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hanse987 30.08.2018 15:03

Zitat:

Zitat von adaniya (Beitrag 1402226)
Cool, den mach ich auch! Ein Freund von mir hat mich dazu überredet, so ganz alleine würde ich mich nicht für eine Radstrecke mit fast 1000hm entscheiden :Maso:

Die 1000hm sind nicht so schlimm. Einfach wellig, aber nichts steiles.

Ich habe auch geliebäugelt dort wieder zu starten, aber leider ist am gleichen Wochenende eine große Familienfeier.

adaniya 30.08.2018 21:17

Zitat:

Zitat von little (Beitrag 1402302)
Klasse! Bist du auch aus der Gegend? Vielleicht sehen wir uns ja nächstes Jahr an der Startlinie :Blumen:

Aus Wien, aber der besagte Freund hat Familie dort. Für die Unterkunft ist also gesorgt und der Triathlon soll sehr schön sein, deshalb werde ich ihn wohl als Generalprobe für eine MD im September hernehmen. Oder eventuell mach ich auch beim Trumer meinen Saisonhöhepunkt, die Planung ist noch nicht fix :)
Beim Schwimmen und Laufen bist ja schon auf gutem Weg, jetzt vielleicht noch die langen Radeinheiten bisschen länger machen und auch mal ne intensivere, dann läuft das wohl wahrscheinlich locker ;)

@hanse987
Gut zu wissen, danke! An sich komm ich eh gut bergauf, aber ich mags nicht:Cheese:

Bommel91 30.08.2018 21:24

Danke für Deine Ausführungen! Hatte ich erst überlesen. Du schwimmst sehr viel besser als ich, da liegt mein größtes Problem. Ansonsten ist unsere Ausgangslage wohl recht ähnlich gewesen bzw. ist sie immernoch auch wenn ich vll. ein wenig schneller laufe.

Ich habe ja auch erst zwei Sprints gemacht, also werde ich mich nächstes Jahr vmtl erstmal auf Olympische konzentrieren. Bin ja auch ein paar Jahre älter. Das merkt man extrem ;)

Wenns sich ausgeht, kann man ja zum Jahresende immernoch schauen, auch weil bei mir nächstes Jahr einige Veränderungen anstehen. Wünsche Dir bei Deinem Vorhaben viel Erfolg und lese hier gern mit!

Zur Saisonvorbereitung mal ein solo 10km oder n Frühjahrshalbmarathon schadet sicherlich nicht!

little 11.09.2018 12:23

Kleines Update:

Letzte Woche habe ich erstmals grob nach einem Plan trainiert, was mir sehr viel mehr Spaß gemacht hat. Einfach zu wissen, was wann grob dran ist und, dass das so von der Belastungsverteilung Sinn ergibt, finde ich ungemein entlastend.
Sonst hatte ich immer das Gefühl, viel zu wenig zu tun und hab im Endeffekt noch weniger gemacht, weil ich den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr gesehen habe.

Mein Ziele für den September:
- regelmäßiger trainieren, mich an den Plan halten.
- in erster Linie einfach mehr Umfänge machen, denn das ist zur Zeit, denke ich, eine große Stellschraube, an der ich leicht drehen kann.

Letzte Woche kam ich auf 9 1/2 Stunden Sport. Hoffentlich gewöhnt sich mein Körper da schnell dran, so war ich manchmal wirklich ganz schön kaputt. :Lachen2:
2x Schwimmen (5.5km)
2x Radfahren (78km) (durch das Radeln im Alltag kämen nochmal ca. 40km dazu)
4x laufen (46km)
Das Schwimmen macht mir endlich wieder richtig Spaß. Im Frühling verging oft ein halber Kilometer einfach nicht, jetzt komme ich locker auf 2-3km pro Einheit und könnte noch länger schwimmen :Liebe: Zudem habe ich wieder etwas an der Technik verändert, mein gemütliches Tempo ist nun "schon" bei 2:00 - 2:05 (auf 100m), was ich locker 2km durchschwimmen kann. Manche fassen sich vielleicht an den Kopf, weil ich das schnell finde. Aber im Jänner oder so, war ich glaub ich noch bei 2:15? Für mich ists ein großer Fortschritt.
Ab jetzt heißt es für mich, pro Woche 3x zu schwimmen.

