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Es würde mich freuen, wenn Du folgendes annehmen könntest: Patrick ist garantiert Doping-frei und aktiv gegen Doping. Willst Du den Kampf gegen Doping unterstützen, dann unterstütze saubere Athleten wie Patrick und gönne ihnen den Erfolg für das was sie zuvor durchgemacht haben. |
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- in der vorletzten Sendung mit Patrick (war das 2012?) machte Patrick eine Ansage von 10km unter 32 minuten (aus dem Training). Was er da nicht sagte: Patrick ist immer zurückhaltend mit Ansagen und dann nur garantiert das was er einhalten kann, selbst an einem schlechten Tag. Doch Zeiten in der Größenordnung machte Patrick schon im Triathlon (also nach Schwimmen und Radfahren). Größenordnung um die 30min/10km wäre mit dem Wissen wohl möglich gewesen (Patrick würde sagen 31 min). Mit obigen Eckdaten: Stellt Euch vor er wäre da Vollprofi gewesen (keine Arbeit, keine Ausbildung, 40h Training/Woche zzgl. Ruhezeiten, von Spezialisten trainiert). Da geht was. Und um es zu toppen: Das Gleiche wie eben und er trainiert nur Laufen für eine Distanz. Dann ahnt man in welche Bereiche dieses Riesentalent im Laufen vorstoßen kann. --- In der Liga war Kienle noch nie. In 2015 ist das der Vergleich von Vollzeit-Profi-Training (Kienle) mit Amateurtraining unter harten Verletzungsfolgen (Patrick). Also was Du oben geschrieben hast: Wenn man Kienle 2015 mit Patrick 2015 vergleicht, dann war Patrick trotz Verletzung mit halb so viel Training ähnlich gut wie Kienle im Laufen. Das relativiert die Sicht eventuell ein bisschen auf die Einschätzung. EDIT: "im Laufen" angehängt - das brauchts für das Verständnis meiner Ansage ;). |
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(Ich kann mich bei der Smiley-Auswahl gerade nicht entscheiden.) |
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Wir haben es hier offenbar mit einem absoluten Insider bzgl. Patrick Lange zu tun. Ich gehe sehr stark davon aus, dass er absolut weiß, wovon er schreibt. Wenn Du das "nicht annimmst", unterstellst Du ihm ohne jegliche eigene Kenntnis Lügen und quasi Beihilfe zum Doping. Ich finde das zum Kotzen! |
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OT und weg vom Lauefer des Samstags (war das geil, bin immer noch hin und weg, Hammer!) Bezueglich des Exrauchers hier geaeusserte absolute Doperverachtung ist mir die Diskussion im Forum zu Lance beim 70.3 Panama vor 4 Jahren aufgefallen, da war die Positionierung gegen Betrug durch verbotene, leistungssteigernde Mittel noch nicht ganz so deutlich wie heute... Jeder entwickelt sich zum Glueck weiter.:Blumen: |
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Für mich als Triathlonfan ist es andererseits enorm wichtig, denn für mich wurde der Beweis erbracht, dass alles "ohne" geht. Bereits seit Texas erleichtert mich das sehr. Zitat:
https://www.youtube.com/watch?v=C2q92t6EaJo |
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OD-Triathlon ist auch Triathlon. |
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Wirst Du dann mit den Themen direkt konfrontiert und siehst es in eigenen Zahlen, während Du wieder Athleten analysierst, dann steigt das Brechreizrisiko. Insbesondere wenn Du das Gefühl hast, dass solche Typen "Deinen" Athleten kaputtmachen. Mein Fehler damals, bin ich nicht stolz drauf, ist aber auch eine Grundhaltung bei mir (gewesen): Beweise. Und in vier Jahren lernte ich, dass es auch fundierte Annahmen gibt - solange man gründlich recherchiert. |
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Das Rennen insgesamt und das Debüt von Lange waren begeisternd.
