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HollyX 06.08.2016 15:32

Moin,

was ich mich diese Woche gefragt hab: Da es bei MB (in Gegensatz zu FL) ja nicht um speed geht: Sollte man bodyweight-Übungen eher langsam oder zügig machen (also z.B. bei Liegestütz oder Dips). Bei Ansätzen aus dem Kraftsport (z.B. "time under tension") geht man ja von 5s pro Bewegung (2 runter, 1 halten, 2 hoch) aus....

Meinungen?

Grüße
Holger

Carlos85 07.08.2016 19:48

Heute hab ich mir ordentlich die Kamnte in der prallen Sonme gegeben :-)

Zuerst Hermes 2x2 in ca. 14min, dann 2xMorpheus in 10min gefolgt von 2x50 SQUATS. Und weil es sonschln ist: Burpees!

50 @3:15min
100 @7:15min
10 @0:35min
25 @1:37min
50 @3:23min
100@7:58min

Danach noch 10min Bauch und ich war gar :Cheese:

Somit 9 Coachtage plus Aphrodite in dieser Woche, kann mal machen sag ich mal ;-).

Mirko, wenn nicht getan, ich heiße überall Carlos 85, also Madbarz und Freeletics!

noam 07.08.2016 20:15

Unglaublich :dresche

Carlos85 08.08.2016 08:16

@holger: ich denke das kann man pauschal nicht sagen. Wichtig ist wohl vor allem, dass die Ausführung sauber bleibt.

Ne Venus in 16min geht zwar bei mir, aber 18-20min ist halt deutlich sauberer und am Ende effektiver. Mittlerweile schaue ich fast gar nicht mehr auf die Zeit bei FL und das entspannt das Training ungemein!

Bei MB hat man halt auch einige Übungen dabei, die mehr auf Kraft als auf Ausdaier angelegt sind. Da macht es ab einer gewissen Stückzahl eh kaum Sinn die schnell zu machen, da gar nicht machbar (bei mir zB Dips).

Dann kommt noch die Tagesform dazu. Wenn ich mich entsprechend fühle, Knall ich Jumping Jacks eben Vollgas durch. Wenn nicht, wird es halt eher locker gemacht.

Beim Ausdauersport (egal was), rennt/fährt man ja auch in unterschiedlichen Geschwindigkeiten damit es nicht eintönig wird :-)

@noam: wenn ich schon rauskomme zum Trainieren, muss es sich ja auch lohnen :Cheese:

noam 08.08.2016 09:13

Richtig,

was auch sehr anspruchsvoll mit Zielrichtung Cardio und Koordination ist, sind Double Unders (Also doppelte Seilsprünge).

Das sieht sowas von einfach aus, aber ich hab 3 Monate gebrauch bis ich sie nun gescheit kann. Wenn man davon zB Tabata Trainings macht tuts hinten raus schon nen bissel weh.

Schon krass wie viel anstrengender das ist, obwohl man ja nur ein bisschen höher springt und das Seil ein wenig schneller bewegt als bei normalen Seilsprüngen. Aber der koordinative Teil macht halt viel aus

Spargel 08.08.2016 11:55

Das andere Extrem ist auch sehr forderend:
10 Klimmzüge in 10 Minuten. Je nach Gewicht kann man die Arme am nächsten Tag nicht mehr heben.

noam 08.08.2016 13:38

Zitat:

Zitat von Spargel (Beitrag 1244357)
10 Klimmzüge in 10 Minuten. Je nach Gewicht kann man die Arme am nächsten Tag nicht mehr heben.

Also für eine Übungsausführung 1min? Also 30sek hoch und 30sek runter?

Das ist schon die hohe Kunst und ich würde nicht einen schaffen

Carlos85 08.08.2016 21:48

Tachakka!!!

Kentauros 5/6 Strength 2x2 @45min, war echt hart!

Und zum Cooldown noch Plank. Neuer Rekord. 10:02min :Cheese:

Gute Nacht!

Carlos85 12.08.2016 21:15

Gestern gab es Helios Strength!! Echt hart, für mich vor allem die Froggers, die gehen irgendwann brutal auf die Arme.
Insgesamt sehr anspruchsvoll für die Beine, aber mach 53min war es vorbei und hat letztendlich Spaß gemacht :-)

Vor zwei Tagen hab ich 4 meiner 5 Coachtage abgearbeitet, heute noch Nemesis Strength ganz früh, was mir aber reichte, Helios steckte doch noch in den Knochen.

