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-   -   2:55 auf den Marathon quasi ohne Training? (https://www.triathlon-szene.de/forum/showthread.php?t=37984)

MarcoZH 17.12.2015 17:55

Zitat:

Zitat von sabine-g (Beitrag 1190359)
Wenn man ein bisschen sportlich ist, sind auch <40min auf 10km ohne jegliches Talent und ohne Aufwand zu schaffen.

Ja natürlich.

Vom Podest herunter zu behaupten seine Leistung sei total Pippifatz ist etwa so arrogant wie überall zu posaunen man sei der Beste und der Grösste.

Am Zürcher Silvesterlauf mit 5013 Läufer in der Kategorie 10km Herren haben diese Zeit gerademal 5% geschafft. (Zeitlimit 38 anstatt 40' genommen weil Strecke nur 9.5km war)
Aber klar, waren alle total unsportlich...

Triphil 17.12.2015 18:09

Danke... Genau so ist es ein bisschen mit Sabine. Mir erschließt sich diese Frau nicht. Von der Leistung her müsste sie fast Profi sein,aber die hätten es nicht nötig immer so leicht herablassend die Leistungen anderer zu beurteilen. Ich mag starke Sportler die meine Leistungen in meiner Leistungsklasse würdigen weil sie wissen wie man dafür kämpft.

MarcoZH 17.12.2015 18:11

Sabine ist keine Frau...

;)

triathlonnovice 17.12.2015 18:24

Zitat:

Zitat von sabine-g (Beitrag 1190359)
Für einen 4er Schnitt braucht es auch keine Begabung.
Kinder mit 8-12 Jahren laufen einen einzelnen KM deutlich schneller.
Wenn man ein bisschen sportlich ist, sind auch <40min auf 10km ohne jegliches Talent und ohne Aufwand zu schaffen.
42km in 2:55 bei dem bisschen Training sind allerdings eher selten.
Wenn es denn stimmt.
Gibt es GPS Daten?

Naja, hier sind viele schwammige Aussagen drin. :Cheese:

-4er Schnitt keine Begabung: Denke wir gehen mal von 4:00 Minuten aus. Sicherlich schaffen Kinder zwischen 8-12 Jahren das. Allerdings auch nur für 1-2 km. Meinen Erfahrungen nach, sind Kinder die das schaffen aber schon guter Durchschnitt und haben ja ein gewisses Trainingspensum(Schulsport).

bisschen sportlich <40 min auf 10 km: Also wenn ich mir mal so regionale Ergebnislisten von Triathlons ,Duathlons und Volksläufen so ansehe, dann findet sich oft nicht eine einzige Frau, die solch eine Leistung erbringt. Glaube auch nicht das die alle untalentiert sind. Einige von Denen sind imho vom Talent überdurchschnittlich und laufen sicherlich 50 km/Woche und das schon über viele Jahre/Summationseffekte). Also so einfach ists also nicht.

Marathon in 2:55 h mit 12 km Lauftraining die Woche:

Will nicht behaupten das das unmöglich ist , erachte es allerdings als äußerst unwahrscheinlich. Außerdem ist es ne ganz andere Hausnummer als 10 km in unter 40 min. Für ne 2:55/Marathon sind sicherlich 36er, 37er Zeiten auf 10km notwendig. Was wiederum nicht bedeutet, das jemand der ein solche 10km Zeit hat einem Marathon in dieser Zeit schafft . Beim 10er geht einfach noch viel mehr über die Grundschnelligkeit und wirkliche Ausdauer kommt da noch nicht wirklich zum tragen.

Kenne selbst Jemand , der eine solche Zeit auf nen Marathon läuft. Der betreibt aber reinen Laufsport und das seit über 10 Jahren. Seine Umfänge zur Zeit betragen 80-90 km/Woche. Er ist um die 30, also in einem sehr guten Alter. Vom Talent her würde ich behaupten guter Durchschnitt. Seine HM Zeit nach 1 Jahr Lauftraining(Joggen 10km/Woche ) war 1:40h.

