triathlon-szene.de |  Europas aktivstes Triathlon  Forum

triathlon-szene.de | Europas aktivstes Triathlon Forum (https://www.triathlon-szene.de/forum/index.php)
-   Antidoping (https://www.triathlon-szene.de/forum/forumdisplay.php?f=10)
-   -   Zeit Online: Doping im Amateursport (https://www.triathlon-szene.de/forum/showthread.php?t=37775)

flaix 17.11.2015 21:12

der Typ hat bei seinen Zeiten gelogen. Der ganze Text schreit doch nach Angebertum

LidlRacer 17.11.2015 21:45

Zitat:

Zitat von CHA23 (Beitrag 1183447)
Auch interessant und am Ende des Threads:
Zitat:

Ich fahre mehr Rad als das ich Laufe, aber viele meiner Triathlon Sportkollegen auf ähnlichem und höherem Niveau als du fahren Testo.
Mit Clen wurde keiner dauerhaft glücklich, außer dem gr0ßen Zittern hatten die meisten da nix von.

Das macht das Ganze aber auch nicht glaubwürdiger.
Der Fragesteller ist angeblich schon auf extrem hohem Niveau unterwegs (ich kenne persönlich niemanden - außer Chrissie natürlich :) - der so schnell ist) und der Ratgeber hat gleich etliche "Triathlon Sportkollegen auf ähnlichem und höherem Niveau"!?
Und von denen allen weiß er dann auch noch genau, dass und wie sie dopen!?

Vielleicht ist es da, wo man sich die Muskeln medikamentös aufbläst, branchenüblich, seine eigenen angeblichen Leistungen und die Leute, die man angeblich kennt, ebenfalls aufzublasen ...

captain hook 17.11.2015 22:15

Das kann garkein Triathlet sein. Im Triathlon wird nicht gedopt.

TriTom 17.11.2015 22:17

Zitat:

Zitat von TriSG (Beitrag 1183329)
(...) Mehr und mehr verliere selbst ich als (scheinbar sehr naiver)Sportler den Glauben an saubere Bedingungen im Hobbysport.(

Den habe ich schon seit einigen Jahren verloren:
  • (Kinder/Jugend)-Triathlon-Stützpunkttrainer der in kleiner Runde Erwachsenen gegenüber den Aspirin-Einsatz im WK empfohlen hat
  • ehemaliger Trainingskollege der 10 Jahre in meiner "Leistung"-Klasse" (Rad knapp über 5h im IM) gefahren ist und auf einmal in der deutschen Spitze der AK45 bei Radsplits im IM mithält.
  • Trainingslager Mallorca, Zitat eines Sportlers Abends beim Bier: "Ich halte das hier nur mit den Pillen xy in 'ner hohen Dosierung durch". Der Kollege trainierte für 'nen IM.
  • Neueinsteiger: "Hey, probier mal dieses Zeug aus - Wahnsinn!" ... und holte eine Packung aus der Jackentasche.
  • Forumsmitglied der Oberklasse, der die Bojen auf 'ner Langdistanz vorher massiv abkürzte und sich danach für das Fabelergebnis feiern ließ.
  • Schwimmerin die mir als Schwimmtrainer beichtete, dass sie Vorschäden (Ausdauersportart außerhalb vom Schwimm/Rad/Lauf-Zirkus) aus dem Einsatz von Dopingmitteln hatte und um bestimmte Maßnahmen im Fall eines "Problems" beim Schwimmtraining bat.
  • ...

Augen auf!
Die Zeiten, dass die meisten den Sport rein aus Freude und Spass an der Bewegung machen sind m.E. leider vorbei.

schoppenhauer 17.11.2015 22:32

Zitat:

Zitat von captain hook (Beitrag 1183625)
Das kann garkein Triathlet sein. Im Triathlon wird nicht gedopt.

