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LidlRacer 07.08.2016 22:37

Hoffe mal stark, dass "ok" Lähmungen o.ä. ausschließt ...

Thoho 07.08.2016 22:37

Zitat:

Zitat von LidlRacer (Beitrag 1244198)
Mir scheint, es war dort praktisch unmöglich, dort auf Sieg zu fahren, ohne unkalkulierbare Risiken einzugehen. Das sollte so nicht sein. :Nee:

Bin ganz deiner Meinung! Die Kommentare hier hinsichtlich "...ist halt Berufsrisiko..." sind mir komplett unverständlich. Der Veranstalter eines Wettkampfes hat eine Verantwortung. Und wenn - wie in diesem Fall - die Strecke möglichst publikumswirksam und spektakulär gestaltet wird, so dass unkalkulierbare Risiken für die Athleten billigend in Kauf genommen werden, dann ist das unverantwortlich und völlig inakzeptabel. :Nee:

Cruiser 07.08.2016 22:40

Zitat:

Zitat von LidlRacer (Beitrag 1244210)
Hoffe mal stark, dass "ok" Lähmungen o.ä. ausschließt ...

Ich hoffe das auch. Sehr spärliche Infos. Noch sehr vage.

basti2108 07.08.2016 22:43

Die Strecke ist zu gefährlich - ganz einfach. Das war in beiden Rennen eindeutig zu sehen.

Der Sturz ist aber imho nicht auf die zu gefährliche Strecke zurück zu führen. Man bedenke, dass da im Zweifel ein Peloton durch muss. Ich verstehe nicht, warum Sie die Kurve innen angefahren ist. Egal, hoffentlich erholt Sie sich vollständig. Die Daumen sind gedrückt.

schoppenhauer 07.08.2016 22:54

Hab mir den Sturz - bei dieser Betroffenheit hier - mal angeschaut. Fands nicht schlimmer, als diverse andere Stürze die ich schon im Fernseh mit anschauen musste. Nach meinem eigenen schweren Sturz konnte ich lange Zeit keine Abfahrten oder Massen-Sprints im Fernseh schauen. Ist halt ein sehr risikoreicher Sport.

Die Diskussion der Guten gegen die Bösen hier ist albern.

merz 07.08.2016 22:54

wer es nicht nachgeschlagen hat: die Triathlons gehen gottseidank nicht über diese Abfahrten

m.

LidlRacer 07.08.2016 22:57

Inzwischen werden Bilder getwittert, die sie recht munter im Krankenbett zeigen.
Die stammen allerdings von einem früheren Sturz 2015.

LidlRacer 07.08.2016 22:59

Zitat:

Zitat von schoppenhauer (Beitrag 1244214)
Hab mir den Sturz - bei dieser Betroffenheit hier - mal angeschaut. Fands nicht schlimmer, als diverse andere Stürze die ich schon im Fernseh mit anschauen musste.

Ich musste bisher nicht mit ansehen, wie jemand mit dem Rücken auf einer hohen Bordsteinkante aufschlägt und dann minutenlang regungslos liegenbleibt.

Loretta 07.08.2016 22:59

Zitat:

Zitat von LidlRacer (Beitrag 1244198)
Direkt vor'm Sturz wurden noch ihre Abfahrqualitäten gelobt.

Mir scheint, es war dort praktisch unmöglich, dort auf Sieg zu fahren, ohne unkalkulierbare Risiken einzugehen. Das sollte so nicht sein. :Nee:

Das ist natürlich falsch, das sieht man an den Gewinnern bei den Herren und Damen, die eben kein unkalkulierbares Risiko gegangen und nicht gestürzt sind.
Gestürzt sind die, die zu sehr an der Schraue gedreht haben. Wenn die Holländerin so schnell wie die Amerikanerin bergab gefahren wäre, wären sie zu zweit auf die abschließende Flachpassage gekommen und wären höchstwahrscheinlich durchgekommen.
Ebenso auch bei den Herren, wenn Nibali nicht zu sehr an der Abfahrtsschraube gedreht hätte wären alle drei durchgekommen und hätten auch zu dritt vorne das Ziel erreicht. So haben die gewonnen, die sicher und kontrolliert runtergefahren sind.