Die 150 Burpees heb ich mir für morgen auf :)

lifty 17.08.2016 16:06

Zitat:

Zitat von Spargel (Beitrag 1243774)
Mir ist das alles zu kompliziert. Beschränke mich zu Hause eigentlich auf Dips & Klimmzüge. Fokus auf das wesentliche!
Wenn man sich auf 5 KZ mit 50%KG bzw. Dips mit 100%KG hochgearbeitet hat, sieht man auch danach aus! :Lachen2:


Zusatzgewicht? Wer macht denn sowat?

Carlos85 18.08.2016 12:54

Also nur Klimmzüge, Dips und Pushups wäre mir auf Dauer viel zu langweilig!

Das Training läuft gut momentan. Die letzten 3 oder 4 Coach Wochen habe ich meistens binnen 3 Tagen abgearbeitet, den 4. Tag was eigenes gemacht und am 5. Tag kann man ja schon in die neue Woche starten.

Diese Woche konnte ich meine zweitschnellste Venus in 17:42 erledigen, mit absolut sauberen (nach Freeletics Vorgabe) Pushups.

Das härteste war vor 2 Tagen mit 3xMetis Strength, da würde ich definitiv gefordert und habe auch knapp 40min für benötigt.

Gestern Abend mal wieder Kentauros, nur knapp an der PB vorbei obwohl ich mich ziemlich lahm fühlte, da geht also noch was :-).

Momentan mache ich fast wieder ausschließlich Freeletics, nur die Bauch WOs laufen über Madbarz, das ist da einfach besser, bin gespannt ob es bei Freeletics irgendwann mal wieder was neues gibt, und damit meine ich nicht wieder ne neue App sondern Neuerungen in der Bodyweight App.

der August wird bei den Burpees für mich ein Rekordmonat! Bisher sind es schon 2420 (inkl. 530 Burpee Squat Jumps), die 3000 hatte ich bisher noch nicht geschafft :)

Carlos85 01.09.2016 14:26

Da schreib ich mal 2 Wochen nix und auch kein anderer tut es... Schade.

Wie läufts bei euch? Die meisten sind wohl noch mitten im Tri Training?

Bei mir läuft es ziemlich gut, der August war mein bisher intensivster Monat seit ich Freeletics mache.

21 Stunden Freeletics, darunter satte 4675 Burpees und dazu noch etwa 3-4 Stunden Bauch Workouts stellen die Vormonate regelrecht in den Schatten :).

Heute gibt's Abends einen richtigen Kracher:

3xHelios Strength!

Das sind

600 Burpee Squat Jumps
750 Split Lunges
900 Froggers
375 Jackknives

Etwas Bammel hab ich ja schon... Hoffe mal, dass ich das unter 4h durchziehen kann. Einmal Helios Strength gab es kürzlich, da hab ich 53min benötigt!

Werde morgen früh davon berichten :)

noam 01.09.2016 14:33

Zitat:

Zitat von Carlos85 (Beitrag 1251115)
3xHelios Strength!

Das sind

600 Burpee Squat Jumps
750 Split Lunges
900 Froggers
375 Jackknives

Etwas Bammel hab ich ja schon... Hoffe mal, dass ich das unter 4h durchziehen kann. Einmal Helios Strength gab es kürzlich, da hab ich 53min benötigt!

Werde morgen früh davon berichten :)


Und das ganze nennt sich STRENGH Workout :confused:

Das ist absoluter Schwachsinn und ich halte es für STRENGH - förderlicher, wenn man anstatt die einzelnen WDH Anzahlen zu erhöhen die Intensität durch Zusatzgewichte erhöht.

Hier finde ich stößt das klassische Freeletics Training einfach an seine Grenzen.

mtth 01.09.2016 16:03

Zitat:

Zitat von Carlos85 (Beitrag 1251115)
Werde morgen früh davon berichten :)

Wenn du noch kannst:Cheese:

Also das ist schon echt straff. Reicht dir 1x Helios nicht?

chris2305 01.09.2016 16:34

Zitat:

Zitat von Carlos85 (Beitrag 1251115)
Da schreib ich mal 2 Wochen nix und auch kein anderer tut es... Schade.

