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F 18 05.06.2008 15:18

Zitat:

Zitat von drullse (Beitrag 99061)
Der alte Schrott wird ja zu Tode gefahren - nur halt nicht hier. Mein altes Auto, hätte ich hier wohl noch 10 Jahre gefahren, würde nicht der verlängerte Arm der Auto-Lobby namens TÜV dies verhindert haben.


Da brauchts nichtmal den tüv, da reichen immer neue abgasnormen und umweltzonen in den städten. ich hab ein nichtmal vier jahre altes auto, dass hat jetzt schon ne gelbe plakette (oder sollte eine haben, vorsichtshalber hab ich mal ne grüne draufgeklebt um so meine solidarität mit der obrigkeit zu demonstrieren)

drullse 05.06.2008 15:40

Zitat:

Zitat von FinP (Beitrag 99064)
Warum interpretiert hier eigentlich jeder so wie es ihm passt?

Weil das der Sinn einer Interpretation ist?

Zitat:

Ja, mir machen bestimmte Autos Spaß, andere nicht. (Ja, und?)
Ja, ich finde bestimmte Autos praktischer als andere. (Zufällig nicht automatisch die gleichen wie die oberen...)
Ja, ich habe mich bewußt gegen den Besitz eines Autos entschieden. (Dennoch macht mir Autofahren, wenn es denn mal alle Jahre vorkommt, Spaß)

Konkret Q7:
- Platz für den Menschen: en masse
- Platz für Gepäck: ernüchternd wenig bis gar nicht
- Spaß für mich: Ja!
- Praktisch für mich: Nein!
Wo ist jetzt das Problem, Drullse?
Äh - ich sagte doch, soll jeder fahren was er will. Nur den Ressourcen-Verbrauch sollte man in den Preis klar mit einfließen lassen (was einige Länder ja mittlerweile machen, hier wird das natürlich dank Lobbyarbeit nicht passieren).

Zitat:

Edit: Und nein, bestimmte Autos sind halt eben keine reinen Transportmittel. Eher vergleichbar mit Yachten oder Segelbooten.
Ist doch ok.

Meik 05.06.2008 15:56

Da hat aber jemand ein schönes Feindbild aufgebaut :Cheese:

Beim TÜV bin ich schon froh dass die den gröbsten Schrott aussortieren, ich möchte nicht über den Haufen gefahren werden weil bei dem Auto hinter mir die Bremsen nicht mehr funktionieren.

Und in Punkto Verbrauch auch mal realistisch bleiben. Zum einen kostet die aufwendige Abgasreinigung den meisten Sprit und zum anderen fahr mal mit einer heutigen Mittelklasse so langsam wie die 55PS Diesel der 80er, dann steht da problemlos die 4 vor dem Komma - etwa die Hälfte von damals. Trotz viel Technik, mehr Gewicht und rund 3mal soviel PS.

Nach 200tkm kommt auch irgendwann ökologisch der Punkt ein Auto besser zu verschrotten. So hoch ist der Herstellungsaufwand nicht als dass sich nicht irgendwann weniger Verbrauch und insbesondere weniger Schadstoffausstoss rechnen.

Sorry, aber der Rest klingt wie üblich bei den Diskussionen mehr nach Neid. Genau das gleiche wie die Frage warum ein langsamer Triathlet sich kein teures Rad leisten darf.

Gruß Meik

drullse 05.06.2008 16:04

Zitat:

Zitat von Meik (Beitrag 99091)
Da hat aber jemand ein schönes Feindbild aufgebaut :Cheese:

Mitnichten.

Zitat:

Beim TÜV bin ich schon froh dass die den gröbsten Schrott aussortieren, ich möchte nicht über den Haufen gefahren werden weil bei dem Auto hinter mir die Bremsen nicht mehr funktionieren.
Tun sie aber nicht. Ein Auto das technisch 100% i.O. ist wird wegen Rostproblemen nicht mehr zugelassen, die nichtmal sicherheitsrelevant sind. Immer bei der Wahrheit bleiben...

Zitat:

Und in Punkto Verbrauch auch mal realistisch bleiben. Zum einen kostet die aufwendige Abgasreinigung den meisten Sprit und zum anderen fahr mal mit einer heutigen Mittelklasse so langsam wie die 55PS Diesel der 80er, dann steht da problemlos die 4 vor dem Komma - etwa die Hälfte von damals. Trotz viel Technik, mehr Gewicht und rund 3mal soviel PS.
Haste mal konkrete Zahlen? Bisher habe ich den von Dir genannten Fall nämlich nicht gehabt (und ich bin genug Autos quer durch sämtliche Anbieter, Größen und Motoren gefahren).

Zitat:

Nach 200tkm kommt auch irgendwann ökologisch der Punkt ein Auto besser zu verschrotten. So hoch ist der Herstellungsaufwand nicht als dass sich nicht irgendwann weniger Verbrauch und insbesondere weniger Schadstoffausstoss rechnen.
Da hast Du sicher Zahlen zu, die das belegen. Her damit! Danke!