Ich bin auf jeden Fall erst einmal erleichtert das es hier gelungen ist nachzuweisen, das es diesen Typen gar nicht gibt.

Da haben wir ja noch mal Glück gehabt.

wilhelmtell 17.11.2015 22:55

Zitat:

Zitat von flaix (Beitrag 1183609)
der Typ hat bei seinen Zeiten gelogen. Der ganze Text schreit doch nach Angebertum

Zitat:

Das kann gar kein Triathlet sein. Im Triathlon wird nicht gedopt.
Das kann gar kein Triathlet sein. Im Triathlon wird nicht angegeben. :Lachen2:

Hafu 17.11.2015 23:36

Zitat:

Zitat von TriTom (Beitrag 1183626)
Den habe ich schon seit einigen Jahren verloren:
[list][*] (Kinder/Jugend)-Triathlon-Stützpunkttrainer der in kleiner Runde Erwachsenen gegenüber den Aspirin-Einsatz im WK empfohlen hat

Fast dieselbe Diskussion hatte ich vorhin schon auf FB und auch im hier verlinkten Zeitartikel wird nicht sauber abgegrenzt:

Aspirin ist auf der Liste der ausdrücklich von der NADA in Training und Wettkampf zugelassenen Schmerz-, Erkältungs- und Fiebermittel. Natürlich kann man mit Recht darüber streiten, ob es sinnvoll ist, mit Erkältungssysymptomen oder Schmerzen Sport zu treiben, aber ganz sicher hat die Einnahme von Aspirin nichts aber auch gar nichts mit Doping zu tun. Da sollte man schon sich um Differenzierung bemühen.

Zitat:

Zitat von TriTom (Beitrag 1183626)
[*] ehemaliger Trainingskollege der 10 Jahre in meiner "Leistung"-Klasse" (Rad knapp über 5h im IM) gefahren ist und auf einmal in der deutschen Spitze der AK45 bei Radsplits im IM mithält. .

Da bin ich natürlich jetzt neugierig auf den Namen, weil das meine AK ist und ich auch schon ein paar mal in der AK40 und AK 45 auf dem podium gestanden bin und die Athleten dieser Klasse eigentlich fast alle persönlich kenne.
Wenn dein Trainingskollege früher knapp über 5h gefahren ist, dann ist er jetzt also etwa 10 min schneller unterwegs.
Sowas ist eigentlich mit Training und den bekannten legalen Methoden inklusive Materialoptimierung machbar. Warum macht dich diese geringfügige Leistungsverbesserung misstrauisch?


Zitat:

Zitat von TriTom (Beitrag 1183626)

Augen auf!
Die Zeiten, dass die meisten den Sport rein aus Freude und Spass an der Bewegung machen sind m.E. leider vorbei.

Ich bin ja bekanntermaßen hochgradig für das Thema sensibilisiert und mache schon alleine deshalb seit 25 Jahren ständig die Augen auf, aber ich habe noch nie im Kühlschrank befreundeter Athleten im Trainingslager Ampullen rumliegen sehen, Spritzen im Abfall gefunden oder irgendjemanden mit verbotenen Präparaten hantieren sehen.
Schon komisch, wie sich die Lebenserfahrungen hier unterscheiden.

Ich liebe (und verteidige) meinen Sport Triathlon gerade, weil hier im Triathlon die allermeisten eine ganz andere Grundeinstellung zu Doping haben. Man sieht ja, wie in der Triathlonszene mit Ex-Dopern umgegangen wird, die ihre Strafe abgesertzt haben und in den sport zurückkommen wollen (Hütthaler, Weiss): die bleiben bei den allermeisten geächtete Außenseiter, ganz anders als beispielsweise im Profi-Radsport.

LidlRacer 18.11.2015 01:35

Zitat:

Zitat von Hafu (Beitrag 1183648)
Wenn dein Trainingskollege früher knapp über 5h gefahren ist, dann ist er jetzt also etwa 10 min schneller unterwegs.
Sowas ist eigentlich mit Training und den bekannten legalen Methoden inklusive Materialoptimierung machbar. Warum macht dich diese geringfügige Leistungsverbesserung misstrauisch?

