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Hat ja jeder die Wahl... |
Etwas OT hier:Gruebeln: :confused:
Es geht ja erst mal nur um die Änderung der Slotvergabe ab AK 50 bei einem neuen Rennen. Mich stört schon immer wenn in einer AK nur ein Starter ist und dieser trotzdem Sieger einer AK werden kann. Von dem her finde ich die Idee der Zusammenlegung gewisser Ak´s gut. Ich werfe jetzt mal in den Raum das es ja eine ITU LD WM gibt. Evt ist das ganze ja eine Möglichkeit dieser mehr Bedeutung zuzumessen. Irgendwie hat sich der Gedanke durchgesetzt das Triathlon = Ironman = Hawaii?! Müsste ich eine Qualimodus entwerfen würde der so aussehen: Nur der Sieger einer AK bekommt einen Slot. Ak´s mit weniger als drei Startern werden mit anderen AK´s zusammengelegt. Es gibt keinen Rolldown der Slots innerhalb der AK. Die nicht vergebenen/angenommenen Slots werden an die gesamt schnellsten vergeben die noch keinen Slot haben. Die Kona Lotterie und ähnliche "Quali" Möglichkeiten würde ich streichen. |
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M. |
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Sie werden sich allen Visionen nähern oder sich von ihnen distanzieren, wie es ihnen gerade in den Kram passt und das Geld in die Kassen spült. |
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-Vergleichbarkeit, Samstag 25 Grad, keine Wellen kein Wind... Sonntag 35Grad 3m Wellen und 50kmh Wind... wie willst du dann den AK Sieger oder den AgeGroup Weltmeister Fair bestimmen... |
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Gruß Matthias |
Was ist eigentlich mit der AK18-24? Die ist auch größer als alle anderen AKs, und ein 24 jähriger hat deutlich bessere Voraussetzungen als ein 18 Jährger in einem Ironman zu brillieren. Ist das nicht genauso unfair, aber trotzdem bei jedem Ironman Rennen Standard?
Ich halte die Idee, Altersklassen mit weniger als 3 Starten mit den nächstjüngeren zusammenzulegen, auch für gut, da das einfach praktikabel und deutlich fairer als das jetzige System ist. Ich finde es jedoch schlecht, wenn man im Vorhinein klar macht, dass die Altersklassen zusammengelegt werden. Es könnte ja sein, dass sich erstaunlich viele ü60 Jährige für dieses Rennen sonst angemeldet hätten, deswegen macht es meiner Meinung nach auch aus Sicht von Ironman nicht so viel Sinn. Einen Umrechnungsschlüssel halte ich für absoluten Unsinn, einige Gründe wurden schon genannt, außerdem gäbe es ja dann den theoretischen Fall, dass der schnellste Altersklassenathlet, der über die Ziellinie läuft, keinen Slot bekommt. |
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Kollateralschäden by Ironman. Langdistanz darf man laut DTU erst ab AK20 machen und dafür, dass man bei der vormals amerikanischen WTC eine Langdistanz 3 Jahre früher machen darf als man dort Bier trinken darf, muss man nicht aus einer dünn besetzten und 7 Jahre umfassenden AK auch noch 2 AKs machen. Die Unterschiede in den erreichbaren(nicht den vorhandenen, weil man ggf. zu spät eingestiegen ist!) körperlichen Fähigkeiten dürften zwischen 18 und 24 geringer ausfallen als zwischen 65 und 69 Jahren.
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Lockerbaumeln hat sicher die nötige Datenbasis, um ne valide Aussage über die Leistungsfähigkeit im Alter über die Langdistanz zu machen.
