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-   -   25m Tauchen Tipps? (https://www.triathlon-szene.de/forum/showthread.php?t=37246)

noam 14.09.2015 14:51

Zitat:

Zitat von chris.fall (Beitrag 1164977)
Auch das kann ich nur unterschreiben!

Ich will hier nicht posen, es soll nur ein Hinweis sein, dass ich weiß wovon ich rede: Als "gelernter Schwimmer" schaffe ich relativ problemlos 50m.


Viele Grüße,

Christian

Du brauchst aber mit Sicherheit auch nicht mehr als 4 Züge pro Bahn

ritzelfitzel 14.09.2015 14:56

Zitat:

Zitat von snowball (Beitrag 1164981)
Durch üben üben üben und vor jedem Durchgang entspannen. Hallte einen Moment inne und gehe im Kopf durch, was du vor hast.
Wie du es auch beim Triathlon vor dem Wechsel machst. Das a und o beim Tauchen sind Entspannung und Ruhe.

Ohne Gewähr und bitte sonst als anekdotische Evidenz betrachten (will keinen zu gesundheitsgefährdendem Verhalten anstiften :( ) aber mir hilft es die Augen zu schließen (Kopf haste eh Richtung Beckenboden) , sich zu konzentrieren und erst gegen Ende dann die Augen wieder aufzumachen. Hab ich die Augen zu kommt mir die Distanz zum "rettenden Ufer" nicht so lang vor ;)

chris.fall 14.09.2015 15:02

Moin,

Zitat:

Zitat von noam (Beitrag 1164983)
Du brauchst aber mit Sicherheit auch nicht mehr als 4 Züge pro Bahn

stimmt. Dass ich als "gelernter" Schwimmer da "etwas" im Vorteil bin, ändert aber nüscht an der Wichtigkeit der obigen Tipps. Und man kann die Bedeutung von "langsam machen", wenn es um die maximale Strecke geht, gar nicht genug betonen!

Munter bleiben,

Christian

snowball 14.09.2015 15:04

Zitat:

Zitat von chris.fall (Beitrag 1164987)
Und man kann die Bedeutung von "langsam machen", wenn es um die maximale Strecke geht, gar nicht genug betonen!

Hihi. Jetzt hab ich endlich die Begründung für mich gefunden, warum ich im Triathlon so ein langsamer Schwimmer bin.... Ich kann weit tauchen :Lachanfall:

Flow 14.09.2015 15:05

Zitat:

Zitat von hoppelhase1973 (Beitrag 1164978)
hat jemand einen noch Tipps für die "Kopfsache"? Wie kann ich den "überlisten"?

Hmm, am besten wohl "abschalten".
Ruhig und entspannt dahingleiten, NICHT denken ... ;)

Sind es bestimmte Gedanken, die "Panik" auslösen ?
Dann diese vielleicht vorher entkräften ... "die rettende Wasseroberfläche ist nur 1(-2) Sekunde(n) entfernt, zur Not erreiche ich die immer !"

Wie oben schon vorgeschlagen ... am Beckenrand ("mit Festhalten") unter Wasser sitzen bis die Luft wirklich ausgeht.
In Bauchlage auf dem Wasser liegen (Gesicht unter Wasser) bis die Luft wirklich ausgeht.
So mit der Grenzsituation vertraut werden.

Viel Vergnügen ... :Huhu:

noam 14.09.2015 15:14

Grundsätzlich ist natürlich die Frage wie es allgemein um die Schwimmfähigkeit bestellt ist.

Gerade beim effizienten ist Zugphase, Gleitphase und Wasserlage und vor allem Stabilität im Rumpf unglaublich wichtig.

Im Prinzip ist das Tauchen ja nur eine Aneinanderreihung von Tauchzügen.

https://www.youtube.com/watch?v=rIvYluQWjaE

Nur anstatt aufzutauchen macht man halt unter der Wasseroberfläche weiter.



Die ganzen Atemübungen und co kann man getrost vergessen. 25m ist eine reine Kopfsache, wenn die Technik auch nur ansatzweise passt. 20sec Luft anhalten kann jeder untrainierte Mensch.