Wie läufts bei euch? Die meisten sind wohl noch mitten im Tri Training?

Bei mir läuft es ziemlich gut, der August war mein bisher intensivster Monat seit ich Freeletics mache.

21 Stunden Freeletics, darunter satte 4675 Burpees und dazu noch etwa 3-4 Stunden Bauch Workouts stellen die Vormonate regelrecht in den Schatten :).

Heute gibt's Abends einen richtigen Kracher:

3xHelios Strength!

Das sind

600 Burpee Squat Jumps
750 Split Lunges
900 Froggers
375 Jackknives

Etwas Bammel hab ich ja schon... Hoffe mal, dass ich das unter 4h durchziehen kann. Einmal Helios Strength gab es kürzlich, da hab ich 53min benötigt!

Werde morgen früh davon berichten :)

Musst du Zeit haben .....;)

Ich bin da ganz bei Noam

Carlos85 01.09.2016 23:05

3:19:57.

Morgen mehr :Cheese:

Carlos85 02.09.2016 12:07

@noam: das wäre, als ob du in einem Triathlon Forum schreiben würdest "Langdistanz ist bescheuert, olympische Distanz reicht doch völlig aus!"

Helios Strength ist meiner Meinung nach ein sehr ausdauerbetontes Workout mit etwas Kraftkomponente.

Burpee Squat Jumps - Vor allem Ausdauer und Technik. Viel Kraft braucht es nicht, die Knie heim springen auf Hüfthöhe zu bekommen.

Split Lunges - die Übung in der wohl am meisten Kraft erforderlich ist, da die Sprünge voll in die Oberschenkel gehen

Froggers - hier ist Stabilität und Ausdauer gefragt

Jackknives - Stabilität, Technik

Heute tut mir nix weh. Nur die Oberschenkel haben leichten Muskelkater. Insgesamt merke ich natürlich die lange Belastung. In etwa so wie nach einem Marathon der ganz flott war und man fit ins Ziel kam.

Und natürlich ist es ein Strength Workout in Freeletics, da jede Übung in derhörteteb Variante ausgeführt wird. Strength heißt ja nicht zwingend, dass es kraftmäßig schwer sein muss!

tomerswayler 02.09.2016 12:53

Carlos, hast du mal geschaut, was du aktuell durch des Bodyweight Training aufm Rad und beim Laufen so drauf hast? Das trainierst du ja grad nicht, oder?

Mirko 02.09.2016 13:09

Zitat:

Zitat von tomerswayler (Beitrag 1251381)
Carlos, hast du mal geschaut, was du aktuell durch des Bodyweight Training aufm Rad und beim Laufen so drauf hast? Das trainierst du ja grad nicht, oder?

Ja würde mich auch interessieren! Schade das Carlos sich aus dem Sport zurück gezogen hat. Wäre spannend ob er seine Bestzeiten knacken würde wenn er wieder zusätzlich zum Freeletics noch laufen usw würde.

Ich find drei mal helios strengh übrigens auch völlig bescheuert und damit sau geil! :Lachanfall: :Lachanfall:
verrate mal wie du es geschafft hast so krass zu werden! Hast du zu Triathlon-Zeiten auch schon so extrem trainiert?


PS: ich war gerade laufen, jetzt mach ich auch gleich noch Freeletics. Aber nur was kurzes denke ich, dann leg ich mich in die Sonne :-)


Zu deiner Kritik der fehlenden Posts von anderen: ich mach ja ab und zu Freeletics und Madbarz, aber nach nem 20 min Workout seh ich jetzt keinen Sinn drin das hier zu berichten. So spannend is das ja nicht gerade. Von deinem Training lese ich aber gern hier, also immer weiter!

noam 02.09.2016 14:49

Zitat:

Zitat von Carlos85 (Beitrag 1251367)
@noam: das wäre, als ob du in einem Triathlon Forum schreiben würdest "Langdistanz ist bescheuert, olympische Distanz reicht doch völlig aus!"