Steffny hat für den Marathon ne interessante Grafik unter http://www.herbertsteffny.de/ratgebe..._und_alter.htm ![]() |
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Ein Daten-Cluster ist bei Finisher-Zeit 4:40h herum, alle die schlechter sind, brauchen sich keine Titelhoffnungen machen - olympisch geht natürlich immer und Platz 80 ist eigentlich auch ganz gut. :Huhu: Also zwischen 4:17h und 6:09h Qualifikationszeit in der gleichen AK, ist schon eine krasse Streuung. |
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Ich sähe das als Vorteil für die Pro-Frauen, auf die man sich dann an ihrem Tag voll konzentrieren könnte. Bei der 70.3 WM 2017 wird es übrigens genau so gemacht, allerdings mit völliger Geschlechtertrennung an den 2 Tagen und soweit ich weiß mit gleich vielen Pro-Frauen wie Männern: Zitat:
Grundproblem ist doch, dass immer mehr Leute bei immer mehr Quali-Rennen mit immer weniger Slots pro Rennen zur WM wollen und es folglich immer schwerer und für die Meisten unmöglich wird. Durch optimierte Altersklassenregelungen kann man da nur marginale Verbesserungen erreichen, während eine Verdopplung der Kapazitäten durch Verteilung auf 2 Tage echten Fortschritt brächte. (Und der WTC nebenbei doppelt so viel Kohle) |
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Die von dir angesprochene Streuung zwischen verschiedenen Wettbewerben hat ganz andere Gründe: Wie sind die Strecken? Wer macht (regional verursacht - Korea ist mir nicht gerade als Triathlon-Mekka bekannt) mit? Zudem dürften in der W25 geschätzte 10-20 Teilnehmerinnen sein, was die statistische Aussagekraft gegenüber 500 Teilnehmern in der M40 stark reduziert. |
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Das Problem ist nämlich laut unserem Wertungsverantwortlichen, dass die IAAF-Punktetabellen auf statistischer Basis funktionieren. Je mehr starke Altersklasseathleten mit ihren Leistungen von der IAAF registriert werden, umso schwieriger wird es, viele Punkte zu bekommen. In den männlichen Altersklassen ist das Leistungsniveau aber in den letzten Jahren stärker gestiegen, als bei den Damen (nicht, weil Männer grundsätzlich besser wären, sondern einfach wegen der Quantität). Und das führt dazu, dass die Damen des Vereins in der Wertung pro Rennen etwa hundert Punkte mehr bekommen als die Herren (z.B. 800 statt 700). Jetzt kann man natürlich argumentieren, die Damen seien halt auch viel besser, und vielleicht ist das ja auch so. Wenn man sich allerdings z.B. die Zeitrückstände auf die Spitze anschaut, zeigt sich, dass die Damen oft weiter hinter der Spitze liegen als die Männer, aber doch mehr Punkte bekommen. Ich will hier keine Geschlechterdiskussion anzetteln, aber fair würde ich es nicht finden, wenn man dann alles in einen Topf wirft. Wir haben das Problem so gelöst, dass wir zumindest die Geschlechter trennen, innerhalb der Geschlechter gibt´s für alle aber nur eine Wertung, wurscht wie alt sie sind. Damit wären wir aber auch beim Ironman wieder in der Diskussion um die Slotverteilung zwischen Männern und Frauen. Kann man eh so machen, nur "fair" ist halt auch bei so einer Regelung relativ. |
Hallo Thorsten,
das war kein Belehrungsversuch, sondern eine Ergänzung mit IST-Werten, dass man gar nicht so um die Ecke denken muss und Vergleiche mit dem hinteren Ende der Skala betreiben muss, es reicht alleine die Streuung der Qualifikantinnen in einer AK. Hätte ich so nicht vermutet. (Ergänzung: Jetzt nehmen wir noch die IST-Werte, der von Dir angesprochenen Altersklasse und schon kommt das Ergebnis heraus, warum die Ironman-Marketing Leute auf die Idee gekommen sind, hinten zu streichen, außer die Leute bringen Leistung.) |
Eine Regelung zu finden die fair ist und allen gefällt wird es niemals geben. Dafür müsste es objektiv richtige Kriterien geben. Die gibt es aber nicht. Auch bei der Aufstellung der Kriterien lassen sich subjektive Einflüsse nie ganz ausblenden.
Ich fände die Regelung auch gut wenn für einen Startplatz eine Mindestanzahl an Teilnehmer in einer Altersgruppe. Das würde aber auch bedeuten das es ab einem bestimmten Alter kaum noch möglich sein wird sich zu qualifizieren. Ob das jetzt bei 65 oder bei 70 liegt ist dabei erst einmal Nebensache. Ich frage mich aber auch was Leute auf einer Landdistanz wollen die 3,8km nicht unter 2:20h schwimmen können. Aber das ist wieder ein anderes Thema... |
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Problem ist die Strömung auf Hawaii, die langsame Leute noch viel langsamer macht, während schnelle davon weniger tangiert werden. Ich wunderte mich selbst am Wendepunkt, dass ich dort ohne Neo und mit Wellengang etwa gleich schnell war wie in Frankfurt. Auf dem Rückweg hab ich aber massiv Zeit verloren. Und wer nur unwesentlich schneller ist als die Strömung, hat keine Chance, rechtzeitig anzukommen. |
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IM Barcelona => 75 Slots Total - nach Startern: 15 Slots für Frauen// 55 Slots für Männer bei den Frauen sind aber halt welche dabei mit über 14h, während gleichzeitig Finisherinnen mit unter 10h keinen Slot bekommen haben. Rügen 70.3 => 35 Slots Total - nach Startern: 11 für Frauen // 24 für Männer |
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Manche kommen ja mit Neo in einem relativ ruhigen Gewässer mit fast ähnlicher Zeit aus dem Wasser und da stelle ich mir dann doch die Sinnfrage. Aber zum Thema: Tja da kann ich mir den IM Hawaii mit 70+ abschminken, naja ich werde es überleben. Gibt wichtigeres.:) |
auch wenn fuer mich persoenlich eine Qualifikation so weit entfernt und unrealistisch ist und deshalb noch nicht mal durchdacht wurde, weiss ich aber zumindest ein wenig ueber den Modus der Vergabe und der Qualifikationszeiten bescheid, und moechte deswegen auch gern meinen Senf dazu abgeben.
