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keko# 25.07.2016 15:25

Zitat:

Zitat von JENS-KLEVE (Beitrag 1240947)
Meine Konsequenz ist, dass man jeden Zuzug akribisch deutsch dokumentieren muss ...



Du träumst ja komplett ;) . Völlig naive deutsche Denkweise. Glaubst du, es kommen alle mit sauber vorbereiteten Papieren und sagen die Wahrheit, so wir wir Deutsche das tun würden? Da fängt das Dilemma doch schon an...

JENS-KLEVE 25.07.2016 15:33

Ich glaube, dass fast jeder einen Fingerabdruck hat.

Ich glaube, dass viele echte politische Flüchtlinge eine Art Lebenslauf haben, der nachvollziehbar ist. Kritische Journalisten, Oppositionspolitiker, Künstler.

Klugschnacker 25.07.2016 15:36

Zitat:

Zitat von keko# (Beitrag 1240958)
Glaubst du, es kommen alle mit sauber vorbereiteten Papieren und sagen die Wahrheit, so wir wir Deutsche das tun würden? Da fängt das Dilemma doch schon an...

Fühlt sich merkwürdig an, so etwas zu lesen.

blaho 25.07.2016 15:37

Zitat:

Zitat von keko# (Beitrag 1240956)
Was willst du damit sagen? Dass parktisch nur Depressive morden?
Du erwähnst auch nicht den zeitlichen Verlauf. 3 Vorfälle innerhalb einer Woche in einem Bundesland ist schon eine vielversprechende Tendenz.

Dass Deutsche gründlicher sind und wir unsere Werte da doch noch ein wenig verbreiten müssen.

Oder, dass man vielleicht zwischen Terroristen und Amokläufern unterscheiden muss und nicht zwischen Deutsch und Anders oder Christ, Atheist, Muslim...

Es gibt so Menschen und so Menschen.

Aber jetzt wird von den Leuten ein Geschrei gemacht, die sich von der Stimmungsmache mitreissen lassen. Wer hat denn gegen Mitglieder von Schützenvereinen und deren Familienmitglieder mobil gemacht, nach Winnenden?

Man muss mal die Kirche, Moschee, Synagoge im Dorf lassen.

keko# 25.07.2016 15:38

Zitat:

Zitat von JENS-KLEVE (Beitrag 1240960)
Ich glaube, dass fast jeder einen Fingerabdruck hat.

Es gibt nicht wenige, die kennen nicht mal ihren eigenen Geburtstag, weil sich in ihrem Land niemand bei der Geburt um so was kümmert oder kümmern konnte.

blaho 25.07.2016 15:39

btw: 1972 hatten wir Grenzkontrollen ohne Ende...

Duafüxin 25.07.2016 15:39

Zitat:

Zitat von keko# (Beitrag 1240958)
Du träumst ja komplett ;) . Völlig naive deutsche Denkweise. Glaubst du, es kommen alle mit sauber vorbereiteten Papieren und sagen die Wahrheit, so wir wir Deutsche das tun würden? Da fängt das Dilemma doch schon an...

Meinst Du das jetzt ironisch/sarkastisch? Mir fallen ohne lange nachzudenken zig Politiker ein, die nicht die Wahrheit gesagt haben, ihren Lebenslauf gefälscht haben, um in eine Machtposition zu kommen.

keko# 25.07.2016 15:43

Zitat:

Zitat von Klugschnacker (Beitrag 1240962)
Fühlt sich merkwürdig an, so etwas zu lesen.

Was glaubst du, was Menschen u.U. für sich oder ihre Familien verständlicherweise alles machen, um irgendwie in einen sicheren Hafen zu kommen?

Pascal 25.07.2016 15:45

Zitat:

Zitat von kullerich (Beitrag 1240929)
Was geht mir dieser Reflex gerade auf den Keks. Wenn der Täter eine Herkunftskomponente südöstlich von Ulm hat, ist der Anschlag gleich "islamistisch" - ganz egal, was der wirkliche Hintergrund ist.
Außerdem ist bei diesen Gewaltverbrechen der Hintergrund zweitrangig, meiner Meinung nach. Es sind einfach böse Menschen, die andere Menschen umbringen. Wenn wir nun, und das ist mein Eindruck, bei jedem Knall durch eine Fehlzündung "islamistischer Terror" schreiben, schreien und posten, dann besorgen wir den Job der IS so gut, wie sie es selbst nie können.