Laufen macht mir ebenfalls sehr viel Freude, ich habe endlich einen Schuh gefunden, bei dem ich auch nach 21km (mein langer Lauf letzte Woche) absolut keine Beschwerden habe (sonst oft Blasen). Allerdings waren die 46km wohl doch etwas zu viel Steigerung, das werde ich diese Woche wieder etwas reduzieren.

Radfahren ist mein größtes Problem - für lange Ausfahrten (eh nur 2-3h ;) ) kann ich mich kaum motivieren, das macht mir alleine einfach nicht so viel Spaß. Naja, da muss ich halt durch, wird schon. Das Wetter und die Temperaturen sind zur Zeit ja perfekt.

adaniya 15.09.2018 14:37

Hört sich doch ganz gut an! Ich würde mich an deiner Stelle aber nicht schon im September an irgendwelche Pläne halten, und auch nicht zehn Stunden pro Woche trainieren, sonst könntest schon weit vor den nächstes Jahr geplanten Rennen in ein Motivations- und auch Leistungsloch fallen. Ich versteh es eh, bin auch schon topmotiviert und würd am liebsten 20 Stunden trainieren.
Ich handhabe es jetzt so, dass ich die Umfänge extrem runterfahre und dafür spezifisch an den Schwächen arbeite. Dh dass ich aufm Rad höchstens eine längere Ausfahrt mit Freunden mache oder falls sich das nicht ausgeht, eine intensive Einheit auf der Rolle. Schwimmen bin ich im Wohlfühltempo bei 1:50 bis 1:55. Da fehlt mir eindeutig der Speed, meine Zugfrequenz befindet sich bei unter 50/min. In einer Einheit mach ich sowas wie 20x50m oder 10x100m und konzentriere mich darauf, die Frequenz zu erhöhen und die Länge pro Zug ungefähr zu erhalten. In der anderen Einheit arbeite ich vor allem an der Technik und mache dann noch 4x400m oder so.
Allgemein halte ich es eher kürzer, dafür intensiver. Die Umfänge kommen dann von alleine in der Wettkampfvorbereitung wieder. Hoffe ich:Lachen2: Ich bin auch noch blutiger Anfänger im Triathlon, aber so werde ich mal die erste Offseason angehen.

PS: Zusätzlich zur Trumer Mitteldistanz machen meine Freundin und ich noch die Friday Wertung, ich starte beim Seecrossing und sie beim Ladies Run. Damit sich die Anfahrt auch lohnt, werden wir schon in der Vorwoche anreisen und mit den Kids einen Familienurlaub daraus machen :)

little 18.09.2018 10:35

Hallo adaniya!

Es ist ja kein richtiger Plan, ich überleg mir nur grob wann ich was in der Woche ca machen möchte und beachte dabei auf die richtige Verteilung der Anstrengung. Dadurch hab ich jetzt das erste Mal geplante Ruhetage, bzw Tage wo die Belastung gewollt niedrig ist, was mir psychisch und physisch sehr gut tut. An den Schwächen arbeiten heißt bei mir, denke ich, eben speziell am Rad lange Einheiten/ viele Kilometer über die Woche. Da das Wetter und die Temperaturen noch total mitspielen, möchte ich das noch nutzen, solange es geht. Die Rolle kommt noch früh genug.
Beim Schwimmen achte ich auf jeder Bahn auf die Technik, in letzter Zeit speziell auf die Wasserlage und das Anstellen vom Ellbogen - da hab ich gestern glaube ich endlich den Dreh rausbekommen und nochmal einen Sprung gemacht: gemütlichen Tempo liegt jetzt bei 1:58. :)

