägt halt gerne gedeckt.:) |
Ist ja nicht immer eine Sicht-Sache.
In Dtld ist es häufiger besonders schön, weil besonders viele Hilfs-Sheriffs auf den Straßen unterwegs sind. Gerade Radfahrer eignen sich wegen der geringeren Breite besonders gut zum "belehren". Dabei ist es völlig egal, ob derjenige wirklich gegen Verkehrsregeln verstoßen hat oder nicht. Das ist völlig egal. Häufig kennen die Personen die STVO leider gar nicht mehr oder haben Neuerungen seit Jahre nicht mitbekommen. Abgesehen davon ist der Radfahrer sowieso ein Feindbild durch diverse Medien und - ganz wichtig - besonders langsam, besonders schmal und besonders wenig geschützt. Also viel besser überhol- und gängelbar als andere Verkehrsteilnehmer, die den Leuten ja auch auf den Senkel gehen. Ich fahre aus dem Grund meine 30 km Arbeitsstrecke leider immer mit Auto. Mit Rad? Kannste vergessen. Mit Auto haben ich wenigstens das Blechkleid als Schutz und auch den kürzeren (! nicht nur zeitlich, sondern Strecke) Arbeitsweg. Manchmal habe ich das Gefühl, dass dem Deutschen das Auto nicht nur das liebste Kind ist, sondern auch das liebste Belehrungs- und Bedrohungsmittel. Wenn sich dann mal zu Wort gemeldet wird, kann man noch froh sein, wenn die Hasstiraden dann nicht zu weiteren Nötigungen ausarten. Allerdings sind die meisten dafür zum Glück zu faul. Aber es gibt sie. Ich habe noch nie verstanden, warum man auf einer Kreisstraße (unter Landstraße) jemanden eng überholt - vorzugsweise bei Gegenverkehr - , Scheibenwischwasser versprüht, ausbremst, wenn man es doch anscheinend so eilig gehabt hat. Das sind natürlich die Spitzen, mehrfaches Ausbremsen auch schon erlebt. Unflädige Beschimpfungen, Beleidungen und Bedrohungen (nächstes Mal landest du im Graben) - alles dabei. Wenn ich dann davon lese in den unzähligen Anti-Radfahrer-Diskussionen, dass diese ja kein Kennzeichen hätten - also beim Autofahrer scheint das auch wenig zu wirken. Das Problem ist ja auch, dass man häufig erst durch die Aktionen stürzen und wirklich zu Schaden kommen muss, damit man wirklich Aussicht auf Erfolg hat. Abgesehen von der Beleidungsssache verläuft das sonst ja eh im Sande. Am Allerallermeisten stört mich aber die Überhol-Abstand-Sache. Hier im ländlichen ist das kein bisschen besser als in Stadt & Co. Geht mindestens frei nach der pareto-Regel: 80%, 20%. - 20 % überholen zu dicht, wenn von vorne nix kommt. 80% überholen ... naja ganz ok, wenigstens das Bestreben ist erkennbar. - 80% überholen zu eng, wenn etwas genau in dem Moment von vorne kommt, 20% warten (korrekt). Dass jemand mein Tempo unterschätzt, damit kann ich leben. Dass man mal übersehen wird, sicher. Dass die Leute aber häufig sogar Augenkontakt halten und dann trotzdem losfahren, lässt sich man an der Augen-Hirn-Gasfuß-Koordination zweifeln. Das sind dann aber alles noch Sachen, wo man in der Regel reagieren kann. Wenn jemand allerdings aufs Handy glotzt und in den Kreisel fährt ... tja. Also ich wurde von hinten umgefahren. Läuft. Die Überholabstandsachen sind ganz, ganz häufig einfach total unnütz, zumal hier ohnehin nicht viel Verkehr ist, also keine langen Schlangen vorhanden. Ich wurde mal im Nachgang an so eine Sache von einer alten Oma angemacht, dass ich ja 50cm vom Rand gefahren wäre (kein Radweg/Bürgersteig vorhanden) ... ähm. Wäre ja total dreist gewesen. Und dann noch der Radfahrer von vorne, der da auch noch kam. Unverschähmtheit! Da hätte sie mich extra eng überholt wegen der Frechheit! Alles nur, um 2 Sekunden früher auf dem Parkplatz des Supermarkts anzukommen, wo man dann umständlich 10 Sek rumrangiert. Verkehrte Welt. Das ist aber eben Deutschland - manchmal jedenfalls. |
Ich wohne in der Schweiz so ziemlich auf dem Land. Da ist die nächste Stadt sehr weit weg. Trotzdem Kreisel, Kreuzungen wo sie von rechts hineinfahren oder Hauptstrassen wo mir entgegendekommende Autofahrer links abbiegen, halten an, sehen dass ich komme und fahren dann doch los - klassisches unterschätzen der Geschwindigkeit. Empfinde ich ein Radweh hier als gut dann fahr ich eigentlich sehr gerne Radweg ausser ich mche ne kurze zB ZeitSession, dann fahr ich auf der Strasse - egal ob Radweg oder nicht.