Mach dir einfach bewusst, dass es einfach ist. Stoße dich mal 2m unter Wasser mit ordentlich Dampf ab und gleite stark gestreckt so lange wie es geht. Du wirst merken, dass du damit schon alleine die ersten 10 bis 12m schaffst ohne auch nur einen Hauch Energie verbraucht zu haben.

Dann baust du den ersten Tauchzug ein. Erst ziehen, wenn du merkst, dass du langsamer wirst. Arme nach vorn führen. Ausgleiten. Dann solltest du bei 13- 15m angekommen sein.

Wenn das sitzt: Abstoßen, Tauchzug, Strecken, 21,22, Tauchzug, Ausgleiten -> 17 bis 20m geschafft


Körperspannung, Streckung, Gleiten in Kombination mit einer wirksamen Zugphase sind das A und O beim Tauchen.

keko 14.09.2015 15:14

Zitat:

Zitat von lyra82 (Beitrag 1164969)
Mal ernsthaft:
Das gibts doch nicht.
Abstoßen sind schon 5 m, dann ein langer Zug und du bist bei 10 m.
Und dann, nach 10 - 15 s, musst du schon atmen? :confused:

Das muss eine Kopfsache sein.
Technik spielt doch erst bei längeren Strecken eine Rolle.

Nein, keine Kopfsache. Kommt oft vor, dass jemand kurz nach dem Abstoßen schon wieder auftauchen muss. Schlechte Technik beim Abstoßen, schlechter Bruststil unter Wasser und wenig Atmenvolumen und schon ist es vorbei. Männer dann 15m, Frauen 10m.

Ich bin früher bis zu 60m getaucht, was für gute Schwimmer aber nicht ungewöhnlich ist. Eine lange Bahn und dann noch ein paar Meter zurück bevor der Körper platzt.

LidlRacer 14.09.2015 15:19

Zitat:

Zitat von noam (Beitrag 1164991)
Die ganzen Atemübungen und co kann man getrost vergessen. 25m ist eine reine Kopfsache, wenn die Technik auch nur ansatzweise passt. 20sec Luft anhalten kann jeder untrainierte Mensch.

Ich denke, die wenigsten hier tauchen 25 m in 20 s. Und Luft anhalten in Ruhe ist was deutlich anderes als mit Bewegung. Ich glaub, in Ruhe schaff ich weit über ne Minute, kann aber keinesfalls 50 m tauchen.

captain_hoppel 14.09.2015 15:21

bzgl meiner (Kraul-)Schwimmfähigkeit: Langdistanz so 1 bis 2 Minuten über 1h
aber meine Brusttechnik muss wohl definitiv suboptimal sein.
Ich habe also noch genug Potential *gg*

noam 14.09.2015 15:32

Wo kommst du denn her? Vielleicht kann dir ja einer auch mal aktiv helfen.


Also mein Chefin hat für das Sportstudium wie oben beschrieben Tauchen gelernt. Und das von 0 auf 25m, weil sie erst mit Beginn des Studiums das sportliche Schwimmen lernen musste.




@lidl

Na dann halt 25sec. Auch das ist ohne Probleme möglich. Wichtig ist halt dass man einfach in Ruhe bleibt. Wenn ich es zB drauf Anlege und das Gleiten auf Spitze treibe, tauche ich 25m mit zwei Zügen, aber dann gleite ich fast wieder bis zum Stillstand. Was für Anfänger oder Menschen mit nicht so ausgeprägtem Wassergefühl eher nicht zu empfehlen ist.




PS: Geht es ruhig ein, dass ihr beim Tauchen langsamer werdet. Ein großer Fehler ist es dann in Hektik zu verfallen und durch Frequenz zu versuchen die Geschwindigkeit bei zu behalten. Immer das Ziel vor dem inneren Auge behalten mit möglichst wenig Aufwand (in Form von Zügen) die 25 zu schaffen. Absolute Priorität muss die Wasserlage in der Gleitphase haben. Danach kommt der Tauchzug. Und dann sind 25m schon kein Problem mehr.

schnodo 14.09.2015 15:34

Zitat:

Zitat von hoppelhase1973 (Beitrag 1164978)
hat jemand einen noch Tipps für die "Kopfsache"? Wie kann ich den "überlisten"?