Ich habe einen freien Startplatz gewonnen für den trumer Triathlon und überlege jetzt, die Triple Wertung zu machen (Am Freitag Seecrossing, SA Sprintdistanz und Sonntag dann die Mitteldistanz). Vielleicht sehen wir uns also schon am Freitag ;) Schöne Pläne, die Gegend ist wirklich toll für einen Familienurlaub!

little 18.09.2018 21:02

Ich wollte noch anmerken, dass ich zwar jetzt mehr Sport mache als bisher im Durchschnitt, allerdings habe ich auch eigentlich ausreichend Zeit. Ich könnte wahrscheinlich bis zu 20 Stunden in der Woche trainieren, denn außer der Uni habe ich keine wirklichen Verpflichtungen. Ganz so viel muss es für mich nicht sein, aber ich wäre schon gerne dazu in der Lage, im Winter und Frühling ca. 15 Stunden Sport machen zu können, ohne danach flach zu liegen.
Ich will mich also langsam daran gewöhnen. Dabei achte ich natürlich auf meinen Körper, die 46km laufen vorletzte Woche waren zB etwas zu viel und ich hatte leichte Beschwerden in der rechten Wade. Also letzte Woche reduziert, war auch gleich wieder weg. Eine Verletzung oder anderswertige Einschränkung möchte ich auf keinen Fall riskieren, ich mache den Sport ja um glücklicher und gesünder (und glücklich setzt gesund meiner Meinung nach voraus) werden.
Am Sonntag bin ich nach einer Stunde laufen noch gute drei Stunden zu meinen Eltern nach Hause gefahren, inklusive 800hm. Das merke ich auch heute noch, nichts im speziellen, aber ich bin einfach nicht ganz fit. Ehrlich gesagt ziemlich müde. (Vielleicht hätte ich doch vorher mal frühstücken oder zwischendurch etwas essen sollen.) Bisher nicht vorstellbar, dass man, wenn man trainiert ist, auch 15 und mehr Stunden an Wochentraining verkraftet. Das hätte ich gerne.

Bommel91 18.09.2018 21:58

Ich hab die ganze Zeit überlegt, wo bei uns wohl der springende Unterschied ist. Deine Schwimmsteigerung hätte ich nämlich auch gerne. Aber es ist schlicht und ergreifend die Zeit ;). Ab November schlag ich zurück

Mirko 18.09.2018 22:03

Zitat:

Zitat von Bommel91 (Beitrag 1407075)
Ich hab die ganze Zeit überlegt, wo bei uns wohl der springende Unterschied ist. Deine Schwimmsteigerung hätte ich nämlich auch gerne. Aber es ist schlicht und ergreifend die Zeit ;). Ab November schlag ich zurück

Du bist doch fast 2 Meter gross und duellierst dich echt mit einem 50 Kilo Mädel? :Lachanfall:
such dir gefällig richtige Gegner :cool:

Zum Thema: Ich merke auch immer noch viel zu deutlich wenn ich über 10 Stunden trainiere. Wenn da dann noch viel intensives dabei ist bin ich auch platt und brauch dann irgendwann plötzlich 5 Stunden Mittagsschlaf um wieder klar zu kommen. Ich wundere mich auch immer was manch andere scheinbar mühelos an Training durchziehen!

Bommel91 18.09.2018 22:13

Naja mit nem Rentner wie Dir brauch ich mich auch nicht duellieren. Ich "kenne" diese 50 Kilo Mädels. Die haben Körperspannung bis zum Abwinken und ne Wasserlage von der ich nur träume. Größe ist nicht immer segen. Was ich sagen wollte ist, ich freu mich wenn ich wieder mehr Zeit habe. Und btw kratzt es nicht an meiner Ehre, wenn eine Frau schneller irgendwo ist. Ich fahr mein eigenes Rennen gegen mich selbst.

Mirko 18.09.2018 22:19

Hehe da hast du recht!