Zitat:

Sorry, aber der Rest klingt wie üblich bei den Diskussionen mehr nach Neid. Genau das gleiche wie die Frage warum ein langsamer Triathlet sich kein teures Rad leisten darf.

Gruß Meik
Klar, ich bin neidisch. Und wie. :Huhu:

Bisschen gehaltvoller darf Deine Argumentation sein.

Ach ja: bin selbst langsam und mit teurem Material ausgestattet. Und nu?

F 18 05.06.2008 16:05

Zitat:

Zitat von Meik (Beitrag 99091)
Sorry, aber der Rest klingt wie üblich bei den Diskussionen mehr nach Neid. Genau das gleiche wie die Frage warum ein langsamer Triathlet sich kein teures Rad leisten darf.

Gruß Meik

Also jemand, der ernsthaft derartige Neidgefühle gegenüber Besitzern von größeren Wagen entwickelt ist eindeutig Opfer der Werbung geworden. Es gibt Dinge die Grund für Neid sein können, autos sollten nicht dazugehören

Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass jedes Auto nach einer gewissen Zeit für den Fahrer zur Normalität wird. Sprich man fährt den Porsche von heute nicht anders als den alten Golf zu Schülerzeiten.

Einen Freund von mir der Carreras als Geschäftswägen fährt(weil er beim Hersteller arbeitet), fährt in Zyklen immer wieder ne alte Gurke (zuletzt einen Ford Escort) als ich ihn gefragt habe warum, hat er gesagt er müsse sich wieder resetten, das Porschefahren würde keinen Spaß mehr machen.

FinP 05.06.2008 16:14

Zitat:

Zitat von drullse (Beitrag 99080)
Weil das der Sinn einer Interpretation ist?

Es ist nicht Sinn einer Interpretation, anderen Leute Dinge in den Mund zu legen, die dort nicht vorhanden sind.

Ansonsten sind wir uns einig. Andere Länder sind da weiter. zB mit der extra Besteuerung von SUVs.

Meik 05.06.2008 16:24

Autos sind halt oft Statussymbole und damit auch Opfer von Neid. Klar sollte das nicht so sein, ist aber leider häufig so.

@drullse: Hmm, langsam und teures Rad? Das geht doch nicht, du machst ja meine ganze Argumentation kaputt :Cheese:

Bezüglich Verbrauch bin ich einfach mal durchgegangen was bei uns in der Familie vorhanden war. Die meisten Wege Arbeitsweg meines Vaters, daher über die Jahre durchaus vergleichbar. Dazwischen auch mal ein paar andere Modelle:
W123 Diesel - 55PS 8-10l Verbrauch
W124 Diesel - 75PS ~7l Verbrauch
W203 Diesel - 143PS ~5l Verbrauch
-> Mehr Gewicht, Bruchteile an Abgasausstoss, dreimal soviel PS und gut Hälfte an Verbrauch.

Letztens mal das Vergnügen einer aktuellen S-Klasse gehabt. Rund 200km gefahren, über 200PS, über 2t und mit unter 7l unterwegs gewesen.

Problem bei den heutigen Autos wie gesagt der Fahrer. Nutz ich 200PS ständig aus geht halt viel Sprit durch, fährt man vernünftig lassen sich bei fast allen heutigen Autos sehr niedrige Verbräuche realisieren. Fällt mir mit meinem 75PS Diesel im 190er mittlerweile extrem auf. Ob Stadt oder Autobahn muss ich mittlerweile das Gaspedal immer aufs Bodenblech bringen um im Verkehr mitzuschwimmen. Das war vor 5 Jahren noch anders. Es steigen statistisch auch die Durchschnittsgeschwindigkeiten.

Gruß Meik

drullse 05.06.2008 16:31

Zitat:

Zitat von Meik (Beitrag 99107)
Autos sind halt oft Statussymbole und damit auch Opfer von Neid. Klar sollte das nicht so sein, ist aber leider häufig so.

Sicher. Muss man aber halt auch schauen, wer da neidisch ist...

Zitat:

Bezüglich Verbrauch bin ich einfach mal durchgegangen was bei uns in der Familie vorhanden war. Die meisten Wege Arbeitsweg meines Vaters, daher über die Jahre durchaus vergleichbar. Dazwischen auch mal ein paar andere Modelle:
W123 Diesel - 55PS 8-10l Verbrauch
W124 Diesel - 75PS ~7l Verbrauch
W203 Diesel - 143PS ~5l Verbrauch
-> Mehr Gewicht, Bruchteile an Abgasausstoss, dreimal soviel PS und gut Hälfte an Verbrauch.
OK, das klingt wirklich gut.