Ich würde versuchen, die "Kopfsache" zuerst isoliert vom Streckentauchen zu üben und eine Art positive Feedback-Schleife aufzubauen:
In einem gemütlichen, warmen Becken am Rand festhalten, einatmen, abtauchen und dann knapp unter der Wasseroberfläche möglichst ruhig und lange ausatmen. Vielleicht singst Du ein Lied dabei oder summst vor Dich hin. Da lässt Du Dich nicht stressen, sondern machst einfach so lange wie es sich gut anfühlt. Wenn Dir dabei langweilig wird, ist das kein schlechtes Zeichen.

Du wirst feststellen, dass Du Dich recht schnell entspannst, weil Du die Übung jederzeit beenden kannst wenn die Luft knapp wird. Bei jedem Versuch wirst Du ruhiger werden, Dich mehr trauen, mehr entspannen und länger unter Wasser bleiben können.

Wenn Du das eine Viertelstunde lang gemacht hast (oder halt so lange wie Du Lust hast), nimmst Du diese Erfahrung rüber ins größere Becken und probierst einfach mal - ohne Dir selbst Druck zu machen und mit ganz ruhigen Bewegungen - ob sich nun das Tauchen besser anfühlt und ob Du ein paar Meter weiter kommst. Wenn ja, super, wenn nicht, dann klappt es vielleicht später oder am nächsten Tag. :)

Wenn Du das ein paar Tage hintereinander machst, sollte sich das Problem von selbst erledigen.

captain_hoppel 14.09.2015 16:00

Ich bin aus dem Nürnberger Raum und würde jetzt am liebsten sofort gleich ins Schwimmbad gehen und eure zahlreichen Tipps ausprobieren. Sooooooooo motiviert bin ich :liebe053:
morgen früh um 6:45 heißt es dann wieder Köpfchen in das Wasser, Schwänzchen in die Höh ...
und jetzt bitte KEINE Anmerkungen, dass ich NICHT in Rückenlage schwimmen soll :dresche

snowball 14.09.2015 16:02

Zitat:

Zitat von hoppelhase1973 (Beitrag 1165016)
und jetzt bitte KEINE Anmerkungen, dass ich NICHT in Rückenlage schwimmen soll :dresche

Das ist aber ne super Übung für das Streckentauchen :Cheese:
(Ernsthaft... wirklich... Allerdings empfehle ich dafür eine richtige Taucherbrille :Cheese: )

keko 14.09.2015 16:05

Zitat:

Zitat von hoppelhase1973 (Beitrag 1165016)
und jetzt bitte KEINE Anmerkungen, dass ich NICHT in Rückenlage schwimmen soll :dresche

25m in Rückenlage tauchen ist schon was für Könner.

Alteisen 14.09.2015 16:05

Zitat:

Zitat von hoppelhase1973 (Beitrag 1164978)
ok, ich schreibe in mein Hausaufgabenheft für morgen:
- ziemlich weit unten im Becken schwimmen

hat jemand einen noch Tipps für die "Kopfsache"? Wie kann ich den "überlisten"?

Zähle doch mal Deine Züge unter Wasser. Ich bin schlechter Brustschwimmer und komme mit 16 Zügen durch das Becken. Dann siehst Du auch eher Fortschritte wenn und wenn man weiss, dass man nur noch x Züge zum rettenden Ufer braucht, dann geht es meistens auch einfacher... 3-4 Züge gehen am Ende immer noch

Goldfrosch 14.09.2015 16:12

Zitat:

Zitat von hoppelhase1973 (Beitrag 1165016)
Ich bin aus dem Nürnberger Raum und würde jetzt am liebsten sofort gleich ins Schwimmbad gehen und eure zahlreichen Tipps ausprobieren. Sooooooooo motiviert bin ich :liebe053:

Du bist anderthalb Wochen zu früh :Lachen2:

Ab nächste Woche Freitag bin ich dauerhaft in Erlangen.

pointex 14.09.2015 16:29

Zitat:

Zitat von hoppelhase1973 (Beitrag 1164997)
bzgl meiner (Kraul-)Schwimmfähigkeit: Langdistanz so 1 bis 2 Minuten über 1h
aber meine Brusttechnik muss wohl definitiv suboptimal sein.
Ich habe also noch genug Potential *gg*

Das kommt mir bekannt vor, meine Frau hat das gleiche Problem, schwimmt die 3,8 auf knapp eine Stunde, aber taucht nach 15 Meter wieder auf. Ich behaupte mal, reine Kopfsache, alle meine Versuche mit Technik ;) , Gewichten :Lachen2: , Drohungen :dresche haben nicht gefruchtet.
Einzig Flossentauchen ging.

Dolly-2k 14.09.2015 16:34

So jetzt muss ich mal kurz meinen Senf dazu abgeben.

Wir trainieren bei der Wasserwacht einmal die Woche Tauchen (mit und ohne Flossen)

Generell: Tauchen ist zu 90% Kopfsache. Man muss unter Wasser einfach ruhig bleiben. Dann sind auch Strecken über 25 Meter kein Problem. Wenn mann das Gefühl hat gestresst zu sein, wirds wahrscheinlich nix.
Deshalb im Training folgendes versuchen: Vor dem Tauche kurz entspannen und ganz normal atmen (oder bissl mit den Trainingspartnern ratschen). Dann 1 oder 2 Tiefe Atemzüge machen (nicht Hyperventilieren). Dann Ganz entspannt abtauchen und keinen Stress zulassen!

Die Videos zeigen ja die Technik ganz gut.

Kräftig abstoßen und lange gleiten bringt schon 5 bis 10 Meter
Dann Armzug wie in den Videos bis zur Hüfte und lang Gleiten
Arme vorbringen dann gleich Beinschlag.
nach kurzem gleiten wieder einen Armzug.

Die genaue Dauer der Gleitphasen hängt natürlich vom Persönlichen Feegling ab. Das stellt sich dann mit der Zeit ein.

Beim Tauchen benötige ich für 25m in der Regel 4 Armzüge und 4 Beinschläge. Die richtig guten kommen bei unds mit 3 Zügen hin. Ich denke alles bis 5 zügen ist ok. Darüber wirds zu hektisch und stressig. Das kostet wieder Ruhe und somit auch Strecke.

Generell sollte man nicht zu schnell Tauchen. Es ist ja normalerweise kein Problem die Luft lange genug anzuhalten. Wenn man sehr schnell taucht Verbraucht man viel mehr "Luft" und kommt auch nicht weiter.



Zitat:

Zitat von hoppelhase1973 (Beitrag 1165016)
und jetzt bitte KEINE Anmerkungen, dass ich NICHT in Rückenlage schwimmen soll :dresche

Mit Maske (Taucherbrille) kann man auch Problemlos in Rückenlage tauchen. ;-)

Viele Grüße

Dolly-2k

Harm 14.09.2015 17:40

Zitat:

Zitat von Harke (Beitrag 1164950)
Etwas vorher zu hyperventilieren bring auf jeden Fall mehr Sauerstoff ins Blut und den brauchst du! Also vorher mehrfach zügig und tiiiiiief ein- und ausatmen!

NEIN!!! Hyperventilieren reduziert aktiv den CO2 Anteil im Blut und vermindert daher den Atemreflex. Daher auf keinen Fall beim (unbeaufsichtigten) Streckentauchen annwenden.

Das wird in einem guten DLRG Kurs auch geschult. :dresche Bei uns wurde damals klar gesagt, daß ein Schwimmbadblackout beim Tauchen zum Durchfallen bei der Prüfung führt.
Also Vorsicht!

Harm 14.09.2015 17:51

Sorry hatte den Thread erst jetzt wieder weitergelesen, wollte den Mist aber gleich kommentieren.
Mein Kommentar deckt sich ja mit den gleichlautenden von vor ein paar Stunden, die ich natürlich nicht ignorieren wollte. :Blumen:

snowball 14.09.2015 18:10

Zitat:

Zitat von Harm (Beitrag 1165059)
Das wird in einem guten DLRG Kurs auch geschult. :dresche

Das sollte zumindest so sein, ja.