TriVet 07.08.2016 23:02

Zitat:

Zitat von Klugschnacker (Beitrag 1244209)
Mir fällt ein Stein vom Herzen!!:

Mir auch!!!

So wie sie da lag, dachte ich ehrlich gesagt an eine leblose Puppe und musste die Kiste ausschalten, weil ich das schlimmste befürchtete, und wenn nicht einen Genickbruch so doch mindestens eine Wirbelsäulenverletzung annahm.

Alles, alles gute der Athletin. :Blumen:

be fast 07.08.2016 23:02

Ein weiterer Grund für so einen Sturz kann gegebenenfalls die Querneigung der Fahrbahn, speziell in der Kurve sein. Bei uns werden die Querneigungen in Kurven in Richtung Kurveninnenseite stark erhöht. Das wird auf Zentimeter geplant und soll auch so ausgeführt werden. Die Querneigungsveränderung erfolgt in Mitteleuropa über eine gewisse Strecke gleichmäßig und ist durch das Regelwerk klar vorgegeben. Das Ganze ist aufwendig und wird nicht überall so genau verfolgt. Wenn >15% Längsgefälle, enge Kurvenradien und eine bescheidene Querneigung vorhanden sind ist ein sturzfreies Rennen nicht sehr wahrscheinlich.

Dann gibt es noch das Thema Klothoide, das ist geometrisch ein Zwischenstück zwischen Gerade und Kurve. Es verändert gleichmäßig den Radius als Annäherungsbogen zwischen Gerade und Kurve. Hier scheint einfach eine Kurve plötzlich mit Radius xy anzufangen und dann steigt man halt leider auch schneller ab.

Und da das ein "Straßenrennen" ist, sollten auch Straßen befahren werden, die halbwegs den Regeln der Straßenbautechnik entsprechen. Dies ist hier definitiv nicht der Fall. Deshalb haben die Berufsrisikoschwätzer leider nicht recht...:)

Tobi F. 07.08.2016 23:04

Oh Mann.... *Gänsehaut*

Mein erster Gedanke war, dass man sich wohl Gedanken über Rückenprotektoren machen muss. Gut, dass es Ihr den Umständen entsprechend gut geht.

Schon erschauerlich, wieviele Unfälle ich in den letzten zwei Tagen gesehen hab.
Kreuzband, Unterschenkel, Rad-Stürze,...

be fast 07.08.2016 23:06

Zitat:

Zitat von Loretta (Beitrag 1244222)
Das ist natürlich falsch, das sieht man an den Gewinnern bei den Herren und Damen, die eben kein unkalkulierbares Risiko gegangen und nicht gestürzt sind.
Gestürzt sind die, die zu sehr an der Schraue gedreht haben. Wenn die Holländerin so schnell wie die Amerikanerin bergab gefahren wäre, wären sie zu zweit auf die abschließende Flachpassage gekommen und wären höchstwahrscheinlich durchgekommen.
Ebenso auch bei den Herren, wenn Nibali nicht zu sehr an der Abfahrtsschraube gedreht hätte wären alle drei durchgekommen und hätten auch zu dritt vorne das Ziel erreicht. So haben die gewonnen, die sicher und kontrolliert runtergefahren sind.

Es ist Olympia, die Veranstaltung des Lebens. Hier wird vom Fernsehsessel an die Vernunft appeliert.
Aufgrund der Stravadaten, meiner eigenen Radsporterfahrung und meines Jobs kann ich die Strecke ganz gut einschätzen. Sie ist viel gefährlicher als sie im TV wirkt..

Olli 07.08.2016 23:07

Wer da nach dem Sturz gewinnt war mir völlig Wurscht, Hauptsache das Mädel überlebt ging mir durch den Kopf, drücke Ihr die Daumen das alles wieder gut wird

LidlRacer 07.08.2016 23:07

Zitat:

Zitat von Loretta (Beitrag 1244222)
Das ist natürlich falsch, das sieht man an den Gewinnern bei den Herren und Damen, die eben kein unkalkulierbares Risiko gegangen und nicht gestürzt sind.
Gestürzt sind die, die zu sehr an der Schraue gedreht haben.