Eine jaehrliche Erweiterung der Rennen unter der Beibehaltung der Qualifikationslogik bei zeitgleicher Konstanz der Slots wird zwangslaeufig eine immer schwerere Qualifikation fuer die starken AKs und auch noch leichtere fuer die Randgruppen, AK70 usw bedeuten. Ich finde eine Zusammenlegung aber genauso unfair wenn nicht sogar schlimmer als die aktuelle Tendenz. Mein Vorschlag waere, dass der Slot fuer AK70 (gilt fortan als Synonym fuer die die schwach besetzten AKs) nicht automatisch an den Sieger des jeweiligen Rennens geht - gegeben es gibt nur 1 Slot - sondern dass nur die besten AK70 Finisher in dem Jahr nach Kona duerfen. genaue Anzahl ist ja jetzt sekundaer, aber wichtig ist, dass es nicht jeder darf zugunsten einer starken AK. Bevor jetzt jemand kommt und meint die Rennen seien ja nicht vergleichbar, soll die Zeit normalisiert auf die Siegerzeit werden, so hat der Klagenfurt Finisher keinen Zeitvorteil gegenueber einem Lanza Starter. So werden relative Zeiten verglichen und dann koennen die Slots auch weiterhin in allen AKs vergeben werden. |
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Ich mache mir lediglich Gedanken, was das Ganze so kostet. Und wie die Zukunft angesichts ständig neuer Rennen aussieht. :Blumen: |
Vergleich Slots 2015 -2016
____________2015__2016 IM Klagenfurt__ 50___40 IM Wales______50___40 IM Malle_______50___40 IM Nizza ______50___40 IM Zürich______50___40 IM Maastrich___50___40 IM Kalmar_____ 50___40 IM Kopenhagen_50___40 IM UK_________50___40 IM Barca_______50___40 IM Lanza_______40___40 IM FFM________75___75 70.3 Kraichgau__30___ 0 _______________________ Summe Europa___645__515 Und hier noch ein Slot Vergleich 2013 – 2016 aller Ironmans weltweit ! http://www.coachcox.co.uk/2015/09/07...on-in-numbers/ --------------------------------------------------------------------------------------------------- Zitat:
so wird es wohl erst einmal bei den alten Säcken M55 - M90 getestet. ----------------------------------------------------------------------------------------------------- Zitat:
http://www.coachcox.co.uk/ironman-statistics-by-race/ -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Zitat:
Ab jetzt geht’s aber steil bergab…. http://www.coachcox.co.uk/2014/10/12...ults-analysis/ |
[quote=locker baumeln;1177813]Vergleich Slots 2015 -2016
____________2015__2016 IM Klagenfurt__ 50___40 IM Wales______50___40 IM Malle_______50___40 IM Nizza ______50___40 IM Zürich______50___40 IM Maastrich___50___40 IM Kalmar_____ 50___40 IM Kopenhagen_50___40 IM UK_________50___40 IM Barca_______50___40 IM Lanza_______40___40 IM FFM________75___75 70.3 Kraichgau__30___ 0 _______________________ Summe Europa___645__515 Fuer das Kalenderjahr 2016 muesstest du aber noch IM Weymouth und IM Civitavecchia dazurechnen (das waeren allerdings Hawaii 2017 Qualifier). Sinnvoller waere vielleicht, die slot allocation fuer den Hawaii Qualifikationszeitraum zu vergleichen, also 01 Sep 2014 - 31 Aug 2015 vs 01 Sep 2015 - 01 Sep 2016, dann waeren z.B. fuer 2016 Barca und Wales bei 50 slots. |
Andrew Messick hat uebrigens das folgende gepostet:
"Maybe I wasn't clear. Let me try again: Don't interpret the Weymouth slot allocation as some new philosophical approach to Kona. It isn't. It is a test, which could - depending on a host of factors - lead us towards a differnt allocation mechanism for our scarcest and most valuable asset. Or we may conclude the existing system is best and we dont want to rock the boat. We don't know. That is why we are testing it." WTC hat das Problem erkannt (surprise surprise), aber noch keine zufriedenstellende Loesung gefunden. Auch nicht weiter verwunderlich, da die Meinungen dazu doch weit auseinandergehen. |
Wenn der "test" erfolgreich ist (Kriterien für "erfolgreich" legt die WTC fest), wird daraus ein "new ... approach". Da werden jetzt wieder einige ein paar Richtige beim Marketing-Bingo haben ;).
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Erfolgreich ist der Test, wenn die Anmeldezahlen stimmen und sie das Rennen voll bekommen. Da der Triathlonsport in UK boomt wie in keinem anderen Land der Welt, dürften daran keine Zweifel bestehen. Einen Ironman in UK derzeit zu veranstalten ist wie ein Elfmeter auf ein leeres Tor. |
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