Zitat:

Zitat von Harm (Beitrag 1165059)
Bei uns wurde damals klar gesagt, daß ein Schwimmbadblackout beim Tauchen zum Durchfallen bei der Prüfung führt.

Das wiederum halte ich für nicht den richtigen Weg. Der Kurs ist ja auch da, um sich und seinen Körper besser kennen zu lernen. Hier sollte das Augenmaß des Prüfers schon dabei sein. Wenn es immer wieder passiert, dann bestimmt.

Ich bilde bei uns die DLRG-Schnorcheltaucher aus. Wer da einen Blackout erleidet, hat halt was gelernt und weiss, wie und bis wo er gehen kann. Man sollte halt direkt danach mit seinem Anwärter in Ruhe drüber sprechen und ihm auch nochmal klar machen, was da passiert ist. Er ist ja da um was zu lernen. Wie schon mehrfach gesagt: persönlich kennen, nicht aus einem Forum und Augenmaß. Wenn der gleiche Anwärter bei vier versuchen, vier Mal nen Blackout hatte, frage ich ihn auch, ob er noch alle Latten am Zaun hat.

bellamartha 14.09.2015 19:59

Zitat:

Zitat von hoppelhase1973 (Beitrag 1164978)
ok, ich schreibe in mein Hausaufgabenheft für morgen:
- ziemlich weit unten im Becken schwimmen

hat jemand einen noch Tipps für die "Kopfsache"? Wie kann ich den "überlisten"?

Ja: Ich habe meiner kleinen Schwimmschülerin, die für die Bewerbung bei der Polizei schwimmen und auch tauchen musste, folgendes vorgeschlagen: In dem Moment, in dem du denkst, dass es nicht mehr geht, einfach noch 5 Züge weiter tauchen. Denn wenn du ungeübt bist und es - das denke ich auch - vor allem eine Kopfsache ist, dann kannst du definitiv noch ein paar Züge dran hängen.
Ich denke, dass man eher nicht davon ausgehen kann, dass du tatsächlich so am Limit bist, dass man einen Schwimmbad Blackout befürchten muss. Zur Sicherheit macht es aber immer Sinn, einen Mitschwimmer oder das Personal zu bitten, nach dir zu gucken. Nach dir gucken heißt dann aber tatsächlich, sich auf deiner Höhe zu bewegen, so dass man sofort aktiv werden kann, wenn es ein echtes Problem bei dir gibt. Ertrinken geht nämlich ruckzuck.

Allerdings: Ich war selbst mal im Aponoetauchen unterwegs und kenne die Gefahren. Aber so wie ich mir nicht nehmen lasse, alleine im Freiwasser zu schwimmen, so bin ich auch alleine getaucht und bin dann halt nicht an die letzte Grenze gegangen.

Berichte mal, wie's läuft, interessiert mich und offenbar viele andere hier auch. Viel Erfolg, viel Spaß!

J.

soloagua 14.09.2015 23:43

Häng Dich an den Beckenrand, schön bequem. Entweder locker im Wasser stehen oder Arme auf den Beckenrand und Kopf bequem auflegen.. irgendwas, was Dir passt.

Kennst Du Yoga-Bauch-Atmung? Wenn ja, mach 10 ruhige Atemzüge, dreh Dich um und atme einmal tiefer ein (musst nicht so viel sein, dass alles spannt) und schwimm zu.

Kennste nicht... dann atme ein, ganz ruhig, zähle in Gedanken mit und versuche in den Bauch zu atmen, dann atmest Du mindestens doppel so lange wieder ganz ruhig aus. Gerne darfst Du auch beim Ausatmen etwas brummen, dann wird das nicht zu schnell. 10. Stell Dir vor, wie Du locker schwimmst, umdrehen, einmal tief einatmen und recht nah am Grund entlang tauchen (in einem normalen Schwimmbecken).

Ich summe mal gerne gedanklich mit, dann bleibe ich locker. Und, wie schon geschrieben, schaue nicht nach vorne. Im Becken siehst Du ja die scharzen Markierungen. Erst ganz am Ende nach vorne schauen...