Es gibt nun mal deutliche Unterschiede in der Begabung für die unterschiedlichsten Sachen. Der Ausdauersport ist da keine Ausnahme. Es fällt dem ein oder anderen vielleicht schwerer dies zu akzeptieren, weil sehr viel Zeit und Trainingsfleiß erforderlich sind. Aber was sollen da die Mädels erst sagen. Die trainieren genauso hart, bekommen am Ende aber 10% weniger raus.:Cheese:

Eber 17.12.2015 18:28

Zitat:

Zitat von MarcoZH (Beitrag 1190420)
Sabine ist keine Frau...

;)

Dass Sabine keine Frau ist, hab ich auch erst vor kurzem gecheckt - Danke Spa:Huhu: nky. Nur gut dass ich sie nicht angebaggert hab :Lachanfall:
Ist aber auch egal was Sabine betrifft.
Wichtig ist sich klar zu machen :
wenn man schneller ist als andere, ohne sich anzustrengen (und kein Geld damit verdient), ist es nicht viel wert.
Wertvoll ist nur das, für was du dir Mühe machst.:8/

Eber 17.12.2015 18:41

Rockrunning
 
Ich hab ihn letztens beim Schwimmen gefilmt :Cheese:

Triphil 17.12.2015 19:16

:Lachanfall:

gollrich 17.12.2015 19:29

wir hatten im Lauftreff auch einen der seine 35er Zeiten angeblich mit 2x laufen die Woche geschafft hat... davon 1x in der 10km im 6min/km Gruppe ;)... irgendwann kam dann raus das er fast alle anderen Tage im Nachbarwald trainiert hat...
Gibt so Leute die Geschichten erzählen müssen ^^

sabine-g 17.12.2015 21:56

Zitat:

Zitat von Triphil (Beitrag 1190419)
Danke... Genau so ist es ein bisschen mit Sabine. Mir erschließt sich diese Frau nicht. Von der Leistung her müsste sie fast Profi sein,aber die hätten es nicht nötig immer so leicht herablassend die Leistungen anderer zu beurteilen. Ich mag starke Sportler die meine Leistungen in meiner Leistungsklasse würdigen weil sie wissen wie man dafür kämpft.

ich bin weder Profi noch war ich Profi noch bin ich herablassend oder sonst irgendwas.
Du fragst, ich antworte und meine es ernst dabei.

Zitat:

Zitat von MarcoZH (Beitrag 1190415)
Am Zürcher Silvesterlauf mit 5013 Läufer in der Kategorie 10km Herren haben diese Zeit gerademal 5% geschafft.

Schau dir mal Ergebnislisten früherer Jahre an.
Heute wird man beim Volkslauf xy mit 37:30min 2. oder 3. gesamt auf 10km. Vor 20 Jahren konnte man froh sein überhaupt unter den ersten 30 zu sein.
Das Niveau ist schlicht brutal schlecht geworden.
Die Leute machen einfach nur noch Hobettensport. Die Komfortzone verlassen auch mal 2h lang ist nicht sonderlich populär.
Lieber Spazierengehen aber hinterher wundern warum nur noch der 5er Schnitt im Wettkampf klappt.

Mauna Kea 17.12.2015 22:02

Zitat:

Zitat von sabine-g (Beitrag 1190454)
ich bin weder Profi noch war ich Profi noch bin ich herablassend oder sonst irgendwas.
Du fragst, ich antworte und meine es ernst dabei.



Schau dir mal Ergebnislisten früherer Jahre an.
Heute wird man beim Volkslauf xy mit 37:30min 2. oder 3. gesamt auf 10km. Vor 20 Jahren konnte man froh sein überhaupt unter den ersten 30 zu sein.
Das Niveau ist schlicht brutal schlecht geworden.
Die Leute machen einfach nur noch Hobettensport. Die Komfortzone verlassen auch mal 2h lang ist nicht sonderlich populär.
Lieber Spazierengehen aber hinterher wundern warum nur noch der 5er Schnitt im Wettkampf klappt.

Da muss ich dir recht geben. Mein arbeitskollege, der ja vor 1988 aktiv war, erzählte mir das auch immer. Bei einem 10er war damals nach 40 minuten zielschluss. Wenn ich da heute unsere duisburger winterlaufserie sehe, da ist nach 40 min. Gerade mal eine handvoll durch und leute mit über 70 minuten (auf dem 10er wohlgemerkt) werden gefeiert als hätten sie die wm gewonnen.
geht halt heute nur noch um den eventfaktor und ums geldverdienen, da muss halt so viel volk wie möglich auf jede strecke.