Die Diskussion wie jetzt hier, hatten wir in ähnlicher Form nach den Leistungen von Frodeno und Ryf in Roth. In dem Zusammenhang hat Klugschnacker interessante Korrelationen gezeigt, mit dem z.B. der Leistungsniveau-Sprung durch (zu der Zeit nicht nachweisbaren) EPO-Einsatz in Ausdauersportarten (welche erinnere ich nicht genau) recht anschaulich wurde, mit der anschließenden Stabilisierung des Niveaus, als Nachweismethoden verfügbar waren. Blöderweise sind wir in einer eher verdachtsanfälligen Sportart unterwegs und deshalb kommt es auch immer wieder zu einem generellen Verdacht, die einem einzelnen Sportler nicht gerecht wird. Das ist und bleibt das Dilemma und wird immer wieder auftauchen, wenn es herausragende Resultate gibt. Zurück zum Titel des Thread: Ich kann mir gut vorstellen, dass ein inhaltliches und mentales Coaching durch Faris ein maßgeblicher Teil der Leistung ist und er damit einen ersten guten Schritt als Trainer vollzogen hat. Ob er deswegen gleich der "neue Star" ist, würde ich einmal abwarten und sehen welche weiteren Schritte es gibt. Gefreut hat es mich für ihn in jedem Fall. Nicht jeder Ex-Profi macht in einem neuen Job gleich ebenso erfolgreiche erste Schritte, wie als Athlet. |
da die Zeiten der Sieger seit 20 Jahren stagnieren ist das dopingniveau der Sieger ähnlich groß
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Du hast also Recht mit dem Seitenhieb: wir werden nie erfahren, wie gut er wirklich als Läufer im Triathlon hätte werden können mit der perfekten Förderung. Obwohl: Samstag gab es ja einen starken Hinweis ;) |
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Das geht sogar weiter (dazu gibt es auch Interviews mit Patrick). Also die gleichen Strecken ablaufen, an denen Faris seine Bestzeiten ablieferte (auch vor Hawaii 2005). Und Patrick hat wohl (nahezu?) alle Bestzeiten von Faris gebrochen. Mit so einer Legende und dem Vergleich wird auch das Mentale gut aufgebaut. Faris ist mit Sicherheit ein klasse Gesamtpaket aus Erfahrung, Legende und Training, das körperliches und mentales Training ideal ergänzt. Vor allem wenn so ein Trainer auf einen talentierten Schützling trifft... |
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So ist das halt wenn man im Sport Erfolg hat. Natürlich werden besondere Leistungen mal hinterfragt. Der größte Teil der Leute freut sich doch für ihn. 100% der Leute hat man nie als Fan. :bussi: |
Als Triathlon-Fan bin ich absolut beeindruckt von den Leistungen Patrick Langes bei der Nordamerika Meisterschaft und der Weltmeisterschaft (seinen ersten beiden Langdistanzen?) und der anderen deutschen Athleten auf Hawaii.
Ich finde es auch schwierig, nur aufgrund von Platzierungen, jemanden des Dopings zu beschuldigen. Gleichzeitig kann ich aber auch nicht die Augen und Ohren vor der Berichterstattung über den Dopingsumpf im Radsport oder im Vorfeld der olympischen Spiele bei gefühlt allen anderen Sportarten, in denen es Leistungssport gibt, verschließen. AthletenInnen, die an der Weltspitze stehen sind per Definition Ausnahmeathleten und deshalb auch zu Ausnahmeleistungen fähig. Deswegen ist eine Ausnahmeleistung nicht gleich ein Hinweis auf Doping. Aber vor dem Hintergrund der restlichen Sportberichterstattung kann man sich bei manchen Ausnahmeleistungshäufungen aufkommender Zweifel nicht erwehren. Insbesondere, wenn bei hoher Leistungsdichte statistisch gesehen irgendwann auch eine regression zum Mittelwert zu erwarten wäre. Wenn dann unter den Top7 bei der Weltmeisterschaft 5 Deutsche sind und sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen manche Athleten dieses Jahr scheinbar keine Regeneration brauchen (überspitzt gesagt), freue ich mich als Fan erst mal. Aber dann kommt eben auch die Stimme des Zweifels. Ich unterstelle damit niemandem Doping und finde, dass man das auch nicht machen sollte. Aber mir zeigen dieses Zweifel doch, welche gravierenden Schäden einzelne Betrüger dem Leistungssport zufügen. Mein Grundvertrauen in den Leistungssport ist seit den ganzen Skandalen erstmal zerstört - was aber nicht den Einzelnen unter Generalverdacht stellt. |