Unkalkulierbare Risiken einzugehn, heißt natürlich nicht, dass das zwangsläufig böse endet. Das kann gut gehen wie bei den meisten heute, und es kann schlecht ausgehen wie bei Van Vleuten.

schoppenhauer 07.08.2016 23:09

Zitat:

Zitat von LidlRacer (Beitrag 1244220)
Ich musste bisher nicht mit ansehen, wie jemand mit dem Rücken auf einer hohen Bordsteinkante aufschlägt und dann minutenlang regungslos liegenbleibt.

Das ist auf deinem Twitter-Schnipsel nicht zu sehen - und will ich auch nicht sehen!

Was soll der Blödsinn mit der Bordsteinkante hier immer? Natürlich ist die Scheisse, aber bei der individuellen Risikoabwägung spielen immer auch die potentiellen Folgen eines Sturzes eine zentrale Rolle. Je schlechter die Rahmenbedingungen, desto eher geh ich auf die Bremse. Das machen Profis genau so, nur auf anderem Level.

Massensprints gehören verboten - wenn man das Risiko im Radsport einschränken will. Aber gerade da jauchst das Volk nun mal...

Loretta 07.08.2016 23:09

ALLE Fahrer der großen Radsportländer haben mehrfach sich im Vorfeld den Kurs angeschaut und haben die "nicht dem deutschen Standard" entsprechenden Kurven gesehen. Wenn man dann noch einen "Highsider" fabriziert weil man sich ganz offensichtlich verbremst, dann muss man doch nicht darüber diskutieren, dass die Strecke zu gefährlich ist!
Nicht dem deutschen und von be fast geforderten Standard entsprechen auch die Klassikerstrecken...schick denen doch mal eine genaue Konstruktionsbeschreibung:Lachanfall: .
Sorry, nur weil die, die zu viel riskiert haben stürzen ist eine Strecke doch nicht zu gefährlich! Und wenn man an die wirklich schön abgesperrten Zielsprints und die dort in schöner Regelmäßigkeit stattfindenden Massenstürze denkt ist doch eigentlich klar, dass in fast allen Fällen der Athlet dafür verantwortlich ist.

Gruß,
Loretta

Loretta 07.08.2016 23:12

Zitat:

Zitat von LidlRacer (Beitrag 1244232)
Unkalkulierbare Risiken einzugehn, heißt natürlich nicht, dass das zwangsläufig böse endet. Das kann gut gehen wie bei den meisten heute, und es kann schlecht ausgehen wie bei Van Vleuten.

Aber wir sind uns doch einig, dass Van Vleuten schneller als die Amerikanerin unterwegs war und sie gestürzt ist und die andere gut unten an kam, oder? Wer ist dann "unkalkulierbares Risiko" gegangen?

schoppenhauer 07.08.2016 23:14

Zitat:

Zitat von Loretta (Beitrag 1244234)
Sorry, nur weil die, die zu viel riskiert haben stürzen ist eine Strecke doch nicht zu gefährlich! Und wenn man an die wirklich schön abgesperrten Zielsprints und die dort in schöner Regelmäßigkeit stattfindenden Massenstürze denkt ist doch eigentlich klar, dass in fast allen Fällen der Athlet dafür verantwortlich ist.

Yepp.

Loretta 07.08.2016 23:17

Zitat:

Zitat von be fast (Beitrag 1244229)
Es ist Olympia, die Veranstaltung des Lebens. Hier wird vom Fernsehsessel an die Vernunft appeliert.
Aufgrund der Stravadaten, meiner eigenen Radsporterfahrung und meines Jobs kann ich die Strecke ganz gut einschätzen. Sie ist viel gefährlicher als sie im TV wirkt..