Stefan 17.12.2015 22:16

Zitat:

Zitat von Mauna Kea (Beitrag 1190455)
Da muss ich dir recht geben. Mein arbeitskollege, der ja vor 1988 aktiv war, erzählte mir das auch immer. Bei einem 10er war damals nach 40 minuten zielschluss.

Sorry, das halte ich für ein Gerücht, oder es war eine Meisterschaft.

ThomasG 17.12.2015 22:19

Zitat:

Zitat von Mauna Kea (Beitrag 1190455)
Da muss ich dir recht geben. Mein arbeitskollege, der ja vor 1988 aktiv war, erzählte mir das auch immer. Bei einem 10er war damals nach 40 minuten zielschluss. Wenn ich da heute unsere duisburger winterlaufserie sehe, da ist nach 40 min. Gerade mal eine handvoll durch und leute mit über 70 minuten (auf dem 10er wohlgemerkt) werden gefeiert als hätten sie die wm gewonnen.
geht halt heute nur noch um den eventfaktor und ums geldverdienen, da muss halt so viel volk wie möglich auf jede strecke.

Ich kann das zwar bestätigen, da ich Mitte der 1980er öfter an Volksläufen u.ä. teilgenommen habe bzw. weiß, wie viel schwerer es damals war relativ weit vorne in den Ergebnislisten zu landen. Es könnte aber wenigstens zum Teil eben auch eine Rolle spielen, dass damals eben die Wettkampfläufer im Mittel einfach talentierter waren. Ist ja klar, dass es nicht so viel Spaß macht im hinteren Feld oder gar als einer der letzten die Ziellinie zu überqueren. Die Leute wussten womöglich, was sie erwarten würde und blieben einfach weg und haben für sich trainiert oder nachdem sie es einmal oder etwas öfter erlebt haben, sind sie einfach nicht mehr angetreten. Ich habe zwei Jahre für mich alleine trainiert ohne eine einzige Wettkampfteilnahme. Nicht zuletzt auch deshalb, weil ich dachte, ich könnte mich da nicht blicken lassen. Mir war nicht klar, wie groß der Unterschied zwischen Training und Wettkampf sein kann.

ThomasG 17.12.2015 22:23

Zitat:

Zitat von Stefan (Beitrag 1190459)
Sorry, das halte ich für ein Gerücht, oder es war eine Meisterschaft.

Das mit Zielschluss nach 40 Minuten war ein klitzkleines bisschen übertrieben ...

mum 17.12.2015 22:38

habe an einem fest einen typen (ca. 50 jahre alt) kennengelernt, der hat erzählt, dass er in einer stunde 17 km laufen kann....

in einer ergebnisliste habe ich ihn nicht gefunden....

er mache dies nur für sich....rennt keine wettkämpfe...

vom äusseren erscheinungsbild wäre die zeit möglich .....

ich glaube ihm das aber nicht...

viele erzählen einfach mist...

schoppenhauer 17.12.2015 22:53

Als junger Mann waren die 40 Min. genau mein Plateau. Da bin ich relativ schnell hingekommen, dort war erst einmal Schluss. Hätte dann meine Lebensweise umstellen oder strukturiert trainieren müssen. Also ich bin da ganz bei Sabine, ohne vom Podest runter zu prahlen.

MarcoZH 17.12.2015 22:58

Zitat:

Zitat von sabine-g (Beitrag 1190454)
Das Niveau ist schlicht brutal schlecht geworden.
Die Leute machen einfach nur noch Hobettensport. Die Komfortzone verlassen auch mal 2h lang ist nicht sonderlich populär.
Lieber Spazierengehen aber hinterher wundern warum nur noch der 5er Schnitt im Wettkampf klappt.

Zuerst schreibst du dass jeder ohne Talent und Training unter 40' auf 10 schaffen soll, und jetzt dass das Niveau je länger je schlechter wird, weil im Training die Komfortzone nicht verlassen wird.
Ja was nu? Geht ja auch ohne Training unter 40. Trotzdem bleiben nur 5% darunter.
Du widersprichst dir selber.