Zitat:

Letztens mal das Vergnügen einer aktuellen S-Klasse gehabt. Rund 200km gefahren, über 200PS, über 2t und mit unter 7l unterwegs gewesen.
Auch das ist gut. Nur warum wird der Aufwand nicht getrieben, um ein Auto zu konstruieren, das nur die Hälfte verbraucht, statt Abstands-Warner, 4-Zonen-Klima und ähnliches Zeugs zu erdenken, das nunmal alles Sprit kostet?

Für mich ist Innovation im Sinne von Nachhaltigkeit was anderes... Aber um Nachhaltigkeit geht's heute in der Industrie eben nicht, hatten wir an anderer Stelle ja schon ausführlich.

Meik 05.06.2008 17:26

Nun, da geht´s schlicht ums Geld. Den schwarzen Peter kann man aber nicht (nur) der Industrie zuschieben sondern muss auch die Neukäufer berücksichtigen.

Ein Erstkäufer fährt selten mehr als 100tkm mit dem Auto. Da dürfte effektiv 1l weniger Verbrauch bei 1,50€ pro Liter gerade 1500€ teurer sein. Abzüglich Mehrwertsteuer, Entwicklungskosten und Co. heisst das die Produktion darf vielleicht noch 400€ Mehrkosten haben. Was willst du mit 400€ anstellen? Damit kriegst du das Auto vielleicht 25kg leichter.

Das 3l Auto zu bauen ist kein Thema, auch weniger ist technisch nicht sooo das Problem. Das Auto wird nur erheblich teurer. Und die Leute denen der Verbrauch wichtig ist sind die die nicht viel Geld haben. Umweltschutzgedanke ist real doch nebensächlich.

Mit dem 3l-Lupo gab´s doch schon ein extrem sparsames Auto - und wer hat´s gekauft?

Abgesehen davon halte ich die Entwicklungen in Punkto Sicherheit und Komfort schon für wichtig wenn man überlegt wieviele Stunden viele im Auto verbringen. Auf die Klimaanlage möchte ich persönlich ungern verzichten und ein vernünftiges Sicherheitsniveau ist auch erstrebenswert. Das hat in den letzten Jahren zu erheblich weniger Verletzten und Toten geführt.

Jetzt wieder zurück zur Blechbüchse? Hmm, ich möchte das ehrlichgesagt nicht.

Gruß Meik

drullse 05.06.2008 17:38

Zitat:

Zitat von Meik (Beitrag 99128)
Nun, da geht´s schlicht ums Geld. Den schwarzen Peter kann man aber nicht (nur) der Industrie zuschieben sondern muss auch die Neukäufer berücksichtigen.

Ein Erstkäufer fährt selten mehr als 100tkm mit dem Auto. Da dürfte effektiv 1l weniger Verbrauch bei 1,50€ pro Liter gerade 1500€ teurer sein. Abzüglich Mehrwertsteuer, Entwicklungskosten und Co. heisst das die Produktion darf vielleicht noch 400€ Mehrkosten haben. Was willst du mit 400€ anstellen? Damit kriegst du das Auto vielleicht 25kg leichter.

Kleiner Denkfehler Deinerseits: durch schlichtes Weglassen wird das Auto nicht nur leichter, sondern auch billiger. Dass das von Seiten der Industrie nicht gewünscht ist, ist klar.

Zitat:

Das 3l Auto zu bauen ist kein Thema, auch weniger ist technisch nicht sooo das Problem. Das Auto wird nur erheblich teurer.
Ja, weil für den Minderverbrauch aufgeschlagen wird. Nicht weil die Technik mehr kostet.

Zitat:

Und die Leute denen der Verbrauch wichtig ist sind die die nicht viel Geld haben. Umweltschutzgedanke ist real doch nebensächlich.
Siehe oben, da schrieb ich, dass es ins Geld gehen muss. Und andere Länder zeigen, dass es funktioniert.


Zitat:

Abgesehen davon halte ich die Entwicklungen in Punkto Sicherheit und Komfort schon für wichtig wenn man überlegt wieviele Stunden viele im Auto verbringen.
Das ist das nächste Problem, hier aber doch etwas OT: da muss angesetzt werden, dass dem eben nicht so ist.

Zitat:

Jetzt wieder zurück zur Blechbüchse? Hmm, ich möchte das ehrlichgesagt nicht.
Zwischen SUV und Blechbüchse ist noch seeeehr viel Platz... ;)

Meik 05.06.2008 17:54

Was willst du denn weglassen? Knautschzone? Airbag? ABS? Seitenaufprallschutz? :Gruebeln:

Die paar technischen Spielereien machen den Kohl nicht fett, was richtig ins Gewicht geht sind die Sicherheitsanforderungen. Und da kann man entweder auf Blechbüchse zurück oder auf teuren Leichtbau wenn man das aktuelle Niveau halten will. Manche Spielereien lohnen sogar, elektrische Fensterheber sind z.B. leichter als die Kurbeln.

Sparsame Autos gibt´s zu genüge am Markt, von den Zulassungszahlen spielen die leider kaum eine Rolle. Einen Toyota Prius kann man seit 10 Jahren kaufen, 3L Lupo und A2 gab´s auch schon, in den 80ern bereits Audi Duo, Golf Ecomatik, ... Gekauft werden Autos mit >100Ps, SUVs, Vans, ...