Die 13 jährigen Mädels vom Schwimmverein sind alle schneller als ich. Das ist echt deprimierend wenn die auf der Nebenbahn trainieren.
Da sieht man schön wo man selbst steht als Triathlon. Man kann alles ein bisschen und nix richtig :-)

Bommel91 18.09.2018 22:28

Ich mein mit wem will man sich denn auch vergleichen? Jemanden mit meinen Voraussetzungen gibt es schlicht nicht noch ein zweites Mal auf der Erde. Gut, bleibt die AK. In der AK M siehste halt gar keinen Stich, also kannste Dich ja nur mit dir selbst messen und versuchen dich zu verbessern. Klar, wahrscheinlich sollte jemand mit meinen Voraussetzungen mehr leisten, aber tu ich halt nicht. Ich hoffe, dass die drei freien Monate nach dem Examen nochmal Schub geben. Aber bis dahin sind die Prioritöten halt klar.

little 19.09.2018 08:44

Hm, ihr habt schon recht, meine Wasserlage war einfach von Anfang an nicht schlecht, damit hatte ich keine Probleme.
Bezüglich der Zeit muss ich sagen, dass ich sie mir schon auch nehme. Zumindest meist bin ich von 8:00 bis 16:00 an der Uni (habe allerdings nur 15min Weg mit dem Rad), man kann gut in der Früh einen Lauf integrieren oder am späten Nachmittag noch zwei Stunden eine Ausfahrt machen, das Hallenbad hat bis 21:00 geöffnet. Viel Zeit für anderes bleibt dann natürlich kaum, man will/muss ja auch noch für die Uni einiges zu Hause erledigen und den Haushalt schmeißen, auch wenn's nur ein Ein-Personen-Haushalt ist. Das ist aber ebenfalls Prioritätensetzung - und, dass man sich nicht einmal eine Stunde am Tag freizuschaufeln vermag, wenn man nur will, kann mir keiner erzählen ;) Mir gibt die Bewegung unglaublich viel, drum machen mir die Abstriche im Privatleben nicht so viel aus.

little 19.09.2018 08:53

Zitat:

Zitat von Mirko (Beitrag 1407076)
Zum Thema: Ich merke auch immer noch viel zu deutlich wenn ich über 10 Stunden trainiere. Wenn da dann noch viel intensives dabei ist bin ich auch platt und brauch dann irgendwann plötzlich 5 Stunden Mittagsschlaf um wieder klar zu kommen. Ich wundere mich auch immer was manch andere scheinbar mühelos an Training durchziehen!

Kannst du dich da gar nicht dran gewöhnen oder machst du es dafür zu unregelmäßig? Hängt aber sicher auch einfach mit der restlichen körperlichen) Belastung im Alltag zusammen... hab ich im Sommer sehr deutlich gemerkt, als ich den ganzen Tag auf den Beinen und weite Strecken mit dem Hund spazieren war. 10h wären da niemals mehr drinnen gewesen, jetzt, wo ich außer dem Training nicht mehr soo viel Bewegung habe, macht es mir nicht viel aus.

Isemix 19.09.2018 09:22

Zitat:

Zitat von little (Beitrag 1407124)
als ich den ganzen Tag auf den Beinen und weite Strecken mit dem Hund spazieren war. 10h wären da niemals mehr drinnen gewesen, jetzt, wo ich außer dem Training nicht mehr soo viel Bewegung habe, macht es mir nicht viel aus.

So ist es bei mir. Ich habe meinen Hund und bin quasi ein alleinerziehender Hundehalter :Cheese:

Dadurch das ich am Tag mindestens 12-15km nur mit dem Hund unterwegs bin ( was ich auch genieße) wirkt sich das manchmal auch auf den körperlichen Zustand aus.