Die Anzahl Läufer wird auch überall mehr. Laufen wird wieder populär. Was ist den besser? Für das erste Mal einen 10ner 70' brauchen und von den Zuschauern motiviert zu werden, oder zuhause auf der Couch Chips und Bier in sich rein stopfen?
Ich finds beschämend wie sich zT erfahrene Sportler über Anfänger auslassen können nur weil sie noch keine jahrelange Erfahrung und einen entsprechenden Fitnessstand haben.
Aber eben, wer behauptet dass jeder aus dem Stand eine 4er läuft hat auch kein Verständnis wenn jemand dafür eine 6er braucht.

~anna~ 17.12.2015 22:58

Die Talentfrage lässt die Emotionen ja fast so hoch gehen wie das Thema Ernährung ;) . (Überflüssiger Beitrag ich weiß, SCNR :Blumen:.)

triathlonnovice 17.12.2015 23:02

Zitat:

Zitat von mum (Beitrag 1190468)
habe an einem fest einen typen (ca. 50 jahre alt) kennengelernt, der hat erzählt, dass er in einer stunde 17 km laufen kann....

in einer ergebnisliste habe ich ihn nicht gefunden....

er mache dies nur für sich....rennt keine wettkämpfe...

vom äusseren erscheinungsbild wäre die zeit möglich .....

ich glaube ihm das aber nicht...

viele erzählen einfach mist...

Sicherlich erzählen viele Mist . Aber möglich ist es ja. Und nur weil jemand keine Wettkämpfe macht , heißt es ja nicht , das er nicht schnell sein kann. Die Schnelligkeit kommt ja durchs Training und nicht durch Wettkämpfe.

Tjoa und das Erscheinungsbild gibt ja nun wenig, bis gar keinen Aufschluss über den Trainingszustand eines Läufers.

ThomasG 17.12.2015 23:04

Zitat:

Zitat von ThomasG (Beitrag 1190460)
Ich kann das zwar bestätigen, da ich Mitte der 1980er öfter an Volksläufen u.ä. teilgenommen habe bzw. weiß, wie viel schwerer es damals war relativ weit vorne in den Ergebnislisten zu landen. Es könnte aber wenigstens zum Teil eben auch eine Rolle spielen, dass damals eben die Wettkampfläufer im Mittel einfach talentierter waren. Ist ja klar, dass es nicht so viel Spaß macht im hinteren Feld oder gar als einer der letzten die Ziellinie zu überqueren. Die Leute wussten womöglich, was sie erwarten würde und blieben einfach weg und haben für sich trainiert oder nachdem sie es einmal oder etwas öfter erlebt haben, sind sie einfach nicht mehr angetreten. Ich habe zwei Jahre für mich alleine trainiert ohne eine einzige Wettkampfteilnahme. Nicht zuletzt auch deshalb, weil ich dachte, ich könnte mich da nicht blicken lassen. Mir war nicht klar, wie groß der Unterschied zwischen Training und Wettkampf sein kann.

Was ganz bestimmt auch eine Rolle spielt: In den 1980ern haben sich wahrscheinlich die Ausdauertalente bzw. Ausdauersportbegeisterte in ersten Linie bei Laufwettkämpfen getroffen hierzulande und mit den Jahren kamen immer mehr attraktive Ausdauersportarten dazu wie beispielsweise Triathlon, Duathlon und oder auch Mountainbikewettkämpfe. Die Leute hatten früher denke ich einfach im Mittel nicht so viel Geld wie heute diejenigen, die sich eben eine recht teure Sportart bzw. -ausrüstung leisten können und was da noch dazu gehört. In den 1980ern könnte man mit einem herkömmlichen Rennrad noch zu einem Triathlon gehen und ist nicht große aufgefallen und hatte auch eine Chance für vordere Platzierungen, wenn man körperlich stark genug war. Da hat sich sehr viel geändert.

sabine-g 17.12.2015 23:05

Zitat:

Zitat von MarcoZH (Beitrag 1190471)
Zuerst schreibst du dass jeder ohne Talent und Training unter 40' auf 10 schaffen soll, und jetzt dass das Niveau je länger je schlechter wird, weil im Training die Komfortzone nicht verlassen wird.
Ja was nu? Geht ja auch ohne Training unter 40. Trotzdem bleiben nur 5% darunter.
Du widersprichst dir selber.