Übers Geld geht das, richtig. Nur wie ist die Frage. Teurer Sprit trifft wie die Steuer nur die die eh kaum Geld haben und mit älteren Gebrauchten vorlieb nehmen müssen. Den Neukäufer tangieren die paar € nicht. Da kriegt der SUV-Käufer mit Euro4 sogar noch Steuererleichterungen für sein sauberes Auto trotz viel Verbrauch.

Gruß Meik

Hardy 05.06.2008 17:58

3L Lupo
 
Was den 3l Lupo angeht, der war Seinerzeit sackteuer und hat sich erst IMHO weit jenseits der 12000km Fahrleistung im Jahr gerechnet. Auserdem war er dafür anfällig, dass dir im Winter der Motor hopps ging.

Ich habe mich damals dann aus vernunftsgründen für das 1.0l Benziner Modell entschieden. Hat aber schon gute 5l gebraucht. Dafür war er wirklich das pure Auto mit ohne alles.

Einziges Extra war höhenverstellbarer Fahrersitz :-(( .
Aber so ein Teil kannst Du wirklich nur als Zweitauto fahren (bei Familie).

phonofreund 05.06.2008 18:51

Hatte grad einen neuen Passat Diesel getestet mit 170 PS, der wirklich knackig fuhr und 5,3 Liter brauchte. Will ich haben!!!!!

....krieg ich auch:liebe053: :Prost:

dauert wegen neuer Firma leider noch ein paar Monate

Hardy 05.06.2008 18:59

Zitat:

Zitat von phonofreund (Beitrag 99160)
Hatte grad einen neuen Passat Diesel getestet mit 170 PS, der wirklich knackig fuhr und 5,3 Liter brauchte.

5,3 Liter laut Anzeige, oder wie hast Du die ermittelt? Die Anzeige in meinem Touran zeigt immer ca. 0,7l zu wenig an.

phonofreund 05.06.2008 19:06

Zitat:

Zitat von Hardy (Beitrag 99164)
5,3 Liter laut Anzeige, oder wie hast Du die ermittelt? Die Anzeige in meinem Touran zeigt immer ca. 0,7l zu wenig an.

Vollgetankt-gefahren-vollgetankt.

drullse 05.06.2008 22:19

Zitat:

Zitat von phonofreund (Beitrag 99160)
Hatte grad einen neuen Passat Diesel getestet mit 170 PS, der wirklich knackig fuhr und 5,3 Liter brauchte. Will ich haben!!!!!

....krieg ich auch:liebe053: :Prost:

dauert wegen neuer Firma leider noch ein paar Monate

Dienstwagen?

Linus 05.06.2008 22:46

Zitat:

Zitat von drullse (Beitrag 99052)
Aber ich bin mir sicher: das kommt und zwar recht bald, denn die Leute sind immer weniger in der Lage oder willens, dafür teuer Geld auszugeben. Und wenn nicht von deutschen Herstellern, dann halt von anderen.

S.Dacia. Deren Erfolg haben selbst die Optimisten bei Renault nicht vorhergesehen.

phonofreund 05.06.2008 23:44

Zitat:

Zitat von drullse (Beitrag 99206)
Dienstwagen?

so ist es!!!!!!:)
da passt endlos Rad und Zubehör rein

Thorsten 06.06.2008 00:12

Zitat:

Zitat von Linus (Beitrag 99220)
S.Dacia. Deren Erfolg haben selbst die Optimisten bei Renault nicht vorhergesehen.

Hat der Erfolg? Ich habe nicht bewusst nach einem gesucht, aber mir ist noch kein einziger aufgefallen?

Nachdem ich vor einigen Jahren (damals zwischenzeitlicher Twingo-Fahrer) beim Joggen einen Frontalzusammenstoß eines älteren Skoda (aus der vor-VW-Zeit) mit einem aktuellen 3er BMW mit anhören musste und die beiden alten Omis zwar völlig verwirrt aber unverletzt aus dem BMW geholt habe und dann der Rettungshubschrauber für die Skoda-Fahrerin den Rotor abstellte :o, war mir klar, dass ich schnellstmöglich wieder ein sicheres Auto statt Blechbüchse haben wollte.

