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-   -   Neue Slotvergabe für AKs über 50? (https://www.triathlon-szene.de/forum/showthread.php?t=37583)

drullse 28.10.2015 09:14

Zitat:

Zitat von Huaka (Beitrag 1177476)
Ich weiß nicht, aber für mich ist es endgültig so, dass unmissverständlich und ganz offen der Kunde gemolken werden soll. Es geht zu exakt 0% dann noch um den Menschen X oder Y auf Hawaii, sondern du bist nur noch eine Nummer.

So ist es. Aber das ist jedem bekannt, der sich mit der Materie auseinandersetzt. Wer sich dann trotzdem in dieses System begibt, um nach Hawaii zu kommen, tut dies bewußt.

Hat ja jeder die Wahl...

deirflu 28.10.2015 09:26

Etwas OT hier:Gruebeln: :confused:

Es geht ja erst mal nur um die Änderung der Slotvergabe ab AK 50 bei einem neuen Rennen.
Mich stört schon immer wenn in einer AK nur ein Starter ist und dieser trotzdem Sieger einer AK werden kann. Von dem her finde ich die Idee der Zusammenlegung gewisser Ak´s gut.

Ich werfe jetzt mal in den Raum das es ja eine ITU LD WM gibt. Evt ist das ganze ja eine Möglichkeit dieser mehr Bedeutung zuzumessen.
Irgendwie hat sich der Gedanke durchgesetzt das Triathlon = Ironman = Hawaii?!


Müsste ich eine Qualimodus entwerfen würde der so aussehen:

Nur der Sieger einer AK bekommt einen Slot.
Ak´s mit weniger als drei Startern werden mit anderen AK´s zusammengelegt.
Es gibt keinen Rolldown der Slots innerhalb der AK.
Die nicht vergebenen/angenommenen Slots werden an die gesamt schnellsten vergeben die noch keinen Slot haben.
Die Kona Lotterie und ähnliche "Quali" Möglichkeiten würde ich streichen.

sabine-g 28.10.2015 09:36

Zitat:

Zitat von deirflu (Beitrag 1177501)
Die Kona Lotterie und ähnliche "Quali" Möglichkeiten würde ich streichen.

Das ist leider nicht möglich.

drullse 28.10.2015 09:38

Zitat:

Zitat von sabine-g (Beitrag 1177505)
Das ist leider nicht möglich.

Weil?

LidlRacer 28.10.2015 09:43

Zitat:

Zitat von Alteisen (Beitrag 1177480)
Ein zweitages Event sehe ich beim besten Willen nicht. Wer möchte denn dann dann im "B"-Rennen starten?

In meinem Vorschlag gibt es kein B-Rennen sondern zwei A-Rennen, denn jede AK startet natürlich an nur einem Tag.

sabine-g 28.10.2015 09:43

Weil Collins das so verfügt hat.

We continue to believe in the Collins’ vision for making the IRONMAN World Championship accessible to athletes of all abilities and plan to announce new plans later this year.

ritzelfitzel 28.10.2015 09:48

Zitat:

Zitat von nina70 (Beitrag 1177486)
Meiner Meinung nach kann es nur eine Lösung geben, wenn absolute Fairness und Gleichbehandlung gewollt ist: einen Umrechnungsfaktor für die einzelnen AKs und Geschlechter.
Hatte Peter Greiff so was nicht mal für Laufleistungen? Ich meine, mich da dunkel zu erinnern?
Dann würde es nur noch eine Anzahl X an Slots für den entsprechenden Qualifikations-WK geben und über Korrekturfaktoren würden alle Starter zueinander in Relation gesetzt werden.
Da kann dann natürlich sehr "Überraschendes" herauskommen und die 13:07 Std in der W70 vor der 9:14 der M35 liegen. Aber ich denke, es wäre für alle am gerechtesten und das "einfach nur ankommen genügt" würden entfallen.
Spannend ist nur, wie die entsprechenden Korrekturfaktoren ermittelt werden? Hoffentlich nicht so sinnfrei wie beim Deutschen Sportabzeichen :Lachen2:
LG, Nina

Vom Prinzip her gefällt mir das. Vllcht noch ergänzt um den Vorschlag, der noch kam, dass der jeweils AK-Erste den Slot sicher hat.