Das eine schließt das andere nicht aus.
Manch einer schafft <40 mit Tischtennis Training, ein andere braucht mehr.
99% schaffen es wenn dies wollen

Triphil 17.12.2015 23:06

Ich glaube es und hab es auch schon gehört, dass die Rennen früher stärker besetzt waren. Ich finde es erfreulich für die Menschen,dass mehr Sport und Wettbewerb für sich entdeckt haben. Die Leute an der Spitze entwickeln sich ja weiter,von daher ist ja alles gut.

Ich denke das dieser hier genannte Mensch super vorrausetzungen hat und stark im Kopf ist. Früher haben sich eventuell eben mehr Leute mit diesen vorrausetzungen duelliert. Zu meinen das aber langsamere Menschen weniger oder weniger hart für eine Leistung arbeiten ist albern. Ich bin mal just for fun zufällig in einen Wettkampf von hinten reingelaufen, in das hintere Feld, in die die das ja ohne Eifer und Disziplin machen,,,,scheinbar... Weit gefehlt, blick in die Gesichter und den Kampf den sie kämpfen,all die die es einfach schaffen oder versuchen, haben meinen Respekt.

Ich fände es interessant was war früher anderst, wars das Essen wars die Auswahl, wars das Aufwachsen, aber sicher nicht die Bereitschaft sich zu quälen.

Ich finde es seltsam,wenn sich ein Typ ein weibliches Profil macht,ich lauter pns bekomme wer sich dahinter verbirgt..

triathlonnovice 17.12.2015 23:07

Zitat:

Zitat von sabine-g (Beitrag 1190475)
Das eine schließt das andere nicht aus.
Manch einer schafft <40 mit Tischtennis Training, ein andere braucht mehr.
99% schaffen es wenn dies wollen

99% imho nicht, aber doch ein hoher Prozentsatz. Leider aber nur mit hohem leistungsorientiertem Training und das ist der springende Punkt.

ThomasG 17.12.2015 23:13

Zitat:

Zitat von ~anna~ (Beitrag 1190472)
Die Talentfrage lässt die Emotionen ja fast so hoch gehen wie das Thema Ernährung ;) . (Überflüssiger Beitrag ich weiß, SCNR :Blumen:.)

Das alte Leid: Die einen wollen so gerne herüberbringen, dass besonders gute Leistungen in erster Linie aufgrund besonders gutem Training zu stande kommen und die anderen wollen eben klar machen, dass das alleine nicht genügt. Diejenigen, die aus der Masse herausragen, betonen öfter halt eher, dass es an ihrem Training liegt und die anderen neigen eher dazu das Talent als letztlich ausschkaggebend zu verkaufen. Alles menschlich ...

sabine-g 17.12.2015 23:15

Zitat:

Zitat von Triphil (Beitrag 1190477)

Ich finde es seltsam,wenn sich ein Typ ein weibliches Profil macht,ich lauter pns bekomme wer sich dahinter verbirgt..

Ich auch

JENS-KLEVE 17.12.2015 23:26

Mir gefallen hier viele Einträge gar nicht. Da ich es erst seit einem Jahr schaffe die 10km unter 40 zu laufen, fühle ich mich mal angesprochen. Ich bin schlank, Laufstil ist okay, fahre seit 20 Jahren Rennrad und bin durchaus fit. Trotzdem habe ich 7 Jahre Vereinstraining im Laufverein mit Olympiateilnehmer als Trainer benötigt um schrittweise dahin zu kommen.
Klar kann ich 4min Tempo locker laufen, z.B. bei 5km oder bei 7 X 1km im Training. Aber keine 42km. Ich trainiere oft und hart, jeden Dienstag und Samstag komme ich als End30er mehrmals über 200 Puls - also nix Wohlfühlzone. Es reicht für besagt 39:XX auf 10km, 18:XX auf 5 und 1:30 auf HM. Nichts zum Angeben, aber verstecken muss ich mich damit auch nicht.

2016 werde ich versuchen meine Marathonbestzeit von 3:29 auf 3:20 zu verbessern und das ist nicht leicht.

Ich halte die Behauptung von der Person für verrechnet oder verlogen. Entweder GPS oder nachvollziehbare Strecke mit sekundengenauer Stoppuhrmessung.

Triphil 17.12.2015 23:35

Ich freu mich für dich,dass du die 40 geknackt hast.lass dir das nicht kappt reden.