An der Stelle wunderte ich mich auch. Habe mich ebenfalls in dieser AK auf dem Rad um 15 Min. [korrigiere: 20 Min.] verbessert - u.a. mit optimierter Sitzposition und besserem Material.

Eber 18.11.2015 07:55

Zitat:

Zitat von LidlRacer (Beitrag 1183661)
An der Stelle wunderte ich mich auch. Habe mich ebenfalls in dieser AK auf dem Rad um 15 Min. [korrigiere: 20 Min.] verbessert - u.a. mit optimierter Sitzposition und besserem Material.

Kann ich nur bestätigen. Mein Umstieg von Rennrad mit Syntace Aufsatz auf ein P3 ergab auch so 20min auf der LD.

tandem65 18.11.2015 09:53

Zitat:

Zitat von LidlRacer (Beitrag 1183661)
An der Stelle wunderte ich mich auch. Habe mich ebenfalls in dieser AK auf dem Rad um 15 Min. [korrigiere: 20 Min.] verbessert - u.a. mit optimierter Sitzposition und besserem Material.

Ha, jetzt haben wir Dich. ;):Lachanfall: :Lachanfall:

schoppenhauer 18.11.2015 09:57

Zitat:

Zitat von Hafu (Beitrag 1183648)
Ich bin ja bekanntermaßen hochgradig für das Thema sensibilisiert und mache schon alleine deshalb seit 25 Jahren ständig die Augen auf, aber ich habe noch nie im Kühlschrank befreundeter Athleten im Trainingslager Ampullen rumliegen sehen, Spritzen im Abfall gefunden oder irgendjemanden mit verbotenen Präparaten hantieren sehen.

Jeder sucht sich die Freunde, die er verdient. Das du noch nie bei jemandem Butter aus dem Kühlschrank geholt hast und dabei sonst irgend etwas vorgefunden hast, verwundert mich jetzt nicht so sehr.

captain hook 18.11.2015 10:04

Zitat:

Zitat von Hafu (Beitrag 1183648)

Ich liebe (und verteidige) meinen Sport Triathlon gerade, weil hier im Triathlon die allermeisten eine ganz andere Grundeinstellung zu Doping haben. Man sieht ja, wie in der Triathlonszene mit Ex-Dopern umgegangen wird, die ihre Strafe abgesertzt haben und in den sport zurückkommen wollen (Hütthaler, Weiss): die bleiben bei den allermeisten geächtete Außenseiter, ganz anders als beispielsweise im Profi-Radsport.

Speziell im AK Bereich teile ich deine Meinung in keinster Weise. Ich habe in keiner anderen Sportart soviele, so ergebnisgeile Menschen mit extremen Hang zur Selbstdarstellung gesehen. Perfekte Ausgangslage fürs dopen wenn es nicht um Geld alleine geht.

FlowJob 18.11.2015 10:21

Zitat:

Zitat von Hafu (Beitrag 1183648)
... aber ganz sicher hat die Einnahme von Aspirin nichts aber auch gar nichts mit Doping zu tun. Da sollte man schon sich um Differenzierung bemühen.

Man sollte um Differenzierung bemüht sein, ja. Ich finde allerdings nicht, dass der Hinweis zum Wettkampf Medikamente zu nehmen nichts mit Doping zu tun hat. Wenn die Medikamente nicht auf der entsprechenden Liste stehen, dann IST es kein Doping, keine Frage. Es geht allerdings bereits in eine Richtung, die wie ich finde schon mit Doping zu tun hat. Gerade im Jugendbereich sendet das Signale, die ich nicht gut finde.
Von einem Kollegen, der in seiner Jugend im Radsport stark unterwegs war hab ich da schon Geschichten gehört, die eine ähnliche Tendenz zeigen. Schlaf- und Schmerztabletten waren da in den Trainingslagern wohl im Bereich der Grundnahrungsmittel.