^^ Da hast du recht. Aber es geht ja um KRAFTtraining. Und ich bin da eher der Überzeugung, dass man Kraft und Ausdauer getrennt von einander trainieren sollte. Und der Kraftreiz geht einfach bei diesen völlig sinnfreien Formen von WO verloren. hier wäre es imho deutlich sinnvoller den Reiz anders einzuholen.


Will ich einfach nur krasses Zeug trainieren, um damit in einem Freeletics Blog anzugeben, machst du alles richtig. Um einfach stärker zu werden, gibt es bessere Wege, die sicher nicht einfacher sind.

Aber man merkt dass wir in einem Ausdauersportforum sind, wo Trainingseinheiten >3h zum Normalen gehören. Mir wäre spätestens in der 3. Runde so unglaublich langweilig, dass ich aufhören würde. Zu dem wählt man die Intensität ja entsprechend, da man weiß was noch kommt und geht sicher nicht all out. Das widerstrebt natürlich dem grundsätzlichen, was hinter HIIT steht.


Um so mehr ich mich mit Kraftsport beschäftige, um so mehr muss ich das Freeletics Konzept in Frage stellen. Als Einstieg in den Kraftsport sicher mehr als geeignet, aber irgendwann ist es einfach schwer die notwendige hohe Intensität aufrecht zu erhalten.

Spargel 02.09.2016 16:09

Ich stimme Noam zu.

Krafttraining > 2h ist nicht wirklich effizient. Wozu stundenlang trainieren wenn ich 1 Stunde ausreicht?
Kann man stattdessen viele andere schöne Dinge machen.

Carlos85 02.09.2016 16:12

Zitat:

Zitat von noam (Beitrag 1251409)
^^ Da hast du recht. Aber es geht ja um KRAFTtraining.

Hm, da würde ich dir eher widersprechen. Bis auf ein paar wenige Dinge (Pullups, Muscle Ups, Pushups grad noch so) ist Freeletics meiner Meinung nach wirklich mehr Ausdauer- als Krafttraining.

Wenn ich es wirklich vor allem auf Kraft anlegen möchte, müsste ich wohl mehr Richtung "richtigem" Calisthenics gehen! Hier ist es aber so, dass man für die guten Übungen die mit Kraft verbunden sind, meist doch Equipment benötigt, was vielleicht nicht immer da ist.

Ich hab mir aber kürzlich den Einsteiger Plan von Frank Medranongeholt, da werde ich mich im Urlaub mal einlesen!


Zitat:

Zitat von noam (Beitrag 1251409)
Will ich einfach nur krasses Zeug trainieren, um damit in einem Freeletics Blog anzugeben, machst du alles richtig. Um einfach stärker zu werden, gibt es bessere Wege, die sicher nicht einfacher sind.

Also eins ist sicher: alleine hätte ich das wohl schon mal gar nicht gemacht. Die Idee kam zudem auch nicht von mir, ich wollte ja "nur" 2x Strength machen ;-), bis ein anderer meinte "dann können wir ja gleich 3x..." Und dann sag ich Sepp ja :Cheese:

Angeben ist nich mein Ding. Ich blogge nur gerne Ab einer gewissen "Leistung" egal ob schnell, weit hoch oder viel - irgendwann kommt es bei manchen halt so an, ist mir aber relativ egal...

Zitat:

Zitat von noam (Beitrag 1251409)

Aber man merkt dass wir in einem Ausdauersportforum sind, wo Trainingseinheiten >3h zum Normalen gehören. Mir wäre spätestens in der 3. Runde so unglaublich langweilig, dass ich aufhören würde. Zu dem wählt man die Intensität ja entsprechend, da man weiß was noch kommt und geht sicher nicht all out. Das widerstrebt natürlich dem grundsätzlichen, was hinter HIIT steht.

HIIT ist Helios (Strength) sowieso nicht. Man muss ja aber auch nicht dauernd HIIT machen. Du läufst ja auch nicht nur Intervalle, oder? Langweilig war es dank der anderen nie. Wahrscheinlich könnte ich das Ding auch unter 3h schaffen, das ist ja dann schon fast "kurz" verglichen mit einer 5h Radausfahrt ;-). Aber ja du hast recht, als ex Langdistanzler denkt man was Zeiten angeht sicher anders als jemand, der sowas nicht gemacht hat.