ThomasG 17.12.2015 23:46

Zitat:

Zitat von Triphil (Beitrag 1190484)
Ich freu mich für dich,dass du die 40 geknackt hast.lass dir das nicht kappt reden.

Genau - darüber kann mich sich wirklich freuen und da kann man soger ein kleines bisschen stolz sein (wenn man nicht gerade ein hochbegabter Langstreckler ist ;-)). Der Mensch umgibt sich häufig bevorzugt mit Seinesgleichen. Wenn man eben fast nur mit Leuten Kontakt hat, die 40 Minuten auf zehn Kilometer sozusagen aus der kalten Hose laufen, dann sieht man die Laufwelt ganz anders, als wenn man häufig mit vielen Kontakt hat, die sehr lange und recht viel trainieren müssten, bis sie in der Lage waren 10 km in einer Stunde zu laufen oder gar überhaupt ohne Pause durchzulaufen.

MarcoZH 17.12.2015 23:48

Zitat:

Zitat von JENS-KLEVE (Beitrag 1190481)
Nichts zum Angeben,...

Stimmt! Gemäss dem Transi schafft die 39:xx auch jeder der das will mit m'bisschen joggen.
:Lachen2:

Rälph 17.12.2015 23:53

Ich halte die Leistung (also die 2:55h im Marathon) für möglich. Immerhin trainiert der Kerl 5 x die Woche und ernährt sich vernünftig.

Trotzdem die Frage: Wie hat er die Strecke vermessen?

flaix 18.12.2015 00:10

Zitat:

Zitat von Stefan (Beitrag 1190459)
Sorry, das halte ich für ein Gerücht, oder es war eine Meisterschaft.

Marathon war früher bei 2:40 Zielschluss. Ist halt so.

Und JA es gibt solche Arschgeigen die das einfach so rennen. Ich hasse die ;-)
Ich kenne Einen der war SPORTSCHÜTZE und ist 2 mal in der Woche eine Stunde gerannt einfach so. So 16 km hat er immer gesagt. Da haben seine Kumpels zu im gemeint er soll doch mal Marathon laufen. 2:42. Er ist dann 4 Stück in dem Sommer gerannt alle knapp über 2:40. Und beim 6er Zeitfahren auf der Challengerunde ist der Typ angerückt gekommen und hatte seine Radschuhe vergessen. Also ist er mit Turnschuhen auf dem 2 Wochen vorher gekauften Rad mitgerollt. Und weil er sich nicht getraut hat im Windschatten zu fahren ist er immer 2 m auf Lücke und einen halben Meter verstezt gefahren.Und wir haben uns einen abgedudelt. So ein Arsch!. Aber sonst ein lieber Kerl ;-)

triathlonnovice 18.12.2015 00:59

Zitat:

Zitat von Rälph (Beitrag 1190488)
Ich halte die Leistung (also die 2:55h im Marathon) für möglich. Immerhin trainiert der Kerl 5 x die Woche und ernährt sich vernünftig.

Trotzdem die Frage: Wie hat er die Strecke vermessen?


Haut so nicht ganz hin. Er trainiert 2 mal die Woche laufen. Das andere Training dürfte wohl nur sehr geringe Auswirkungen haben, die zu vernachlässigen sind. Sollte es stimmen , wäre er auf jeden Fall ein Ausnahmetalent(1/10000 imho).

MarcoZH 18.12.2015 07:32

Zitat:

Zitat von flaix (Beitrag 1190492)
Marathon war früher bei 2:40 Zielschluss. Ist halt so.

Wann und welches Rennen?

Triphil 18.12.2015 07:39

Ich versuche mich inspirieren zulassen. Seit dem Treffen mit ihm ist der Zucker von meiner Ernährung stark reduziert. Wenns nicht stimmt das er es geschafft hat egal, ich habs für mich positiv genutzt. Ich glaube schon das die Ernährung ein großer Faktor ist.

ThomasG 18.12.2015 08:16

Zitat:

Zitat von Triphil (Beitrag 1190502)
Ich versuche mich inspirieren zulassen. Seit dem Treffen mit ihm ist der Zucker von meiner Ernährung stark reduziert. Wenns nicht stimmt das er es geschafft hat egal, ich habs für mich positiv genutzt. Ich glaube schon das die Ernährung ein großer Faktor ist.