Bei fast jedem Strassenrennen, was ich im Amateurbereich gefahren bin und wo es dann anfing zu regnen waren ein paar dabei, die meinten, dass sie schneller durch die Kurve fahren können als die anderen und sich dabei einen Vorteil holen können...und die dann regelmäßig vor den Bordstein klatschten. War dann die Fahrbahn schuld? Nein, die Fahrer, die ihren Vorteil in solchen Situationen suchen weil sie anders es schwerer hätten etwas zu reißen. Da ist doch die Frage nach dem Grund eigentlich klar...

LidlRacer 07.08.2016 23:20

Former Olympic individual pursuit champion Chris Boardman told the BBC the course was dangerous.

"I am past commenting - I am angry about it," he said.

"I went down and had a look at the course and saw those edges. We knew it was way past being technical; it was dangerous. The people who designed the course and said what safety features were needed had seen it as well and left it.

"We knew the descent was treacherous. I looked at that road furniture and thought, nobody can crash here and just get up. It is really bad and that is what we have seen today."

www.bbc.com/sport/olympics/37005595

Cruiser 07.08.2016 23:20

Wir sind doch nicht im alten Rom, auch Berufssportler möchten gerne Abends wieder gesund nach Hause kommen.
Da muss man das ohnehin schon große Risiko für Radrennfahrer doch nicht noch durch solche Strecken ohne Sicherung zusätzlich ohne Not extrem erhöhen.
Was soll das? Was soll da das Ziel sein?

Klugschnacker 07.08.2016 23:25

Ich halte die Strecke nachträglich für zu gefährlich. Nicht weil sie schwer zu fahren ist, und es dadurch zu Stürzen kommt. Sondern weil die möglichen Folgen dieser Stürze aufgrund der Bordsteine unverhältnismäßig sind.

Anders gesagt: Wer stürzt, ist selber schuld daran. Worauf er fällt und wogegen er knallt, hat hingegen der Veranstalter zu verantworten. In diesem Sinne war die Abfahrt im heutigen Zustand meiner Meinung nach nicht okay.

Das Rennen selbst war aber sehr spannend und wesentlich lebendiger, als ich es bei einem Frauenrennen erwartet hatte. Man fragt sich, warum man nicht mehr davon zu sehen bekommt.

be fast 07.08.2016 23:26

Zitat:

Zitat von LidlRacer (Beitrag 1244243)
Former Olympic individual pursuit champion Chris Boardman told the BBC the course was dangerous.

"I am past commenting - I am angry about it," he said.

"I went down and had a look at the course and saw those edges. We knew it was way past being technical; it was dangerous. The people who designed the course and said what safety features were needed had seen it as well and left it.

"We knew the descent was treacherous. I looked at that road furniture and thought, nobody can crash here and just get up. It is really bad and that is what we have seen today."

www.bbc.com/sport/olympics/37005595

Danke für den Beitrag. So sieht es aus. Und das aus dem Mund eines Engländers, der im Schnitt ein anderes Gefahrenempfinden hat... Ich sage doch, der Kurs ist (noch) krasser als er im TV wirkt.


Zitat:

Zitat von Cruiser (Beitrag 1244244)
Wir sind doch nicht im alten Rom, auch Berufssportler möchten gerne Abends wieder gesund nach Hause kommen.
Da muss man das ohnehin schon große Risiko für Radrennfahrer doch nicht noch durch solche Strecken ohne Sicherung zusätzlich ohne Not extrem erhöhen.
Was soll das? Was soll da das Ziel sein?

100% :Blumen:

Loretta 07.08.2016 23:36

Soso, der Engländer an sich hat ein anderes Gefahrenempfinden...
Du betreibst jetzt aber keine Klischeepflege, oder? Und wenn ich mich richtig erinnere hat der sich größtenteils auf der Bahn alleine herumgetrieben und ist nicht als Abfahrtskönig wie Kollege Nibali unterwegs gewesen.
Ich bin gepannt, wie so die Reaktionen werden wenn das Olympische MTB Rennen läuft, bei dem es bestimmt genug Stürze geben wird. Bei dem DH Rennen auch.
Den einzige Kritikpunkt, den ich verstehe ist der hohe Bordstein, das ist aber wohl ein Merkmal der Gegend und ich befürchte, dass die brasilianischen Straßen nicht dem deutschen Standard entsprechen...fast nirgendwo.

