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Microsash 28.09.2016 18:43

Wichtig ist dranbleiben....

Ich Laufe erst seit 4 Jahren und konnte am Anfang nichtmal 3km durchlaufen.
Letzten Sonntag bin ich den HM in 1:26:15 gelaufen mit 41 Jahren und 85kg.
Puls dabei 172.

Thoho 28.09.2016 22:25

Zitat:

Zitat von Phanthomas (Beitrag 1253725)
Ich meine eher das, was man so als Laktatschwelle bezeichnet . D.h. der Punkte Pace/Herzfreqenz wo man grade noch genug Sauerstoff bekommt.

Kann man die tatsächlich so von 5:30min/km bei 172 aud z.B. 4:20min/km bei 150, oder ist das nicht machbar?

Ich meine: Das man die Laktatschwelle durch Training "verschieben" kann, hab ich gelesen und auch schon gemacht. Aber wie stark geht das noch?

Verstehe ich es richtig, dass du deine Laktatschwelle statt bei einem Puls von 172 bei einem Puls von 150 haben wollen würdest? Was soll das bringen?

Aber, um auf den anderen Part der Frage einzugehen: Ja, ich denke es sollte durchaus problemlos machbar sein, die Pace, bei der du an der Laktatschwelle läufst, von 5:30 min/km auf 4:20 min/km zu verbessern. Ich würde mir an deiner Stelle dafür 1-2 Jahre Zeit geben. Und sicherlich wird es dafür nötig sein, Trainingsumfänge und -intensitäten zu steigern.

Phanthomas 13.11.2016 13:33

Ich glaub tatsächlich hab ich mir mit dem René auch komplett den Falschen als Referenz rausgesucht. Das mit den Umfängen und Intensität stimmt wahrscheinlich auch. Evtl. Bin ich da auch zu ungeduldig.
Vielleicht ist das Problem auch eher das Erkennen einer Leistungssteigerung. Ich schau mir halt meine Trainings bei Garmin an und hab dann so den Eindruck, dass sich da nicht so viel bewegt. Aber da sind natürlich auch langsame Läufe und miese Tage dabei. Oder es ist 30 Grad und ich lauf halt langsamer.
Andererseits hab ich heute früh beim langen Lauf eine (für mich) gute HM Zeit gemacht und hatte d n Eindruck locker zu joggen.
Wie messt ihr euren (Lauf-) Trainingserfolg?
Wettkämpfe?
Bestzeiten beim Training?
Laktattest?
Irgendwelche Lauftests?
Was ist mit Garmin's VO2Max? Ist heute auf 53 rauf :-)

longtrousers 13.11.2016 14:09

Zitat:

Zitat von Phanthomas (Beitrag 1272219)
Ich glaub tatsächlich hab ich mir mit dem René auch komplett den Falschen als Referenz rausgesucht. Das mit den Umfängen und Intensität stimmt wahrscheinlich auch. Evtl. Bin ich da auch zu ungeduldig.
Vielleicht ist das Problem auch eher das Erkennen einer Leistungssteigerung. Ich schau mir halt meine Trainings bei Garmin an und hab dann so den Eindruck, dass sich da nicht so viel bewegt. Aber da sind natürlich auch langsame Läufe und miese Tage dabei. Oder es ist 30 Grad und ich lauf halt langsamer.
Andererseits hab ich heute früh beim langen Lauf eine (für mich) gute HM Zeit gemacht und hatte d n Eindruck locker zu joggen.
Wie messt ihr euren (Lauf-) Trainingserfolg?
Wettkämpfe?
Bestzeiten beim Training?
Laktattest?
Irgendwelche Lauftests?
Was ist mit Garmin's VO2Max? Ist heute auf 53 rauf :-)

Ich messe meine Lauftrainingserfolge bei Wettkämpfen. Mache nämlich jedes Jahr die gleichen Laufwettkämpfe und weiss dann wo ich stehe.

HollyX 13.11.2016 15:30

Hi,

ich lauf und fahr in der Regel eine kleine Anzahl von Strecken immer wieder. Da dann Durchschnittspuls durch die kmh teilen. Wenn dieser Koeffizient im Laufe der Zeit sinkt, dann entweder weil man a) zwar gleich schnell aber mit geringerer Beanspruchung unterwegs war oder b) schneller bei gleicher Beanspruchung. Wenn du das noch getrennt für die erste und zweite Hälfte machst und die prozentuale Erhöhung berechnest (was ja mit Excel kein Ding ist), dann hast du ein gutes Maß für den Ermüdungswiderstand ("Cardiac shift" aka Friel).

Und natürlich versuch ich schon, den Schnitt zu verbesseren - das darf natürlich nicht ausarten, dass man sich dann abschießt.