Was mir auffällt ist, ich oftmals ein Hupen zu hören kriege, und da spielt es keine Rolle dass es oft kein radweg hat oder man kurz auf die Strasse muss um den Radweg zu wechseln. Werde ich in so einer Situation angehupt und bin nicht gerade am pushen zeige ich jedem einzelnen den mittelfinger. 🤔 |
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Wenn du aber noch zusätzlich Rennrad fährst, hast du dein Risiko verdoppelt. Das Verhalten ist also nicht wirklich sinnvoll. |
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Ich winke mittlerweile freundlich. MfG Matthias |
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Aber doppelt so hoch ist es wohl nicht, da er a) sich den Arbeitsweg nur bedingt selbst aussuchen kann, in freien Rennradeinheiten kann er da sicher unkritischere Wege fahren b) ich das Risiko während des Berufsverkehrs größer als zu anderen Zeiten einschätzen würde, da mehr Autofahrer unterwegs sind, und diese meist auch auf dem Weg zur Arbeit sind, was die Entspannung dieser erfahrungsgemäß nicht erhöht :Cheese: Ich fahre fast nur noch Samstag oder Sonntag Morgens zwischen 6 und 9 Uhr, je früher desto besser. Lebe auch eher ländlich und da ist am wenigsten Verkehr. Gruß Toelpel |
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Mich persönlich juckt das pseudo-radwegverbot für s-Peds eh nich (man kann auch mit einem Porsche in der Tempo30-Zone fahren). Angepasstes Fahrverhalten ist das Zauberwort auch hier. |
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Mit der gesetzlichen "Einstufung" das ein E-Bike (Motorleistung >250W...) KEIN Fahrrad ist, kommen in D noch einige Nachteile hinzu: Mindestalter: 16 Jahre Führerschein: Führerscheinklasse AM, bzw. enthalten bei PKW-Führerschein Klasse B Haftpflichtversicherung inkl. Kennzeichen nötig Einbahnstraßen: Keine Nutzung von entgegen der (für Radfahrer freigegebenen) Fahrtrichtung. Nahverkehr / Mitnahme in Bus und Bahn (ÖPNV): Je nach Bundesland und Verkehrsverbund / Verkehrsträger teils gestattet. Anhänger: Transport von Kindern im Anhänger nicht gestattet (im Gegensatz zu normalen Pedelecs) Helmpflicht für S-Pedelec-Fahrer. Alkoholgrenze: wie beim Führen eines PKWs (0,5 Promille, bzw. 0,3 Promille bei Unfall) Vieleicht auch ein Grund, warum diese E-Bikes in D nicht allzu oft angetroffen werden. Sieht wohl in der Schweiz z.B. anders aus. So. und dann noch etwas OnTopic... Gestern früh zum KaRi-Einsatz hier am Niederrhein mit dem Rad gefahren (ca. 27 km). Auf der gesamten Strecke habe ich gerade mal 4 Autos gesehen. Vielleicht muss man ja nur seine Trainingszeiten umstellen... Bin um 5:30 Uhr losgefahren.:Cheese: |
einsame Wege morgens um 06.30 Uhr.
