triathlon-szene.de |  Europas aktivstes Triathlon  Forum

triathlon-szene.de | Europas aktivstes Triathlon Forum (https://www.triathlon-szene.de/forum/index.php)
-   Ernährung und Gesundheit (https://www.triathlon-szene.de/forum/forumdisplay.php?f=5)
-   -   angebliche Arthrose im li. Hüftgelenk. Trotzdem weiter machen? (https://www.triathlon-szene.de/forum/showthread.php?t=4221)

glaurung 25.06.2008 15:32

Zitat:

Zitat von outergate (Beitrag 105105)
warum machst du zuviel?

Das kann nur von jemandem kommen, der noch nichts ähnliches druchgemacht hat. Stell dir das einfach so vor: Du bekommst den Tipp (vom Arzt oder PT), die Muskulatur ums Knie zu kräftigen. Das machst du auch brav im Fitnesstudio. Es geht alles gut. Dann, nach einigen Besuchen im Studio erhöhst Du das Gewicht um 5 Kilo, ziehst die Übung durch und denkst, es ist immer noch alles gut. Aber erst einen Tag später wachst Du auf und merkst: Scheisse, alle Bänder ums Knie tun mir weh. Und es wird erst nach ca. einer Woche wieder etwas besser.

Oder: Du machst im Studio in so einem komischen Drehstuhl Übungen für die seitlich Bauchmuskulatur. Kein Mensch würde denken, dass dabei irgendwie die Knie belastet werden. Jedoch sind die Füsse fest am Boden und du drehst dich um die eigene Achse gegen Gewicht, was die Bänder ums Knie auch etwas verdreht. Wieder wachst du einen Tag später auf. Mit Schmerzen, die erneut ca. eine Woche anhalten. Und so kommt ein Rückschlag nach dem nächsten.........

glaurung 25.06.2008 15:34

Zitat:

Zitat von strwd (Beitrag 105117)
Inzwischen weiss ich aber was hilft. Zunächst einmal auskurieren und nicht zu früh wieder belasten, lieber mal auf eine ganze Saison verzichten und sich nicht die nächste bereits versauen. Ist aber schwierig, ich weiss.

Auf das wird's wohl hinauslaufen. Ich wäre schon unendlich dankbar, wenn ich nächstes Jahr mal wieder ne OD machen könnte, so verzweifelt bin ich gerade.......

Lecker Nudelsalat 25.06.2008 15:38

Deine Beispiele finde ich absolut schockierend, in einer solchen Praxis würde ich keine 5 Sekunden bleiben und nach deutlichen Worten mich sofort umdrehen.

Zu einem solchen Besuch gehört nach meinem Verständnis zunächst mal

ein gutes Gespräch wo alle Probleme besprochen werden
dann per Hand die Begutachtung der Problemzonen
dann eventuell Ultraschall
und wenn das alles nicht ausreicht Röntgen oder MRT.

Anschliessend sollten die Maßnahmen besprochen werden.

Das Verhalten des Arztes (Dr. Schippisch :Holzhammer: ), ist volkommen inakzeptabel.

Gruß strwd

Zitat:

Zitat von glaurung (Beitrag 105137)
Stimme ich dir absolut zu. Ich glaube im Moment auch wirklich, den richtigen Weg gefunden zu haben. Aber die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt.


Naja vielleicht sind sie ja polemisch. Bin eben im Moment wegen der Gesamtsituation leider auch sehr leicht reizbar. Vielleicht hatte ich bei der Arztwahl auch einfach viel Pech. Zum Teil lag es wohl auch an mir. Vielleicht hätte ich auch einfach mal bei EINEM Arzt bleiben sollen. Andererseits bekommt man auch immer wieder gesagt: Hol dir ne zweite Meinung. Also man sieht schon: So leicht ist es oft leider einfach nicht.

Gerade komm ich vom Essen zurück. Jetzt sind beide Knie total rot und sehr warm, nur weil es draussen ziemlich heiss ist und die Sonne vielleicht für 5min drauf geschienen hat. Das ist alles total irr. Ich werd noch bekloppt.

Beispiel eines Artbesuchs:
Ich komm rein, meld mich bei der Sekretärin an. Die sagt: Das röntgen wir dann gleich mal (ohne dass der Arzt mich bzw. die Knie vorher gesehen hat). Tschuldigung, aber was hat da die Sekretärin darüber zu bestimmen, ob geröngt wird??? Da läuft doch was falsch, oder etwa nicht? Dann komm ich schließlich zum Arzt (Sportmediziner, kein Orthopäde) rein. Er fragt: "Wo haben Sie denn Schmerzen?" Ich fange an zu erzählen: "Naja es ist nicht genau lokalisierbar, aber öfter mal da unten am Sehnenansatz und...................". Er lässt mich gar nicht ausreden, sondern sagt leicht gereizt, aus welchen Gründen auch immer: "Na, dann ist es doch sehr wohl lokalisierbar.....--> ab zum Röntgen. Viellecht ist das ein gutes Beispiel dafür, warum ich so einen "Ärzteverschleiss" hatte, wie strwd es bezeichnet hat. Ich kam mir immer so vor, als denke der Arzt, er hätte wieder mal einen Simulanten vor sich, den es schnell abzuschütteln gelte. Dabei gehöre ich zu denjenigen, die wirklich erst zum Arzt gehen, wenn sie keinen anderen Ausweg mehr sehen (vor der Kniegeschichte war ich zehn Jahre nicht mehr beim Arzt). Drum war ich seit Januar schon bei keinem mehr, weil ich das Gefühl hatte, dass man mir nicht nur nicht helfen konnte, sondern auch nicht helfen wollte.
Ein weiterer Arzt, zu dem ich nach dem eben geschilderten letzten Besuch kam, fragte mich gleich zu Beginn mit sehr schnippischer Stimme: " Wie kann ICH IHNEN denn noch helfen, es wurde ja schon alles gemacht...........??" Hat man denn unter DEN Umständen noch Lust, zum Arzt zu gehen und für den Scheiss 10,- euro Praxisgebühr zu zahlen...:Huhu: :Gruebeln:


glaurung 25.06.2008 15:40

Zitat:

Zitat von strwd (Beitrag 105130)
Kauf Dir Nike Free für den Alltag. ;)

Gruß strwd

Daran denke ich im Moment schon immer. Die sind aber endhässlich :Holzhammer: , was mir aber egal ist, wenn sie denn auch helfen. Hab auch diese AS Beachwalker XP, mit denen ich letztens mal wieder im Wald 5km spazieren war. Allerdings war wohl der Untergrund zu hart und die ganzen ungedämpften Erschütterungen waren wohl zu viel.....wieder alles scheisse................
Aber ich habe das Gefühl, dass ich, seitdem die Einlagen draussen sind, mich schneller wieder von den Rückschlägen erhohle als sonst. Mache gerade auch eine Übung, die angeblich hilft, das Fussgewölbe wieder aufzurichten. Mal sehen, ob's hilft.
Jedenfalls probiere ich alles aus. Irgendwann finde ich den richtigen Weg..........

glaurung 25.06.2008 15:41

Zitat:

Zitat von Raimund (Beitrag 105140)
normalerweise kommt dann irgendwann die frage nach deinem geisteszustand...;)

Darauf hab ich ernsthaft schon gewartet........:Lachen2:

Lecker Nudelsalat 25.06.2008 15:42

Auch hier gilt, weniger ist mehr. ;)

Immer äusserst vorsichtig an die Sache herangehen.

Langfristig denken.

Ich habe immer noch den Eindruck, dass Du zu motiviert an die Sache herangehst.

Lass Dir Zeit, irgendwann lösen sich die Probleme in Luft auf, es dauert aber. ;)

Gruß strwd

Zitat:

Zitat von glaurung (Beitrag 105142)
Das kann nur von jemandem kommen, der noch nichts ähnliches druchgemacht hat. Stell dir das einfach so vor: Du bekommst den Tipp (vom Arzt oder PT), die Muskulatur ums Knie zu kräftigen. Das machst du auch brav im Fitnesstudio. Es geht alles gut. Dann, nach einigen Besuchen im Studio erhöhst Du das Gewicht um 5 Kilo, ziehst die Übung durch und denkst, es ist immer noch alles gut. Aber erst einen Tag später wachst Du auf und merkst: Scheisse, alle Bänder ums Knie tun mir weh. Und es wird erst nach ca. einer Woche wieder etwas besser.

Oder: Du machst im Studio in so einem komischen Drehstuhl Übungen für die seitlich Bauchmuskulatur. Kein Mensch würde denken, dass dabei irgendwie die Knie belastet werden. Jedoch sind die Füsse fest am Boden und du drehst dich um die eigene Achse gegen Gewicht, was die Bänder ums Knie auch etwas verdreht. Wieder wachst du einen Tag später auf. Mit Schmerzen, die erneut ca. eine Woche anhalten. Und so kommt ein Rückschlag nach dem nächsten.........


trifeminine 25.06.2008 15:52

hab ich das richtig verstanden, du hast keine beschwerden (weder akut noch bereits gehabt) und sollst mit dem sport wegen einer arthrose aufhören???
also ich arbeite selbst bei einem sportorthopäden, aber sowas wär mir noch nie untergekommen ...
man weiß ja gar nicht, wie lange die arthrose schon besteht und ob sie sich weiterhin verschlechtert ...
natürlich kann man maßnahmen setzen, den fortschritt der arthrose zu hemmen und hinauszuzögern. dass ein IM nicht das gesündeste ist, ist mir auch klar. aber man kann doch nicht davon ausgehen, dass bei einem beschwerdefreien patienten der triathlon dazu fürhrt, dass er von null auf gleich ein krüppel wird???
ich war zwar nicht dabei, aber ich finde das handeln des arztes befremdlich ...

glaurung 25.06.2008 16:07

Zitat:

Zitat von strwd (Beitrag 105153)
Auch hier gilt, weniger ist mehr. ;)

Immer äusserst vorsichtig an die Sache herangehen.

Langfristig denken.

Ich habe immer noch den Eindruck, dass Du zu motiviert an die Sache herangehst.

Lass Dir Zeit, irgendwann lösen sich die Probleme in Luft auf, es dauert aber. ;)

Gruß strwd

Du hast vollkommen recht. Ich war sehr lange Zeit zu motiviert. Aber zum Glück backe ich seit kurzem etwas kleinere Brötchen.
Es war aber auch immer sehr schwierig, einzuschätzen, welche Massnahme nun richtig ist und welche nicht. Irgendwie hatte ich immer nur einen "Schuss". Ich habe einen Tipp umgesetzt und kurz darauf gemerkt, dass ich wohl wieder zu ehrgeizig war. Das hat mich jedesmal eine Woche zurückgeworfen. Mein Problem wird wohl noch einige Zeit auffressen. Jedenfalls ist es höchste Zeit, das Ganze richtig auszukurieren, ohne weitere Rückschläge einzukassieren. Es ist eh schon auf dem besten Weg, chronisch zu werden. Und wenn man liest, wie langwierig Sehnenscheidenentzündungen sein können, dann krieg ich langsam echt Angst.....:Traurig:
Und es sieht sehr nach hartnäckiger Sehnenscheidenentzündung aus........