Wenn's dann geklappt hat, reichen beim nächsten Mal dann auch 5 Atemzüge oder drei... aber eins nach dem anderen.;)


Aber wirklich: BITTE NICHT ALLEINE! Lass Dich von keinem stressen, aber sage jemanden, dass Du tauchen möchtest und er bitte schaut.
Das ist so nach dem Motteo: 1000mal berührt... 1000mal ist nix passiert...

Matthias75 15.09.2015 00:43

Zum Thema Hyperventilieren und Tauchtechnik wurde ja soweit ich das gelesen habe, schon alles geschrieben, deshalb ein paar Tipps für den Kopf:

- Luftanhalten kann man auch außerhalb des Schwimmbeckens üben. Einfach vor'm Fernseher, in der S-Bahn etc. auf die Uhr schauen und Atem anhalten. Viellicht auch mal beim Laufen für 10-15sek Luft anhalten (GA1 bietet eich eher an als Intervallläufe ;) ) Wenn du weißt, dass du es 30, 45 oder 60 Sek. schaffst, fällt es dir auch m Becken leichter, das abzurufen.

- im Becken, wie oben geschrieben, langsam anfangen. Luft anhalten auf der Stelle. Vielleicht sogar mit Kopf über Wasser.

- Dann Strecke tauchen: Erstmal "nur" Luft holen, dabei die Lunge nur zu 2/3 füllen (weniger Auftrieb, weniger Widerstand), schräg nach unten abstossen und ausgleiten lassen bis kein Schwung und/oder keine Luft mehr da ist.

- Wenn das klappt, Tauchzug dranhängen: Brustarmzug ganz durchziehen bis die Arme am Körper anliegen, dann ausgleiten lassen. Wenn der Schwung weg ist, den Beinschag und die Arme wieder nach vorne.

Alles ruhig öfter üben. mit der Zeit kommt Ruhe rein und man schafft mehr Zeit/Strecke.

Für alles weitere sollte dein Rettungsschwimm-Ausbilder der Ansprechpartner sein. Er sieht dich schwimmen/tauchen und sollte am Besten einschätzen können, wo es bei dir hängt. Wenn der Kurs gut aufgebaut ist, sollte der Ausbilder auf die oben genannten Gefahren (Hyperventilieren, Scheimmbadblackout etc.) hinweisen und auch entsprechende Übungen mit euch machen.

Und nochmal: Sicherheit geht vor! Keine Spiele mit Hyperventilieren usw.. Tauchen nie alleine üben, gerade, wenn du unerfahren bist. Geg. dem Bademeister Bescheid sagen. Ich hätte zwar niemand wegen eines Schwimmbad-Blackouts durchfallen lassen (außer er bekommt ihn während der Prüfung), das Tauchen aber sofort abgebrochen, wenn ich sehe, das Kursteilnehmer anfangen zu hyperventilieren.

Viel Spass und Erfolg!

Matthias

LidlRacer 15.09.2015 01:39

Zitat:

Zitat von Harke (Beitrag 1164950)
Edit: Habe gerade nochmal nachgelesen: In der Tat wird davon [= vorher zu hyperventilieren] abgeraten, weil der "Co2-Gehalt" verringert wird und damit den Atemreflex einschränken und dann zum Schwimmbad-blackout führen kann.

Danke für die Info!

War mir bisher keiner wesentlichen Gefahr beim Tauchen bewusst, habe nun aber auch bei Wikipedia nachgelesen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Schwimmbad-Blackout

Gibt es Erfahrungswerte, wo die Grenze zwischen ein paar tiefen Atemzügen und gefährlichem Hyperventilieren ist?

Andererseits muss ich mich mal mit der speziellen Tauch-Schwimmtechnik befassen. Bisher bin ich da ziemlich normal gebrustet.

Matthias75 15.09.2015 02:17

Zitat:

Zitat von LidlRacer (Beitrag 1165153)
Danke für die Info!

War mir bisher keiner wesentlichen Gefahr beim Tauchen bewusst, habe nun aber auch bei Wikipedia nachgelesen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Schwimmbad-Blackout

Gibt es Erfahrungswerte, wo die Grenze zwischen ein paar tiefen Atemzügen und gefährlichem Hyperventilieren ist?