Hauptraining auf Graval-Bike druch die Wälder ohne Verkehr. Bei jeder Einfahrt/Kreuzung ein Auto einkalkulieren.... |
Radfahrrevolver
Ganz unten auf der Seite, leider nicht mehr zulässig... :-) Wurden früher auf Hochrädern gegen Hunde eingesetzt. |
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Der Porsche in darf in der Tempo 30-Zone bewegt werden. Darf trotzedem auch mit angepasster Geschwindigkeit nicht auf dem Radweg fahren. Warum wohl? Auch das Mopped darf nicht mit 20km/h auf dem Radweg rollen. Das mit dem angepassten Fahrverhalten ist leider ebenso falsch. Bekommen die wenigsten hin. |
Hallo Zusammen.
Ich fahre 3-4 mal die Woche 47 km einfach nach Frankfurt zur Arbeit. Davon leider auch Bundesstraße. Wenn ich nicht achtsam und mitdenkend fahren würde, hätte ich alleine dieses Jahr 4 mal unter/vor einen Auto liegen können (aufgrund Vorfahrtsmissachtung). Hupen kenne ich eigentlich gar nicht, dafür aber mangelnden seitlichen Sicherheitsabstand. |
Nach meiner Erfahrung wäre Rennradfahren nicht sonderlich gefährtlich, wenn die Straßen leer, gut ausgebaut und sauber wären. Aber mit immer höherer Verkehrsdichte und auf eventuell nicht sauberen oder schlecht ausgebauten Straßen ist man mit einem Rennrad bei ernstzunehmendem Training in Geschwindigkeitsbereichen, die nicht ungefährlich sind.
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Gestern durfte ich so einen potentiellen, rennradfahrenden Selbstmörder live erleben. Der Typ, durchtrainiert und eigentlich gut auf dem Rad sitzend, quetscht sich an einer langsam auf die rote Ampel zufahrenden Autoschlange rechts vorbei und brüllt laut rum, als es zwischen einem Auto und der Bordsteinkante eng wird. Dann ist er noch mit Karacho über die rote Ampel! Sorry, aber so einen hohlen Vollpfosten habe ich lange nicht erlebt.
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Ich bin immer wieder froh in einer eher ländlichen Gegend mit vielen verkehrsarmen Nebenstrassen und gut ausgebauten Radwegen zu leben :Lachen2:
Ich fühe mich wirklich nur sehr, sehr selten gefährdet auf dem Rennrad. Nur den Bodenseeradweg sollte man am Wochenende lieber meiden. Mit angepasster Geschwindigkeit klappt es zwar auch, ist aber ein eher mühsames Vorwärtskommen. Was mir bei meinem letzten Urlaub in Italien sehr geholfen hat, ist die Routen mit Komoot zu planen und abzufahren. Auch in unbekannten Gegenden hat mich das Tool über Nebenstrassen abseits des Verkehrs geführt die ich alleine wohl nie gefunden hätte. So rennradverrückt die Italiener sind, das Radfahren in (Nord)Italien ist wirklich gemeingefährlich. Seitenstreifen sind praktisch inexistent und als Überholabstand geht wohl alles was den Radfahrer nicht berührt. Mit dem MTB Modus ist allerdings vorsichtig umzugehen da das Tool meine fahrerischen Fähigkeiten wohl höher einschätzt als ich :Lachanfall: Am besten am PC auf den Rennradmodus einstellen und ggf. noch das Kartenlayer für OpenCycleMap aktivieren. |
Spezialisten gibt es überall. Auf einer meiner Strecken geht es über eine Brücke, die einen recht schmal Radweg hat. Dort passen ziemlich genau 2 Radfahrer nebeneinander. Da hat ein Triathlet die Gabel seines Speedmax geschrottet, weil er der Meinung war rufen hätte gereicht. Stattdessen ist er in die beiden andren Radfahrer hingefahren. Völlig unnötig das Ganze
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Alte Threads mal wieder ausgraben, da ich mich nur aufrege.
