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der Typ hat bei seinen Zeiten gelogen. Der ganze Text schreit doch nach Angebertum
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Der Fragesteller ist angeblich schon auf extrem hohem Niveau unterwegs (ich kenne persönlich niemanden - außer Chrissie natürlich :) - der so schnell ist) und der Ratgeber hat gleich etliche "Triathlon Sportkollegen auf ähnlichem und höherem Niveau"!? Und von denen allen weiß er dann auch noch genau, dass und wie sie dopen!? Vielleicht ist es da, wo man sich die Muskeln medikamentös aufbläst, branchenüblich, seine eigenen angeblichen Leistungen und die Leute, die man angeblich kennt, ebenfalls aufzublasen ... |
Das kann garkein Triathlet sein. Im Triathlon wird nicht gedopt.
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Augen auf! Die Zeiten, dass die meisten den Sport rein aus Freude und Spass an der Bewegung machen sind m.E. leider vorbei. |
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Da haben wir ja noch mal Glück gehabt. |
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Aspirin ist auf der Liste der ausdrücklich von der NADA in Training und Wettkampf zugelassenen Schmerz-, Erkältungs- und Fiebermittel. Natürlich kann man mit Recht darüber streiten, ob es sinnvoll ist, mit Erkältungssysymptomen oder Schmerzen Sport zu treiben, aber ganz sicher hat die Einnahme von Aspirin nichts aber auch gar nichts mit Doping zu tun. Da sollte man schon sich um Differenzierung bemühen. Zitat:
Wenn dein Trainingskollege früher knapp über 5h gefahren ist, dann ist er jetzt also etwa 10 min schneller unterwegs. Sowas ist eigentlich mit Training und den bekannten legalen Methoden inklusive Materialoptimierung machbar. Warum macht dich diese geringfügige Leistungsverbesserung misstrauisch? Zitat:
Schon komisch, wie sich die Lebenserfahrungen hier unterscheiden. Ich liebe (und verteidige) meinen Sport Triathlon gerade, weil hier im Triathlon die allermeisten eine ganz andere Grundeinstellung zu Doping haben. Man sieht ja, wie in der Triathlonszene mit Ex-Dopern umgegangen wird, die ihre Strafe abgesertzt haben und in den sport zurückkommen wollen (Hütthaler, Weiss): die bleiben bei den allermeisten geächtete Außenseiter, ganz anders als beispielsweise im Profi-Radsport. |
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Von einem Kollegen, der in seiner Jugend im Radsport stark unterwegs war hab ich da schon Geschichten gehört, die eine ähnliche Tendenz zeigen. Schlaf- und Schmerztabletten waren da in den Trainingslagern wohl im Bereich der Grundnahrungsmittel. Zitat:
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Allerdings lässt sich der Selbstdarstellungswahn gerade im Triathlon exzellent "befriedigen" indem man die neueste 260€-Oakley ins Haar schiebt, das teuerste CarbonRad nebst Zippetten in der Wechselzone parkt und anschließend mit neonfarbenen Kompressionsstrümpfen über die Ironman-Händler-Exhibition schlendert (das Ironman-Tattoo am Oberarm, Wade oder an der Sprunggelenksaußenseite muss dabei aber unbedingt textilfrei bleiben;) ) Ob die sportliche Leistung zum schillernden Auftreten passt, interessiert doch die wenigsten. Wer macht sich denn die Mühe, Ergebnislisten im Detail zu lesen, noch dazu in den AKs? Zeitungsartikel für die Presse daheim kann man selbst verfassen und die Posts und Bilder die man in die sozialen Netze nach erfolgreichem Finish stellt hat man auch selbst unter Kontrolle. Die größten Selbstdarsteller sind selten die wirklich schnellen Amateur-Athleten. Dass es natürlich auch bei uns Amateuren Doper gibt, will ich gar nicht in Abrede stellen, so blauäugig bin ich nicht. Oft erliegen dieser Versuchung, dass belegen auch die positiven Fälle bei den Amateuren im Bereich der DTU und in Österreich in den vergangenen Jahren, eher die in der Leistung durchschnittlichen Athleten. Auch das allerbeste und allerteuerste Doping bringt allenfalls 5% - 10% Leistungszuwachs. Um erstmal in den Bereich zu kommen, wo eine derartig geringe Verbesserung sich dann auch in relevant besseren Plazierungen auszahlt, muss man vorher schon jahrelang großen Aufwand betrieben haben (inklusive Ernährungsoptimierung und Lebensstilanpassung), in dem man in der Regel ein Gefühl für den eigenen Körper entwickelt hat, dass nicht kompatibel ist mit potenziell gesundheitsgefährdenden Experimenten. |