Matthias75 28.10.2015 09:49

Zitat:

Zitat von Weißer Hirsch (Beitrag 1177477)
Das es eventuell mal ein Age-Group-Ranking zur Hawaii-Quali geben wird ist aktuell nicht kommuniziert wurden und auch gar nicht Gegenstand des Fadens hier. Also ungelegte Eier.

Stimmt, aber der Gedanke, dass die Einführung des Age Group Rankings nicht ohne solche Überlegungen erfolgte, ist nicht so abwegig.

Zitat:

Zitat von maifelder (Beitrag 1177481)
Dann hören zumindest mal die leidigen Sprüche auf;" ich muss nur alt genug werden, dann komme ich irgendwann schon nach Hawaii."

Die werden dann ersetzt durch: "Ihr hattet es früher viel einfacher!"

Zitat:

Zitat von nina70 (Beitrag 1177486)
Meiner Meinung nach kann es nur eine Lösung geben, wenn absolute Fairness und Gleichbehandlung gewollt ist: einen Umrechnungsfaktor für die einzelnen AKs und Geschlechter.

Für solche Umrechnungsfaktoren braucht man aber eine entsprechende Datenbasis. Weiß nicht, ob die bei den höheren Altersklassen schon vorhanden ist. Wenn, wie hier schon angemerkt wurde, gute junge Athleten in die höheres AKs wechseln wird sich so ein Umrechnungssystem ständig verändern. Würde die Sache noch intransparenter machen als so ein Umrechnungssystem sowieso schon ist.

M.

Alteisen 28.10.2015 09:56

Zitat:

Zitat von LidlRacer (Beitrag 1177509)
In meinem Vorschlagen gibt es kein B-Rennen sondern zwei A-Rennen, denn jede AK startet natürlich an nur einem Tag.

Wenn man der Logik folgt, dann kann man ja alle nach Hawaii reisen lassen und dann machen wir über 14 Tage den Ironman. Jeden Tag eine Altersklasse oder auch zwei. Dann haben wir halt 14 "A "Rennen. Der Reiz in Hawaii ist es doch, bei dem genau einen Rennen dabei zu sein und nicht an einem anderen Tag dieselbe Strecke zu absolvieren. Ich denke, eine 2-Tagesveranstaltung ist ein Rohrkrepierer.

drullse 28.10.2015 09:57

Also nix, was man nicht bei genügend monetären Argumenten ändern kann.

Thorsten 28.10.2015 10:33

:Cheese:
Sie werden sich allen Visionen nähern oder sich von ihnen distanzieren, wie es ihnen gerade in den Kram passt und das Geld in die Kassen spült.

gollrich 28.10.2015 10:44

Zitat:

Zitat von LidlRacer (Beitrag 1177475)
Was spricht dagegen?
- begrenzte Hotelkapazitäten?
- 2 Tage Straßensperrungen nicht zumutbar?
- ...?

- Null und wirklich Null Medienpräsenz für die Frauen... HR macht sicher keine 2 vollen Übertragungen... dann berichten nur noch nachträglich reine Triathlonseiten über das ganze und das wäre schon ein deutlicher Rückschritt gegenüber dem aktuell sowieso schon schlechten Übertragungen.
-Vergleichbarkeit, Samstag 25 Grad, keine Wellen kein Wind... Sonntag 35Grad 3m Wellen und 50kmh Wind... wie willst du dann den AK Sieger oder den AgeGroup Weltmeister Fair bestimmen...

MatthiasR 28.10.2015 11:21

Zitat:

Zitat von LidlRacer (Beitrag 1177475)
...2-Tage-Lösung ...

Was spricht dagegen?
- begrenzte Hotelkapazitäten?
- 2 Tage Straßensperrungen nicht zumutbar?
- ...?

Nicht genügend Helfer, die sich zwei Tage lang in der Sonne grillen lassen wollen?!

Zitat:

Zitat von Huaka (Beitrag 1177476)
Ich weiß nicht, aber für mich ist es endgültig so, dass unmissverständlich und ganz offen der Kunde gemolken werden soll.