Gruß
Holger

Thoho 13.11.2016 18:44

Zitat:

Zitat von Phanthomas (Beitrag 1272219)
Was ist mit Garmin's VO2Max? Ist heute auf 53 rauf :-)

Die absolute Höhe der VO2max, die dein Garmin anzeigt, muß nicht unbedingt korrekt sein. Um die VO2max richtig zu bestimmen ist eine Spiroergometrie nötig. Aber wenn der Garmin eine Veränderung anzeigt (steigende / sinkende VO2max), kann man das mE durchaus als Indikation für eine Leistungsänderung her nehmen.

Zitat:

Zitat von Phanthomas (Beitrag 1272219)
Vielleicht ist das Problem auch eher das Erkennen einer Leistungssteigerung. Ich schau mir halt meine Trainings bei Garmin an und hab dann so den Eindruck, dass sich da nicht so viel bewegt.

Wie systematisch trainierst du? Ich könnte mir vorstellen, dass du vielleicht über systematischeres Training noch Potenzial hast. Wenn man immer ähnlich trainiert (wobei ich natürlich nicht weiß, ob du das tust), wird man irgendwann stagnieren. Neue / andere Trainingsreize sind sinnvoll, um die Leistung zu verbessern. Das geht zum Beispiel über Periodisierung. Außerdem kann es sinnvoll sein, auch die Lauftechnik und die allgemeine Athletik zu trainieren. Beim Laufen ist zum Beispiel die Rumpfstabilität sehr wichtig für eine effiziente Lauftechnik.

Phanthomas 13.11.2016 21:17

Das mit den Läufen hat natürlich das Problem, dass die individuelle Form oder die Bedingungen unterschiedlich sein können. (36 Grad beim Himmelgeister HM letztes Jahr)
Den Koeffizienten muss ich mir mal ansehen.

MattF 14.11.2016 09:26

Zitat:

Zitat von longtrousers (Beitrag 1272226)
Ich messe meine Lauftrainingserfolge bei Wettkämpfen. Mache nämlich jedes Jahr die gleichen Laufwettkämpfe und weiss dann wo ich stehe.

Letztlich sind nur WK die Wahrheit :)
Dort haut man alles raus (wenn man denn entsprechend ehrgeizig ist).

Im Training sollte man aber auch entsprechende Vergleichswerte immer wieder nehmen. Z.b. beim Schwimmen die 400m Zeit usw..

Phanthomas 16.02.2017 14:38

Stufentestauswertung
 
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Hallo,

in der letzten Woche habe ich noch einmal einen Laktat-Stufentest gemacht. Ich war in 2014 schon einmal beim gleichen Arzt (Medicos) und hatte damals die gleiche Auswertung bzw. Untersuchung machen lassen. In 2014 hatte ich so grade mit dem Lauftraining angefangen und wollte mich vor meinem ersten Marathon auch einmal kardiologisch untersuchen lassen.

Ich habe einmal die Grafik in der die Ergebnisse des Stufentests gegenübergestellt werden angehängt. Die beiden unteren Kurven zeigen den Laktat-Wert bei der jeweiligen Laufgeschwindigkeit km/h an. Die grüne Kurve ist 2014. Die blaue 2017. Die runden Punkte sind die Messungen. Die beiden kleinen Dreiecke sind die angenommene Laktatschwelle bei 4 mmol/l. Die beiden oberen Kurven sind die Herzfrequenz bei der jeweiligen Laufgeschwindigkeit.

Wie man sieht hat sich offenbar von 2014 bis heute die Laktatschwelle von 11,5 km/h (ca 5:12 min/km) bei172 bpm bei auf 12,5 km/h (4:48 min/km) bei 173bpm verschoben. Insgesamt scheint die Kurve bei höheren Geschwindigkeiten auch später anzusteigen. Gleichzeitig ist der Puls auch insgesamt etwas geringer. Außerdem musste ich 2017 erst bei 15km/h aussteigen und nicht schon bei 14 km/h 2014.

Die Auswertung deckt sich auch so mit meinen "Wettkampf" Ergebnissen und den Daten, die ich so mit meiner Uhr aufzeichne. (Meine Fenix schätzt die Laktatschwelle bei 4:35 mit 177bpm). - Insofern war der Stufentest eigentlich rausgeworfenes Geld...

Natürlich freue ich mich, dass ich offenbar schneller geworden bin. Allerdings finde ich die Verbesserung nicht grade riesig. Ich hab mal geschaut. 2014 bis 2017 bin ich im Jahr so 1800 bis 2000km gelaufen. (Intervall, Tempodauerlauf, langer Lauf).

Naja was solls, muss ich wohl härter trainieren...

captain hook 16.02.2017 15:17

Zitat:

Zitat von Phanthomas (Beitrag 1291711)

Naja was solls, muss ich wohl härter trainieren...

Oder anders...

Stefan 16.02.2017 15:30

Ursprungsbeitrag gelöscht.