Zitat:

Zitat von noam (Beitrag 1251409)
Um so mehr ich mich mit Kraftsport beschäftige, um so mehr muss ich das Freeletics Konzept in Frage stellen. Als Einstieg in den Kraftsport sicher mehr als geeignet, aber irgendwann ist es einfach schwer die notwendige hohe Intensität aufrecht zu erhalten.

Ich habe Freeletics nie als KRAFTsport gesehen. KRAFTsport heißt für mich: Training mit Gewichten. Die wenigsten werden sich auf Dips, Pullups und Muscle Upd begrenzen, dann könnte man sicher von KRAFTsport reden.

Zum Thema alte Laufzeiten schlagen: ich bezweifle, dass ich wegen Freeletics schneller wäre, wäre auch nicht vergleichbar, da ich sicherlich erstmal 2 Jahre trainieren müsste, um wieder an eine tiefe 37er Zeit auf 10km zu kommen. Hab aber eh keine Lust dazu, also wird sich diese frage in nächster Zeit nicht beantworten ;-)

Carlos85 02.09.2016 16:16

Zitat:

Zitat von Spargel (Beitrag 1251433)
Ich stimme Noam zu.

Krafttraining > 2h ist nicht wirklich effizient. Wozu stundenlang trainieren wenn ich 1 Stunde ausreicht?
Kann man stattdessen viele andere schöne Dinge machen.

Ich würde sogar sagen, KRAFTtraining über 1h macht wenig Sinn, sofern man sich auf 2 Hauptmuskeln beschränkt.

Kein Kraftsportlet macht alle Muskelgruppen hintereinander/gleichzeitig.
Kein Kraftsportler macht irgendwas mit einer Wdh.zahl größer 20, eher deutlich weniger.

Daher nochmal: FREELETICS ist kein Krafttraining. Ab einem gewissen Pensum gibt's halt einfach nicht mehr Muskeln.

Außerdem: das war ne einmalige Sache. Normalerweise mache ich ja auch nur 20-40min am Tag...

anna.runner 02.09.2016 16:46

Zitat:

Zitat von Carlos85 (Beitrag 1251436)

Kein Kraftsportlet macht alle Muskelgruppen hintereinander/gleichzeitig.

Also ich bei meinem Ganzkörpertraining im Gym eigentlich schon ;)

Carlos85 02.09.2016 17:05

Ist ja auch ok. Anhand deiner Zeiten würde ich vermuten, dein Fokus liegt eher beim Ausdauersport und Krafttraining dient der Ergänzung.

Wenn ein reiner Kraftsportler 5x die Woche ins Studio geht, wäre es sicher nicht ratsam jeden Tag alle Muskelgruppen zu machen :)

anna.runner 02.09.2016 17:34

Genau so ist es.
Für meine 3x pro Woche, 30-45min finde ich den Ganzkörperplan optimal.

Wenn man im Krafttraining einen nennenswerte Progression erzielen möchte, wird man aber mMn um eine höhere wöchentliche Trainingsfrequenz und einem daraus resultierenden Split-Training nicht drumherumkommen.

Zettel 02.09.2016 17:49

Hey Carlos,

Wie viel wiegst Du jetzt eigentlich?

Ich verfolge Deinen Trainingsblog auf Facebook. Mich beeindruckt unglaublich wie sich Dein Körper verändert hat. Ganz großen Respekt dafür! :Blumen:

mfg,
Zettelchen

Carlos85 11.09.2016 16:43

Sorry für die späte Antwort, bin seit 8 Tagen in Barcelona und faule am Strand rum ;-)

Im Mai hat sich mein Gewicht relativ schnell von 73/74kg (April kurzzeitig sogar mal 71,9) auf 75-77kg erhöht und da bewege ich mich jetzt ziemlich konstant. Manchmal steht 77,5 auf der Waage, mal 75,8, aber ich wiege mich auch nicht mehr täglich.

kupferle 12.09.2016 10:53

Guten Morgen.
Freeletics hat wieder was gut gemacht.
Man kann jetzt bei Buchung eines coaches alle 3 apps verwenden.
Sind wohl zu viele Leute abgesprungen oder haben sich beschwert.
Find ich als Verbraucher ne feine Sache.
Schönen Tag!