Der Reflex ist angesichts einer islamistischen Terrorspur von New York, London, Madrid, Bali, Jakarta, Mumbai, Paris, Nizza, Brüssel...nicht ganz von der Hand zu weißen. Was ist denn der "wirkliche" Hintergrund all jener Gewalttaten? Und warum sollte es zweitrangig sein, dass all jene Attentäter den Islam als Vehikel benutzten? Es ist doch nicht so, dass es bekannte Fälle aus jüngster Zeit gibt, wo sich Franziskanermönche oder katholische Nonnen mit Sprengstoffgürteln auf Wochenmärkten in die Luft sprengen. Das tun auch japanische Sushiköche und Triathleten nicht.

keko# 25.07.2016 15:46

Zitat:

Zitat von Duafüxin (Beitrag 1240967)
Meinst Du das jetzt ironisch/sarkastisch? Mir fallen ohne lange nachzudenken zig Politiker ein, die nicht die Wahrheit gesagt haben, ihren Lebenslauf gefälscht haben, um in eine Machtposition zu kommen.

Ganz genau! Und dann schleppt man sich teuer über´s Meer und sonst wohin, steht in einer deutschen Amtstube und merkt, dass man zurück muss, weil man zu alt ist oder aus dem falschen Land ist und biegt das nicht zurecht?

JENS-KLEVE 25.07.2016 15:48

Es geht hier um einen teroristischen Anschlag und indirekt darum, dass man aufpassen sollte, dass wir das nicht wöchentlich erleben wollen.

Wir können davon ausgehen, dass das Täterprofil folgende Eckpunkte aufweist:

- männlich
- zwischen 16 und 60
- psychisch labil / krank 7 gestört /traumatisiert
- Flüchtling arabischer Herkunft
- islamische Rechtfertigung

Da entsprechende Täter sich sehr unauffällig verhalten und aussehen, bleibt bis zur Entdeckung besserer Ideen erstmal nur eine Bremse beim Zuzug solcher Personen.

blaho 25.07.2016 15:58

Zitat:

Zitat von JENS-KLEVE (Beitrag 1240972)
Wir können davon ausgehen, dass das Täterprofil folgende Eckpunkte aufweist:

- männlich
- zwischen 16 und 60
- psychisch labil / krank 7 gestört /traumatisiert
- Flüchtling arabischer Herkunft
- islamische Rechtfertigung

Da entsprechende Täter sich sehr unauffällig verhalten und aussehen, bleibt bis zur Entdeckung besserer Ideen erstmal nur eine Bremse beim Zuzug solcher Personen.

Faszinierend. Was bleibt dann noch? Sollen die erstmal Ihre Frauen und Kleinkinder auf Schlauchbooten übers Meer schicken?

KalleMalle 25.07.2016 15:59

Zitat:

Zitat von JENS-KLEVE (Beitrag 1240960)
Ich glaube, dass fast jeder einen Fingerabdruck hat

Und was machst Du mit dem Fingerabdruck ?
Bei Herrn Assad nachfragen, ob Du den mal schnell mit der syrischen Böse-Buben-Datei abgleichen kannst ?

Wie Herr de Mazière schon sagt: Mann kann (und muß) die Neuankömmlinge natürlich registrieren. Aber in den Herkunftsländern gibt es in der Regel keine Referenzdatenbanken, mit denen man irgendetwas nachprüfen könnte.

Klugschnacker 25.07.2016 16:00

Zitat:

Zitat von keko# (Beitrag 1240968)
Was glaubst du, was Menschen u.U. für sich oder ihre Familien verständlicherweise alles machen, um irgendwie in einen sicheren Hafen zu kommen?

Eine deutsche Mutter dasselbe wie eine syrische Mutter.

Pfeffer und Salz 25.07.2016 16:06

Zitat:

Zitat von JENS-KLEVE (Beitrag 1240972)
Es geht hier um einen teroristischen Anschlag und indirekt darum, dass man aufpassen sollte, dass wir das nicht wöchentlich erleben wollen.

Wir können davon ausgehen, dass das Täterprofil folgende Eckpunkte aufweist:

- männlich
- zwischen 16 und 60
- psychisch labil / krank 7 gestört /traumatisiert
- Flüchtling arabischer Herkunft
- islamische Rechtfertigung

Da entsprechende Täter sich sehr unauffällig verhalten und aussehen, bleibt bis zur Entdeckung besserer Ideen erstmal nur eine Bremse beim Zuzug solcher Personen.

... Kratzen an der Oberfläche, mehr nicht. Die 'Sicherheit' wird dadurch keine 2mm erhöht. Der Schaden in vielfältiger Hinsicht enorm.

Tante Edith meint: und erinnert an die Denke Erdogans zur Verteidigung der Demokratie und Trumps Ideenvielfalt zum Schutz der glorreichen vereinigten Staaten.

uns bleibt nicht, aber auch gar nichts anderes übrig als die bessern Ideen.
Und die könnten im Alltag sehr wohl zu durchdachteren Überschriften führen.

keko# 25.07.2016 16:13

Zitat:

Zitat von Klugschnacker (Beitrag 1240976)
Eine deutsche Mutter dasselbe wie eine syrische Mutter.