Seit ein paar Jahren fahre ich wieder BMW. Und 7 Liter Diesel auf 100 km bei normaler bis flotter Fahrweise mit 160 km/h Reisegeschwindigkeit, sofern das zu fahren ist, halte ich für ein langstreckentaugliches 1,8-Tonnen-Auto mit 6-Zylinder-Motor für absolut angemessen. Als beruflich bedingter Vielfahrer (>40.000 km im Jahr, aber häufig genug mit mehreren Mitfahrern) möchte ich auch nicht mit einer lärmenden Heulboje herumfahren sondern entspannt ankommen. Der Twingo hat damals übrigens 6,2 Liter verbraucht.

drullse 06.06.2008 00:17

Zitat:

Zitat von Meik (Beitrag 99146)
Was willst du denn weglassen? Knautschzone? Airbag? ABS? Seitenaufprallschutz? :Gruebeln:

Vielleicht ein paar Zentimeter Blech? Der Polo von heute ist größer als der Golf I, Mittelklasse-Kombis mittlerweile fast 5m lang. Bitte erzähle mir keiner, dass man ja vor 10 Jahren gaaaar nix ins Auto reinbekommen hat. Das ist Bequemlichkeit und nichts weiter.

Zitat:

Die paar technischen Spielereien machen den Kohl nicht fett, was richtig ins Gewicht geht sind die Sicherheitsanforderungen. Und da kann man entweder auf Blechbüchse zurück oder auf teuren Leichtbau wenn man das aktuelle Niveau halten will. Manche Spielereien lohnen sogar, elektrische Fensterheber sind z.B. leichter als die Kurbeln.
Kann ich offen gestanden nicht einschätzen, magst Du Recht haben.

Zitat:

Übers Geld geht das, richtig. Nur wie ist die Frage. Teurer Sprit trifft wie die Steuer nur die die eh kaum Geld haben und mit älteren Gebrauchten vorlieb nehmen müssen. Den Neukäufer tangieren die paar € nicht. Da kriegt der SUV-Käufer mit Euro4 sogar noch Steuererleichterungen für sein sauberes Auto trotz viel Verbrauch.

Gruß Meik
Du gibst Dir die Antwort ja letztlich schon selbst: so wie jetzt geht's nicht. Besteuerung nach Verbrauch wäre ne Variante und Quersubventionierung für Wenigverbraucher auch.

Wenn man will, geht es. Nur wird halt nicht gewollt.

drullse 06.06.2008 00:18

Zitat:

Zitat von Linus (Beitrag 99220)
S.Dacia. Deren Erfolg haben selbst die Optimisten bei Renault nicht vorhergesehen.

Und auch nicht, dass die Arbeiter in Rumänien nach Bekanntwerden des Erfolges und des Preises in Westeuropa erstmal 30% Lohnerhöhung erstreiken... :)

Meik 06.06.2008 00:24

Der Dacia verkauft sich tatsächlich besser als erwartet. Warum würd ich allerdings auch gern wissen. Das Ding ist einfach nur billig - nicht preiswert. Wer für die Kiste mal eine Vollkostenrechnung aufstellt wird schnell merken dass Dacia fahren gar nicht so billig ist wie es die Werbung suggeriert.

Für wenig mehr Geld gibt´s schon Autos mit guten Crash-Ergebnissen, deutlich weniger Verbrauch und günstigeren Versicherungseinstufungen. Mal ganz abgesehen dass der für jemanden mit wenig Geld gegen einen Jahreswagen keine Chance hätte.

Aber das ist halt auch einer der aktuellen Trends. Geiz ist geil. Und mal weiter gucken? Wenn ich alleine sehe wie viele bei den großen Elektrodiscountern noch irgendwelche Billigkühlschränke und Co. rausschleppen und sich dann wundern warum die Stromrechnung so hoch ist.

Das ist was das sich von Kunden über Politiker bis sonstwo durchzieht dass kaum noch einer versucht das "Ganze" zu sehen. Wenn man beim Auto z.B. über Verbrauch redet müsste es um Produktion+Spritverbrauch gehen. So ein Schwachfug wie Leichtbau der in der Herstellung mehr braucht als er einspart braucht doch kein Mensch. :Nee:

Keine so schlechte Idee find ich CO2-Kontingente für jeden, kam ja auch schonmal in der Politik. So könnte jeder entscheiden ob er jetzt Cayenne fährt oder ins Trainingslager auf Malle fliegt. Tut sich im Endeffekt nicht viel. Nur für das eine muss man sich Vorwürfe gefallen lassen, das andere ist mittlerweile einfach normal.

Gruß Meik

Peter 06.06.2008 00:25

Zitat:

Zitat von drullse (Beitrag 99048)
Bin zwar nicht F18 aber die Antwort ist für mich einfach: genug Platz für Mensch und Fahrrad, kein Schnickschnack, wartungsarm, langlebig und wenig Sprit verbrauchend.

Das ist ein TRANSPORTMITTEL. Scheinen die meisten heutzutage zu vergessen...

Full Ack

Meik 06.06.2008 00:31

Zitat:

Zitat von drullse (Beitrag 99256)
Du gibst Dir die Antwort ja letztlich schon selbst: so wie jetzt geht's nicht. Besteuerung nach Verbrauch wäre ne Variante und Quersubventionierung für Wenigverbraucher auch.

Stimmt, sowas wäre auch mein Favorit. Vor allem braucht es mehr Anreize beim Neukauf, die paar € Steuern interessieren da doch keinen. Leiden muss darunter der der sich nur ein älteres Auto leisten kann. Hat also auch schnell eine asoziale Komponente.