Das ist jetzt aber keine neue Erkenntnis...

Zitat:

Zitat von nina70 (Beitrag 1177486)
Meiner Meinung nach kann es nur eine Lösung geben, wenn absolute Fairness und Gleichbehandlung gewollt ist:

Das ist aber nicht gewollt, dem Veranstalter geht es (nur) ums Geld. Ich bezweifle, dass das beim neuen Besitzer anders sein wird.

Gruß Matthias

Eiko 28.10.2015 11:34

Was ist eigentlich mit der AK18-24? Die ist auch größer als alle anderen AKs, und ein 24 jähriger hat deutlich bessere Voraussetzungen als ein 18 Jährger in einem Ironman zu brillieren. Ist das nicht genauso unfair, aber trotzdem bei jedem Ironman Rennen Standard?

Ich halte die Idee, Altersklassen mit weniger als 3 Starten mit den nächstjüngeren zusammenzulegen, auch für gut, da das einfach praktikabel und deutlich fairer als das jetzige System ist. Ich finde es jedoch schlecht, wenn man im Vorhinein klar macht, dass die Altersklassen zusammengelegt werden. Es könnte ja sein, dass sich erstaunlich viele ü60 Jährige für dieses Rennen sonst angemeldet hätten, deswegen macht es meiner Meinung nach auch aus Sicht von Ironman nicht so viel Sinn.

Einen Umrechnungsschlüssel halte ich für absoluten Unsinn, einige Gründe wurden schon genannt, außerdem gäbe es ja dann den theoretischen Fall, dass der schnellste Altersklassenathlet, der über die Ziellinie läuft, keinen Slot bekommt.

Thorsten 28.10.2015 11:59

Zitat:

Zitat von Eiko (Beitrag 1177561)
Was ist eigentlich mit der AK18-24? Die ist auch größer als alle anderen AKs ...

Mit 17 in der Schule mag das ja so aussehen - 30 junge Schüler und ein alter Sack (aka Lehrer) :Lachen2:. Aber im Ironman sieht die Verteilung anders aus. Guck mal hier für Roth und klapp da die Auswahlliste "Altersklasse" runter. Du wirst sehen, es haben sich 21 Leute in der AK20 angemeldet und in den AKs 30 bis 50 sind es jeweils um die 400 - 500 pro AK. Die AK18-24 ist mickrig klein besetzt, selbst in der AK60 sind 3mal so viele!

Eiko 28.10.2015 12:25

Zitat:

Zitat von Thorsten (Beitrag 1177574)
Mit 17 in der Schule mag das ja so aussehen - 30 junge Schüler und ein alter Sack (aka Lehrer) :Lachen2:. Aber im Ironman sieht die Verteilung anders aus. Guck mal hier für Roth und klapp da die Auswahlliste "Altersklasse" runter. Du wirst sehen, es haben sich 21 Leute in der AK20 angemeldet und in den AKs 30 bis 50 sind es jeweils um die 400 - 500 pro AK. Die AK18-24 ist mickrig klein besetzt, selbst in der AK60 sind 3mal so viele!

Sorry, hab mich falsch ausgedrückt. Ich meinte, dass da mehr Jahre zusammengefasst sind, ohne dass man vorher sicher sagen kann, dass auch weniger Starter kommen.

Thorsten 28.10.2015 12:35

Kollateralschäden by Ironman. Langdistanz darf man laut DTU erst ab AK20 machen und dafür, dass man bei der vormals amerikanischen WTC eine Langdistanz 3 Jahre früher machen darf als man dort Bier trinken darf, muss man nicht aus einer dünn besetzten und 7 Jahre umfassenden AK auch noch 2 AKs machen. Die Unterschiede in den erreichbaren(nicht den vorhandenen, weil man ggf. zu spät eingestiegen ist!) körperlichen Fähigkeiten dürften zwischen 18 und 24 geringer ausfallen als zwischen 65 und 69 Jahren.

tomerswayler 28.10.2015 13:21

Lockerbaumeln hat sicher die nötige Datenbasis, um ne valide Aussage über die Leistungsfähigkeit im Alter über die Langdistanz zu machen.

