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Hoffe mal stark, dass "ok" Lähmungen o.ä. ausschließt ...
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Die Strecke ist zu gefährlich - ganz einfach. Das war in beiden Rennen eindeutig zu sehen.
Der Sturz ist aber imho nicht auf die zu gefährliche Strecke zurück zu führen. Man bedenke, dass da im Zweifel ein Peloton durch muss. Ich verstehe nicht, warum Sie die Kurve innen angefahren ist. Egal, hoffentlich erholt Sie sich vollständig. Die Daumen sind gedrückt. |
Hab mir den Sturz - bei dieser Betroffenheit hier - mal angeschaut. Fands nicht schlimmer, als diverse andere Stürze die ich schon im Fernseh mit anschauen musste. Nach meinem eigenen schweren Sturz konnte ich lange Zeit keine Abfahrten oder Massen-Sprints im Fernseh schauen. Ist halt ein sehr risikoreicher Sport.
Die Diskussion der Guten gegen die Bösen hier ist albern. |
wer es nicht nachgeschlagen hat: die Triathlons gehen gottseidank nicht über diese Abfahrten
m. |
Inzwischen werden Bilder getwittert, die sie recht munter im Krankenbett zeigen.
Die stammen allerdings von einem früheren Sturz 2015. |
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Gestürzt sind die, die zu sehr an der Schraue gedreht haben. Wenn die Holländerin so schnell wie die Amerikanerin bergab gefahren wäre, wären sie zu zweit auf die abschließende Flachpassage gekommen und wären höchstwahrscheinlich durchgekommen. Ebenso auch bei den Herren, wenn Nibali nicht zu sehr an der Abfahrtsschraube gedreht hätte wären alle drei durchgekommen und hätten auch zu dritt vorne das Ziel erreicht. So haben die gewonnen, die sicher und kontrolliert runtergefahren sind. |
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So wie sie da lag, dachte ich ehrlich gesagt an eine leblose Puppe und musste die Kiste ausschalten, weil ich das schlimmste befürchtete, und wenn nicht einen Genickbruch so doch mindestens eine Wirbelsäulenverletzung annahm. Alles, alles gute der Athletin. :Blumen: |
Ein weiterer Grund für so einen Sturz kann gegebenenfalls die Querneigung der Fahrbahn, speziell in der Kurve sein. Bei uns werden die Querneigungen in Kurven in Richtung Kurveninnenseite stark erhöht. Das wird auf Zentimeter geplant und soll auch so ausgeführt werden. Die Querneigungsveränderung erfolgt in Mitteleuropa über eine gewisse Strecke gleichmäßig und ist durch das Regelwerk klar vorgegeben. Das Ganze ist aufwendig und wird nicht überall so genau verfolgt. Wenn >15% Längsgefälle, enge Kurvenradien und eine bescheidene Querneigung vorhanden sind ist ein sturzfreies Rennen nicht sehr wahrscheinlich.
Dann gibt es noch das Thema Klothoide, das ist geometrisch ein Zwischenstück zwischen Gerade und Kurve. Es verändert gleichmäßig den Radius als Annäherungsbogen zwischen Gerade und Kurve. Hier scheint einfach eine Kurve plötzlich mit Radius xy anzufangen und dann steigt man halt leider auch schneller ab. Und da das ein "Straßenrennen" ist, sollten auch Straßen befahren werden, die halbwegs den Regeln der Straßenbautechnik entsprechen. Dies ist hier definitiv nicht der Fall. Deshalb haben die Berufsrisikoschwätzer leider nicht recht...:) |
Oh Mann.... *Gänsehaut*
Mein erster Gedanke war, dass man sich wohl Gedanken über Rückenprotektoren machen muss. Gut, dass es Ihr den Umständen entsprechend gut geht. Schon erschauerlich, wieviele Unfälle ich in den letzten zwei Tagen gesehen hab. Kreuzband, Unterschenkel, Rad-Stürze,... |
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Aufgrund der Stravadaten, meiner eigenen Radsporterfahrung und meines Jobs kann ich die Strecke ganz gut einschätzen. Sie ist viel gefährlicher als sie im TV wirkt.. |
Wer da nach dem Sturz gewinnt war mir völlig Wurscht, Hauptsache das Mädel überlebt ging mir durch den Kopf, drücke Ihr die Daumen das alles wieder gut wird
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Was soll der Blödsinn mit der Bordsteinkante hier immer? Natürlich ist die Scheisse, aber bei der individuellen Risikoabwägung spielen immer auch die potentiellen Folgen eines Sturzes eine zentrale Rolle. Je schlechter die Rahmenbedingungen, desto eher geh ich auf die Bremse. Das machen Profis genau so, nur auf anderem Level. Massensprints gehören verboten - wenn man das Risiko im Radsport einschränken will. Aber gerade da jauchst das Volk nun mal... |
ALLE Fahrer der großen Radsportländer haben mehrfach sich im Vorfeld den Kurs angeschaut und haben die "nicht dem deutschen Standard" entsprechenden Kurven gesehen. Wenn man dann noch einen "Highsider" fabriziert weil man sich ganz offensichtlich verbremst, dann muss man doch nicht darüber diskutieren, dass die Strecke zu gefährlich ist!
Nicht dem deutschen und von be fast geforderten Standard entsprechen auch die Klassikerstrecken...schick denen doch mal eine genaue Konstruktionsbeschreibung:Lachanfall: . Sorry, nur weil die, die zu viel riskiert haben stürzen ist eine Strecke doch nicht zu gefährlich! Und wenn man an die wirklich schön abgesperrten Zielsprints und die dort in schöner Regelmäßigkeit stattfindenden Massenstürze denkt ist doch eigentlich klar, dass in fast allen Fällen der Athlet dafür verantwortlich ist. Gruß, Loretta |
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Former Olympic individual pursuit champion Chris Boardman told the BBC the course was dangerous.