Heute bin ich auf einen Link bei der AOK gestossen und es trifft so ziemlich alles auf meine beiden Knie zu:


"
29.10.03 (psg). Sie wird auch "Sekretärinnenkrankheit" genannt – die Rede ist von der Sehnenscheidenentzündung. "Man muss aber nicht unbedingt als Sekretärin arbeiten, um eine Sehnenscheidenentzündung zu bekommen", sagt Dr. Frank Reibe, Arzt beim AOK-Bundesverband.




"Wer starke, ziehende und wiederkehrende Schmerzen im Bereich der Sehnen verspürt, kann davon ausgehen, dass er eine Sehnenscheidenentzündung hat".

Eine Sehnenscheidenentzündung ist eine Entzündung der Sehnen oder der Sehnenscheiden. Sehnen, die besonders großen Reibungskräften ausgesetzt sind, gleiten innerhalb der so genannten Sehnenscheiden. Diese Bindgewebsschläuche sind mit einer Schmierflüssigkeit gefüllt und bilden eine Art Tunnel für die Sehnen. Sie verbinden Muskeln mit den Knochen. Wenn die Sehnen oder die Sehnenscheiden zu stark belastet werden, bekommen sie Risse und entzünden sich. Nur selten wird die Entzündung durch eine Infektion hervorgerufen.

Falsche Haltung

Die Schmerzen treten zuerst bei der Bewegung der entzündeten Sehnen auf; später auch dann, wenn die betroffenen Gelenke nicht bewegt werden. Leichte Schwellungen, Wärme und Hautrötungen über der Sehne, Knoten, die beim Druck schmerzen oder reibende Geräusche, die bei der Bewegung der betroffenen Sehne entstehen, sind ebenfalls typische Symptome für eine Sehnenscheidenentzündung.

„Meistens sind falsche Haltung und lange, monotone Belastung einzelner Muskelgruppen Grund für eine Sehnenscheidenentzündung. Wer verkrampft am Schreibtisch sitzt und viel am Computer arbeitet, leidet oft darunter“, erklärt Dr. Reibe. Auch Handwerker, die ihre Muskeln dauernd falsch belasten, können eine Sehnenscheidenentzündung bekommen. Es sind vor allem die Sehnen der Arme, die sowohl bei einer Schreib- als auch Handwerkertätigkeit massiv überlastet werden. Bei Sportlern dagegen, die viel laufen oder springen, ist meistens die Achilles-Sehne am Fuß betroffen.

„Plötzliche Drehbewegungen, Stürze oder das Tragen falscher Schuhe sind dabei oft Grund für eine solche Verletzung“, so der AOK-Experte. „Wichtig ist es, mit der Therapie frühzeitig zu beginnen, damit die Beschwerden nicht chronisch werden. Denn je früher die Therapie einsetzt, desto eher kann man mit dem Abklingen der Beschwerden rechnen. Wer Schmerzen im Bereich der Sehnen verspürt, sollte sie in der akuten Phase vor allem schonen.“

Kühlkompressen anlegen

Bei starken Schmerzen empfiehlt es sich, die betroffenen Stellen zu kühlen, zum Beispiel durch Kühlkompressen. Diese sorgen dafür, dass der Schmerz gelindert wird. Wenn trotz Schonung und Kühlung die Schmerzen nicht nachlassen, sollte man dringend einen Arzt um Rat fragen. Dr. Frank Reibe: „In der Regel werden dem Patienten entzündungshemmende Medikamente verabreicht. Manchmal wird dann die Sehne mit einer Schiene ruhig gestellt.“ Ist die Entzündung abgeklungen, sollte man mit Krankengymnastik beginnen, um erneute falsche Belastungen der Gelenke zu vermeiden.

Kurze Pausen machen

Wer einer Sehnenscheidenentzündung vorbeugen will, sollte vor allem auf die richtige Körperhaltung und Bewegung achten. „Gerade für Betroffene, die viel am Computer arbeiten ist es ist wichtig, kurze Schreibpausen zu machen und sich mehrmals am Tag zu strecken. Wer viel sitzt, muss auf eine lockere, gerade Haltung achten. Sportler hingegen sollten abrupte Bewegungen vermeiden und die für ihre Sportart geeigneten Schuhe tragen“, so Dr. Frank Reibe.
"


So, bleibt mir nur noch, mich dafür zu entschuldigen, dass wegen mir der eigentliche Thread im Thema so abgedriftet ist......

Lecker Nudelsalat 25.06.2008 16:21

Wie gesagt,

hol Dir einen Massageprügel (Klopfmassagegerät) und massiere Dir damit die Füsse, Sehnen und vor allen Dingen die Sehnenansätze, die Waden sind auch sehr wichtig.

Oberschenkel vorne und hinen kann auch nicht schaden.

Wenn Du jemanden hast, der auf Dir rumtrampeln kann, auch nicht schlecht, auf den Boden legen und jemanden draufstellen und den Rücken / Po runter und rauf laufen lassen.

Der Körper ist ein Gesamtkunstwerk und will auch als solches behandelt werden.

Bei dem Massageprügel darauf achten, ds es einen ausreichen langen Griff, damit man bequem an die Füße kommt. Bei meinem kann man auch noch Infrarot einschalten, damit das Gewebe erwärmt wird.