Steffny hat für den Marathon ne interessante Grafik unter http://www.herbertsteffny.de/ratgebe..._und_alter.htm


Helios 28.10.2015 14:33

Zitat:

Zitat von Thorsten (Beitrag 1177597)
.................
körperlichen Fähigkeiten dürften zwischen 18 und 24 geringer ausfallen
...........

Ich monitore derzeit die 70.3-Serie in der AK 25-29 (18-24 war verkehrt), weiblich - am Ende werden es ca. 75 Wettbewerbe sein - derzeit hat die Min-Favoritin am Austragungsort Mooloolaba mit 4:17h gefinisht, während die Max-Qualifierin bei 6:09h liegt (Korea Incheon).
Ein Daten-Cluster ist bei Finisher-Zeit 4:40h herum, alle die schlechter sind, brauchen sich keine Titelhoffnungen machen - olympisch geht natürlich immer und Platz 80 ist eigentlich auch ganz gut. :Huhu:

Also zwischen 4:17h und 6:09h Qualifikationszeit in der gleichen AK, ist schon eine krasse Streuung.

dude 28.10.2015 14:43

Zitat:

Zitat von drullse (Beitrag 1177518)
Also nix, was man nicht bei genügend monetären Argumenten ändern kann.

Natuerlich. Was fuer ein Unfug. Collins wird im Lottobeispiel herangezogen, weil es halt gerade mal passt.

LidlRacer 28.10.2015 15:18

Zitat:

Zitat von Alteisen (Beitrag 1177517)
Wenn man der Logik folgt, dann kann man ja alle nach Hawaii reisen lassen und dann machen wir über 14 Tage den Ironman. Jeden Tag eine Altersklasse oder auch zwei. Dann haben wir halt 14 "A "Rennen. Der Reiz in Hawaii ist es doch, bei dem genau einen Rennen dabei zu sein und nicht an einem anderen Tag dieselbe Strecke zu absolvieren. Ich denke, eine 2-Tagesveranstaltung ist ein Rohrkrepierer.

Man kann natürlich jeden Vorschlag durch maßlose Übertreibung ad absurdum führen. Muss man aber nicht. Bei 2 Tagen hat man an beiden Tagen die bewährte Mischung aus Pros und Amateuren und so sollte auch das Medieninteresse an beiden Tagen da sein.
Ich sähe das als Vorteil für die Pro-Frauen, auf die man sich dann an ihrem Tag voll konzentrieren könnte.

Bei der 70.3 WM 2017 wird es übrigens genau so gemacht, allerdings mit völliger Geschlechtertrennung an den 2 Tagen und soweit ich weiß mit gleich vielen Pro-Frauen wie Männern:
Zitat:

Zitat von Ironman
The championship race will be a two-day event with the professional and age-group women racing on Saturday, September 9 and the professional and age-group men racing on Sunday, September 10.

http://www.ironman.com/triathlon/new...mpionship.aspx

Grundproblem ist doch, dass immer mehr Leute bei immer mehr Quali-Rennen mit immer weniger Slots pro Rennen zur WM wollen und es folglich immer schwerer und für die Meisten unmöglich wird. Durch optimierte Altersklassenregelungen kann man da nur marginale Verbesserungen erreichen, während eine Verdopplung der Kapazitäten durch Verteilung auf 2 Tage echten Fortschritt brächte.
(Und der WTC nebenbei doppelt so viel Kohle)

Thorsten 28.10.2015 15:36

Zitat:

Zitat von Helios (Beitrag 1177628)
Also zwischen 4:17h und 6:09h Qualifikationszeit in der gleichen AK, ist schon eine krasse Streuung.

In der Aussage, die du von mir etwas herausgerissen zitierst hast, ging es aber um die unterschiedlichen erreichbaren körperlichen Fähigkeiten eines Sportlers im Alter von 18 oder 24 gegenüber denen im Alter von 65 der 69. Das gibt die Steffny-Grafik schon ganz treffend wieder: Bei 18-24 schwankt es bei den Männern von 97-99%, die 65-69jährigen pendeln zwischen 70 und 77%. In den 5 Jahren geht es richtig runter, während der 24jährige gegen den 18jährigen kaum zulegt.