Ganz genau, es gibt keinen Unterschied. Aber hier geht es ja um möglicherweise illegal Eingereiste nach DE.

Pfeffer und Salz 25.07.2016 16:35

Zitat:

Zitat von glaurung (Beitrag 1240936)
Ein wenig von diesem "Nazireflex" wegzukommen täte in meinen Augen auch mal ganz gut.

seltsamerweise kommen doch die allermeisten Nazireflexe , z.B. 'spielt doch jetzt den Nazis in die Hände..' doch von denen die ähnliche Argumente benutzen wollen.:Lachen2:

Nüchtern betrachtet waren das in Würzburg, München und Ansbach in erster Linie psychisch Kranke, alle anderen Adjektive kommen mit etwas Abstand betrachtet, irgendwie danach.
Wer sich den Umgang mit psychisch Kranken näher anschaut, entdeckt da ganz große Löcher mitten in unserem Alltag in unserer Gesllschaft. Da liegt das Problem und ein weit weniger südöstlich der Alpen.

zappa 25.07.2016 16:39

Zitat:

Zitat von Pfeffer und Salz (Beitrag 1240979)
... Kratzen an der Oberfläche, mehr nicht. Die 'Sicherheit' wird dadurch keine 2mm erhöht. Der Schaden in vielfältiger Hinsicht enorm.

Tante Edith meint: und erinnert an die Denke Erdogans zur Verteidigung der Demokratie und Trumps Ideenvielfalt zum Schutz der glorreichen vereinigten Staaten.

uns bleibt nicht, aber auch gar nichts anderes übrig als die bessern Ideen.
Und die könnten im Alltag sehr wohl zu durchdachteren Überschriften führen.

Stimme absolut zu!

Und bitte differenzieren: Wir haben islamistischen Terror (wie anderen Terror auch) der sich aus einer islamistischen Weltanschauung speist, der sich wiederum von "islamisch" deutlich unterscheidet. ich schätze, nach allem was ich bisher darüber gelesen habe, dass der weit überwiegende Teil der in Deutschland lebenden Muslime islamistische Tendenzen genauso ablehnt wie "wir" auch.

Pfeffer und Salz 25.07.2016 16:39

Liste der Anhänge anzeigen (Anzahl: 1)
zur Nabelschau die Karikatur heute in der taz:

keko# 25.07.2016 17:00

Zitat:

Zitat von Pfeffer und Salz (Beitrag 1240997)
Nüchtern betrachtet waren das in Würzburg, München und Ansbach in erster Linie psychisch Kranke, alle anderen Adjektive kommen mit etwas Abstand betrachtet, irgendwie danach.

http://www.heute.de/bombenanschlag-i...-44543722.html

qbz 25.07.2016 17:27

Zitat:

Zitat von Pascal (Beitrag 1240969)
........
Was ist denn der "wirkliche" Hintergrund all jener Gewalttaten? Und warum sollte es zweitrangig sein, dass all jene Attentäter den Islam als Vehikel benutzten? Es ist doch nicht so, dass es bekannte Fälle aus jüngster Zeit gibt, wo sich Franziskanermönche oder katholische Nonnen mit Sprengstoffgürteln auf Wochenmärkten in die Luft sprengen. Das tun auch japanische Sushiköche und Triathleten nicht.

Das politische Hintergrundproblem und der Anstieg der Flüchtlinge aus dem Nahen Osten, Afghanistan, Tschetschenien nach Europa und USA entstand - nüchtern betrachtet und nach Meinung von Kennern dieser Regionen - auch durch die Waffen und Politik der NATO, mithilfe derer ehemals stabile Staaten wie Irak, Syrien, Libyen in "failed States" umgewandelt wurden. Solange islamistische TschetschenInnen im Kaukasus oder in Moskau sich und Unschuldige in der U-Bahn in die Luft sprengen (und nicht in Boston beim Marathon), solange Syrer in Damaskus sich und andere durch Autobomben morden (und nicht in Europa), sprachen die Medien in DE jeweils von Oppositionellen und es war "insgeheim" willkommen, weil man Regierungen bewusst destabilisieren wollte. Die USA und die NATO arbeite(te)n in der Vergangenheit mit islamistischen Kräften im Ausland fallweise zusammen, welche die NATO in Europa und Deutschland jeweils als Terrororganisationen einstufen, im Ausland als (irgendwann mal) willkommen gewesene Opposition. Letztlich war Deutschland schon zum ersten Mal extrem involviert, als in Hamburg die Atta-Studenten-Al-Quaida-Gruppe, dessen führender Kopf (Bin Laden) davor mal mit dem USA-Geheimdienst engstens zusammenarbeitete, (angeblich?) unbemerkt von allen Geheimdiensten 9/11 vorbereitete,

Meine persönliche "Pro Asyl" Einstellung ändert sich durch solche Anschläge in Europa nicht, im Gegenteil: der Schutz für Flüchtlinge, erscheint mir umso notwendiger. Sie bekommen hoffentlich mal die Chance, ihre Heimat friedlich wiederaufzubauen oder vom Ausland aus mitzuhelfen!