Gruß strwd

Zitat:

Zitat von glaurung (Beitrag 105172)
Du hast vollkommen recht. Ich war sehr lange Zeit zu motiviert. Aber zum Glück backe ich seit kurzem etwas kleinere Brötchen.
Es war aber auch immer sehr schwierig, einzuschätzen, welche Massnahme nun richtig ist und welche nicht. Irgendwie hatte ich immer nur einen "Schuss". Ich habe einen Tipp umgesetzt und kurz darauf gemerkt, dass ich wohl wieder zu ehrgeizig war. Das hat mich jedesmal eine Woche zurückgeworfen. Mein Problem wird wohl noch einige Zeit auffressen. Jedenfalls ist es höchste Zeit, das Ganze richtig auszukurieren, ohne weitere Rückschläge einzukassieren. Es ist eh schon auf dem besten Weg, chronisch zu werden. Und wenn man liest, wie langwierig Sehnenscheidenentzündungen sein können, dann krieg ich langsam echt Angst.....:Traurig:
Und es sieht sehr nach hartnäckiger Sehnenscheidenentzündung aus........


glaurung 25.06.2008 16:30

Zitat:

Zitat von strwd (Beitrag 105181)
Wie gesagt,

hol Dir einen Massageprügel (Klopfmassagegerät) und massiere Dir damit die Füsse, Sehnen und vor allen Dingen die Sehnenansätze, die Waden sind auch sehr wichtig.

Oberschenkel vorne und hinen kann auch nicht schaden.

Wenn Du jemanden hast, der auf Dir rumtrampeln kann, auch nicht schlecht, auf den Boden legen und jemanden draufstellen und den Rücken / Po runter und rauf laufen lassen.

Der Körper ist ein Gesamtkunstwerk und will auch als solches behandelt werden.

Bei dem Massageprügel darauf achten, ds es einen ausreichen langen Griff, damit man bequem an die Füße kommt. Bei meinem kann man auch noch Infrarot einschalten, damit das Gewebe erwärmt wird.

Gruß strwd

Dank Dir schon mal für die Tipps. Ich werd's beherzigen. Und danke für's Zuhören bzw. -lesen.........:Lachen2:
Ich kann Euch ja auf dem Laufenden halten, wenn sich die Situation deutlich bessert. Sieht im Moment eigentlich gar net sooo schlecht aus, vor allem in Anbetracht der Tatsache, dass ich meine missliche Lage wohl mittlerweile erkannt habe. Dann gibt's u.U. halt heuer keinen Sport mehr ausser Hanteln stemmen. Es muss einfach langsam besser werden.
Wenn sich was Neues ergibt, dann müll ich einfach nochmal diesen Thread zu....:Cheese:

So und jetzt geht's dann zum Fussball glotzen. Hoffentlich können wir ein 4:0 für Deutschland sehen. So ist mein Tipp.........

honeyjazz 25.06.2008 16:46

Zitat:

Zitat von glaurung (Beitrag 105078)
Hast Du im Entferntesten eine Ahnung, wieviele Stunden ich in der letzten Zeit im Internet verbracht habe (ich sollte eigentlich TAGE oder WOCHEN sagen), um meinem Problem auf die Spur zu kommen? Eingenommen die ganzen posts in den beiden Tritahlon-Foren.

Nix für ungut, aber das ist meiner Meinung nach das Schlimmste, was man als Patient machen kann: Googlen! Gib deine Wehwechen in 12 Suchmaschinen ein, du wirst 20 Foren zu 15 Krankheiten finden, Symptome, die das Schlimmste vermuten lassen, und im Geiste siehste dich schon mit einem Bein im Grabe, weil du ja exakt deine Symptome wiederfindest.

Ich habe mir auf diese Weise schon Brust-, Knochen- und Magenkrebs eingebildet, bei letztlich bester Gesundheit :o Man kann sich ohne das entsprechende UMFASSENDE Hintergrundwissen als Laie seine Diagnose nicht selbst zusammenstellen.

Ich glaube auch nicht, dass strwd das gemeint hat. :Gruebeln:

Zitat:

(...) im Studio in so ienem komischen Drehstuhl (...)
Kein Mensch würde denken, dass dabei irgendwie die Knie belastet werden.
Ich kenne diese "Drehstühle", und man MERKT, wie sie nicht nur die Bauchmuskeln, sondern auch die Knie belasten...

Lecker Nudelsalat 25.06.2008 16:59

Zitat:

Zitat von honeyjazz (Beitrag 105197)
...

Ich glaube auch nicht, dass strwd das gemeint hat. :Gruebeln:

Nein, natürlich nicht.

Ich bin zum Glück von Natur aus gesund. Ein Arzt sieht mich nur sehr selten (z.B. im Normalfall alle zwei Jahre zur Vorsorge).

Ein Schnupfen bringt mich nicht um.

Aber wenn ich ernsthafte gesundheitliche Probleme habe, versuche ich eine Lösung mit meinem Arzt zu finden, Irrwege hat es da aber auch schon gegeben, dann versuche ich aber, mit meinem Arzt darüber zu reden, der kann ja eventuell auch noch was lernen.

Ich habe in den ganzen letzten "sportlichen" Jahren (Jahrzehnten) meinen Körper aber auch kennengelernt und weiss inzwischen, wie ich mich verhalten muss, um z.B. Verletzungen zu vermeiden oder zu kurieren.