Zitat:

Zitat von captain hook (Beitrag 1183694)
Ich habe in keiner anderen Sportart soviele, so ergebnisgeile Menschen mit extremen Hang zur Selbstdarstellung gesehen. Perfekte Ausgangslage fürs dopen wenn es nicht um Geld alleine geht.

Das sehe ich genauso. Selbst bei den 0815-Wald-und-Wiesen-Triathlons rennen im Mittelfeld ganz schön viele Leute rum, die teilweise echt unentspannt sind.

Hafu 18.11.2015 11:10

Zitat:

Zitat von captain hook (Beitrag 1183694)
Speziell im AK Bereich teile ich deine Meinung in keinster Weise. Ich habe in keiner anderen Sportart soviele, so ergebnisgeile Menschen mit extremen Hang zur Selbstdarstellung gesehen. Perfekte Ausgangslage fürs dopen wenn es nicht um Geld alleine geht.

Den Hang zur Selbstdarstellung unterschreibe ich zu 100%; der ist bei einem gewissen Anteil der Triathleten, insbesondere der M-Dot-Fraktion tatsächlich im Vergleich zu verwandten Einzel-Sportarten sehr ausgeprägt.

Allerdings lässt sich der Selbstdarstellungswahn gerade im Triathlon exzellent "befriedigen" indem man die neueste 260€-Oakley ins Haar schiebt, das teuerste CarbonRad nebst Zippetten in der Wechselzone parkt und anschließend mit neonfarbenen Kompressionsstrümpfen über die Ironman-Händler-Exhibition schlendert (das Ironman-Tattoo am Oberarm, Wade oder an der Sprunggelenksaußenseite muss dabei aber unbedingt textilfrei bleiben;) )
Ob die sportliche Leistung zum schillernden Auftreten passt, interessiert doch die wenigsten. Wer macht sich denn die Mühe, Ergebnislisten im Detail zu lesen, noch dazu in den AKs?
Zeitungsartikel für die Presse daheim kann man selbst verfassen und die Posts und Bilder die man in die sozialen Netze nach erfolgreichem Finish stellt hat man auch selbst unter Kontrolle.

Die größten Selbstdarsteller sind selten die wirklich schnellen Amateur-Athleten. Dass es natürlich auch bei uns Amateuren Doper gibt, will ich gar nicht in Abrede stellen, so blauäugig bin ich nicht. Oft erliegen dieser Versuchung, dass belegen auch die positiven Fälle bei den Amateuren im Bereich der DTU und in Österreich in den vergangenen Jahren, eher die in der Leistung durchschnittlichen Athleten.
Auch das allerbeste und allerteuerste Doping bringt allenfalls 5% - 10% Leistungszuwachs. Um erstmal in den Bereich zu kommen, wo eine derartig geringe Verbesserung sich dann auch in relevant besseren Plazierungen auszahlt, muss man vorher schon jahrelang großen Aufwand betrieben haben (inklusive Ernährungsoptimierung und Lebensstilanpassung), in dem man in der Regel ein Gefühl für den eigenen Körper entwickelt hat, dass nicht kompatibel ist mit potenziell gesundheitsgefährdenden Experimenten.

captain hook 18.11.2015 11:28

Zitat:

Zitat von Hafu (Beitrag 1183722)
Die größten Selbstdarsteller sind selten die wirklich schnellen Amateur-Athleten. .

Deshalb glaube ich auch nicht, dass dort das größte Problem vorliegt.

Und deshalb trifft es der Artikel der Zeit (wie man ihn insgesamt auch finden mag) doch ziemlich gut auf den Kopf. Selbstoptimierung zur Befriedigung von höchst individuellen Interessen (so schräg man diese von außen auch finden mag). Warum? Weil es inzwischen völlig normal ist, in den Lebensalltag eingezogen ist, überallanzutreffen ist, weil es möglich ist.