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Und deshalb trifft es der Artikel der Zeit (wie man ihn insgesamt auch finden mag) doch ziemlich gut auf den Kopf. Selbstoptimierung zur Befriedigung von höchst individuellen Interessen (so schräg man diese von außen auch finden mag). Warum? Weil es inzwischen völlig normal ist, in den Lebensalltag eingezogen ist, überallanzutreffen ist, weil es möglich ist. Der eine lässt sich die Nase richten, die nächste die T*tten. Fettabsaugen - völlig normal. warum dafür schinden?! Andere futtern Viagra, feiern mit Koks durch. Geht es schlecht nimmt man ne Pille, will man abnehmen auch. Wird sogar für geworben. Normal lernen? Uncool... da gibt's doch Systeme, die das im Schlaf in dein Unterbewusstsein schippen. In der Werbung nimmt man gegen Muskelkater Schmerzmittel usw usw... Normale Menschen - "normales" Handeln. |
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Dem Bild vom Triathleten, der seinen Körper perfekt kennt und auch diesen achtet, kann ich so nicht zustimmen. Ich habe schon viele Triathleten, die irgendwo unterhalb der Hawaiigrenze unterwegs sind, also vielleicht im Bereich > 9:30, teilweise aber auch bessere Athleten, als sehr selbstzerstörerisch wahrgenommen. Da wird weder im Training, im Trainingsaufbau noch im Wettkampf besonders achtsam umgegangen. Erkältung? egal! Übertraining? Wird ignoriert! Schmerzen? Gehören zum Sport dazu!... Da waren studierte Sportwissenschaftler dabei, die selbst nach etlichen Ironmanrennen immer wieder die gleichen Ernährungsfehler gemacht haben, sich selbst komplett in den Keller trainiert haben, dass eine Saison gar nichts mehr lief, mit mehrere DNF in Folge, aber statt einer Erholungspause oder einem Neuaufbau gleich zum nächsten Wettkampf angemeldet... Das Bild vom gesund lebenden, auch seinen Körper achtenden Triathleten mag zwar nett sein. In der Realität springen aber auch viele rum, die im Sport den gleichen Raubbau an ihrem Körper betreiben wie in ihrem übrigen Leben auch, dass aber als gesund bezeichnen, weil es ja Sport ist. Und gerade hier sehe ich eine große Gefahr. Die, die sich nicht eingestehen wollen, dass sie ihre Leistungsgrenze erreicht haben oder dass aktuell nicht mehr möglich, die die sich ihre eigene Schwäche nicht eingestehen wollen, nicht einsehen wollen, dass man mit 40 nicht mehr so rumspringen kann wie mit 20 etc. . M. |
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Ich denke den Triathleten gibt es nicht. Wir stellen auch nur einen Querschnitt der Gesellschaft dar. Man muss sich doch nur mal quer durch die Neuanmeldungen hier im Forum lesen. Weit über 50% der Leute kommen eher aus einer Bierlaune gepaart mit dem Abnehmgedanken zum Triathlon und haben das Lebensalter für körperliche Höchstleistungen schon weit hinter sich gelassen und sind sich dessen auch bewusst. Andererseits gibt es sicher auch die, die die Grenzen der eigenen Leistungsfähigkeit nicht akzeptieren wollen. Ich glaube, dass man bei den AKlern ganz schlecht verallgemeinern kann, weil es einfach zu viele unterschiedliche Beweggründe und Ambitionen für den Sport gibt. Trotzdem darf man sicher nicht leugnen, dass es gerade im Triathlon sehr viele gut situierte extrovertierte Midlifecrisis-Bewältiger gibt, die für einen Hawaiislot ihre Mutter verkaufen würden |
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Meine Entscheidungen die aus einer Bierlaune entsprangen, blieben, soweit ich mich erinnere :Lachanfall: , bestehen und wurden umgesetzt. Hingegen alle meine Kater-bedingten "nie wieder" Entscheidungen auf eine Erledigung warten - versteht sich :Lachen2:
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http://www.spiegel.de/sport/sonst/do...a-1168999.html
" Doping im Amateursport "Viele Männer wollen einen Sixpack wie Ronaldo" Schmerzmittel im Handball, Anabolika im Fitnessstudio - im deutschen Amateursport sind leistungssteigernde Mittel weit verbreitet. Warum die Wenigsten ein schlechtes Gewissen plagt, erklärt Sportpsychologe Ralf Brand." |
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Nur pauschalisiert dafür aber keine Recherche... Alter Wein in noch älteren Schläuchen. |
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