Allerdings musste ich inzwischen auch erkennen, dass auch ich älter geworden bin und das "Reparatursystem" Körper etwas länger braucht als früher. ;)

Gruß strwd

honeyjazz 25.06.2008 17:06

Ich wollte damit eigentlich nur sagen, dass mit deinem Vorschlag, glaurung könne ja selbst mal mithelfen bei der Findung der Diagnose, sicherlich nicht gemeint war, er solle Wochen mit Googlen verbringen - das kann ein Arzt sicher auch selber :o

outergate 25.06.2008 17:23

Zitat:

Zitat von glaurung (Beitrag 105142)
Das kann nur von jemandem kommen, der noch nichts ähnliches druchgemacht hat.

kommts aber nicht.
vielleicht hilfts bei der heilung, wenn du von deinem hohen roß steigst.

gruß,
:Huhu:

glaurung 25.06.2008 17:25

Zitat:

Zitat von honeyjazz (Beitrag 105214)
I.........er solle Wochen mit Googlen verbringen - das kann ein Arzt sicher auch selber :o

können tut er das sicher, aber machen wird er's mit Sicherheit nicht.....:)

glaurung 25.06.2008 17:26

Zitat:

Zitat von outergate (Beitrag 105225)
kommts aber nicht.
vielleicht hilfts bei der heilung, wenn du von deinem hohen roß steigst.

gruß,
:Huhu:

Das Roß sitzt verdammt tief, glaub mir...........

glaurung 25.06.2008 17:28

Zitat:

Zitat von honeyjazz (Beitrag 105197)
Ich kenne diese "Drehstühle", und man MERKT, wie sie nicht nur die Bauchmuskeln, sondern auch die Knie belasten...

Tja, das hab ich DANACH auch gemerkt. Drum hab ich das Ding seither auch nicht mal mehr angesehen. Aber man glaubt's nicht, wenn man's nicht selbst probiert hat. Da wirst Du mir, so denke ich, zustimmen........

glaurung 25.06.2008 17:33

Zitat:

Zitat von honeyjazz (Beitrag 105197)
Nix für ungut, aber das ist meiner Meinung nach das Schlimmste, was man als Patient machen kann: Googlen! Gib deine Wehwechen in 12 Suchmaschinen ein, du wirst 20 Foren zu 15 Krankheiten finden, Symptome, die das Schlimmste vermuten lassen, und im Geiste siehste dich schon mit einem Bein im Grabe, weil du ja exakt deine Symptome wiederfindest.

Tja, aber einem Arzt ALLES zu glauben, ist sicher auch nicht das Richtige, schon allein deswegen, weil der gute Mensch sich leider nicht in den Patienten hineinfühlen kann...........
Ohne Internet wäre ich z.B. nicht so schnell auf die Idee gekommen, dass Schuheinlagen auch sehr großen Schaden anrichten können.
Ansonsten hast du natürlich recht. Aber man lernt mit der Zeit, das was man da im Netz so alles liest, etwas besser zu deuten.

Aber ich merke gerade, dass wir so langsam anfangen, uns im Kreis zu drehen.

honeyjazz 25.06.2008 17:34

Zitat:

Zitat von glaurung (Beitrag 105232)
Tja, das hab ich DANACH auch gemerkt. Drum hab ich das Ding seither auch nicht mal mehr angesehen. Aber man glaubt's nicht, wenn man's nicht selbst probiert hat. Da wirst Du mir, so denke ich, zustimmen........

Die Belastung der Knie merkt "man" (ich zumindest) eigentlich auch währenddessen. :Gruebeln: Bleibst dann die Wahl, entweder die Gewichter kleiner zu wählen oder das Ganze bleiben zu lassen.

glaurung 25.06.2008 17:35

Zitat:

Zitat von honeyjazz (Beitrag 105237)
Die Belastung der Knie merkt "man" (ich zumindest) eigentlich auch währenddessen. :Gruebeln: Bleibst dann die Wahl, entweder die Gewichter kleiner zu wählen oder das Ganze bleiben zu lassen.

Ja, Frau Lehrer.......:Blumen:

honeyjazz 25.06.2008 17:47

Zitat:

Zitat von glaurung (Beitrag 105235)
Tja, aber einem Arzt ALLES zu glauben, ist sicher auch nicht das Richtige, schon allein deswegen, weil der gute Mensch sich leider nicht in den Patienten hineinfühlen kann...........
Ohne Internet wäre ich z.B. nicht so schnell auf die Idee gekommen, dass Schuheinlagen auch sehr großen Schaden anrichten können.
Ansonsten hast du natürlich recht. Aber man lernt mit der Zeit, das was man da im Netz so alles liest, etwas besser zu deuten.

Mag sein, dass Ärzte nicht allwissend sind, aber ich persönlich glaube nicht daran, dass man als Laie allein durch Googeln seine Diagnose stellen kann (ist mir persönlich tatsächlich nur 1x passiert, anschließend vom Apotheker (!!) bestätigt, nachdem 2 Ärzte unabhängig voneinander genau das falsche verschrieben hatten).

5 Ärzte in 12 Monaten klingt für mich nach hohem verschleiss und "Nicht wahrhaben wollen". Dass du deine Knie falsch trainiert hast, war ja wohl nicht die Schuld der Ärzte, sondern deine eigene.