"I am past commenting - I am angry about it," he said. "I went down and had a look at the course and saw those edges. We knew it was way past being technical; it was dangerous. The people who designed the course and said what safety features were needed had seen it as well and left it. "We knew the descent was treacherous. I looked at that road furniture and thought, nobody can crash here and just get up. It is really bad and that is what we have seen today." www.bbc.com/sport/olympics/37005595 |
Wir sind doch nicht im alten Rom, auch Berufssportler möchten gerne Abends wieder gesund nach Hause kommen.
Da muss man das ohnehin schon große Risiko für Radrennfahrer doch nicht noch durch solche Strecken ohne Sicherung zusätzlich ohne Not extrem erhöhen. Was soll das? Was soll da das Ziel sein? |
Ich halte die Strecke nachträglich für zu gefährlich. Nicht weil sie schwer zu fahren ist, und es dadurch zu Stürzen kommt. Sondern weil die möglichen Folgen dieser Stürze aufgrund der Bordsteine unverhältnismäßig sind.
Anders gesagt: Wer stürzt, ist selber schuld daran. Worauf er fällt und wogegen er knallt, hat hingegen der Veranstalter zu verantworten. In diesem Sinne war die Abfahrt im heutigen Zustand meiner Meinung nach nicht okay. Das Rennen selbst war aber sehr spannend und wesentlich lebendiger, als ich es bei einem Frauenrennen erwartet hatte. Man fragt sich, warum man nicht mehr davon zu sehen bekommt. |
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Soso, der Engländer an sich hat ein anderes Gefahrenempfinden...
Du betreibst jetzt aber keine Klischeepflege, oder? Und wenn ich mich richtig erinnere hat der sich größtenteils auf der Bahn alleine herumgetrieben und ist nicht als Abfahrtskönig wie Kollege Nibali unterwegs gewesen. Ich bin gepannt, wie so die Reaktionen werden wenn das Olympische MTB Rennen läuft, bei dem es bestimmt genug Stürze geben wird. Bei dem DH Rennen auch. Den einzige Kritikpunkt, den ich verstehe ist der hohe Bordstein, das ist aber wohl ein Merkmal der Gegend und ich befürchte, dass die brasilianischen Straßen nicht dem deutschen Standard entsprechen...fast nirgendwo. |
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https://en.wikipedia.org/wiki/Chris_...ur_de_Fra nce |
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Boardman kann trotzdem Radfahren und so eine Situation besser beurteilen, sogar als be fast oder gar als Loretta...:) |
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Ich vermute alle hier in der Diskussion Beteiligten dürften weder über ausreichende eigene Streckenkenntnis, noch über ausreichende eigene Kenntnis der Fahrqualitäten von Nibali etc. verfügen, um seriöse Ausssgen über Streckenrisiko und / oder Risikoverhalten der Fahrer(innen) zu treffen. Da ist eher erhellend, was aus Insiderperspektive verlautet. |
Mit gutem Grund gilt dort normalerweise ein Tempolimit von 30 km/h.
(Nein, ich poste jetzt kein Bild, wo sie genau neben diesem Zeichen in der Gosse liegt.) Die Straße ist einfach nicht dafür gemacht, dort mit 70 oder so runterzuknallen, wie man das nun mal im Rennen tut. |
Doch, doch...das waren die Typen, die bei uns auf der Eisbahn trotz fehlender skills wie die Irren über das Eis gestolpert sind und das auch bei unter 0 Grad in T-Shirts;) ...
War auch nicht ernst gemeint und die Absicherung der Strecke wäre sicherlich gut gewesen. Das hätte aber nicht die Stürze vermieden und vielleicht wäre dann sogra noch mehr riskiert worden weil weniger Abschreckung gewesen wäre. Ist aber reine Mutmaßung, wobei es zu Risikoverhalten schon einige Studien gibt. |
Auf ZDF sagten sie gerade "sie wohl außer Lebensgefahr"
Ein "es geht ihr entsprechend gut" hätte mir deutlich besser gefallen... |
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Bist du auf der Brust gemeint? |
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Wie schon mal erwähnt.
Anhang 34504 |
:Cheese: :Cheese: :Cheese: :Cheese: :Cheese:
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ABER die Strecke war allen vorher bekannt. Als Profi muss ich auch ohne ein Rennen gefahren zu sein vorher einschätzen können, was da im Rennen passieren kann und wird. Dann muss man auch mal Arsch in der Hose beweisen und entsprechende Sicherungsmaßnahmen im Sturzraum einfordern und Konsequenzen ziehen, wenn diese nicht umgesetzt werden. Aber dafür bräuchte man halt einen Strang an dem alle ziehen und das gibts im Radsport imho nicht wirklich |
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Gar nichts. :Nee: (Ok, hab inzwischen verstanden, dass es sich auf das Tattoo in #72 bezog.) |
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Jetzt konkretere Infos zum Gesundheitszustand:
http://nos.nl/rio2016/artikel/212384...is-helder.html "... heeft een zware hersenschudding en drie kleine fractuurtjes in haar lumbale wervelkolom opgelopen. Ze moet nog 24 uur op de intensive care blijven." Heißt wohl: - schwere Gehirnerschütterung - drei kleine Brüche in der Lendenwirbelsäule - noch 24 h auf der Intensivstation "Ok" ist für mich was anderes, aber es ist wohl nicht ganz so schlimm, wie es aussah. |
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