Die von dir angesprochene Streuung zwischen verschiedenen Wettbewerben hat ganz andere Gründe: Wie sind die Strecken? Wer macht (regional verursacht - Korea ist mir nicht gerade als Triathlon-Mekka bekannt) mit? Zudem dürften in der W25 geschätzte 10-20 Teilnehmerinnen sein, was die statistische Aussagekraft gegenüber 500 Teilnehmern in der M40 stark reduziert.

trithos 28.10.2015 15:40

Zitat:

Zitat von nina70 (Beitrag 1177486)
Meiner Meinung nach kann es nur eine Lösung geben, wenn absolute Fairness und Gleichbehandlung gewollt ist: einen Umrechnungsfaktor für die einzelnen AKs und Geschlechter.
LG, Nina

Wir tragen die Vereinsmeisterschaft in unserem Laufklub genau so aus: wir nehmen Umrechnungsfaktoren (age grade - gibt´s offiziell beim ÖLV), um eine AK-Zeit auf Allgemeine Klasse umzurechnen, und dann die IAAF-Punktetabellen. Nach diesen Punkten wird dann gewertet. Das ist aber auch nicht wirklich fair. Vor allem zwischen den Geschlechtern.

Das Problem ist nämlich laut unserem Wertungsverantwortlichen, dass die IAAF-Punktetabellen auf statistischer Basis funktionieren. Je mehr starke Altersklasseathleten mit ihren Leistungen von der IAAF registriert werden, umso schwieriger wird es, viele Punkte zu bekommen. In den männlichen Altersklassen ist das Leistungsniveau aber in den letzten Jahren stärker gestiegen, als bei den Damen (nicht, weil Männer grundsätzlich besser wären, sondern einfach wegen der Quantität). Und das führt dazu, dass die Damen des Vereins in der Wertung pro Rennen etwa hundert Punkte mehr bekommen als die Herren (z.B. 800 statt 700).

Jetzt kann man natürlich argumentieren, die Damen seien halt auch viel besser, und vielleicht ist das ja auch so. Wenn man sich allerdings z.B. die Zeitrückstände auf die Spitze anschaut, zeigt sich, dass die Damen oft weiter hinter der Spitze liegen als die Männer, aber doch mehr Punkte bekommen.

Ich will hier keine Geschlechterdiskussion anzetteln, aber fair würde ich es nicht finden, wenn man dann alles in einen Topf wirft. Wir haben das Problem so gelöst, dass wir zumindest die Geschlechter trennen, innerhalb der Geschlechter gibt´s für alle aber nur eine Wertung, wurscht wie alt sie sind.

Damit wären wir aber auch beim Ironman wieder in der Diskussion um die Slotverteilung zwischen Männern und Frauen. Kann man eh so machen, nur "fair" ist halt auch bei so einer Regelung relativ.

Helios 28.10.2015 15:48

Hallo Thorsten,

das war kein Belehrungsversuch, sondern eine Ergänzung mit IST-Werten, dass man gar nicht so um die Ecke denken muss und Vergleiche mit dem hinteren Ende der Skala betreiben muss, es reicht alleine die Streuung der Qualifikantinnen in einer AK.
Hätte ich so nicht vermutet.

(Ergänzung:
Jetzt nehmen wir noch die IST-Werte, der von Dir angesprochenen Altersklasse und schon kommt das Ergebnis heraus, warum die Ironman-Marketing Leute auf die Idee gekommen sind, hinten zu streichen, außer die Leute bringen Leistung.)

wh1967 28.10.2015 15:50

Eine Regelung zu finden die fair ist und allen gefällt wird es niemals geben. Dafür müsste es objektiv richtige Kriterien geben. Die gibt es aber nicht. Auch bei der Aufstellung der Kriterien lassen sich subjektive Einflüsse nie ganz ausblenden.

Ich fände die Regelung auch gut wenn für einen Startplatz eine Mindestanzahl an Teilnehmer in einer Altersgruppe. Das würde aber auch bedeuten das es ab einem bestimmten Alter kaum noch möglich sein wird sich zu qualifizieren. Ob das jetzt bei 65 oder bei 70 liegt ist dabei erst einmal Nebensache.