Ich war wegen eines Fußproblems bei ebenso vielen Ärzten - in 5 Jahren. Da sagte mir auch jeder was anderes. Dem 5. glaube ich erstmal, immerhin kannte er für das "Leiden" mal einen Namen und einen Behandlungsplan und hat mich nicht mit "och, gehnse doch ma zum Neurologen..."
Ist natürlich deine Sache, wem du vertraust und glaubst, nur glaube ich nicht, dass du die heilung oder Diagnosestellung vorantreibst, indem du selbst so exzessiv dran rumdokterst.

lala 25.06.2008 20:05

Zitat:

Zitat von trifeminine (Beitrag 105161)
hab ich das richtig verstanden, du hast keine beschwerden (weder akut noch bereits gehabt) und sollst mit dem sport wegen einer arthrose aufhören???
also ich arbeite selbst bei einem sportorthopäden, aber sowas wär mir noch nie untergekommen ...
man weiß ja gar nicht, wie lange die arthrose schon besteht und ob sie sich weiterhin verschlechtert ...
natürlich kann man maßnahmen setzen, den fortschritt der arthrose zu hemmen und hinauszuzögern. dass ein IM nicht das gesündeste ist, ist mir auch klar. aber man kann doch nicht davon ausgehen, dass bei einem beschwerdefreien patienten der triathlon dazu fürhrt, dass er von null auf gleich ein krüppel wird???
ich war zwar nicht dabei, aber ich finde das handeln des arztes befremdlich ...

Ja, das hast du. KEINE Beschwerden, noch nie gehabt und auch jetzt nicht. Bin in dem letzten 3/4 Jahr 3 Marathons gelaufen alle um die 3:30H. Keinerlei beschwerden.

Das ist ja genau mein Problem. Ich soll mit etwas aufhören, obwohl ich keine Beschwerden oder gar schmerzen habe.

Gruß lala

glaurung 26.06.2008 09:40

Zitat:

Zitat von honeyjazz (Beitrag 105246)
Mag sein, dass Ärzte nicht allwissend sind, aber ich persönlich glaube nicht daran, dass man als Laie allein durch Googeln seine Diagnose stellen kann

Bei meinem Karnickel hab ich das schon mal geschafft......:)
Hab dem Tierarzt erzählt, was die Symptome sind und was ich denke, was das Problem ist. Er hat meine Diagnose entschieden abgelehnt. Jedoch bin ich hart geblieben und hab ihm "befohlen", diesen Test auf E. cuniculi zu machen. Rate mal, wer Recht hatte. Wenn sowas bei einem Tier möglich ist, welches mir nicht mal erzählen kann, wo es ihm "wehtut", dann kann das bei mir wohl auch möglich sein, weil ICH derjenige bin, der die Probleme am eigenen Leib erfährt. Ausserdem habe ich die Zeit, mich ausgiebig mit meinem Problem zu befassen. Diese Zeit hat der Arzt aufgrund unseres tollen Gesundheitssystems nicht, was man als Kassenpatient zumindest meiner Erfahrung nach auch deutlich zu spüren bekommt, da der Arzt oft nicht wirklich auf den Patienten eingeht.
Aber was solls, ich rede hier sowieso gegen 'ne Wand........:Diskussion:

PS Um noch mal auf das obige Zitat zurückzukommen. Deine Devise ist also offensichtlich: Hirn ausschalten und den Arzt machen lassen. Der Gott in Weiss wird's schon richten, oder?

glaurung 26.06.2008 09:59

Zitat:

Zitat von honeyjazz (Beitrag 105246)
5 Ärzte in 12 Monaten klingt für mich nach hohem verschleiss und "Nicht wahrhaben wollen". Dass du deine Knie falsch trainiert hast, war ja wohl nicht die Schuld der Ärzte, sondern deine eigene.

Mag teilweise stimmen. Allerdings war es nicht meine Idee, mir Einlagen für Senk-, Spreizfuss zu verschreiben. Es war nur meine Schuld, nicht früher gemerkt zu haben, dass diese Teile ein großer Teil des Problems waren.
Und könntest Du bitte damit aufhören zu behaupten, das Problem sei nur durch falsches Training entstanden? Erstens kennst du nicht die ganze Geschichte und zweitens hast du den Thread wohl nicht komplett aufmerksam gelesen. Ich hab immer versucht die Tipps der Ärzte umzusetzen. Der Schuss ging dann oft nach hinten los. Wenn du den Tipp bekommst, deine hintere Beinmuskulatur zu dehnen (was übrigens so ne Standard-Empfehlung von Ärzten ist:-(( ), dann probierst du das halt mal. Danach merkst du aber, dass es wohl alles noch schlimmer macht. Kein Wunder, bei ner Sehnenentzündung, die der Arzt als solche aber leider nicht erkannt hat. Aber man lernt halt immer noch am Besten aus Fehlern, die man zudem noch am eigenen Leib erfährt.


Zitat:

Zitat von honeyjazz (Beitrag 105246)
Ich war wegen eines Fußproblems bei ebenso vielen Ärzten - in 5 Jahren. Da sagte mir auch jeder was anderes. Dem 5. glaube ich erstmal,

Naja, vielleicht hättest Du mal früher wechseln sollen, dann wärst du 4 Jahre eher beim 5ten Arzt angekommen und dein Problem hätte nur 1 Jahr gedauert:Lachanfall:
Sorry, für den blöden Spruch, aber wie man in den Wald hineinschreit, so kommt es halt oftmals wieder zurück.......

Hafu 26.06.2008 10:00

Zitat:

Zitat von lala (Beitrag 105338)
Ja, das hast du. KEINE Beschwerden, noch nie gehabt und auch jetzt nicht. Bin in dem letzten 3/4 Jahr 3 Marathons gelaufen alle um die 3:30H. Keinerlei beschwerden.

Das ist ja genau mein Problem. Ich soll mit etwas aufhören, obwohl ich keine Beschwerden oder gar schmerzen habe.

Gruß lala

Falls du deine Rö-Bilder mittlerweile eingescannt hast, schick sie mir doch mal per PN.

Hast du 'ne Bewegungseinschränkung? Kannst du das Knie des betroffenen Beines in Rückenlage mit beiden Händen umfasst bis zur Brust ziehen?