Pfeffer und Salz 25.07.2016 17:37

Zitat:

Zitat von keko# (Beitrag 1241006)

Das ist mir nicht entgangen und ein islamistischer Hintergrund ist in Ansbach und etwas hintergründiger in Würzburg sichtbar. Aber offensichtlich nicht entscheidend. In Ansbach war der Amokläufer

Zitat:

den Behörden bislang in Deutschland nicht als Extremist aufgefallen, befand sich jedoch zeitweise in medizinischer Behandlung. Aus Berlin steuerte Bundesinnenminister de Maizière Erkenntnisse bei, wonach der Attentäter psychisch krank gewesen sein könnte. Er soll demnach zweimal versucht haben, sich das Leben zu nehmen und sei zwischenzeitlich in einer psychiatrischen Klinik untergebracht worden.
Quelle

Ohne psychische Erkrankung wären vermutlich all diese ->Amokläufer nicht zu diesen geworden.

Sollen wir denn den Amokläufern denn geistig entgegenkommen, in dem wir ihre abstrusen Begründungen, Handybotschaften, Manifeste, Drohungen ... wirklich im wahnhaften Kern ernstnehmen??
Damit meine ich selbstverständlich nicht ihre Person, ihre Gefährlichkeit, sie gehören Ernst im Eigentlichen Sinn genommen, das die -> schwer krank sind. Keine Streicheleinheiten, keine billigen Lösungen.

Adept 25.07.2016 18:06

Soll der Terror jetzt die nächsten Jahre so weitergehen???

Mich würde interessieren, welche Lösungen in der Politik gegen den Terror gefunden werden? Bisher gibt es keinerlei konstruktive Lösungswege…

Hat man denn mal in Erwägung gezogen mit dem IS zu reden, zB. inoffiziell über Unterhändler? Was wollen sie und warum? Und gibt es einen Kompromiss für Frieden? Wollen WIR überhaupt Frieden?

Unverständlich??? Skandal???

Fakt ist doch, dass der IS aus irakischen Offizieren nach dem verlorenen Irakkrieg entstanden ist. Ein Krieg, der unrechtmäßig war. Es gab keine UN Resolution dafür und er war auf zwei großen Lügen aufgebaut. Erstens, Irak ist für den 11. Sep verantwortlich. Durch kürzlich veröffentlichte Geheimdokumente ist bewiesen, dass den USA von vorne herein klar war, Saudi-Arabien spiele bei den Anschlägen die Schlüsselrolle. Zweitens, Irak hat Massenvernichtungswaffen, die sogar dem Westen gefährlich werden könnten. Auch das ist offiziell widerlegt. Zünglein auf der Waage war noch eine dritte Lüge, als sich eine Diplomantentochter als irakische Krankenschwester ausgegeben hat und vor aller Weltöffentlichkeit behauptet hat, dass irakische Soldaten im Krankenhaus Babies aus Brutkästen auf den Boden geworfen hätten. Anyway.

Durch den unrechtmäßigen Krieg sind zigtausende unschuldige Zivilisten (Zahlen schwanken) umgekommen und die komplette Infrastruktur des Landes zerstört. Also viel Leid und Verzweiflung ohne rechtmäßigen Grund. Und jetzt schlagen sie zurück! Die führen jetzt Krieg gegen uns; statt nur gegen USA, pauschalisiert gegen den ganzen Westen. Sie haben keine Panzer und Flieger, sie machen es viel perfider durch Selbstmordanschläge mitten in unserer Gesellschaft.

Um die Leute zu rekrutieren und zu solchen Taten zu bewegen, nutzen sie den Deckmantel des Islams. Die „Argumente“ als Märtyrer zu sterben scheinen so überzeugend zu sein, dass viele zum Sterben bereit sind. Dass es da um andere (Macht-)Interessen geht, wird verschwiegen. Aber(!) analog dazu führen auch wir Kriege unter einem Deckmantel, nämlich des von „Demokratie/Schluss mit Diktatur und Unterdrückung/Menschenrechte“. Auch dieser scheint bei den meisten im Westen überzeugend genug zu sein, um die Kriege zu unterstützen; Soldaten ziehen dafür in den Krieg. Dass es auch da um (Macht-)Interessen geht, wird auch hier verschwiegen.