Carlos85 12.09.2016 21:34

Naja, ich persönlich finds jetzt nicht so den bringer. Ich fände es besser, wenn sie mal an der ursprünglichen App/Idee des Bodyweight Training arbeiten und diese App um neue Workouts und vor allem neue Übungen zu ergänzen!

Diese Woche konnte ich 3 wirklich überraschende PBs im Urlaub aufstellen!

1. Prometheus: 10:45, da dürfte so gut wie nix mehr drin sein
2. Kentauros 2x2: 24:21, war brutal hart, sub24 ist machbar wenns etwas kühler ist
3. Low Plank. 13:40min :Cheese:

noam 15.09.2016 21:38

Nachdem ich mir vor allem vom weiblichen Publikum in der Crossfitbox immer wieder anhören muss was für ein "steifes Stück" ich bin, habe ich mich auf die Suche nach Besserung gemacht.

Ich bin seit je her Mobilityverweigerer. Folge draus. Grausige Beweglichkeit. Und jetzt reichts.

Nachdem Handanlegen der einen Trainerin schon unglaublich was gebracht hat, habe ich mir gestern mal die Mobiltyexpertin geschnappt und hab ne 3/4h von ihrem Wissen profitiert. Es tat unglaublich weh, aber ich konnte plötzlich unglaublich sicher und tief in die OverHeadSquat und hier auch mal mit gescheiter Last arbeiten. Im Snatch hatte ich nie das Problem die Last zu ziehen, aber immer gescheit zu fangen, da ich einfach nicht unter die Barbell kam.

Alleine die 3 Mobility Einheiten haben hier schon richtig fortschritte gebracht.

Der Mobility Papst ist wohl Dr. Kelly Starret. Und er beschreibt seine Übungen und Herleitungen in diesem Buch, welches die Grundlage für viele Mobilityeinheiten bildet.

http://www.mobilitywod.com/the-supple-leopard/


Kann ich nur empfehlen. Ich habe mir vorgenommen das Buch durchzuackern und mir einen 7 Tage MobilityPlan zu erstellen, um einfach jeden Tag einen festen Ablauf zu haben.

Denn wer möchte nicht ein geschmeidiger Leopard sein? Ich kann nur jedem empfehlen auch regelmäßig solche Übungen ins Training einzubauen, damit ihr nicht so endet wie ich

HollyX 15.09.2016 22:34

Hi Noam,

da drückst du bei mir ja alle Knöpfe!

Ich bin seit ein paar Wochen auf dem totalen Mobility-Trip.

Kelly Starrett ist natürlich die Referenz. Ich kann aber auch Tamaj Jentjens empfehlen, den ich durch aus "den deutschen Kelly S" bezeichnen würde.

Er hat auf youtube über 200 kurze Videos zu allen möglichen Problemchen und Übungen. Allein durch diese Videos hab ich dermaßen viel über funktionelle Zusammenhänge, Rolle bestimmter Muskeln und Ursachen für Probleme gelernt, dass ich völlig geflasht bin.

Hier der link zu seinem Kanal:
https://www.youtube.com/channel/UCOg...vHRnENDjZQ_fRA

Dazu hat er ein einzigartiges integrales Programm entwickelt, dass zwar (zurecht) 180 Euro kostet, aber eben ne Menge bietet:
a) Ein set von Tests, die den gesamten Körper durchchecken
b) die 78 (seiner Erfahrung nach) besten Übungen, die man in 4 Wochen komplett einmal durcharbeitet - jeder Übungstag wird dabei mittels eines Videos vorgestellt und erklärt. Es gibt dabei ein Bewertungssystem, nach dem man Übungen bewertet, die einem was gebracht haben.

Wenn man die 4 Wochen durch hat, hat man somit eine Grundlage, um sich ein Programm der wichtigsten Übungen zu erstellen.

Wenn man ihn anhört (und eben auch Kelly Starrett gut kennt) merkt man natürlich schnell, dass er 1:1 seine Begriffe verwendet, aber das muss ja nicht schlecht sein.
Hier ist der link zu seinem Programm:
http://tamay-jentjens.com/

Ich halte (vielleicht etwas über-enthusiastisch) die "mobility-Bewegung" für einen regelrechten Paradigmenwechsel - weg von eher passivem "zu Orthopäden oder Physios gehen" hin zu einem aktiven Korrigieren von Bewegungen und Lösen von muskulären "Verklemmungen".