Gruß,

Harald

Raimund 26.06.2008 10:09

Zitat:

Zitat von Hafu (Beitrag 105450)
(...)Kannst du das Knie des betroffenen Beines in Rückenlage mit beiden Händen umfasst bis zur Brust ziehen?

Gruß,

Harald

Das konnte ich noch nie!:Cheese:

maifelder 26.06.2008 10:18

Zitat:

Zitat von Raimund (Beitrag 105455)
Das konnte ich noch nie!:Cheese:



Deshalb Deine Kurse in Off-Season, um es dann irgendwann zu können. :Gruebeln:

Kann sogar meine Augenhöhlen in die Knie legen, bin aber sonst beweglich wie eine Eisenbahnschiene.

Raimund 26.06.2008 10:35

Zitat:

Zitat von maifelder (Beitrag 105460)
Deshalb Deine Kurse in Off-Season, um es dann irgendwann zu können. :Gruebeln:

Kann sogar meine Augenhöhlen in die Knie legen, bin aber sonst beweglich wie eine Eisenbahnschiene.

Ich bin halt nur so beweglich wie ich muss!

Hafu 26.06.2008 10:37

Zitat:

Zitat von Raimund (Beitrag 105455)
Das konnte ich noch nie!:Cheese:

Naja, ganz bis zur Brust muss man nicht kommen, aber so bis auf 10-20cm sollte die Hüftbeugung (bei gebeugtem Kniegelenk) entsprechend 130° Beugewinkel bei einem nicht arthrotisch vorgeschädigten Gelenk schon noch klappen.

In der individuellen Beweglichkeit gibt's ja 'ne große Variationsbreite, aber das muss ich dir bei deinem Background mit Sicherheit am wenigsten sagen;)

Ravistellus 26.06.2008 11:33

Hi zusammen,

zu Arthrosen kann ich auch bisschen was erzählen, vielleicht hilft das lala zumindest aus dem mentalen Tief: Habe früher kaum Sport gemacht und mit Anfang 30 mit Laufen angefangen, Mitte Dreißig dann der erste Marathon. Da war ich dann häufig verletzt: Achillessehne, Plantarsehne (oder so ähnlich), und einmal mit eingeklemmtem Nerv im unteren Rücken (keine Bandscheibe) ins Krankenhaus. Da ich - genau wie von Hafu nachgefragt - eine Bewegungseinschränkung an der linken Hüfte hatte, wurde gleich Arthrose diagnostiziert. Ich war beim MRT - Ergebnis: könnte sein, aber eher nicht - und auf der Suche nach Hilfe bei verschiedenen Ärzten - bedingt durch Umzug etc. Inzwischen steht es 4:4. Vier Ärzte - im Krankenhaus, Orthopäde, Sportmediziner an der Uni Potsdam - sagen, ich haben eine Arthrose. Vier andere sagen das Gegenteil. Ein Sportmediziner an der Uni Potsdam sagte, ich solle aufhören, zwei Monate später habe ich eine Ganganalyse bei seinem Kollegen gemacht, der mich völlig konsterniert fragte, ob sein Kollege mir wirklich vom Laufen abgeraten habe, dann müsse er mit dem aber mal sprechen.

Ok, um zum Schluss zu kommen: Ich war bei einer Ärztin für physikalische und rehabilitative Medizin, die hat es nicht interessiert, ob ich ne Arthrose habe oder nicht, für die war wichtig, dass ich Ausdauersport machen will. Die ist ganz pragmatisch an die Sache rangegangen, hat mich zur Physio geschickt, da habe ich ca. 9 Monate zwei Mal die Woche Funktionsgymnastik und bisschen Krafttraining gemacht. Dann bin ich langsam wieder ins Laufen eingestiegen, bin HM gelaufen und dann auf Triathlon umgeschwenkt. Und es geht mir prima. Gut, ich bin noch nicht bei der Langstrecke angekommen, aber mein Sinnen und Trachten geht in die Richtung. Trainiere jetzt so 10 h/Woche. Und außer den üblichen Wehwehchen bin ich fit. Mache weiter meine Funktionsgymnastik/Rumpfstabi etc und bin glücklich, dass ich nicht auf die Koryphäe von der Uni Potsdam gehört habe. Und mit der Bewegungseinschränkung an der Hüfte muss ich eben leben, ohne genau zu wissen, welche Ursache sie nun hat.

Und zum Schluss: Ohne meine Erlebnisse alle ausführen zu wollen: Finger weg von Orthopäden! Wofür die bezahlt werden und was die in ihrer Ausbildung lernen ist mir ein Rätsel. Ich habe bei Orthopäden nur eine nützliche Handlung entdecken können: Ausfüllen der Überweisung an einen Physiotherapeuten. Ansonsten halte ich diese Berufsgruppe für massiv gesundheitsgefährdend.

Schöne Grüße

Ravistellus

honeyjazz 26.06.2008 11:41

Zitat:

Zitat von glaurung (Beitrag 105445)
PS Um noch mal auf das obige Zitat zurückzukommen. Deine Devise ist also offensichtlich: Hirn ausschalten und den Arzt machen lassen. Der Gott in Weiss wird's schon richten, oder?