Jetzt ist die Frage, ob wir in den nächsten Jahren so weitermachen wollen? Wir hauen bei den drauf und die auf uns, beide Seiten leben in Angst und Terror. Oder, wir fangen an gemeinsam zu überlegen, wie wir aus der Schei$$e da rauskommen.

Die friedlichsten Lösungen in der Geschichte gab es, als man angefangen hat miteinander statt übereinander zu reden. Siehe Ost-West-Konflikt.

drullse 25.07.2016 18:28

Zitat:

Zitat von Adept (Beitrag 1241027)
Soll der Terror jetzt die nächsten Jahre so weitergehen???

"Soll" sicher nicht, wenn es nach "uns" geht - IMHO müsste die Frage lauten:

"Wird der Terror jetzt die nächsten Jahre so weitergehen?"

Meine Meinung: ja, wird er.

Zitat:

Jetzt ist die Frage, ob wir in den nächsten Jahren so weitermachen wollen? Wir hauen bei den drauf und die auf uns, beide Seiten leben in Angst und Terror. Oder, wir fangen an gemeinsam zu überlegen, wie wir aus der Schei$$e da rauskommen.

Die friedlichsten Lösungen in der Geschichte gab es, als man angefangen hat miteinander statt übereinander zu reden. Siehe Ost-West-Konflikt.
Meinst Du nicht, dass man von Wünschen des IS schon gehört hätte, wenn es etwas gäbe, dass wir Ihnen geben könnten, damit sie zufrieden sind? Mir fehlt da absolut die Vorstellungskraft, was das sein könnte. Solange das Ganze (anscheinend) religiös motiviert ist, sehe ich im Reden wenig Sinn.

Leider.

schnodo 25.07.2016 18:44

Zitat:

Zitat von Adept (Beitrag 1241027)
Die friedlichsten Lösungen in der Geschichte gab es, als man angefangen hat miteinander statt übereinander zu reden. Siehe Ost-West-Konflikt.

Ich sehe den wesentlichen Unterschied darin, dass seinerzeit bei allem Hass die totale gegenseitige Vernichtung als tatsächlich drohender Ausgang von keiner Seite gewünscht war.

Weder die Amerikaner noch die Russen wollten riskieren, nicht im Paradies aufzuwachen nachdem sie im Regen der Atomsprengköpfe gestorben sind. Kompromisslosigkeit fällt dem, der einen Grund gefunden hat zu sterben, leichter als dem, der am Leben hängt.

Deswegen ist es ja so schwer mit dem IS zu verhandeln: Es gibt keine Verhandlungsmasse.

flaix 25.07.2016 18:58

Zitat:

Zitat von Adept (Beitrag 1241027)
Mich würde interessieren, welche Lösungen in der Politik gegen den Terror gefunden werden? Bisher gibt es keinerlei konstruktive Lösungswege…

.

Die Wahrheit ist in Wahrheit sehr einfach. Solange der Westen die Despoten gestützt hat, gab es den Terror nur nach Innen in den jeweiligen Ländern. Wenn sich die Welt auf Einflusssphären einigt und dann jeweils die Despoten stärkt......dann ist der Terror auch wieder weg.

Deswegen lässt die Welt auch Erdogan in Ruhe sein Land quälen......

JENS-KLEVE 25.07.2016 19:49

Die Überschrift kann ja wieder politisch korrekt zurück moderiert werden, oder wenn wir es präziser wollen:

Erster islamistischer Selbstmordanschlag in Deutschland

und das ist übrigens kein Stau auf der A7.

flaix 25.07.2016 21:06

Zitat:

Zitat von JENS-KLEVE (Beitrag 1241044)
Die Überschrift kann ja wieder politisch korrekt zurück moderiert werden, oder wenn wir es präziser wollen:

Erster islamistischer Selbstmordanschlag in Deutschland

und das ist übrigens kein Stau auf der A7.

ich werfe jetzt mal was in den Ring: jeglicher politischer Bezug in der Berichterstattung zu solchen Tragödien sollte unterlassen werden.

1. es bedient den einfachen Reflex einen Schuldigen zu benennen. Damit ist für die allermeisten das Thema erledigt.
2. ein benannter Schuldiger ist niemals die Lösung des Problems
3. während in einem Unrechtsregime es wünschenswert ist, das die Menschen sich politisieren, ist es in einem friedlichen, relativ freiem Land wie bei uns eher nicht so wünschenswert, weil viele Positionen polemisch bezogen werden und somit zu einer hitzigen Grundhaltung (ich will jetzt nicht radikalisierung schreiben) führt

All das wird niemals den nächsten Anschlag verhindern. Sondern nur besonnene Arbeit in der Ermittlung von Risiken und Eliminierung dieser.