Der Übergang ist sicher fließend und hängt auch davon ab, wie lange du den Atemreiz unterdrücken bzw. dagegen ankämpfen kannst. Wenn man sich allerdings bewusst macht, dass die Saurrstoffsättigung im Blut bei gesunden Menschen schon deutlich über 90% (google sagt 92-98%) liegt, wird einem schnell klar, wie wenig das Hyperventilieren für die Sauerstoffsättigung bringen kann. Ich atme vorher ganz normal und ruhig und nehme maximal 2-3 tiefe Atemzüge. Das reicht normalerweise.

M.

Dolly-2k 15.09.2015 09:31

Zitat:

Zitat von Matthias75 (Beitrag 1165154)
Der Übergang ist sicher fließend und hängt auch davon ab, wie lange du den Atemreiz unterdrücken bzw. dagegen ankämpfen kannst. Wenn man sich allerdings bewusst macht, dass die Saurrstoffsättigung im Blut bei gesunden Menschen schon deutlich über 90% (google sagt 92-98%) liegt, wird einem schnell klar, wie wenig das Hyperventilieren für die Sauerstoffsättigung bringen kann. Ich atme vorher ganz normal und ruhig und nehme maximal 2-3 tiefe Atemzüge. Das reicht normalerweise.

M.

Dito.

Trumpf ist Ruhig zu bleiben. Ruhig Atmen und mental vorbereiten. Dann ein oder zwei tiefe Atemzüge machen und lostauchen.

Die Ruhe unter Wasser ist entscheidend. Die kommt aber erst mit der Zeit.

LG

Dolly-2k

captain_hoppel 15.09.2015 11:06

Guten Morgen :-)

so, ein kurzes update:
Leider habe ich es aus Zeitgründen nicht wirklich geschafft, mich intensiv zu bemühen. Es wurden nur 5 "Tauchgänge" und das am Ende des Schimmtrainings. Wahrscheinlich sollte ich die einfach mal zwischenrein machen? Oder gar am Anfang und nicht, wenn ich durch das Schwimmen eh schon "angeschlagen" bin?
Jedenfalls ging es wieder nur bis zur 12,5m Marke.
ABER: es war schon deutlich entspannter als gestern. Das lehrt mich wenigstens ein bissl Demut und Geduld zu haben. Schadet sicherlich nicht, also so rein global gesprochen.
- Blick war schön nach unten gerichtet (dumm nur, dass das Becken nach ein paar Metern in eine deutliche Vertiefung übergeht)
- habe versucht mich so "stromlinienförmig" abzustoßen wie auf einem der vorgeschlagenen Videos
Zwischenergebnis: Luft anhalten über Wasser und unter Wasser klappt sehr gut. Aber wenn die Bewegungen dazu kommen, dann setzt es ein rapides Ende. NOCH ;-)

Flow 15.09.2015 11:18

Zitat:

Zitat von hoppelhase1973 (Beitrag 1165199)
Aber wenn die Bewegungen dazu kommen, dann setzt es ein rapides Ende. NOCH ;-)

"Rapides Ende" hört sich entweder nach "einer schlimmen Kopfsache" (:Lachen2:) an oder es ruht noch gewaltiges Potential bzgl. Ruhe und Entspannung in der Bewegung ... ;)

nogood 15.09.2015 12:11

Falls Du ein Schwimmbad mit "Normal"-Tiefe, also um 2 m hast, versuch dicht am Grund/Boden zu tauchen. Du bist dort schneller. Ganz ohne Training mehr Leistung ist doch immer schön.