Letztens wieder 3h mit meinem Wuff Spazieren gewesen und danach noch eine Runde Laufen, das war dann auch ein Lauf mit guter Vorbelastung.
Aber selbst ein Spaziergang ist ja in gewisser Weise ein Training. ( zur Regeneration kann es schon helfen) :Huhu:

adaniya 19.09.2018 09:54

Zitat:

Zitat von little (Beitrag 1406947)
Beim Schwimmen achte ich auf jeder Bahn auf die Technik, in letzter Zeit speziell auf die Wasserlage und das Anstellen vom Ellbogen - da hab ich gestern glaube ich endlich den Dreh rausbekommen und nochmal einen Sprung gemacht: gemütlichen Tempo liegt jetzt bei 1:58.

Am Catch arbeite ich auch eigentlich fast jedes Mal. Schönes Gefühl, wenn es sich auszahlt. Das Augenmerk auf die Zugfrequenz hat mir jetzt auch nochmal einen ordentlichen Schub gegeben. Offenbar hatte ich immer einen Totpunkt in der Bewegung, bei dem es extrem Kraft gekostet hat, die Geschwindigkeit wieder aufzunehmen. Wenn ich darauf achte, bei jedem Eintauchen der Hand nach der Streckung sofort Wasser zu fassen, fühlt sich das alles viel gleichmäßiger an. Gestern nach dem Einschwimmen, den Catch-Drills und einigen 50m Sprints gemütliche 500m angehängt - 1:45 pro 100m. Ich war total erschrocken über die Pace. In unserem Geschwindigkeitsbereich hat man aber auch noch extrem Potential für Verbesserungen, wenn wir ehrlich sind:Cheese:

Zitat:

Zitat von little (Beitrag 1406947)
Ich habe einen freien Startplatz gewonnen für den trumer Triathlon und überlege jetzt, die Triple Wertung zu machen (Am Freitag Seecrossing, SA Sprintdistanz und Sonntag dann die Mitteldistanz). Vielleicht sehen wir uns also schon am Freitag ;) Schöne Pläne, die Gegend ist wirklich toll für einen Familienurlaub!

Na du machst aber auch keine halben Sachen :quaeldich: Ich muss die Reise noch planen, aber wir (zwei Kumpels und ich) werden auf jeden Fall die Radstrecke unter der Woche mal abfahren. Wenn du das bedingt durch deine geographische Nähe nicht eh schon davor gemacht hast, kannst du dich uns gerne anschließen :)

little 21.09.2018 16:30

Zitat:

Zitat von adaniya (Beitrag 1407138)
Am Catch arbeite ich auch eigentlich fast jedes Mal. Schönes Gefühl, wenn es sich auszahlt. Das Augenmerk auf die Zugfrequenz hat mir jetzt auch nochmal einen ordentlichen Schub gegeben. Offenbar hatte ich immer einen Totpunkt in der Bewegung, bei dem es extrem Kraft gekostet hat, die Geschwindigkeit wieder aufzunehmen. Wenn ich darauf achte, bei jedem Eintauchen der Hand nach der Streckung sofort Wasser zu fassen, fühlt sich das alles viel gleichmäßiger an. Gestern nach dem Einschwimmen, den Catch-Drills und einigen 50m Sprints gemütliche 500m angehängt - 1:45 pro 100m. Ich war total erschrocken über die Pace. In unserem Geschwindigkeitsbereich hat man aber auch noch extrem Potential für Verbesserungen, wenn wir ehrlich sind:Cheese:

Wow, 1:45 als gemütliche Pace ist für mich noch sooo weit weg, wäre ein Traum, wenn ich das erreichen könnte :) Ist auf jeden Fall ein extrem tolles Gefühl, wenn man etwas verbessern konnte und direkt sieht, dass sich das so auf die Geschwindigkeit auswirkt.