Die Freiheit wird immer nur mit noch mehr Freiheit verteidigt.

schnodo 25.07.2016 21:39

Zitat:

Zitat von flaix (Beitrag 1241060)
Die Freiheit wird immer nur mit noch mehr Freiheit verteidigt.

Den habe ich noch nicht gehört, aber dieser Satz fasst meine Grundüberzeugung gut in knappe Worte. Danke dafür! :Blumen:

TRIPI 25.07.2016 21:48

Vollkommen ohne Wertung und ohne auf einige Kommentare hier einzugehen:

Wahrscheinlich ist es leider ganz normal, dass die Zahl derer, die zu solchen Anschlägen oder Amokläufen greifen, unter traumatisierten Kriegsflüchtlingen höher ist.
Es ist nur eine Vermutung, zu behaupten ich könnte mich in deren Lage versetzen ist absurd, gleichzeitig soll das diese abscheulichen Taten in keiner Weise rechtfertigen.
Es gilt zu klären, ob sich vorsätzlich Attentäter unter Flüchtlinge mischen, wie das oft propagiert wird, oder ob schwere Traumata und das tägliche Erleben von Gewalt und Tod schon im Kindesalter als natürliche Folge eine erhöhte Bereitschaft generiert, zu solch schrecklichen letzten Mitteln zu greifen.
Und dann muss man dafür Lösungen finden. Zu sagen, einfach keine Flüchtlinge mehr aufzunehmen, kann keine Lösung sein, man würde die 99,9999% friedlichen Flüchtlinge im Stich lassen.
Leider habe ich aber auch keine Patentlösung zur Hand, inwiefern psychologische Tests/Betreuer o.Ä. helfen könnten, vermag ich nicht einzuschätzen.

triconer 25.07.2016 23:00

Zitat:

Zitat von JENS-KLEVE (Beitrag 1241044)
Die Überschrift kann ja wieder politisch korrekt zurück moderiert werden, oder wenn wir es präziser wollen:

Erster islamistischer Selbstmordanschlag in Deutschland

und das ist übrigens kein Stau auf der A7.

Das ist genau das was ich heute morgen meinte. Wenn Du die Presse liest heißt es derzeit: Wird geglaubt, deutet darauf hin, etc. Letztlich ist aber alles schon entschieden. Egal welches Motiv dahinter tatsächlich steckt.

Wenn Du den Verfassungsschutz für unabhängig hältst, sei gewarnt. Es reicht eigtl. sich relativ oberflächlich mit der NSU auseinanderzusetzen, um da auf andere Gedanken zu kommen.

Was verstehst Du unter "islamischen Background? Wie viele Moslems leben hier schon seit Jahrzehnten, die haben alle den Background.
Wir haben die Flüchtlinge ja auch nicht eingeladen zu kommen. Die kommen einfach. Wenn wir das nicht wollen, müssen wir einen Zaun ziehen, auf die Nachbarländer abschieben. Wo soll das hinführen? Dass wir problematische Länder einzäunen?
Ich will überhaupt nicht auf das vollkommene Gegenurteil von Dir kommen, aber seit Silvester wurde doch schon alles diskutiert und selbst die AFD hat es zur Freude vieler in die Landtage geschafft und ich sehe dennoch keine vernünftigen Vorschläge. Das was Merkel da in der Türkei gedealt hat, nun das war vermutlich in deinem Sinne. In meinem nicht, aber es gibt einfach diese Vielzahl an Meinungen und ich sehe derzeit nicht so richtig, daß es eine Seite gibt, die das für sich auch tatsächlich beanspruchen kann.

TriBlade 26.07.2016 08:54

Zitat:

Zitat von Adept (Beitrag 1241027)
Soll der Terror jetzt die nächsten Jahre so weitergehen???

Mich würde interessieren, welche Lösungen in der Politik gegen den Terror gefunden werden? Bisher gibt es keinerlei konstruktive Lösungswege…


.....
Jetzt ist die Frage, ob wir in den nächsten Jahren so weitermachen wollen? Wir hauen bei den drauf und die auf uns, beide Seiten leben in Angst und Terror. Oder, wir fangen an gemeinsam zu überlegen, wie wir aus der Schei$$e da rauskommen.

Die friedlichsten Lösungen in der Geschichte gab es, als man angefangen hat miteinander statt übereinander zu reden. Siehe Ost-West-Konflikt.

