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Der Pirat ist nicht zu übersehen. :Lachen2:
http://www.hr-online.de/website/rubr...5&rubrik=24068 Es war vernünftig das Rennen heute abzusagen. Der Bombenfund und die Haftungen waren erst am Donnerstag. Das LKA hat nicht ausreichend Zeit um alle Fakten und Verknüpfungen zu überprüfen. Wenn ich in einer Wohnung Munition finde, die nicht zur Waffe passen, kann das LKA andere Terroristen nicht ausschließen. Man hätte die Sicherheit der vielen Zuschauer ( sie sind meistens Ziel solche Anschläge) nicht sicherstellen können. Die Radaktion heute fand ich toll ! Ein starkes Zeichen. Und noch was.......ein riesen Dank an die Person, die den Verkauf des Wasserstoffperoxids gemeldet hat. :Danke: Ich möchte mir gar nicht ausmalen, was hätte passieren können. :Huhu: Mikala, Frankfurterin und mit Rund um den Henniger Turm groß geworden. |
Ich finde es nicht gut, dass es abgesagt wurde. Denn ich finde folgenden Ansatz überlegenswert:
Warum sollte man es nicht stattfinden lassen und jeder selbst kann entscheiden, ob er hin-/mitfährt oder nicht? Dazu hätten LKA und Veranstalter über den derzeitigen Informationsstand berichten sollen. Wir sind alt genug, um selbst du entscheiden. Und damit hätte auch weder die Regierung/Polizei noch der Veranstalter die volle Verantwortung. |
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Jetzt stellt Euch mal vor, die Veranstaltung hätte stattgefunden. Du hättest deine Familie, Kinder, Frau, Freunde etc. bei einem möglichen Anschlag verloren. Glaubst du wirklich, dass du immer noch deinen Ansatz gut gefunden hättest? Du würdest dann zuhause sitzen und sagen "Ja blöd gelaufen. Selbst schuld" Nie und nimmer. Dann hättest du die Schuld bei der Polizei / LKA gesucht und die hinterfragt wieso die den Anschlag nicht verhindern konnten. |
Mag sein, dass du richtig liegst, aber deswegen sind hier nicht alle bekloppt im Kopf. Wir leben jeden tag mit dem Risiko, wir wägen jeden Tag ab. Manchmal vertun wir uns, das ist dann tragisch, manchmal war es auch leichtsinnig. Die Protestfahrt fand ich gut.
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Zum Thema: Ich glaube, die Kernfrage hier ist: Wieviel Freiheit jeder bereit ist für seine Sicherheit zu opfern. Und da scheint jeder eine individuelle Antwort drauf zu haben. Der Überwachungsstaat wird genau durch die diese Sicherheit begründet. Auch in diesem Fall entscheidet der Staat oder eine Staatsmacht über das Handeln des Einzelnen, um ihn schützen zu wollen. Aber was ist, wenn der Einzelne die Gefahrenlage anders bewertet? Das ist dann eine Einschränkung seiner Freiheit. Obwohl er nichts unrechtes getan hat. Und das finde ich mindestens diskussionswürdig! |
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Daher kann der normale Bürger die Gefahrenlage ja gar nicht sinnvoll beurteilen. Und sobald "der Deutsche" selber betroffen ist, sucht er einen Schuldigen, der dafür zahlen muss. Schon oft genug im kleinen Maßtab erlebt, wo aus einfach blöd gelaufen eine Schuldfrage und Zahlungspflicht entstehen sollte |
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Die gleiche Bewertung gilt ja auch bei der Absage des Radrennens. Sicherheit geht vor Freiheit des einzelnen. |
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Naja, jetzt ist es auch in Deutschland endgueltig so weit, dass Spuerhunde, BKA und co. bei Ausdauersportveranstaltungen am Start sind.