Ich frage mich aber auch was Leute auf einer Landdistanz wollen die 3,8km nicht unter 2:20h schwimmen können. Aber das ist wieder ein anderes Thema...

LidlRacer 28.10.2015 16:00

Zitat:

Zitat von wh1967 (Beitrag 1177676)
Ich frage mich aber auch was Leute auf einer Landdistanz wollen die 3,8km nicht unter 2:20h schwimmen können. Aber das ist wieder ein anderes Thema...

Ich denke, die können das i.d.R.
Problem ist die Strömung auf Hawaii, die langsame Leute noch viel langsamer macht, während schnelle davon weniger tangiert werden.
Ich wunderte mich selbst am Wendepunkt, dass ich dort ohne Neo und mit Wellengang etwa gleich schnell war wie in Frankfurt. Auf dem Rückweg hab ich aber massiv Zeit verloren. Und wer nur unwesentlich schneller ist als die Strömung, hat keine Chance, rechtzeitig anzukommen.

Helios 28.10.2015 16:03

Zitat:

Zitat von trithos (Beitrag 1177670)
..............
Damit wären wir aber auch beim Ironman wieder in der Diskussion um die Slotverteilung zwischen Männern und Frauen. Kann man eh so machen, nur "fair" ist halt auch bei so einer Regelung relativ.

Die Slotverteilung zwischen den Geschlechtern ist eigentlich fair, bin ich erst drauf gekommen, als ich sie in der slot allocation list abgezählt habe.

IM Barcelona => 75 Slots Total - nach Startern: 15 Slots für Frauen// 55 Slots für Männer
bei den Frauen sind aber halt welche dabei mit über 14h, während gleichzeitig Finisherinnen mit unter 10h keinen Slot bekommen haben.

Rügen 70.3 => 35 Slots Total - nach Startern: 11 für Frauen // 24 für Männer

Campeon 28.10.2015 17:31

Zitat:

Zitat von wh1967 (Beitrag 1177676)
Ich frage mich aber auch was Leute auf einer Langdistanz wollen die 3,8km nicht unter 2:20h schwimmen können. Aber das ist wieder ein anderes Thema...

Zitat:

Zitat von LidlRacer (Beitrag 1177682)
Ich denke, die können das i.d.R.
Problem ist die Strömung auf Hawaii.........

Ging ja nicht um Hawaii, ging ja generell um eine LD/IM.
Manche kommen ja mit Neo in einem relativ ruhigen Gewässer mit fast ähnlicher Zeit aus dem Wasser und da stelle ich mir dann doch die Sinnfrage.

Aber zum Thema:
Tja da kann ich mir den IM Hawaii mit 70+ abschminken, naja ich werde es überleben.
Gibt wichtigeres.:)

tri_sibi 28.10.2015 17:41

auch wenn fuer mich persoenlich eine Qualifikation so weit entfernt und unrealistisch ist und deshalb noch nicht mal durchdacht wurde, weiss ich aber zumindest ein wenig ueber den Modus der Vergabe und der Qualifikationszeiten bescheid, und moechte deswegen auch gern meinen Senf dazu abgeben.

Eine jaehrliche Erweiterung der Rennen unter der Beibehaltung der Qualifikationslogik bei zeitgleicher Konstanz der Slots wird zwangslaeufig eine immer schwerere Qualifikation fuer die starken AKs und auch noch leichtere fuer die Randgruppen, AK70 usw bedeuten.

Ich finde eine Zusammenlegung aber genauso unfair wenn nicht sogar schlimmer als die aktuelle Tendenz.

Mein Vorschlag waere, dass der Slot fuer AK70 (gilt fortan als Synonym fuer die die schwach besetzten AKs) nicht automatisch an den Sieger des jeweiligen Rennens geht - gegeben es gibt nur 1 Slot - sondern dass nur die besten AK70 Finisher in dem Jahr nach Kona duerfen. genaue Anzahl ist ja jetzt sekundaer, aber wichtig ist, dass es nicht jeder darf zugunsten einer starken AK.