LidlRacer 07.08.2016 23:43

Zitat:

Zitat von Loretta (Beitrag 1244254)
Und wenn ich mich richtig erinnere hat der [Boardman] sich größtenteils auf der Bahn alleine herumgetrieben und ist nicht als Abfahrtskönig wie Kollege Nibali unterwegs gewesen.

Er ist u.a. mehrfach die Tour de France gefahren, ich denke, dass reicht als Qualifikation.
https://en.wikipedia.org/wiki/Chris_...ur_de_Fra nce

be fast 07.08.2016 23:47

Zitat:

Zitat von Loretta (Beitrag 1244254)
Soso, der Engländer an sich hat ein anderes Gefahrenempfinden...
Du betreibst jetzt aber keine Klischeepflege, oder?...

Steh ich auch dazu und halte die Aussage nicht für schlimm. Du hast offensichtlich noch nichts mit Engländern zu tun gehabt...

Boardman kann trotzdem Radfahren und so eine Situation besser beurteilen, sogar als be fast oder gar als Loretta...:)

zappa 07.08.2016 23:49

Zitat:

Zitat von LidlRacer (Beitrag 1244243)
Former Olympic individual pursuit champion Chris Boardman told the BBC the course was dangerous.

"I am past commenting - I am angry about it," he said.

"I went down and had a look at the course and saw those edges. We knew it was way past being technical; it was dangerous. The people who designed the course and said what safety features were needed had seen it as well and left it.

"We knew the descent was treacherous. I looked at that road furniture and thought, nobody can crash here and just get up. It is really bad and that is what we have seen today."

www.bbc.com/sport/olympics/37005595

Danke für den Post.

Ich vermute alle hier in der Diskussion Beteiligten dürften weder über ausreichende eigene Streckenkenntnis, noch über ausreichende eigene Kenntnis der Fahrqualitäten von Nibali etc. verfügen, um seriöse Ausssgen über Streckenrisiko und / oder Risikoverhalten der Fahrer(innen) zu treffen.

Da ist eher erhellend, was aus Insiderperspektive verlautet.

LidlRacer 07.08.2016 23:52

Mit gutem Grund gilt dort normalerweise ein Tempolimit von 30 km/h.
(Nein, ich poste jetzt kein Bild, wo sie genau neben diesem Zeichen in der Gosse liegt.)
Die Straße ist einfach nicht dafür gemacht, dort mit 70 oder so runterzuknallen, wie man das nun mal im Rennen tut.

Loretta 07.08.2016 23:53

Doch, doch...das waren die Typen, die bei uns auf der Eisbahn trotz fehlender skills wie die Irren über das Eis gestolpert sind und das auch bei unter 0 Grad in T-Shirts;) ...
War auch nicht ernst gemeint und die Absicherung der Strecke wäre sicherlich gut gewesen. Das hätte aber nicht die Stürze vermieden und vielleicht wäre dann sogra noch mehr riskiert worden weil weniger Abschreckung gewesen wäre. Ist aber reine Mutmaßung, wobei es zu Risikoverhalten schon einige Studien gibt.

JENS-KLEVE 07.08.2016 23:56

Auf ZDF sagten sie gerade "sie wohl außer Lebensgefahr"


Ein "es geht ihr entsprechend gut" hätte mir deutlich besser gefallen...

be fast 07.08.2016 23:57

Zitat:

Zitat von Loretta (Beitrag 1244260)
Doch, doch...das waren die Typen, die bei uns auf der Eisbahn trotz fehlender skills wie die Irren über das Eis gestolpert sind und das auch bei unter 0 Grad in T-Shirts;) ...
....