Mein Vorschlag wäre daher folgender: Mehrwertsteuer auf Autos weg und dafür z.B. 3% pro Liter Verbrauch. Damit würden sparsame Autos auch in der Anschaffung billiger - eben quersubventioniert wie du auch schon vorgeschlagen hast. Und wär ein Anreiz der beim Neukauf relevanter ist. Und es wäre für die Hersteller noch besser sparsame Modelle zu bauen da die am Markt billiger wären als die der Konkurrenz.

Und man würde nicht mehr die Geringverdiener mit älteren Fahrzeugen übermässig für Fehler bestrafen die sie gar nicht gemacht haben.

Gruß Meik

drullse 06.06.2008 00:49

Jep - irgendwas in der Richtung.

Ich bin sicherlich keiner, der meint, wer auf dem Land lebt, hat halt Pech gehabt und muss sehen wie er zur Arbeit kommt, aber ich bin mir sicher, dass man Modell finden kann, um da einigermaßen gerecht zu sein.

Peter 06.06.2008 00:51

Zitat:

Zitat von drullse (Beitrag 99256)
Vielleicht ein paar Zentimeter Blech? Der Polo von heute ist größer als der Golf I, Mittelklasse-Kombis mittlerweile fast 5m lang. Bitte erzähle mir keiner, dass man ja vor 10 Jahren gaaaar nix ins Auto reinbekommen hat. Das ist Bequemlichkeit und nichts weiter.

Im Gegenteil, diese ganzen Lifestylekombis von heute sind von außen riesig und es passt dennoch nichts rein mit den ganzen abgeschrägten Heckklappen, Dächern usw.
Passat ist da ein gutes Beispiel. Wollte mit einem Kollegen und Familie also ohne umklappen der Rückbank zum Triathlon. Wir entschlossen uns mit seinem Passat zu fahren weil der ja sooo groß ist. Fazit, zwei Räder haben wir mit Ach und Krach rein bekommen während in meinem Focus locker drei Platz gehabt hätten. Touran ist fast genau so ein Schwachsinn. Von BMW, Audi et al will ich gar nicht erst reden. Der ganz alte Passat oder Volvo o.ä. das waren noch echte Kombis!

Meik 06.06.2008 01:08

Ist auch die Frage was man reinpackt. Ein Touran ist vom Ladevolumen unschlagbar und wenn du die Sitze umklappst kannst du die Räder gleich so reinstellen. Wenn ich so angucke was ein Kollege von mir schon so alles in seinem Touran hatte ...

Dass der Focus viel Platz hat glaub ich, der ist schliesslich von den Aussenabmessungen schon breiter und höher als ein Passat ;)

Zudem die Frage wofür die Hersteller optimieren. Sicherheit braucht Platz=Knautschzone. Und viel Platz für die Passagiere auf der Rücksitzbank geht zu lasten des Kofferraums.

Es ist ja auch nicht jeder Triathlet :Cheese:

Gruß Meik

drullse 06.06.2008 01:17

Zitat:

Zitat von Peter (Beitrag 99270)
Im Gegenteil, diese ganzen Lifestylekombis von heute sind von außen riesig und es passt dennoch nichts rein mit den ganzen abgeschrägten Heckklappen, Dächern usw.
Passat ist da ein gutes Beispiel. Wollte mit einem Kollegen und Familie also ohne umklappen der Rückbank zum Triathlon. Wir entschlossen uns mit seinem Passat zu fahren weil der ja sooo groß ist. Fazit, zwei Räder haben wir mit Ach und Krach rein bekommen während in meinem Focus locker drei Platz gehabt hätten. Touran ist fast genau so ein Schwachsinn. Von BMW, Audi et al will ich gar nicht erst reden. Der ganz alte Passat oder Volvo o.ä. das waren noch echte Kombis!

Nun von mir: Full ACK!!!

:Prost:

outergate 06.06.2008 12:21

Zitat:

Zitat von drullse (Beitrag 99256)
Du gibst Dir die Antwort ja letztlich schon selbst: so wie jetzt geht's nicht. Besteuerung nach Verbrauch wäre ne Variante und Quersubventionierung für Wenigverbraucher auch.

da ist es wieder - das dilemma.
autos sind auch deswegen größer als "damals", weil neben sicherheitsaspekten der cw-wert eine immer größere rolle spielte.
der golf I war ein kasten, der polo ist wie von sand der gezeiten rund gelutscht und kompensiert den eigentlichen mehrverbrauch durch das mehrgewicht der sicherheitskomponenten mit einer verbesserten aerodynamik.

ein auto der außenmaße eines golf I mit der (relativen) sicherheit und aerodynamik der autos von heute wäre innen kaum größer als ein smart for two.

und übrigens:

Zitat:

Zitat von drullse
Besteuerung nach Verbrauch wäre ne Variante und Quersubventionierung für Wenigverbraucher auch.

nennt sich mineralölsteuer.