Fuer Veranstalter wie mich ist das eine richtige Scheisse. Wir sind seit Boston 2013 mit FBI und Antiterroreinheiten am Start fuer unser Rennen. Das kostet einen Haufen Zeit und Geld, womit der Sportler am Ende der Verlierer ist. Demnaechst wird vor dem Start gefilzt wie am Flughafen. Beim NYC Halbmarathon war das schon der Fall. Viel Spass! :) |
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Wir leben nun mal in einer Gesellschaft, einer Gemeinschaft vieler Menschen, da werden natürlich Freiheiten in gewissem Maße eingeschränkt, u.a. zur eigenen Sicherheit und zur Sicherheit anderer. Einfachstes Beispiel: der Straßenverkehr und die zugehörige StVO. Schränkt natürlich die Entscheidungsfreiheit ein, ich darf zB glatt nur auf einer Seite der Straße fahren... Schaut doch einfach mal das oben benannte Zitat von Benjamin Franklin an: Wer WESENTLICHE Freiheit aufgeben kann um eine GERINGFÜGIGE bloß jeweilige Sicherheit zu bewirken, verdient weder Freiheit, noch Sicherheit. Natürlich kann das jeder für sich unterschiedlich bewerten, aber Leben und Gesundheit von Hunderten Menschen sind für mich keine geringfügige Sache und demgegenüber ist eine Sportveranstaltung keine wesentliche Sache. Und liebe Verschwörungstheoretiker, was jetzt der Begriff 'Überwachungsstaat' wieder damit zu tun? :confused: |
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Angst in der breiten Masse erzeugt Kontrolle wenn die jenIgen da oben suggerieren sie könnten dafür Sorgen, dass wir keine Angst haben brauchen. Nur rein Hypothetisch, es hätte gar keine Terrorgefahr bestanden. Wer will das anzweifeln wenn es doch in den Medien anders erzählt wird. Das was die erzählen muss ja stimmen weil sie ja unabhängig sind und deshalb übernehmen wir es als die Wahrheit. Es wird immer erzählt die Welt sei Böse, vielleicht liegt das Böse aber auch bei dem jenigen der diese Dinge verbreitet. |
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Der Satz war extrem blöd gewählt. Zum Rest meines Beitrags stehe ich weiterhin. Denn ich fände es grob fahrlässig bei entsprechenden Verdacht auf solch einen Anschlag es jeden selbst zu überlassen bei der Veranstaltung teilzunehmen oder nicht. Was wäre wenn es doch zu einem Anschlag gekommen wäre? Stellen wir uns rein theoretisch sogar mal vor, dass bei diesem Rennen ausschließlich "freiwillige" teilgenommen hätten, die alle komplett mit allen vorliegenden Informationen aufgeklärt worden wären. Da kann man sich doch nicht ernstes gewisses hinstellen und dann behaupten "Mist war mein eigenes Pech" und was ist mit den ganzen "unbeteiligten" (Fußgänger, Zuschauer......) die genauso von einem Anschlag betroffen gewesen wären? |
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Gruß N. :Huhu: |
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Wie sieht es aber aus, wenn das Rennen trotz Terrorwarnungen gestartet worden wäre und es hätte 50 Sportler das Leben gekostet? Es wird X Klagen von Angehörigen geben, die behaupten werden, dass die Toten nicht ausreichend gewarnt wurden und sich des Risikos bewusst sein konnten und dass man die Veranstaltung auf jeden Fall hätte absagen müssen. |
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Toll, dass so viele gefahren sind :Blumen: |
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Oder sehe ich das falsch? |
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http://www.springermedizin.de/klinik...m/5033380.html Gruß N. :Huhu: |
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Ich nehme für mich die Freiheit in Anspruch selbst zu entscheiden, ob ich auf Grund der Situation am Rennen teilnehme oder nicht. Mir geht die Absage entschieden zu weit. |
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Verzichtserklärung muß man doch sowieso immer unterschreiben. Wird doch eigentlich schon bei der Anmeldung mit eingebunden. Kann man ja in Zukunft bei jeder Sportveranstaltung schriftlich schon vorab mit einfügen.;) |
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wäre es dann im Nachhinein doch besser gewesen die Veranstaltung abzusagen? |
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Ich denke bei den ganzen Veranstaltungen und den Argumenten für eine Durchführung trotz Terrorgefahr, an die ganzen Helfer. Das sind oftmals Abteilungen von Vereinen oder Feuerwehr, wo Jugendliche oder Kinder helfen. |
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Nein, war eben nicht und so waren Gestern an der ganzen geplanten Strecke Menschen in Gefahr.:Huhu: Auch die Helfer können sicherlich selbst entscheiden was sie machen und was nicht. So wie der Wirt in Ober Ursel sich entschieden hat als Helfer aufzutreten und sich sehr kostengünstig zu promoten. Ein Schlitzohr. ;) |
Die Freiheitsfetischisten hier würden dann wohl auch Genehmigungsverfahren für Loveparade etc. abschaffen und die potenziellen Besucher selbst entscheiden lassen, ob dort eine Gefahr besteht, totgetrampelt zu werden und ob sie dieses Risiko eingehen wollen.