Man sollte nicht gleich alles glauben, was andere Sportler mal über ihr Training erzählt haben. Da wird relativ oft zumindest manches weggelassen, was einen großen Einfluß hat auf die Leistungsfähigkeit hat und manchmal sogar ganz bewusst die Unwahrheit gesagt. Dazu dürften sich manche schon veranlasst sehen, weil sie eben von anderen Sportlern schon ähnliches Verhalten erlebt haben. Zwar kann man oft nicht genau wissen, was ein anderer so trainiert, aber wenn einer behauptet, ich trainiere nur zweimal die Woche und drei andere berichten davon ihn viel regelmäßiger beim Trainieren zu sehen, dann nimmt man halt eher dann, dass der eine flunkert und nicht die drei anderen. Tatsächlich werden wohl häufig beide Seiten zumindest ein wenig unter- oder übetreiben, um es mal positiv auszudrücken. Noch mehr wird in zeitlicher und örtlicher Nähe eines Wettkampfes gelogen. So berichtete es mal Peter Greif in einem Artikel für die Zeitschrift SPIRIDON. Der war überschrieben mit "Die Lügenschule auf dem Einlaufplatz", wenn ich mich recht entsinne. Dreimal sagst du die Wahrheit und fühlst dich später irgendwie ein wenig komisch, wenn da andere von viel weniger Training berichten, was sie angeblich bzw. tatsächlich abspulen, dann hältst du dich zumindest zurück oder fängst an, auch ein bisschen zu flunkern.
Wer mit relativ wenig Training relativ starke Leistungen vollbringen kann, dem wird oft zugebilligt, dass sein Training besonders gut sein muss. Kann sein - muss es nicht sein würde ich dem entgegenen. Je weiter weg man ist von seinen genetischen Grenzen ist, desto weniger muss man dafür tun. Da muss ja automatisch das Training von besonders talentierten Leuten unheimlich Eindruck machen auf viele andere. Und da muss ja das Training eines anderen, der sein Talent sehr weit ausgereizt hat, aber ziemlich wenig davon hat, so wirken, als wäre es ziemlich schlecht.
Auch in diesem Forum werden ja nicht gerade selten gerne Begriffe wie Junkemiles o.ä. verwendet oder ein Training mit wenige Abwechslung wird schnell als ziemlich schlecht abqualifiziert. Dabei gibt es einfach bestimmte Sachen, die einanander ausschließen bzw. widersprechen: Auf sehr hohe Laufumfänge kommt mal viel eher, wenn man den Umfang möglichst gleichmäßig auf alle Trainingseinheiten verteilt und zumindest sehr hohe Intensitäten eher meidet. Je höher da die Variabilität (im Umfang), desto wahrscheinlich sind Verletzungen bei einem gegebenen ziemlich hohen Wochenumfang. 210 Wochenkilometer kann ich mit sieben 30ern erreichen, aber auch mit zwei Läufen über 20 km drei über 30 km und zwei über 40 km. Da war ich sogar noch ziemlich fair bezüglich der Vertelung ;-). Trotzdem dürfte eine Überlastungsverletzung bei der zweiten Variante auf Dauer wesentlich wahrscheinlicher sein.
Was die Ernährung betrifft, glaube ich, dass die einen wesentlich größeren Einfluß darauf hat, wie viel bzw. wie hartes Training mal dauerhaft verkraftet als auf die absolute Leistungsffähigkeit, die man hat. Der Zucker an sich ist da denke ich indirekt durchaus ein Problem, eben weil zwangläufig bei schon gar nicht mal so hohem Zuckerkonsum (in meinen Augen beziehunsgweise angesichts dessen, was ich da so vertilge und das schon seit vielen Jahren) es zu Mangelerscheinungen kommen muss, da darin so gut wie keine Vitamine und Mineralstoffe enthalten sind. Man kann versuchen diese Mängel auszugleichen, aber das ist glaube ich nicht leicht und womöglich gar nicht vollständig möglich, da eben Ergänzungsmittel das evt. grundsätzlich einfach nicht leisten können. Es dürfte auch eine Rolle spielen, wie lange jemand schon relativ viel trainiert: Man kann wohl Zeiten überbrücken mit viel Training bzw. relativ schlechter Ernährung, wenn man zuvor entsprechend sozusagen Reserven angelegt hat. Irgendwann sind aber diese Reserven aufgezehrt bzw. die Kompensationsfähigkeiten unseres Körpers gegenüber bestimmtten Mängeln ausgreizt und dann kommen früher oder später Probleme.