Zitat:

Zitat von adaniya (Beitrag 1407138)
Na du machst aber auch keine halben Sachen :quaeldich: Ich muss die Reise noch planen, aber wir (zwei Kumpels und ich) werden auf jeden Fall die Radstrecke unter der Woche mal abfahren. Wenn du das bedingt durch deine geographische Nähe nicht eh schon davor gemacht hast, kannst du dich uns gerne anschließen :)

Na, den Startplatz sollte ich auskosten! :Cheese: Mir geht es nicht primär um die Zeit bei der Mitteldistanz, zumindest nicht aus jetziger Sicht, sondern um das Erlebnis, und die Wettbewerbe alle gut zu schaffen.
Die Strecke der MD bin ich tatsächlich noch nie gefahren, da ich von Salzburg aus schon eine Weile nach Obertrum brauche, und auch einige Höhenmeter dabei sind. Ich fahre immer lieber nach Bayern ;) Mal sehen, vielleicht bin ich dabei!

little 04.10.2018 21:00

Letzten Sonntag bin ich meinen ersten 100er gefahren mit dem Rad. 100.5km um genau zu sein :Lachen2: Keine Probleme, keinen Einbruch, dafür aber auch vier Stunden unterwegs gewesen, bei guten 700hm. Aber die Mitteldistanz erscheint wieder etwas schaffbarer.

Beim Schwimmen habe ich wieder einmal einen 400m-Test gemacht und wieder besser geworden. 7:27 habe ich gebraucht. Wie stark waren bei euch die Verbesserungen über welchen Zeitraum? Ich kann das schwer einschätzen, aber sofern es in die richtige Richtung geht, will ich mich nicht beschweren :)

Eine höhere Zugfrequenz habe ich auch ausprobiert und ebenfalls erstaunt über die deutlich höhere Geschwindigkeit. Ist allerdings noch sehr ungewohnt und (deshalb?) recht anstrengend. Ich versuche mich daran zu gewöhnen (- wie machst du das adaniya?) Ich muss mich da ziemlich stark darauf konzentrieren um es durchzuhalten, und 500m durchgehend wären wahrscheinlich muskulär das Maximum.

Liebe Grüße

Bommel91 04.10.2018 21:17

Schön, von dir zu hören. Mein ersten 100er werde ich auf Fuerte absolvieren. Da freue ich mich schon. Dein Schwimmen ist sehr viel besser als bei mir. Stagniere seit Monaten! Schön zu lesen, dass es bei dir vorwärts geht!

adaniya 04.10.2018 22:05

Zitat:

Zitat von little (Beitrag 1409850)
Beim Schwimmen habe ich wieder einmal einen 400m-Test gemacht und wieder besser geworden. 7:27 habe ich gebraucht. Wie stark waren bei euch die Verbesserungen über welchen Zeitraum? Ich kann das schwer einschätzen, aber sofern es in die richtige Richtung geht, will ich mich nicht beschweren :)

Super! Ist doch schon eine wirklich gute Zeit. Bist du die 400m locker oder bewusst schnell geschwommen? Ich habs heute ganz am Ende meiner Einheit (quasi reine Technikeinheit) mit schon sehr müden Muskeln auch nochmal wissen wollen und bin die 400m in 6:45 geschwommen - auch eine PB für mich :)
Ich bin ja noch extrem weit davon entfernt ein guter Schwimmer zu sein, aber ich konnte mich schon mehrmals um jeweils 5s innerhalb weniger Wochen verbessern. Jedoch immer nur dann, wenn ich mal wieder einen groben Technikfehler ausmachen konnte.

Zitat:

Zitat von little (Beitrag 1409850)
Eine höhere Zugfrequenz habe ich auch ausprobiert und ebenfalls erstaunt über die deutlich höhere Geschwindigkeit. Ist allerdings noch sehr ungewohnt und (deshalb?) recht anstrengend. Ich versuche mich daran zu gewöhnen (- wie machst du das adaniya?) Ich muss mich da ziemlich stark darauf konzentrieren um es durchzuhalten, und 500m durchgehend wären wahrscheinlich muskulär das Maximum.