Bevor jetzt jemand kommt und meint die Rennen seien ja nicht vergleichbar, soll die Zeit normalisiert auf die Siegerzeit werden, so hat der Klagenfurt Finisher keinen Zeitvorteil gegenueber einem Lanza Starter. So werden relative Zeiten verglichen und dann koennen die Slots auch weiterhin in allen AKs vergeben werden.

Rob 28.10.2015 18:07

Zitat:

Zitat von maifelder (Beitrag 1177481)
Dann hören zumindest mal die leidigen Sprüche auf;" ich muss nur alt genug werden, dann komme ich irgendwann schon nach Hawaii."

Aber genau das war/ist ja mein Strohhalm bzw. Motivation....:cool:

Campeon 28.10.2015 18:15

Zitat:

Zitat von Rob (Beitrag 1177724)
Aber genau das war/ist ja mein Strohhalm bzw. Motivation....:cool:

Nun, die Betonung liegt jetzt auf "war"!!!;)

Rob 28.10.2015 18:16

Zitat:

Zitat von de Dommschwätzerr (Beitrag 1177726)
Nun, die Betonung liegt jetzt auf "war"!!!;)

Mal abwarten... :)

Campeon 28.10.2015 19:17

Zitat:

Zitat von Rob (Beitrag 1177727)
Mal abwarten... :)

Klar, die Hoffnung stirbt zuletzt!:Huhu:

Weißer Hirsch 28.10.2015 19:28

Zitat:

Zitat von Huaka (Beitrag 1177483)
da irrst du, es ist sehr wohl Faden hier.
Ich zitiere:

Es wurde hier angesprochen, ist aber nicht Thema dieses Fadens. Außerdem, wie schon geschrieben, absolute Spekulation. Die restliche Argumentation (Hawaii = nur Reiche können da starten weil man 3-4 Rennen im Jahr zur Quali im Jahr braucht) ist deshalb völlig abwegig. Kann sein, dass dieses Szenario mal so eintritt. Aktuell sind wir weit davon weg. Melde FFM, mach dort ein gutes Rennen und dann ab nach Hawaii. Viele Erfolg!

Huaka 28.10.2015 21:04

Zitat:

Zitat von Weißer Hirsch (Beitrag 1177744)
Es wurde hier angesprochen, ist aber nicht Thema dieses Fadens. Außerdem, wie schon geschrieben, absolute Spekulation. Die restliche Argumentation (Hawaii = nur Reiche können da starten weil man 3-4 Rennen im Jahr zur Quali im Jahr braucht) ist deshalb völlig abwegig. Kann sein, dass dieses Szenario mal so eintritt. Aktuell sind wir weit davon weg. Melde FFM, mach dort ein gutes Rennen und dann ab nach Hawaii. Viele Erfolg!

Vielen Dank, aber dazu müsste ich so gut wie du sein. Und als Laufkranker trainiere ich seit knapp über zwei Jahren nicht mehr richtig. So habe ich null Möglichkeit.

Ich mache mir lediglich Gedanken, was das Ganze so kostet. Und wie die Zukunft angesichts ständig neuer Rennen aussieht. :Blumen:

locker baumeln 28.10.2015 22:59

Vergleich Slots 2015 -2016

____________2015__2016
IM Klagenfurt__ 50___40
IM Wales______50___40
IM Malle_______50___40
IM Nizza ______50___40
IM Zürich______50___40
IM Maastrich___50___40
IM Kalmar_____ 50___40
IM Kopenhagen_50___40
IM UK_________50___40
IM Barca_______50___40
IM Lanza_______40___40
IM FFM________75___75
70.3 Kraichgau__30___ 0
_______________________
Summe Europa___645__515


Und hier noch ein Slot Vergleich 2013 – 2016 aller Ironmans weltweit !
http://www.coachcox.co.uk/2015/09/07...on-in-numbers/

---------------------------------------------------------------------------------------------------
Zitat:

Zitat von nina70 (Beitrag 1177486)
Meiner Meinung nach kann es nur eine Lösung geben, wenn absolute Fairness und Gleichbehandlung gewollt ist: einen Umrechnungsfaktor für die einzelnen AKs und Geschlechter.