Du machst irgendwas im Training falsch. Mit dem Umfang müssten andere Zeiten herauskommen, falls Du gesund bist.

Adept 16.02.2017 15:53

Zitat:

Zitat von Stefan (Beitrag 1291726)
Ursprungsbeitrag gelöscht.

Du machst irgendwas im Training falsch. Mit dem Umfang müssten andere Zeiten herauskommen, falls Du gesund bist.

Nicht unbedingt. Eine wichtige Komponente der Leistungsfähigkeit ist nämlich angeboren. Das ist die VO2MAX. Diese kann nur bis zu einem bestimmten Level (+50%) trainiert werden. Damit hättest du einfach nur Pech!

Untrainierte müssen zB. schon einen Wert von 60 haben, wenn sie an die Weltspitze wollen. Nicht jeder kann Profi werden, egal wieviel und wie auch immer effektiv er trainiert.

Siehe moosburger.at

Phanthomas 16.02.2017 16:26

Zitat:

Zitat von Stefan (Beitrag 1291726)
Ursprungsbeitrag gelöscht.

Du machst irgendwas im Training falsch. Mit dem Umfang müssten andere Zeiten herauskommen, falls Du gesund bist.

Welche Zeiten meinst du? Die Pace an der Laktatschwelle?
Oder die Maximale Pace auf dem Laufband?

Phanthomas 16.02.2017 16:44

Moosburger ist spannend
 
Liste der Anhänge anzeigen (Anzahl: 1)
Zitat:

Zitat von Adept (Beitrag 1291733)
Nicht unbedingt. Eine wichtige Komponente der Leistungfährigkeit ist nämlich angeboren. Das ist die VO2MAX. Diese kann nur bis zu einem bestimmten Level (+50%) trainiert werden. Damit hättest du einfach nur Pech!

Untrainierte müssen zB. schon einen Wert von 60 haben, wenn sie an die Weltspitze wollen.

Siehe moosburger.at

Hab mal bei Moosburger nachgelesen:
"Du kannst trainieren wie ein Besessener -ob du im Ausdauersport Weltklasseniveau erreichst, entscheidet die Höhe der maximalen Sauerstoffaufnahme, die dir bereits in die Wiege gelegt wurde. Die VO2
max ist nämlich zum Großteil genetisch determiniert und ihre Trainierbarkeit begrenzt, sie beträgt 20 bis 50%. Die seltenen Einzelbeobachtungen,
die einen größeren trainingsbedingten Anstieg der VO2max zeigen, bestätigen als Ausnahmen die Regel."

"Zum Vergleich:Die relative VO2max von Untrainierten beträgt höchstens 40ml/kg*min, die von guten Hobbysportlern 50bis 60ml/kg*min."

Wenn ich mal meiner Garmin glaube hab ich mich im letzten Jahr von einer VO2max von 45 (war zwischendurch mal etwas fauler) auf eine 53 im Maximum hochgearbeitet. Das wären rund 18% und damit ja noch unter der von Moosburger angenommenen maximalen Steigerung.

Stefan 16.02.2017 16:50

Zitat:

Zitat von Phanthomas (Beitrag 1291743)
Welche Zeiten meinst du? Die Pace an der Laktatschwelle?
Oder die Maximale Pace auf dem Laufband?

Ich habe nicht den ganzen Thread gelesen, mir ist nur vorhin nachfolgender Beitrag von Dir aufgefallen:
28.09.2016:
Zitat:

Zitat von Phanthomas;
Ich hab grad mal bei Garmin geschaut: Mein schnellster HM war so bei 1:55:57 bei einer Pace von 5:28 und Puls 171. Ich glaube die 171 ist der Wert den ich über eine längere Strecke noch so grade aushalten kann.

Für jemanden mit Deinem Trainingsumfang seit mindestens 2014 eine sehr schlechte Zeit. Evtl. habe ich aber den Beitrag aus dem Zusammenhang gerissen, dann ist meine Aussage nicht haltbar.

Phanthomas 16.02.2017 17:07

Zitat:

Zitat von Stefan (Beitrag 1291758)
Ich habe nicht den ganzen Thread gelesen, mir ist nur vorhin nachfolgender Beitrag von Dir aufgefallen:
28.09.2016:
Für jemanden mit Deinem Trainingsumfang seit mindestens 2014 eine sehr schlechte Zeit. Evtl. habe ich aber den Beitrag aus dem Zusammenhang gerissen, dann ist meine Aussage nicht haltbar.

Naja, beim letzten HM bin ich mit der Zeit immerhin nicht einer der Letzten geworden (Platz 82 von 123 in meiner AK45). Schlecht ok, aber im Hinblick auf die glaufenen Kilometer geb ich dir Recht. Das ist natürlich etwas entäuschend.

Ich glaube ich leide unter kardio vaskulärem Drift :-)


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