Im Auto gewesen, Weg zum Klettergebiet, vor mir eine Gruppe Rennradfahrer gehabt. Haben auf der Ebene gezielt die Straße in Zweier- und Dreierreihe nebeneinander dicht gemacht und bergab viel durch den Gegenverkehr abgekürzt. Dass die nicht von 'nem Wohnmobil o.ä. abgeräumt wurden grenzt an ein Wunder, Lichthupe gab's genug. Hab meine Frau kurz den Tracker anwerfen lassen und sie eben über Strava FlyBy gefunden, war in deren Augen natürlich eine geile Tour, den Infos zufolge haben sie noch Musik dabei gehört. Deppen. Werden wahrscheinlich irgendwann vor einem LKW landen und dem hinterher noch das Leben schwer machen. Ich radel ja echt viel hier herum und es gibt genug autovernarrte Fahrradgegner hier in der Eifel, aber denen machen sie's echt zu leicht. |
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Bist Du Dir sicher, dass Du ohne die Zweierreihe unter Beachtung des ordnungsgemäßen Abstands hättest überholen können? |
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Bei einer Kollision mit einem LKW landen sie meist im Zinksarg.:confused: Seit der lockdown in Spanien wenigstens zum Teil aufgehoben wurde, habe ich über FB schon wieder jede Menge Unfälle teils mit Todesfolge über Rennradfahrer lesen können. Ein Grund mehr warum ich nur noch MTB fahre. |
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Überholt hätte ich trotzdem nicht, da ich beide Seiten der Medaille, autofahrend und pedalierend, kenne. Auf'm Rad ist mir aber noch nie die Idee gekommen, die komplette Straße über 5km zu sperren. Zitat:
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In meiner alten Heimat (Rhön) ging das auch ganz hervorragend. |
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Wusste gar nicht dass sowas heut schon geht, aber auf jeden Fall ein Grund Strava nicht zu nutzen. |
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Mein Senf:
auf den Straßen in der Fränkischen Schweiz fühle ich mich wieder sicher. Meiner Auffassung nach nehmen die Autofahrer, womöglich wegen der Corona-Krise (Transfer), Rücksicht auf die Radfahrer. Auch jüngere Autofahrer, die mit Vollgas überholen, warten mit dem Überholmanöver ab bis es sicher ist und halten den Mindestabstand ein. Dagegen ist auf den Radwegen, die zu den näherern Naherholungsgebieten führen, viel los. Schlimm: vor drei Wochen brannte in der 30ziger-Zone, durch die solch ein Radweg führt, einem Handwerker in einem Lieferwagen komplett die Sicherung durch. Auf der seiner Seite stadteinwärts stand ein PKW geparkt. Ich überholte einen ambitionierten eBiker auf meiner Seite stadtauswärts. Der Handwerker programmierte frontalen Kollisionskurs ein, gab Gas, obschon er wegen des geparkten PKWs hätte abbremsen und stoppen müssen! Der ebiker machte sich dünn und hatte Platz nach rechts wegen einer vorfahrtsberechtigten Seitenstraße, der von dort kommende PKW stoppte rechtzeitig, ich wich auf die Gegenseite aus. Der Typ hätte mich und den eBiker mit Absicht frontal gerammt. Bin auch selbst Schuld, was musste ich auch den eBiker überholen... Quintessenz: immer aufpassen. Gruß, M.:Blumen: |
Hey,
eine Frage wäre auch interessant: Wie handhabt ihr es beim Radfahren, fährt ihr auf eurer Fahrbahn eher mittig oder rechts? Ich habe desöfteren den Eindruck wenn man weit rechts fährt verleitet man den Überholdenden knapp zu überholen.... Im Ortsgebiet wo viele Autos stehen fahre ich bewusst mittig um nicht mit einer sich schnell öffnenden Autotüre zu kollidieren bzw. versuche bewusst vorausschauend zu fahren. Gruß Memph1921 |
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Genau so ist das. https://www.urbanist-magazin.de/radf...mitte-na-klar/ Du musst/darfst 1-1.5 m vom Strassenrand (parkenden Autos) fahren. Letztlich ist es in meinen Augen sogar egal wo man fährt, da die PKWs eh die Fahrspur wechseln müssen um Radler zu überholen (2m Abstand auserhalb ist auf der selben Fahrspur zu 99% gar nicht möglich). |
Also ich bin auch eher auf "Fahrbanmitte". Gerade dort wo es Verkehrsinseln hat und bei uns in der Schweiz immer noch eine kleine "Umfahrung" dieser Insel gebaut wird, fühle ich mich sicherer wenn bei einem Schlenker kein Auto neben mir ist.
Grüsse Beat |
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