Sehe ich auch so,
so wird es wohl erst einmal bei den alten Säcken M55 - M90 getestet.

-----------------------------------------------------------------------------------------------------

Zitat:

Zitat von Matthias75 (Beitrag 1177515)
Für solche Umrechnungsfaktoren braucht man aber eine entsprechende Datenbasis. Weiß nicht, ob die bei den höheren Altersklassen schon vorhanden ist. Wenn, wie hier schon angemerkt wurde, gute junge Athleten in die höheres AKs wechseln wird sich so ein Umrechnungssystem ständig verändern. Würde die Sache noch intransparenter machen als so ein Umrechnungssystem sowieso schon ist.

Gibt es schon seit Jahren.
http://www.coachcox.co.uk/ironman-statistics-by-race/
--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Zitat:

Zitat von tomerswayler (Beitrag 1177605)
Lockerbaumeln hat sicher die nötige Datenbasis, um ne valide Aussage über die Leistungsfähigkeit im Alter über die Langdistanz zu machen.

Selber habe ich erst mit 50 meine erste LD absolviert, dann in der M50 zehn solche Dinger abgespult und erst mit 54 mein Maximum erreicht.
Ab jetzt geht’s aber steil bergab….

http://www.coachcox.co.uk/2014/10/12...ults-analysis/

Hoffmeister 28.10.2015 23:43

[quote=locker baumeln;1177813]Vergleich Slots 2015 -2016

____________2015__2016
IM Klagenfurt__ 50___40
IM Wales______50___40
IM Malle_______50___40
IM Nizza ______50___40
IM Zürich______50___40
IM Maastrich___50___40
IM Kalmar_____ 50___40
IM Kopenhagen_50___40
IM UK_________50___40
IM Barca_______50___40
IM Lanza_______40___40
IM FFM________75___75
70.3 Kraichgau__30___ 0
_______________________
Summe Europa___645__515



Fuer das Kalenderjahr 2016 muesstest du aber noch IM Weymouth und IM Civitavecchia dazurechnen (das waeren allerdings Hawaii 2017 Qualifier).

Sinnvoller waere vielleicht, die slot allocation fuer den Hawaii Qualifikationszeitraum zu vergleichen, also 01 Sep 2014 - 31 Aug 2015 vs 01 Sep 2015 - 01 Sep 2016, dann waeren z.B. fuer 2016 Barca und Wales bei 50 slots.

Hoffmeister 28.10.2015 23:51

Andrew Messick hat uebrigens das folgende gepostet:


"Maybe I wasn't clear. Let me try again: Don't interpret the Weymouth slot allocation as some new philosophical approach to Kona. It isn't. It is a test, which could - depending on a host of factors - lead us towards a differnt allocation mechanism for our scarcest and most valuable asset. Or we may conclude the existing system is best and we dont want to rock the boat.

We don't know. That is why we are testing it."


WTC hat das Problem erkannt (surprise surprise), aber noch keine zufriedenstellende Loesung gefunden. Auch nicht weiter verwunderlich, da die Meinungen dazu doch weit auseinandergehen.

Thorsten 29.10.2015 00:12

Wenn der "test" erfolgreich ist (Kriterien für "erfolgreich" legt die WTC fest), wird daraus ein "new ... approach". Da werden jetzt wieder einige ein paar Richtige beim Marketing-Bingo haben ;).

Hafu 29.10.2015 06:49

Zitat:

Zitat von Thorsten (Beitrag 1177836)
Wenn der "test" erfolgreich ist (Kriterien für "erfolgreich" legt die WTC fest), wird daraus ein "new ... approach". Da werden jetzt wieder einige ein paar Richtige beim Marketing-Bingo haben ;).

Genau:Blumen:

Erfolgreich ist der Test, wenn die Anmeldezahlen stimmen und sie das Rennen voll bekommen.

Da der Triathlonsport in UK boomt wie in keinem anderen Land der Welt, dürften daran keine Zweifel bestehen. Einen Ironman in UK derzeit zu veranstalten ist wie ein Elfmeter auf ein leeres Tor.


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