Grüße
Holger

noam 15.09.2016 22:49

Zitat:

Zitat von HollyX (Beitrag 1255525)

Ich halte (vielleicht etwas über-enthusiastisch) die "mobility-Bewegung" für einen regelrechten Paradigmenwechsel - weg von eher passivem "zu Orthopäden oder Physios gehen" hin zu einem aktiven Korrigieren von Bewegungen und Lösen von muskulären "Verklemmungen".

Grüße
Holger

Ja genau. Wenn ich bislang mit anderen Sportlern geredet habe, war es in der Regel so, dass Unbeweglichkeit als gottgegeben hingenommen wurde, und bei Schmerz lediglich das Symptom angegangen wurde und nicht die Ursache. Alleine die Einleitung in Starrets Buch gefällt mir da schon unglaublich gut. Ziemlich simpler Ansatz. Dein Körper ist dazu gebaut 110 Jahre zu halten, wenn du völlig lastenunabhängig Bewegungen korrekt ausführst.

Natürlich kommt unterschwellig immer das typisch amerikanische das ist das ultimative beste der Welt mit.


Vor allem dass man so schnell so spürbare Fortschritte erreicht, finde ich unglaublich. Also muss da ja was dran sein mit den Verklebten Faszien usw.

Kleines Beispiel: Ich habe Samstag zum "Aufwärmen" ein Mobility WOD mitgemacht. Ich habe noch nie so gelitten. Ich war mit Abstand der unbeweglichste in der Klasse und war echt hoch frustriert wie scheiße unbeweglich mein Kadaver in all den Jahren geworden ist, obwohl ich mich eigentlich ja für grundsätzlich sportlich halte. Die Übung bei der ich am meisten gelitten habe war der Couchstretch



Ich habe es gerade so hinbekommen, das eine Bein nach vorn zu bekommen. An Oberkörper Aufrichten war gar nicht zu denken. Und es tat einfach nur weh. Besonders weil alle anderen das locker mal eben gemacht haben. Nach zwei Intensiven Mobility Trainings unter Anleitung und mit externen herumbiegen an mir (da haben viele andere sehr neidsch geguckt als die Trainerinnen an mir rumgebogen haben, obwohl ich wirklich gelitten habe), schaffe ich es jetzt schon den Oberkörper so auf 70° aufzurichten. Von den 90° wie auf dem Bild bin ich aber noch viele Einheiten entfernt. Aber es ist schön wenn man Fortschritte bemerkt. Ich war echt baff. Auch im fortgeschrittenen Alter lohnt es sich an seiner Beweglichkeit zu arbeiten. Es ist noch nichts verloren

HollyX 15.09.2016 23:30

Zitat:

Wenn ich bislang mit anderen Sportlern geredet habe, war es in der Regel so, dass Unbeweglichkeit als gottgegeben hingenommen wurde,
Absolut! Diese Dinge kommen ja nicht von heute auf morgen, sondern entwickeln sich mit der Zeit. Für mich war es halt normal...
a) dass mein Trapez steinhart ist (iss halt so). Isses aber nicht. Eine Woche mit dem Lacrossball das Teil bearbeitet und schon spür ich eine Besserung!

b) dass ich keinen Schneidersitz kann, weil mir meine Leiste dabei sau weh tut. Meine Interpretation: "Liegt an der (leichten) Hüftarthrose". Nee, liegts nicht. Liegt - wie 90% all meiner Schmerzen, die ich auf die Arthrose zurückgeführt hab - am verkürztem und verhärteten Hüfbeuger (M. psoas major - daher ist der couch stretch mein täglich Brot)

c) Das ich keinen Z-Sitz kann...verkürtzer und verhärterer Rotator (Piriformis und Glut. medius)

d) Rückenschmerzen --> Verklebter Glut. medius, schwache seitliche Bauchmuskeln (Hauptstabilisatoren des Rückens!)