Der eine lässt sich die Nase richten, die nächste die T*tten. Fettabsaugen - völlig normal. warum dafür schinden?! Andere futtern Viagra, feiern mit Koks durch. Geht es schlecht nimmt man ne Pille, will man abnehmen auch. Wird sogar für geworben. Normal lernen? Uncool... da gibt's doch Systeme, die das im Schlaf in dein Unterbewusstsein schippen.

In der Werbung nimmt man gegen Muskelkater Schmerzmittel usw usw...

Normale Menschen - "normales" Handeln.

Matthias75 18.11.2015 11:42

Zitat:

Zitat von Hafu (Beitrag 1183722)
Auch das allerbeste und allerteuerste Doping bringt allenfalls 5% - 10% Leistungszuwachs. Um erstmal in den Bereich zu kommen, wo eine derartig geringe Verbesserung sich dann auch in relevant besseren Plazierungen auszahlt, muss man vorher schon jahrelang großen Aufwand betrieben haben (inklusive Ernährungsoptimierung und Lebensstilanpassung), in dem man in der Regel ein Gefühl für den eigenen Körper entwickelt hat, dass nicht kompatibel ist mit potenziell gesundheitsgefährdenden Experimenten.

Sehe ich nicht ganz so. Wie du aus anderen Diskussionen weißt, bin ich da eher auf Captains Seite. Müssen wir hier aber nicht nochmal im Detail vertiefen. Nur zu deinem letzten Punkt ein paar Sätze:

Dem Bild vom Triathleten, der seinen Körper perfekt kennt und auch diesen achtet, kann ich so nicht zustimmen. Ich habe schon viele Triathleten, die irgendwo unterhalb der Hawaiigrenze unterwegs sind, also vielleicht im Bereich > 9:30, teilweise aber auch bessere Athleten, als sehr selbstzerstörerisch wahrgenommen. Da wird weder im Training, im Trainingsaufbau noch im Wettkampf besonders achtsam umgegangen. Erkältung? egal! Übertraining? Wird ignoriert! Schmerzen? Gehören zum Sport dazu!... Da waren studierte Sportwissenschaftler dabei, die selbst nach etlichen Ironmanrennen immer wieder die gleichen Ernährungsfehler gemacht haben, sich selbst komplett in den Keller trainiert haben, dass eine Saison gar nichts mehr lief, mit mehrere DNF in Folge, aber statt einer Erholungspause oder einem Neuaufbau gleich zum nächsten Wettkampf angemeldet...

Das Bild vom gesund lebenden, auch seinen Körper achtenden Triathleten mag zwar nett sein. In der Realität springen aber auch viele rum, die im Sport den gleichen Raubbau an ihrem Körper betreiben wie in ihrem übrigen Leben auch, dass aber als gesund bezeichnen, weil es ja Sport ist. Und gerade hier sehe ich eine große Gefahr. Die, die sich nicht eingestehen wollen, dass sie ihre Leistungsgrenze erreicht haben oder dass aktuell nicht mehr möglich, die die sich ihre eigene Schwäche nicht eingestehen wollen, nicht einsehen wollen, dass man mit 40 nicht mehr so rumspringen kann wie mit 20 etc. .

M.

noam 18.11.2015 11:59

Zitat:

Zitat von Matthias75 (Beitrag 1183730)
Das Bild vom gesund lebenden, auch seinen Körper achtenden Triathleten mag zwar nett sein. In der Realität springen aber auch viele rum, die im Sport den gleichen Raubbau an ihrem Körper betreiben wie in ihrem übrigen Leben auch, dass aber als gesund bezeichnen, weil es ja Sport ist. Und gerade hier sehe ich eine große Gefahr. Die, die sich nicht eingestehen wollen, dass sie ihre Leistungsgrenze erreicht haben oder dass aktuell nicht mehr möglich, die die sich ihre eigene Schwäche nicht eingestehen wollen, nicht einsehen wollen, dass man mit 40 nicht mehr so rumspringen kann wie mit 20 etc. .