Wenn du das da rausgelesen hast: Hirn erstmal einschalten. :Huhu:

Ich frage mich halt, warum man überhaupt zum Arzt geht, wenn man doch sowieso alles besser weiß und sich seine Diagnose offenbar prima auch einfach selbst ergoogeln kann.

glaurung 26.06.2008 11:56

Zitat:

Zitat von honeyjazz (Beitrag 105499)
Wenn du das da rausgelesen hast: Hirn erstmal einschalten. :Huhu:

Ich frage mich halt, warum man überhaupt zum Arzt geht, wenn man doch sowieso alles besser weiß und sich seine Diagnose offenbar prima auch einfach selbst ergoogeln kann.

Ich weiss nicht alles besser. Aber die Ärzte wissen's leider auch net besser. Alles was ich von denen bisher bekommen habe, sind vage Verdachtsdiagnosen und windige Anleitungen, um meine Situation zu verbessern. Da wird es mir ja wohl erlaubt sein, etwas im Internet zu stöbern. Ich entschuldige mich hiermit förmlich, falls du dich durch dieses Handeln meinerseits gekränkt fühlst.....
By the way: Bist du eigentlich Orthopädin oder engagierte Medizinstudentin :Gruebeln: :Gruebeln:
Ansonsten reicht's mir jetzt. Ich hab ein schlechtes Gewissen, hier ständig den Thread einer anderen Person zuzumüllen, womit deren Problem etwas in den Hintergrund getreten ist. Du darfst mir gerne 'ne pm schreiben, dann können wir ja gerne weiterdiskutieren..........

glaurung 26.06.2008 12:01

Zitat:

Zitat von Ravistellus (Beitrag 105497)
Und zum Schluss: Ohne meine Erlebnisse alle ausführen zu wollen: Finger weg von Orthopäden! Wofür die bezahlt werden und was die in ihrer Ausbildung lernen ist mir ein Rätsel. Ich habe bei Orthopäden nur eine nützliche Handlung entdecken können: Ausfüllen der Überweisung an einen Physiotherapeuten. Ansonsten halte ich diese Berufsgruppe für massiv gesundheitsgefährdend.

Schöne Grüße

Ravistellus

Danke Ravistellus! In post #30 dieses Threads findest du zumindest teilweise die Antwort!!
Meine Erfahrung deckt sich mit Deiner zu 100%.

honeyjazz 26.06.2008 12:05

Zitat:

Zitat von glaurung (Beitrag 105514)
By the way: Bist du eigentlich Orthopädin oder engagierte Medizinstudentin :Gruebeln: :Gruebeln:

Nein, aber ich für meinen Teil hasse es (auch), wenn mir Kunden die von dem was ich mache, nullkommagarkeine Ahnung haben, "vorschlagen" wollen, was ich wie zu machen habe und alles besser wissen, bei völliger Ahnungslosigkeit. Oder eigenmächtig in Dingen rumpfuschen, die ich mit meiner geballten Fachkenntnis erstellt habe und mir dann die Ohren volljammern, dass alles gar nicht mehr funktioniert.

Natürlich kannst du im Intenet stöbern, mach ich auch. Aber mein Standpunkt ist einfach der, dass Ärzte irgendwas ganz sicher gelernt haben in den 6 Jahren ihrer Ausbildung. Obwohl ich auch schon Pech mit Fehldiagnosen hatte. Aber: Du beschwerst dich, dass alles ja gar nicht geholfen hat, erwähnst aber im gleichen Atemzug, dass du ohne Anweisung oder Hinterfragung irgendwelche Übungen im Studio praktizierst hast, die das ganze nur schlimmer machten. Das kann wohl nicht die Schuld des Arztes sein, sondern eher deine. Google hin oder her.

Rostreste 11.07.2008 16:14

back to Topic

ich als Basic Mensch fasse den 1. Beitrag mal zusammen

du bist 3. Marathons gelaufen --> Beschwerdefrei

dann hast du dich eher aus Neugier mal bei nem Arzt untersuchen lassen

der hat Coxarthrose festgestellt???

du denkst shit was mach ich nun?


große Frage die ich mal unterstelle ist:
kann ich genauso weitermachen kannst wie bislang ohne das ich in vllt 5 jahren ne neue Hüfte brauche?


im Röntgenbild kann man fortgeschrittene Arthrosen gut erkennen (Zackenbildung, Abflachen des Gelenkzwischenraumes--> Seitenvergleich etc.).

Da du darauf hingewiesen hast keine Bescherden zu haben, ist deine Arthrose sollte es eine sein eher am anfang angesiedelt.

Um es auf den Punkt zu bringen, such dir einen Arzt deines Vertrauens....trainiere weiter und bleib begleitend mit dem Arzt in Verbindung.....entscheiden ist gerade bei Arthrose nicht die Diagnose sondern der Verlauf.

Gruß Rostreste

F 18 11.07.2008 16:45

Zitat:

Zitat von backy (Beitrag 104758)
prinzipiell stört es mich aber - auch wenn das hier nicht undbedingt der fall war - die ärztliche kompetenz in frage zu stellen wenn die diagnose nicht gefällt...


Nach meiner Erfahrung ist es nie verkehrt die ärztliche Kompetenz in Frage zu stellen. Ich hatte schon irreparable Schultergelenksschäden (vor 10 Jahren) sowie Leukämie (vor rund 36 Jahren) als auch einen Kreuzbandriss (vor ca. 10 Jahren) alles Fehldiagnosen, bis auf die Schulter, da ist zwar ein Schaden vorhanden,der aber stark dramatisiert wurde und mit Krafttraining ohne OP heute absolut beschwerdefrei ist .

Dafür bin ich mit 42 noch ganz gut erhalten und werde jedes Jahr schneller (keine Fehldiagnose):Cheese:


Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 23:03 Uhr.

Powered by vBulletin Version 3.6.1 (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2026, Jelsoft Enterprises Ltd.