Dazu kommt natürlich die Erleuchtung, was die Ursachen für meinen "Kniebeugen-Unfall" vor zwei Jahren waren (seit dem ich keine Langhantel mehr angefasst habe). Damals hab ich beim Beugen mit 70kg *hust* einen Schmerz im Rücken (muskulär, keine Bandscheiben). Heute weiß ich:

a) ich hatte die Beine relativ eng und parallel (hatte gelesen, dass soll fürs Radfahren funktioneller sein --> Bullshit. Tamaj erklärt in zig Videos, dass das Spannen der Beine nach außen die Hüfte und damit den Rücken stabilisiert. Meine Hüfte und Rücken war daher nur wegen der Beinstellung Pudding

b) ich hatte wie irre Rückenstrecker trainiert um die Kniebeugen zu unterstützen. Da ich ein Hohlkreuz hab, ein fataler Fehler. Besser wäre ein Training der Bauchmuskeln gewesen (s.o.)

c) dazu kommen: Mangelne Flex. im Sprunggelenk; damit kommt man nicht gut runter (das spürt man aber nicht), Leichtes Hüftimpignement (dto.) und Verkürzung der Beinbeuge-Muskulatur. Kniebeugen vorzubereiten (in der PREP-Phase) erfordert nicht nur, mit der Stange (und leichtem Gewicht rumzuhampeln), sondern all diese Baustellen zu bearbeiten.

So, jetzt stehen noch 15min. Brustwirbelsäulen-Mobi mit der "peanut" an (ich hab leider auch eine leichte Kyphose der BWS - was beim Schwimmen natürlich mein Haupt-Killer ist. Dadurch lieg ich scheiße im Wasser, der Armzug ist einfach schwer (was durch die Verspannung des Trapez noch verschlimmert ist) und der Armzug selbst ist bestimmt auch nicht optimal. Ich hab das alles durch harte Intervalle zu kompensieren versucht, aber neulich schrieb jemand im Forum, dass das A+O Technik ist *hust*. Daher ist die Mobi der BWS und Technikübungen ab jetzt wichtiger als Bolzen.

Grüße
Holger
P.S. ja, das Starrett-Buch hab ich auch. Ein Knaller voller Aha-Erlebnisse!

TiJoe 16.09.2016 07:25

Moin, moin!

Ich bin ja nur nur stiller, bewundernder Mitleser und auch ein absoluter Newbie in diesem Bereich, aber ich finde dieses Thema überaus interessant!

Gibt es das Starret-Buch auch in deutscher Übersetzung, oder ein adäquates Buch in deutscher Sprache?

Gruß Joe

HollyX 16.09.2016 09:31

Hi Joe,

hier der Amazon-link
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Grüße
Holger

TiJoe 16.09.2016 12:41

Zitat:

Zitat von HollyX (Beitrag 1255610)
Hi Joe,

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Grüße
Holger

:Blumen: :liebe053: :Liebe:

TiJoe 18.09.2016 13:45

Zitat:

Zitat von HollyX (Beitrag 1255610)
Hi Joe,

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Grüße
Holger

Ok, auch gekauft! ;)

So langsam wird der Einstieg teuer.

Eine Frage habe ich aber noch: Gibt es eurerseits eine Empfehlung bezüglich einer Klimmzugstange zur Montage an einer Kellerwand?

Gruß Joe

noam 18.09.2016 15:32

Die Klimmzugstange ist nicht der Begrenzer. Immer nur die Wandbefestigung :)


Nachdem ich nun vergeblich versucht habe die Wandanker wieder zu entfernen, würde ich immer zu einem Rack oder Squatstand mit Klimmzugstange raten. Wenn es der Platz zulässt

Ansonsten hatte ich die

https://www.amazon.de/gp/product/B00...?ie=UTF8&psc=1

Da wäre eher das Haus eingestürzt ls das Ding aus der Wand gekommen.


Aber wie gesagt die Wand muss es auch abkönnen. Da gibts diverse Geschichten in Foren.

TiJoe 19.09.2016 07:04

Es handelt sich um einen alten Keller mit Backsteinwänden, da sollten die Dübel halten!

Bei der verlinkten Klimmzugstange finde ich den Abstand zur Wand recht knapp. Stößt man da nicht mit den Knien an die Wand?
Zudem sieht es m. E. schwierig aus an einer solchen Stange "muscle ups" zu realisieren (nicht ich, sondern mein Sohn... ;) ).
Hat einer von euch da konkrete Erfahrungen?

Gruß Joe


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