M.

Naja, aber man kann denk ich allgemein sagen, dass Langdistanztriathlon nicht mehr viel mit Gesundheitssport zu tun hat. Zumindest wenn man ihn ambitioniert betreibt, bewegen wir uns hier doch schon ganz stark in richtung Leistungssport.

Ich denke den Triathleten gibt es nicht. Wir stellen auch nur einen Querschnitt der Gesellschaft dar. Man muss sich doch nur mal quer durch die Neuanmeldungen hier im Forum lesen. Weit über 50% der Leute kommen eher aus einer Bierlaune gepaart mit dem Abnehmgedanken zum Triathlon und haben das Lebensalter für körperliche Höchstleistungen schon weit hinter sich gelassen und sind sich dessen auch bewusst. Andererseits gibt es sicher auch die, die die Grenzen der eigenen Leistungsfähigkeit nicht akzeptieren wollen.


Ich glaube, dass man bei den AKlern ganz schlecht verallgemeinern kann, weil es einfach zu viele unterschiedliche Beweggründe und Ambitionen für den Sport gibt. Trotzdem darf man sicher nicht leugnen, dass es gerade im Triathlon sehr viele gut situierte extrovertierte Midlifecrisis-Bewältiger gibt, die für einen Hawaiislot ihre Mutter verkaufen würden

longtrousers 18.11.2015 12:12

Zitat:

Zitat von LidlRacer (Beitrag 1183661)
An der Stelle wunderte ich mich auch. Habe mich ebenfalls in dieser AK auf dem Rad um 15 Min. [korrigiere: 20 Min.] verbessert - u.a. mit optimierter Sitzposition und besserem Material.

Zitat:

Zitat von tandem65 (Beitrag 1183687)
Ha, jetzt haben wir Dich. ;):Lachanfall: :Lachanfall:

Er hat vergessen zu erwähnen, dass er seine Beine rasiert hat.:Cheese:

Eber 18.11.2015 13:20

Meine Entscheidungen die aus einer Bierlaune entsprangen, blieben, soweit ich mich erinnere :Lachanfall: , bestehen und wurden umgesetzt. Hingegen alle meine Kater-bedingten "nie wieder" Entscheidungen auf eine Erledigung warten - versteht sich :Lachen2:

Stefan 26.09.2017 14:37

http://www.spiegel.de/sport/sonst/do...a-1168999.html

"
Doping im Amateursport "Viele Männer wollen einen Sixpack wie Ronaldo"

Schmerzmittel im Handball, Anabolika im Fitnessstudio - im deutschen Amateursport sind leistungssteigernde Mittel weit verbreitet. Warum die Wenigsten ein schlechtes Gewissen plagt, erklärt Sportpsychologe Ralf Brand."

Gozzy 26.09.2017 15:13

Zitat:

Zitat von Stefan (Beitrag 1331229)
http://www.spiegel.de/sport/sonst/do...a-1168999.html

"
Doping im Amateursport "Viele Männer wollen einen Sixpack wie Ronaldo"

Schmerzmittel im Handball, Anabolika im Fitnessstudio - im deutschen Amateursport sind leistungssteigernde Mittel weit verbreitet. Warum die Wenigsten ein schlechtes Gewissen plagt, erklärt Sportpsychologe Ralf Brand."

Ich finde den Artikel bzw. das Interview richtig schlecht.

Nur pauschalisiert dafür aber keine Recherche... Alter Wein in noch älteren Schläuchen.


Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 07:11 Uhr.

Powered by vBulletin Version 3.6.1 (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2025, Jelsoft Enterprises Ltd.