Gruß Thomas

flaix 18.12.2015 09:02

Zitat:

Zitat von MarcoZH (Beitrag 1190500)
Wann und welches Rennen?

1987 Leipzig

Triphil 18.12.2015 09:15

Das Lügen und Betrügen scheint bei Wettkämpfen doch sehr präsent zu sein, denn die Betrüger/Abkürzer/Doper sind keine Einzelfälle. Mein Vater organisiert Läufe, was er dort erlebt.... unglaublich, allein dieses Jahr direkt in meinem Umfeld, bei den Läufen bei den ich dabei war, Kressbronn Mara Sieger M60 gestartet, im Maisfeld versteckt, 3 Stunden später ins Ziel gerannt, sich feiern lassen. Mara Ulm 1. Frau... wissentlich 5km abgekürzt und sich im Ziel feiern lassen(Sieg aberkannt).

Von daher schließe ich es nicht aus das mir jemand einen Scheiss erzählt, beim 2:55 Superhero denk ich das nicht... entweder hat er sich vertan oder er hat es gemacht.

ICh will übrigens auch nicht wissen wie lange früher die Wettkämpfe waren.... waren die 10k wirklich ordentlich vermessen oder warens am Schluss doch nur 9,5km. Ist ja heute trotz all der Technik immer wieder ein kleines Problem. Dazu kommt tatsächlich der Faktor, dass man ja früher als talentierter Typ einfach nen LAuf gemacht hat, heut kann sich das auf sehr viele Sportarten und Veranstaltungen aufteilen... das wäre dann beruhigend da wir scheinbar nicht total verweichlicht und degeneriert sind.

captain hook 18.12.2015 09:31

Zitat:

Zitat von Triphil (Beitrag 1190502)
Ich versuche mich inspirieren zulassen. Seit dem Treffen mit ihm ist der Zucker von meiner Ernährung stark reduziert. Wenns nicht stimmt das er es geschafft hat egal, ich habs für mich positiv genutzt. Ich glaube schon das die Ernährung ein großer Faktor ist.

KH Reduktion taugt für die wenigsten... aber jeder wie er mag, Vielleicht ist das das Problem... Mit Moden kommt man selten weiter. "Früher" als noch nicht jedem Internettrend nachgelaufen wurde war das Laufniveau tendenziell höher. Nur mal so als Anregung. Train hard, recover well.

DeRosa_ITA 18.12.2015 09:56

Zitat:

Zitat von captain hook (Beitrag 1190394)
Mit 40min hätte man es dieses Jahr in Berlin übrigens auf Platz 1 der Bestenliste geschafft (knapp)... in der M65. In der M60 hätte man deutlich schneller laufen müssen.

Mein derzeitiger Arbeitskollege, sauberer (99,99999%) talentierter Läufer ist auch so ein Kandidat. Er kommt aus Guatemala, ist aktuell 52 Jahre jung und lief vor 30 Jahren 2:15er Marathons. Aktuell plagt er sich bei 2:47 herum (hatte auch 20 Jahre kaum bis nicht trainiert)... er läuft täglich eine Strecke in die Arbeit (12 km) und radelt eine Strecke (12 km). Die 12 km (laufend haha) stets in 46-47:30 min nüchtern...
Ich seh schon, ich bin ein läuferisches super-anti-Talent wenn ich das hier alles so lese vom Threadersteller und vom captain... :Lachanfall:

Jack 18.12.2015 10:27

Ich habe im Oktober diesen Jahres auch zum ersten mal einen 10er unter 40min geschafft (39:38min).
Ich bin in der WK-Woche nur 3mal gelaufen, alles unter 1h-Umfang. Die 3 Wochen davor bin ich gar nicht gelaufen. (Randnotiz: Stattdessen habe ich einen Radurlaub gemacht und bin 1400km Rad durch die Alpen gefahren :Cheese: )

Man muss halt immer das Große und Ganze betrachten :Blumen:

Triphil 18.12.2015 10:52

Zucker... Also überflüssigen Alltagszuckerkonsum reduziert. Kh esse ich weiter


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