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Aber ich bin voll bei Dir. Letztlich ist es notwendig, wie die Absagen von Karneval und auch bei Pegida(von denen ich sicherlich kein Freund bin) zeigten, daß es eine gesellschaftliche Diskussion bedarf, ob wir uns dem Terror beugen oder nicht. Für solche Events aber wie gestern muß man dann auch sehen, daß es unter Umständen "nur" zu einer solchen Trotzaktion reichen wird, weil nicht alle Auflagen eingehalten werden können. Ich fand das gestern eine saugeile Aktion! |
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Vielmehr sind sie ja wohl eher umgekommen wiel die Behörden die Lage völlig falsch eingeschätzt haben, oder auch völlig falsch informiert wurden.:Huhu: Insofern ist das ein ganz schlechtes Beispiel für mich.;) |
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Die Aufgabe der zuständigen Behörden ist so oder so, für eine sichere Veranstaltung zu sorgen. Bei der Loveparade ist ihnen zu recht vorgeworfen, dass sie das nicht geschafft haben. Und bei diesem Radrennen konnten sie anscheinend nicht ausschließen, dass es Komplizen mit einer 2. Bombe o.ä. gab, und als Konsequenz konnte das Rennen nicht genehmigt werden. Dass man so quasi vor dem Terror zurückweichen musste, ist zwar bedauerlich, aber wer hätte die Verantwortung übernehmen sollen? Alle die hier für die Durchführung des Rennens sind, tragen nicht die Verantwortung und haben leicht reden. Dass etliche auf eigene Verantwortung (jeweils nur für sich selbst) trotzdem gefahren sind, finde ich auch gut - u.a. als Zeichen gegen denn Terror. Im Gegensatz zum offiziellen Rennen scheint mir dabei das verbleibende Restrisiko auch deutlich geringer - insbesondere wenn wirklich eine andere Strecke gewählt wurde. |
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Natürlich ist Freiheit wichtig - sehr sehr wichtig. Aber nicht das einzig Wichtige. Und im Sarg hast Du nicht mehr viel davon. |
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Lidl? Aus welchem Teil stammst du? Gruß N. :Huhu: |
Westen.
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Ein wenig Mut und ein minimales persönliches Risiko sind wir ihrem Opfer meiner Meinung nach schon schuldig: Die Nachwelt sind Du und ich. Die Frage wird gern gestellt und deshalb will ich sie gerne definitiv beantworten: Ja, ich würde das Risiko eingehen, an einer Veranstaltung mit Terrorwarnung teilzunehmen. Eines der Zeichen, die ich setze, wird vielleicht das letzte sein. Und wenn es keiner bemerkt, dumm gelaufen. Das Resultat entspricht nicht immer dem Einsatz. Gemeint war es trotzdem so. I will not surrender. C'est la vie. Die Statistik hilft mir dabei, meine durchaus vorhandene Angst im Zaum zu halten. Jeder Besoffene, der ins Auto steigt, riskiert mehr. Genauso wie der, der im Vertauen auf die Straßenverkehrsordnung vor dem Besoffenen die Straße bei Grün überquert... |
Mir scheint, hier werden zwei unterschiedliche Sachen vermischt:
Das allgemeine Risiko hierzulande durch einen Terroranschlag zu Schaden zu kommen ist tatsächlich verschwindend gering im Vergleich zu allen möglichen anderen Risiken, vor denen wir wenig bis keine Angst haben. Da ist es nicht sinnvoll, für eine noch weitere Senkung des Terrorrisikos weitgehende Einschränkungen unser aller Freiheit in Kauf zu nehmen. In dem Fall dieses Radrennens haben wir aber eine sehr konkrete Gefahr. So lange man nicht weiß, ob es weitere Komplizen mit Waffen und Bomben gibt, ist eine Genehmigung schlicht und einfach verantwortungslos. Für den einzelnen Teilnehmer mag das Risiko noch akzeptabel sein, aber nicht für denjenigen, der für tausende Teilnehmer verantwortlich ist und anschließend strafrechtlich zur Verantwortung gezogen wird und womöglich viele Tote und Verstümmelte auf dem Gewissen hat. Die Nichtteilnahme von ein paar Tausend Leuten an einem Radrennen ist Peanuts im Vergleich zur allumfassenden Überwachung unserer Kommunikation. |
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Man kann, und Veranstalter und Sicherheitsbehörden dürfen es schlicht nicht, die Problematik nicht nur aus der persönlichen Sicht des Einzelnen betrachten... |
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