Ich fürchte es ist schwer eine Lösung zu finden. Wenn wir (der Westen) uns da raus halten würden, müssten wir akzeptieren, dass eine Macht (irgend ein Diktator, eine religiöse Miliz / Sekte ) in einem bestimmten Gebiet die Macht / die Kontrolle übernimmt. Vermutlich wird dieses Gebiet nur mit massiver Gewalt regierbar sein, siehe Ägypten. Können wir eigentlich mit solchen Regiemen verhandeln? Wollen wir solche Staaten in die "Staatengemeinschaft" aufnehmen. Wollen wir vielleicht monatelang zusehen wie da unten der Stärkere gewinnt? Mit allen Konsequenzen für den Schwächeren? Wenn wir für den Schwächeren (wer auch immer das sein mag) Partei ergreifen, mischen wir uns ja wieder ein.
Es klingt immer so schön, zu behaupten, der Westen hat eine Mitschuld an dem Elend der Krisenregionen. Keine Schuld zu haben würde bedeuten sich da jetzt völlig raus zu halten. Wie lange würde es dauern bis wir einen öffentlichen Druck erleben uns doch unbedingt einmischen zu müssen, weil es in den Krisenregionen unvorstellbare Verbrechen gibt. Das müssten wir erstmal aushalten können. Und bitte immer bedenken, es gibt häufig keine Oppositionen in den Gebieten die nach unseren Maßstäben uneingeschränkt unterstützt werden könnte.

Adept 26.07.2016 09:24

Zitat:

Zitat von TriBlade (Beitrag 1241149)
Ich fürchte es ist schwer eine Lösung zu finden. Wenn wir (der Westen) uns da raus halten würden, müssten wir akzeptieren, dass eine Macht (irgend ein Diktator, eine religiöse Miliz / Sekte ) in einem bestimmten Gebiet die Macht / die Kontrolle übernimmt. Vermutlich wird dieses Gebiet nur mit massiver Gewalt regierbar sein, siehe Ägypten. Können wir eigentlich mit solchen Regimen verhandeln? Wollen wir solche Staaten in die "Staatengemeinschaft" aufnehmen. Wollen wir vielleicht monatelang zusehen wie da unten der Stärkere gewinnt? Mit allen Konsequenzen für den Schwächeren? Wenn wir für den Schwächeren (wer auch immer das sein mag) Partei ergreifen, mischen wir uns ja wieder ein.
Es klingt immer so schön, zu behaupten, der Westen hat eine Mitschuld an dem Elend der Krisenregionen. Keine Schuld zu haben würde bedeuten sich da jetzt völlig raus zu halten. Wie lange würde es dauern bis wir einen öffentlichen Druck erleben uns doch unbedingt einmischen zu müssen, weil es in den Krisenregionen unvorstellbare Verbrechen gibt. Das müssten wir erstmal aushalten können. Und bitte immer bedenken, es gibt häufig keine Oppositionen in den Gebieten die nach unseren Maßstäben uneingeschränkt unterstützt werden könnte.

In Ägypten war es vor dem (offenbar angezettelten) Umsturz einigermaßen ruhig. Eine Klassenkameradin hatte vor Jahre dort gewohnt und hatte von einem "normalen" Leben berichtet.

Ich glaube, dass bestimmte Länder ihre Änderung/Befreiung selbst durchgehen und durchstehen müssen, auch mit Rückschlägen. Wir haben es auch so gemacht mit unseren Revolutionen. Da müssen wir nicht immer "helfen" und auch noch unseren Lebensstil aufdrücken. Dass das in manchen Kulturen (noch) nicht funktioniert, hat der arabische Frühling gut gezeigt. Wir denken, wir haben den richtigen Lebensstil, es gibt aber auch andere, die gut funktionieren. Wenn du dich mal mit Leuten unterhältst, die dort gelebt haben, bekommst du ein besseres Bild.

Und noch einmal: Wir mischen uns in keinerlei Länder aus Nächstenliebe ein, das ist naiv. Es geht nicht um Demokratisierung und Menschenrechte. Das ist nur ein guter Grund, um dich von dem Krieg zu überzeugen. Es geht um Machtinteressen, mehr nicht. Denn in vielen Ländern zB. in Afrika gibt es auch viel Gewalt, da tut keine Sau was.

Schwarzfahrer 26.07.2016 09:47

Zitat:

Zitat von TriBlade (Beitrag 1241149)
...
Es klingt immer so schön, zu behaupten, der Westen hat eine Mitschuld an dem Elend der Krisenregionen. Keine Schuld zu haben würde bedeuten sich da jetzt völlig raus zu halten. Wie lange würde es dauern bis wir einen öffentlichen Druck erleben uns doch unbedingt einmischen zu müssen, weil es in den Krisenregionen unvorstellbare Verbrechen gibt. Das müssten wir erstmal aushalten können. Und bitte immer bedenken, es gibt häufig keine Oppositionen in den Gebieten die nach unseren Maßstäben uneingeschränkt unterstützt werden könnte.