Momentan arbeite ich eigentlich nur wieder an der Technik. Zum Ausprobieren hab ich mit Sprints gearbeitet und geschaut, wie schnell ich die Arme bewegen kann ohne dass die Technik leidet. Systematisch werde ich das wahrscheinlich ab Dezember mit einem Metronom machen und von meiner jetzigen Frequenz ausgehend alle paar Wochen ein paar Schläge pro Minute erhöhen. Muss mir das aber selbst nochmal durch den Kopf gehen lassen. Vor kurzem hab ich ein Video gesehen, indem gesagt wurde, dass man sich über die Zugfrequenz erst ab einer Zeit unter 1:30/100m Gedanken machen sollte. Alles Langsamere hätte noch zu viele gravierende Fehler in der Technik:Holzhammer: Auch wenn die Grenze wahrscheinlich eher willkürlich gewählt ist, wird da tendenziell was dran sein.

Mirko 04.10.2018 22:14

Zugfrequenz beim Schwimmen ist ein bisschen wie Trittfrequenz beim Radeln. Da hat jeder einen anderen Wohlfühlbereich und da krampfhaft was zu ändern kann nach hinten los gehen.

Ich finde den Plan die Frequenz bewusst zu erhöhen gefährlich, denn das könnte die Technik kaputt machen.
Nur weil sich die Arme schnell durch das Wasser bewegen bedeutet das nicht automatisch das du viel Vortrieb dadurch erzeugst. Dadurch können sich auch Fehler unbemerkt einschleichen wenn du zu wenig Kraft hast um mit der schnellen Bewegung sauber zu schwimmen. Ich mache dann zB. merkwürdige Wischbewegungen mit der Hand die mir selbst kaum auffallen.

Der Idealfall wäre, dass deine Hand im Wasser still steht beim Zug und nur dein Körper sich bewegt. Bildlich kannst du dir das so vorstellen: du liegst auf einem Schlitten und ziehst dich nsch vorne in dem du dich am Boden hälst.
Ich stelle mir vor ich wäre ein Maulwurf der sich durch den Boden zieht. :Cheese:

Also teste das ruhig mit der Frequenz, das KANN schon helfen, muss aber nicht. Worum es wirklich geht (Vortrieb erzeugen!) solltest du dabei aber nie aus den Augen lassen!

little 04.10.2018 22:41

Zitat:

Zitat von Bommel91 (Beitrag 1409852)
Schön, von dir zu hören. Mein ersten 100er werde ich auf Fuerte absolvieren. Da freue ich mich schon. Dein Schwimmen ist sehr viel besser als bei mir. Stagniere seit Monaten! Schön zu lesen, dass es bei dir vorwärts geht!

Die 100 sind gar nicht so lange, wie man sie sich vorstellt. Und auf Fuerteventura werden sie sicher verfliegen wie nichts!

@adaniya
Ich war zu Beginn der Einheit schon nicht wahnsinnig fit (hatte schon eine Einheit hinter mir) und war auch schon eine Weile im Wasser. Vom Gefühl her war es schon sehr zügig, aber ausgerastet ginge wahrscheinlich schon noch mehr. Mein lockeres Tempo ist so bei 2:00. Deine Zeit ist ja echt nicht schlecht, vielleicht schaffe ich das auch irgendwann mal :Cheese:
Ok, dann sind 5sec Steigerung beim 400m-Test schon ziemlich gut? Ich hatte Ende September noch 7:32, im Juli 7:38, im März 7:52. Ich habe immer die Sorge, ab jetzt nicht mehr besser werden zu können, weil ich schon so viele Technikfehler verbessert habe - aber wahrscheinlich bleiben noch genügend übrig, als das ich stagnieren würde :Lachanfall: Es fällt einem doch wieder und wieder etwas auf.
Noch eine Frage an dich: Wie wendest du? Ich kann keine Rollwende, damit würde sich die Zeit ja nochmal unterscheiden?