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Wenn man gut genug für den D-Kader ist, kann man auch ohne "stinkreiche" Eltern von geförderten Trainingsmaßnahmen profitieren und ggf. an eines der Leistungszentren in Brandenburg, Potsdam, Freiburg, Essen, Saarbrücken (und neuerdings auch Nürnberg) wechseln und dort ggf auch täglich schwimmen und in einer triathlonspezifischen Trainingsgruppe trainieren. Ich kenne ziemlich viele schnell schwimmende Kaderathleten, die aus einem Normalverdiener-Elternhaus stammen. An deinem zwischen den Zeilen mitschwingenden Vorwurf, dass desöfteren talentierte Triathleten dem Fördersystem des Verbandes aus verschiedenen Gründen verloren gehen und eher notgedrungen auf die Mitteldistanz und Langdistanz wechseln, weil sie anders als Semiprofis ohne offiziellen Kaderförderung ihre Existenz nicht sichern könnten muss ich allerdings teilweise Recht geben. Manche der Gründe, warum Deutschland in der World Triathlon Series und im Olympischen Triathlon relativ schwach ist und gleichzeitig bei den 70.3- und Ironman- bzw. Challenge-Wettbewerben enorm stark ist liegt daran, dass es einen starken Talentdrift in Richtung Mittel- und Langdistanz gibt, den andere Triathlon-Nationen wie Frankreich, GB, Australien, Spanien oder die USA in dieser Ausprägung nicht haben und da muss sich der Verband sicher fragen, woran das im Detail liegt. (ist hier in diesem Thread aber zugegebenermaßen etwas off-Topic) |
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Ich tät mich freuen wenn die Leistungen im Spitzentriathlon alle ohne Doping erbracht werden würden. Wenn ich den Sportlern glaube ist das ja so, denn alle behaupten absolut sauber zu sein. Leider überraschen mich immer wieder Beweise des Gegenteils. Und es gibt auch tausende von "absoluten" Insidern die Stein und Bein schwören alles bei Sportler XYZ ist astrein. Ich behalte mir einfach das Recht vor auch bei "unseren" Sportleren mistrauisch zu sein. Es fällt hier im Forum ja auch leicht über Brett Suttons Schützlinge mistrauisch zu schreiben. Und genau wie Keko# im Hawaii Tread schrieb. Was würden wir denken wen 5 Russen unter den ersten 7 wären? :) |
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Gruß Matthias |
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......die da wären? was ist wirklich neu und hat nicht nur eine neue bezeichnung? die dtu zeichnet ja seit vergangenem jahr den "trainer des Jahres" aus. und diese auszeichnung ging nicht an einen langstreckentrainer, sondern völlig zurecht an einen trainer, der aus einer seiteneinsteigerin eine 3-fach serienweltmeisterin gemacht hat.... |
Ich fand es so geil wie Lange sich richtig freuen konnte und mag ihm diesen Podiumsplatz richtig gönnen. Gerade auch, weil er ja anscheinend teilweise ganz schön untendurch musste.
Ich bin gespannt wie das nächstes Jahr weitergeht. Wobei das sicher auch sehr schwer sein kann. Unter dem Radar wird er ja nicht mehr laufen können und wenn man so ein Ergebnis hat versucht man es danach oft auch zuu gut zu machen. Die Ansprüche werden ja nicht kleiner. Aber der macht das schon. |
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Gruß Matthias (noch ohne Leistungsmessung unterwegs) |
Hawaii Marathon Streckenrekord
Dave Scott meinte bei seinem Interview mit Bob Babbitt ganz entschieden, dass Mark Allen immer noch das Marathonstreckenrekord hat (weil die damals die Wechselzonezeit 2 zum Marathon dazu gerechnet haben).
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http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitr...Ehre?ipad=true
Patrick Lange im ZDF Morgenmagazin - sehr sympathisch :) Erik |
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Viel Krafttraining im Winter :-O? Dafür ist der Patrick aber schon noch ein verdammt schmales Kerlchen ;-). |
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Gutes Interview. Danke für den Link. |
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Schnellkraft:Huhu: dirtyharry |
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Patrick Lange? Der Manfred Nuescheler hat Schnellkraft! Ein nicht ganz unbekannter Sportmediziner meinte gar mal seine Oberschenkel würden vermutlich zu 100 % aus schnellzuckenden Muskelfasern bestehen. -> :cool: https://www.youtube.com/watch?v=2BTfsqNuzaI |
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Am Ende ist es so: Es gibt keinen speziellen Anlass den Jungs was zu unterstellen. Es gibt aber auch keinen Anlass die von Dir genannten Sportler (im anderen thread waren es ja noch mehr als nur Patrick) für weniger verdächtig zu halten als andere Spitzensportler. Ich hoffe einfach, dass die Jungs im Topbereich das sauber schaffen und glaube auch, dass das möglich ist, ich wäre aber überrascht, wenn unter den ersten 10 in Kona alle sauber wären. Die Geschichte lehrt uns einfach etwas anderes. |
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Wär's nicht irgendwie schlau, hier Patrick Lange in die Überschrift zu bringen? Um den geht's doch hauptsächlich!
Und nebenbei: Wisst Ihr, wer Patricks Freundin ist? Auflösung hier: http://www.ardmediathek.de/tv/hessen...entId=38304060 :Blumen: |
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Kenne mich in der Szene nicht so großartig aus. Früher war es etwas übersichtlicher halt ;-). |
Kuckstu z.B. hier:
http://tv.triathlon-szene.de/Detail_...o?JumpID=34455 |
Schöne Aussichten
Nächstes Jahr Doppelsieg von Patrick in FFM und Hawaii |
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