Aus diesem Grund glaube ich, daß es vernünftiger wäre, uns komplett rauszuhalten, und uns gegen solche "Welten" abzuschotten. Konsequenterweise hieße dies aber, wirklich komplett: kein Handel, kein Tourismus, kein Kontakt. Die damit verbundenen wirtschaftlichen Einbußen würden aber nur die Wenigsten auf sich nehmen (obwohl ich vermute, diese Einbußen sind ebenso spekulativ wie die Brexit-Horrorszenarien), also leben wir lieber mit dem Terror.

Eine Alternative, die ich noch praktikabel finde: sich damit abfinden, daß unsere demokratisch-freiheitlichen Werte nur bei uns gelten, und anderswo andere Regeln funktionieren. Dann müssen wir uns vom Überlegenheitswahn verabschieden, daß unsere Werte für alle das Beste seien. Und wir müssen dann lernen zuzuschauen, ohne uns einzumischen - konsequenterweise auch ohne alle Verfolgten bei uns aufnehmen zu wollen. Damit würden wir unsere Vorstellung von der Gleichheit aller Menschen aufgeben - und dafür evtl. etwas mehr Stabilität in der Welt erreichen.

Schwarzfahrer 26.07.2016 09:53

Zitat:

Zitat von Adept (Beitrag 1241166)
In Ägypten war es vor dem (offenbar angezettelten) Umsturz einigermaßen ruhig. Eine Klassenkameradin hatte vor Jahre dort gewohnt und hatte von einem "normalen" Leben berichtet.

Meinst Du unter Mubarak, oder unter Mursi? Unter Mubarak war es natürlich recht ruhig, der sorgte recht hart und effektiv für Ruhe - bis zum berüchtigten "arabischen Frühling". Das gleiche versucht die aktuelle Militärregierung auch, mit ähnlichen Mitteln.

sybenwurz 26.07.2016 09:56

Der bayerische Justizminister Bausback hat ja folgerichtig mehr Polizei, mehr Überwachung und mehr Einschränkung der Freiheit zugunsten mehr Sicherheit gefordert.
Das 'folgerichtig' setz ich aus Gründen des Sarkasmus, nachdem alle Gazetten voll sind von Aussagen, dass schnell islamisierte, nicht vernetzte Einzeltäter die zuvor nie in irgendeiner Form aufgefallen sind, ein wirklich grosses Problem darstellen.

Hier las ich nen interessanten Artikel zu nem anderen Ansatz.


Meine weiterreichenden finsteren Visionen zum Brexit, den Vorgängen in der Türkei, unseren nächsten Nachbarn in Russland (va Litauen und Ukraine), in Zusammenhang mit all diesem einem mittel- oder mit Glück auch nur langfristigen Auseinanderbrechen der europäischen Staatengemeinschaft, damit teilweise auch der Nato und daraus erwachsenden Streitereien, um nicht zu sagen 'Kriegen', behalt ich lieber für mich.

Olli 26.07.2016 09:59

Nach meiner Auffassung müsste unter Führung der UNO in Syrien eine entmilitarisierte Zone eingerichtet werden, dort wären die Flüchtlinge erst einmal Sicher, wer dann noch in die EU reisen möchte sollte von dort aus direkt in ein EU Land reisen dürfen, so wären Hilfesuchende erst einmal in Sicherheit und die EU könnte prüfen ob es sich um einen versteckten Terroristen handelt oder um einen normalen Bürger, ich glaube viele würden da bleiben, da sie auch ihr Land und ihre Familie lieben.

schoppenhauer 26.07.2016 10:03

Zitat:

Zitat von sybenwurz (Beitrag 1241192)
Meine weiterreichenden finsteren Visionen zum Brexit, den Vorgängen in der Türkei, unseren nächsten Nachbarn in Russland (va Litauen und Ukraine), in Zusammenhang mit all diesem einem mittel- oder mit Glück auch nur langfristigen Auseinanderbrechen der europäischen Staatengemeinschaft, damit teilweise auch der Nato und daraus erwachsenden Streitereien, um nicht zu sagen 'Kriegen', behalt ich lieber für mich.

Ich meinte die Tage zu meiner Tochter, das unsere Generation in einer unglaublich friedlichen und fetten Phase von Europa gelebt hat. Sie nur: "Tja, leider weiß man das immer nur rückblickend."

tandem65 26.07.2016 11:23

Zitat:

Zitat von Olli (Beitrag 1241196)
die EU könnte prüfen ob es sich um einen versteckten Terroristen handelt oder um einen normalen Bürger,

Ah ja, nach welchen Kriterien? :confused:

Stefan 26.07.2016 11:28

Bevor man jetzt einen riesigen Überwachungsapparat aufbaut, sollte man sich vielleicht auch fragen, ob der z.B. an den Vorfällen der letzten Tage was geändert hätte.


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