Peter 06.06.2008 12:54

Zitat:

Zitat von outergate (Beitrag 99397)
autos sind auch deswegen größer als "damals", weil neben sicherheitsaspekten der cw-wert eine immer größere rolle spielte.

Langsamer fahren. Dann spielt auch der CW-Wert nicht so ne große Rolle wie wir als Triathleten alle wissen ;)

count-zero 06.06.2008 13:03

Zitat:

Zitat von Peter (Beitrag 99412)
Langsamer fahren. Dann spielt auch der CW-Wert nicht so ne große Rolle wie wir als Triathleten alle wissen ;)

Stimmt, Aerolaufräder lohnen sich ja erst bei Schnitten ab 35km/h... :Cheese:

Hardy 06.06.2008 13:10

Zitat:

Zitat von Meik (Beitrag 99271)
Ist auch die Frage was man reinpackt. Ein Touran ist vom Ladevolumen unschlagbar und wenn du die Sitze umklappst kannst du die Räder gleich so reinstellen. Wenn ich so angucke was ein Kollege von mir schon so alles in seinem Touran hatte ...

Du hast keine Familie, oder? Wir als 5 köpfige Familie haben momentan einen Touran als einziges Auto. Wenn wir damit in den Urlaub fahren (Camping), ist das Teil voll bis zur Decke, wenn du am Zielort die Heckklappe aufmachst kommt Dir der ganze Schei.. entgegen und da sind noch nicht mal Fahrräder oder Kanu dabei.

Da ich im Herbst die Arbeit wechsle und mir dann auch einen Dienstwagen zulegen kann (obwohl ich dann auch vorhabe meinen Radanteil am Arbeitsweg von 45 auf 80% zu steigern), bin ich am überlegen einen VW Multivan Startline zu nehmen und spätestens da schauts dann schlecht aus mit Besteuerung nach Litern Verbrauch oder C02 Ausstoss :Nee: .

maifelder 06.06.2008 13:37

Mal was zum Dacia.

Als ich auf Malle nach Sa Calobra runter bin, hat mich ein Dacia mit 6 Rentner drinnen, den gibt es mit 3 Sitzbänken, an dem Viadukt überholt. Wenn die Bremsanlage so schlecht ist, wie die von Renault (Scenic), dann gute Nacht Marie. Zumindest sind die nirgenwo die Klippen runter und im Hafen lagen die auch nicht, aber :Nee:

Lieber ein schlechtes Auto als zu Fuß gehen, aber ein Dacia muss wirklich nicht sein.

Meik 06.06.2008 14:07

Hier finden sich doch schon genug Antworten die klar machen warum die Autos immer aufgeblähter und grösser werden. Die Platzansprüche werden immer grösser, da reicht ein Touran schon nicht mehr um in den Urlaub zu fahren. Und das ganze restliche Jahr fährt man so einen Spritschlucker durch die Gegend.

Wenn ich dran denke mit welchen Autos und wieviel Personen ich schon in Urlaub war ... dann nimmt man halt weniger mit, baut einen Dachgepäckträger drauf oder leiht sich einen Anhänger.

Der Dacia ist nicht unbedingt ein schlechtes Auto, das ist einfach Stand der Technik von vor gut 10 Jahren. Daher wenig Entwicklungskosten, günstige "altmodische" Technik usw.. Zu der Zeit waren derartige Bremsen noch stand der Dinge, die Entwicklung ist halt weitergegangen.

Gruß Meik

Hardy 06.06.2008 14:22

Zitat:

Zitat von Meik (Beitrag 99436)
Hier finden sich doch schon genug Antworten die klar machen warum die Autos immer aufgeblähter und grösser werden. Die Platzansprüche werden immer grösser, da reicht ein Touran schon nicht mehr um in den Urlaub zu fahren. Und das ganze restliche Jahr fährt man so einen Spritschlucker durch die Gegend.

Also ich seh da schon noch einen Unterschied zwischen bloser PS- und Prestigeprotzerei und einem Auto mit Platz für eine Familie. Immerhin nehme ich immer die kleinste verfügbare Motoriesierung, der Diesel mit 106PS hatt immerhin noch EURO4.

Die modernen SUVs haben jedenfalls nicht alzu viel Platz, verglichen mit dem Gewicht.

Vor einigen Jahrzehnten sind sie noch mit Käfer oder Trabi in den Urlaub gefahren und da hat irgendwie auch alles reingepasst.

Der Touran Kofferraum langt aber nicht einmal für einen anständigen Lebensmitteleinkauf für die Familie, da muss ich schon etwas in den Fussraum stopfen und mein Fahrrad (mit Rahmengrösse 62) krieg ich da auch nur gerade so rein. Geschweige den von Teilen mit 2m Länge.

backy 06.06.2008 14:29

Zitat:

Zitat von Peter (Beitrag 99270)
Fazit, zwei Räder haben wir mit Ach und Krach rein bekommen während in meinem Focus locker drei Platz gehabt hätten. Touran ist fast genau so ein Schwachsinn. Von BMW, Audi et al will ich gar nicht erst reden. Der ganz alte Passat oder Volvo o.ä. das waren noch echte Kombis!