Und da soll einer mal sagen Loretta wäre humorlos...;) :Blumen:
Bist du auf der Brust gemeint?

be fast 08.08.2016 00:17

Liste der Anhänge anzeigen (Anzahl: 1)
Wie schon mal erwähnt.
Anhang 34504

Loretta 08.08.2016 00:23

:Cheese: :Cheese: :Cheese: :Cheese: :Cheese:

noam 08.08.2016 00:25

Zitat:

Zitat von Klugschnacker (Beitrag 1244246)
Ich halte die Strecke nachträglich für zu gefährlich. Nicht weil sie schwer zu fahren ist, und es dadurch zu Stürzen kommt. Sondern weil die möglichen Folgen dieser Stürze aufgrund der Bordsteine unverhältnismäßig sind.

Anders gesagt: Wer stürzt, ist selber schuld daran. Worauf er fällt und wogegen er knallt, hat hingegen der Veranstalter zu verantworten. In diesem Sinne war die Abfahrt im heutigen Zustand meiner Meinung nach nicht okay.

Das seh ich im großen und ganzen auch so. Gerade der große Zankapfel Bordsteinkannte hätte klassisch mit Stroh oder neumodisch mit Luftkissen entschärft werden können. Und damit die Folgen einen Sturzes deutlich reduziert werden können.

ABER die Strecke war allen vorher bekannt. Als Profi muss ich auch ohne ein Rennen gefahren zu sein vorher einschätzen können, was da im Rennen passieren kann und wird. Dann muss man auch mal Arsch in der Hose beweisen und entsprechende Sicherungsmaßnahmen im Sturzraum einfordern und Konsequenzen ziehen, wenn diese nicht umgesetzt werden. Aber dafür bräuchte man halt einen Strang an dem alle ziehen und das gibts im Radsport imho nicht wirklich

LidlRacer 08.08.2016 00:32

Zitat:

Zitat von Loretta (Beitrag 1244266)
:Cheese: :Cheese: :Cheese: :Cheese: :Cheese:

Ich kann an diesem Thema nichts witzig finden.
Gar nichts. :Nee:
(Ok, hab inzwischen verstanden, dass es sich auf das Tattoo in #72 bezog.)

be fast 08.08.2016 00:35

Zitat:

Zitat von LidlRacer (Beitrag 1244269)
Ich kann an diesem Thema nichts witzig finden.
Gar nichts. :Nee:

Es ging hier kurz nicht um das Thema... Wir bleiben bitte jetzt alle cool am Ende eines harten Wochenendes! :)

LidlRacer 08.08.2016 00:45

Jetzt konkretere Infos zum Gesundheitszustand:
http://nos.nl/rio2016/artikel/212384...is-helder.html
"... heeft een zware hersenschudding en drie kleine fractuurtjes in haar lumbale wervelkolom opgelopen. Ze moet nog 24 uur op de intensive care blijven."

Heißt wohl:
- schwere Gehirnerschütterung
- drei kleine Brüche in der Lendenwirbelsäule
- noch 24 h auf der Intensivstation

"Ok" ist für mich was anderes, aber es ist wohl nicht ganz so schlimm, wie es aussah.

Loretta 08.08.2016 00:47

Zitat:

Zitat von LidlRacer (Beitrag 1244269)
Ich kann an diesem Thema nichts witzig finden.
Gar nichts. :Nee:

Du solltest den Verlauf mitverfolgen, dann musst Du Dich nicht aufregen:Cheese: ...

be fast 08.08.2016 00:51

Zitat:

Zitat von LidlRacer (Beitrag 1244271)
Jetzt konkretere Infos zum Gesundheitszustand:
http://nos.nl/rio2016/artikel/212384...is-helder.html
"... heeft een zware hersenschudding en drie kleine fractuurtjes in haar lumbale wervelkolom opgelopen. Ze moet nog 24 uur op de intensive care blijven."

Heißt wohl:
- schwere Gehirnerschütterung
- drei kleine Brüche in der Lendenwirbelsäule
- noch 24 h auf der Intensivstation

"Ok" ist für mich was anderes, aber es ist wohl nicht ganz so schlimm, wie es aussah.

Was auch immer 3 "kleine" Brüche bedeuten werden..:/


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