Bezüglich Zugfrequenz:
Ja, es ist mir schon aufgefallen, dass ich ab einem bestimmten Punkt die Technik nicht mehr hinbekomme. Meine Zugfrequenz war bisher ziemlich (oder eher extrem, weil ich, als ich zu schwimmen begonnen habe, in dem Buch von Total Immersion gelesen hatte und mir eine richtig lange Gleitphase antrainiert habe, denke ich) niedrig und habe sie nur so stark zu erhöhen versucht, dass sich der Bewegungsablauf einfach "runder", dynamischer anfühlt. Noch höhere fühlt sich weder gut an, noch kann ich sie für mehr als 50m halten und die Technik ist weg.
Das ist dann genehmigt, Mirko? :Blumen:

adaniya 04.10.2018 22:58

Zitat:

Zitat von Mirko (Beitrag 1409858)
Also teste das ruhig mit der Frequenz, das KANN schon helfen, muss aber nicht. Worum es wirklich geht (Vortrieb erzeugen!) solltest du dabei aber nie aus den Augen lassen!

Ich stimme dir vollkommen zu. Eine höhere Zugfrequenz macht einen auch nur schneller, wenn die Distanz pro Zug gleich bleibt. Das wird nicht funktionieren, wenn man plötzlich um zwanzig Züge pro Minute erhöhen will. Zwei bis drei Züge sollten bei gleicher Technik drin sein. Wenn man das über Monate alle paar Wochen in kleinen Schritten erhöht, um der Muskulatur die Zeit zu geben bei höherer Frequenz die Technik trotzdem sauber halten zu können, sollte das zu einem ordentlichen Geschwindigkeitsschub führen:Gruebeln:

@little
Dann ist die Zeit ja noch mehr wert:Prost: Finde auch die Verbesserung deiner 400m Zeit in Ordnung. Solange du nicht stillstehst, passt ja eh alles.
Und ich mache keine Rollwende. Jede Einheit nehme ich mir vor, sie mal anzuwenden (können tu ich sie), aber irgendwie bleib ich beim Gewohnten...

Mi1989 12.10.2018 22:44

Training
 
Ja, man sollte die Zugfrequenz nicht zu abrupt erhöhen, das geht physisch einfach nicht. Du musst dem Körper Zeit geben, sich an die schnellere Geschwindigkeit/Frequenz zu gewöhnen

sybenwurz 12.10.2018 23:40

Na, bald am Ziel, hm?

little 03.11.2018 22:54

Zitat:

Zitat von sybenwurz (Beitrag 1411876)
Na, bald am Ziel, hm?

Was heißt am Ziel? Ist man das jemals? :)
Ich mache Sport wie es mich freut, mache Fortschritte und stecke mir immer neue Ziele. Es macht Spaß die zu erreichen und ich bin einfach neugierig, wie weit ich kommen kann mit meinem eher geringen Zeitaufwand. Und wie weit ich es schaffe, die Trainingszeit pro Woche zu steigern.

Hättest du mich vor einem halben Jahr gefragt, ich hätte nie gedacht, dass mein lockeres Tempo beim Schwimmen irgendwann unter 2:00 fallen wird. Jawohl, ich hab es geschafft und bin wahnsinnig stolz! :Lachen2: . Hättest du mich vor fünf Jahren gefragt, ich hätte nie gedacht jemals 10km laufen zu können. Jetzt laufe ich regelmäßig über 20km, auch nüchtern und müde. Es geht trotzdem. Spätestens bei der Bewegung kommt die Freude, und spätestens dann merkt man, dass man gar nicht so müde ist, wie man dachte. Und hinterher bin ich erst recht energiegeladen.

Sport gehört mittlerweile einfach zu einem schönen Tag dazu. Von dem her, Ziel erreicht!

Und mal ganz ehrlich: das Gefühl, um 8 in der Uni zu sitzen und schon die Dunkelheit mit Stirnlampe, die Dämmerung und den Sonnenaufgang erlebt zu haben, (während andere gerade erst aus dem Bett gefallen sind und sich in den Hörsaal geschleppt haben,) ist immer wieder unbezahlbar! :Cheese:


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