In die aktuelle E-Klasse bekommst Du den Krempel locker rein und noch mehr. Ich sag immer "Augen auf beim Autokauf".

Mit einem hast Du recht: Viele der aktuellen Kombi-Modelle sind
aufgrund der gewählten Karosserieform keine Kombis mehr, sondern Lifestyle-Kistchen.

Krönung des Schwachsinns ist für mich der neue X6 von BMW.
Nicht ansatzweise fürs Gelände tauglich, ne Karosserieform von nem Coupe aber Werte wie ein beknackter SUV...

Auf solche Dinger erheben die Franzosen vollkommen zu recht bereits seit Jahren eine extra-Steuer in Höhe von ~ 3000 Euro.

Meik 06.06.2008 14:47

Dazu gibt´s in den schönen bunten Prospekten die Angaben zu Kofferraumvolumen und meist auch dessen Abmessungen. Ein Touran ist eine riesen Kiste, aber auch klar dass er das Volumen über die Höhe und nicht über die Grundfläche holt. Da muss der Einkauf halt gestapelt werden. Ein Golf Kombi ist da im Vergleich länger und hat im Kofferraum daher auch die grössere Fläche zu bieten.

Euro4 hat übrigens jedes Auto ab 2005 und der 106PS Diesel ist nicht die kleinste Motorisierung (102PS Benziner, 90PS Diesel) ;)

Wo ist im Endeffekt der Unterschied zwischen Van und SUV? Beide schlucken gerade wenn es auf die Autobahn geht dank Schrankwandaerodynamik viel Sprit. Früher galt ein Golf schon als familientauglich.

Die Autos werden aus den Gründen immer grösser, da darf man sich auch nicht beschweren wenn da keine Sparwunder mehr herauskommen.

Gruß Meik

maifelder 06.06.2008 15:00

Zitat:

Zitat von Meik (Beitrag 99448)
Dazu gibt´s in den schönen bunten Prospekten die Angaben zu Kofferraumvolumen und meist auch dessen Abmessungen. Ein Touran ist eine riesen Kiste, aber auch klar dass er das Volumen über die Höhe und nicht über die Grundfläche holt. Da muss der Einkauf halt gestapelt werden. Ein Golf Kombi ist da im Vergleich länger und hat im Kofferraum daher auch die grössere Fläche zu bieten.



Für den Touran gibt es aber einen Innenträgersystem, so dass Du das Rad einfach so reinstellst, das versuche mal beom Golf.

Ich bekomme mein Fahrrad auch komplett in meine A-Klasse, sogar 2.

Hardy 06.06.2008 15:14

Zitat:

Zitat von Meik (Beitrag 99448)
Euro4 hat übrigens jedes Auto ab 2005 und der 106PS Diesel ist nicht die kleinste Motorisierung (102PS Benziner, 90PS Diesel) ;)

Meiner ist aber von 2004 und er war damals der einzige VW Diesel mit EURO4. Wenn ich damlas das DSG(Direktschaltgetriebe) dazugenommen hätte, wäre er schon nur noch EURO3 gewesen.

Bei anderen HErstellern war es auch nicht anderes und das war übrigens 2005 auch noch so (z.B. Renault Espace 2.2Cdi)

Zitat:

Zitat von Meik (Beitrag 99448)
Wo ist im Endeffekt der Unterschied zwischen Van und SUV? Beide schlucken gerade wenn es auf die Autobahn geht dank Schrankwandaerodynamik viel Sprit. Früher galt ein Golf schon als familientauglich.
Gruß Meik

Der Vorteil an einem Van ist, dass auch die 5. Person noch ordentlich sitzen kann. Seit meine Kinder aus den Kindersitzen raus sind, möchte ich keinem zumuten bei einem Kombi in der Mitte auf der Rückbank zu sitzen, da kannst de nämlich deine Füsse nicht richtig abstellen.

2. Vorteil sind die auch für Jugendliche benutzbaren 7 Sitzmöglichkeiten. Brauche ich 2 mal die Woche, wenn ich unsere Kinder + Freunde zu Training oder zu Spielen fahre.
Beim Passat gabs mal ne zusätzliche Sitzbank, aber setz da mal einen rein, der grösser als 180cm ist.

Gegen die Schrankwandaerodynamik kann man dann halt ab einer gewissen Grösse nichts machen, hilft nur langsamer fahren.

drullse 06.06.2008 22:50

Zitat:

Zitat von outergate (Beitrag 99397)
und übrigens:

nennt sich mineralölsteuer.

Stimmt. Ich würde mir aber noch mehr Steuerung wünschen in Richtung "fördere die, die wirklich nicht anders können und nimm von denen, die nur zum Spaß fahren".


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