ASG6666 15.09.2015 12:25

Zitat:

Zitat von hoppelhase1973 (Beitrag 1165199)
Guten Morgen :-)

- Blick war schön nach unten gerichtet (dumm nur, dass das Becken nach ein paar Metern in eine deutliche Vertiefung übergeht)

Versuche mal, von der "tiefen" Seite aus anzufangen. Wenn das 3 oder 4 m tief ist, natürlich nicht mehr dicht über dem Boden.

captain_hoppel 15.09.2015 12:28

das Becken (50m) hat so eine Wannenform, an den Enden "normal" tief mit 2m oder so. und danach wie gesagt gehts nach unten. Das macht das Halten der Höhe ein bissl schwierig, aber ich liebe Herausforderungen :dresche

Flow 15.09.2015 12:39

Zitat:

Zitat von hoppelhase1973 (Beitrag 1165242)
das Becken (50m) hat so eine Wannenform, an den Enden "normal" tief mit 2m oder so. und danach wie gesagt gehts nach unten. Das macht das Halten der Höhe ein bissl schwierig, aber ich liebe Herausforderungen :dresche

Da kann man sich natürlich auch etwas verloren fühlen ... :Cheese:

Vielleicht kannst du ja mal in einem ebenen 25m-Becken tauchen.
Sollte gleich ein ganz anderes Erlebnis sein ...

maifelder 15.09.2015 13:11

Wie weit kommst Du denn, wenn Du Dich einfach am Beckenrand abstößt und nichts machst?

Wie weit kommst Du denn, wenn Du einen minimalen Kraulbeinschlag machst; wie weit beim Brustbeinschlag?



10m sollten es doch locker bei allen 3 Varianten werden.

TriVet 15.09.2015 13:12

Evtl. auch quer tauchen, da kann man die Steigerung schön anhand der -dann quer verlaufenden- Streifen beobachten,
schlechtreim on:
---erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier, schon taucht er wie ein Wassertier---
schlechtreim off.
:Lachen2: :Lachanfall:

pointex 15.09.2015 13:21

Zitat:

Zitat von hoppelhase1973 (Beitrag 1165242)
das Becken (50m) hat so eine Wannenform, an den Enden "normal" tief mit 2m oder so. und danach wie gesagt gehts nach unten. Das macht das Halten der Höhe ein bissl schwierig, aber ich liebe Herausforderungen :dresche

Ein 50 er Becken, da macht Tauchen richtig Spass.

Evt. versuchst es mal spielend, machen wir öfters im Schwimmtraining. Der eine schwimmt an der Oberfläche und der Partner muss mit Flossen unter dem Schwimmer durchtauchen. Natürlich bestimmt hier der Schwimmer mit dem Tempo die Entfernung. Als Steigerung kommt die selbe Übung mit nur einer Flosse.
Könnte ja sein dass du eine Spielernatur bist und so deine Blockade lösen kannst, daneben lernst den Wasserwiderstand zu minimieren und etwas Technik. :Huhu:

captain_hoppel 15.09.2015 13:22

:Lachanfall: da freuen sich bestimmt die ganzen Duschhaubenmonster ungemein

die nächsten Tauchgänge starten am Donnerstag um 6:50. Eintrittskarten für dieses Spektakulum werden rechtzeitig via Paypalzahlung erhältlich sein :Lachanfall:

pointex 15.09.2015 13:26

Zitat:

Zitat von hoppelhase1973 (Beitrag 1165260)
:Lachanfall: da freuen sich bestimmt die ganzen Duschhaubenmonster ungemein

die nächsten Tauchgänge starten am Donnerstag um 6:50. Eintrittskarten für dieses Spektakulum werden rechtzeitig via Paypalzahlung erhältlich sein :Lachanfall:

Ist das Bayrische Fernsehen auch dabei? :Lachanfall:

Trimichi 16.09.2015 10:54

Zitat:

Zitat von pointex (Beitrag 1165262)
Ist das Bayrische Fernsehen auch dabei? :Lachanfall:

Jo. Bildmaterial wäre fein, muss ja nicht gleich der BR vor Ort sein.

captain_hoppel 16.09.2015 11:23

immer diese youtube verwöhnte Generation :Lachen2:
Videos gibt es erst dann, wenn ich spielend die 25m schaffe :Lachanfall:
Aber im Ernst: ich weiß, was du meinst.

Bisher habe ich lediglich 38402 Karten verkaufen können. Ich muss schwer überlegen, ob ich die Tauchgänge mangels Zuschauern morgen früh wie gewohnt durchziehen werde ...


Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 06:45 Uhr.

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